Der große Diktator

The Great Dictator (1940), US Laufzeit 125 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Historienfilm, Kinostart 30.12.2004

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8.4
Kritiker
65 Bewertungen
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7.7
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97 Kommentare
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von Charles Chaplin, mit Charles Chaplin und Jack Oakie

Anton Hynkel (im Original Adenoid Hynkel, gespielt von Charles Chaplin) ist Der große Diktator von Tomanien. Gnadenlos und brutal unterdrückt er Juden und strebt nach immer mehr Macht. Doch er weiß nichts von seinem Doppelgänger. Ein jüdischer Friseur (ebenfalls Chaplin), der nach einem Flugzeugabsturz im ersten Weltkrieg sein Gedächtnis verloren hat, gleicht ihm bis ins kleinste Detail. Der Friseur ahnt nichts von der Judenverfolgung, weil er von dem Kommandeur Schultz (Reginald Gardiner), dem er einst das Leben rettete, beschützt wird. Gemeinsam und mit dem Glück auf ihrer Seite sagen der Kommandeur und der Friseur dem Diktator den Kampf an.

Der große Diktator (Original: The Great Dictator) wird oft als Charlie Chaplins Meisterwerk gehandelt. Es ist mit fünf Oscarnominierungen auch der erfolgreichste. Chaplin ist nicht nur der Autor und Regisseur dieser Verwechslungsgeschichte, sondern bestreitet auch die Doppelrolle Hynkel/ Friseur. Zum ersten Mal übernimmt er in Der große Diktator auch eine richtige Sprechrolle (Hynkel). Auch ist es das erste Mal, dass er einen anderen bekannten Komiker, namlich Jack Oakie (als Benzino Napaloni) an seiner Seite akzeptiert.

Auf Grund seines brisanten Inhalts war Der große Diktator lange umstritten und im nationalsozialistischen Deutschland natürlich verboten. Chaplin ließ sich aber nicht beirren und folgt seinem Wunsch mit Der große Diktator die NS-Ideologie lächerlich zu machen. Ganz besonders berühmt ist die Szene, in der Adolf Hynkel mit der Weltkugel tanzt und sie zerplatzen lässt.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Der große Diktator

Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

Chaplins Meisterwerk bleibt unangreifbar.

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Ulrich Behrens

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10.0Lieblingsfilm

Chaplin löst nicht nur das Grauen in Komik auf, ohne dass dabei das Grauen ins Lächerliche gezogen würde. Es bleibt stets präsent, wie ein roter Faden, an dem sich alle – aus unterschiedlichen Positionen: Täter und Opfer – entlang hangeln müssen. Auch die Pomp-Kultur des Dritten Reiches (unter deutlicher Bezugnahme auf Speer), den Größenwahn, die Zeichen und Symbole (etwa auch Riefenstahls „Triumph des Willens“ von 1935) und die Arroganz der Mächtigen werden ad absurdum geführt, ohne die Gefährlichkeit des Nationalsozialismus zu verniedlichen. So wäre es denn auch falsch, „Der große Diktator“ schlicht als Komödie zu bezeichnen. Dass Chaplin sich der Gefährlichkeit des Regimes vollständig bewusst war, auch wenn er sich sicherlich den Völkermord nicht vorstellen konnte, wird in jeder Sekunde des Films mehr als deutlich.

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

pellekraut007

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Besser kann man es wohl nicht... formulieren! Respekt!


Commentator

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Klasse Kritik!



Kommentare (95) — Film: Der große Diktator


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elmnope

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Bewertung9.0Herausragend

"Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen. Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehen geblieben. [...] wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig, aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann die Maschinen! Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte! Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser dasein nicht lebenswert! "
...
"Lasst uns diese Ketten sprengen, lasst uns kämpfen für eine bessere Welt! Lasst und kämpfen für die Freiheit in der Welt! Das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt! Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz! Lasst uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen! Kameraden! Im Namen der Demokratie! Dafür lasst uns streiten!"

