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Deception - Tödliche Versuchung

Deception (2008), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Drama, Thriller, Kinostart 03.09.2008


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4.5
Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0
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572 Bewertungen
44 Kommentare
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von Marcel Langenegger, mit Ewan McGregor und Hugh Jackman

“Sind Sie heute abend frei?” – Ein einzelner Satz verstrickt Jonathan in ein Netz aus Intrigen, Begierde und Täuschung. Daten, Zahlen, Rechnungen – das ist die Welt von Jonathan McQuarry. Als Buchprüfer arbeitet er jede Woche in einem anderen anonymen Bürogebäude aus Glas und Stahl. Bis ihn in eines Abends der charismatische Anwalt Wyatt Bose aus seiner Arbeit reisst. Freundlich, witzig und kumpelhaft nimmt er den schüchternen Jonathan mit in seine Welt. Schnell entwickelt sich Freundschaft zwischen den beiden. Als Wyatt und Jonathan aus Versehen ihre Handys vertauschen, beginnt Jonathans Abenteuer. Eine Frauenstimme meldet sich bei Jonathan mit den Worten “Sind Sie heute abend frei?” und von da an wird er in die “Die Liste” hineingezogen, einen exklusiven Sex-Club, in dem nur die reichen und attraktiven New Yorker verkehren. Keine harten Sachen, keine Namen, das sind die Regeln. Als Jonathan nach einiger Zeit seine Traumfrau trifft, beginnt sein Albtraum. Plötzlich ist sie aus dem Hotel verschwunden und nur langsam bemerkt er Wyatts teuflischen Plan.

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Mehr Bilder (8) und Videos (3) zu Deception - Tödliche Versuchung


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Deception - Tödliche Versuchung
Genre
Actionfilm, Drama, Thriller
Produktionsfirma
Media Rights Capital, Rifkin-Eberts, Seed Productions

Kritiken (4) — Film: Deception - Tödliche Versuchung

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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5.0Geht so

[...] Deception mutet auf den ersten Blick wie ein intelligent konstruierter und spannend inszenierter Thriller an, der gekonnt kurzweilig und prägnant die Exposition seiner Figuren vorantreibt und sich nicht mit unnötigem Vorgeplänkel aufhält. Dieser Eindruck wird noch verstärkt durch die exzellente Besetzung, die durchweg zu überzeugen weiß und mit ein paar mehr oder minder prominenten Nebenfiguren, dargestellt von Charlotte Rampling oder auch Natasha Henstridge abgerundet wird.

Leider verspielt Deception im weiteren Verlauf der Story viele seiner Stärken, wenn der Zuschauer gewahr wird, dass der spannungsgebende Stimmungsumschwung noch in weiter Ferne liegt und – als er dann endlich kommt – dermaßen banal und beiläufig ausgestaltet ist, dass man den sogenannten Thriller schon nicht mehr ernst nehmen möchte. Dieser Eindruck verstärkt sich ebenfalls ein ums andere Mal, wenn auf der kurzen Distanz zum Finale immer weitere vorhersehbare Twists geliefert werden, die den Rezipienten überraschen sollen, aber lediglich Anlass für müdes Kopfschütteln bieten, sind sie doch samt und sonders aus anderen Werken schlecht kopiert und beileibe nicht so genial, wie sie es gern wären. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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2.0Ärgerlich

Nach "Cleaner" mit Samuel L. Jackson, Ed Harris und Eva Mendes, kommt nun ein weitere Thriller mit Superstarbesetzung ohne Kinoauswertung direkt auf DVD heraus. "Deception" mit Hugh Jackman, Ewan McGregor, Charlotte Rampling und Michelle Williams ist wie "Cleaner" auch ein klassischer Hochstapler. Denn trotz Stars bietet der Film nicht viel. Die Geschichte ist bekannt und wurde u.a. in "Entgleist" mit Clive Owen schon einmal spannender erzählt. Die erotischen Szenen, mit denen der Film wirbt, sind dazu ungefähr so spritzig und sinnlich wie ein Kamelhintern und so bleiben nur die nackten Tatsachen übrig und die zeigen dass "Deception" zum einen ein quälend lustlos gespielter und quälend einfach gestrickter Thriller ist, der eine Kinoauswertung nun wirklich nicht verdient hatte. Stars hin oder her.

