Dead Man
Dead Man (1995), DE/JP/US Laufzeit 121 Minuten, FSK 16, Western, Road Movie, Thriller, Kinostart 04.01.1996
41 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4491 Bewertungen
81 Kommentare
Keine
von Jim Jarmusch, mit Johnny Depp und Gary Farmer
William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer “Nobody”, der ihm dort begegnet, nimmt ihn unter seine Fittiche. Von eiskalten Kopfgeldjägern gejagt, wird William nun selbst zum Qutlaw und gefürchteten Killer.
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Cast & Crew
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Jim Jarmusch
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Johnny Depp
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Gary Farmer
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Crispin Glover
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Lance Henriksen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cole Wilson
-
Michael Wincott
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Eugene Byrd
Regie
Schauspieler
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John Hurt
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Iggy Pop
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Gabriel Byrne
-
Mili Avital
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-
Billy Bob Thornton
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Mark Bringleson
-
Robert Mitchum
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Jimmie Ray Weeks
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Peter Schrum
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-
Jim Jarmusch
- Genre
- Später Western, Road Movie, Psychothriller
- Ort
- Cleveland, Vereinigte Staaten von Amerika, Wildnis, Zug
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Außenseiter, Brille, Buchhalter, Erschiessen, Ex-Verlobter, Flucht, Gesundheitsprobleme, Gewehr, Gewehrkugel, Indianer, Kanu, Kopfgeld, Kopfgeldjäger, Meer, Mord, Poet, Reinkarnation, Sheriff, Sterben und Tod, Verfolgung, Versuchter Mord, William Blake
- Stimmung
- Eigenwillig, Entspannt, Ernst, Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Dead Man
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US 2003
Trailer zum Film Dead Man
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Kritiken (1) — Film: Dead Man
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Es ist eine hässliche Welt, die Jim Jarmusch ("Stranger Than Paradise"; "Coffee and Cigarettes") in seinem elegischen, in mayestätische schwarz/weiß-Bilder gehüllten Western "Dead Man" porträtiert. Ein Western, der keiner ist. Ein Western, der sich jeglicher Genre-Konventionen, jeglicher Klischees und jeglicher Regeln entbehrt. Er ist ganz und gar gegen den Strich gebürstet. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (80) — Film: Dead Man
Kommentar schreibenderFilmfreak 2012/05/09 13:16:54
Kommentar löschenRoadmovie, Western und eine Reise in die Finsternis. Depp und Jarmusch at it best.
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JaywalkerHB 2012/05/09 00:11:40
Kommentar löschenAchja, irgendwie find ichs immer schwierig Filme zu bewerten, von denen man vorher schon so viel gehört hat und die als Klassiker gelten. "Night On Earth" & "Down By Law" waren bisher die einzigen Jarmusch Filme, die ich gesehen hatte. Beide gefielen mir um einiges besser als "Dead Man". Irgendwie zu langatmig, irgendwie passiert zu wenig, irgendwie reichen die sympathischen Charaktäre nicht aus um den ganzen Film zu tragen.
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Brentano 2012/05/12 16:48:31
Antwort löschenin Film geht es seher um Spiritualität und deren Vermittlungsabsicht als um "Western-Action" also eigentlich gut erkannt, aber real "fehlgedeutet" meiner Ansicht nach, ..
HopeWithinChaos 2012/04/15 01:23:10
Kommentar löschenIch habe es wirklich mehrmals versucht aber es geht einfach nicht.
Nach spätestens 45 Minuten muss ich den Film ausschalten, da er mich so unglaublich langweilt.
Dabei müsste er mir eigentlich gefallen. Ich mag das Genre, den Hauptdarsteller und den Regisseur. Länger als die oben genannte Zeitspanne ertrage ich dieses Machwerk dennoch nicht.
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Brentano 2012/05/12 16:51:22
Antwort löschen"Machwerk", so sollte man/frau nur reden (wenn überhaupt) wenn man etwa ebenso schon mal "künstlerische" Leistungen vollbracht hat (muss gar nichts ebenbürtiges sein) vielleicht warst du für die darin enthaltene Message nur noch nicht bereit?
Zak 2012/04/05 00:16:52
Kommentar löschenGenial! aber bitte im Orginal Ton schauen....sonst ist der spass nur halb so gut....
"NOBODY IS WATCHING YOU!"
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ThomasBenle 2012/03/27 01:55:12
Kommentar löschenÄsthetisch durchaus beeindruckender Film, der außergewöhnlich stark einsteigt und sich dann zusehends in irgendeinem unbestimmten esoterischen Brimborium verliert, dass sich zumindest für mich auch zum qualvoll herbeigesehnten Ende nicht in einen höheren Sinnzusammenhangt aufgeht. 5 Punkte für die wirklich starken Bilder, ansonsten langweilig und enttäuschend.
