Drachenzähmen leicht gemacht
How to Train Your Dragon (2010), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Animationsfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 25.03.2010
34 Bewertungen
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5836 Bewertungen
173 Kommentare
Keine
von Dean Deblois und Chris Sanders, mit Jay Baruchel und Gerard Butler
Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger müssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks, Beiname “der Hüne”, ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf “der Stoische”, Häuptling des Wikingerstammes und ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks – der übrigens ein pfiffiger und begeisterter Tüftler ist – den gefürchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks große Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen “Nachtschatten”, eine der gefährlichsten Drachenarten, abzuschießen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzählen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstößt er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor über alles geht.
Mehr Bilder (21) und Videos (8) zu Drachenzähmen leicht gemacht
Cast & Crew
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Dean Deblois
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Chris Sanders
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Jay Baruchel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hiccup (voice)
-
Gerard Butler
-
America Ferrera
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Astrid (voice)
-
Craig Ferguson
-
Jonah Hill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Snotlout
-
Christopher Mintz-Plasse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fishlegs (voice)
Regie
Schauspieler
-
Kristen Wiig
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ruffnut (voice)
-
David Tennant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spitelout (voice)
-
T.J. Miller
-
Dean Deblois
-
Chris Sanders
-
Adam F. Goldberg
-
Peter Tolan
- Genre
- Märchenfilm, Historical Fantasy, Animationsfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- Mittelalter
- Ort
- Fantasiewelt, Schiff, Skandinavien
- Handlung
- Annäherung, Außenseiter, Axt, Drache, Feuer, Fliegen, Freundschaft, Hieb- und Stichwaffe, Insel, Jugendlicher, Klippe, Krieger, Kriegsschiff, Luftangriff, Mensch-Tier-Beziehung, Nordische Mythologie, Roman, Schlacht, Sturz, Wikinger
- Stimmung
- Aufregend, Spannend, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Drachenzähmen leicht gemacht
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- Drachenzähmen leicht gemacht: film-zeit.de
- Drachenzähmen leicht gemacht: trickfilm-zeit.de




















Kritiken (18) — Film: Drachenzähmen leicht gemacht
filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...
Kommentar löschen[...]Beladen mit Action, Humor und Drama, fällt es dem Film leicht, den Zuschauer von Beginn an in seinen Bann zu ziehen. Verständlich vermittelt man auch den jüngsten Zuschauern die Situation des Titelhelden und schafft mit imposanten Bildern eine Welt, die viele nur aus ihren Träumen kennen. Die Special Effects hinken im Vergleich zu Animationsfilmen wie Kung Fu Panda oder Ice Age (meiner Meinung nach) zwar etwas hinterher, begeistern dafür aber mit Adrenalin-getriebenen Flugsequenzen und sympathisch überzeichneten Charakteren. Gestützt von einem atmosphärischem Soundtrack gelingt eine Reise in eine andere Welt, die zwar wenig Überraschungen bietet, aber umso mehr unterhält.[...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Und getreu dem gerne verfilmten Motto „Kindermund tut Wahrheit kund“ wird auch hier natürlich am Ende alles gut und die Erwachsenen sehen ihren Fehler ein, soviel darf man wohl verraten. Überhaupt sind Animationsfilme für Kinder gerne mal überraschungsarm, und so auch hier, der Weg ist das Ziel. Aber: Das macht alles überhaupt nichts. „Drachenzähmen leicht gemacht“ ist ein grundsympathischer Animationsfilm, der als Mischung aus „Dragonheart“, „Ronja Räubertocher“ und „Wickie“ zu keiner Sekunde langweilt und ganz nebenbei auch reichlich Action zu bieten hat, die seinerzeit im Kino das 3D rechtfertigen musste.
[...]