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mikkean

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Hab mich beim Trailer wirklich gelangweilt - Stars in einer Story, die es so schon oft zu sehen gab. Bleibe dem lieber fern.


Julio Sacchi: Das Manifest

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2.0Ärgerlich

Hugh Jackman, den man als schmissigen Oscar-Moderator ebenso gern sieht wie als Charmeur, der Ursula von der Leyen bei Gottschak aus der Tonne holt, wollte wohl mal den Bösen geben und hat daher diesen Schmarrn produziert. Tatsächlich macht er seine Sache als attraktiver Verführer ganz ordentlich, kommt aber nicht oft genug zum Zug, um die armselige Vorstellung seines wie so oft bis zur Unsichtbarkeit blassen Widerparts Ewan McGregor auszugleichen. Brille auf-Brille ab mag bei Superman/Clark Kent funktionieren. Hier reicht das nicht.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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6.0Ganz gut

Filmen, die mit einem Vergleich zu anderen Filmen beworben werden, kann man meistens, neben der eigenen Unselbständigkeit, auch ein recht einfallsloses Marketing vorwerfen. Dieses führt in der Folge eher dazu, dass das durch den Vergleich geweckte Interesse beim Zuschauer in Enttäuschung endet und der beworbene Film dadurch letztlich mehr verliert, denn gewinnt. ‚Deception‘ wird angedichtet, ein „packender Erotik-Thriller im Stil von ‚Basic Instinct‘“ zu sein. Tatsächlich ist der Film, zumindest in der ersten Hälfte, ein sensibles und bisweilen imponierend gefilmtes Charakter-Drama mit leichtem erotischen Einschlag, das sich später zwar in einem missglückten Plot-Twist verliert, aber zu keiner Zeit in die Nähe von Paul Verhoevens Skandalrammler von 1992 kommt, geschweige denn überhaupt dorthin möchte.
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Der unscheinbare Jonathan lernt den aalglatten Lebemann und Anwalt Wyatt kennen. Mühelos kann Wyatt den biederen Buchprüfer von sich einnehmen und zeigt Jonathan eine Lebensart, von der dieser bisher nur geträumt hat. Durch einen Zufall, als die beiden ihre Handys vertauschen, verabredet sich Jonathan mit einer völlig Fremden – und stellt in der Folge fest, dass er auf einen sehr exclusiven Sexclub gestoßen ist. Nach einigen schlüpfrigen Abenteuern trifft Jonathan seine Traumfrau und verstößt gegen die Regeln des Clubs. Und muss später feststellen, dass Wyatt noch ganz andere Pläne mit ihm hat...
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Die Story klingt tatsächlich nach einem waschechten ‚Sex & Crime‘-Thriller, trennt zum einen aber den ‚Sex‘- vom ‚Crime‘-Part und ist in den ersten fünfzig Minuten des Films schlicht mehr als das. Ewan McGregor gibt zwar vordergründig den typischen Normalo, der in eine außergewöhnliche Situation verstrickt wird, versieht seinen Jonathan aber mit einer wirklich blendenen Darstellung zwischen verkrampftem Festhalten am Gewohntem, der Sehnsucht nach Veränderung und schüchterner Neugierde und Genuss des Neuen, das ihm unerwartet widerfährt. Hugh Jackman bietet zu Beginn den perfekten Konterpart; schneidig, attraktiv, der Mittelpunkt seines eigenen und jeden Lebens, mit dem er in Berührung kommt. Die Chemie der beiden passt punktgenau, um aus ihren Gegensätzen die Eigenheiten des jeweils anderen zu destillieren.
