Ein Haufen verwegener Hunde - Inglorious Bastards

Quel maledetto treno blindato (1977), IT
Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Historienfilm, Kinostart 17.11.1978

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7.3 Kritiker
8 Bewertungen
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von Enzo G. Castellari, mit Bo Svenson und Peter Hooten

Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkrieges: Fünf US-Deserteuren gelingt nach einem Artilleriegefecht die Flucht vor der US-Militärpolizei. Auf ihrem Weg in die kriegsneutrale Schweiz geraten die Fahnenflüchtigen in die Fänge französischer Partisanen. Auf deren Befehl soll das Quintett nun den Sprengkopf der deutschen V-2-Rakete (!) entwenden – eine Mission, die einem Todeskommando gleichkommt. Ein Remake, bei dem Quentin Tarantino Regie geführt hat, kam im August 2009 in Deutschland ins Kino.

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Ein Haufen verwegener Hunde - Inglorious Bastards

GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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6.5Ganz gut

Es wird einem wohl erst bewusst, dass Quentin Tarantinos Inglourious Basterds so gar nichts gemein mit der vermeintlichen Vorlage hat, wenn man Enzo G. Castellaris Inglorious Bastards (Quel maledetto treno blindato) gesehen hat. Streng genommen teilen sich die beiden Filme ja nicht einmal den Titel, denn Tarantino versah seinen absichtlich mit mehreren Schreibfehlern. Die einzige gemeinsame Schnittmenge bleiben die Titelgebenden Helden - oder besser gesagt Anti-Helden. Castellaris Film ist dabei sicherlich nicht zaghafter in der Präsentation seiner 'verwegenen Hunde'. Kriegsgefangene, die keinen Respekt keinen, keine Befehlskette, nur sich selbst und ihre eigenen Interessen und Vorteile. Bereits in der Eröffnungssequenz wird uns dieser dreckige Haufen eindrucksvoll präsentiert. Weniger, weil die Protagonisten so große Persönlichkeiten haben, als vielmehr wegen dem unglaublichen Aufwand, den Castellari hier aufzeigt, in dem er dutzende Gebäude und Militärvehikel buchstäblich auffährt, die in solch einem europäischen B-Movie durchaus für Aufsehen sorgen können.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Wenn auch zu Anfang etwas schleppend erzählt, bietet der Film doch trashiges Actionkino vom Feinsten, desse raubauzige Charaktere sympathische, simplizistische Antihelden abgeben. Was die Schauwerte angeht, hat der Film einige wirklich schicke Szenen zu bieten, die heute wahrscheinlich im Lowbudget Bereich nicht mehr zu realisieren wären. Tarantino mag sich beim Titel bedient haben, aber den wirklichen Reiz dieser sympathischen Kriegstrashies hat er nicht kapiert - denn im Gegensatz zu den Basterds ziehen die Bastards alle Register um nicht zu langweilen und sich nicht wie ein Kammerspiel im Studio anzufühlen....

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Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

[...] In Form einer überschaubaren und mit möglichst viel Waffengewalt angereicherten Kriegs-Geschichte erweist sich „Ein Haufen verwegener Hunde“ als Grindhouse-Kino vom Feinsten. Die Kamera zoomt immer schön ans Geschehen heran und kreiert so, zusammen mit den breiten Schnauzern mancher Darsteller, einen netten 70er Jahre-Charme. Der Rest ist heiteres Herumballern, abgewechselt mit typisch italienischen Dialogen, nämlich überfüllt mit flotten Sprüchen. In seinen trashigsten Momenten schafft „Ein Haufen verwegener Hunde“ es sogar, nackte Brüste mit Maschinengewehren zu kombinieren. Ein echter Testosteron-Film eben. Gut aufgelegte Darsteller, vor allem der kultverdächtige Afroamerikaner, runden das Ganze ab. [...]

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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8.0Ausgezeichnet

Überraschend ist dabei allerdings nur, dass EIN HAUFEN VERWEGENER HUNDE niemals komplett im Trash-Sumpf versinkt, sondern es sich bei Castellaris wohl bekanntestem Werk im Grunde genommen um einen handwerklich souverän in Szene gesetzten Abenteuerfilm handelt, der zudem noch mit einer einfach unwiderstehlichen Besetzung auftrumpft.

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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8.5Ausgezeichnet

Man kann „Ein Haufen verwegener Hunde“ als die „formvollendete cineastische Arschbombe“ (so Carsten Tritt in der Filmzeitschrift Schnitt) oder auch als „Party der besonderen Art“ (so Christian Keßler im Booklet der deutschen DVD) bezeichnen. Oder auch einfach nur sagen: Ein Must-See für Freunde des Exploitation oder Genrefilms!

