Das Waisenhaus
El Orfanato (2007), MX/ES Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Thriller, Horrorfilm, Drama, Kinostart 14.02.2008
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von Juan Antonio Bayona, mit Belén Rueda und Fernando Cayo
Laura (Belén Rueda) kehrt mit ihrem siebenjährigen Sohn Simón (Roger Príncep) an den Ort zurück, an dem sie aufgewachsen ist: ein verlassenes Waisenhaus, das sie nun wieder zum Leben erwecken will. Aber es wird ihr unheimlich, als ihr Sohn von unsichtbaren Freunden erzählt, die er gar nicht kennen dürfte: ihre alten Waisenhausfreunde! Als Simon plötzlich spurlos verschwindet und nicht wieder auftaucht, macht Laura diese Geister dafür verantwortlich und begibt sich auf die Spur einer schrecklichen Tragödie…
Handlung
In verschwommenen, körnigen Aufnahmen tollen fröhlich spielende Kinder im großen Garten eines Hauses. Ein Waisenhaus, wie sich herausstellt. Ein kleines Mädchen muss sich von ihren Freunden verabschieden, sie hat eine Familie gefunden.
Es ist Laura (Belén Rueda). Jahre später kehrt sie zurück und erfüllt sich einen Traum: Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Arzt Carlos (Fernando Cayo) und ihrem Sohn Simon (Roger Príncep) kauft sie das mittlerweile leerstehende Waisenhaus, in dem sie aufwuchs und eine glückliche Jugend verbrachte. Das junge Paar will darin behinderten Kindern ein Zuhause geben.
Imaginäre Spielkameraden
Nach kurzer Zeit entwickelt Simon, der sich ohne Spielkameraden einsam fühlt, ein absonderliches Spiel: Er trifft sich mit imaginären Spielkameraden und verbringt Zeit mit ihnen. Laura und Carlos sehen in seinem merkwürdigen Verhalten nur einen Ruf nach Aufmerksamkeit und nehmen das Ganze nicht allzu ernst, bis der kleine Simon Laura zu einer gefährlichen Grotte am Strand mitnimmt, die nur bei Ebbe zu erreichen ist, wo angeblich sein Freund Tomás (Óscar Casas) wohnt, der sich dort verstecken muss. Laura entdeckt niemand in der gruseligen Höhle und verbietet Simon dort alleine zu spielen.
Als Simon am Tag des Eröffnungsfestes nach einem schlimmen Streit mit Laura spurlos verschwindet und wie vom Erdboden verschluckt scheint, ist die Katastrophe perfekt. Trotz umfassender…
Laura (Belén Rueda) kehrt mit ihrem siebenjährigen Sohn Simón (Roger Príncep) an den Ort zurück, an dem sie aufgewachsen ist: ein verlassenes Waisenhaus, das sie nun wieder zum Leben erwecken will. Aber es wird ihr unheimlich, als ihr Sohn von unsichtbaren Freunden erzählt, die er gar nicht kennen dürfte: ihre alten Waisenhausfreunde! Als Simon plötzlich spurlos verschwindet und nicht wieder auftaucht, macht Laura diese Geister dafür verantwortlich und begibt sich auf die Spur einer schrecklichen Tragödie…
Handlung
In verschwommenen, körnigen Aufnahmen tollen fröhlich spielende Kinder im großen Garten eines Hauses. Ein Waisenhaus, wie sich herausstellt. Ein kleines Mädchen muss sich von ihren Freunden verabschieden, sie hat eine Familie gefunden.
Es ist Laura (Belén Rueda). Jahre später kehrt sie zurück und erfüllt sich einen Traum: Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Arzt Carlos (Fernando Cayo) und ihrem Sohn Simon (Roger Príncep) kauft sie das mittlerweile leerstehende Waisenhaus, in dem sie aufwuchs und eine glückliche Jugend verbrachte. Das junge Paar will darin behinderten Kindern ein Zuhause geben.
Imaginäre Spielkameraden
Nach kurzer Zeit entwickelt Simon, der sich ohne Spielkameraden einsam fühlt, ein absonderliches Spiel: Er trifft sich mit imaginären Spielkameraden und verbringt Zeit mit ihnen. Laura und Carlos sehen in seinem merkwürdigen Verhalten nur einen Ruf nach Aufmerksamkeit und nehmen das Ganze nicht allzu ernst, bis der kleine Simon Laura zu einer gefährlichen Grotte am Strand mitnimmt, die nur bei Ebbe zu erreichen ist, wo angeblich sein Freund Tomás (Óscar Casas) wohnt, der sich dort verstecken muss. Laura entdeckt niemand in der gruseligen Höhle und verbietet Simon dort alleine zu spielen.
