Dead Man
Dead Man (1995), DE/JP/US Laufzeit 121 Minuten, FSK 16, Western, Road Movie, Thriller, Kinostart 04.01.1996
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74 Kommentare
Keine ?
von Jim Jarmusch, mit Johnny Depp und Gary Farmer
William Blake macht sich auf in den Westen, um dort eine Stelle als Buchhalter anzutreten. Doch er wird von einer Kugel getroffen. Aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände sieht sich William trotz seiner schweren Verletzung gezwungen, in die Wälder zu fliehen. Der Indianer “Nobody”, der ihm dort begegnet, nimmt ihn unter seine Fittiche. Von eiskalten Kopfgeldjägern gejagt, wird William nun selbst zum Qutlaw und gefürchteten Killer.
Cast & Crew
-
Jim Jarmusch
-
Johnny Depp
-
Gary Farmer
-
Crispin Glover
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Feuerwehrmann
-
Lance Henriksen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cole Wilson
-
Michael Wincott
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Conway Twill
-
Eugene Byrd
Regie
Schauspieler
-
John Hurt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Scholfield
-
Iggy Pop
-
Gabriel Byrne
-
Alfred Molina
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Missionar
-
Billy Bob Thornton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Big George Drakoulious
-
Jared Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Benmont Tench
-
Mark Bringleson
-
Mili Avital
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thel Russell
-
Robert Mitchum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Dickinson
-
Jimmie Ray Weeks
-
Peter Schrum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Betrunkener
-
Jim Jarmusch
- Genre
- Später Western, Road Movie, Psychothriller
- Ort
- Cleveland, Vereinigte Staaten von Amerika, Wildnis, Zug
- Handlung
- Angst vor dem Tod, Außenseiter, Brille, Buchhalter, Erschiessen, Ex-Verlobter, Flucht, Gesundheitsprobleme, Gewehr, Gewehrkugel, Indianer, Kanu, Kopfgeld, Kopfgeldjäger, Meer, Mord, Poet, Reinkarnation, Sheriff, Sterben und Tod, Verfolgung, Versuchter Mord, William Blake
- Stimmung
- Eigenwillig, Entspannt, Ernst, Hart, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Dead Man
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Trailer zum Film Dead Man
Alle Trailer, Clips & Videos (2)












Kritiken (1) — Film: Dead Man
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Es ist eine hässliche Welt, die Jim Jarmusch ("Stranger Than Paradise"; "Coffee and Cigarettes") in seinem elegischen, in mayestätische schwarz/weiß-Bilder gehüllten Western "Dead Man" porträtiert. Ein Western, der keiner ist. Ein Western, der sich jeglicher Genre-Konventionen, jeglicher Klischees und jeglicher Regeln entbehrt. Er ist ganz und gar gegen den Strich gebürstet. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (73) — Film: Dead Man
Kommentar schreibenpaultom 2012/01/04 00:24:15
Kommentar löschenGibt nicht viele Filme, die so viel Spaß machen!
Trotz dem Gefühl, dass nichts zusammenpasst, ist das Ergebnis genial!
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sehr_gerne 2012/01/03 23:31:58
Kommentar löschennebst großartigem film finde ich den live-eingespielten soundtrack auch sehr erwähnenswert.
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RoosterCogburn 2011/12/05 03:56:25
Kommentar löschenWas für ein Film war denn das? Ein üngewöhnlicher Western wäre noch schön umschrieben. Ungewöhnlich langsam und ausdruckslos inszeniert. Unnötige Gewaltdarstellung. Überflüssige, unangebrachte, naive Komik. Oh Johnny, mit dir habe ich schon so gute Streifen gesehen. Mein persönlicher Fazit: Das war für mich enttäuschend und keinesfalls lohnend. Diese angebliche Filmkunst ist bloss mauer Murks.
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Kloppo09 2011/12/05 16:09:37
Antwort löschenDein erster Jarmusch?