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Jackman verlässt die Bühne nach einer Zeit und ist zunächst nur noch über das vertauschte Handy präsent, während McGregor auf den Sexclub stößt, dessen Treffen mit einem Anruf und der Frage „Bist du heute abend frei?“ starten. Und tatsächlich wird Jonathan nach einigen Treffen „frei“, findet in der Ungezwungenheit, Bedeutungslosigkeit und Konsequenzlosigkeit des Sex‘ eine Befreiung aus seinem isolierten Zustand. Ohnehin ist das Gefühl der Isolation, des Mangels an Identität und McGregors Verkörperung dessen das Zentrum der Geschichte, nicht die erotischen und erst recht nicht die späteren (misslungenen) Thriller-Elemente. Wie man in einer Welt, die über Datenautobahnen Pseudonähe und -intimität vermittelt und in der es einem bei aller Durchsichtigkeit (Stichwort „gläserner Mensch“) dank der Gleichgültigkeit aller anderen dennoch gelingt mit einer falschen, geschaffenen Identität loszuziehen, was Jackmans Wyatt tut, wie man in einer solchen Welt verzweifelt auf der Suche nach sich selbst ist, davon handelt ‚Deception‘. Und dank McGregor (besonders seinem Gesicht), einer schnörkellosen, unaufgeregten, aber präzisen Inszenierung, hervorragender musikalischer Untermalung und starker Kameraarbeit funktioniert dieser Ansatz sehr gut – bis Hugh Jackman wieder ins Bild kommt.
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Der Bruch, den die Story ab hier erleidet, ist nicht etwa dem Schauspiel des Australiers geschuldet, sondern vielmehr der Entscheidung, den Fokus weg vom subtilen Drama hin zum reißerischen ‚Crime‘-Plot zu verlegen, der nie mitreißend wird. Anstatt das Duell der Charaktere auf einer psychologischen Ebene stattfinden zu lassen, wozu sich durchaus Ansatzpunkte geboten hätten, entführt Jackman McGregors Traumfrau, gespielt von einer leicht fehlcharakterisierten, aber prinzipiell sehenswerten Michelle Williams, erpresst den Buchprüfer und erzwingt von ihm einen Millionenbetrug. Ab hier bedient sich Drehbuchautor Mark Bomback jedem Klischee, Logikloch und jeder vorhersehbaren Wendung, die das Genre in letzter Zeit bereits ausgiebigst platt gewalzt hat. Auch gelingt es Regisseur Marcel Langenegger nicht, das Ganze in irgendeiner Form von Raffinesse in neue Formen zu stanzen. Die Story kupfert beispielsweise beim Harrison Ford-Vehikel ‚Firewall‘ oder beim ideenlosen ‚Entgleist‘ ab und unterscheidet sich nur darin, dass Ewan McGregors behutsam eingeführter und aufgebauter Jonathan wenigstens nicht zur vollständig unglaubwürdigen Kampfsau mutiert, sondern am Ende zumindest eine leicht ins amoralische gezerrte Entscheidung trifft und nicht zum großen Retter mutiert. Hugh Jackmans Aura der Überlegenheit vom Beginn hätte man mit einigen Kniffen zudem plausibler ins Bedrohliche kippen lassen können, so wirkt der plötzliche Wandel und seine Offenbarung (bei aller Offensichtlichkeit) zu platt und gezwungen.
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Die Wirkung, die „Deception“ hinterlässt, hängt zum einen davon ab, inwieweit man sich darauf einzulassen bereit ist, dass er die Erwartungen an einen Thriller zu Anfang nicht erfüllen will, zum anderen davon, wie man zu dem steht, was stattdessen geboten wird und zum dritten davon, inwieweit man darüber hinwegsehen kann, dass der Film in der zweiten Hälfte fast komplett einbricht und die Erwartungshaltung zwar aufgreift, sie dann aber qualitativ nicht erfüllen kann. So kann „Deception“ entweder langatmige, unspannende Zeitverschwendung sein - oder ein zumindest fünfzig Minuten langes bemerkensweres Außenseiterdrama mit absolut interessanter Zeichnung, mit durchgehend hervorragender musikalischer Untermalung von Ramin Djawadi, unspektakulärer, aber sehr schöner Kameraarbeit von Dante Spinotti und einem guten (Jackman, Williams) bis ausgezeichneten (McGregor) Darstellertrio.