Als Simon am Tag des Eröffnungsfestes nach einem schlimmen Streit mit Laura spurlos verschwindet und wie vom Erdboden verschluckt scheint, ist die Katastrophe perfekt. Trotz umfassender Sucharbeiten Lauras und Carlos’ verlaufen alle Spuren im Sand. Auch die Polizei gibt auf. Nur Laura kann und will sich nicht mit dem Gedanken abfinden ihren geliebten Sohn nie wieder sehen zu dürfen.
Auf der Suche
Ihr unbändiger Wille und ihre Sorge lassen sie ungewöhnliche Wege beschreiten, auf denen sie tatsächlich auf Spuren der Fantasiefreunde Simons und auf die Fährte einer merkwürdigen alten Frau stossen lässt, die sie kurz nachdem sie das Haus bezogen hatte und sich als Benigna (Montserrat Carulla) ein Frau von der Adoptionsbehörde vorgestellt hatte. Doch wie es das Schicksal will, verunglückt die merkwürdige alte Dame just in dem Moment bei einem Verkehrsunfall, als Carlos und Laura sie entdecken. Aber die Spur bleibt heiß, da sich im Nachlass der Frau einige alte Videos finden, auf denen Laura ein Kind wieder erkennt: Tomás, wie sich herausstellt der Sohn Benignas. Genau ihn hatte sie am Tag von Simons Verschwinden auch gesehen, ist sie sich sicher.
Laura glaubt immer stärker an eine mögliche Existenz von Simons Freunden und schaltet das Medium Aurora (Geraldine Chaplin) ein, die in einer Seance die Räume des alten Waisenhauses untersuchen soll und dabei auf die nicht ruhenden Geister verstorbener Kinder stösst – ihrer alter Spielkameraden. Carlos geht das ganze zu weit. Er fordert Laura auf sich mit der Realität abzufinden. Laura stimmt unter der Bedingung zu noch einige Tage allein im Haus zu verbringen.
Die Auflösung im Spoiler.
Wissenswertes
Der Film spielte allein in Spanien 23 Millionen Euro ein.
Er ging auch als Kandidat für die Auszeichnung „Bester Fremdsprachiger Film“ für die Iberer ins Oscar-Rennen, wurde aber letztlich nicht von der Academy nominiert.
Juan Antonio Bayona lernte Guillermo del Toro bereits als 17-jähriger beim Fanatasy-Filmfest in Sitges kennen, als er sich als ein Journalist ausgab. Die beiden blieben in Kontakt und del Toro, der die Kurzfilme Bayonas stets mit Interesse beobachtete, wählte ihn schließlich aus und ermöglichte ihm so sein Langfilm-Debüt.
In Bayonas Vorstellung sollte das Haus ähnlich aufgebaut sein, wie in Stanley Kubricks Klassiker Shining.
Der Film heimste bei den 2007er Barcelona Film Awards gleich sieben Preise (u.a. als “Bester Film”) ein.
Weiterführende Informationen
Produzent Guillermo del Toro zeichnet sich auch für Pans Labyrinth vernatwortlich, wo er auch selbst Regie führte und das Drehbuch schrieb.
Weitere Informationen im Internet
Quellen
Das Presseheft des deutschen Verleihs Senator Film Produktion.
Cast & Crew
-
Juan Antonio Bayona
-
Belén Rueda
-
Fernando Cayo
-
Geraldine Chaplin
-
Montserrat Carulla
-
Mabel Rivera
-
Andrés Gertrudix
Regie
Schauspieler
-
Roger Príncep
-
Sergio G. Sánchez
- Genre
- Mysterythriller, Horrorfilm, Familiendrama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Küste, Spanien, Strand
- Handlung
- AIDS, Adoption, Angst, Autounfall, Außenseiter, Clique, Ehe, Ehefrau, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehepaar, Einsamkeit, Gefahr, Geheimnis, Geist, Gespenst, Gezeiten, Höhle, Imaginärer Freund, Jenseits, Kinder, Kultfilm, Meer, Sadismus, Schizophrenie, Schuld, Spuken, Strand, Streit, Suche, Suche nach vermisster Person, Séance, Tod eines Kindes, Unfall, Verdrängte Vergangenheit, Verlust des Kindes, Verzweiflung, Waise, Waisenhaus, Zweifel
- Stimmung
- Gruselig, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Das Waisenhaus
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MX/US/ES 2006
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FR/ES/US 2001
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IN/US/GB 2006
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US/CA/FR/DE 2009
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ES 2004
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Kritiken (12) — Film: Das Waisenhaus
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschenEin Film, der bei vielen wohl aufgrund der eigenen Erwartungshaltung scheitern, oder zumindest nicht vollständig überzeugen wird.