RoosterCogburn 2011/12/06 04:12:22
Antwort löschenNein. Mein erster war, vor einiger Zeit, "Ghost Dog". Der hatte mir aber gut gefallen. Kenne von Jarmusch noch "Coffee and Cigarettes", den ich auch nicht besonders fand, und den genialen "Broken Flowers".
Marti DiBergi 2011/09/28 21:58:02
Kommentar löschenEin Indianer bereitet einen unbedarften Buchhalter auf dessen Übergang ins Reich der Toten vor, während die beiden von einer Gruppe Kopfgeldjägern gejagt werden. Die vielen skurillen Charaktere wie der in William Blake-Zitaten kommunizierende Indianer halten einen auch während der wenigen längen bei der Stange. Das ganze wird in schönen Schwarz/Weiß-Bildern eingefangen. Auf der Reise gibt es teils poetische, teils seltsame Momente, und am Ende lässt es einen melancholisch zurück.
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Apfelsinenpeller 2011/08/17 11:37:59
Kommentar löschenYeah,da brauchst du keine Drogen.
Für mich orgastische Bilder,tolle Musik,ein glänzender Depp..etwas zum Abdriften.
Den Soundtrack kann nicht jeder hören,vor allem Menschen die den Hendrix u Konsorten als Lärmbelästiger finden.
Ich zupp den Riff schon selbst.....sehr zum Ärger des Nachbarn....
Dieser Johnny Depp avanciert so langsam zu einem meiner Lieblingsschauspieler.
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Thanatos1 2011/07/31 01:37:08
Kommentar löschenSehr ruhiger, teils spannender, teils witziger Film der einfach nur vor Charme und Athmosphäre trieft und deshalb auch nicht viel Aktion oder Dialog brauch um gut zu sein.
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Village Hero 2011/07/21 20:10:53
Kommentar löschenEs war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick - denn das erste Mal hab ich diesen
Schwarz-Weiß-Langweiler schlichtweg zur Hälfte überspult (ja überspult, da Aufnahme auf VHS - kennt das noch wer?).
Allerdings ist irgendwie was hängen geblieben, denn beim zweiten Kucken - Jarmusch war in der Zwischenzeit ein von mir geschätzter Regisseur geworden - habe ich mich bewusst darauf eingelassen. Und plötzlich hat es "gefunkt": diese Wahnsinns-Poesie, Landschaften zum Niederknien, die unglaubliche genial-lakonische Gitarre von Neil Young, der trockenste Humor und ein fantastisch düsterer Johnny Depp auf seinem
letzten Weg - so etwas habe ich bis dahin und seitdem auch nicht mehr jemals wieder
erlebt! Die reinste Meditation für Augen und Hirn zugleich inklusive Anregung meines
Lieblingsareals für skurrilen Humor.
Ungefähr ein weiterer Lieblingsfilm ("Lost Highway") kam da bisher annährend heran - und ich glaube ohne "Dead Man" wäre ich blind für diese gewisse Art von Filmen und Regisseuren (Jarmusch, Lynch, Kaurismäki) geblieben, die nun inmitten der hektischen Kinolandschaft immer einen festen Platz bei mir haben werden...
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de-han-kim 2011/05/29 16:24:48
Kommentar löschenBislang mein Liebllingsfilm von Jarmusch. Poetry in Motion!
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vnfr33 2011/05/28 20:33:55
Kommentar löschenKeine Ahnung, wie ich den Film in Worte fassen koennte. Ich geb trotzdem 8 Punkte.
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Schloøpselcki 2011/05/18 16:34:30
Kommentar löschenSehr eindrucksvolle, von Neil Young unterlegte Szenen, Johnny Depp in einer seiner besten Rollen, Jim Jarmusch und eine Geschichte, die so gar nicht dem Westernklischee entsprechen will. Mir geht dieser Film sehr nahe, oftmals kommen Symbole zum Einsatz (allein der "Heiligenschein" des Toten), die Wandlung des Protagonisten ist sehr eindrucksvoll dargestellt und diese Szene mit dem Reh hat mir den Rest gegeben. Wahnsinn. Perfektes Portrait des Lebens, indem wir nunmal immer mit dem Tod im Blick vor uns hin vegetieren.
