Drachenzähmen leicht gemacht
How to Train Your Dragon (2010), US Laufzeit 98 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Animationsfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 25.03.2010
32 Bewertungen
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5251 Bewertungen
157 Kommentare
Keine ?
von Chris Sanders und Dean Deblois, mit Jay Baruchel und Gerard Butler
Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger müssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks, Beiname “der Hüne”, ist Feuer und Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf “der Stoische”, Häuptling des Wikingerstammes und ein berühmter Drachenjäger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks – der übrigens ein pfiffiger und begeisterter Tüftler ist – den gefürchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks große Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen “Nachtschatten”, eine der gefährlichsten Drachenarten, abzuschießen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzählen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstößt er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor über alles geht.
Cast & Crew
-
Chris Sanders
-
Dean Deblois
-
Jay Baruchel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hiccup Horrendous Haddock III
-
Gerard Butler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stoick (voice)
-
America Ferrera
-
Craig Ferguson
-
Jonah Hill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Snotlout
-
Christopher Mintz-Plasse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Fishlegs
Regie
Schauspieler
-
Kristen Wiig
-
T.J. Miller
-
David Tennant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spitelout (voice)
-
Chris Sanders
-
Dean Deblois
-
Adam F. Goldberg
-
Peter Tolan
- Genre
- Märchenfilm, Historical Fantasy, Animationsfilm, Abenteuerfilm
- Zeit
- Mittelalter
- Ort
- Fantasiewelt, Schiff, Skandinavien
- Handlung
- Annäherung, Außenseiter, Axt, Drache, Feuer, Fliegen, Freundschaft, Hieb- und Stichwaffe, Insel, Jugendlicher, Klippe, Krieger, Kriegsschiff, Luftangriff, Mensch-Tier-Beziehung, Nordische Mythologie, Roman, Schlacht, Sturz, Wikinger
- Stimmung
- Aufregend, Spannend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Drachenzähmen leicht gemacht
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- Drachenzähmen leicht gemacht: film-zeit.de
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Kritiken (18) — Film: Drachenzähmen leicht gemacht
filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...
Kommentar löschen[...]Beladen mit Action, Humor und Drama, fällt es dem Film leicht, den Zuschauer von Beginn an in seinen Bann zu ziehen. Verständlich vermittelt man auch den jüngsten Zuschauern die Situation des Titelhelden und schafft mit imposanten Bildern eine Welt, die viele nur aus ihren Träumen kennen. Die Special Effects hinken im Vergleich zu Animationsfilmen wie Kung Fu Panda oder Ice Age (meiner Meinung nach) zwar etwas hinterher, begeistern dafür aber mit Adrenalin-getriebenen Flugsequenzen und sympathisch überzeichneten Charakteren. Gestützt von einem atmosphärischem Soundtrack gelingt eine Reise in eine andere Welt, die zwar wenig Überraschungen bietet, aber umso mehr unterhält.[...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Und getreu dem gerne verfilmten Motto „Kindermund tut Wahrheit kund“ wird auch hier natürlich am Ende alles gut und die Erwachsenen sehen ihren Fehler ein, soviel darf man wohl verraten. Überhaupt sind Animationsfilme für Kinder gerne mal überraschungsarm, und so auch hier, der Weg ist das Ziel. Aber: Das macht alles überhaupt nichts. „Drachenzähmen leicht gemacht“ ist ein grundsympathischer Animationsfilm, der als Mischung aus „Dragonheart“, „Ronja Räubertocher“ und „Wickie“ zu keiner Sekunde langweilt und ganz nebenbei auch reichlich Action zu bieten hat, die seinerzeit im Kino das 3D rechtfertigen musste.
[...]
