Donnie Brasco

Donnie Brasco (1997), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 17.04.1997


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83 Kommentare
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von Mike Newell, mit Al Pacino und Johnny Depp

In Donnie Brasco schleußt sich FBI-Agent Johnny Depp bei dem alternden Mafioso Al Pacino ein, doch seine wachsende Freundschaft mit ihm führt zum inneren Konflikt.

Brooklyn in den 1970ern. Der Mob hat das Viertel fest in der Hand, auch dank Gangstern wie Lefty Ruggiero (Al Pacino). Als Auftragskiller arbeitet er für den Bonanno Clan, doch viel Geld verdient er nicht. Er freundet sich mit dem jungen Hehler Donnie Brasco an (Johnny Depp), nicht ahnend, dass dieser ein Undercover-Agent des FBI mit dem Namen Joe Pistone ist. Von seiner Intelligenz und unerschrockenheit beeindruck, führt ihn Lefty in die Regeln und Codes der Mafia ein und macht ihn schließlich zu seinem Schützling.

Joe bekommt als Donnie seine Frau und Kinder kaum noch zu sehen. Stattdessen wird er immer tiefer in die Geschäfte der Mafia hineingezogen. Mit dem melancholischen Lefty verbindet ihn zunehmend eine väterliche Freundschaft. Mit der Zeit nimmt er immer mehr die Persönlichkeit seiner Tarn-Figur Donnie an, so dass irgendwann weder seine Vorgesetzten, noch seine Familie wissen, was in ihm wirklich vorgeht. Gleichzeitig steigt er innerhalb der Familie auf und wird bald zum Untergebenen von Sonny Black, auch wenn seine Freundschaft ihn weiterhin Lefty bindet. Doch bald wächst im Clan der Verdacht, dass es einen Verräter unter ihnen geben muss.

Hintergrund & Infos zu Donnie Brasco
Donnie Brasco erzählt die wahre Geschichte des FBI-Agenten Joseph D. Pistone, der sechs Jahre lang undercover die Bonannos und Colombos infiltrierte, die zu den fünf mächtigsten Mafiafamilien New Yorks zählten. Anders als im Film bestand während seiner Undercover-Tätigkeit kaum Kontakt zu seinen Vorgesetzten und seiner Familie und jede Spur auf seine wahre Identität beim FBI wurde versteckt. Ursprünglich sollte die Operation auch nur sechs Monate dauern und hatte lediglich die Drahtzieher der häufigen Überfälle auf Lastwagen zum Ziel. Der Einstieg in die Mafia erfolgte über Dominick “Sonny Black” Napolitano und Anthony Mirra. Als der Einsatz von seinen Vorgesetzten beendet wurde, stand Donnie kurz davor, zum “made man” in die inneren Kreise der Familie befördert zu werden. Nach der Offenlegung seiner wahren Identität wurden Sonny Black und Anthony Mirra ermordet, Lefty konnte kurz vor seiner Ermordung vom FBI verhaftet werden.

Der Film basiert auf dem Buch Donnie Brasco: My Undercover Life in the Mafia, das Joe Pistone 1988 über seiner Erlebnisse veröffentlichte. Dieses Buch wurde auch zur Basis einer Fernsehserie namens Falcone, die imJahr 2000 aber nach kurzer Laufzeit wieder eingestellt wurde. Joe Pistone, der seit seiner Undercover-Zeit unter falschem Namen an geheimen Orten lebt, kam für Donnie Brasco als Berater der Produktion nach New York zurück und setzte sich damit großer Gefahr aus. Der Film wurde schließlich für den Oscar in der Kategorie Bestes Adaptiertes Drehbuch nominiert.(ST)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Donnie Brasco
Genre
Drama, Mafiafilm, Thriller, Biopic
Zeit
1970er Jahre, Weihnachten
Ort
Miami, New York City
Handlung
Angst, Aufstieg, Bedrohung, Besorgt sein, Bespitzelung, Brutalität, Desillusionierung, Drogen, Ehekrise, Entfremdung, Ermittlung, Erstechen, FBI, FBI Agent, Falsche Identität, Familie, Freundschaft, Gangster, Geldnot, Gericht, Gewalt, Gewalttätigkeit der Polizei, Identität, Italo-Amerikaner, Karriere, Kellner, Krimineller, Leiche, Loyalität, Mafia, Mentor, Moralisches Dilemma, Mord, Mörder, Neue Identität, Organisierte Kriminalität, Polizei, Polizist, Rassismus, Restaurant, Roman, Selbstfindung, Undercover, Vaterfigur, Verbrechen, Verbrecherjagd, Verdeckter Ermittler, Weihnachten
Stimmung
Aufregend, Spannend
Tag
Literaturverfilmung, Wahre Begebenheit
Verleiher
Constantin Film
Produktionsfirma
Baltimore Pictures, Mandalay, Mark Johnson, Tristar Pictures

