Der Mann, der vom Himmel fiel

The Man Who Fell to Earth (1976), GB/US
Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 19.08.1976

6.1 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
250 Bewertungen
15 Kommentare
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von Nicolas Roeg, mit David Bowie und Rip Torn

Um dem Wassermangel auf seinem Planeten entgegen zu wirken, landet Thomas Jerome Newton auf der Erde. Mit Hilfe bahnbrechender Patente baut er ein Wirtschaftsimperium auf, mit dessen Finanzkraft er das Wasser zu seinem Planeten transportieren will. Doch sein Erfolg wird vom Neid der Konkurrenz begleitet, wodurch der außerirdische Bewohner zunehmend Probleme bekommt. Zu diesem Film ist momentan ein Remake in Arbeit.

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Kommentare (15) — Film: Der Mann, der vom Himmel fiel

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kat19

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dies ist ein wirklich außergewöhnlicher Film, mit einem hervorragenden, sexy Bowie. Meiner Meinung nach seine beste Rolle. Eine ungeheure Atmosphäre und ja sehr trippig kann auch als psychedelisch bezeichnet werden. Nicholas Roeg's Film ist definitiv kein Film für die Massen, was kein Negativpunkt ist - Im Gegenteil. Ab und an auf was Ungewöhnliches einlassen erweiter den Horizont.

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Finnigan

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Bewertung2.0Ärgerlich

Puh...also grundsätzlich mag ich ja eigenwillige Filme. Aber das war mir echt zu viel. Das war schon mehr als speziell. Dabei ist die Story/Botschaft wirklich gut. Und David Bowie passt echt sehr gut in die Rolle.

Die Inszenierung war aber wirklich nicht mein Fall. Und ständig irgendwelche bizarren Nacktszenen - das muss die 70er-Jahre-Herkunft des Filmes bedingt haben.

Die erste Stunde war konfus. Die zweite Stunde merkwürdig. Und die letzte halbe Stunde unverständlich. Das war echt ein 2 1/2 Stündiger LSD-Trip. Das war echt ein viel zu langer Mindfuck der anstregenden und nicht der coolen Sorte.

Wie gesagt, ich mag grundsätzlich eigenwillige Filme. Aber "The Man Who Fell To Earth" war mir echt einfach "too much".

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hedgehoque

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Bewertung4.0Uninteressant

Konfus, verstörend, eine Handlung, die nicht immer zusammenpasst. Dazwischen ein Bowie, der auch in seiner irdischen Existenz manchmal wie ein Alien wirkt. Insofern ist die Rolle perfekt besetzt. Ein bisschen sehenswert, weil alles vom Wohnungsambiente bis zum Sounddesign sehr typisch für US-Produktionen der 70er Jahre ist. Ein paar Bilder bleiben doch irgendwie hängen und hinterlassen merkwürdige Stimmungen. Sonst wären es noch weniger Punkte, sorry.

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Tytus

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vorgemerkt

Mir war gar nicht bekannt das Its Raining Men von denn Weather Girls verfilmt wurde XD

Vorgemerkt

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Frankenstein

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Bewertung7.5Sehenswert

David Bowie ist und bleibt einfach David Bowie...
aber mal ehrlich, ohne bowie wäre der film absolut ne nullnummer...
einzig david gibt dem film seinen glanz. effekte, story etc ist alles recht budget-arm zusammen geschoben aus meiner sicht...
aber dank bowie ein gelungener film.

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Pygar

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sperrig und fragmentarisch, eine experimentierfreudig erzählte Geschichte oder eher eine verstörende Szenenanhäufung voller visueller Kraft. Der Erdbesucher als Verlierer. Als ein in der Belanglosigkeit verschollenes Alien, dass sich trotz überlegenem Wissen zum Scheitern verdammt, und sich mit Hang zum totalen Zielverlust, im exzessiven TV- und Alkoholkonsum bis zur Gleichgültigkeit verliert. Nicolas Roegs erschlagender Science-Fiction-Beitrag zerstört nicht nur fragile, erdfremde oder androgyne Popgötter, sondern sämtliche erzählerische Strukturen samt ihrer Durchsichtigkeit.

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Rosemary'sBaby

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Bewertung10.0Herausragend

Sehr außergewöhnlicher Film, mit einem hervorragendem Bowie. Meiner Meinung seine beste Rolle. Das psychedelische, symolträchtige, experimentell angehauchte Drama hat eine ungeheure Atmosphäre. Er spricht aber auch verschiedene Themen an wie Kapitalismuskritik oder den Gegensatz von Zivilisation und Natur. Wenn man sich da nicht drauf einlassen kann ist es klar, daß manche Leute gelangweilt abschalten. Nicholas Roeg's Film ist definitiv kein Film für die Massen, was kein Negativpunkt ist - Im Gegenteil. Besonders in der vor einiger Zeit auf arte ausgestrahlten "Originalfassung", welche ein paar Szenen mehr enthält, konnte er durch seine faszinierenden Scope-Bilder und Bowie's genialer Performance voll überzeugen. Die bisherigen DVD-Ausgaben hingegen waren mit schlechter Qualität im 4:3 Format ein Greul. Glücklicherweise ist kürzlich die bei arte gelaufene Fassung als DVD erschienen in der "Arthaus British Cinema Collection".