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenManchmal kann man auch mit kleinen Drachen dem Zuschauer eine Freude machen. Kurzweil und eine gesunde Portion Ernst gehen Hand in Hand in dieser 165 Millionen Dollar teuren Produktion, die gegen Ende vielleicht etwas zu dick aufträgt, insgesamt aber ein optisch eindrucksvolles und inhaltlich präzise ausgearbeitetes Filmerlebnis bietet, das auch ohne das dauernde Abfeuern von Gagsalven zu gefallen weiß. Denn mit dem stummen Nachtschatten, der zunächst wie eine Kreuzung aus gigantischer Kaulquappe und einem schnurrenden Kätzchen erscheint, hat DreamWorks wohl den niedlichsten Charakter seit Pixars Wall-E kreiert. Da dürfte der nächste Abflug so gut wie sicher sein.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Drachenzähmen leicht gemacht“ bietet liebenswerte Charaktere, toll anzusehende Actionszenen (die an die fliegenden Viecher in „Avatar“ erinnern), stimmungsvolle Musik und einige Momente zum Schmunzeln. Der eigentliche Trumpf sind jedoch die hübschen Botschaften über Vorurteile und Toleranz, ohne zu deutlichen Zeigefinger, sondern elegant in der Handlung verpackt. Es werden in keiner Weise Maßstäbe gesetzt, doch dafür bekommt man eine stimmige, genauso unterhaltsame wie pädagogisch wertvolle Abenteuergeschichte, kinderfreundlich, aber auch für Erwachsene ohne Abstriche interessant und unterhaltsam. Als Film allgemein in den Kategorien „Drachen“ und „Wikinger“ auf jeden Fall weit vorne.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen“Drachenzähmen leicht gemacht” ist ein perfekter Familienspaß. Die 3D-Technik kommt dem Film in den vielen Drachenflugeinlagen zu gute, doch auch ohne die dritte Dimension bleibt ein sehr guter Film übrig, so dass hier das 3D-Gewand nicht nur dazu dient den Zuschauer zu blenden. Viele liebevolle Charaktere, gute und böse Drachen, die mit vielen lustigen Ideen umgesetzt wurden und fantastische Effekte, machen “Drachenzähmen leicht gemacht” zu einem perfekten Film für einen Kinonachmittag mit der ganzen Familie.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEs braucht nicht viel Fantasie, um den blauen „Oscar“-Nominee von 2003 aus dem Schmusesaurier herauszulösen und mit dem Plot, der sich ohne Umschweife äußerst vergnüglich an adoleszenten Konflikten abarbeitet, ist sicher kein Innovationspreis einzuheimsen. Dennoch darf das Regieduo auf ein weiteres gelungenes Animationsabenteuer verweisen, das selbst ohne den Blick durch die Dimensionenbrille als altersübergreifender Spaß durchgeht – nach St(r)ich und Faden!
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«How to Train Your Dragon» ist ein feuriges, rasantes und umfassendes Erlebnis für Freunde von Drachen und Wikingern.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDreamworks liefert hier eine überraschend effektive und spannende Story ab, die nach einem ziemlich lahmen Start immer mehr an Fahrt gewinnt und in einem actiongeladenen und gerade in 3D sehr effektiven Finale mündet, dass optisch zu überzeugen weiß und erzählerisch zumindest solide daherkommt. Regisseur Peter Hastings (dessen furchtbaren Country Bears-Film ich lieber ganz schnell vergesse) erzählt sowas wie Wickie mit Eiern. Das Grundsetting ist dem Bully-Film durchaus ähnlich, nur ist Hicks der wesentlich liebenswertere Charakter, dem Jay Baruchel (der Hicks optisch mal so gar nicht ähnelt) eine charmant-linkische Stimme leiht. Natürlich kaspert der Film sich brav durch die üblichen Stationen, die so eine Geschichte nunmal hat (inkl. des typischen Vater/Sohn-Konflikts und eines "Du bist nicht mehr mein Sohn"-Moments, der schnell bedauert wird), aber er macht es mit viel Sympathie für die Figuren und schafft es der zu Beginn an eine Siedler-Cut-Szene erinnernde Optik überraschendes Eigenleben zu verleihen. Etwas weniger Training und etwas mehr Wumms zu Beginn wären vielleicht nicht schlecht gewesen, aber das ist vielleicht auch schon etwas viel verlangt, von einem Film der "How to train your dragon" heißt.
Doch, der Film macht Spaß und kann auch in 3D empfohlen werden. Alleine der Schlusskampf lohnt die blöde Brille auf der Nase.
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alanger 2010/04/09 11:46:46
Antwort löschenkommentar gefällt mir geht mal wieder nicht:(
jannis 2010/04/09 12:17:44
Antwort löschenist bald wieder heile :)
kawummbaby 2010/04/15 22:48:29
Antwort löschenMehr Wumms zu Beginn? Waren wir im selben Film? Es fängt an mit einer Schlacht! Bei Odin, was hätten die denn noch tun sollen? Einen Vulkanausbruch im Hintergrund?
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Cracker 2010/04/16 18:10:45
Antwort löschenaber wirklich! Also am Anfang ist der Film doch mit wirklich sehr viel Wumms! Ich meine der kleine Junge versucht irgendwie mitzuschlachten, denn jeder kämpft oder bringt sich in sicherheit! und er schießt ja dann sogar noch den nachtdings ab!
hanma89 2010/11/11 15:03:32
Antwort löschenvieleicht mehr blut und tote...
aber es soll ja auch von kindern geschaut werden...xD
nach dem film behandle ich meine katze iwie besser...^^
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschen"Drachenzähmen..." ist optisch (vor allem in 3D) eine Augenweide und der selbstironische Ton, mit dem "Fantasy- und Wikinger-Klischees" zerpflückt werden, genau mein Ding. Sehr charmant und äußerst unterhaltsam für jeden, der keine Abneigung gegen Trickfilme hat....
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschen[...]
In den animierten Reptilien steckt eine faszinierende Individualität, so z.B. wenn "Ohnezahn" zum Fliegen abhebt.
[...]
Dreamworks hat etwas gelernt, nämlich dass die ganzen Facetten der Animation am besten an den Stellen ohne Dialog hervortreten.
[...]
