Das Leben ist schön

La Vita è bella (1997), IT
Laufzeit 124 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 12.11.1998

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7.0 Kritiker
50 Bewertungen
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von Roberto Benigni, mit Roberto Benigni und Nicoletta Braschi

Das Leben ist Schön (OT: La vita è bella) beginnt als liebevolle Romanze im Italien der späten Dreißiger Jahre. Der lebenslustige Kellner Guido (Roberto Benigni) verliebt sich in Dora (Nicoletta Braschi) und sie gründen eine Familie. Fünf Jahre später dann die abrupte Wende: Der Nationalsozialismus macht auch vor Guido und seiner kleinen Familie nicht halt. Sie werden ins Konzentrationslager gebracht, da Guido jüdische Vorfahren hat. Um seinen Sohn Giosué (Giorgio Cantarini) vor der grausamen Realität zu bewahren, erfindet Guido ein Spiel, bei dem der Junge sich streng an die Regeln halten und in den richtigen Momenten verstecken muss, um am Ende genügend Punkte für den Hauptgewinn zu haben: Einen echten Panzer.

Inspiriert von den tragischen Erfahrungen seines Vaters im Konzentrationslager, kreiert Roberto Benigni mit Das Leben ist Schön ein Holocaust-Drama der etwas anderen Art – ein Drama, bei dem auch geschmunzelt werden darf.

Mit Das Leben ist Schön gelang Roberto Benigni ein internationaler Erfolg. Das Einspielergebnis von weltweit 229 Millionen Dollar und insgesamt drei Oscars (Hauptdarsteller, ausländischer Film und Musik), bei vier weiteren Nominierungen machten Das Leben ist Schön zu dem erfolgreichsten italienischen Film aller Zeiten. Aber Roberto Benigni, der neben der Hauptrolle auch Regie führte und das Drehbuch schrieb, gewann mit Das Leben ist Schön, noch viele andere Preise, unter anderem den Jewish Experience Award, der in Anbetracht des Themas des Films als besonders wertvoll angesehen werden kann.

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Das Leben ist schön

Anj S: Mann beisst Film

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9.0Herausragend

„Das Leben ist schön“ erzählt eine wundervolle Geschichte, eben ein Märchen, das gar nicht erst vorgibt, eine realistische Abbildung der Wirklichkeit zu sein. Die Handlung ist fiktiv, die Hintergründe wahr und genauso wie das Märchen zum Schmunzeln und Träumen anregt, verleitet einen die Realität zum Nachdenken und In-sich-kehren. Der Film schafft es, trotz der Tragik, aus der er weitreichend schöpfen könnte, nicht melodramatisch oder schwerfällig zu werden und versetzt den Zuschauer auch nicht in völlige Depressivität.

Was diesen Film so besonders macht, lässt sich kaum mit Worten beschreiben. „Das Leben ist schön“ bildet eine gelungene Mischung aus feinfühligem Humor, einer märchenhaften Idee und einer liebevollen und detaillierten Umsetzung. Roberto Benignis Film glänzt vor Originalität und authentischer Fantasie!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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8.5Ausgezeichnet

Zum ersten mal an einem Stück und komplett gesehen. Und was soll man zu Benignis Film noch viel sagen. Wunderschön, herzergreifend und mit einem Filmmusikthema, das Morricone selbst nicht hätte besser machen können.

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sushi25: movie-fan.de

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7.0Sehenswert

Ich habe den Film gesehen, nachdem ich die Oscar-Verleihung bei der
Roberto abgesahnt hat, im Fernsehen miterlebt habe. Roberto Benigni's angeborenes? "Overacting" dient dem Film dabei, den Rassenirrsinn und die Lagerschrecken ins Unwirkliche zu verfremden und damit "erträglich" zu machen. Man schwankt als Zuschauer zwischen "das Leben IST schön" und dem im Hals stecken bleiben eines wahren Gefühlsbündels aus 'Lachen, Weinen, Fassungslosigkeit, Ohnmacht'. Benigni schafft es, mehre unterschiedliche Gefühle im Zuschauer klingen zu lassen. Benigni hat natürlich einen anderen Ansatz, aber Filme wie Schindler's Liste, oder das Piano gehen gradliniger, tiefer unter die Haut. Aber troztdem Chapeau!

