D.N.A. - Experiment des Grauens

The Island of Dr. Moreau (1996), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Horrorfilm, Actionfilm, Thriller, Kinostart 14.11.1996

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2.1
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3.3
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10 Kommentare
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von Richard Stanley und John Frankenheimer, mit Fairuza Balk und Marlon Brando

In dieserm Remake aus dem Jahre 1977 mit Marlon Brando, Val Kilmer, und David Thewlis in den Hauptrollen, hat der wahsinnige Dr. Moreau (Brando) es geschafft, mit der Hilfe der Genmanipulation mehrere Tiere in einem Wesen zu vereinigen. David Thewlis hat nun die Aufgabe, dieses Monster zu stoppen.

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Kommentare (10) — Film: D.N.A. - Experiment des Grauens


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Spielberg_Fan

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Bewertung5.5Geht so

Als ich zu VHS-Zeiten das erste Mal „DNA – Experiment des Wahnsinns“ sichtete, fand ich ihn furchtbar schlecht. Ein Müllhaufen an Film und gezeichnet von seinem wilden Produktionsverlauf.

Jetzt, einige Jahre später und mit der neuen Blu Ray im Regal, wagte ich mich erneut an dieses Experiment. Und die Überraschung war groß! Seit ich mich die letzten Jahre mit dem Exploitation-Kino beschäftige, sehe ich doch gewisse Werke mit anderen Augen. So auch „DNA – Experiment des Wahnsinns“. Der Streifen ist sicherlich immer noch eine Katastrophe, nur muss man dabei bedenken, dass er eigentlich nichts anderes ist, als ein lupenreiner Exploitation-Film. Er ist Edel-Trash vom Feinsten, welcher sicher sein Geld gekostet hat. Die Tatsache, dass die Produktion des Films damals so scheiterte, führte letztendlich dazu, dass man wahrscheinlich unbewusst einen teueren Exploitation-Film erschuf, der einen relativ guten Unterhaltungsfaktor zu bieten hat. Es ist auch einfach nur belustigend, die extrem peinlichen Darbietungen von Marlon Brando, Val Kilmer und David Thewlis zu begutachten. Auch die Special Make-Up Effects der mutierten Tiermenschen sind nicht unbedingt die beste Arbeit von Stan Winston, aber doch recht ansehnlich und passend zu dieser Millionen Doller- Trash- Granate sind sie allemal. Vielleicht war es damals gar nicht mal so verkehrt, John Frankenheimer als Regisseur noch mit ins Boot zu holen. Schließlich hatte der Gute ja schon Erfahrung mit mutierten Viechern in seinem „Die Prophezeiung“ sammeln können, der ebenfalls irgendwo ein schöner Grindhouse-Film war.

Ich hatte jedenfalls diesmal meinen Spaß mit „DNA – Experiment des Wahnsinns“, weil er doch in gewisser Weise ein gelungener Exploitation-Spaß ist.

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RoosterCogburn

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Bewertung3.0Schwach

Leider ist die dritte Verfilmung von Wells' Roman "Die Insel des Dr. Moreau" total in die Hose gegangen. Das liegt noch nicht einmal daran, dass das Geschehen in die Neuzeit verfrachtet wurde. Sondern an der lieblosen Inszenierung und der gelangweilten Darstellung sämtlicher Protagonisten.
Regisseur John Frankenheimer hat mit seiner Adaption eine der größten Gurken der 90er Jahre zusammen gezimmert, mit der im Nachhinein auch keiner der Beteiligten mehr etwas zu tun haben wollte. Das fängt schon bei 'Gesichts-Spreewaldgurke' David Thewlis an, der hier mit der Hauptrolle völlig überfordert ist. Co-Star Val Kilmer erinnert mich seinem sichtlich gelangweilten Spiel an die Performance eines schlecht dressierten Zirkus-Affen. Höhepunkt der Freak-Show ist Marlon Brando, der mit seinen kunterbunten Oma-Klamotten, seinem grotesken kleinen Sidekick (der bestimmt die Idee für Dr. Evils Mini-Me lieferte) und seinem Genuschel und Gesäusel dem Wort ’Lächerlichkeit’ eine neue Bedeutung gibt. Gerüchten zufolge hatte Brando, der sich keinen Text mehr merken konnte (oder wollte), während der Dreharbeiten einen Sender im Ohr, mit dem er auch Polizeifunk empfing, den er dann in die Szene plärrte! Wenigstens wurde mit Ron Perlman ein Make-Up erfahrener und erprobter Schauspieler unter die Maske einer der Kreaturen gesteckt.
Das ist dann auch das wirklich positive an diesem Werk. Das Make-Up ist wirklich gut gelungen. Vom Tiermenschen bis zu abartigen Widernatürlichkeiten ist alles vertreten und fachgerecht platziert. "D.N.A." ist ein seltsames Stück Freak-Show, dessen interessantes Thema unsachgemäß umgesetzt wurde. Die verworrenen, unmotivierten Darstellungen der fehlbesetzten Darstellern sind überwiegend unbefriedigend. Ich empfehle daher den Grusel-Klassiker "Die Insel der verlorenen Seelen" mit Charles Laughton. Die sehenswerte Umsetzung des Romans.