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Kirk Honeycutt: Hollywood Reporter
Kommentar löschen[...]
Es ist schwer sein Interesse entweder an den Wikingern oder an den Drachen festzumachen. Vom Standpunkt der Animation aus betrachtet erscheinen die dumpfen Charaktere noch seltsamer. Die sehen aus wie Plastikpuppen..
[...]
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschen[...]
Das spannende Action-Abenteuer "Drachenzähmen leicht gemacht" feuert [...] mit erheiternden 3D-Animationen, cleverem Humor und geistreichen Dialoge aus allen Rohren. Die Coming-of-Age-Saga ist überraschend tiefgründig und berührt mit seiner Fabel der Freundschaft zwischen Mensch und Tier.
[...]
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenGenau wie [...] "Kung Fu Panda" erschafft "Drachenzähmen leicht gemacht" eine neue Welt und schwelgt in den Details [...]. Der hervorragende Roger Deakins, sonst Kameramann, fungierte als Visual Consultant, und hob mit seiner Palette an Möglichkeiten den Film auf ein ungewöhnlich [...] geistreiches Level.
[...]
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschen"Drachenzähmen leicht gemacht" [...] ist zum großen Teil der Verdienst von Dean deBlois und Chris Sanders, die "Lilo & Stitch" [...] so entzückend gezeichnet haben.
[...]
Der Film greift den Mythos der Drachen in besonders schöner Art und Weise auf, er kommt sowohl vom Herzen, als er selbiges erwärmt.
[...]
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschen"Drachenzähmen leicht gemacht" wirkt mehr wie ein Computerspiel, welches dazu gemacht ist, einen Film draus zu produzieren. Der Film widmet sich zu einem nicht unerheblichen Teil den Luftschlachten zwischen den harmlosen und den bösen Drachen. Dennoch ist er sehr gescheit, sieht zudem gut aus und hat einfach viel Power.
[...]
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschen„Drachenzähmen leicht gemacht“ überzeugt nicht nur durch die Animation und die in 3D besonders deutlich werdende Tiefenwirkung. Besondere Originalität verwenden die Filmemacher auf die Ausgestaltung der unterschiedlichen Drachenarten. Aber auch auf die Zeichnung menschlicher Figuren, auf deren Gesten und Mimik, wurde mit großer Liebe zum Detail viel Sorgfalt angewandt. Im Gegensatz zu den wohl bekanntesten DreamWorks-Filmen, der inzwischen aus drei Folgen bestehenden „Shrek“-Filmreihe, die sich wegen der Anspielungen auf etliche Spielfilme und vor allem wegen ihrer allgegenwärtigen Ironie eher an ein erwachsenes Publikum wendet, richtet sich „Drachenzähmen leicht gemacht“ ganz eindeutig auf die jüngeren, wenn auch nicht die jüngsten, Zuschauer.
Die kindgerecht erzählte Geschichte des Außenseiters, der seine Ängste und jahrhundertealte Vorurteile überwindet, berührt allerdings darüber hinaus ebenfalls Erwachsene. Die sprudelnde Originalität der „Pixar“-Drehbücher mag „Drachenzähmen leicht gemacht“ zwar nicht erreichen, aber mit dem Animationsfilm von Dean DeBlois und Chris Sanders hat DreamWorks einen gewaltigen Schritt in diese Richtung getan.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenÜberrundet Dreamworks Pixar? ich würde sagen, wen interessiert's? Hauptsache der Film sieht toll aus und die Animation stört nicht die Story. Drachenzähmen leicht gemacht verzichtet auf gängige Effekthascherei und nutzt in der 3D-Version die Technik für beeindruckende Bilder. Das Licht-Schattenspiel ist sehenswert.
Ein funktionierende, actionreicher Animationsfilm mit liebenswerten Charakteren und einer runden Story. Wer würde nicht gerne selbst einen Drachen zähmen?
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDreamworks hat vieles richtig gemacht: „Drachenzähmen leicht gemacht“ ist wahrhaftig ein großes Abenteuer für alle großen und wegen einiger düsterer Bilder für alle vielleicht nicht ganz kleinen Kinogänger. Endlich wurden die Möglichkeiten der heutigen Technik sinnvoll genutzt: Die Effekte sehen nicht nur atemberaubend aus, sondern werden auch zweckmäßig in die moralisch saubere Geschichte eingebunden. Und die Story, die für Toleranz wirbt, den Darwinismus anklingen lässt und gegen starres Schwarzweiß-Denken eintritt – trägt sogar über die gesamte Laufzeit. Was für eine Ausnahmeerscheinung in diesem so erfolgsverwöhnten Genre! Dass das wilde Treiben rund um den Wikingerort Berk in exponierter Lage, der mit seinen dickbäuchigen Bewohnern bisweilen an ein bestimmtes gallisches Dorf erinnert, dabei noch unheimlich Spaß macht, die Synchronisierung gelungen ist und „Drachenzähmen leicht gemacht“ somit ein familienfreundlicher Schlag in die Magengrube von mittelmäßigen Wikinger-Werken wie „Der 13. Krieger“ oder ganz groben Unfug wie „Outlander“ ist, dürfte so manchen überraschen. Wie mich beispielsweise. Man kann dem Team um Peter Hastings nur gratulieren: Wirklich sehr schön gemacht. Und diese Begeisterungsbrise zählt umso da sie von einem Schreiberling kommt, der beileibe kein ausgewiesener Fan der Animationssparte ist. Auch wenn die etwas platt-patriotische Opferbereitschaftseinlage für den Stamm oder wahlweise dein Land am Ende arg deplatziert wirkt. Egal, militärisch wenig subtil geht’s ja in dem Streifen ohnehin zu oder warum sieht der überaus putzige Nachtschatten Ohnezahn aus wie ein skandinavischer Stealth-Bomber mit Kulleraugen?