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenManchmal kann man auch mit kleinen Drachen dem Zuschauer eine Freude machen. Kurzweil und eine gesunde Portion Ernst gehen Hand in Hand in dieser 165 Millionen Dollar teuren Produktion, die gegen Ende vielleicht etwas zu dick aufträgt, insgesamt aber ein optisch eindrucksvolles und inhaltlich präzise ausgearbeitetes Filmerlebnis bietet, das auch ohne das dauernde Abfeuern von Gagsalven zu gefallen weiß. Denn mit dem stummen Nachtschatten, der zunächst wie eine Kreuzung aus gigantischer Kaulquappe und einem schnurrenden Kätzchen erscheint, hat DreamWorks wohl den niedlichsten Charakter seit Pixars Wall-E kreiert. Da dürfte der nächste Abflug so gut wie sicher sein.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Drachenzähmen leicht gemacht“ bietet liebenswerte Charaktere, toll anzusehende Actionszenen (die an die fliegenden Viecher in „Avatar“ erinnern), stimmungsvolle Musik und einige Momente zum Schmunzeln. Der eigentliche Trumpf sind jedoch die hübschen Botschaften über Vorurteile und Toleranz, ohne zu deutlichen Zeigefinger, sondern elegant in der Handlung verpackt. Es werden in keiner Weise Maßstäbe gesetzt, doch dafür bekommt man eine stimmige, genauso unterhaltsame wie pädagogisch wertvolle Abenteuergeschichte, kinderfreundlich, aber auch für Erwachsene ohne Abstriche interessant und unterhaltsam. Als Film allgemein in den Kategorien „Drachen“ und „Wikinger“ auf jeden Fall weit vorne.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Drachenzähmen leicht gemacht” ist ein perfekter Familienspaß. Die 3D-Technik kommt dem Film in den vielen Drachenflugeinlagen zu gute, doch auch ohne die dritte Dimension bleibt ein sehr guter Film übrig, so dass hier das 3D-Gewand nicht nur dazu dient den Zuschauer zu blenden. Viele liebevolle Charaktere, gute und böse Drachen, die mit vielen lustigen Ideen umgesetzt wurden und fantastische Effekte, machen “Drachenzähmen leicht gemacht” zu einem perfekten Film für einen Kinonachmittag mit der ganzen Familie.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEs braucht nicht viel Fantasie, um den blauen „Oscar“-Nominee von 2003 aus dem Schmusesaurier herauszulösen und mit dem Plot, der sich ohne Umschweife äußerst vergnüglich an adoleszenten Konflikten abarbeitet, ist sicher kein Innovationspreis einzuheimsen. Dennoch darf das Regieduo auf ein weiteres gelungenes Animationsabenteuer verweisen, das selbst ohne den Blick durch die Dimensionenbrille als altersübergreifender Spaß durchgeht – nach St(r)ich und Faden!
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«How to Train Your Dragon» ist ein feuriges, rasantes und umfassendes Erlebnis für Freunde von Drachen und Wikingern.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDreamworks liefert hier eine überraschend effektive und spannende Story ab, die nach einem ziemlich lahmen Start immer mehr an Fahrt gewinnt und in einem actiongeladenen und gerade in 3D sehr effektiven Finale mündet, dass optisch zu überzeugen weiß und erzählerisch zumindest solide daherkommt. Regisseur Peter Hastings (dessen furchtbaren Country Bears-Film ich lieber ganz schnell vergesse) erzählt sowas wie Wickie mit Eiern. Das Grundsetting ist dem Bully-Film durchaus ähnlich, nur ist Hicks der wesentlich liebenswertere Charakter, dem Jay Baruchel (der Hicks optisch mal so gar nicht ähnelt) eine charmant-linkische Stimme leiht. Natürlich kaspert der Film sich brav durch die üblichen Stationen, die so eine Geschichte nunmal hat (inkl. des typischen Vater/Sohn-Konflikts und eines "Du bist nicht mehr mein Sohn"-Moments, der schnell bedauert wird), aber er macht es mit viel Sympathie für die Figuren und schafft es der zu Beginn an eine Siedler-Cut-Szene erinnernde Optik überraschendes Eigenleben zu verleihen. Etwas weniger Training und etwas mehr Wumms zu Beginn wären vielleicht nicht schlecht gewesen, aber das ist vielleicht auch schon etwas viel verlangt, von einem Film der "How to train your dragon" heißt.
Doch, der Film macht Spaß und kann auch in 3D empfohlen werden. Alleine der Schlusskampf lohnt die blöde Brille auf der Nase.