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Kommentare (93) — Film: Das Leben ist schön

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ein trauriger und poetischer film von und mit roberto benigni, der heute leider in der versenkung verschwunden ist, aber auch ein schmerzhafter und trauriger film

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lucas0alberto

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich heisst die Lebensweisheit "Das Glas ist halb voll, nicht halb leer". Im diesen Falle müsste die Weisheit lauten "Das Glas ist fast voll, nicht fast leer" - übertriebener Optimismus. Während Europa im Schatten der NS versinkt, begegnet eine Jude sie mit Lebenfreude und untermalt sie mit einem progressiven Humor. Mit seiner antizynistischen Haltung erschafft er aus noch eben einem KZ einen Fantasieort. Roberto Bengini agiert hier als Drehbuchator, Regisseur und Darsteller und in allen drei Arbeitsbereichen beweist er bemerkenswerte Leistungen, obgleich die Grundidee geklaut ist oder nicht. Obwohl der Film über einer der schlimmsten Gräueltaten der Menschheit handelt, kann man über Robertos Charaktere lachen. Im Endeffekt ist der Film einfach nur schön. Ein Muss für europäische Filmliebhaber.

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Ja Nos

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Meisterwerk von Film, welcher trotz der harten Thematik den Zuschauer mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurücklässt.

Fazit: Prädikat "Besonders wertvoll!"

Danke dafür.

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Markbln

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Bewertung5.0Geht so

Für mich nur ein Plagiat vom besseren "Zug des Lebens"

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karma-karman

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Der Regisseur von "Zug des Lebens" hatte Roberto Benigni das Drehbuch geschickt, weil er mit ihm drehen wollte. Benigni hat aber lieber seinen eigenen Film gemacht. Ist also nicht unbedingt weit hergeholt wenn man von Ideenklau reden möchte... Tu ich allerdings nicht, auch halte ich es für übertrieben von einem Plagiat zu sprechen, da es im Endeffekt 2 völlig unterschiedliche Filme sind.


Markbln

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/WTFT
Manchmal reicht es nicht, das Erscheinungsjahr kurz nachzugooglen
Es ist bekannt, dass Radu Mihaileanu Benigni sein Drehbuch geschickt hat (danke karma für die Erinnerung für die Unwissenden). Danach begann der Italiener mit seinem schönen Leben.
Für mich bleibt der Ideenklau offensichtlich. Abgesehen davon halte ich "Zug des Lebens" tatsächlich für den besseren Film.


Coach T

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meisterwerk. Von und mit Roberto Benigni. 
Eine zauberhafte, liebevolle, überwältigende, erschreckende, mitreißende, bewegende und einzigartige Geschichte über den Zauber eines Lebens und wie er von anderen Menschen plötzlich, rigoros und systematisch zerstört wird. 
'Gefühlskino'? 'Gefühlschaos'?
Ab sofort werde ich diese Begriffe vorsichtiger verwenden. 
DAS ist Gefühlskino. DAS ist Gefühlschaos. 
Meisterwerk.  

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AASFRESSER

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich kann es nicht ab, wenn ich hier etwas wie "regt zum Nachdenken an" lese. Der Film zeigt uns, welche enorme Kraft in Menschen stecken kann, positiv wie negativ wirkende - Lebensfreude kontra Hass. Da muss man nicht sonderlich nachdenken,
Mit ist bei dem Film nicht ganz klar, worauf er letzten Endes hinaus will. Brauche ich wirklich eine KZ-Geschichte, um dem letzten einzubleuen, dass das Leben, die freiheit etwas Wunderbares ist? Glaubt man wirklich, dass Diktaturanhänger mit diesem Film von ihren aberwitzigen Ansichten abzubringen wären? Ich glaube nicht. Natürlich ist der humanistische Ansatz lobenswert, auch hat die "Komödie" hier und da ihren komödiantischen Reiz, aber bis der Film sich mir als Ganzes erschließt, wird wohl noch einiges an Zeit ins Land gehen müssen.

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Rouge

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Bewertung10.0Herausragend

Ein unheimlich gefühlvoller und bewegender Film !