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Gunpowderplot 2011/05/18 10:02:36
Kommentar löschenZu Beginn deutet der Film eine düstere, total verwaltete Industriewelt an. Der Weg hinaus führt über einen Bauchschuss. Langsam wird Johnny Depp zu einem (wenn auch leisen) Mann mit Eigenschaften. In der Auseinandersetzung mit Schmerz, Natur und Fremden tritt ein mutiger, sich seiner Schwächen bewußter, Charakter hervor. Indem er sich immer weiter dem unausweichlichen Ende seiner Existenz nähert, verweist der Film gleichzeitig darauf (und hier liegt die große Stärke des Films), dass die Unfertigkeit des Menschen (inkl. der daraus resultierenden Suchmechanismen) als Konstante gelten kann, die einen bis zum Exitus begleitet.
Vielen erscheint die Entwicklung von Edward Blake zu langsam erzählt. Zusammen mit der minimalistischen musikalischen Untermalung von Neil Young und den lyrischen Referenzen zu William Blake erzeugt der Film sicherlich wenig direkt unterhaltende Momente. Für andere liegt die Unterhaltung in eben jener Ratlosigkeit, die der Film hinterlässt.
Bei mir hats funktioniert!
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wernerbremen 2011/04/18 23:54:58
Kommentar löschendead man ist kein schöner film. man genießt nicht, manche dinge wiedern einen an, andere lassen einen mit dem kopf schütteln. doch eines schafft dieser film definitiv, er reißt in seinen bann. selten habe ich für eine filmfigur soviel empfunden wie für william blake. ein mann der vom pech verfolgt scheint, und dessen weg schon früh bestimmt ist. es lässt einem teilweise etwas verstört zurück wenn man mitansehen muss wie er sich durch die hässliche fratze des frühen wilden westen schlägt.
um ehrlich zu sein war der erste eindruck nach dem film so schwierig zu erklären, dass ich 24 stunden brauchte um darüber im klaren zu sein wie ich ihn bewerten soll.
sicher ist dead man kein film für einen gemütlichen abend mit freunden, aber eine filmische erfahrung die man erlebt haben sollte und die den horizont für den film an sich öffnet, und vielleicht sogar ein kleines stückchen für sich selbst.
danke an sozionaut für die empfehlung
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Sozionaut 2011/04/19 21:31:31
Antwort löschenGern gschehe :). Übrigens ein authentischer Kommentar, gefällt mir.
ElMagico 2011/03/28 12:47:06
Kommentar löschenIch musste "Dead Man" direkt 2 mal anschauen. Zu ratlos hinterliess er mich beim ersten mal und wirkte so arg unterkühlt auf mich. Und auch jetzt könnte ich nicht mit Sicherheit sagen, was ich da gesehen habe. Die Reise eines jungen Buchhalters, der die moderne Welt hinter sich lässt, weil sie jegliche Reinheit verloren hat und sich auf den Weg macht in die Welt der Mystik und Esoterik. Er verlässt die Zivilisation nicht nur körperlich, sondern auch moralisch und kognitiv, und verliert im Laufe der Reise seine eigene Reinheit. Begleitet wird er auf diesem Trip von dem Indianer Nobody...und wäre da nicht diese eine Szene, in der dieser einen Cowboy tötet, wäre ich der festen Überzeugung gewesen, dass Nobody reine Einbildung ist. Ich denke aber, "Dead Man" ist dazu prädestiniert, dass jeder seine eigene Haltung zur Geschichte findet. Zu wenig sagt der Film deutlich aus und wenn er es mal tut, sagt er es ganz leise.
Stilistisch ist der Film sehr einnehmend und weiss die Stimmung extrem gut zu vermitteln. Für mich persönlich hätte das Bild aber durchaus etwas grobkörniger sein dürfen. Wie andere hier, hatte ich etwas Probleme mit der Musik. Ich mag Neil Young und weiss was der Mann kann. Aber diese ewigen gleichen Gitarrentöne nerven zum einen und passen, für mich, auch nicht wirklich zur Stimmung des Films. Erst in der Endsequenz, mit ihren sich auftürmenden Soundwänden, scheinen sich Musik und Film wirklch zu vereinigen.