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Rukus 2012/02/28 03:29:41
Kommentar löschenDead Man ist wahrlich kein herkömmlicher Western. Ihn im wörtlichen Sinne als unkonventionell bezeichnen möchte ich hingegen auch nicht. Auch Kategorien wie gut oder schlecht lassen sich hier nicht anwenden, weil der Film sich auf ähnlich seltsame Weise entzieht, wie er einen mit sich zieht. Bemerkenswert ist in diesem Hinblick der Soundtrack, dem man auf besondere Art ausgeliefert ist. Er trägt einen durch den Film, der voller Bilder ist, einige leicht verständlich, andere schwer zugänglich. Wieder andere schlicht skurril wirkend. Viele Botschaften sind in diesen Bildern zu lesen, auch wenn nicht alles, was man zu lesen meint auch in den Bildern stecken mag.
Die Geschichte bietet eine gute Grundlage und würde in ihren Grundzügen einen veritablen Unterhaltungsfilm abgeben. Doch die Getragenheit, mit der Dead Man daher kommt, verbietet es, in ihm einen solchen zu sehen. Der Film fliesst dahin, wie Blake siecht. Beschäftigt man sich intensiver mit dem Film, wird er zu einer immer schwereren Kost. Allerdings muss man sich darauf einlassen und vor allem muss man diese Kost auch mögen. Ansonsten wird man, wie Blake, zum unfreiwilligen Asketen.
So betrachtet, war der Film für mich eine Art Diät. Die Musik war großartig und sehr stimmungsvoll. Wenn man so will, war sie das Salz auf den kleinen Happen, die ich geniessen konnte. Hier und da konnte ich, um im Bild zu bleiben, herzhaft zubeissen. Letztendlich hat sich jedoch viel von dem, was aufgetischt war, mir entzogen. Dennoch war es auf seine Art ein interessantes Mahl mit vielen außergewöhnlichen Tischgästen.
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Xebeche 2012/02/29 08:27:12
Antwort löschenDer Kommentar ist sehr präzise, die Wertung gefällt mir weniger! ;)
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Rukus 2012/02/29 23:34:45
Antwort löschenPräzise ... interessante Wortwahl. Bist du Schweizer? *g*
Für mehr hats bei der Wertung irgendwie nicht gereicht für mich. Ich hab den Film jetzt zweimal gesehen und so ganz komm ich damit nicht zurecht. Den Spaß will ich aber keinem nehmen. Wie gesagt, der Film ist nicht gut oder schlecht, er ist anders. ;)
Brentano 2012/05/12 16:57:27
Antwort löschen"Spass" kann dieser Film eventuell nur denen machen, die an Erkenntnisgewinn orientiert und dieser erweiterten, auch literarischen Todes Thematik etwas abgewinnen können?
Die Bezüge zu "William Blake" als Autor sind doch wirklich "überdimensional", aber Literaturverfilmungen ohne entsprechende Vor-Kenntnisse bei den Betrachtern sind schon immer schwierig gewesen, ein Western ist das schon mal kaum, oder eher ein "authentischer", ...
littledrummerboy01 2012/02/21 23:04:31
Kommentar löschenWarum macht sich ein Film die eben aufgebaute Atmosphäre ständig selbst kaputt? Und warum wechselt er ständig das Thema, ohne auf eines mal mehr als oberflächlich einzugehen? Wirklich lohnend sind an diesem Film nur die Musik, teilweise die Bilder und die Darsteller, die durchweg stark sind. Aber leider entsteht zwischen den kurzen, spannenden Passagen viel Leerlauf, der weniger meditativ und nachdenklich ist, als er sein möchte und den Film auf die Dauer ziemlich anstrengend macht. Schade um die wunderbare Anfangssequenz, die einen besseren Film verdient hätte.
Zum einmal ansehen, aber nicht wirklich mehr...
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movie pilot 2012/02/21 23:52:15
Antwort löschenSchade und Schande
littledrummerboy01 2012/02/25 00:42:02
Antwort löschenIch wusste, dass diese Reaktion kommt.
paultom 2012/01/04 00:24:15
Kommentar löschenGibt nicht viele Filme, die so viel Spaß machen!
Trotz dem Gefühl, dass nichts zusammenpasst, ist das Ergebnis genial!
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sehr_gerne 2012/01/03 23:31:58
Kommentar löschennebst großartigem film finde ich den live-eingespielten soundtrack auch sehr erwähnenswert.