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Kommentare (16) — Film: Ein Haufen verwegener Hunde - Inglorious Bastards

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine überschaubare Handlung mit reisserischen Schauwerten, reichlich Waffengewalt und angereichert mit ein wenig Sex. Aus heutiger Sicht wundert mich nicht, das Grindhouse-Liebhaber Tarantino in einem Kriegsabenteuer dieser Art Potenzial für seine eigenen "Basterds" sah.
Die Sprache ist angemessen rau und hart, einige Flegelausdrücke oder Kraftmeiereien dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Besonders lustig sind die Stunts, wenn deutsche Soldaten immer wieder von Kugeln zersiebt umfallen oder am Ende ein ganzer (Spielzeug-)Bahnhof in die Luft fliegt. Selbst eine Brücke muss dran glauben, ganz abgesehen von den vielen Schlachtfeldern, die die verwegenen Hunde hinter sich lassen.
Ein klassischer Kriegsfilm, der mit Quentin Tarantinos Version nur mit sehr viel Phantasie etwas zu tun hat. Diesbezüglich sollte man vielleicht erwähnen, dass der Charakter Bo Svenson auch bei Kill Bill, Vol. 2 eine Rolle bekommen hatte und Fred Williamson bei „From Dusk Till Dawn“; beide spielen jedenfalls im vorliegendem Film von Enzo Castellari tragende Rollen und wie Tarantino im Bonusmaterial im Gespräch mit dem Regisseur erklärt, kommt dies auch nicht von ungefähr.
Die Kamera zoomt immer schön ans Geschehen heran und kreiert so, zusammen mit den breiten Schnauzern mancher Darsteller, einen netten 70er Jahre-Charme. Der Rest ist heiteres Herumballern, abgewechselt mit flotten Sprüchen. In seinen trashigsten Momenten schafft "Ein Haufen verwegener Hunde" es sogar, nackte Brüste mit Maschinengewehren zu kombinieren. Ein echter Testosteron-Film eben. Hoher Trashfaktor und nicht ernstzunehmen. Deshalb amüsante Unnterhaltung, gerade für Liebhaber dieser "Schmuckstücke" :)

[Ich habe die DVD-Wiederveröffentlichung von 2009 gesichtet. Sie beinhaltet im Bonusmaterial das Tarantino Kommentar.]

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-={(TATANKA)}=-

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Bewertung1.0Ärgerlich

Einfach nur eine verlogene Verdrehung der Tatsachen. So hätten sich die Amis es sich vll gewünscht.
Das ist nicht das was mich am meisten stört. Sondern der vor coolness triefende,schier unbesiegbare Amerikaner, und der Deutsche der erst mal schlecht ist.
Dann noch voller Stolz den Skalp als Andenken mitnehmen : nein danke.
Der film wurde nur deshalb so hoch gefeiert hier bei uns, weil jedes negative, bzw. Richtigstellende,Wort sofort ins falsche und Rassistische gedreht werden würde.
Nein danke auf diese Art von extrem aufgeblasenen Heldenpathos verzichte ich gerne!

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felix-lo

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Sicher, dass du diesen Film meinst?


xtheunknown

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Bewertung7.0Sehenswert

ein film einer generation die wie ich mit spielzeugsoldaten auf eisenbahnlandschaften gespielt hat.

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ElMagico

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meine Soldaten mussten ohne jegliche Landschaft auskommen...die armen hatten wirklich nur den Krieg! Grau gegen Grün!
Wobei ich eher die Wildgänse oder Steiner als Filme dieser Generation sehe :)


Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

B wie B-MOVIE
B wie BASTARDS
B wie BRILLANT

8 begeisterte B-Punkte

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Bis auf den ähnlichen Titel hat „Inglorious Bastards“ nichts gemein mit Tarantinos Nazihatz.
Das heißt aber nicht, dass das „Original“ nicht auch unterhaltsam ist.
Die meiste Zeit versprüht der Film einen angenehmen, trashigen Charme mit einigen Lachern und gut aufspielenden Darstellern.
Die Story ist natürlich ziemlich hirnverbrannt, dient aber auch nur der Unterhaltung. Zudem überrascht der Film oft mit Szenen, die man im Bereich Low Budget Movie heutzutage nirgends mehr findet. Die Action ist dementsprechend ordentlich umgesetzt und hält oft auch heutigen Standards noch stand. Ärgerlich ist nur manchmal die mehrmalige Verwendung von Szenen, wie etwa bei Explosionen. Passieren tut das aber recht selten. So merkt man „Inglorious Bastards“ natürlich sein Alter an, aber doch seltener als erwartet.
Zwar fast man sich hier und da mal an den Kopf, ein paar Dialoge sind dann doch peinlich, aber es hält sich im Rahmen.
Insgesamt ist der verwegene Haufen unterhaltsam, sympathisch und ironisch. Hier steht klar der Spaß im Vordergrund, weniger die Ernsthaftigkeit. So soll es auch sein.

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tomtom1987

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Diese verwegenen Hunde sind absolut sehenswert auch wenn der Film nicht viel mit Tarantinos Werk zu tun hat! Ein gelungener Film mit Humor und Action und sympatischen Helden!

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Keoma

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Bewertung7.0Sehenswert

Exploitation-Filmer Enzo G. Castellari ist kein Regisseur für den man übermäßig Werbung machen müsste, seine Werke, selbst die billigst produzierten unter ihnen (z.B. METROPOLIS 2000, ein Endzeitfilm, der komplett in einem Steinbruch spielt!) zeichen sich durch ein absolutes Gespür für großartig inszenierte Actionsequenzen aus, haben meist eine erstklassige Besetzung (logo, wer Franco Nero und Fred "The Hammer Williamson als Kumpels hat, der hat gut lachen) und bieten alle möglichen Dinge, nur keine Langeweile. QUEL MALEDETTO TRENO BLINDATO (dt. EIN HAUFEN VERWEGENER HUNDE) (oder jetzt, dank Tarantino, eher als INGLORIOUS BASTARDS bekannt) ist ein weiteres Highlight des italienischen Exploitationkinos, dass sich schamlos an Robert Aldrichs Klassiker THE DIRTY DOZEN anlehnt, nur dass Castellaris "Helden" noch miesere Schweinehunde sind als das erwähnte Dutzend. Von keinerlei Moral behindert kämpfen sie sich durchs Feindesland, stets darauf bedacht die eigenen Interessen zu wahren. Eine perfektere Verbindung von Italowestern (und dessen durch puren Eigennutz getriebenen Helden) und Kriegsfilm hat es nie gegeben. Bezüglich des Krieges sollte man sich übrigens von jeglicher historischer Genauigkeit verabschieden, der Krieg dient Castellari hier eher als Abenteuerspielplatz auf dem sich wilde Jungs gegenseitig eins auf die Mütze geben. Und das machen sie vortrefflich, denn wie eingangs erwähnt, Castellari ist einer der BESTEN Actionregisseure, die es je gab. Ständig ist irgendwas los und als Höhepunkt gibt es eine Schlacht in einem fahrenden Zug. Unter den Schauspielern tummeln sich erwähnter Fred Williamson (nur echt mit Zigarre im Mund!) und Raimund Harmsdorf als deutsches Anhängsel hat einen größeren Gastauftritt. Jeder, der etwas für das italieneische Genrekino übrig hat, sollte sich diesen Film zu Gemüte führen, das Ding macht eine Menge Spaß!

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stuforcedyou

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Bewertung2.5Ärgerlich

Diese eher schlecht gealterte Kriegsaction aus Italien gilt als Inspiration für Tarantinos Nazijagd, doch eigentlich haben die Filme bis auf den ähnlichen Titel und die Soldaten im Feindesland nicht viel Gemeinsam. Die Action ist nicht nur sichtbar billig produziert, ihr fehlt auch jegliche Dynamik. Die Figuren, die eigentlich so überzeichnet sind dass es Parodien sein könnten, sind uninteressant und haben die dumme Angewohnheit unentwegt zähe Sprüche zu reißen. Ja, dass hätte alles Potenzial für einen schönen, altmodischen Euro-Actioner, doch Regisseur Castellardi besitzt keinerlei Sinn für Timing. Der Film wirkt unförmig zusammen gekloppt, wie ein Haufen von Zahnrädern die nicht ineinander greifen. Da kann der Film noch sehr als B-Movie-Klassiker gehandelt werden, für mich ist „Ein Haufen verwegener Hunde“ nur eine müde Meute, kurz vor der Einschläferung.

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David.S.

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Bewertung7.5Sehenswert

hat mir seeeehr gut gefallen. Die Schauspieler haben ihre Rollen gut gespielt. Es empfiehlt sich den Film auf english mit untertitel zu schauen weil man durch die verschiedenen Sprachen gut erkennt welche Partei zu wem gehört. Mein highlight war aber trotzdem der Bärenjude :D:D:D

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Le Samourai

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Du hast den falschen Film kommentiert, dies hier ist Castellaris Original von 1978!!! Da gibts keinen Bärenjuden.. ;)


Starbuck

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Herr V. O. R. Ragend

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DeZeiter

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Bewertung4.0Uninteressant

Der Bud Spencer-Film unter den Kriegsfilmen...also lustig?...NEIN! denn ohne Bud Spencer funktioniert das ganze nicht. Schlecht gemacht und langweilig, ich bin sogar 10 min. vor Schluss eingeschlafen

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dompathug

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein kleiner Ausflug in die Welt des italienischen Exploitation-Kinos der 70er Jahre erwartete mich beim schauen von "Inglorious Bastards" - Film-Jahrgang 1977

Inhalt:
Frankreich zur Zeit des Zweiten Weltkrieges: Fünf US-Deserteuren gelingt nach einem Artilleriegefecht die Flucht vor der US-Militärpolizei. Auf ihrem Weg in die kriegsneutrale Schweiz geraten die Fahnenflüchtigen in die Fänge französischer Partisanen. Auf deren Befehl soll das Quintett nun den Sprengkopf der deutschen V2-Rakete entwenden - eine Mission, die einem Todeskommando gleichkommt...

Es waren weniger die Schauspieler, die mich zum schauen dieses Films animierten, sondern mehr die Referenz des guten Quentin Tarantino's, dem dieser Streifen so gut gefällt, dass da nächstes Jahr ein Remake seinerseits folgen wird.

Der Film ist absolut gradlinig inszeniert worden. Kein leeres Gerede - ab gehts, quasi ohne grosse "Setup-Time" in den LKW, kurzes Intro, der Zuschauer erfährt, dass unsere Helden von den eigenen Leuten erschossen werden sollen, unter anderem wegen Mord, Befehlsverweigerung, etc. Joa, und schon greift da ein Nazi-Bomber den Laster unserer Jungs an und von da an gehts erst richtig los. Der Film hat echt enorm Drive - klar, da wird nicht unbedingt die hochgradigste Action zelebriert. Aber, was da geböllert und gestorben wird, da wird selbst der Terminator noch neidisch.

Die Story ist klar auch auf Komik gedrillt. Da haben unsere Ami-Freunde einmal eine Rast am See, schon erblicken sie etwa 20 nackte junge deutsche Frauen - welche sich aber erst beim Anblick des dunkelhäutigen Fred Williamson als Nazi-Frauen zu erkennen geben und natürlich splitternackt aus dem Wasser zu ihren Maschinenpistolen rennen *gröhl*. Auch für uns Schweizer und sonstige Deutschsprechende (Hallo Deutschland, hallo Liechtenstein, hallo Österreich) gibts noch einen Grund dem Film einen weiteren Komik-Punkt zu geben. Da spricht doch der US-Srgt. Yeager "perfektes Deutsch" - joa.. hört sich eher so an, als hätte der Christoph Blocher (CH-Bundesrat) ein Ricola im Mund und versucht Englisch zu sprechen. Unfreiwillige Komik - absolut ins Schwarze getroffen.

Die Schauspieler spielten ihre Rollen mit dem prädikat "absolut genügend" durch die 96 Film-Minuten (neue Code 2 Langfassung) und wirken auch keineswegs peinlich. Eher im Gegenteil. Und als jemand mit Jahrgang '83 ist mir nur ein Schauspieler bekannt. Nämlich Fred Williamson, hier ständig mit Zigarre im Mundwinkel und Maschinengewehr in den Händen, bekannt als einer der "Titty-Twist-Besucher" im Rodriguez-/Tarantino-Spektakel "From Dusk Till Dawn".

Schlussendlich kann man sagen, dass man mit Inglorious Bastards einen Film vorliegen hat, welcher für Hollywood-Verhältnisse untypisch war in seiner Zeit. Der Film wird zu keiner Minute langweilig, hat enorm Drive, sogar Stunts werden von den Darstellern teils selbst gemacht (Fred Williamson - Sprung von der Brücke), es gibt zudem viel Ballereien, nackte Frauen... hach.... was will man(n) mehr? Die Story war zwar eigentlich saudoof - aber wen störts?

Grüsse
DomPatHug

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xiudt

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Bewertung7.0Sehenswert

Spaghetti-Kriegsfilm Marke Edeltrash. Dünne Story mit hohem Bodycount, hölzernen Darstellern und massenweise Explosionen. Und ja, es macht jede Menge Spass, 95 Minuten dabei zu sein!

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Keyser_Sozee

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Bewertung6.5Ganz gut

schöner trash....
bin mal auf das remake von tarantino gespannt.

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hoepperno1

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Bewertung9.0Herausragend

mal wieder kino der coolen sorte. wenn tarantino etwas empfiehlt, kann man sich drauf verlassen.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Keoma Regisseur auf fremden Pfaden. Hier gelingt ihm ein sehenswerter Kriegsfilm mit einer interessanten Besetzung. Auf Tarantinos Remake!! darf man sehr gespannt sein. Vielleicht wird dann ja mal das Original in Deutschland mehr gewürdigt.

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