"El Orfanato" ist kein Horrorfilm, daran können weder das Cover mit Fratzengesicht noch der hektische Trailer etwas ändern: In vielerlei Hinsicht wird ein Vergleich mit Eastwoods "Changeling" dem Film Bayonas eher gerecht, als die Marketing-Schiene, die auf Shyamalans "Sixth Sense"-Zug aufspringen möchte (wenngleich auch ich die Anleihen an die Großmutter aller Haunted-House-Filme - "The Innocents" aka "Schloss des Schreckens" - nicht vollständig leugnen will).
Zwar gibt es eine handvoll (harmloser) Schocker, glücklich werden wird man mit "El Orfanato" aber wohl nur, wenn man sich auf das subtil-morbide Psychogramm einer verzweifelten Mutter (stark, wenngleich auch anstrengend: Belén Rueda) einstellt und einlässt. Gleiches gilt für die sepiafarbenen Filter, die ruhigen aber stimmungsvollen Bildern sowie die langsame Erzählweise, die den schmalen Grad zwischen Mitgefühl und Desinteresse mehr als einmal auslotet und immer dann am Schwächsten ist, wenn man sie zu sehr auf den paranormalen Thrilleffekt (ganz schwach: die 08/15-Séance) hin inszeniert. Dafür entschädigt das Ende, dass wohl mancherorts als Twist aufgenommen wird, in Wirklichkeit aber nur einen einfachen, aber passenden Schlusspunkt setzt.
Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
BlueSquirrel 2010/09/05 20:14:58
Antwort löschenSchön Hitski.
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Hitmanski 2010/09/05 20:18:24
Antwort löschenmille grazie :)
*frenzy_punk<3 2011/09/27 19:39:39
Antwort löschenSchöne Kritik. Mal wieder sind wir auf der gleichen Schiene^^
Ich fand das Ende sehr gut, da es eigentlich das einzig Mögliche war. Schockiert hat es mich dennoch!
Das war wirklich mal ein Film, bei dem ich richtig Gänsehautfeeling bekam.
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Das Waisenhaus“ gibt sich ruhig, enthält aber dennoch so gut wie keine Längen. Eine sehr sorgfältige Kameraarbeit und die beklemmende Geräuschkulisse kreieren einen klassischen Grusel. Die Atmosphäre ist zusätzlich mit ein paar wirkungsvollen Erschreck-Momenten gespickt. Das Drehbuch funktioniert prächtig, obwohl es schon genügend ähnliche Gespenstergeschichten zu sehen gab und trotz der einen oder anderen fragwürdigen Idee, wie die Kennenlern-Party, wo alle Leute Masken tragen. Der Clou ist nämlich die Wendung gegen Ende. Eine Auflösung, die sich gewachsen hat. Es ist ein unglaublich bitterer Verlauf, den die Handlung nimmt, und doch ist das Ende melancholisch-schön, was der Geschichte schließlich einen eleganten Schliff verleiht. [...]
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenWer sich “Das Waisenhaus” entgehen lässt, verpasst einen der wirklich großen Filme der letzten Jahre. Juan Antonio Bayonas Film erzählt zwar keine wirklich neue Geschichte, trumpft dafür aber bei der Besetzung und den Soundeffekten ganz groß auf. Und auch wenn es sich bei “Das Waisenhaus” um einen Film mit Horroransätzen handelt: der Film ist auch für alle geeignet, die mit Horrorfilmen nichts anfangen können.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDas Waisenhaus beinhaltet Schock- und Ekelmomente wie sich das gehört, der Fokus liegt aber dennoch auf der Mystery-Schiene der unsichtbaren Freunde Simóns und den Geheimnissen um das Gebäude.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenMit “Pan’s Labyrinth” hat Regisseur Guillermo del Toro meiner Meinung nach einen der intensivsten und athmosphärisch dichtesten Filme des Jahres 2007 abgeliefert. Nicht zu unrecht gewann der Film im vergangenen Jahr - für einen nichtamerikanischen Film schon sehr außergewöhnlich - insgesamt 3 Oscars. Del Toro selbst musste sich mit einer Nominierung für die beste Regie zufrieden geben. Mit “Das Waisenhaus” hat er sich bei mir einen festen Platz im Kreise meiner Lieblings-Regisseure/Produzenten einen Stammplatz an der Seite von Jean-Pierre Jeunet, Luc Besson und Darren Aronofsky erarbeitet.
Laura und Carlos beziehen ein altes Waisenhaus, in dem Laura Teile ihrer Kindheit verbracht hat. Sie möchten in dem geräumigen und einsam gelegenen Anwesen ein Pflegeheim für behinderte Kinder eröffnen. Doch schon nach kurzer Zeit verschwindet ihr Adoptivsohn Simón. Es beginnt eine rastlose Suche nach dem vermissten Kind, bei der Laura weniger auf die Hilfe der Polizei zählt, sondern all ihre Hoffnungen in spirituell angehauchte Menschen setzt. Laura ist davon überzeugt, dass es in Waisenhaus spukt; dass übernatürliche Kräfte ihr den Sohn genommen haben.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDer mexikanische Jung-Meister Guillermo Del Toro produzierte, aber anders als bei seinen eigenen Filmen "El Espinazo del diablo" und "Pans Labyrinth" fehlt dem Erstling von J.A. Bayona der historische Hintergrund, der dem Schrecken eine weitere Ebene gab.