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jannis 2010/04/09 12:17:44
Antwort löschenist bald wieder heile :)
kawummbaby 2010/04/15 22:48:29
Antwort löschenMehr Wumms zu Beginn? Waren wir im selben Film? Es fängt an mit einer Schlacht! Bei Odin, was hätten die denn noch tun sollen? Einen Vulkanausbruch im Hintergrund?
Alle 4 Antworten zeigen
Cracker 2010/04/16 18:10:45
Antwort löschenaber wirklich! Also am Anfang ist der Film doch mit wirklich sehr viel Wumms! Ich meine der kleine Junge versucht irgendwie mitzuschlachten, denn jeder kämpft oder bringt sich in sicherheit! und er schießt ja dann sogar noch den nachtdings ab!
hanma89 2010/11/11 15:03:32
Antwort löschenvieleicht mehr blut und tote...
aber es soll ja auch von kindern geschaut werden...xD
nach dem film behandle ich meine katze iwie besser...^^
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschen"Drachenzähmen..." ist optisch (vor allem in 3D) eine Augenweide und der selbstironische Ton, mit dem "Fantasy- und Wikinger-Klischees" zerpflückt werden, genau mein Ding. Sehr charmant und äußerst unterhaltsam für jeden, der keine Abneigung gegen Trickfilme hat....
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
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In den animierten Reptilien steckt eine faszinierende Individualität, so z.B. wenn "Ohnezahn" zum Fliegen abhebt.
[...]
Dreamworks hat etwas gelernt, nämlich dass die ganzen Facetten der Animation am besten an den Stellen ohne Dialog hervortreten.
[...]
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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
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Es ist schwer sein Interesse entweder an den Wikingern oder an den Drachen festzumachen. Vom Standpunkt der Animation aus betrachtet erscheinen die dumpfen Charaktere noch seltsamer. Die sehen aus wie Plastikpuppen..
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschen[...]
Das spannende Action-Abenteuer "Drachenzähmen leicht gemacht" feuert [...] mit erheiternden 3D-Animationen, cleverem Humor und geistreichen Dialoge aus allen Rohren. Die Coming-of-Age-Saga ist überraschend tiefgründig und berührt mit seiner Fabel der Freundschaft zwischen Mensch und Tier.
[...]
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenGenau wie [...] "Kung Fu Panda" erschafft "Drachenzähmen leicht gemacht" eine neue Welt und schwelgt in den Details [...]. Der hervorragende Roger Deakins, sonst Kameramann, fungierte als Visual Consultant, und hob mit seiner Palette an Möglichkeiten den Film auf ein ungewöhnlich [...] geistreiches Level.
[...]
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschen"Drachenzähmen leicht gemacht" [...] ist zum großen Teil der Verdienst von Dean deBlois und Chris Sanders, die "Lilo & Stitch" [...] so entzückend gezeichnet haben.
[...]
Der Film greift den Mythos der Drachen in besonders schöner Art und Weise auf, er kommt sowohl vom Herzen, als er selbiges erwärmt.
[...]
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschen"Drachenzähmen leicht gemacht" wirkt mehr wie ein Computerspiel, welches dazu gemacht ist, einen Film draus zu produzieren. Der Film widmet sich zu einem nicht unerheblichen Teil den Luftschlachten zwischen den harmlosen und den bösen Drachen. Dennoch ist er sehr gescheit, sieht zudem gut aus und hat einfach viel Power.
[...]
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschen„Drachenzähmen leicht gemacht“ überzeugt nicht nur durch die Animation und die in 3D besonders deutlich werdende Tiefenwirkung. Besondere Originalität verwenden die Filmemacher auf die Ausgestaltung der unterschiedlichen Drachenarten. Aber auch auf die Zeichnung menschlicher Figuren, auf deren Gesten und Mimik, wurde mit großer Liebe zum Detail viel Sorgfalt angewandt. Im Gegensatz zu den wohl bekanntesten DreamWorks-Filmen, der inzwischen aus drei Folgen bestehenden „Shrek“-Filmreihe, die sich wegen der Anspielungen auf etliche Spielfilme und vor allem wegen ihrer allgegenwärtigen Ironie eher an ein erwachsenes Publikum wendet, richtet sich „Drachenzähmen leicht gemacht“ ganz eindeutig auf die jüngeren, wenn auch nicht die jüngsten, Zuschauer.
