Gegen die Wand

Gegen die Wand (2004), DE
Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 11.03.2004

7.4 Kritiker
77 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
15419 Bewertungen
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Gegen die Wand - Bild 2542638
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von Fatih Akin, mit Birol Ünel und Sibel Kekilli

Um der Strenge ihres türkischen Elternhauses zu entkommen, ist die junge Sibel zu allem bereit. In ihrer Verzweiflung bittet sie den 40-jährigen Alkoholiker Cahit, eine Scheinehe mit ihr einzugehen. Der willigt ein, und für einen kurzen Moment scheint die Rechnung aufzugehen: Sibel gewinnt ihre lang ersehnte Freiheit und Cahit versucht noch einmal, sein verpfuschtes Leben in den Griff zu bekommen. Doch je mehr er sich in die lebensfrohe junge Frau verliebt, desto mehr gerät der alternde Säufer aus dem Gleichgewicht. Unaufhaltsam bewegt sich das ungleiche Paar auf eine Katastrophe zu.

Handlung

Der Film zeigt zunächst den depressiven Cahit (Birol Ünel), der sich sturzbetrunken nach einer Kneipenrauferei in seinen Wagen setzt und ungebremst gegen eine Wand fährt. Er überlebt den Unfall nahezu unverletzt und findet sich in psychiatrischer Behandlung wieder. Dort begegnet er in einer Selbsthilfegruppe der jungen Türkin Sibel (Sibel Kekilli), die ihn, ohne nur ein Wort mit ihm gewechselt zu haben, bittet sie zu heiraten. Er lehnt ab.

Der Zuschauer erfährt in der Folge mehr über die Probleme Sibels, die in der Klinik ist, weil sie versucht hat sich die Pulsadern aufzuschlitzen. Sie lehnt sich so gegen ihre traditionelle Familie auf und will mehr vom Leben als den durch die Religion vorgezeichneten Weg zu gehen. Als sich die beiden nachts aus der Klinik stehlen, bittet sie ihn erneut, sie zu heiraten. Als er wieder ablehnt, schlitzt sie sich erneut die Pulsadern auf. Er rettet sie, indem er die offene Wunde abbindet.

HochzeitAus der Klinik entlassen, hat Cahit doch Mitleid mit Sibel und beschließt bei ihrer Familie um ihre Hand anzuhalten. Die Eltern willigen etwas widerwillig ein. Damit ist es natürlich nicht getan, seine Hilfestellung hat weitreichende Folgen. Kurz darauf zieht Sibel bei ihm ein und beginnt sein stumpfes Leben auf den Kopf zu stellen. Damit sie die Miete aufbringen kann, besorgt er ihr einen Job als Frisörin bei…

  • DVD
Erscheinungstag: 16.10.09
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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Gegen die Wand

Flibbo: wieistderfilm.de

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6.5Ganz gut

[...] „Gegen die Wand“ gibt sich mit den Handkameras, Achsensprüngen und einer fast penetranten Soundtrack-Flut sehr impulsiv, dynamisch, wild und hochemotional bis ins Groteske. Ein Film, der sich bei seinem Streben nach Schonungslosigkeit und Authentizität regelrecht überschlägt, was sich nicht nur in den teils unnötig expliziten Nackt- und Gewaltszenen äußert. Ein intensives, drogengetränktes, interessant gespieltes Drama, das im letzten Viertel einer befremdlichen Tempodrosslung unterliegt. Akın erzählt in seiner nach eigenen Angaben bis dato persönlichsten Arbeit von Weiterentwicklung und Selbstzerstörung. Erfrischend unparteiisch arbeitet er dabei die Tragik der Unvereinbarkeit zweier Welten – hier repräsentiert von Hamburg und Istanbul – heraus. [...]

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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9.0Herausragend

Die junge, in Deutschland aufgewachsene Türkin Sibel (Sibel Kekilli) leidet unter dem Druck, den ihr die Traditionen ihrer Familie auferlegen und deren Einhaltung Vater und Bruder peinlichst überwachen. Verzweifelt begeht sie einen Suizidversuch, doch dieser misslingt ihr ebenso wie dem alkoholkranken Außenseiter Cahit (Birol Ünel), ebenfalls ein Türke, der in Deutschland aufgewachsen ist.
In der psychiatrischen Klinik lernen sie sich kennen und Sibel fällt mit der Tür ins Haus, als sie Cahit unverblümt fragt, ob er sie heirate. Als Gegenleistung dafür, dass er den Schein-Ehemann spielt, bietet sie ihm an, seinen Haushalt zu versorgen. Darüber hinaus soll es für keine Seite Verpflichtungen geben.
Der vom Leben enttäuscht zurückgelassene Cahit geht schließlich auf den Vorschlag ein. Zu Beginn fragt man sich noch, warum. Später im Film bringt es Cahit selbst auf den Punkt: Sie waren wechselseitig der Strohhalm für den anderen, an den man sich klammern konnte…