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Glamypunk

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wer den "bowiesten" David Bowie auf der Leinwand als Schauspieler sehen möchte, hier ist er. Bowie meinte einmal, er habe sich hier eben nur selbst gespielt. Seine Präsenz hebt den Film ab von üblicher Sci Fi-Kost. Auch seine Gattin, die an seiner Teilnahmslosigkeit mental verzweifelt, ist mit Candy Clark großartig besetzt.

David Bowie landet als Alien auf der Erde, sein Planet benötigt dringend Wasser. Er maskiert sich als Mensch, als Thomas Jerome Newton. Auf anderen Gebieten ist seine Zivilisation weiter als unsere. Deswegen kann er Patente erwerben, die ihn reich machen und befähigen sollten, ein Raumschiff zu bauen, um Wasser auf seinen Heimatplaneten zu transportieren.

Doch es kommt ganz anders. Newton macht Bekanntschaft mit der Liebe, dem Alkohol und der menschlichen Bosheit. Deswegen ist der Film eher eine Art Psychodrama als ein Science Fiction. Gegen Ende wird Newton in eine Art Beobachtungsstation, die an eine psychiatrische Anstalt erinnert, eingewiesen und, wieder in Freiheit, ein desillusionierter Charakter, der sich mit seiner irdischen Existenz abgefunden hat.

Das hätte sehr spannend werden können und der gleichnamige Roman von Walter Tevis, der zu Grunde liegt, ist es auch. Aber leider übertreibt es Nicholas Roeg hier mit den filmischen Stilmitteln. Neben beeindruckenden Sequenzen (der Landung, der TV-Wand oder der Demaskierung Bowies im Badezimmer etwa) gibt es überflüssiges, unpassendes.

Was hat die japanische Kampfsportsequenz hier zu suchen oder die überlange Sexszene zweier Nebendarsteller? Auch die Idee mitten im Film einen Nebendarsteller aus der Ich-Perspektive erzählen zu lassen, ist mehr als unglücklich. Folge dieser Fragmentisierung ist ein Film, der keinen Fluss hat, der in seine Segmente zerfällt, dessen Szenen keinen wirklichen Zusammenhang bilden.

Der Film ist sehenswert, außer für Bowiefans aber nicht das ganz große Vergnügen.

Trotzdem von mir 8,5 Punkte, denn er hat viel auf der Habenseite: Bilder, die (jedenfalls bei mir) für immer in Erinnerung bleiben, eine ungewöhnliche Story und einen bestens agierenden David Bowie.

P.S.: Erwähnenswert ist, dass hier technologische Entwicklungen vorausgeahnt wurden, die jetzt Realität sind, die CD und das "intelligente" Photopapier.

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Kill_Diether

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Bewertung4.5Uninteressant

Habe den 1981 zur Progammkino-Eröffnung in meiner
Roots-Gegend gesehen. Als zweiten Film; davor lief
"Die Ritter der Kokusnuss". Gut, ich war alles andere als
nüchtern und müde dazu. "Die Ritter..." konnte ich schon
nix mit anfangen. Bei "Der Mann, der vom Himmel fiel"
musste ich vor Langeweile die letzte Stunde gegen das
Einschlafen kämpfen.
Wobei mir Bowie als Musiker damals, bis heute sehr zusagt:
9,5 Punkte.

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Kubrick_obscura

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

David Bowie als Alien, nahe liegend, wunderbar gespielt. "Der Mann der vom Himmel fiel", zynisch betrachtet "ein Sci-Fi-Film", erforscht die Vorgänge der Entfremdung in der Konsumgesellschaft, zwischen Kapitalismus und Ökologie. Newton saugt alles schlechte am Menschen auf wie ein Schwamm, so gierig und beherzt wie er auch das Wasser trinkt, wonach es seinem Planeten so durstet. So entfremdet sich der Fremde und wird letztendlich zum Menschen. Das Wasser weicht dem Alkohol. Die Ideologie weicht der Dekadenz. "I can kill you." spricht Newton einmal zu einer Frau, in der Gewissheit, dass sein enormer Reichtum ihn von den Konsequenzen befreit. Es sind solche Szenen, fragmentarisch aufgereiht, wie auf einer Perlenkette, die diesen Film nicht nur zu Roegs besten Arbeiten werden lässt, sondern auch die konservativen Vorstellungen von Film und Genre ins absurde abgleiten lässt. Ein Meisterstück!

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his_poisongirl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat mich fasziniert und verstört zugleich ... sehr strange!

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schalli

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wirklich schwer erträglich. Nicht, weil man die Botschaft nicht verstehen würde, sondern weil der Film leider einfach nicht unterhaltsam ist. Auch Bowie oder die heute unfreiwillig komischen Szenen reißen das nicht mehr heraus. Fazit: Im Kino, bekifft, mit vielen Freunden, nach 2 Uhr vielleicht eine Offenbarung. Unter anderen Umständen werden aber selbst experimentierfreudigste Kunstfilmfreunde wohl kaum bis zum Ende durchhalten.

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keepon

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Bewertung3.5Schwach

Richtig außerirdisch - ein bisschen wie Barbarella. Aber Jane Fonda sieht besser aus als David Bowie. Wer schafft den Film bis zum Schluss?

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Schisma

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Bewertung4.0Uninteressant

Der wohl anstrengendste Film, den ich je gesehen habe. Dieser Film gibt dem Begriff Avantgarde eine neue Dimension.

Nur für die absoluten Kunstfilmfreunde.

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dAShEIKO

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Sehr experimentel. Muß man nicht gut finden ...und tu ich auch nicht. Da hat Bowie schon besseres gemacht.

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