Kommentare (80) — Film: Donnie Brasco


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gray-matter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn ich nich zufällig eine dieser Zeitschriften gekauft hätte, wo sich in der Beilage eine DVD mit meist billig Filmen vergibt, dann wär der Film wohl völlig an mir vorbei gegangen.
Von Anfang bis Ende gelungen. Die beiden Haupdarsteller sind Spitze. "Mann, piss die Wand an!"

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Ioosh698

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mike Newells "Donnie Brasco, ein auf wahren Begebenheiten beruhender Film, mag vielleicht kein "GoodFellas", "Der Pate" oder "Casino" sein, aber ein stilsicher umgesetzter Mafiastreifen ist er allemal. Außerdem ist "Donnie Brasco", soviel sei jetzt schonmal gesagt, meines erachtens einer der am meist unterschätzten Filme in diesem Genre, der ( leider) nicht soviel Achtung und Aufmerksamkeit genießt wie er es eigentlich verdient hätte.
Wie gesagt, der Film erzählt die wahre Geschichte des FBI-Agent Joe Pistone, der sich unter dem Decknamen Donnie Brasco in eine der damals angesehensten Mafiafamilien in New York einschleuste und so diverses Beweismaterial sammeln sollte...
Die Story verläuft im großen und ganzen so wie man es schon im vorraus erwartet, trotzdem bekommt "Donnie Brasco" vor allem ab der zweiten Hälfte nochmal eine zusätzliche Portion Spannung ab. Ab diesem Zeitpunkt wird die Story nochmal richtig stark, hat einige interessante Wendungen parat und wirkt ungemein atmosphärisch! Allgemein ist die Atmosphäre den ganzen Film über richtig gut, das Flair der USA in der Zeit der 70er Jahre wurde sehr authentisch und stimmig eingefangen, auch Kostüme und der wirklich großartige Soundtrack sind absolut super und wirken stets zeitgemäß.
Auch der Cast konnte mich nahezu vollständig überzeugen! Al Pacino überzeugt in einer für ihn etwas ungewöhnlichen, ruhigeren Rolle als Lefty. Dieser versucht schon seit Jahrzehnten die Anerkennung des Mafia-Oberhauptes zu erlangen, wird jedoch stets vor den Kopf gestoßen, und das sieht und merkt man seinem Charakter auch an! Lefty ist alt, hat psychische Probleme und geht unter dem Druck und der Angst immer mehr kaputt. Da er dies jedoch nach außen hin natürlich nicht zeigen will, sondern beweisen will das auch er es zu etwas bringen kann , war er in meinen Augen einfach ein gebrochener Mann für den es aus den Reihen der Mafia einfach kein zurück mehr gibt. Pacino spielt hier wie immer überragend gut und gefiel mir auch in einer etwas ruhigeren Rolle sehr sehr gut! Dieser Mann hat's halt einfach drauf! Johnny Depp als Pistone/Brasco hat mich positiv überrascht, da ich Depp so eine doch sehr ernste Rolle schon gar nicht mehr zugetraut hatte. Aber ganz ehrlich, nachdem ich ihn in der Rolle des FBI-Agents sah, der sich das Vertrauen des zugänglichen Leftys erarbeitet, fast schon etwas wie Freundschaft für jenen entwickelt, ihn aber irgendwann trotzdem an die Polizei ausliefern muss und somit in einen tiefen Gewissenskonflikt fällt, kann ich sagen das er mir in ernsteren Rollen deutlich besser gefällt als wie heute! Eine wirklich ganz starke Leistung von Johnny Depp! Und auch Michael Madsen überzeugt mal wieder als kaltblütiger Bösewicht. Er spielt hier sozusagen den Joe Pesci in "Donnie Brasco"...