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RoosterCogburn 2011/12/05 03:56:25
Kommentar löschenWas für ein Film war denn das? Ein üngewöhnlicher Western wäre noch schön umschrieben. Ungewöhnlich langsam und ausdruckslos inszeniert. Unnötige Gewaltdarstellung. Überflüssige, unangebrachte, naive Komik. Oh Johnny, mit dir habe ich schon so gute Streifen gesehen. Mein persönlicher Fazit: Das war für mich enttäuschend und keinesfalls lohnend. Diese angebliche Filmkunst ist bloss mauer Murks.
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Kloppo09 2011/12/05 16:09:37
Antwort löschenDein erster Jarmusch?
RoosterCogburn 2011/12/06 04:12:22
Antwort löschenNein. Mein erster war, vor einiger Zeit, "Ghost Dog". Der hatte mir aber gut gefallen. Kenne von Jarmusch noch "Coffee and Cigarettes", den ich auch nicht besonders fand, und den genialen "Broken Flowers".
Marti DiBergi 2011/09/28 21:58:02
Kommentar löschenEin Indianer bereitet einen unbedarften Buchhalter auf dessen Übergang ins Reich der Toten vor, während die beiden von einer Gruppe Kopfgeldjägern gejagt werden. Die vielen skurillen Charaktere wie der in William Blake-Zitaten kommunizierende Indianer halten einen auch während der wenigen längen bei der Stange. Das ganze wird in schönen Schwarz/Weiß-Bildern eingefangen. Auf der Reise gibt es teils poetische, teils seltsame Momente, und am Ende lässt es einen melancholisch zurück.
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Apfelsinenpeller 2011/08/17 11:37:59
Kommentar löschenYeah,da brauchst du keine Drogen.
Für mich orgastische Bilder,tolle Musik,ein glänzender Depp..etwas zum Abdriften.
Den Soundtrack kann nicht jeder hören,vor allem Menschen die den Hendrix u Konsorten als Lärmbelästiger finden.
Ich zupp den Riff schon selbst.....sehr zum Ärger des Nachbarn....
Dieser Johnny Depp avanciert so langsam zu einem meiner Lieblingsschauspieler.
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Thanatos1 2011/07/31 01:37:08
Kommentar löschenSehr ruhiger, teils spannender, teils witziger Film der einfach nur vor Charme und Athmosphäre trieft und deshalb auch nicht viel Aktion oder Dialog brauch um gut zu sein.
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Village Hero 2011/07/21 20:10:53
Kommentar löschenEs war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick - denn das erste Mal hab ich diesen
Schwarz-Weiß-Langweiler schlichtweg zur Hälfte überspult (ja überspult, da Aufnahme auf VHS - kennt das noch wer?).
Allerdings ist irgendwie was hängen geblieben, denn beim zweiten Kucken - Jarmusch war in der Zwischenzeit ein von mir geschätzter Regisseur geworden - habe ich mich bewusst darauf eingelassen. Und plötzlich hat es "gefunkt": diese Wahnsinns-Poesie, Landschaften zum Niederknien, die unglaubliche genial-lakonische Gitarre von Neil Young, der trockenste Humor und ein fantastisch düsterer Johnny Depp auf seinem
letzten Weg - so etwas habe ich bis dahin und seitdem auch nicht mehr jemals wieder
erlebt! Die reinste Meditation für Augen und Hirn zugleich inklusive Anregung meines
Lieblingsareals für skurrilen Humor.
Ungefähr ein weiterer Lieblingsfilm ("Lost Highway") kam da bisher annährend heran - und ich glaube ohne "Dead Man" wäre ich blind für diese gewisse Art von Filmen und Regisseuren (Jarmusch, Lynch, Kaurismäki) geblieben, die nun inmitten der hektischen Kinolandschaft immer einen festen Platz bei mir haben werden...
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de-han-kim 2011/05/29 16:24:48
Kommentar löschenBislang mein Liebllingsfilm von Jarmusch. Poetry in Motion!
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vnfr33 2011/05/28 20:33:55
Kommentar löschenKeine Ahnung, wie ich den Film in Worte fassen koennte. Ich geb trotzdem 8 Punkte.
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Schloøpselcki 2011/05/18 16:34:30
Kommentar löschenSehr eindrucksvolle, von Neil Young unterlegte Szenen, Johnny Depp in einer seiner besten Rollen, Jim Jarmusch und eine Geschichte, die so gar nicht dem Westernklischee entsprechen will. Mir geht dieser Film sehr nahe, oftmals kommen Symbole zum Einsatz (allein der "Heiligenschein" des Toten), die Wandlung des Protagonisten ist sehr eindrucksvoll dargestellt und diese Szene mit dem Reh hat mir den Rest gegeben. Wahnsinn. Perfektes Portrait des Lebens, indem wir nunmal immer mit dem Tod im Blick vor uns hin vegetieren.