Selten hat eine Filmszene mir solche Gänsehaut verursacht, wie die finale Rede in Chaplins Großem Diktator. So ist sie, ist der Film, doch entstanden, als die Greultaten der Nazis noch lange keine Ende genommen hatten und ist somit viel mehr als nur eine wichtige Rede, sondern ein Apell, ein Aufruf, ein Aufschrei.
Chaplin entlarvt das grausame System treffsicher und weiß doch durchweg mit dem typischen Slapstikeinlagen die Balance zwischen Komik und der tragischen, wie auch politischen Botschaft seines Films zu halten.
Ein Zeitzeugnis, das man gesehen haben sollte.

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ElMagico

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Bewertung9.0Herausragend

Der einzige Chaplin-Film, der von mir in den letzten 20 Jahren bewusst angeschaut wurde. Und schon letztens mit "Limelight" rückte Charles Chaplin mein Bild, dass ich und wohl auch viele andere von ihm haben, ganz gehörig zurecht und so muss ich heute nach einer erneuten Sichtung von "The Great Dictator" einfach mal kurz innehalten, den imaginären Hut vor diesem Mann ziehen und mich leise entschuldigen.
Es ist für mich kaum in Worte zu fassen: Ein Schelmenstück durch und durch, aber sowas von intelligent. Ein Klamauk von vorne bist (fast) hinten, niemals offensichtlich ernsthaft und doch steckt hier in jeder Sekunde, in jedem Detail ein Querverweis, eine Anspielung oder eine entlarvende Stichelei. Macht man sich dann auch noch die Mühe etwas über die Hintergründe des Films zu erfahren, dann kann man eigentlich nur mit offenem Mund dastehen.
Es ist schon ein Geniestreich einen solch schönen, lustigen, intelligenten, visionären und bedeutenden Film zu drehen, bevor die Welt von all dem eigentlich etwas wusste. Bevor die Welt überhaupt davon wissen wollte. Bevor Amerika davon etwas wissen wollte. Chaplin stellte viele Vermutungen an und lag leider oft genug genau richtig damit.
"The Great Dictator" ist kein Klamauk um eine böse Person in der Öffentlichkeit bloß zu stellen, kein Versuch aus einer dramatischen und schrecklichen Geschichtsperiode Kapital zu schlagen. Es ist ein früher Hilfeschrei, der leider erst gehört wurde als es schon zu spät war. Chaplin zeigt die Intentionen, die Pläne und was dahintersteckt. Auf fast schon beängstigende Weise durchschaut er Menschen, das Regime und wirft einen erschreckenden Blick voraus.
Sollte sich jeder einmal zu Gemüte führen und wer schon hat, der sollte das nochmal ganz genau tun. Spätestens jetzt ist Chaplin für mich Meilenweit von dem Blödel-Tramp-Bild entfernt, dass ich vorher von ihm und seinen Filmen hatte. Wenn ich ehrlich bin und auch wenn ich mich wiederhole: Mir würden auf Anhieb keine 3 Filmemacher einfallen, die Intelligenz, Anspruch und Massenwirksamkeit jemals auf solch geniale Weise vereint haben.

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__Andie

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Kann mich nur anschließen, sehr schön. Ein Chaplin-Film ist für mich ein Pfau, der seine prachtvollen Federn ausklappt; die Magie eröffnet sich dem Zuschauer plötzlich und für jede Generation wirkungsvoll. :)


Demine

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Poetisch veranlagt, der Herr.


Daymare

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Bewertung7.5Sehenswert

Der altertümliche Klamauk ist bestenfalls nett und meines Erachtens eher selten der Rede wert! Über jeden Zweifel erhaben ist dagegen die Abschlussrede, denn DIE ist wirklich großartig und der eigentliche Grund, warum man sich diesen zeitlosen Klassiker nicht entgehen lassen sollte!

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loveissuicide

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr viele sehr lustige Szenen, aber nachdenklich stimmt einen auch vieles. Der Slapstick hat mir überraschend gut gefallen, ist aber meiner Meinung nach doch sehr dezent ausgefallen. Zum Glück. Bin froh, diesen Klassiker gesehen zu haben.