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Kommentare (38) — Film: Deception - Tödliche Versuchung


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MysteriousGirl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Deception! Hugh Jackman und Ewan McGregor. Wer hätte das gedacht, dass mir die beiden in einem Film gefallen würden. Aber auch die Story ist super und bietet jede Menge Spannung und Erotik. Ich liebe diesen Film. Unvorstellbar wenn es solch einen Sexclub wirklich geben würde :-).

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Thomas Hetzel

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Bewertung3.5Schwach

Hätte ich von dem Film mal lieber die Finger gelassen! Hugh Jackman, Ewan McGregor und vor allem Michelle Williams sind alles drei Schauspieler, die ich überhaupt nicht ab kann und trotzdem habe ich mir den Film angeguckt. Warum nur? Wahrscheinlich dachte ich: "Hey,die Story klingt nicht schlecht, vielleicht entschädigt das für die blöden Schauspieler." Doch Fehlanzeige! Alles ist so dermaßen vorhersehbar und schon mal dagewesen, dass ich nur den Kopfschütteln konnte. Keine Spannung, keine neuen Ideen und Schauspieler bei denen ich mich sowieso frage was die so besonders macht.
Einzigallein(und das muss ich wirklich zugeben) Hugh Jackman macht als Bösewicht noch die beste Figur. Ansonsten war der Film echt ein Reinfall für mich.

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Nicki Minaj Lover

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Bewertung3.5Schwach

tut mir leid aber pure Langeweile mehr kann man dazu nicht sagen ...

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MarcelN44

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Bewertung4.0Uninteressant

Das tolle Potential, dass die Storyidee bietet, wird an jedem Höhepunkt konsequent verschenkt. An jeder Verzweigung der Geschichte wurde der falsche, langweiligere, unglaubwürdigere Weg eingeschlagen (bestes Beispiel: das alternative Ende!). Und die gerade frisch oscarnominierte Michelle Williams agiert bei der bis in die Nebenrollen namhaften Darstellerriege (u.a. auch mit Charlotte Rampling und Natasha Henstridge) seltsam entfremdent.
4/10

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Jason Bourne

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Deiner Meinung aber was meinst du mit ,,seltsam entfremdent'' ?


MarcelN44

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sonst haben mich ihre Rollen mehr berührt


hannilein1246

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich habe von dem Film viel erwartet - weil ich von Ewan McGregor viel erwarte - leider wurde ich sehr enttäuscht. Es gibt zwar tolle Bilder zu sehen, es wird alles dafür getan, dass der Zuschauer bekommt, was er sehen will. Das ist allerdings auch schon alles. Das reicht meiner Meinung nach nicht für einen guten Film aus. Die Story ist langweilig, uninteressant und bei Weitem nicht neu, man hat immer das Gefühl, die Geschichte schon zu kennen. Die Charaktere finde ich überhaupt nicht glaubwürdig. Dass Ewan McGregor und Michelle Williams ihr Talent an so einen Schwachsinn verschwenden finde ich schade. Nichtsdestotrotz ist das ein Film, der sicherlich den Geschmack einer breiten Masse trifft und ein relativ anspruchsloses Publikum zufriedenstellend unterhalten kann, indem er zeigt, was wir alle sehen wollen und dabei nicht unter die Oberfläche dringt.

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mikkean

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Bewertung3.0Schwach

Hilfe, ich kann nicht richtig schlafen. Dieser leidlich knisternde Möchtegern-Erotik-Reißer wollte da wohl Abhilfe schaffen. Wo sich die Besetzungs-Liste noch interessant liest, schrumpft die Libido des Films zusehends. Die Bezeichnung Thriller schenk ich mir, die will sich mit einigermaßen fesselnden Storys verdient werden. Und nicht mit so einem müden, quasi von der ersten Minute durchschaubaren "Blasser-Finanz-Brillen-Heini-fällt-auf-kessen-Strahlemann-rein"-Motiv. Mal ganz abzusehen von der schauspielerischen Sparflamme, die hier Leute wie McGregor, Jackman, Rampling oder Williams befällt. Dass man zum Beischlaf Ficken sagt, macht das ganze eben nicht gleich schärfer. Aber die Macher dachten auch, bekannte Gesichter könnten so ein x-mal gesehenes Schlafmittel vom Fernsehen-Standard ins Kino hieven. Schnaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrccccccccccchhhhhrch ...