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Filmkenner77

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"Die Insel der verlorenen Seelen" ist mir leider unbekannt. Ich glaube, der Film ist aus den frühen 30er Jahren. Die 70er Jahre-Verfilmung mit Burt Lancaster ist die wohl bekannteste und auch nicht der Überflieger, aber trotzdem noch viel besser als D.N.A. .


lieber_tee

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Bewertung5.5Geht so

Hier ist die Produktionsgeschichte (wieder einmal) spannender als der Film. Aushilfsregisseur Frankenheimer macht aus der Parabel über erworbene / angeborene Verhaltensweisen des H.G. Wells-Romans ein schundig-exploitationhaftes (A)B-Picture mit albtraumhaften Zügen. Die Quallen-Parodie eines Marlon Brandos und die niedlichen „Planet-der-Affen“-Masken lassen den Film zu keiner Zeit ernsthaft aber unterhaltsam wirken.

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lieber_tee

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Ja, dafür wird KINO gemacht...:)


RoosterCogburn

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Hintergründe zu einem Film finde ich immer interessant. Vor allem wenn sie so aussergewöhnlich sind wie hier. Aber es macht das Endprodukt nicht besser. Deine Bewertung finde ich noch recht großzügig.


FrankB2B

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Bewertung2.0Ärgerlich

Was würde "Homer Simpson" zu diesem Film sagen :
"LAAAAAAAAAAAAAAAAANGWEILIG".

Dem kann man auch nicht mehr hinzufügen,selbst wenn man es wollte.
Ein Unterirdisch Schlechter Film der rein gar nichts Interessantes anzubieten hat.
Zum Glück konnte Regisseur "John Frankenheimer" das einige Jahre später mit seinem Furiosen Action kracher "Ronin" wieder gerade rücken....von daher alles Vergeben & Vergessen.....vor allem diesen Fehltritt aus dem Jahr 1996.
FrankB2B.

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Filmkenner77

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schade, aber dieses Remake ist misslungen. Brando wirkt eher lächerlich denn glaubwürdig. Die Masken enttäuschen ebenfalls und der Film hat so gut wie keine spannenden Momente.

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BigH

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ein Film wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt - man kann ihn mögen, aber dazu muß man schon sehr komisch drauf sein...

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cheshirefran

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ich mag wurzelbehandlungen...ich mach das täglich ich arbiete da :D


Dr.Hasenbein

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Bewertung7.0Sehenswert

Kein guter Film und das weiß man auch.Ich kann den Film aber irgendwie nicht hassen.kilmer und Brando spielen lustlos aber das nehme ich ihnen jetzt nicht unbedingt krumm.Tut mit leid.

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McAlloon

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Bewertung3.0Schwach

Kein Ruhmesblatt im Spätwerk von John Frankenheimer. Nicht nur Brandos Auftritte wirken bizarr - auch Val Kilmer spielt, als hätte er das falsche Drehbuch gelesen und würde glauben, er sei der Hauptdarsteller. Leider zu mittelmäßig um wenigstens als Trash goutierbar zu sein.

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ElGuapo

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Bewertung5.0Geht so

Sehr viel Potential weitestgehend verschenkt. Brandos Moreau wirkt wie eine groteske Parodie auf seinen Col. Kurtz. So seine Momente hat der Film trotzdem.

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dAShEIKO

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Bewertung3.0Schwach

Warum sich Marlon Brando oft so ziert, in bestimmten Filmen mitzuwirken und sich dann aber in so einem Unfilm ablichten zu lassen wird sich mir nie erschließen.

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