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
manitu17 2010/03/22 11:00:49
Antwort löschen...skandinavischer Stealth-Bomber mit Kulleraugen?:D:D
muss ich shenxD
manitu17 2010/03/22 12:12:47
Antwort löschenhupps... *sehn
Kommentare (139) — Film: Drachenzähmen leicht gemacht
Kommentar schreibenMartinmartin 2012/01/23 02:43:11
Kommentar löschenDreamWorks Animation steht schon immer im Schatten der Konkurrenzschmiede Pixar, deren Werke immer ein wenig durchdachter, intelligenter und besser animiert zu sein scheinen. So mussten sich kurzweilige Abenteuer wie Madagaskar, die vielen Shrek-Sequels oder Kung Fu Panda im direkten Vergleich mit den Prestige-Projekten der Disney-Tochterfirma meist geschlagen geben.
Auch ich gehe seit jeher mit einer unterschiedlichen Erwartungshaltung in Filme der jeweiligen Studios, was meine Euphorie bei der ersten Sichtung von DreamWorks' Umsetzung eines erfolgreichen Kinderbuchs von Cressida Cowell, How To Train Your Dragon aus dem Jahre 2003, noch verstärkt hat. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der junge Wikinger Hiccup, gesprochen von Jay Baruchel, der als als ideenreicher, aber schlacksiger und tollpatschiger Sohn des hünenhaften Häuptlings Stoick (Gerard Butler) um Anerkennung in seinem Dorf ringt. Stärke ist alles, was in Berk zählt, und regelmäßige Angriffe gefräßiger Drachen erforden Kriegshelden, die ihren Gegnern ebenbürtig sind, wie seinen Vater. Für Hiccup also klar: Alle seine Probleme sind gelöst, wenn er eines dieser Monster tötet.
How To Train Your Dragon startet rasant, lässt sich dann viel Zeit für die Charakterentwicklung und die Freundschaft des ungleichen Paares Hiccup und Toothless, und endet mit einer fulminanten Actionsequenz die im Animationsbereich ihresgleichen sucht. Optisch ist dabei kaum etwas auszusetzen, der Film ist eine wahre Augenweide und braucht den Vergleich zu aktuellen Pixar-Werken nicht zu scheuen.
Trotz makelloser Animation und gut inszenierter Action steht und fällt der Film letztlich aber damit, ob die zwischenartliche Freundschaft der beiden Protagonisten funktioniert oder nicht, und hier macht er zum Glück alles richtig. Peter Hastings lässt den Figuren genug Zeit, sich kennen zu lernen, geht mir der richtigen Sensibilität an den Annäherungsprozess der zwei grundverschiedenen Charaktere heran und schafft mit seinen Mannen von DreamWorks einen Drachen, der Gefährlichkeit ebenso ausstrahlen kann wie niedliche Verspieltheit.
Der Rest des Plots ist nicht frei von Standard-Situationen und in gewisser Weise vorhersehbar, was man dem Film aber aufgrund der liebevollen, perfekt getimten Inszenierung, immer begleitet vom kraftvollen, themenreichen Score von John Powell, aber nicht vorwerfen will. Ein klein wenig unkonventionell ist das Ende dabei doch geraten, denn ganz so unbeschadet wie man es von einem Animationshelden erwartet übersteht Hiccup die Ereignisse nicht.