Fazit: Im großen und ganzen hat mir "Donnie Brasco" wirklich sehr gut gefallen, wenngleich er für mich nicht an die großen Genrevertreter herankommt. Die Story ist spannend und interessant, die Charaktere spitze ausgearbeitet und die Schauspieler zeigen allesamt was sie können. Dazu noch das tolle Flair der 70er und die tolle Atmosphäre dieses Streifens, und ich kann sagen das "Donnie Brasco" ein Film ist auf den man ruhig mal einen Blick werfen sollte
P.S: Ich muss mir unbedingt das Buch besorgen...!

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Ioosh698

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Vielen Dank :)! Na dann wünsche ich dir viel Spaß beim Film, auch wenn er nicht an die großen Genrevertreter rankommt, ist er trotzdem 'n cooler Streifen mit einem cooleren Al Pacino und einem noch cooleren Johnny Depp ;D


Bubo

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Pacino ist aus Prinzip cooler als Depp, aber ansonsten kann ich Dir nicht widersprechen!^^


damian.thorne.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner Lieblingsfilme und einer der besten Mafiafilme überhaupt. Nach einer Wahren Begebenheit, über einen FBI Agenten der in eine Wichtige Mafia Familie eingeschleust wurde, um dort Entscheidende Beweise zu sammeln, die zu Festnahmen der Mafia Größen führten. Al Pacino überzeugt wie immer, diesmal als Kleiner Handlanger der schon lange dabei ist aber keine Erfolgsstory vorweisen kann, und am Ende mit seinem Leben bezahlen musste weil er Joe Pistone, Deckname Donnie Brasco in die Familie gebracht hat. Johnny Depp in einer seiner besten Rollen als FBI Agent Joe Pistone, der im Laufe der Zeit Identitätsprobleme bekommt, da er je länger er dabei ist auch irgendwie mehr oder weniger zum Gangster wird, etwa als er im Japanischen Restaurant den Besitzer mit verprügelt hat, oder als er half eine Leiche zu zerstückeln,als sie den Chef einer anderen Familie und seine Wichtigsten Leute erschossen haben,und auch im Privatleben eine Krise zu überstehen hatte. Michael Madsen in einer für ihn gewohnten Rolle als Schurke, diesmal als aufgestiegener Mafia Boss der Donnie zu seiner Rechten Hand machte, und am Ende zuerst gar nicht glauben wollte das Donnie ein FBI Agent war. Auch Pacinos Satz: Man pisst die Wand an war gut ausgedacht. Ein Muss für jeden Fan des Mafiafilms. Spannung, gute Dialoge, eine sehr gute Besetzung und einige Brutale Szenen sind garantiert.

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Einar

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Das Buch finde ich sehr empfehlenswert, falls mal jemand Lust darauf hat!
Noch besser als der Film! Und das ist ja schon schwer zu toppen!


EvertonHirsch

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Bewertung7.0Sehenswert

“Donnie Brasco“ ist ein solider Gangsterfilm, der allerdings auch ohne großartige Highlights auskommt. Depp muss sich erst ein wenig finden, steigert sich dann zwar immer mehr, kommt aber dennoch nicht an Al Pacino heran, dem man letztlich doch eine etwas tragendere Rolle gewünscht hätte.

Viel lässt sich von meiner Seite nicht schreiben, außer dass er gut und durchgehend unterhält (vor allem die zweite Hälfte), die ganz große Begeisterung aber bei mir nicht aufkam. Pacino holt aber mindestens einen halben Punkt mehr raus.

