December Boys

December Boys (2007), US/GB/AU
Laufzeit 105 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 11.10.2007

5.5 Kritiker
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Skala 0 bis 10
5.8 Community
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December Boys - Bild 13658
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von Rod Hardy, mit Daniel Radcliffe und Teresa Palmer

“December Boys” ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Daniel Radcliffe übernimmt darin seine erste bedeutende Rolle außerhalb der “Harry Potter”-Serie: Er spielt Maps, einen der “December Boys” – die vier halbwüchsigen Waisenknaben sind beste Freunde und alle im selben Monat geboren. Sie leben hinter den Mauern eines katholischen Klosters im australischen Outback der 1960er-Jahre. Jahr um Jahr schwindet ihre Hoffnung, jemals Adoptiveltern zu finden. Die trübe Stimmung schlägt allerdings sofort um, als die vier ihre Sommerferien erstmals an der See verbringen dürfen. Dort kommen sie bei dem pensionierten Marineoffizier Bandy McAnsh unter. Und dort verwandelt sich ihre Sehnsucht nach einem Zuhause in eine konkrete Option – jedenfalls für einen der vier Jungen. Denn am Meer freunden sie sich mit einem jungen Ehepaar an, das keine Kinder bekommen kann und deshalb einen der Jungen adoptieren will. Maps, der Älteste, verliebt sich gleichzeitig in das schöne Mädchen Lucy. Zwischen den übrigen drei – Spark, Misty und Spit – entbrennt bald ein heftiger Wettstreit um die Gunst der potenziellen Pflegeeltern. Die Freundschaft der Jungen wird auf eine harte Probe gestellt – was sich in den vielen Jahren der Zurückweisung und Unterdrückung aufgestaut hat, bricht jetzt unvermittelt aus ihnen hervor. Doch die tiefe Freundschaft überwindet schließlich alle Rivalitäten – und besiegelt den Bund der “December Boys”, als sie erleben, was Freundschaft, Familie und Liebe wirklich bedeuten. (omdb)

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: December Boys

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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7.0Sehenswert

Mag man ruhigere Filme, die ein ernstes Thema besprechen ist man bei “December Boys” genau richtig. Daniel Radcliffe darf man dabei natürlich nicht mit seiner Rolle als Zauberlehrling vergleichen, sondern ihn hier als den sehen, den er spielt: Maps. Rod Hardy ist ein Film gelungen, der bestimmt kein “Feel Good Movie” ist, der aber dennoch einen Blick wert ist und berührt.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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4.0Uninteressant

Man will mitschwelgen und wünscht den durch die Bank wunderhübschen Jungs nur das Beste, aber zu sehr ähnelt die bittersüße Erzählung ihren vier Protagonisten: Sie will um jeden Preis gemocht werden. Wie traurig!

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Kommentare (6) — Film: December Boys

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*frenzy_punk<3

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Bewertung4.0Uninteressant

"December Boys" hat zu viel um wirklich schlecht zu sein und doch zu wenig um als großartiges Werk zu wirken.

Die Atmosphäre ist gut, die Hintergründe sehr anschaulich und die Kameraeinstellungen sehr harmonisch. Der Cast ist angenehm nur Radcliffe überzeugte mich gar nicht. Sein komischer Gang und sein lebloser Gesichtsausdruck ließen mich arg an seinem Können zweifeln.
Die Musik und die Umgebung machen aus "December Boys" auch nur wieder einen ländlichen Südseefilm wie jeder andere und so ist auch die Geschichte.
Michael Noonan schrieb hier eine traurige Novelle, die aber auch Witz und Herz zu besitzen scheint. Doch finden sich auch hier wieder diese typischen Merkmale solcher Geschichten, die großartig wirken wollen und es doch nicht sind.
Vier Jungs, die eine innige Freundschaft verbindet, eine Zeit im Paradies, ein Wunsch, der erfüllt werden will und eine Krankheit, die einen Schatten darüber legt.
Es ist nicht nur der Punkt, dass wir das alles schon gesehen haben, der mich so stört, sondern auch der fehlende Tiefgang.
Rod Hardy wollte den Zuschauer vielleicht Tiefe vermitteln, ihn zu Tränen rühren. Aber schaffen tut er es mit keiner Szene. Der Film ist einfach zu Handlungsarm, die meisten Themen nur angeschnitten und mit einem harten Schnitt dann auch schon wieder verschwunden, so nach dem Motto „War da was?“

Vielleicht hätte aus "December Boys" etwas Rührendes werden können, hätte man die Szenen besser ausgebaut und sich nicht so sehr auf die Kulisse und die niedlichen Jungengesichter verlassen. Und selbst dann noch, ist "December Boys" immer noch eine Geschichte, die wir schon kennen und somit auch nichts Besonderes.