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diceman 2012/01/15 17:03:34
Kommentar löschenKnuddeliges, rasant erzähltes Digi-Abenteuer, dessen Charaktere einem schnell ans Herz gewachsen sind und den Kids die ein oder andere wertvolle Lebenshilfe zum sozialen Miteinander vermittelt, ohne deswegen gleich aus der Erzähl-Rolle zu fallen. Am Ende kommt's dann wie es kommen mußte: die Geschichte entlarvt sich als Parabel über die seit Jahrhunderten andauernde Domestizierung der Tierwelt durch den Menschen - etwas frecher und dramatischer wäre durchaus im Rahmen meiner Erwartung gewesen; das sollte jetzt aber nicht als gewichtiger Kritikpunkt mißverstanden werden, gegen die erzählerische Brillianz von DRACHENZÄHMEN kackt so seelenloser, ganz auf McDonalds-Gimmick getrimmter Pinguin-Ranz (HAPPY FEET, I'm looking at you) ganz schön ab. Größter Pluspunkt: die Drachen sprechen nicht!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
FlintPaper 2012/01/15 17:15:01
Antwort löschenEiner der besten Animationsfilme der letzten Jahre :D
diceman 2012/01/15 17:27:58
Antwort löschenZumindest seit CORALINE. ;-)
Obwohl der ja fast wieder was für Erwachsene ist; mal so meta-mäßig gesehen, und so. DRACHENZÄHMEN war aber schon richtig toll, mitreißend und vor allem herzlich. Wenn ich 'ne selektive Best-Of-Animation Liste für 2011 erstellt hätte, stände der ziemlich weit oben.
FlintPaper 2012/01/15 17:34:34
Antwort löschenMal was ganz anderes: Ich WUSSTE das du Bunraku gut findest. ICH - WUSSTE - ES! XD
diceman 2012/01/15 17:38:46
Antwort löschenHehe. :-D Review kommt übrigens demnächst als Manifest-Text, bin gerade heute damit fertig geworden.
Alle 6 Antworten zeigen
diceman 2012/01/15 17:40:38
Antwort löschenBtw. gibt's dich noch irgendwo anders im Internet als Blog? Fand deinen "Flint Paper"-Blog eigentlich immer sehr schön präsentiert (hab sogar deine Sternchen Grafiken geklaut) und lesenswert, scheint aber seit einem Jahr brach zu liegen ... :-(
FlintPaper 2012/01/15 17:43:45
Antwort löschenjooo ich weiß, ich warte auf ein Design für 'ne neue Seite und da mach ich dann weiter. Ich sag Bescheid, bzw. werd das eh überall "subtil" verlinken mwahahaha XD.
DasSascha 2012/01/12 23:33:36
Kommentar löschenDer Film folgt im Grunde dem Schema üblicher Buddy-Movies. Es gibt aber dennoch genug Wendungen und Abweichungen vom Heile-Welt-Schema, um den Film von der Masse abzuheben.
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Zhin 2011/12/19 10:17:30
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ein fantastischer Film. Sowohl auf darstellerischer/visueller Ebene, als auch auf musikalischer. John Powell hat mit seinen Kompositionen den Film zu einem epischen Erlebnis der Gefühle gemacht, das man nicht so schnell wieder vergisst. (Ich kann nicht verstehen, warum Social-Network den Oscar bekommen hat und nicht er mit Drachenzähmen)
Warum hat der Film keine maximale Bewertung von mir?
Nunja. Erstens wohl, weil er für meinen Geschmack natürlich zu sehr ein Kinderfilm ist, wofür er nichts kann, da er ja auf die Zielgruppe angesetzt wurde. Zweitens hat mir die Story einfach nicht so gut gefallen. Vereinzelt wirkte sie gezwungen und unlogisch. Das eingebaute Drama am Ende des Films, fand ich auch mehr als unnötig und gezwungen.
*WARNING! SPOILER!*
Einfach um den Willen dieser Gefühlsachterbahn, verliert Hicks ein Bein. Warum zum Teufel verliert er ein Bein? Ich fand dieses Drama vollkommen unnötig, vor allem, weil es einfach nichts ganzes ist. Es versucht einen zu berühren, schafft es aber nicht wirklich, weil es so lieblos und gezwungen wirkt. So unkreativ.
Meiner Meinung nach, hätte um diesen Film mit einem Drama abzuschließen, was sich wirklich in die Herzen der Zuschauer frisst, entweder Hicks oder Ohnezahn sterben müssen. Ja. Das hätte einen Eindruck hinterlassen und wenn schon Drama, dann hätte ich mir das so gewünscht. Weil so, wie sie es gemacht haben, ist es einfach nicht kraftvoll genug.
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FlintPaper 2011/12/19 10:25:38
Antwort löschenEr verliert ein Bein, weil er dem Drachen die Fähigkeit zum "eigenständigen Fliegen" genommen hat. Nun kann der Junge auch nicht mehr Laufen. Zusammen ergänzen sie sich jedoch perfekt. Ganz einfach und in seiner Message goldrichtig.
Zhin 2011/12/19 10:30:32
Antwort löschenOk, von dem Standpunkt aus ist das Nachvollziehbar. Soweit hab ich gar nicht gedacht. Doch finde ich diese Wende trotz allem noch mehr als gezwungen und den Dramagehalt unnötig.
Ich habe einfach das Gefühl, das hätte man besser machen können.
FlintPaper 2011/12/19 10:55:12
Antwort löschenBesser geht natürlich immer ;) Fand das für einen Animationsfilm trotzdem ziemlich konsequent und besser, als wenn "einfach so" alles wieder gut gewesen wäre.
