Frühling für Hitler

The Producers (1968), US Laufzeit 88 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Komödie, Kinostart 19.03.1976

noch nicht bewertet

Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.9
Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1
Community
318 Bewertungen
13 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Mel Brooks, mit Zero Mostel und Gene Wilder

Von einer Pleite kann man auch profitieren, zum Beispiel, indem man ein Theater in den Ruin treibt. Aus diesem Grund wollen ein Theatermanager und sein Kumpan das schlechteste Musical inszenieren, das sie finden können. Allerdings wird das musikalische Theaterstück über Hitler, das sie sich ausgesucht haben, zu einem Riesenerfolg. Im Jahr 2006 kam ein Musical-Remake dieses Films in die Kinos.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (12) — Film: Frühling für Hitler


Sortierung

Hoey-Lestrate

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kurz zum Inhalt: Der Theaterproduzent Bialystock und der Buchhalter Bloom, wollen einen riesigen Kassenflop auf die Bühne bringen indem sie ein hohes Budget stellen, aber bei der Produktion nur einen Bruchteil des Geldes ausgeben - und da bei einem Flop keine Gewinnbeteiligung für die Geldgeber rausspringt, haben beide genug Zeit sich erstmal im Ausland abzusetzen bevor der Differenzbetrag auffällt. Dafür organisiert man das schlechteste Drehbuch - das titelgebende Werk eines Nazis, das eine Glorie auf Hitler darstellt, den schlechtesten Regisseur und hundsmiserable Darsteller.... doch am Ende geht der Plan dann ganz schön daneben.
Frühling für Hitler ist ein wirklich sehr lustiger Mel-Brooks Film - meiner Meinung nach sogar sein bester. Alleine die Grundidee des Films ist schon dermaßen genial und originell, dass ich den Film trotz einiger Schwächen (unter anderem ist der Anfang etwas zu überdreht) einfach nur liebe. Spätestens wenn das Musical dann uraufgeführt wird und man das Entsetzen in den Gesichtern der Zuschauer sieht, kommt man aus dem Lachen nicht mehr raus.

Ein Film über den ich immer wieder lachen kann.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gearbreaker

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"The Producers", der gerne als Musical verstanden wird, tatsächlich aber nur die aberwitzige Entstehung eines Musicals beschreibt, führt uns die beiden Figuren Max Bialystock und Leo Bloom vor, die einen genialen Coup planen. Dabei wollen sie das Geld ihrer Sponsoren in ihre eigenen Taschen schaufeln, indem das geplante Musical als vollkommener Flop geplant wird.

Die konträren Hauptfiguren stehen dabei anfangs in einem besonders interessanten Verhältnis zueinander. Bialystock, der essentiell extrovertiert, arrogant, zwanghaft kontrollierend und selbsteingenommen ist, war einst ein berühmter Broadway-Produzent, der sich nun an reiche, alte Damen quasi prostituiert, um so über die Runden zu kommen. Leo Bloom, der eigentlich nur zu ihm geschickt wurde, um seine Bücher zu prüfen, ist ein introvertierter, hysterischer, nahezu neurotischer Bücherwurm und Bürokrat. Durch Zufall kommt Bloom auf die Idee für den Coup, die von Bialystock prompt aufgegriffen wird. Da er diese aber nicht alleine in die Tat umsetzten kann beginnt er nun Bloom, dessen Schwächen er vorher zur eigenen Belustigung ausnutzte, mit äußerster Freundlichkeit zu behandeln.
So steuern die beiden also ins Abenteuer, das schlechteste Musical zu produzieren. Sie beginnen damit, das schlechtmöglichste Skript zu suchen, das sie in Franz Liebkinds "Springtime for Hitler" finden, einer musikalischen Apologie für Hitler. Sie setzen ihren Plan fort, indem sie einen untauglichen Regisseur organisieren, Hitler durch den Hippie Lorenzo St. DuBois (kurz LSD) besetzen lassen und jedes Klischee über Deutschte verwenden, das ihnen unterkommt...

Das Musical selbst dient als Höhepunkt des Films und ist derart unglaublich überladen und (unfreiwillig) komisch, dass jeder Zuschauer nicht anders kann als zumindest zu schmunzeln. Die Protagonisten selbst sind dazu so verschroben und in ihren Eigenarten so aberwitzig überzeichnet, dass sie es mühelos schaffen den Rest des Films zu tragen, wobei der Film selten den rabiaten Hauruck-Humor des späteren Mel Brooks aufweist, sondern sich viel dezenter gibt.