Die kindgerecht erzählte Geschichte des Außenseiters, der seine Ängste und jahrhundertealte Vorurteile überwindet, berührt allerdings darüber hinaus ebenfalls Erwachsene. Die sprudelnde Originalität der „Pixar“-Drehbücher mag „Drachenzähmen leicht gemacht“ zwar nicht erreichen, aber mit dem Animationsfilm von Dean DeBlois und Chris Sanders hat DreamWorks einen gewaltigen Schritt in diese Richtung getan.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenÜberrundet Dreamworks Pixar? ich würde sagen, wen interessiert's? Hauptsache der Film sieht toll aus und die Animation stört nicht die Story. Drachenzähmen leicht gemacht verzichtet auf gängige Effekthascherei und nutzt in der 3D-Version die Technik für beeindruckende Bilder. Das Licht-Schattenspiel ist sehenswert.
Ein funktionierende, actionreicher Animationsfilm mit liebenswerten Charakteren und einer runden Story. Wer würde nicht gerne selbst einen Drachen zähmen?
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDreamworks hat vieles richtig gemacht: „Drachenzähmen leicht gemacht“ ist wahrhaftig ein großes Abenteuer für alle großen und wegen einiger düsterer Bilder für alle vielleicht nicht ganz kleinen Kinogänger. Endlich wurden die Möglichkeiten der heutigen Technik sinnvoll genutzt: Die Effekte sehen nicht nur atemberaubend aus, sondern werden auch zweckmäßig in die moralisch saubere Geschichte eingebunden. Und die Story, die für Toleranz wirbt, den Darwinismus anklingen lässt und gegen starres Schwarzweiß-Denken eintritt – trägt sogar über die gesamte Laufzeit. Was für eine Ausnahmeerscheinung in diesem so erfolgsverwöhnten Genre! Dass das wilde Treiben rund um den Wikingerort Berk in exponierter Lage, der mit seinen dickbäuchigen Bewohnern bisweilen an ein bestimmtes gallisches Dorf erinnert, dabei noch unheimlich Spaß macht, die Synchronisierung gelungen ist und „Drachenzähmen leicht gemacht“ somit ein familienfreundlicher Schlag in die Magengrube von mittelmäßigen Wikinger-Werken wie „Der 13. Krieger“ oder ganz groben Unfug wie „Outlander“ ist, dürfte so manchen überraschen. Wie mich beispielsweise. Man kann dem Team um Peter Hastings nur gratulieren: Wirklich sehr schön gemacht. Und diese Begeisterungsbrise zählt umso da sie von einem Schreiberling kommt, der beileibe kein ausgewiesener Fan der Animationssparte ist. Auch wenn die etwas platt-patriotische Opferbereitschaftseinlage für den Stamm oder wahlweise dein Land am Ende arg deplatziert wirkt. Egal, militärisch wenig subtil geht’s ja in dem Streifen ohnehin zu oder warum sieht der überaus putzige Nachtschatten Ohnezahn aus wie ein skandinavischer Stealth-Bomber mit Kulleraugen?
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
manitu17 2010/03/22 11:00:49
Antwort löschen...skandinavischer Stealth-Bomber mit Kulleraugen?:D:D
muss ich shenxD
manitu17 2010/03/22 12:12:47
Antwort löschenhupps... *sehn
Kommentare (155) — Film: Drachenzähmen leicht gemacht
Kommentar schreibenBigDi 2012/05/24 17:52:06
Kommentar löschenMehr als nur das von einem Animationsfilm erwartete Figurenbalett, funktioniert "How to Train Your Dragon" doch auch als Parabel auf den Sieg der Wissenschaft über der rohen Kraft: In dem anfangs vorgestellten Buch bleibt der Hauptkommentar zu den Drachentypen stets "KILL!", doch durch Beobachtung und Schlussfolgerung schafft es der Protagonist, die einstige Bedrohung zur helfenden Stütze zu transformieren. Dies ist eine wirklich sehr schöne Prämisse für ein eigentliches, wie soll man sagen, Actiondrama? und auch der Schluss weiß mit Konsequenz zu begeistern, die zudem eine weitere Nebenaussage produziert. Punktabzug, leider, weil das Treiben bis auf die Schlusspointe arg vorhersehbar bleibt und den Figuren nur ganz altbekannte Entwicklungen gönnt - und weil ich, scheinbar im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen, von Drachen einfach nicht besonders begeistert bin (wer die Viecher über alles liebt, darf gerne einen Punkt draufpacken). Dafür ist die Action makellos und bietet mindestens einen mit Größe und Kraft überwältigenden Moment, welcher mit all seinen Drachenkräften nach einem möglichst großen Bildschrim schreit. Klassisch gehaltene und doch hintersinnige, technisch absolut gelungene Unterhaltung.