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S Hentschel: Brigitte S Hentschel: Brigitte
Kommentar löschenPoetisch und gespenstisch, ein bisschen wie "The Others" oder "Pans Labyrinth".
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenGuillermo Del Toro steht seit dem weltweit verehrten "Pans Labyrinth" für große Kinokunst. Und wenn so einer seinem langjährigen Freund das Regiedebüt finanziert, dann sollte man nicht zurückschrecken. Zumal dem "Waisenhaus" weniger Schocker denn grusliger Suspense innewohnt.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenStimmungsvoller Psychogrusler, der quasi nach dem US-Remake mit Nicole Kidman schreit. Ohne derbe Effekte, dafür mit viel altmodischem Grusel, eindrucksvoller Kameraarbeit und gut gesetzten Schocks schafft es dieser Geisterfilm mit einem unerwarteten Ende zu überraschen, daß bei aller Melancholie doch Hoffnungsfroh aus dem Kino entlässt.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschenGerade der Blick auf ähnliche Genrebeiträge zeigt allerdings, wie gut der junge Regisseur und sein Drehbuchautor Sergio G. Sánchez mit ihrer Materie umzugehen wissen. Lange hat man sich im Kino nicht mehr so gegruselt und erschrocken wie in «Das Waisenhaus», was in Anbetracht der wenig überraschenden Stilmittel alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist. Souverän und effektiv wird der Suspense aufgebaut und die Gänsehautmomente gesetzt, verpackt in ausgesprochen elegante Bilder.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenBayona gelingt ein erstaunlich sensibler, anrührender, aber natürlich auch erschreckender Film über mütterliche Ängste und den Schmerz des Verlusts, Krankheit und Sterblichkeit, die Liebe zum Leben und Sehnsucht nach dem Tod. Dabei bleiben wir stets im Unklaren über das, was wir letztlich wirklich sehen. Genau wie Laura, die Grund hat, an ihrem Verstand zu zweifeln, und Zeit braucht, um das verdrängte Unbewusste – um was sonst handelt es sich bei Geistern! – ans Licht zu holen. So erlaubt der Film Interpretationen und Diskussionen lange über sich selbst hinaus.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenJuan Antonio Bayona ist ein formal bemerkenswerter und angenehm altmodischer Gruselfilm gelungen, Nie überwiegt der pure Schock, es ist die Art, wie die einzelnen, aus geheimnisvollen Kräften resultierenden Eindrücke aufeinander aufbauen und zusammenwirken und in den Alltag einbrechen. Dies löst ein wohliges Erschaudern aus...
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Kommentare (68) — Film: Das Waisenhaus
Kommentar schreiben-={(TATANKA)}=- 2012/01/12 18:40:50
Kommentar löschenKann mich noch gut an den Film erinnern. Das liegt vor allem daran das der Auftakt nicht wirklich packend gestaltet war- zäh wie Kaugummi triffts hier wohl am ehesten. Trotzdem lohnt es sich als Gruselliebhaber dabei zu bleiben, denn nach eben genannten Intro breitet sich eine kontinuirliche, düstere, stellenweise fast bedrückende Atmosphäre aus, die Spannungsspitzen garantiert. Vorausgesetzt man lässt sich drauf ein und mag lieber den klassischen, subtilen Horror, als die "Buh"-Schreckgespenstnummer , die beispielsweise in "The Ring" oder "The Grudge" (erfolgreich) praktiziert worden ist. Zugegeben - der Film hat einige Längen : fast nach jeder unheimlichen Begebenheit, wechselt wieder die Szenerie auf die andauernde Grillparty im Garten, die dann aber nach der Hälfte des Filmes schleißlich beendet wird. Spätestens ab dann hat einen der Film in den Bann gezogen. Richtung Finale wird es dann nochmal richtig packend, und die letzten Minuten, ganz ehrlich, hab ich angespannt im aufrechten Sitzen verbracht ;)
Und gerade diese Spannung ab der, sagen wir mal Mitte, sowie das schockierende Ende (gut ich habs mir fast gedacht) bekommen von mir dicke fette Bonuspunkte.
Fait: Kann man wirklich nichts falsch machen. Anschauen!
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MissingNo 2011/12/12 22:42:47
Kommentar löschenDer Film war schon ganz gut, er ist meiner Meinung nach mit der Zeit besser geworden und hatte mich anfangs nicht so richtig gepackt, das Ende allerdings war wirklich gut. Kann den Film nur empfehlen, man sollte ihn aber nicht umbedingt mit den Erwartungen ansehen, dass er ein besonderes Meisterwerk ist.