"The Producers" ist somit definitiv kein Meisterwerk, aber im Gesamtwerk Mel Brooks' definitiv bemerkenswert und wert auf die Merkliste jedes Filmfreundes zu kommen.

Dafür gibt's sieben von zehn leicht übergewichtigen Musical-Produzenten ;-)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MarcelN44

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Merke: nicht jeder Film, der einem von jemandem empfohlen wird, der einem nahe steht, ist auch die Zeit wert...! Hier begrenzen sich die Highlights auf die Musical-Szenen. Davor und danach kann man ja die Wohnung saugen oder Hausaufgaben machen... ;-)
4/10

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mimuschka

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

ach war ich enttäuscht. nachdem ich die anderen filme aus mel brooks anfangszeit teilweise sehr gelungen und witzig fand (rapide abgebaut hat er erst anfang der 80er, beginnend mit "history of the world" und alles was danach kam), hatte ich mich wirklich gefreut. doch die beiden hauptdarsteller waren unerträglich unlustig und spielen so schlecht dass ich fast verfrüht ausgeschaltet hätte. sexistische und homophobe witze, plumbe kalauer, peinliche grimassen und viel geschrei. einfach nur nervig.
einziger lichtblick ist die vorführung des musicals am ende des films, wo meine mundwinkel zweimal kurz nach oben zuckten, daher gibts gerade noch 3 punkte.
schaut stattdessen lieber nochmal "blazing saddles", "young frankenstein", "high anxiety" oder "silent movie", denn das sind richtig gute parodien. kaum zu glauben dass sie vom gleichen regisseur stammen...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

doctorgonzo

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Zynismus und Zoten, ein echter Mel Brooks!
Wilder ist mit seiner Mimik der Dreh- und Angelpunkt dieses Films.
Weniger kontrovers als vielmehr anarchisch macht sich Brooks über zwei sonderbare und irgendwie ähnliche Mysterien her. Die Nazis und das Showbusiness.
Genial platzierte und getimte Gags, fantastisch erdachte Figuren. Brooks eben.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

pellekraut007

Antwort löschen

Jap! Ein "Schrein"-Film! xD!


dAJaro

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

ein mel brooks film, der keine katastrophe ist und nicht in schwarz/weiß aufgenommen wurde?
unglaublich, aber wahr!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

maslobojew

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Besonders das Casting und die Bühnenshow fand ich schon sehr witzig, oft nervte mich aber der Klamauk, besonders rund um die Dialoge der Producers.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andras

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Hab ein bisschen mehr erwartet von dem Film. Aus der Filmidee hätte man viel mehr rausholen können. Wenn man sich beispielsweise mehr auf das Casting der Schauspieler oder die Proben an sich konzentriert hätte. Das tat man aber nicht. Der Film kozentriert sich zu sehr auf die zwei Produzenten, OK der Film heißt ja nun mal auch "The Producers". Aber dennoch, zum brüllen komisch sind die beiden Hauptdarsteller nun wirklich nicht. Frag mich sowieso immer wieder, wer Gene Wilder eingeredet hat, er wäre lustig?
Nun gut hin und wieder muss man auch mal schmunzeln, aber ansonsten schleppt sich die Handlung ein wenig. Deshalb ist dieser Film in meiner "Man-kann-auch-über-Hiltler-lachen"-Filmliste nicht sehr weit oben angesiedelt. Zu dieser Thematik gab´s schon wesentlich bessere Filme.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

dbeutner

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Gene Wilder ist großartig! Der Rest des Films ist durchgehend nett, bleibt aber letztlich auf Schmunzelniveau; die Hitler-Casting-Szene ist wirklich groß. Ansonsten ist der Wiedersehensfaktor aber eher gering; dennoch fast 8 Punkte.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

magX

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon alleine die Idee des Films ist grandios und unterhaltsam - genauso wie der Film selbst. Außerdem ist der Humor viel besser als in den nachfolgenden Mel Brooks Filmen, da er nicht so oft ins Lächerliche abgleitet.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Der_muede_Joe

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Alleine das Casting für die Rolle des Adolf Hitler gehört in den Comedy-Olymp!!! Wie auch der ganze Rest...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kersten

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk!

bedenklich? 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch