Forgetting Dad
Forgetting Dad (2008), DE Laufzeit 83 Minuten, Dokumentarfilm, Kinostart 03.06.2010
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von Rick Minnich und Matt Sweetwood,
Drei Tage nach einem scheinbar harmlosen Autounfall verliert ein 45 Jahre alter Mann für immer sein Gedächtnis: Diagnose Amnesie. Von nun an nennt er sich “New Richard” und fängt ein neues Leben an, mit einer neuen Frau, weit weg von seiner früheren Familie. Viele Jahre später kehrt sein ältester Sohn mit einer Kamera zurück, um zu erfahren, weshalb sein Vater das Gedächtnis niemals wieder erlangte und öffnet die tiefen Wunden seiner Familie.
Mehr Bilder (4) und Videos (2) zu Forgetting Dad
Cast & Crew
-
Rick Minnich
-
Matt Sweetwood
Regie
Schauspieler
-
Rick Minnich
-
Matt Sweetwood
- Genre
- Langzeitdokumentation
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alzheimer, Amnesie, Autounfall, Neuanfang, Neues Leben, Unfall, Vater-Sohn-Beziehung, Verlassen der Familie, neue Frau
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Traurig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Forgetting Dad
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- Forgetting Dad: film-zeit.de
- Forgetting Dad: critic.de


















Kritiken (2) — Film: Forgetting Dad
José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschen„Forgetting Dad“ wirkt über weite Strecken wie eine Familientherapie, die auch tiefe Wunden aufreißt. Etwa bei Ricks Schwester Jan, die beim Lesen des ärztlichen Gutachtens vor der Kamera ins Weinen ausbricht. Trotz des manchmal voyeuristischen Blicks gelingt es dem Filmemacher, seiner Spurensuche durch herkömmliche dokumentarische Mittel wie Archivmaterial, Interviews und Off-Kommentar, aber auch dank der Kameraarbeit von Axel Schneppat und der Filmmusik von Ari Benjamin Myers eine dramaturgische Struktur aufzudrücken.
Dass die entscheidende Frage offen bleibt, gehört ebenso zu den künstlerischen Mitteln eines Dokumentarfilmes, der trotz berührender Momente nicht auf Überwältigung des Zuschauers zielt. Ihm bleibt es überlassen, eine Antwort zu finden.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenUnd das ist die größte Stärke des Films: Das er fragt, ohne zu antworten. Rick deutet Möglichkeiten an, stellt Vermuten und Hypothesen an, die das Verhalten seines Vaters erklären können, doch auf eine eindeutige und damit fast zwangsläufige reduzierte Antwort lässt er sich nicht ein. In diesen Momenten findet „Forgetting Dad“ zu nachgerade philosophischer Qualität, wird aus einer individuellen Vater-Sohn Geschichte eine universelle Erzählung über schwierige Familienverhältnisse und Abnabelungsprozesse.
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Kommentar — Film: Forgetting Dad
Kommentar schreibenJanus Winter 2010/06/09 15:50:06
Kommentar löschenDer Dokumentarfilm besticht mit berührenden Bildern, die zusammen mit dem unruhigen, intensiven Soundtrack an vielen Stellen einen regelrechten Sog entwickeln, dem man sich kaum entziehen kann. Ein philosophischer Diskurs über Identität, Familie und letztlich die Frage nach (Willens)Freiheit - spannend wie ein Krimi.
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