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*frenzy_punk<3 2011/09/27 20:42:01
Kommentar löschen"Das Waisenhaus (El orfanato)", dramatischer Horror der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Juan Antonio Bayona leistete gute Arbeit und schuf einen Film, der tatsächlich in das Genre "Horror" passt, denn hier gruselt sich der Zuschauer wirklich.
Er lebt vor allem von dem fabelhaften Schauspiel Belén Ruedas, die 90 Prozent des Filmes trägt. Doch auch die Nebendarsteller sind sehr gut und lieferten eine beachtliche Darbietung.
Der von Guillermo del Toro produzierte Film ist bestückt mit Buh-Momenten, Klopfgeräuschen und Schatten. Trotz dieser "alten Maschen" verkriecht sich der Zuseher mehr und mehr unter der Decke und doch kann er die Augen nicht vom Flimmerkasten lassen, da ihn die Spannung schier die Luft nimmt.
Neben dem Übernatürlichem ist es aber auch das Drama, eines verschwundenen Kindes, mit dem sich Bayona hier beschäftigte. Gekonnt verstrickt er beide Genres zusammen und lässt den Zuschauer an den Emotionen teil haben.
Die Musik tut ihr übriges und steigert das Gänsehautfeeling nur noch mehr.
Óscar Faura bietet uns grandiose Kameraeinstellungen und fantastische Bilder. Brillant setzt er die Darsteller in perspektivische Szenenbilder, die ebenso die düstere und gelungene Atmosphäre unterstreichen.
Leider hat "Das Waisenhaus" aber auch einige Logiklöcher, dafür gibt es Punkte Abzug. Vieles in der Story bleibt ungeklärt oder unüberschaubar.
"Das Waisenhaus", nahe gehend, tragisch und zum fürchten.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten
hoffman587 2011/09/27 20:55:44
Antwort löschenHui, an den kann ich mich noch drastisch dran erinnern, ich hasse das Ende, macht das Ganze aber irgendwie genial, harter Tobak, wirklich verstörend:/
*frenzy_punk<3 2011/09/27 22:29:19
Antwort löschenMeinst du die Szene (ACHTUNG SPOILER) als sie am Schluss mit den Kindern da sitzt oder dass das Kind tot war und sie eigentlich selber dran schuld war? :(
War wirklich verstörend. Aber so will ich einen Horrorfilm haben. Gruselig, spannend und verstörend.
hoffman587 2011/09/28 00:14:57
Antwort löschen@frenzy: SPOILER: Eigentlich beides, obwohl ich die Ansicht, dass das Kind tot war doch noxh mehr mitgenommen hat, unglaublich, die Gruseligsten und erschreckendesten Geschichten sind eben doch keine Geisterstorys, sondern die brutale Realität:/
Chris12zero 2011/09/28 17:21:01
Antwort löschenGanz deiner Meinung Bat Girl, empfand ihn ganz ähnlich !! ;)
*frenzy_punk<3 2011/09/28 21:57:34
Antwort löschen@hoffi: Ich war schon drauf gefasst, da es ja keine andere Möglichkeit mehr gab :( Aber (ACHTUNG SPOILER) das Schlimmste war ja eben das, dass das Kind eigentlich mehr oder weniger durch die Schuld der Mutter umkam. Deswegen fand ich das Ende, als sie die Pillen schluckte auch gut durchdacht. Ich glaube ich könnte auch nicht mit dieser Erkenntnis leben.
Hast du "The Haunting in Connecticut" gesehen? Der soll ja auf wahren Begebenheiten beruhen. Diese Erkenntnis schockiert einen!
@Bat Boy: Fein :) Dann sind wir mal wieder auf der gleichen Welle :D
hoffman587 2011/09/28 23:52:08
Antwort löschen@frenzy: Ohja, den kenn ich, meiner Meinung nach ein Drecksfilm, einer dieser Billig-Schocker, die mit "auf wahren Begebenheiten" Werbung machen, aber am Ende ist eh alles diffus zusammengewürfelt und hat mit der Realität so viel zu tun wie der Film "Die Welle" mit der Buchvorlage, nämlich gar nichts, leider nicht immer ein Zeichen für gute Qualität bzw. kaum!:/
*frenzy_punk<3 2011/09/29 00:08:23
Antwort löschen@Mmh .. ich fand den sehr gut, aber so sind die Ansichten eben verschieden.