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heikschn

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich liebe Filme mit überraschenden Wendungen. "Lucky Number Slevin" oder "die üblichen Verdächtigungen sind gute Beispiele. Besondere Klasse zeigt ein Film in dieser Hinsicht, wenn er dem Zuschauer nicht nur einige wichtige Informationen vorenthält, sondern sogar immer wieder Andeutungen einstreut, die der Zuschauer als Nebensächlichkeiten abtut und die ihm erst bei der Auflösung unter die Nase gerieben werden.
Schlechte Filme zeichnen im Gegenteil dadurch aus, dass das Drehbuch allein die überraschenden Wendungen nicht hergibt. Hier wird dann zu Hilfsmitteln gegriffen. So verändern die Figuren im Laufe des Films völlig ihre Charaktere oder der Handlungsverlauf wirkt absolut konstruiert oder zufällig. Bei "Deception" ist es leider auf ganzer Linie so. Die Entwicklung der Figur McGregors kann man als Zuschauer nicht nachvollziehen. Der ganze Plan wirkt bereits arg zufällig und konstruiert, der Konterplan dann nur noch um so mehr. Da mag das dämliche Ende einen nur noch bestätigen.

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Benni-THE-KING

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Bewertung6.0Ganz gut

eher unterdurchschnittlicher Thriller den man sich dank Michelle Williams dann aber doch bis zum Ende anguckt.

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Filmkenner77

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Bewertung5.5Geht so

"Deception" ist ein grundsolider Durchschnittsthriller um Expressung und Betrug, der mit einer A-Besetzung aufwarten kann. Was sich hier alles in Haupt- und Nebenrollen tummelt, ist schon beeindruckend. Ewan McGregor, Hugh Jackman, Maggie Q, Charlotte Rampling, Natasha Henstridge und Michelle Williams adeln diesen Thriller, der jedoch in seiner Grundkonstellation sehr stark an "Entgleist" mit Jennifer Aniston und Clive Owen erinnert. Kennt man diesen Film, wird "Deception" kaum noch Überraschungen bieten können. Schauspielerisch werden teilweise wirklich gute Leistungen geboten und vor allem Jackman weiss in der ungewohnten Rolle des aalglatten Antagonisten zu überzeugen. Dennoch nimmt der Film nie so recht Fahrt auf, so dass alles ein wenig behäbig und arg konstruiert wirkt. Bei Produktionskosten von fast 25 Millionen Dollar konnte der Film weltweit an den Kinokassen nur etwa 12 Millonen Dollar einspielen. Insgesamt ist "Deception" sicherlich kein schlechter Film, aber die Versatzstücke aus vielen Vorbildern machen ihn trotz einiger Wendungen nicht sonderlich originell. Es bleibt der Eindruck, alles schon einmal gesehen zu haben.

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vanilla

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Bewertung5.5Geht so

schwacher Anfang, wird dann besser und am Ende etwas zu viele Logiklücken, sodass er zwar ganz OK ist, mehr aber auf gar keinen Fall. Ein Mal schauen und wieder vergessen halt.

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Grohacke

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Bewertung3.5Schwach

Blutleer...

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marcowski

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Bewertung4.0Uninteressant

Einigermaßen interessante Story durchsetzt mit aufgezwungener "Erotik".

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helmut-halm

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Bewertung3.0Schwach

ein langweiliger, unbescholtener buchhalter besorgt sich innerhalb von vier tagen (über's wochenende 'halt) an einen falschen pass, reist damit von usa nach spanien, weist sich dort in einer bank aus und geht mit 20 gestohlenen millionen (dollar? euro?) seines weges.
kein problem.

wer mit solchen (tat?-) sachen leben kann, der kommt vermutlich auch mit dem rest des streifens klar, für mich verhindert allein die erotische spannung eine nullwertung...

bei hugh jackman bin ich ja schon froh, wenn er sich nicht halbnackt einen eimer wasser übergießt, aber dass ewan mcgregor (mir egal, ob der sich so schreibt) bei so einem mist mitmacht, gibt mir den rest.
platte vorhersehbare story, unendliche logische fehler, saudumme figuren und schlechte schauspieler...was soll der scheiß?