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freakualizer 2011/03/18 22:03:03
Kommentar löschenJarmusch & Depp at its best!
Es explodiert nicht viel, kein Action-Western, der Film zieht sich eher dahin wie ein guter Bauchschuss, aber das so faszinierend, wie nur wenige Zusammenarbeiten dies vermögen...
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SamHook 2011/03/11 12:01:48
Kommentar löschenUm ehrlich zu sein hinterlässt dieser Film mich sehr zwiegespalten. Ohne Frage ist er eindringlich, verstörend und zugleich fesselnd in seiner einzigartigen Atmosphäre. Diese wird jedoch auch über viele Längen erzeugt die das Ganze natürlich für den Mainstream uninteressant machen.
Es erscheint unmöglich diesen Film zum Beispiel an einem Filmeabend mit Freunden zu sehen. Dennoch würde ich den ihn sicher weiter empfehlen.
Das Paradoxe daran ist man weiß am Ende garnicht so genau warum. Natürlich spielt Johnny Depp seine Rolle sehr gut, wenn auch mit viel zurückhaltung und vorallem Gary Farmer als Nobody überzeugt. Und der Schwarz/Weiß Effekt der Anfangs noch befremdlich wirkt, trägt immens zur Stimmung bei und wird ohnehin nach kurzer Zeit garnicht mehr bewusst wahrgenommen. Die Story ist für einen Western ok, auch wenn Sie nur als eine Ausrede erscheint diesen Mann in eine Situation hinein zu manövrieren um ihn auf seinem Weg zu beobachten. Man frägt sich eine ganze Zeit lang nach der tieferen Bedeutung der Bilder welche man gerade vor Augen geführt bekommt und obgleich der fantastischen vielsagenden Eindrücke hinterlässt einen der Film hier in einer seltsamen Ratlosigkeit und lässt eine Menge Spekulationsraum über den tieferen Sinn übrig auf welchen ich aber garnicht so genau eingehen möchte da dies jeder für sich selbst tun müsste.
Der Film ist in meinen Augen wirklich ein kleines Meisterwerk, aber genau das ist auch irgendwie seine Schwäche. Irgendwie scheint einen der Film förmlich anzuschreien "Sieh her ich bin Kunst!" und versprüht irgendwie auch den Charme eines Films der Nachts auf Arte laufen würde. Zu sehr merkt man das Jarmusch mal wieder anders sein möchte und man muss sogar zugeben , dass ihm das auch über sehr weite Strecken sehr gut gelingt. Man wundert sich fast schon wie er diesen mehr als nur ein wenig Alternativen Streifen finanziert bekommen hat. Wo er meines Erachtens nach aber völlig übertrieben hat ist dieses mal die Filmmusik. Mal im Ernst diese dauern Strukturlos wirkende E-Gitarre im Hintergrund nervt nach 2/3 des Films ungemein, selbst wenn sie auch selbst nur ein weiteres Instrument zur Darstellung des Insgesamt "dreckigen" Gesamtbildes, welches der Film hinterlässt, sein soll, wäre hier mehr Abwechslung und gerade gegen Ende ein etwas unaufdringlicheres Instrument durchaus zu begrüßen gewesen.
Alles in allem kann man also sagen, Dead Man hat mich in der Tat mit einem unangenehmen aber beeindrucktem Gefühl der Kälte zurückgelassen und in seinen Bann gezogen, dennoch reicht für mich nicht zu einer Höchstnote. Dafür ist der Film fast schon zu unzugänglich und sperrig.Irgendwie hat man wenig lust ihn sich noch einmal anzusehen, auch wenn einem bewusst ist dass er sehr gut war.Das kann ich nicht wirklich erklären, dennoch ist es so. Jedem Der diesen Film aber noch nicht gesehen hat sei geraten einen Blick zu riskieren und die Bilder des überzeichneten schwarz/weiß Western von Jarmusch auf sich wirken zu lassen um sich selbst eine Meinung zu bilden. Diesen Blick ist es auf jeden Fall Wert.
