Cinderella

Cinderella (1950), US
Laufzeit 74 Minuten, FSK 0, Fantasyfilm, Animationsfilm, Kinostart 21.12.1951

6.3 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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17 Kommentare
Cinderella - Poster
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von Clyde Geronimi und Wilfred Jackson, mit Verna Felton

Cinderella lebt nach dem Tode ihres Vaters bei dessen zweiter Ehefrau und ihren gemeinen Töchtern. Da weder diese noch die Mutter es ertragen können, dass Cinderella nicht nur äußerlich schön, sondern auch ihr Wesen tugendhaft und liebenswert ist, lassen sie Cinderella als ihr Dienstmädchen schuften. Doch eines Tages ändert sich Cinderellas Leben, denn der König des Landes lädt zum Ball ein, um eine geeignete Frau für seinen Sohn zu finden. Mit Hilfe ihrer Freunde, zwei pfiffigen Mäusen und einigen Vögeln, sowie einer guten Fee gelangt Cinderella trotz des Verbotes der Stiefmutter zum Schloss, wo sie auf den Prinzen trifft. Doch der Zauber, der Cinderella in eine Prinzessin verwandelte, endet um Mitternacht. Sie muss fliehen, zurück bleibt nur ein gläserner Schuh.

Cinderella feierte seine Premiere im März 1950 und war somit der erste abendfüllende Disney-Spielfilm nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Noch im gleichen Jahr gewann Cinderella den Spezialpreis bei den Filmfestspielen in Venedig und wurde außerdem für einen Goldenen Löwen nominiert. Bei der OSCAR-Verleihung 1951 wurde der Zeichentrickfilm in drei Kategorien nominiert und erhielt bei der Berlinale den Goldenen Bären als bestes Musical.

Um die Produktionskosten niedrig zu halten, wurden fast 90% des Filmes mit realen Schauspielern dargestellt, von denen Fotos gemacht wurden, welche wiederum verkleinert und abgemalt wurden. Der Film kostete am Ende 2,9 Millionen Dollar und spielte allein in den USA über 30 Millionen ein, was letzten Endes auch den Disney Studios das Leben rettete, die zu diesem Zeitpunkt kurz vor dem Konkurs standen. Der Soundtrack zu Cinderella war der erste, den die neu gegründete Walt Disney Music Company veröffentlichte und der ebenfalls Gewinne einbrachte. Zuvor hatten die Filmstudios den Merchandise-Wert des Soundtracks nicht realisiert und die Rechte an der Musik meist an andere Musikunternehmen verkauft. (GP)

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Kommentare (17) — Film: Cinderella

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hollygolightly1

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Bewertung7.5Sehenswert

Bibidi Babidi Busch!
Bei der Bewertung solcher Filme stehe ich immer vor einem Dilemma: Soll ich objektiv bewerten? Mich an der Zielgruppe orientieren? Oder meinen Gefühlen und Erfahrungen freien Lauf lassen und mich auf mein Bauchgefühl verlassen?
Da ich es für unmöglich halte, alle Filme objektiv zu betrachten, entscheide ich mich meistens für die letztere Variante. Und das tue ich auch jetzt.
"Cinderella" ist ein Stück meiner Kindheit und hat mich - ob direkt oder undirekt - geprägt. So wie andere Kinderfilme auch. Und deshalb gibt es 7,5 Punkte.

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Danisachan

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Bewertung9.0Herausragend

Gehört einfach zu meiner Kindheit. Allein dafür hätte der Film schon ein "Lieblingsfilm" von mir verdient, zugegebenermaßen kann sich Cinderella jedoch nicht mit jüngeren Klassikern wie "Mulan" messen.
Cinderella und Schneewittchen gelten zu Recht zu den "passiven" Disneyprinzessinnen, bedingt durch ihr schon frühes Erscheinungsdatum. Beide besitzen wenig dargestellten Charakter und träumen von einem Prinzen auf weißem Pferd, der ihnen glücklicherweise auch über den Weg stolpert.
Trotz alledem - irgendetwas MUSS der Film haben, dass Cindererella noch heute die beliebteste Disneyprinzessin ist. Die Story ist einfach romantisch, und ich kann mich auch heute daran erinnern, dass ich die Geschichte von Aschenputtel immer am meisten geliebt habe. Hut ab, Cinderella! Du hast es verdient!

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agynessa

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Immer das gleiche, die Frauen müssen den ganzen Tag im Haushalt schuften und die Kerle können sich in den Etablissements eine Frau aussuchen. Da hat sich in den letzten 50 Jahren wirklich nix dran geändert!