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Fatih Akin ist es gelungen, die Zerrissenheit türkischstämmiger Deutscher im Widerspruch zwischen türkischer Tradition und deutscher Gegenwart ohne jede Larmoyanz zu dramatisieren. Diskriminierungsdebatten und andere politische Korrektheitseinbrüche spielen keine Rolle - Akin geht es allein um die Heimatlosen, um Sibel, die sich selbst nicht aus der Tradition lösen kann, um Cahit, der schlecht Türkisch spricht, aber trotzdem nie ganz in Deutschland angekommen ist.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Keine Frage: Der Film traut sich was. Er wird, gewiss, sein Publikum spalten, und nicht nur das türkische. Und doch zerfällt er, trotz der schauspielerischen Höchstleistungen, nach einem grandiosen ersten Teil in zwei Hälften, die nicht mehr wirklich zusammenpassen wollen.

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Kommentare (56) — Film: Gegen die Wand

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RoosterCogburn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Aber ich war insofern überrascht, weil ich etwas anderes erwartet habe. Von Regisseur Fatih Akin kannte ich bisher Filme wie "Kurz und schmerzlos", "Solino" oder "Im Juli". Akin ist ein sehr dramatischer und intensiver Film gelungen. Der nicht den Fehler macht, in eine gefühlsbeladene Schmonzette abzudriften. Ein emotional mitreissendes, gefühlsstarkes Liebesdrama. Intensiv und emotional, abstoßend und anziehend zugleich - toller Film!

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Fuross Schwarz

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Bewertung10.0Herausragend

Dieser Film hat definitiv das Zeug zum Klassiker. Und vermutlich ist er das schon. Eine spannende Story vom Anfang bis Schluss und mit traurigem und ungewissem Ende, das irgendwie zu diesem Meisterwerk von Fatih Akin passt. Hier treffen verschiedene Kulturen (türkische Musik bis Depeche Mode) und Charaktere (Modern & Altmodisch) aufeinander. Ein Film, den man nicht vergisst. Dieser Film ist der Beweis, dass man mit wenig Geld ein grossartiges Kinoerlebnis zaubern kann. Und das mit bis dahin völlig unbekannten Schauspielern....oder wer kannte schon Sibel Kekili oder Birol Ünel davor.

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Karowdame

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Habe erst beim zweiten Anschauen gemerkt, wie toll der Film ist! Ein sehr intensiver Film...

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

"I was dead when I met her... I died long before...She gave me Life... "
Atomkitschig in 1000 Fällen.aber nicht hier.
Wenn der überragende Birol Ünel dies sagt,ist der Film eigentlich schon vorbei...
Ich kann (eigentlich nicht wirklich,nicht ganz) verstehen das man den Film nicht mag,ich glaube hier gibt es nur Lieben oder Hassen...
Eine ausführliche Beschreibung wird folgen,aber das ich diesen Film aus tiefstem Herzen liebe,das musste ich sofort (05:28 Uhr + 1,8,glückliche Promille) kundtun...

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Wumz

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Gegen die Wand ist einer der großartigsten deutschen Filme. Und du hast völlig recht, für mich stand das auch nach 5 Minuten ohne Promille fest.


Andy Dufresne

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Die Promille sind nur der Grund dies äüßern zu müssen,die Liebe aus tiefem Herzen ist die Basis...;)


vannorden

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Bewertung9.0Herausragend

DAS Melodrama des neuen Jahrhunderts. Etwas sensibel inszeniert und gespielt (bis auf Sibel Kekilli, die sehr hölzern agiert), aber trotzdem mit der Schlagkraft eines Holzhammers. Der süßliche, nie hoffnungslose Fatalismus lässt eine energische Liebe Akins zu seinen Figuren und dem Leben mit all seinen Schmerzen spüren. Außerdem hat ein Film mit einem Lied der Birthday Party immer schon gewonnen.

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Baumkopf Holzfaust

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Atemberaubend. Ignoriert man dieses hintergründige selbstmitleidige "Wir orientierungslosen Deutschtürken" Gejammer rockt der Film vor allem durch seine Hauptdarsteller.