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EvertonHirsch

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Ich hab schon drauf gewartet, bis von dir ein kleiner Widerspruch kommt ;)


Einar

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Du kennst mich einfach... :)


RoboMaus

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Bewertung2.5Ärgerlich

Al Pacino und Johnny Depp in einem Mafia-Thriller der späten 90er. Da kommt Freude auf, Vorfreude zumindest. Und dabei bleibt es. Der Streifen hat kaum Spannung, ist sehr dialoglastig und geht bestenfalls als Milieustudie durch. Ab und zu wird einer übel zugerichtet oder erschossen. Wer sehen will, welche Zahlungsmethoden in der New Yorker Mafia der später 70er üblich waren, wie man sein Geld in der Tasche trägt, wie man die 'Familie' und deren Zugehörigkeit definiert, wie die Hierarchie strukturiert ist, wie man aufsteigt oder nicht und wie sich die vernachlässigte Familie eines verdeckten Ermittlers allmählich entfremdet ist hier genau richtig. Sicher ist das anspruchsvoll. Piss an die Wand, was soll der ganze Anspruch, wenn man sich zu Tode langweilt?

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christopher.bauer.33

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Spannung von Anfang an vorhanden! Weltklasse Film, top Unterhaltung! Die schauspielerische Leistung einfach super! Was verlangst du von so einem film? Ich glaube definitiv das Falsche!


RoboMaus

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'Falsch' oder 'richtig', 'langweilig' oder 'spannend', 'zum Abwinken' oder 'witzig' ist eben alles Geschmackssache - der Film den alle gut finden wurde noch nicht gedreht. Ist auch gut so, sonst würde ja keiner mehr diskutieren... Ich hätte den Kommi nicht gepostet, wenn ich mich nicht wirklich gelangweilt hätte. Apropos Spannung: 'American Gangster' hat von mir das Herz bekommen.


uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

das ist kein kracher aber er macht seine sache schon gut...ich find madsens rolle richtig geil

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vuvuzela

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Bewertung5.5Geht so

Das ist so ein Krimi nach dem Old School Schema, ich denke der war auch 1997 nicht das Maß für einen guten Mafia Film. Man muss fairerweise zugegen dass er auch teilweise spannend war.

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ezemeze

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Bewertung10.0Herausragend

Gute und Große Schauspieler erkennt man daran, dass sie selbst eine Nebenrolle so ausfüllen können, dass sie fast den Hauptdarsteller an die Wand spielen. Aber nur fast. Sonst funzt der Film nicht mehr. Pacino als kleiner Underdog Ganove ist ähnlich brillant wie De Niro als kiffender Knacki-Assi in Jackie Brown. Wer Mafia Filme ähnlich derer Scorcese's mag, wird Donnie Brasco lieben.

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supersizefilms

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mal wieder ein Beweis warum das Gangster-Genre mit eines der besten ist.
Zumindest bei den Schauspielern der letzten Filmjahrzehnte!
An sich wirkt der Film leider etwas "klein",
aber ansonsten eine der bestausgearbeiteten Charaktere/
Charakterbeziehungen die ich je gesehen habe.
Der sympathische aber verwirrt und leider auch im Leben gänzlich
gescheiterte Träumerkriminelle mit seiner ziemlich gerahmten Weltanschauung
ist zum Knuddeln und stellt den ebenso unausgefüllten (hehe) "Donnie Brasco"
vor schwierige innere Fragen.
Bros before Hoes?...
Über die beiden kann man soo viel philosophieren und wahrscheinlich irgendwie auch schon wieder zu viel deuten aber ob gewollt oder nicht sie kommen einem schon an die Pelle...
Wer wissen möchte was wohl deeer Spruch des Jahres 1978 war, wie Paul Giamatti ohne Schnauzer aussieht und wie das im Leben so mit Footsteps und dem teuren Spiel zwischen Gut und Böse ist...
Der sollte sich den Film anschauen!!!
Ob Gangsters-like-Heat-Fan oder nicht.