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Xebeche 2011/03/11 21:00:26
Antwort löschenIch finde, dass gerade die improvisierte Musik von Neil Young eine Komponente ist, die aus diesem Film ein Meisterwerk macht. Natürlich ist das Geschmacksache, die Musik mag vielleicht auch strukturlos wirken, ist sie aber nicht... :)
http://www.hdm-stuttgart.de/~curdt/Dead_man1.pdf
SamHook 2011/03/12 07:00:06
Antwort löschenWar selbst mal auf der HdM :) gute Hochschule. Also vllt habe ich mich da etwas unklar ausgedrückt, mir ist schon bewusst, dass diese Musik bewusst gewählt wurde und nicht so Strukturlos dahinglimpert wie sie wirkt (deshalb "scheinbar" Strukturlos). Auch ist mir aufgefallen dass Sie tatsächlich versucht die Momente einzufangen, häufig zu Anfangs schafft sie dies auch fabelhaft. Für mich drängt sie sich aber oftmals viel zu sehr in den Vordergrund, gerade gegen Ende. Das ist natürlich Geschmackssache aber Kritik ist immer auch Subjektiv geprägt und über die gesamte Spiellänge hätte ein wenig Abwechslung, denke ich, dem Film gut getan. Ich finde durch die Wahl des immer gleichen Instruments nutzt sich dieser Effekt eben irgendwann ein wenig ab, schiebt sich aber gleichzeitig etwas mehr in den Vordergrund da die Melodie intensiver wird. Mich hat das ein wenig genervt, obwohl es mir im Gesamtbild gefallen hat und ich natürlich nicht sagen kann sie sei generell schlecht. Ich kann mir sogar auch sehr gut vorstellen dass Sie anderen Leuten extrem gefallen hat und kann/möchte da auf keinen Fall Werten. Manchmal findet eben jeder sein eigenes Haar in der Suppe:) Das war eben meins. Man muss eh sagen das, dass meckern auf hohem Niveau war, eher ne Kleinigkeit.
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Xebeche 2011/03/12 08:20:48
Antwort löschenNe ne, Du hast Dich schon sehr klar ausgedrückt, und dass das Meckern auf hohem Niveau ist, ist mir schon bewusst. :) Ich muss diesen Film eben immer verteidigen! :) Ich denke, Du spielst vor allem auf die Szene im Indianerdorf am Ende an, wenn die Musik diese schon sehr handlungsarme Szene fast völlig beherrscht. Film und Musik sind gerade an dieser Stelle recht anstrengend, dass das nicht jedem gefällt, sogar nervt, kann ich durchaus nachvollziehen. Ich selbst habe ab der dritten bis ca. 8 oder 10 Sichtung bei dieser Szene manchmal die Vorlauftaste betätigt... bis mich der Film endgültig in seinen Bann gezogen hat. Die Intensität dieser Szene ist jetzt für mich nur noch ein cineastischer Genuss! :)
BTW: Danke für die Anfrage und viel Spaß auf mp. Hier kann man sehr viel Zeit verbringen! ;)
SamHook 2011/03/12 18:26:22
Antwort löschenHehe keine Ursache, danke fürs annehmen.....merk ich schon:) interessante Seite, ehrlich......In dem Fall hab ich den Film vllt auch einfach noch nicht oft genug gesehen, war ja mein erstes mal :) und ja da haste eigentlich den Nagel auf den kopf getroffen, da fiel es mir deutlich am stärksten auf! Aber is auch Geschmackssache und kanns natürlich verstehen wenn jmd seinen Lieblingsfilm verteidigt, vorallem wenn dieser wirklich so gut ist...