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ladycullen<3 2012/01/05 21:14:16
Antwort löschenBei Kinderfilmen stirbt der Held nicht, und um ganz ehrlich zu sein, ist das auch bei den meisten anderen Filmen so. Wenn man eine emotionale Verbindung zu einer Figur aufgebaut hat, hätte ich kein gutes Gefühl, wenn sie am Ende des Films gestorben wäre. Das hätte bei mir einen eher negativen Eindruck hinterlassen. Da muss ich FlintPaper eindeutig rechtgeben.
DasSascha 2012/01/12 23:31:43
Antwort löschenIch fand das mit dem verlorenen Bein eine gute Idee. Es unterstreicht die Beziehung zwischen Toothless und Hiccup. Beide sind jetzt Behinderte und noch mehr aufeinander angewiesen.
Kinderfilme sind sind halt kein Shakespeare.
VisitorQ 2011/12/15 21:28:35
Kommentar löschenSupersüßer, spannender und charmanter Film, der mein Herz im Sturn erobert hat. Mir hat der Trailer damals nicht sonderlich gefallen, deshalb habe ich ihn nicht im Kino gesehen. Das tut mir inzwischen sehr, sehr leid.
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Sabrina Schütz 2011/12/10 14:51:02
Kommentar löschenIch find ihn süß :)
"Andere haben Ponys oder Papageien"...
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*frenzy_punk<3 2011/11/20 11:06:42
Kommentar löschen"How to Train Your Dragon", Herz erwärmende Story mit viel Witz und fantasievollen Bildern.
Dean DeBlois und Chris Sanders schufen hier einen Animationsfilm, der nicht in die 0/8/15-Riege der Pixarfilme fällt und somit aus der Menge heraus sticht.
Überwältigende Bilder, herausragendes Charakterdesign, ausgezeichnete Animation und hervorragende Momente.
Besonders faszinierend sind die kleinen Details, detailliert erkennt man Drachenschuppen, Wasserspiegelungen, Lichteinwürfe und vor allem grandiose Gesichtsmimik. Die Drachen sind sehr fantasievoll und einfallsreich designed und auch Charakterlich sehr stark. Die Story ist gespickt mit Humor, rührenden Momenten, actionreichen Kämpfen bis hin zu spannenden Drachenflügen. Von Anfang bis Ende wird der Zuschauer in die Welt der Wikinger gezogen und lernt wie der Protagonist mehr und mehr über Drachen.
John Powell komponierte dazu den perfekten Score, der gut in jede Szene passt.
"How to Train Your Dragon", ein wunderschönes Abenteuer für groß und klein!
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*ulma* 2011/10/27 20:19:21
Kommentar löschenBei der Hülle und Fülle an Animationsfilme sticht dieser echt schöne Film extrem raus.
Super Film für Groß und Klein!
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Shyamalan 2011/10/25 11:53:55
Kommentar löschenEin sympatischer Junge, eine ganz andere und starke Geschichte, coole Typen und nette Drachen. Der Film erzählt die Freundschaft zwischen einen Jungen und einen Drachen so überzeugend, so dass man nichts hinzuzufügen braucht.
Ein wirklich meisterfafter Film in jeder Hinsicht!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Joeyjoejoe17 2011/10/11 20:57:21
Kommentar löschenHätte ich doch als kleiner Junge auch so einen Drachen als Haustier gehabt, vieles wäre anders gelaufen. Stattdessen hab ich damals Drachenfutter (Fische) bekommen >.>
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Kloina1893 2011/10/06 22:17:43
Kommentar löschenHerzerwärmende Geschichte und tolle Charaktere. Das muss nicht unbedingt Pixar sein, wie DreamWorks mit 'Drachenzähmen leicht gemacht‘ beweist. Die Geschichte um den (sehr zum Leidwesen des Vaters) ziemlich untypischen Wikinger Hicks, der sich mit einem der gefürchtetsten Drachen seiner Heimatinsel anfreundet, rührt und fasziniert, wie ich es bisher nur von Pixar kannte.
'Da ist oft mehr als das Auge sieht.' Diese Grundaussage hat auch dieser Film, wie viele andere seiner Art. So gar nicht heldenhafte Charaktere wachsen über sich hinaus. Vielleicht nichts Neues mehr, aber dennoch eine willkommene Abwechslung in unserer heutigen Gesellschaft.
Und ach ja… ich möchte auch so nen niedlichen Drachen als Haustier. Wär ganz praktisch. ;)
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Emzed 2011/09/30 19:41:21
Kommentar löschenGott ist der schön fürs Auge, kurzweilig, witzig, bewegend. Die Story ist zwar in ihren Grundzügen nicht gerade originell, der Schwache zeigt dem Starken, dass Verstand und Freundschaft wichtiger sind als Kraft und Hass. Trotzdem macht es zu jedem Zeitpunkt Spaß, Hiccup bei seinem Werdegang vom Versager zum Helden zuzuschauen, denn vor allem seine innere Zerissenheit wirkt absolut glaubwürdig. Das Ende ist dann zwar vorhersehbar, aber trotzdem schön umgesetzt. Sehr sehenswert!