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SebastianK

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe niemals einen Film geschaut der solch eine starke Lebensfreunde ausstrahlt und zugleich so traurig und ergreifend ist. Unbeschreiblich schöner Film.
„Frei ist, wer in Ketten tanzen kann.“ -Friedrich Nietzsche

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Dschadie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

emotional, herzlich, lustig....alles worte die dieses film beschreiben können. das leben ist schön zeigt, dass man auch in den ausweglosesten situationen das beste draus machen kann. ein film den man auf jedenfall sehen sollte mit einem herausragenden roberto benigni.

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based_god

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Bewertung9.0Herausragend

Perfekte Kombination aus Komödie und Drama.

Was im ersten Teil "Hoffnungen" auf einen kitschigen Heimatfilm weckt, endet im zweiten Teil in einem Holocaust-Drama. "Das Leben ist schön" ist in erster Linie eine sehr traurige Geschichte, die bei mir für nachdenkliche Momente gesorgt hat. Die Darsteller und die Machart sind schlicht fantastisch. Einer der besten italienischen Filme!

Eine Empfehlung geht raus an alle! Aber: "Das Leben ist schön" ist kein schöner Film!

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Hanno Jones

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

bin noch viel zu aufgewühlt für einen kommentar ... aber es wurde ohnehin schon alles gesagt!
wenige filme schaffen es, den zuschauer die ganze zeit zu verzaubern und gleichzeitig glück und trauer so perfekt aufeinander abzustimmen ...
einfach zum heulen schön!

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sikkmeidack

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Freundschafts-dash beendet. Alles Schöne für dich.


Hanno Jones

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naja wennde meinst ...
bissel übertrieben die reaktion aber ok :D


HymnOfABrokenMan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderbarer Film über die Macht der Imagination, sich über alle Gräuel, die ihr die Welt in den Weg stellt, hinwegzusetzen. Die berührendste italienische Produktion der vergangenen 20-30 Jahre.

P.S.: Unbedingt im O-Ton anschauen! Roberto Benigni ist es wert!

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Universalgirl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein fantastisches vor Lebensfreude nur so strotzendes Meisterwerk das stets die Balance zwischen Unbeschwertheit und den puren Grauen hält,keine Sekunde geschmacklos ist und wohl einer der wichtigsten Filme bezüglich des Themas Holocaust ist.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung10.0Herausragend

In der ersten Hälfte bekommt man eine wunderbare und liebenswert-humorvolle Liebeskomödie mit einer gewissen italienischen Leichtigkeit, die zweite Hälfte wird zu einem bitterersnten und tieftragischen Drama über die Deportation der Juden während des 2. Weltkrieges - und behält dabei seine italienische Leichtigkeit. Hut ab für dieses sehr gelungene Spagat!

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Joeyjoejoe17

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Er hat 10 bekommen, weil er es schafft, auf eindrucksvolle und herzliche Art zu zeigen, wie man selbst in den schlimmsten und aussichtslosesten Situationen die Hoffnung nicht verliert.


J4KOB

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Zustimmung! Ich finde durch die anfängliche Unbeschwertheit wirkt die zweite Hälfte nur umso tragischer. Ich war vollkommen baff als ich den im Fernsehen gesehen hab.


Mimuschka

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Bewertung5.0Geht so

hat man uns doch tatsächlich jahrelang was vorgelogen: im KZ wars ja gar nicht so schlimm, eher wie ein verlängertes ferienlager mit etwas strengeren aufsehern!

ne, aber mal im ernst, mag die erste hälfte noch als seichte und leicht verkitschte liebeskomödie mit vorhersehbaren und platten witzchen durchgehen, instrumentalisiert benigni den holocaust danach auf schamloseste weise, um sich selbst abzufeiern und in szene zu setzen. und im nachhinein hat sich ja auch gezeigt dass dieser tabubruch äußert hilfreich und seiner karriere förderlich war, hat sich also gelohnt...

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Super8951

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Natürlich steht es jedem frei, ein Film so zu bewerten wie es ihm vorschwebt. Doch wenn man den Film aufgrund von Anhaltspunkten, welche man nicht verstanden hat, bewertet, sollte man diese womöglich nochmal überdenken.