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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Fans dieses Filmes gefiel auch: Planet der Affen, Erkan und Stefan, Saw IV und Scary Movie 2. Wie passt das denn zusammen bitte?! Das bringt mich gerad völlig aus dem Konzept... Harry Potters Ausflug in die Muggelwelt hat sich dennoch gelohnt. Der Film behandelt zwar ein bewegendes Thema, bietet aber auch viele fröhliche Szenen, so erleben die vier Jungs doch die Zeit ihres Lebens. Daniel Radcliffe macht seine Sache soweit ganz gut, aber trotzdem bin ich von seiner Schauspiel-Kunst immer noch nicht überzeugt. Dafür spielt die Geschichte aber immerhin vor einer traumhaften Kulisse.

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moench

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"Harry Potters Ausflug in die Muggelwelt" :D


Weltensegler

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Bewertung7.5Sehenswert

Es handelt sich um eine australische Produktion, mit Harry Potter in einer der Hauptrollen. Seine Leistung ist zwar nicht herausragend, das lässt das Drehbuch wohl auch nicht zu, er wirkt aber nie fehlplaziert und ergänzt den Cast gut.

Top sind die übrigen Darsteller rund um den Superstar, die Musik ebenso, genau wie der Drehort und die Landschaft. Der Film ist nur bedingt traurig, es gibt viele fröhliche Szenen. Leider werden einige Handlungsstränge angeschnitten, aber nicht konsequent zu Ende geführt, es geht nur einen gewissen (und kurzen) Teil des Films um die mögliche Adoption. Dadurch wird „December Boys“ allerdings zu einem Wohlfühlfilm, den man sich ruhig öfters anschauen kann.

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patcharisma

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Bewertung3.0Schwach

Unsägliches Rührstück mit allen Zutaten, die einem eine Allergie bescheren können, wie Pferdchen- und Mariensymbolik, einer krebskranken Bettlägrigen, einem übergeschnappten Fischermann, erster Liebe, die plötzlich weg & verschwunden ist, der Errettung des Beinahe-Ertrinktodes und des obligaten "In Memory of..." in dem Abspann. Zudem ist die Geschichte seltsam handlungs- & spannungsarm und durchschnittlich gespielt (vorallem von Radcliffe selbst). Die Rührseligkeiten kommen künstlich wie auf Abruf und die Message kennen Sie auch schon: Gute Freunde sollt ihr sein!

Dass das Ganze ob solcher Überfrachtung einem eben nicht bewegt, sondern eher Agressionen hervorruft, hätte ein Consultant den Machern vielleicht sagen müssen. Ich jedenfalls sehnte mich danach nach irgendeinem Gore-Splatter, nur um den psychopathologischen Ausgleich wieder zu finden.

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Thomas479

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film zeigt in der Tat nicht viel Neues.
Dennoch ist er unterhaltsam und bietet neben einer eindrucksvollen Kulisse grandiose Landschaftsaufnahmen sowie eine tolle Musik.

Der Harry Potter Darsteller Daniel Radcliffe ist das Zugpferd dieser Produktion. Er macht seine Sache nicht schlecht, wirkt aber wie alle Darsteller des Films in ein Korsett gezwängt, das ihnen keine schauspielerischen Freiheiten lässt.

Die Story ist herzergreifend. Dabei wird der Bogen teilweise etwas überspannt, gerade auch in religiöser Hinsicht, aber das war wohl auch Absicht. Das Schicksal von Waisenkindern lässt nun einmal keinen kalt.

Die Liebesszenen zwischen dem von Daniel Radcliffe gespielten Maps und
einem Mädchen aus Darwin wirken ein wenig fehl am Platz. Erste Liebe ist ja o.k., aber die beiden haben sich kaum kennen gelernt und schon verführt das "böse" Mädchen den "guten" Harry Potter. Dann ist die Kamera aber auch schnell wieder weg. Nur nicht zuviel zeigen.

"December Boys" ist insgesamt ein kleiner, ruhiger Film. Wenn man bedenkt, wieviel Mist sonst bis zur letzten Kopie "ausgepresst" wird, ist es wirklich schade, das er im Kino unter Ausschluss der Öffentlichkeit lief.

Ob Daniel Radcliffe wirklich ein großer Schauspieler wird, bleibt abzuwarten. Talent hat er ohne Zweifel. Allerdings wurde er in "December Boys" kaum gefordert. Es bleibt das Beispiel eines Elijah Wood in Erinnerung. Nach der "Herr der Ringe" Triologie ist er mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden. Ob er da nochmal rauskommt, muss man sehen. Es kommen viele Talente nach. Vielleicht macht es Radcliffe besser.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein gewollt schwülstiger Film der Daniel Radcliffe endlich mal in einer anderen Rolle als den ewigen Zauberer zeigt.
Hoffentlich ist die Serie bald abgeschlossen.Denn dann können wir uns auf einen ausgezeichneten Schauspieler freuen.
Der Film zeigt im großen und ganzen nichts neues was man nicht schon in anderen Filmen gesehen hat.
Trotzdem ist der Film einfach nur schön.
Und wer am Ende(das schon sehr kitschig ist)nicht wenigstens ein paar Tränen wegdrückt der ist hier im Falschen Film!

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