"Die Welle" habe ich das Buch nicht gelesen, aber ich fand den Film gut. Aber den alten, nicht dieses grauenvolle Remake mit Jürgen Vogel. Das war doch wirklich der allerletzte Schund!
hoffman587 2011/09/29 00:31:10
Antwort löschenUnd genau das war gement, die Alte verfehlt ja auch nicht die Botschaf, das Remake verurteile ich hiert:)
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Murphante 2011/09/29 09:29:56
Antwort löschenEin toller Film in einer Deluxe Edition krönt er pralle in meiner Sammlung ... war / bin auch super begeistert von dem Streifen ^^
schön das er Euch auch so gut gefällt Jungs :D
*frenzy_punk<3 2011/09/29 18:29:19
Antwort löschen@hoffi: Ah na dann ist das Urteil gerechtfertigt! Grauenhaft, wirklich grauenhaft!
@Murphante: Das habe ich schon gelesen. :)
In deinem Kommentar^^
.... und Mädls!!
exceter81 2011/08/21 09:28:38
Kommentar löschenSehr Atmosphärischer Film.
Einer meiner Favoriten. Das Ende hatte mich beim ersten ansehen total geschockt.
Er lebt von einer eigenen Mystik. Schaue ihn mir immer wieder gerne an!
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Michael Schrot 2011/08/04 02:05:23
Kommentar löschengrandios....für mystery-fans ein muss....der film ist spannend und lebt von der dunklen stimmung...
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exceter81 2011/08/21 09:30:14
Antwort löschenBin da voll und ganz deiner Meinung.
Hab mir die Limited DVD im Bookcover zugelegt und liebe sie.
La Bardot 2011/07/23 00:18:58
Kommentar löschenHatte einen inhaltlichen Fehler, der mich einfach störte. Das Kind lag am Ende in einem Raum, der nur durch diese eine Tür in der Kammer betreten werden konnte. Diese Türe war allerdings von einer Tapete (wenn ich mich recht erinnere) bedeckt. Wie konnte das Kind da hinunterkommen und die Tapete unbeschädigt lassen? Oder ist das etwa ein absichtliches Mysterium? Mir gefiel das nicht. Ansonsten ganz okay.
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Ghoul 2011/08/11 20:57:48
Antwort löschenDa hast du bestimmt etwas Falsches gesehen. Der Raum war schon früher benutzt worden (ACHTUNG SPOILER) und dass der Junge unten eingeschlossen war, lag daran, dass die Mutter unabsichtlich die Tür durch Gerümpel blockiert hatte...
dOmireLLa 2011/09/27 19:39:39
Antwort löschennene...was sie meint ist...(ACHTUNG SPOILER) als sie die Tür findet und sie öffnen will, muss sie erst ein Stück Tapete abreißen. Dass hätte das Kind dann aber auch machen müssen. Die Tapete hätte somit theoretisch schon abgerissen sein müssen. Außerdem...warum hat er nie nach seiner Mutter gerufen oder um Hilfe..sondern nur geklopft?
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La Bardot 2011/09/27 21:46:05
Antwort löschenDOmireLLa hat es erfasst! :-)
Buki2909 2011/10/01 12:07:25
Antwort löschen-Spoiler-
da war deutlich ein Loch in der Wand zu sehen, wo vorher der Türknauf war, schon bevor sie die Tapete abgemacht hat. Als der Türknauf noch steckte hätte es für den Jungen schon möglich sein sollen die Tür so zu öffnen, ich denke Laura hat die Tapete nur abgerissen um besser sehen zu können, dass da tatsächlich eine Tür ist. Um warum der Junge nicht nach seiner Mutter gerufen hat, ist durch seinen Sturz zu erklären, der unmittelbar nach den ersten Klopfern passiert ist. Man sieht ja das das Treppengeländer durchgebrochen ist.
agynessa 2011/07/18 11:46:56
Kommentar löschenGanz ok.
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Leveinard 2011/05/28 02:46:54
Kommentar löschenverdammt, das ende... überraschend und einfach grauenvoll.
trotz der grauenhaften wahrheit hat man am ganz am schluss aber auch ein seltsames "happy end".
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AddictedToIan 2011/03/28 17:33:31
Kommentar löschenIch finde überhaupt nicht, dass sich dieser Film dem Genre Horror zuteilen lässt. Ich könnte auf Anhieb keine Szene nennen, bei der ich mich auch nur ansatzweise erschrocken habe. Das Problem an diesem Film ist einfach, dass zulange einfach nichts passiert. Teilweise hat mich das ganze "Oh-mein-Gott-mein-Sohn-ist-weg-aber-tot-ist-er-nicht-ich-muss-ihn-finden"- Gehabe sehr genervt. Trotz einer relativ langgezogenen und teilweise nervigen Mittelpartie gebe ich dem Film auf Grund des grandiosen Endes 7 Punkte. Mir hat besonders die Schlussszene gefallen, wo alle vereint im Schlafsaal sitzen. Hat irgendwie was an sich, das mir gefällt.
Alles in allem ist das Waisenhaus kein typischer Genrefilm, nichts für Horrorfanatiker sondern mehr sowas für zwischendurch.