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Pyro 91

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Charlie Chaplins urkomische Hitler und NS-Satire, die manchmal sogar ergreifend traurige Töne anschlägt (Stürmung der Judenviertel, Hitlers größenwahnsinnige Welteroberungspläne) und in den letzten fünf Minuten mit einer immer noch aktuellen, humanistischen Botschaft endet, begeistert zudem durch Chaplins Doppelrolle als Führer und jüdischer Friseur, deren Auftreten nicht unterschiedlicher sein könnte. Vor allem in Anbetracht des Erscheinungsjahres (1940!) ein mutiger Film von einem mutigen Filmemacher und Künstler!

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spemikk

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Szene mit der Münze ist verdammt lustig. Klasse Ende!

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beast667

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Bewertung9.0Herausragend

Lieber Herr Chaplin, dankeschön für einen Monolog, der heute immernoch aktuell ist, danke für einen Film, den ich immer und immer wieder schauen kann und danke dass sie behutsam mit dem Thema umgegangen sind, ohne einmal schmalzig zu werden.

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rubelzar

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Bewertung10.0Herausragend

Ich hatte wirklich Angst, dass sich der Film im Klamauk verliert. Irgendwie verbinde ich mit alten Komödien Brachialwitz ala Dick und Doof.
So ging der Film auch los. Die Kriegsszenerie am Anfang ist schon sehr auf Klamauk getrimmt und die ersten Rede Hitlers ist ebenfalls nicht gerade die Krönung intelligenten Humors. Erstaunt war ich schon zu diesem Zeitpunkt über die zeitgemäße Inszenierung. Die Kameraarbeit wirkt heute noch frisch und zeigt, dass Chaplin hier seiner Zeit weit voraus war.
Glücklicherweise wurde der Film mit der Zeit immer bissiger und zeigt in verschiedensten Szenen die Grausamkeit des Regimes ohne es ins lächerliche zu ziehen.
Erstaunlich ist hierbei, dass er Dialoge im Film, mangels Kenntnis der wahren Tatsachen, überspitzen wollte. Umso erschreckender war die Erkenntnis am Ende des Krieges, dass der Film keineswegs überspitzt ist, sondern die Realität nahezu exakt abbildet.

Expelplarisch folgender Dialog:

Adenoid Hynkel: Garbitsch, what's the meaning of this? These appropriations? 25 million for prison camps when we need every penny for the manufacturing of ammunition's?
Garbitsch: We've had to make a few arrests.
Adenoid Hynkel: A few? How many?
Garbitsch: Nothing astronomical. Five or ten thousand.
Adenoid Hynkel: Oh.
Garbitsch: A Day.

Konsequenterweiße sagte Chaplin, als er nach dem Krieg erfuhr, wie nah sein Film an der Realität war, dass er den Film so wohl nicht gedreht hätte.
Der Film ist ein überlebensgroßes Plädoyer an die Menschlichkeit und vollkommen zu Recht ein ganz großes Stück Filmgeschichte. Es ist immer wieder faszinierend und erschreckend zu sehen, wir Hitler mit dem Erdball spielt und wie reale diese Fantasie Chaplin doch war.

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ceverlante

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Bewertung9.5Herausragend

Echt klasse Film! Besonders die Ansprache zum Schluss war unglaublich bewegend!

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Super8951

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Charlie Chaplin spielt mit dem Erdball und die Filmgeschichte hält den Atem an.

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Hfonda15

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein ganz großes Stück Filmgeschichte und ein Film für den wir Charles Chaplin heute noch danken sollte! Einige Witze mögen nach über 60 Jahren heute nicht mehr ankommen aber diese brilliante Performance von Charly Chaplin war unnachahmlich und ich glaube, dass nur dieser tolle Künstler es schaffen konnte einen Film zu schaffen der durch Komik auch so sehr zum Nachdenken auffordert! Was diese unglaubliche Schlussrede angeht sollte sie wohl jeder mahl gehört haben, auch beim xten Schauen des Films bekomme ich bei dieser fantastischen Aufforderung zur Menschlichkeit noch eine Gänsehaut!
Auch interessant ist die Hintergrundgeschichte des Films, wie die amerikanische Regierung und auch die Bevölkerung zuerst auf diesen Streifen reagiert haben!