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dsarea51 2012/05/14 21:12:14
Kommentar löschenManchmal gibt es Tage, an denen man sich irgendwie beschäftigen muss. Keine Lust auf dies, keine Lust auf jenes...
Nach langem hin und her hab ich mich dazu entschlossen, einen Film zu schauen. Es sollte aber nicht irgendein Film sein, sondern einer, den ich noch nicht kannte. Nicht zuviel Action, ein bischen Humor vielleicht, ne kleine Schnulze wär auch ok. Und warum auch immer: ich wollte Drachen sehen.
Also habe ich hier bei moviepilot.de nach Drachenfilmen gesucht. Neben allerhand Mist den ich schon kannte, fand ich "Drachenzähmen leicht gemacht" unter den Suchergebnissen.
"Hmm, einen Kinderfilm?" hab ich mir gedacht. "Naja komm, einfach mal angucken...". Gesagt, getan.
Der Film fing rasant an, wurde sehr schnell sympathisch und amüsant, und weckte in mir den kleinen Jungen, der auch gerne so einen Drachen gehabt hätte. Sehr schöne Animationen, eine schöne Handlung, Witz und eine kleine Prise Gesellschaftskritik. Mehr hat es nicht gebraucht, um mir ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Fazit: man ist nie "zu alt für diesen Scheiß"!
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Basilikum 2012/04/30 21:52:18
Kommentar löschenSehr unterhaltsam, mitreißend und äußerst charmant... so präsentiert sich Drachenzähmen leicht gemacht. Mein absoluter Liebling war der Drache "Ohnezahn" - knuddelig, witzig, niedlich - eigentlich das komplette Gegenteil von einem Drachen. Wirklich ein richtig guter Film. Daumen hoch! :-)
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filmfreak23 2012/04/18 16:48:25
Kommentar löschenIch habe diesen Film eigentlich nur aus Zufall angesehen.
Damals als er noch im Kino lief, waren Ich und mein Kumpel in der Stadt, wollten eigentlich nur shoppen, doch er hatte hinterher ganz plötzlich Lust auf Kino.
Mittags liefen zwar nicht viele Filme, ich willigte jedoch mit den Worten "schau ma mal" ein.
Tatsächlich lief auf den ersten Blick um die Uhrzeit überhaupt nichts was mich interessiert hätte.
Doch mein Kumpel entdeckte ein Plakat von einem neuen 3D-Animationsfilm.
Hauptfiguren waren anscheinend ein kleiner Junge und ein kleiner schwarzer Drache.
Ich sagte:"Ich hab jetzt aber kein Bock auf so ne Kinderkacke!"
Er sagte:"Ach komm, wird bestimmt lustig!"
Nach langem Hin und Her kauften wir also 2 Karten für den Film "Drachenzähmen leicht gemacht".
Es ging so los, wie ich befürchtet hatte.
Wir saßen mitten in einer Traube von kleinen Kindern und deren Eltern und ich kam mir irgendwie lächerlich vor.
Dann ging der Vorhang endlich auf, wir kämpften uns durch die Werbung und etliche Trailer bevor dann der Hauptfilm an der Reihe war.
Ab diesem Zeitpunkt sollte sich meine Laune immens steigern.
Ich ERLEBTE ein überaus witziges, actionreiches und gefühlvolles Abenteuer mit liebevoll animierten Figuren, einer tollen Geschichte und auch einer kleinen Botschaft.
Wenn Hicks auf seinem Nachtschatten durch die Lüfte flog, entfaltete das 3D seine volle wirkung.