Nayelivolando 2011/03/06 06:17:36
Kommentar löschenDead Man - Kein Film dieser Welt hat mich je so in seinen Bann gezogen wie dieser - und ich bezweifle sehr, dass es je in Zukunft einen geben wird, der diesen übertreffen kann. Von der ersten Minute an war mir klar, dass dieser Film tiefer geht, als die anderen. Wie Jim Jarmush diese Huldigung an William Blake in einem Meisterwerk vollbringt... William Blake, der Dichter, der vor 200 Jahren Gedichte schrieb, die die meisten Menschen vielleicht erst in 200 Jahren verstehen werden... dessen Rolle auf dieser Erde nur Johnny Depp gerecht werden konnte... auf einer schwarz-weißen Leinwandvollendung, dazu die Gitarre von Neil Young, die sowohl das Herzklopfen als auch die Tiefe des Films nicht nur begleitet, sondern überhaupt erst durch ihn erreicht... und dann erinnert man sich, als man auf diesem Boot war.... und man sich fragte: Wie kommt es, dass die Landschaft sich bewegt, aber das Boot still steht?
- You William Blake?
- Yes, I am. Do you know my poetry.... ?
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Xebeche 2011/03/09 21:49:40
Antwort löschenO ja, Dein erster Satz... geht mir ganz genauso!
willy50 2011/02/25 18:35:24
Kommentar löschenNochmal gesehen und auf 10 Punkte erhöht. Einziges Minus: Zu wenig Mitchum. Plus: Robby Müllers fantastische Bilder, Gary Farmer, die kindheitsgeschädigten Killer. "He fucked them, he cut them up, he ate them." Ein Fall für die Supernanny.
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martin-van-hueuet 2011/01/25 19:07:46
Kommentar löschenDie Anzahl der Dead Man-Konsumenten liegt wahrscheinlich nur minimal über der Anzahl der unterschiedlichen Empfindungen über Dead Man.
Wenn auch der Verlauf des Films nicht gerade zu Freudensprüngen verführt, so war meine wesentlichste Empfindung im Prinzip dennoch "Amüsement". Mir schien die dreckige, düstere Atmosphäre ein schöner Kontrast zu kuriosen Indianern, kuriosen Waldbewohnern und kuriosen Gewalttaten zu sein. Vielleicht war ich zu gut gelaunt, aber ich würde den Film als überentspannte Noir-Dramakomödie einstufen. Mir sind zwischendurch die Augen zu gefallen, aber ich fand ihn toll. Was gibt es sonst noch zu sagen? Der Film steht ziehmlich weit oben in meiner PWF-Hitliste (potential wallpaper per frame). Ja, wenn ich ehrlich bin, gibt es die PWF-Hitliste erst seit Dead Man.
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Lutz Schrön 2011/01/14 12:37:30
Kommentar löschenEin Western mal ganz anders.
Die Hauptfigur wird schon am Anfang tödlich verwundet!
Wir gehen seinem unausweichlichen weg bis zum ende mit.
Erleben wie aus einem niemand, der Buchhalter war ein gefürchteter Verbrecher wird.
Das alles völlig emotionslos in düsterem S/W mit Musik von Neil Young die oft an Jimi Hendrix erinnert.
Sehr langatmig. Die Vorstellung das ein Revolverheld eine glorreiche Zukunft hat ist dahin. Deprimierend aber fantastisch erzählt. Zugegeben schwer zu mögen. Kein film für einen kuschlichen Familien Abend. Ein Kultfilm.
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Answer93 2011/04/25 13:07:34
Antwort löschenDa möchte ich den Film doch gerne nochmals anschauen ;)
xsalwayswin 2011/01/09 23:44:59
Kommentar löschenWie hier schon des öfteren betont wurde, steht bei diesem Film nicht die Handlung im Vordergrund. Anfangs für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Laufe des Films geriet dies immer mehr in den Hintergrund. Der Film treibt einen einfach mit, lässt einen melancholisch werden und träumen, um im nächsten Moment wieder wachzurütteln. Besonders schön fand ich auch wie diese Momente mit Musik untermalt wurden und natürlich alles in allem die beeindruckenden Schwarz/Weiß Bilder. Ich werde mir den Film wohl noch einmal ansehen müssen, um vollends überzeugt zu werden, aber auch das erste Mal hat mich diesem wundervoll poetischen Film schon sehr nahe gebracht.
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