AASFRESSER

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Der Film hat definitiv kein Monopol auf 8 oder mehr Punkte, woher denn??? Komödien über den Holocaust darf man natürlich nicht schreiben, das hat nichts mit schwarzem humor zu tun. Ist es ja auch nicht. Es ist die geschichte eines Komikers, der seine Art hat, das KZ für sich und seinen Sohn und auch seine Frau irgendwie erträglich zu machen. Das ist weder glaubwürdig, noch als Parabel funktionstüchtig... Und wenn es wirklich so sein sollte, dass die Hauptaussage des Filmes wäre, dass man mit Willen und Optimismus auch in den aussichtslosesten Situationen etwas bewirken kann, dann wozu bitte das KZ???


MasterZ

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Bewertung9.0Herausragend

Den Film kann man nur lieben!! einfach ein Klassiker!!

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billy_!

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Bewertung9.0Herausragend

Klassiker

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moxl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine Ode an die Menschlichkeit, die zeigt, dass der menschliche Geist und die Daseinsfreude mehr als nur existent bleibt ...trotz unzähliger Versuche der Menschen selbst eben jene auszulöschen.

Der großartig spielende Roberto Begnini, der der Unschuld des Kindes zuliebe mit einem übertrieben albernen Stechschritt zu seiner Hinrichtung schreitet, wird sich bei mir im Gedächtnis unwiderruflich einbrennen.

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geheimer333

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kann zu diesen Film nicht alles sagen, denn er ist alles. Schön, lustig aber auch traurig grausam, traurig... Ein Meisterwerk. Muss ihn mir aber nochmal in italienisch angucken, die deutsche Syncro von Benigni gefällt mir gar nicht :(
Der wohl traurigste Film den ich bisher sah.

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Petunientopf42

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

In der ersten Hälfte des Films, die an eine leicht überdrehte romantische Komödie erinnert, versucht der redegewandte Italiener Guido seine "geliebte Prinzessin" Dora mit allen Mitteln zu erobern. Er lässt buchstäblich die Hosen herunter, um sie zu amüsieren, und sie kann seinem Charme sichtlich nicht widerstehen.
Doch dann sieht man die ersten Risse durch diese heile Welt gehen, in der alles so wunderbar läuft für Guido: Ein Pferd wird grün angemalt, Kinder müssen seltsame Rechenaufgaben über die Eliminierung Behinderter lösen, Soldaten marschieren durch die Straßen, Juden und Hunde sind in Geschäften verboten - aber Guido scheint das alles gar nicht wahrzunehmen. Nichts hält ihn ab, Dora ihrem unsympathischen Verlobten zu entreißen, sie zu heiraten und mit ihr einen Sohn, Giosuè, zu bekommen.
Die drei sind glücklich, alles ist perfekt - bis die Familienidylle brutal auseindergerissen wird, weil der jüdische Guido und sein Sohn ins KZ abtransportiert werden.
Die zweite Hälfte des Films zeigt die herzzerreißenden Versuche Guidos, seinem Sohn weiszumachen, der schreckliche Aufenthalt im KZ sei ein lustiges Spiel, bei dem es einen Panzer zu gewinnen gibt, und den Kontakt zu Dora zu halten, die freiwillig mit ins KZ gefahren ist. Guido versucht mit aller Macht, seinen Optimismus und seine Fröhlichkeit zu behalten, obwohl sein Lachen teilweise recht hysterisch wirkt, damit Giosuè nicht mitbekommt, wie sehr die unmenschliche Arbeit im KZ seinen Vater mitnimmt. Er soll trotz allem lernen, dass das Leben schön ist.

Eine Komödie über den Holocaust zu schreiben, klingt erst mal empörend, aber dieser Film ist trotz seiner Lustigkeit sehr ernst und spielt die Grausamkeiten im KZ keineswegs herunter. Er zeigt außerdem auf wunderschöne und herzerwärmende Art, dass man selbst in den schlimmsten Situationen nicht die Hoffnung verlieren sollte. Und nicht zuletzt hat er so ein trauriges, bitteres, schönes, tragisches, absurdes Ende - macht mich immer wieder fertig.
Der Film lässt einen mit einem seltsamen Knoten in der Brust zurück, weil man nicht weiß, ob man jetzt lächeln oder weinen soll, wenn man an ihn zurückdenkt.
Fazit: Ein absolutes Meisterwerk!

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