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Hartmut Wastian

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Bewertung6.0Ganz gut

Guter Film, aber eben kein Good Fellas, Pate, Scarface, Casino, Departed oder Heat - etc.

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cruzha

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungener Mafiafilm, aber für mich kein Überflieger. Da fand ich einige Konkurrenten, bspw. Casino, deutlich intensiver und dramatischer. Zudem ging mir hier der Spruch mit dem Anpinkeln der Wand irgendwann kolossal auf die Nerven. Sei's drum: Wer auf das Genre steht, verlebt mit DB unterhaltsame zwei Stunden.

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JumpStreet

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mann, piss die Wand an! XD
Ein echt cooler Film der trotzdem irgentwie etwas trauriges an sich hat....

Die perfekte Mischung eigentlich.
Pacino und Depp harmonieren einfach toll...

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Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser auf Tatsachen beruhender Mafiafilm zeigt die andere Seite des Geschäfts. Es geht um Lefty der ein armer abgewrackter Handlanger der großen des Business ist. Er ist ein Mann der viel gesehen aber auch schon fast alles getan hat um bei seinen Bossen besser dazustehen. Als der junge Donnie in sein Leben tritt schöpft er wieder Hoffnung um vielleicht doch noch was großes zu leisten.
Lefty wird sehr überzeugend von Al Pacino dargestellt. Er spielt seine Rolle so unauffällig gut das man fast gar nicht glaubt das es Pacino ist. Da er ja eher durch laute und sehr präsente Rollen bekannt ist. Zu Johnny Depp ist zusagen das ich ihn selten so gut gesehen habe. Er gefällt mir auch deutlich besser in diesen ernsten Rollen. Was er heutzutage so darbietet kommt eher einen Klassenclown gleich. Die Nebenrollen sind unteranderen mit Anne Heche und Michael Madsen richtig gut besetzt.
Zum Film wollte ich noch sagen das er vielleicht nicht an die ganz großen seines Genres heranreicht. Aber man ihn trotzdem gesehen haben sollte!!

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Rubi27

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Bewertung9.0Herausragend

Ein richtig genialer Film! Super Filmthema, gut umgesetzt, klasse Schauspieler! Pacino und Depp harmonieren meiner Meinung nach super. :)

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Jason Born

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Bewertung9.0Herausragend

Donnie Brasco, ein Film dessen Grundthema mich schon begeistern kann. FBI-Agent Joe Pistone (Johnny Depp) wird als -siehe Titel- in eine der 5 New Yorker Familien eingeschleust. Das ganze bei der Bonanno-Familie Ende der 1970er. Das gelingt, weil er erfolgreich das Vertrauen von Benjamin „Lefty“ Ruggiero gewinnen kann. Seit über 30 Jahren ist er Mafiamitglied aber wird immer bei Beförderungen übergangen und ist chronisch pleite. Al Pacino als Mobster ist ja keine Seltenheit. Aber zum ersten Mal sieht man ihn hier, wie er einen niedrigen Rang innehat und nur Befehlsempfänger ist. Dazu passen seine leisen Töne und Gesten sowie seine pessimistische Grundeinstellung. Die ganze Traurigkeit wird am besten bei der Szene auf dem Boot gezeigt. „Von einem Freund zum anderen“. Kein Michael Corleone, kein Tony Montana, kein Carlito Brigante.
Brasco alias Pistone hat unterdessen Schwierigkeiten, die Undercovertätigkeit sowie sein Familienleben unter einen Hut zu bringen. Aus der ganzen Gruppe innerhalb der Bonanno-Familie ragt dann noch Sonny Black (Michael Madsen) heraus. Der ist ein Capo/Captain und mit durchschlagenden! Überzeugungsfähigkeiten ausgestattet. Ohne alles von MM zu kennen, gehört das sicher zu einer seiner 3 besten Rollen, mindestens. Paul Giamatti ist auch in ner kleinen Rolle zu sehen, immer gut mit ihm.
Etwas Geschichte: Keine Ahnung warum es im Film verschwiegen wird: Sonny Black sein richtiger Name ist Dominic Napolitano. Wegen seiner „Ergrautheit“ und dem schwarzfärben seiner Haare kam halt der Spitzname. Ähnlich ists bei dem Capo einer anderen Truppe innerhalb der Bonanno-Familie: Der Anführer ist Sonny Red, mit richtigem Namen Alphonse Indelicato. Er bevorzugte rote/braune Lederjacken und rote Cowboystiefel. Daher der Name Red. Spätestens seit den Sopranos weiß ich, das sich Mitglieder La Cosa Nostra, also der US-Mafia, gerne Spitznamen und Abkürzungen verpassen, die oftmals gar nicht italienisch klingen. Warum das so ist, möchte ich immer noch rausbekommen.
Der Boss der Familie, Carmine Galante (Markenzeichen: Zigarre im Maul), kommt nur kurz vor. Alles weitere über ihn steht in einer Zeitung. Hätte gerne etwas mehr über ihn gesehen. Nach dem Mord am Boss wird von einem „Rusty“ gesprochen, der als neuer Boss vom Knast aus die Positionen und Gebiete neu vergibt. Dieser Signore bzw. Mister hört auf den Namen Philip Rastelli.
Das alles hab ich aber auch erst mit der Zeit und einigen Recherchen rausgefunden. Vor einigen Jahren ohne Internet gar nicht so einfach, da mussten noch Bücher gewälzt werden:)) Bin ja ganz schön abgeschweift. Dennoch bekommt der Film eine verdiente 9/10. Hier wird auf vieles penibel geachtet. Die Vorgänge und Verhaltensweisen innerhalb der Mafia, das Zeittypische der späten 70er und die Musi kommt auch zwischendrin in einigen Clubszenen. Einmal geht’s ins japanische Lokal, der arme Kellner. In diesem Sinne: Mann, piss die Wand an.