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La Bardot

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Bewertung5.0Geht so

Es erstaunt mich immer wieder, wie alt diese Filme sind. Cinderella zählt nicht zu meinen Favoriten.

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sweetForgiveness

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Bewertung6.5Ganz gut

Alle Männer die denken, Schuhe könnten keine Leben verändern, sollten sich mal mit Cinderella unterhalten.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

sweetForgiveness

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....*denk*........., den check ich nicht :D *übern Boden rollen vor lachen*


pufaxx

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Tja ... Damals, vor ca. einhundert Jahren war für mich das einzig Interessante beim Schuhe-Einkaufen das kostenlose Lurchi-Comic-Heft.


LokisSon

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Bewertung2.0Ärgerlich

Disneys "Cinderella" übt sich gut darin Mädchen einzutrichtern, dass sie alleine nichts bewerkstelligen können und von einem Prinzen von ihrem Schicksal erlöst werden müssen. Diese Erlösung erfolgt dann auch nur auf einer rein ökonomischen Ebene, damit sich die Protagonistin endlich schöne, luxuriöse Kleider leisten kann.

Auch wenn man dies euphemistisch dem damaligen Zeitgeist in die Schuhe schiebt, bleibt nicht viel sehenswertes übrig. Wie schon in vorherigen Kommentaren angemerkt wurde, arbeitet sich der Großteil des Films am "Tom & Jerry"-Prinzip ab, leider aber nicht annähernd so charmant wie das Vorbild. Dass Cinderella dabei mehr zur Nebenrolle wird, ist auch daran ersichtlich, dass auf eine Ausleuchtung des Hintergrundes des Charakters vollkommen verzichtet wird. Wie kawummbaby schon beschrieben hat, ist Cinderella vielmehr in der Rolle eines unterdrückten Dienstmädchens in einem Hotel. Verwandtschaftsbeziehungen spielen keinerlei Rolle.
Bei einer derart unterentwickelten Protagonistin kann man sich vorstellen, wie zappenduster es erst bei den übrigen Charakteren aussieht. Vor allem Prince Charming ist absolut charakterlos und dient ausschließlich als Personifizierung des Phallussymbols am Horizont (Schloss), auf welches sich Cinderellas Sehnsucht konzentriert.

Fazit: Bitte unbedingt von Kindern fernhalten!

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

LokisSon

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Wenn wir uns darauf einigen, dass unreflektiert patriarchale Gesellschaftsstrukturen, die dem Ursprungsstoff inhärent sind, wiedergekäut werden, dann kann ich damit gut leben. Wenn für dich das nicht so wichtig ist und du eher einen erhöhten Fokus auf den historischen Kontext hast, dann ist dieser Ansatz natürlich völlig legitim und für mich bis zu einem gewissen Grade nachvollziehbar. Für mich ist die Reproduktion von patrichalen Strukturen Grund genug den Film so zu bewerten, wie ich es getan habe, auch wenn dir das "konstruiert" oder überzogen erscheinen mag.


reveal

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In Bezug auf Cinderella und ihrem Prinzen ja, da liegt meiner Ansicht halt wirklich nicht der Fokus drauf. Man könnte die selbe Geschichte mit Cinderella und einer Prinzessin erzählen und es ginge nichts vom Kern verloren. Den Teil mit der Geschlechterverteilung empfind ich nur als faden Beigeschmack, der sich aus dem zeitlichen Kontext ergeben hat. Die benutzte Verteilung dürfte einfach die wahrscheinlichste gewesen sein, irgendwo muss die Beliebtheit zu der Zeit ja auch herkommen.
In Bezug auf die Tierchen, über welche du dich ja besonders aufgeregt hattest, kann ich den Vorwurf immer noch nicht nachvollziehen. Die Kleidszene wäre für mich eher ein positives Gegenbeispiel als eine Reproduktion von patriachalen Strukturen.
Ich versteh allerdings, wenn man Bedenken hat, den Film heute vorzuführen. Auch wenn ich das nicht auf den Film abwälzen würde. Das Thema betrachtet nicht alle Möglichkeiten, die Frauen heute zur Verfügung stehen und darauf hinzuweisen ist Aufgabe der Eltern. Hätte ich eine Tochter, gäbs den Film erst später, kurz danach Küss den Frosch und dann das Spiel, was haben sie gemeinsam und worin unterscheiden sie sich.
Das allerdings auch weniger wegen vorgeblich vorhandener sexistischer Elemente als viel mehr wegen der Ferne zur Realität. Ich seh keinen Unterschied zwischen dem Prinzen von Cinderella und z.B. dem Dschini von Aladdin. Märchen sollen nicht durch Realitätsnähe glänzen, sondern (unter anderem) durch das Möglichmachen von Wundern, Hoffnung aufzeigen. Dabei stellt Cinderella genauso wenig die Aussage, dass Mädchen sich Prinzen angeln sollen wie Aladdin nicht die Aussage trifft, dass Jungen, nach magischen Lampen suchen sollen.
Dass Kinder nach dem Sehen von den Filmen trotzdem rumschwirren und sich Prinzen und magische Lampen herbeiwünschen ist genauso wenig verwerflich wie erstaunlich. Selbst Erwachsene hoffen ja bei Schwierigkeiten noch auf Wunder (Ich erspar mir eine detaillierte Anmerkung zur Religion.) und über eine magische Lampe würde ich mich auch nicht beschweren. Ich zähl nur nicht drauf.