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Discostu

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Bewertung7.0Sehenswert

Gegen die Wand ist meiner Meinung nach nicht das Meisterwerk, als das es oft gehandelt wird, aber zweifellos ein spannender und mitreißender Film, der vor allem von seinen sympathischen (wenn auch extremen) Charakteren lebt.
Leider konnte mich die schauspielerische Leistung von Sibel Kekilli nicht immer überzeugen, manchmal klangen ihre Äußerungen schlicht auswendig gelernt. Auch ist die Darstellung der Familie der weiblichen Hauptfigur recht klischeehaft geraten, wobei dies nicht heißen soll, dass es nicht wirklich auch solch streng konservative türkische Familien in Deutschland gibt, aber so ein Film kann natürlich Verallgemeinerungen über Migranten in Deutschland Vorschub leisten.
Die Handlung einer vorgetäuschten Liebe, die zu einer echten wird, hat es auch schon das ein oder andere mal zu oft in der Kinogeschichte gegeben, weshalb es mir gut gefallen hat, dass der Film seine Handlung, gerade als es zum gegenseitigen Liebeseingeständnis gekommen wäre, durch einen dramatischen Zwischenfall in eine völlig andere Richtung lenkt. Zum Glück hat Akin es auch vermieden, ein unpassendes Happy End ans Ende zu stellen, weshalb sich insgesamt ein runder, sehenswerter Film ergibt.

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cruzha

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Bewertung6.0Ganz gut

Wuchtig inszeniertes Familiendrama, in dem Kekilli mir allerdings zu dick aufträgt und mir die generelle Grundstimmung deutlich zu depressiv ist. Für mich persönlich viel zu viel schlechte Laune und melancholische Ausweglosigkeit, selbst wenn das Thema per se schon wenig Spielraum für ein Lächeln lassen sollte.

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george.taylor

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Bewertung0.0Hassfilm

Grottig in allen Belangen!

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Sigmund

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:D


RoosterCogburn

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Ich bin der gleichen Ansicht wie Andy Dufresne und Dridge. Man sollte den Usern hier ruhig ihre Meinung lassen. Obwohl ich es doch begrüsse, wenn diese dann auch begründet wird. Aber das hast du im Anschluss (in den Antworten) noch nachgeholt. Es ist zwar wunderbar sich in angemessenen Rahmen untereinander über das Thema auszutauschen. Aber man muss doch niemanden für seine Meinung verurteilen und versuchen sie ihm auszureden. Das man halt unterschiedlicher Meinung über Filme ist, ist doch Sinn der Sache von moviepilot. Wie blöd wäre es denn, wenn wir alle den gleichen Rotz geil finden würden und uns dauernd mit Michael Bay die Birne zu hämmern würden?
@george.taylor: Bezgl. deiner Aufzählung deutscher Filme. Ich will nicht klugscheissen (oder doch!). Aber wenn ich mich nicht irre und du Ruzowitzky's "Die Fälscher" meinst, dann ist das kein deutscher Film. Ich meine, der gewann den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film – ich hab das deswegen noch im Kopf weil es der erste Oscar für Österreich war. Die hatten vorher noch keinen.


resli

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film hat was. Die Geschichte vermag zu fesseln, die Milieuschilderungen sind eindringlich.

Vermutlich werde ich nun geteert und gefedert: Aber für mich fährt Sibel Kekilli den Film gegen die Wand. Mit ihrer übertrieben aufgedrehten, affektierten Spielweise ist sie echt schwer zu ertragen. Sie sucht ständig den Effekt und löst an Stelle von Betroffenheit Nervosität aus. Im Theater würde man sagen: sie chargiert!

Schade, denn Birol Ünel liefert als Cahit eine Glanzleistung. Er verkörpert alles, was Sibel Kekilli fehlt: Souveränität, Sensibilität, Kraft, Ruhe.

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Reload

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Bewertung7.0Sehenswert

Es ist immer wieder das gleiche Phänomen: Nach den überschwänglichen Lobhuldigungen, die der Film von Fatih Akin erfahren hat, erwartet man einen überdurchschnittlichen Film. Ist es dann soweit, ist man meistens etwas enttäuscht. So auch hier. "Gegen die Wand" ist wirklich ein sehenswerter Film, vor allem die Härte des Lebens, die die Akteure überfällt, ist nicht alltäglich und geht unter die Haut. Auch die mehrfach preisgekrönten Darsteller wissen durchaus zu überzeugen. Doch beinhaltet die Geschichte eine gewisse Leere, die wohl auch absichtlich erzeugt werden soll. Diese Leere kann einen umhauen, zum Nachdenken anregen oder einfach kalt lassen. Mich hat sie weder kalt gelassen, noch umgehauen aber richtig gegrübelt hab ich auch nicht. Es fehlt dieser "Wow" Effekt, der "Gegen die Wand" zu einem herausragenden Film macht. Wie gesagt, er ist hart und ungeschönt, es geht um Integration, eine ungewöhnliche Lovestory ist enthalten, das alles ist in teils wunderbaren Bildern festgehalten.

Die positiven Kritikpunkte überwiegen, so sollte man "Gegen die Wand" definitiv mal gesehen haben, er gehört zu den besseren deutschen Filmen. Ich hoffe, dass mich "Auf der anderen Seite", der zweite Teil von Akins geplanter Triologie, mehr überzeugen kann.

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Panta.Rhei

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film endet fuer den Mann da wo er angefangen hat, an der Wand.