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Seraph 2011/09/30 22:13:00
Antwort löschenImoshen hat mir den schon oft empfohlen aber ich bin auch hier immernoch nicht dazu gekommen^^ MfG
facepalm 2011/09/20 18:43:29
Kommentar löschen"Es ist nicht dein Äußeres was er nicht ausstehen kann, es ist dein Inneres."
Also wenn der Film sich damit selber zusammenfassen möchte, kann ich ihm nicht ganz zustimmen. Irgendwo Recht hat er trotzdem. Der Satz fällt irgendwo am Anfang als er eigentlich noch nicht richtig angefangen hat. Aber da dachte ich "Wird noch gut.". Hm. Joa. Stimmt. War am Anfang trotzdem erstmal enttäuscht. Das fing schon in den ersten Sekunden bei der unglaublich schlechten deutschen Synchro an. Habe im Intro nach den ersten paar Sätzen sofort auf Englisch geschaltet, deutsche Untertitel rein, damit mir keiner nachsagen kann, ich hätte nicht alles verstanden, und siehe da: Der deutsche Sprecher ist einfach ne Pflaume. Dann kann's ja losgehen.
Was einem sofort auffällt, sind die astreinen Animationen. Der ganze Film sieht einfach spitzenmäßig aus. Kommt aber für mich nicht ganz an Pixar ran, von denen mir ihr Stil einfach besser gefällt. Das ist aber Geschmackssache, auch wenn Pixar die knackigeren Animationen liefert, kann man "How to train you dragon" wirklich nie einen Vorwurf machen. Besonders die Gefechte, das Feuer, Explosionen und etwaige Behaarung (wo die hängt, verrat ich jetzt nicht) sehen bombastisch aus, absolute Augenweide. Das ganze gepaart mit blitzgescheiter Action und dem fetten Soundtrack ergeben die besten Szenen des Films. Wenn er zur Hochform aufläuft und alle Faktoren zusammen kommen. Das Grundgerüst der Story ist, wie in Animationsfilmen üblich, so simpel wie möglich, gut gegen böse, Freundschaft, Liebe, Enttäuschung, Happy End, bla bla bla. Dreamworks verpackt das aber einfach gekonnt in ein Korsett aus skurill-sympathischen Figuren, einem spannenden roten Faden (der mich zwischendurch an Avatar erinnert hat) und feuerspuckenden Reptilien, dass der Streifen ein unglaubliches Tempo an den Tag legt. Kaum dass man sich's versieht, sind schon 60 Minuten rum und ich denke "Wie, nur noch 30 Minuten?". Kurz angehalten, pinkeln gehen, Eis holen, zurückkommen, Kissen zurecht rücken, hinsetzen, Eis bereit stellen, Play drücken und weiter genießen.
In dieser Hinsicht ist "How to train your dragon" der temporeichste Animationsfilm, den ich bisher gesehen habe, und mit Abstand der actionlastigste. Aber die Jungs von Dreamworks wissen offenbar, was sie können, und dazu gehört, wunderbare Actionszenen zu animieren. Powell zimmerte (höhö) dazu einen historischen Soundtrack, der zu jeder Szene wie angegossen passt, der mich aber nach den Lobeshymnen doch etwas enttäuscht hat. Sehr gut, aber nichts hervorstechendes.
Einziger Kritikpunkt an diesem ansonsten wunderbaren Film sind die emotionalen Szenen, die einfach absolut übertrieben sind, sowie das ABSOLUT übertriebene Ende. Da wär weniger mehr gewesen.
Aber da machste erstmal nichts, "How to train your dragon" ist der rasanteste Animationsfilm den ich kenne, mit einer wunderbaren Spannungskurve und ziemlich perfekter Action in sehr perfekten Animationen, was dazu führt, dass er unglaublich viel Spaß macht. Wunderbar.
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Linkeschnidde 2011/09/18 19:59:04
Kommentar löschenEs gibt wenige dieser Filme, die ich besonders gut leiden kann.
Irgendwie habe ich es nicht so mit Animationsfilmen, aber der Drache ist süß und der Film nervt mich nicht. Das sind zwei Aspekte die wirklich selten bei diesem Genre vorkommen.
Absolut sehenswert!
Kommt natürlich nich an König der Löwen oder die Legende der Wächter ran, aber solls wahrscheinlich auch nicht.
Storys ist vorhersehbar, aber vielleicht für Kinder ja nicht.
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jedi37 2011/09/11 13:24:57
Kommentar löschenDrachenzähmen, von der ersten bis zur letzten Minute lustig, spannend, unterhaltsam und sehr liebevoll gemacht!!!
Die Klasse Action und die verrückten Figuren und Drachenrassen dienen jedoch nur einer wundervollen Geschichte um Freundschaft und die Erkenntnis, das man auch mit einer Behinderung das Leben meistern kann und so wertvoll wie jeder andere ist!!!