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AddictedToIan 2011/03/28 17:34:36
Antwort löschenGut, der Teil, wo sie ihr totes Kind in den Armen wiegt ist schon etwas verstörend aber das wars auch.
Hitmanski 2011/03/28 18:00:58
Antwort löschenSPOILER!
DaPrestige 2011/02/26 00:10:18
Kommentar löschenSehr guter Film, mit diesem Ende hätte ich nie gerechnet! Muss man gesehen haben!
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Murphante 2011/02/22 21:25:48
Kommentar löschenDoppel Deluxe Edition ... ahhh herrlich diese Ausgabe
auf dem Schrank stehen zu haben ...
Dieser Film hat mich doch sehr bewegt, fand ihn sehr spannend
die Rätsel waren sehr schön durchdacht und die aufgebrachte Frau
die sich von der Suche nach ihrem Sohn nicht abbringen ließ ... war
sehr schön anzusehen ... hat mich in meinem Sessel gefesselt ...
und auch die Schockeffekte waren echt sehr gut gemacht
Es ist ein schöner Film mit fotografischen schönen Bildern
in einem sehr schönen Haus ...
für all diejenigen die auf Rätsel in alten Häusern stehen, die Kinder gerne haben
und sich gerne fürchten wollen ... es geht auch ohne viel Gehackse und Gesplatter
bleibt in der Sammlung und lohnt sich auch wieder mal anzuschauen
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Master of Desaster 2011/02/09 14:36:34
Kommentar löschenWo ist der Horror bei diesem Horrorfilm??
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
psychobasti 2011/02/09 14:45:13
Antwort löschenHättest keinen Horrorfilm erwarten dürfen :P
Alle 3 Antworten zeigen
Master of Desaster 2011/02/09 15:07:00
Antwort löschenStimmt. Bin also selbe schuld :D....
Super8951 2011/06/02 04:07:01
Antwort löschenZu hoch für dich, ne? Schaust lieber Horror-Perlen wie the Unborn?
nikl 1987 2011/02/07 18:36:27
Kommentar löschenLeider habe ich mich (wie wahrscheinlich noch ein paar andere) vom Trailer blenden lassen und mir zu viel Hoffnung auf einen Gruselschocker à la "Darkness" gemacht. Der "Schocker"-Teil bleibt leider aus. Was bleibt ist ein immer noch sehenswerter Film, dem ich vermutlich mehr Punkte gegeben hätte, wenn ich nicht aufgrund meiner zu hohen bzw. falschen Erwartungen etwas enttäuscht worden wäre, auch wenn ich dem Film damit vielleicht etwas Unrecht tue
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TinaCocaine 2011/02/02 22:17:48
Kommentar löschenEin Horrorfilm, freigegeben ab 12 Jahren - Das sagt schon alles, wie ich finde... Uninteressant ist wohl das Wort, welches am besten auf "Das Waisenhaus" zutrifft. Hier und da kommen mal ganz spannende Momente, ansonsten aber eher laaaaaangweilig!
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nikl 1987 2011/02/07 18:29:16
Antwort löschender ist ab 16
TinaCocaine 2011/02/07 19:36:16
Antwort löschenSelbst wenn es so wäre, ändert das nichts an der öden Handlung! Und die Fassung, die ich gesehen habe, ist ab 12!
LokisSon 2011/01/23 21:32:18
Kommentar löschenWeiter geht es in der Rubrik: Die besten Horrorfilme des vergangenen Jahrzehntes.
Vorweg kann ich schon einmal sagen, dass dieser Film die Erwartungen wesentlich besser erfüllt, als der maßlos überschätzte "The Descent". Wobei das mit den Erwartungen ja immer so eine Sache ist. Bevorzugt gehe ich an Filme mit möglichst wenig Wissen heran und so hatte ich von "El Orfanato" weder eine Inhaltsangabe und noch nicht einmal einen Trailer gesehen. Nichtsdestotrotz erwartete ich mir ein etwas deftigeres Vergnügen, welches weder mit Schockmomenten noch mit Blut sparen wird. Es ist mir dabei wirklich ein Rätsel wie diese Erwartungshaltung entstehen konnte. Vielleicht liegt es einfach an der ansonsten vorherrschenden Horrorkost der letzten Dekade oder ich hatte irgendwann einmal etwas in diese Richtung aufgeschnappt. Wie auch immer sie zustande gekommen sein mag, letztlich zählt die Wirkung - und diese ließ mehr Spannung aufkommen, als eigentlich wirklich da war, denn die von mir erwarteten Momente des Horrors wollten und wollten einfach nicht kommen bzw. nur sehr sparsam gesät.