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marcowski

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So spannend war die Erotik für mich nicht - eher angespannt.


Dr.Hasenbein

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Bewertung4.0Uninteressant

Deception ist zurecht trotz zwei guter Hollywoodstars in der Masse der Filme untergegangen!
Der Film bietet einem keinen Grund ihn einem anderen vorzuziehen.
Der Anfang plätschert kalt vor sich hin ohne uns die Figuren sympathisch näher zubringen.
Ab dem Mittelteil entwickelt sich ein typischer 08/15 Thriller der einen teilweise zu fesseln weiß.
Der Schluß ist dann genauso Formelhaft und vorhersehbar wie der Rest dieses Thrillers.
Und am Ende meint man zwar keinen richtig schlechten Film gesehen zu haben,
man hätte die Zeit aber für einen besseren nutzen können!

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asscobra

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Bewertung4.5Uninteressant

der geheime, superelitäre sexclub ist hier leider nur ein mcguffin. erwartet man einen thriller a la eyes wide shut wird man schwer enttäuscht, denn auch wenn sehr viel zeit und staraufgebot (u.a. charlotte rampling) auf dieses sexnetzwerk aufgewandt werden, letzten endes ist es irrelevant, z.t. sogar sehr langweilig - leider nicht die einzige logiklücke. während der mittelteil des films dann wieder ganz solide ist, driftet es gegen ende dann aber doch wieder ab in lächerliche absurditäten. so bspw. die metamorphose des schüchternen, brille tragenden buchhalters in den smarten, selbstbewussten aufreisser mit lederjacke. und plötzlich ohne brille. aber dies ist wirklich noch die harmloseste ungereimtheit.

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SosiWaroo

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Bewertung3.5Schwach

Langweilig, langweilig, langweilig. Mich hat eigentlich nur die Geschichte um Michelle Williams berührt. Daraus wird aber leider gar nichts gemacht. Das ist schade, denn sie spielt ihre Rolle überzeugend.

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Sanylein

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Bewertung2.0Ärgerlich

Vor kurzem erst geguckt, und die hälfte schon vergessen weils einfach unendlich langweilig war.

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Lester Burnham

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Bewertung4.0Uninteressant

Bei diesem halbherzigen Versuch einen ordentlichen Erotikthriller à la "Basic Instinct" zu fabrizieren, wirken vielerlei Sachen uninspirierend, angefangen bei der lahmen Besetzung, die zu keiner Zeit wirklich zu glänzen weiß. Genau wie der vermeintlich überraschende Twist gegen Ende des Films, sind die meisten Ideen aus der letzten Schublade der Klischeekiste für Spannungs-Schrägstrich-Erotikfilme gekramt.
Die ganze Geschichte ist vielzu konventionell aufgezogen, sodass der Thriller letztlich unter seinen Möglichkeiten bleibt.
Spannung oder knisternde Erotik? Fehlanzeige!

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Jason Bourne

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Bewertung6.5Ganz gut

Bewertung ( 6,5 ) Mal was anderes von Mr. Jackman und Obi-Wan aber ist die Handlung und das spiel jetzt nicht überragend und der plot zum schluss richtig ins Klo gesetzt. Muss ich nicht noch mal sehen.

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filmschauer

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Bewertung6.0Ganz gut

"Deception" ist, obwohl nur als Direct-to-Video erschienen, durchaus akzeptable Genre-Ware mit guten Darstellern wie Ewan McGregor und Hugh Jackman, schönen, stilvollen Bildern und eine etwas konventionelle, aber spannende Geschichte, die jedoch nur auf den ersten Blick ein Erotikthriller als solches zu sein scheint. Ist aber auch leider nichts, was länger einem in Erinnerung bleiben wird, doch nette Unterhaltung ist es auf jeden Fall, und wenn es nur das Erraten einiger weiblicher Cameos ist.

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