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Jason Born

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Fällt mir als wenig-bis-gar nicht-Leser immer wieder auf. Mit den angesprochenen Spitznamen wirds bei den Sopranos auf die Spitze! getrieben. Ein paar Bsp ohne Spoiler:
Tony Soprano - Ton(e) Das geht noch
Salvatore Bonpensiero - Big Pussy oder Puss
Corrado Soprano - Junior/Jun
Robert Baccalieri - Bobby Bacala
Joseph Peparelli - Joey Peeps
Giacomo Aprile - Jackie Aprile
und der Hammer:
Matt Bevilaqua - Matt Drinkwater!!!!!


Jason Born

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Hab mehrmals versucht, was in deinen Big Lebowski Kommentar zu schreiben. Erst kommt der Ladebalken, dann Seite nicht erreichbar. Probiere es später oder Morgen.


Croton

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz knapp erreicht dieser Film bei mir ein ausgezeichnet. Die Konkurrenz ist mit ihren Narbengesichtern, Paten und good Fellas eben übermächtig. Aber das tut diesem Drama keinen Abbruch. Als solches sollte man diesen Film wohl auch betrachten, denn Kriminalfilm ist er nur der Form halber und als Thriller nehme ich ihn auch nicht wahr.

Ob das Verbrechen hier realistisch gezeichnet ist, kann ich mangels eigener Erfahrungen nicht beurteilen. Jedoch erscheint der verzweifelte Versuch der kleinen Fische etwas ranzuschaffen bevor der Boss ausflippt irgendwie realer als die sonst üblichen Säcke von Geld, schnittigen Frauen und sexy Autos. Auch kleine Katastrophen wie das vergessene Bestechungsgeld scheinen mehr dem wahren Leben zu entsprechen.

Die Charakterzeichnung ist ebenfalls sehr glaubwürdig. Der kleine Fisch Lefty, der versucht über die Runden zu kommen und sein Vertrauen dem falschen schenkt. Joe Pistone der irgendwann nicht mehr weiß auf welcher Seite er denn nun steht und der tatsächlich gegen die Gesetze verstößt, die er angetreten ist zu verteidigen, um seinen Freund, den Verbrecher, zu retten. Es ist einfach ein menschliches Drama, vor dem Hintergrund der Mafia, toll gespielt und gefilmt.