Der Film ist viel mehr eine Mischung aus Geistergeschichte und Drama. Parallelen zu "The Others" sind offensichtlich, aber auch Versatzstücke aus Poltergeist sind nicht von der Hand zu weisen. Das Sounddesign erinnerte mich öfters mal an "Drag Me To Hell": es knarzt, quietscht, raschelt, poltert und klopft in einer unnatürlichen Lautstärke, dass es nur so eine Freude ist. Das ist alles nicht sonderlich originell, aber schlussendlich stimmt die Atmosphäre und das ist erst einmal die Hauptsache.
Leider merkt man dem Film zwischenzeitlich auch an, dass es ihm etwas an Substanz fehlt und an der Grenze zwischen mitzitternder Empathie und Teilnahmslosigkeit wird leider hin und wieder gekratzt. Es ist dabei auch nicht hilfreich eben öfters mal das Gefühl zu haben dies schon einmal irgendwo anders gesehen zu haben - und manchmal leider auch schon weitaus besser, gerade wenn ich zum Beispiel an die grausame Séance denke.
Davon abgesehen ist die Inszenierung aber intensiv genug, um am Ball zu bleiben, was durch die starke Leistung von Belén Rueda noch einmal unterstützt wird. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich der obligatorische Schlusstwist, der auch nichts neues bietet, aber den Film schön abrundet.
Grundsätzlich lebt der Film von seiner Mutter-Sohn-Beziehung und hätte auch komplett ohne Geistergeschichte erzählt werden können, aber glücklicherweise behindern sich die Ebenen nicht gegenseitig und können ineinander verwoben ihre Wirkung gut entfalten.
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Hauserfritz 2011/01/06 03:05:44
Kommentar löschenWie so oft geben Kinder den Horrorstreifen immer das gewisse etwas und auch hier ist dies der Fall. Eine wirklich einmalige Atmosphäre schafft die Grundlage für diesen genialen Film. Für einmal eine wirklich GUTE Handlung (ja HANDLUNG gibts noch in Horrorfilmen/Thriller !!) und ein spannender, interessanter Film ohne grosse Splasherszenen.
8.5/10
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Shurly 2010/12/25 23:53:50
Kommentar löschenDas Waisenhaus war für mich ein Film, bei dem ich seit langem mal wieder mit der Angst zutun hatte. Sowas bedeutet für mich dann wirklich Horror und nicht sowas wie "SAW - Die Vollendung".
Im Trailer hieß es schon in etwa "Man muss sich selbst klar machen, dass es nur ein Film ist". Und JA! dieses Gefühl habe ich selbst zu spüren bekommen!
Finde generell Kinder in solchen Filmen jedesmal gruselig, also hat es mich hier wirklich hart erwischt xD
Die Story war für mich vom Anfang bis zum Ende spannend und ich hatte nicht einmal den Gedanken "wann passiert denn endlich mal was?".
Auch die Idee mit dem Versteckspiel fand ich sehr schön, die sich durch den ganzen Film geschlängelt hat.
Leider stellte mich das Ende nicht richtig zufrieden, da hätte man evtl. mehr draus machen können.
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ferdici-levo 2010/12/12 02:11:49
Kommentar löschender film ist zwar spannend, aber nicht so interessant, das man sich den ansehen muss
bei vielen der szenen denkt man ohh jetzt passiert was besonderes aber näh
und das ende ist auch ein bisschen komisch
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Christina-Maria von Gusinski 2010/11/21 03:08:24
Kommentar löschenDer beste Film, den ich seit langem gesehen habe! Das Ende kann durchaus mit 'The sixth Sense' mithalten. Dachte, es geht eher in Richtung des Endes von 'Fall 39', aber weitgefehlt. :) Absolut empfehlenswert und trotz der Tatsache, dass der Film keine Jugendfreigabe hat, kein Splattermovie á la Saw und Co.
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derOlli. 2010/12/17 17:16:53
Antwort löschenDer Film hat durchaus Jugendfreigabe, war in Deutschland im Kino ab 12 Jahren freigegeben, worüber sich natürlich streiten lässt, ob das angemessen ist.
Christina-Maria von Gusinski 2010/12/18 05:20:17
Antwort löschenAch echt? Vielleicht stand auf meiner Seite ne falsche Info. Auch möglich, dass ich eine ungeschnittene Version gesehen habe. Aber ab 12 freigeben würd ich den auch auf gar keinen Fall.
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nikl 1987 2011/02/07 18:31:54
Antwort löschenauf dvd ist der ab 16
Joone44 2011/11/06 21:52:48
Antwort löschen@nikl: Die DVD ist ab 16, aber nicht der Film. Ganz klein, über dem FSK-Logo steht, dass der Hauptfilm ab 12 Jahren ist. Finde die Freigabe sehr grenzwertig...
proADDY 2010/11/10 10:37:45
Kommentar löschenTolle Geschichte + Eine unglaublich geniale Iszenierung = Das Waisenhaus
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