Ich saß dann nicht im Kinosaal auf einem gemütlichen Sessel, sondern ich flog mit Ihm mit und konnte fast den Wind spüren.
Für eineinhalb bis zwei Stunden waren wir beide, so schien es mir, ein paar Jahre jünger und erfreuten uns einfach an diesem putzigen und überraschend rasanten, dynamischen Spektakel.
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pcfreak1989 2012/04/17 16:59:54
Kommentar löschenDrachenzähmen leicht gemacht ist ein sehr unterhaltsamer Film. Eine Freundschaft zwischen Junge und Drache. In 3D kommt dieser sehr gut an. Einer meiner Lieblingsanimationsfilme. An keiner Stelle langweilig. Ich empfehle den Film. Einfach mal anschauen und glücklich sein.=)
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MaecFly 2012/04/09 20:12:32
Kommentar löschenSicher ganz sympathisch und zudem recht kurzweilig, zielt „Drachenzähmen leicht gemacht“ visuell meilenweit an meinem Geschmack vorbei. Ich habe mich die ganze Zeit gefühlt wie in einer überlangen Zwischensequenz eines PC-Spiels, bei dem ich einfach nicht selber aktiv werden kann. Beim Animationsfilm-üblichen hektischen und überlauten Finale ertappte ich mich dann sogar das ein ums andere Mal beim Malträtieren meines imaginären Controllers. Ob mich der Film im Kino und in 3-D (gähn!) mehr mitgerissen hätte als am heimischen Fernseher? Ich bezweifle es …
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TheNumber 2012/04/06 11:10:54
Kommentar löschenSehr charmanter und sympathischer Animationsfilm. Hervorragende Gesichtsanimationen verleihen den Charakteren viel Tiefe und ansonsten stimmt eigentlich auch alles: Dialoge, Charaktere. Der Film ist zu jeder Zeit spannend und unterhaltsam. Kann ich echt empfehlen...
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Lester Burnham 2012/04/01 11:09:29
Kommentar löschenTemporeiches, verspieltes, witziges, berührendes, liebesvoll animiertes und mit tollen Actioneinlagen gespicktes Fantasymärchen über Freundschaft, Mut und Vertrauen, das dank des Detailreichtums und der stets glaubwürdigen Charaktere 90 Minuten für beste Unterhaltung sorgt.
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Kreaexo 2012/04/01 15:04:41
Antwort löschenEin Satz in dem alles Wichtige und Erwähnenswerte drin steckt, Respekt! :D
Erumee 2012/03/25 20:06:50
Kommentar löschenWenn ich an die heutigen Animationsfilme denke, fang ich wegen der Wehmut an die wunderbaren, detailliert und mit Liebe gezeichneten Zeichentrickfilme von damals beinahe an zu weinen. Sie regieren jetzt die Leinwand, wenn es um Trickfilme geht und leider kommen die nicht im Ansatz an die teilweise wirklich anspruchsvollen, wunderbaren Filme von damals heran. Aber dieser Film hat mich wirklich beeindruckt. Er hat mir endlich gezeigt, dass es auch mit moderner Animationstechnik möglich ist, wunderschöne Filme zu erschaffen.
Und Ohnezahn (wenn das richtig geschrieben ist) ist einfach mal unglaublich niedlich; erinnerte mich teilweise an eine etwas döschige Katze :)
Wirklich ein superschöner Film, dessen Art heutzutage leider viel zu selten auftritt. Und die Musik ist auch wirklich ein Hinhörer!
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RoosterCogburn 2012/03/18 11:34:21
Kommentar löschenEine simple Story um Nachsichtigkeit, duldsam andere Überzeugungen gelten lassen, eine ungewöhnliche Freundschaft sowie emotionale Belastungen und Krisen. Eigentlich die typischen Zutaten für einen Familienfilm, der speziell an die jüngeren Zuschauer gerichtet ist. Die Formel geht auf! Was mir sofort aufgefallen ist, sind die astreinen Animationen. Das ganze gepaart mit blitzgescheiter Action und dem fetten Soundtrack, ergeben die großartige Szenerie. Dreamworks verpackt das ganz gekonnt mit ein paar skurill-sympathischen Figuren, einem spannenden roten Faden und feuerspuckenden Reptilien, dass der Streifen ein unglaubliches Tempo an den Tag legt, nachdem der Start doch etwas gemächlich und ruhig daher kam.