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JimiHendrix 2011/09/10 15:23:30
Kommentar löschenSchön animierter fantasyangehauchter Beitrag der DreamWorks-Studios.
Ich habe mich seit längerem wieder mal überreden lassen mir einen Animationsfilm anzuschauen und bereue es nicht, was ich eigentlich nie tue, denn sehr oft stecken gute Ideen hinter diesen hübsch anzusehenden Filmen.
Doch leider gehört es auch immer mehr zum guten Ton, diese in 3D umzusetzen, war für diesen Stil natürlich auch noch am begründbarsten ist, dennoch sind die Preise für solch einen heiteren Spaß alles andere als begründbar, sondern einfach nur ein Schlag ins Gesicht der Einkommensschwachen, eine Zweiklassengesellschaft im Kino entwickelt sich, prima!
Zumal dieser Film keine Realisierung in 3D notwendig hat, denn die Story ist ausgezeichnet und hat sogar Platz für moralische Einwürfe.
Hicks, welcher der geborene Gegenentwurf zum kräftigen, grobschlächtigen und etwas dummen nordmännischen Berserker ist, wächst unglücklicherweise ausgerechnet als Sohn, eines eben diesen Wikinger-Häuptlings auf und wird erwartungsgemäß seiner Rolle nicht gerecht, zumindest vorerst. Doch jeder Mensch hat seine Bestimmung und gesellschaftliche nutzbare Fähigkeit und so entdeckt Hicks sein Talent, ob es dem Dorf von Nutzen sei wird?
Alle Figuren sind liebevoll animiert und obwohl viel mit Klischees gearbeitet wird, nimmt man dem Film seine Botschaft ab. Ein Familienfilm mit Niveau, bei dem auch Erwachsene ruhig mit lachen dürfen, auch ohne 3D.
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Reload 2011/09/08 11:56:40
Kommentar löschenNach den Vorschusslorbeeren, die "Drachenzähmen leicht gemacht" erhalten hat, war ich auf ein filmisches Animationsfeuerwerk eingestellt. Doch das Phänomen der zu hohen Erwartungshaltung hat wieder zugeschlagen. Bitte nicht falsch verstehen, Drachenzähmen ist nett, hat eine Geschichte vorzuweisen, hat auch eine andere Anspruchsthematik als die meisten anderen Anifilme, aber der Funke wollte bei mir nicht so recht überspringen.
Die erste halbe Stunde ist ziemlich einschläfernd, es ist nur klar, dass Drachen böse sind und Hicks, der Held des Films, eine ziemliche Niete von einem Wikinger ist. Dann, als sich der Nachtschatten und der Junge langsam annähern, hat man auch mehr Zugang zum Film. Die Geschichte entwickelt sich, und ja, das ganze "Zähmungstraining" ist auch hübsch anzusehen. Es ist nun auch nicht mehr weit bis zum Showdown, der ziemlich actionreich daherkommt. Aber so richtig vom Hocker reißt das einen auch wieder nicht.
Festzuhalten bleibt, dass der mittlere Part des Films der stärkste ist. Die ersten Interaktionen zwischen Mensch und Drache sind stark, auch das Trainingscamp ist in Ordnung. Aber sonst gibt es einfach zu langweilige Passagen, die mich einfach nicht berührt haben. Was ich nach den ganzen positiven Kritiken ziemlich schade finde.
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Kreaexo 2011/08/29 19:41:58
Kommentar löschenMusste ich bei diesem Film lachen? Kaum.
Finde ich trotzdem, dass dieser Film der beste Animationsfilm des letzten Jahres war? Und ob!
"How To Train Your Dragon" ist ein liebevolles und nahezu feuriges Inferno. Bietet mehr Action als im Vorfeld erwartet und ist einfach liebevoll gezeichnet.
Das Design der Drachen ist einfach Spitze. Ich wüsste jetzt nicht, was ich an diesem Film überhaupt auszusetzen hätte. Vielleicht nur, dass bisher keine Fortsetzung geplant ist. Ich stehe nicht wirklich auf Fortsetzung, weil sie kaum an das Potential des Erstlings herankommen - hiervon würde ich aber gerne eine sehen.
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Ezra 2011/08/29 19:47:05
Antwort löschenDie Fortsetzung kommt 2014 :)
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Kreaexo 2011/08/29 19:48:27
Antwort löschenJa? Wirklich? Sehr schön!
Aber noch 3 Jahre warten und vorher geht die Welt unter - Mist. :(
:D
Ezra 2011/08/29 20:38:12
Antwort löschenIch hoffe, das weiß der dunkle Ritter zu verhindern ^^
Ladidahh 2011/08/09 10:22:33
Kommentar löschenMein neuer Lieblingsfilm in Sachen Animationsfilmen!
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isaro 2011/07/24 20:48:02
Kommentar löschenWas für ein süßes und Familien-unterhaltendes Drachen-Wikinger-Märchen!
...selbst auf der Couch und "nur in 2D" ;)
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