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Gunpowderplot 2011/05/18 10:02:36
Kommentar löschenZu Beginn deutet der Film eine düstere, total verwaltete Industriewelt an. Der Weg hinaus führt über einen Bauchschuss. Langsam wird Johnny Depp zu einem (wenn auch leisen) Mann mit Eigenschaften. In der Auseinandersetzung mit Schmerz, Natur und Fremden tritt ein mutiger, sich seiner Schwächen bewußter, Charakter hervor. Indem er sich immer weiter dem unausweichlichen Ende seiner Existenz nähert, verweist der Film gleichzeitig darauf (und hier liegt die große Stärke des Films), dass die Unfertigkeit des Menschen (inkl. der daraus resultierenden Suchmechanismen) als Konstante gelten kann, die einen bis zum Exitus begleitet.
Vielen erscheint die Entwicklung von Edward Blake zu langsam erzählt. Zusammen mit der minimalistischen musikalischen Untermalung von Neil Young und den lyrischen Referenzen zu William Blake erzeugt der Film sicherlich wenig direkt unterhaltende Momente. Für andere liegt die Unterhaltung in eben jener Ratlosigkeit, die der Film hinterlässt.
Bei mir hats funktioniert!
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wernerbremen 2011/04/18 23:54:58
Kommentar löschendead man ist kein schöner film. man genießt nicht, manche dinge wiedern einen an, andere lassen einen mit dem kopf schütteln. doch eines schafft dieser film definitiv, er reißt in seinen bann. selten habe ich für eine filmfigur soviel empfunden wie für william blake. ein mann der vom pech verfolgt scheint, und dessen weg schon früh bestimmt ist. es lässt einem teilweise etwas verstört zurück wenn man mitansehen muss wie er sich durch die hässliche fratze des frühen wilden westen schlägt.
um ehrlich zu sein war der erste eindruck nach dem film so schwierig zu erklären, dass ich 24 stunden brauchte um darüber im klaren zu sein wie ich ihn bewerten soll.
sicher ist dead man kein film für einen gemütlichen abend mit freunden, aber eine filmische erfahrung die man erlebt haben sollte und die den horizont für den film an sich öffnet, und vielleicht sogar ein kleines stückchen für sich selbst.
danke an sozionaut für die empfehlung
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Sozionaut 2011/04/19 21:31:31
Antwort löschenGern gschehe :). Übrigens ein authentischer Kommentar, gefällt mir.
ElMagico 2011/03/28 12:47:06
Kommentar löschenIch musste "Dead Man" direkt 2 mal anschauen. Zu ratlos hinterliess er mich beim ersten mal und wirkte so arg unterkühlt auf mich. Und auch jetzt könnte ich nicht mit Sicherheit sagen, was ich da gesehen habe. Die Reise eines jungen Buchhalters, der die moderne Welt hinter sich lässt, weil sie jegliche Reinheit verloren hat und sich auf den Weg macht in die Welt der Mystik und Esoterik. Er verlässt die Zivilisation nicht nur körperlich, sondern auch moralisch und kognitiv, und verliert im Laufe der Reise seine eigene Reinheit. Begleitet wird er auf diesem Trip von dem Indianer Nobody...und wäre da nicht diese eine Szene, in der dieser einen Cowboy tötet, wäre ich der festen Überzeugung gewesen, dass Nobody reine Einbildung ist. Ich denke aber, "Dead Man" ist dazu prädestiniert, dass jeder seine eigene Haltung zur Geschichte findet. Zu wenig sagt der Film deutlich aus und wenn er es mal tut, sagt er es ganz leise.
Stilistisch ist der Film sehr einnehmend und weiss die Stimmung extrem gut zu vermitteln. Für mich persönlich hätte das Bild aber durchaus etwas grobkörniger sein dürfen. Wie andere hier, hatte ich etwas Probleme mit der Musik. Ich mag Neil Young und weiss was der Mann kann. Aber diese ewigen gleichen Gitarrentöne nerven zum einen und passen, für mich, auch nicht wirklich zur Stimmung des Films. Erst in der Endsequenz, mit ihren sich auftürmenden Soundwänden, scheinen sich Musik und Film wirklch zu vereinigen.
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Brentano 2012/05/12 17:01:28
Antwort löschenMan sollte vllt, auch mal die grandiose ("live" eingespielte "Musik", gibt Bilder mit Neil Young vor einer gigantischen Leinwand) etwas mehr in die Kritiken dieses Films ein-beziehen, oder?