Einer der besten Animationsfilme, die ich in letzter Zeit gesehen habe!
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Oberlaender 2012/03/16 00:44:46
Kommentar löschenEin, wie ich finde, perfekter Film. Sehr gut angewandtes 3D, lustige Charaktere, gute Identifikationsmöglichkeiten, eine schöne Message, keine zu dramatischen Szenen, beeindruckende Bilder, ein Charme, wie ich ihn am ehesten mit Wallace & Gromit vergleichen kann, und geeignet für alle Altersklassen. Ich würde den Film am liebsten gleich nochmal sehen. :-) Das Ende gibt etwas zu denken, da es die politisch korrekte Aussage des Filmes ankratzt, aber wäre dem nicht so, wäre der Film auch zu rund und zu unspektakulär.
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evilmaxxpower 2012/03/11 22:09:51
Kommentar löschenEin Grund diesen Film zu schauen war für mich einige Kritiken, die mir versicherten er wäre ein Film nicht nur für Kinder. In dieser Hinsicht hat er mich jedoch enttäuscht. "Drachenzähmen leicht gemacht" ist für mich persönlich zu klischeebehaftet, am Ende siegt das Gute, die Kinder überzeugen die Erwachsenen usw.
Darüberhinaus konnte mich der Film auch mit seiner Story nie vollkommen fesseln, ich wundere mich sogar wie durch doch relativ wenig Geschehnisse anderthalb Stunden vergangen sind.
Die Bilder sind natürlich stark, auch in good old 2D, und die Geschichte ist, vor allem für die jüngere Generation, durchaus sympathisch.
Insgesamt kann ich mich den vielen sehr positiven Kritiken 8 Punkte aufwärts zwar nicht anschließen, den Film aber für den unbeschwerten Filmgenuss, vor allem auf Grund der Bilder, durchaus empfehlen!
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mj1978 2012/03/09 20:42:11
Kommentar löschencool... schön gemacht... hat was...
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CaptainHowdy 2012/03/08 09:36:34
Kommentar löschenWarum sprechen die Wikinger mit nord-deutschem Akzent? Warum sehen die Drachen so komisch aus? Warum wirkt dieser Aufstieg vom Loser zum Helden so dermaßen aufgesetzt, langweilig und teilweise nervig? Ich weiß es nicht...
DLG reiht sich nahtlos ein in die schwachen Animationsfilme der letzten Jahre.
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König Leonidas 2012/03/02 13:53:31
Kommentar löschenToller Animationsstreifen mit reichlich Action, Humor und Gefühl...
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Haschbeutel 2012/02/26 22:06:32
Kommentar löschenLiebevoll, ruhig, facettenreich, einfühlsam, spannend, düster, lustig, technisch ohne wenn und aber. Schlichtweg einfach phänomenal. So müssen Filme sein, dann klappt's auch mit dem Kassenschlager.
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Dridge 2012/02/22 16:51:48
Kommentar löschenEin Animationsfilm, der mich überrascht hat: Die Handlung ist ziemlich feinfühlig, das kennt man so gar nicht von Dreamworks. Es wird viel Wert auf die Entwicklung der Freundschaft zwischen Hiccup und Olezahn gelegt.
„Drachenzähmen“ versucht gar nicht erst, den Zuschauer zum Lachen zu bringen, stattdessen bekommt man verdammt epische Bilder serviert, die von einer bombastischen Musik untermalt werden. Warum John Powell dafür nicht den Oscar gewonnen hat, macht einen echt nachdenklich. Ich zumindest höre den Soundtrack mittlerweile rauf und runter.
Einzig nervig ist die weibliche Protagonistin. Das ausgerechnet dieses gemeine Biest die große Liebe sein soll, zieht nach unten.
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dracula007 2012/02/16 11:44:58
Kommentar löschenNach "Findet Nemo" wollte ich einen Clownfisch. Nach "Drachenzähmen leicht gemacht" wollte ich einen Drachen.