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

Und nach wie vor tu ich mich unglaublich schwer mit Mafiafilmen... *seufz* aber war ok. war schon ok. *seufz*

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Andy Dufresne

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Kaum, ja :)


istmeinmitgliedsname

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haha. ich steh irgendwie auf mafiafilme. ganz andere systeme bzw manchmal gefühlt Gar kein system, aber immer so hart und direkt und aufn tisch geknallt (; aber ich glaube ich kenne dein gefühl bzgl anderer genren.


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mann, piss die Wand an, ist das ein geiler Film!

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Ener

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Bewertung7.5Sehenswert

Nicht de Palma? Nicht Scorsese? Oh Mann, die Produzenten-Wette wäre teuer geworden. Hätte wunderbar in so eine Art Mafia-Filmbox-Compilation gepasst. Aufgrund der hohen Qualität der Konkurrenz muß man fast schon sagen, Donnie Brasco ist nichts sonderlich hervorstechendes, wenngleich es etwas lästerlich klingt. Denn: Guter Film!

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Frankie Dunn

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Bewertung9.5Herausragend

Donnie Brasco

Donnie Brasco - möglicherweise Johnny Depps größte Rolle. An seiner Seite brillieren Al Pacino und Michael Madsen. Bei diesem Darstellertrio kann nicht viel schief gehen, möchte man meinen, und das tut es auch nicht. Donnie Brasco ist ein starker Film, der noch lange nachwirkt und auch mehrfach angesehen seinen Reiz nicht verliert. Dabei schleichen sich aber einige, äußerst viele, Längen ein. Das Drehbuch könnte straffer sein, die Inszenierung fesselnder. Andererseits wirken so die wirklich starken Szenen noch glaubwürdiger und eindringlicher. Insbesondere Pistones innere Konflikte sind von Depp derart stark dargestellt, dass man als Zuschauer regelrecht gefesselt sich mitten im Geschehen befindet. Glatte 10.0 für sein Schauspiel, wirklich bewegend. Auch Pacino und Madsen überzeugen voll, aber gerade bei Madsen zeigen sich auch die Schattenseiten. Angesichts von 147 Minuten Spielzeit schleichen sich nicht nur Längen ein, sondern auch immer mehr gewollt, aber nicht gekonnt, coole Momente. Besonders extrem fällt hierbei eine Bootsdialogszene zwischen Donnie Brasco und Sonny Black auf, bei der die beiden sich gefühlte 30 Mal an die Sonnenbrillen fassen. Hier und da, okay. Aber kein Gangster, der ein Gangster ist, versucht so zu wirken, als ob er ein Gangster ist. Kein cooler Typ, der ein cooler Typ ist, versucht so zu wirken, als ob er ein cooler Typ ist. Man kann es als Schauspieler übertreiben und besonders Madsen, aber auch Depp und andere ansonsten gut schauspielernde Darsteller, haben es einfach bei 147 Minuten, die zu füllen und tragen waren, übertrieben. Man hätte den Film stärker schneiden sollen (wobei ich auch die längere Extended-Version bei diesem Mal in der Hand hatte), denn der zu verfilmende Stoff war stark, aber nicht unbedingt für einen so langen Film geeignet. Die Buchvorlage gibt zwar mehr als genug Material her, aber daraus einen spannenden 3-Stunden-Film zu machen...darin liegt die Kunst! Was Scorsese mit Casino gelungen ist, haut hier nicht ganz hin. Das Ende ist allerdings sehr gut gelungen, sodass ein zufriedenstellender Eindruck bleibt. Solch starke Dramen erlebt man ganz bestimmt nicht alle Tage. 9.5 - nichts für 90 Minuten Nervenkitzel, aber ein Film, der lange nachwirkt und dem Gehirn Nahrung zum Reflektieren gibt

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Frankie Dunn

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Ich runde auf. Donnie Brasco ist ein must see! Bewegend wie kaum ein anderer Film. Wird der Buchvorlage gerecht und bereitet den Zuschauer auf sie vor (wenn noch nicht gelesen)



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