mrsdaee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein herrlicher Disneyfilm, wie eigentlich sowieso alle Disneyfilme :) Ich persönlich fand ja immer das lied der Mäuse am besten, als sie Cinderellas rosa Kleid genäht haben *.*

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Cinderalla war der erste große Zeichentrickfilm der Disneystudios nach dem 2. Weltkrieg. Handwerklich gut, zählt der Film aber defintiv nicht zu besten Werken der Studios. Zu behäbig schreitet die Handlung voran und mindert dadurch ein wenig das Sehvergnügen.

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Pherano

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Bewertung4.5Uninteressant

Da blieb ich doch lieber beim Buch...^^

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Chewbacca

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Disney Version von Aschenputtel beginnt schon durch einen seltsamen Einstieg des Erzählers und weiß auch sonst nicht voll und ganz zu überzeugen. Resümiert man die Handlung gehen 60 der 74 Minuten für die Nebencharaktere drauf und der eigentliche Plot ist in 5 Sätzen erzählt. Eigentlich schade, denn gezeichnet wurde damals sehr schön und die Figuren sind auch liebevoll und nett, erzählen aber einfach zu viel nebenher der Haupthandlung.

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kawummbaby

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oh wie schlecht. Da konnten einige Amerikaner wohl nichts mit dem Märchen anfangen und haben sich für die an sich nicht schlechte alte französische Version von Perrault entschieden, damit sie ein paar Tiere zum Animieren haben. Die erste Hälfte des Films ist denn auch eine Art Tom und Jerry, in der es nur um Katzen und Mäuse geht.

Auch vermisse ich die ganzen inneren Aspekte. Es wirkt wie eine amerikanische "wie werde ich reich?"- Geschichte. Aschenputtel ist hier Zimmermädchen in einem Hotel, scheint nicht wirklich einer toten Mutter hinterherzutrauern, sich aber riesig über teure Kleider und Paläste zu freuen.

Lieber nicht anschauen.

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ruf mich an

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Bewertung2.0Ärgerlich

Für Kinder sicherlich schön. Alle anderen sollten sich über die vermittelten Wertvorstellungen wundern.

Und warum sieht der König aus wie Bismarck?

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wobble111

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Bewertung6.0Ganz gut

Zeichnungen top, aber mich stört es, dass es so viel um die Mäuse und den Kater geht. Cinderella ist teilweise fast ne Nebenfigur!

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Madyi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als Kind war es mein absoluter Lieblingsfilm :)

die Musik war immer sooo schön ♥

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schuby

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

wundervoller film, wer wünscht sich nicht auch manchmal aus dem altagstrot zu entkommen und einfach mit jemanden zutanzen mit dem man nicht tanzen darf bis diese blase platzt und alles auffliegt..., ach halt zu weit, ich liebe diesen film. fertig!

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie sehr die Disneyfilme von ihren kleinen, quirligen Nebencharakteren leben, zeigt die Geschichte von "Cinderella". Man hat zwischenzeitlich fast das Gefühl, als hätten die Mäusefreunde von Cinderella die Hauptrolle und die Liebesgeschichte zwischen Prinz und der viel arbeitenden Stieftochter sei lediglich nebensächlich. Das nur so nebenbei. Ansonsten ist der Film ein großartiges Disneymärchen mit sehr schöner Atmosphäre!

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Kubrick_obscura

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Bewertung6.0Ganz gut

Unvergessliche Songs...

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