Unterhaltsames, teils knuddeliges Animationsabenteuer und zugleich mein erster Film in full HD. Daher ein kleiner "Woooow-Effekt" nebenbei, der die Storyhänger dann abr doch nicht kaschieren kann. Trotz allem fühlte ich mich gut unterhalten. An Animationsklassiker wie "Toy Story", "Die Mosnter AG" und "Findet Nemo" kommt der Film allerdings nicht ran.
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Edmond Dantes 2012/02/08 23:00:20
Kommentar löschenBei dem Film ist der Funke leider zu keinem Zeitpunkt übergesprungen. Die Story, die Charaktere, das Szenario, alles nicht so das wahre, ohne wirklich schlecht zu sein. Irgendwie hat mich der Film nie 'abholen können'.
Dem Film fehlte definitiv Herz und Seele. Mir schien, als ob man überwiegend darauf bedacht war, tricktechnisch Akzente zu setzen. Und das hat der Film auch! Ich glaube in dieser Hinsicht war das der beste Animationsfilm, Hut ab und Daumen hoch. Auch die 3D Umsetzung lässt keine Wünsche offen. Jede Menge Pop Outs, aber auch gelegentliche Ghostingeffekte waren vorhanden.
Alles in allem ein durchschnittlicher Film, den man nicht unbedingt sehen muss, aber auch nicht bereuen wird und auf jeden Fall wieder nach dem Abspann vergessen hat.
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Martinmartin 2012/01/23 02:43:11
Kommentar löschenDreamWorks Animation steht schon immer im Schatten der Konkurrenzschmiede Pixar, deren Werke immer ein wenig durchdachter, intelligenter und besser animiert zu sein scheinen. So mussten sich kurzweilige Abenteuer wie Madagaskar, die vielen Shrek-Sequels oder Kung Fu Panda im direkten Vergleich mit den Prestige-Projekten der Disney-Tochterfirma meist geschlagen geben.
Auch ich gehe seit jeher mit einer unterschiedlichen Erwartungshaltung in Filme der jeweiligen Studios, was meine Euphorie bei der ersten Sichtung von DreamWorks' Umsetzung eines erfolgreichen Kinderbuchs von Cressida Cowell, How To Train Your Dragon aus dem Jahre 2003, noch verstärkt hat. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der junge Wikinger Hiccup, gesprochen von Jay Baruchel, der als als ideenreicher, aber schlacksiger und tollpatschiger Sohn des hünenhaften Häuptlings Stoick (Gerard Butler) um Anerkennung in seinem Dorf ringt. Stärke ist alles, was in Berk zählt, und regelmäßige Angriffe gefräßiger Drachen erforden Kriegshelden, die ihren Gegnern ebenbürtig sind, wie seinen Vater. Für Hiccup also klar: Alle seine Probleme sind gelöst, wenn er eines dieser Monster tötet.
How To Train Your Dragon startet rasant, lässt sich dann viel Zeit für die Charakterentwicklung und die Freundschaft des ungleichen Paares Hiccup und Toothless, und endet mit einer fulminanten Actionsequenz die im Animationsbereich ihresgleichen sucht. Optisch ist dabei kaum etwas auszusetzen, der Film ist eine wahre Augenweide und braucht den Vergleich zu aktuellen Pixar-Werken nicht zu scheuen.
Trotz makelloser Animation und gut inszenierter Action steht und fällt der Film letztlich aber damit, ob die zwischenartliche Freundschaft der beiden Protagonisten funktioniert oder nicht, und hier macht er zum Glück alles richtig. Peter Hastings lässt den Figuren genug Zeit, sich kennen zu lernen, geht mir der richtigen Sensibilität an den Annäherungsprozess der zwei grundverschiedenen Charaktere heran und schafft mit seinen Mannen von DreamWorks einen Drachen, der Gefährlichkeit ebenso ausstrahlen kann wie niedliche Verspieltheit.
Der Rest des Plots ist nicht frei von Standard-Situationen und in gewisser Weise vorhersehbar, was man dem Film aber aufgrund der liebevollen, perfekt getimten Inszenierung, immer begleitet vom kraftvollen, themenreichen Score von John Powell, aber nicht vorwerfen will. Ein klein wenig unkonventionell ist das Ende dabei doch geraten, denn ganz so unbeschadet wie man es von einem Animationshelden erwartet übersteht Hiccup die Ereignisse nicht.
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