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Baumi007

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz großes Kino !

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RLX-Devlin

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Bewertung9.0Herausragend

"You are not machines!
You are not cattle!
You are men!"

Absolute Gänsehaut!

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Thanatos1

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Großartiges Meisterwerk, die meiste Zeit konnte ich herzhaft lachen und nach dem wundervollen Ende war ich dennoch gerührt und nachdenklich.

Das können nicht viele Filme.

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blue1

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Bewertung9.0Herausragend

Mein liebster Chaplin, gerade wegen dem Ton.
Zu jener Zeit extrem mutig, gleichzeitig ehrlich und hart, intelligent, aber vorallem durch und durch lustig. Nie wieder konnte ein solch ernstes Thema mit solchem Humor verarbeitet werden und dies, zu einer Zeit, als es noch hochaktuell war.
Schtonk!

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MikeC.

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Bewertung7.5Sehenswert

Der abschließende Monolog des Barbiers allein macht diesen Film schon sehenswert. Und er wird noch beeindruckender wenn man sich vor Augen hält, dass dieser in einer einzigen Einstellung gedreht worden ist. Hut ab, Mr Chaplin!

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Drumhead92

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meisterwerk! Nuff said!

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heikschn

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Bewertung5.0Geht so

Ein paar grandiose Szenen und weitere wunderbare Einfälle, die leider immer wieder von zu viel Klamauk und Albernheiten unterbrochen werden.

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Le Samourai

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Bewertung10.0Herausragend

Das alles überragende Werk des größten Komikers der Filmgeschichte.
Die legendäre Schlussansprache, die vielleicht humanistischsten fünf Minuten der Filmgeschichte - entstanden 1940!
Die erste Rede, die vielleicht lustigsten fünf Minuten der Filmgeschichte (http://www.youtube.com/watch?v=Z4UhJpviVYg).
Der Tanz mit dem Globus, die vielleicht faszinierendste Szene der Filmgeschichte (http://www.youtube.com/watch?v=IJOuoyoMhj8).
Vor Chaplins Talent kann man sich nur ehrfurchtsvoll verneigen. Damals, heute, in 100 Jahren.

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Le Samourai

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Yeah! Die ist ja auch perfekt :)


Mimuschka

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wollt gerade sagen, da fehlen ja total viele wichtige, z.b. the immigrant :-)


Rukus

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Bewertung9.0Herausragend

Man muss sich vor Chaplin verbeugen und ihm danken! Dieser Film ist wohl das einzig wirklich Gute, das aus der Unwissenheit über die Greueltaten in den KZs entstanden ist. Hätte Chaplin das wahre Ausmaß gekannt, so schrieb er in seiner Autobiographie, hätte er diesen Film nicht gedreht. Das stimmt nachdenklich.

Trotz dieser Aussage oder besser gerade deswegen ist dieser Film umso beachtlicher. Der Fratze des Hasses, der Unterdrückung und der Gewalt wird hier ein Spiegel vorgehalten, und das auf äußerst intelligente Art und Weise. Einige der tiefsinnigen Elemente kommen allerdings nur im Original wirklich zur Geltung. Drei Wortspiele gefallen mir hier besonders gut. Hynkels Land "Tomanien", im Original "Tomania" lässt sich auch als "to mania" lesen und verstehen - "in den Wahnsinn". Zum anderen das omnipräsente Doppelkreuz als Karikatur der Nazi-Swastika. "Double-cross" - betrügen, hintergehen. Erklären muss man es wohl kaum. Und letztlich Dr. Gorbitsch (im Original Garbitsch) als Propagandaminister. In deed, a lot of garbage left his mouth ...

Bei all dem Guten, das dieser Film bietet, nicht zuletzt der großartigen Schlussrede, übersehe ich gern das Kuriosum, dass erst am Ende die Ähnlichkeit zwischen Hynkel und dem netten Barbier auffällt.

In diesem Sinne: Hynkel Schtonk!

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