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Panta.Rhei

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anderer seits .. hat er den Rat vom Doktor befolgt und einer irretierten Frau am ende das Glueck gebracht.

nein der film aergert mich


Panta.Rhei

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ich mag happy end's


Kaiser1337

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Bewertung9.5Herausragend

Ich habe bisher "Im Juli" und Gegen die Wand von Fatih Akin geguckt.
Ich bin ein richtiger Fan von seinen deutsch-türkischen Produktionen geworden.
Gegen die Wand war 1a gespielt. Die Schauspieler waren perfekt besetzt und füllten die Rollen mit 100%iger Identifikation aus. Die Offenheit, mit der die Deutschtürken ihre Konflikte zwischen türkischer Tradition und moderner Gegenwart austragen, ist einfach genial dargestellt. Die klaren Aussprachen beeindrucken. Die Gefühle und emotionalen Momente werden großartig dargestellt. Die Verbundenheit der Türken zu ihrer Heimat Deutschland, als sie in Istanbul waren, ist unverkennbar und finde ich persönlich stark.
Da kennt man so ganz andere Darstellungen aus den Medien.
Ist leider schon eine Weile her, als ich ihn im Fernsehen sah, aber so ist er mir in Erinnerung geblieben: ein Top-Film, in dem die Schauspieler und die Story überzeugen.

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transporthammel

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Bewertung6.0Ganz gut

Irgendwie konnte mich "Gegen die Wand" nicht so richtig begeistern. Anstatt Aussagen über das Leben von Türken in Deutschland oder die Unterschiede beider Kulturen zu treffen, erzählt der Film die Geschichte zweier sehr extremer Charaktere, deren Entscheidungen und Entwicklung für mich nicht immer nachvollziehbar waren. Trotzdem: Tolle Schauspieler und Bilder, und spannend ist der Film auch.

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filmtipp

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film fällt aus der Rolle und fährt den deutschen Film "gegen die Wand". Was aber gut ist. Denn somit schafft er es, den Zuschauer authentisch einzunehmen, ohne gefühlsduselig zu werden.

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Shorty06

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Gegen die Wand von Fatih Akin. Heilige oder Hure? Bei Weitem der Beste deutsche Film, den ich bisher gesehen habe. Es geht um den Konflikt, der zwischen der türkischen Tradition und der jungen Generation dieser türkischstämmigen Familien in Deutschland. Doch irgendwie geht es auch überhaupt nicht darum. Vielmehr geht es um Liebe, Vertrauen, und das Zusammenhalten in schweren Situationen. Es geht um Genuss und Verzicht. Fatih Akin hat mit dem Charakter der Sibel den wohl tiefsten und vielschichtigsten Charakter der Filmgeschichte erschaffen. Man kann sie zu keinem Zeitpunkt völlig durchschauen. Mal ist sie die perfekte Ehefrau, im nächsten Moment scheint ihr nichts an der Ehe zu liegen, dann folgt sie festen moralischen Richtlinien, zu einem anderen Zeitpunkt scheinen diese über Bord geworfen zu werden. Heilige und Hure in einem. Der Charakter des Cahit ist ebenso vielfältig, macht aber im Laufe des Films, wohl auch aufgrund seines Alters, keine große Wandlung durch. Er erkennt die Liebe. Sibel Kekilli und Birol Ünel spielen exzellent. Fatih Akin baut seinen Film auf wie eine Oper, die in 5 Akte gegliedert ist. Zwischen den jeweiligen Akten wird ein türkisches Lied von einer Gruppe vorgetragen. Akin fasst mit seinem Film explosiven Stoff an. Es gibt unzählige Szenen, in denen mir der Atem stockte, welche man so in keinen anderen Filmen zu sehen bekommt. Hart und gleichzeitig wunderschön, geht es in "Gegen die Wand" zwischen Hamburg und Istanbul um die Liebe zweier Menschen. Ist Sibel im Endeffekt eine Heilige oder eine Hure? Das wird jeder für sich selbst entscheiden müssen. Für mich ist sie ersteres.

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Snake Charmer

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na und ? wenn es ihr Bedürfnis ist...


Shorty06

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dann ist rumhuren eben ihr Bedürfnis...


Kreator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beeindruckendes deutsch-türkisches Gesellschaftsdrama, das mit seiner unheimlich intensiven Art und Weise die Tradition türkischer Familien in Frage stellt und mit der Jugend konfrontiert. Mit der Figur der Sibel versucht der Regisseur darzustellen, ob es denn überhaupt in der heutigen deutsch-türkischen Gesellschaft, in der die Kinder längst in Deutschland aufgewachsen sind und mit der hiesigen Kultur vertraut sind, noch von Logik sei diese konservativen Traditionen, wie Zwangsheirat etc. auszuüben. Die meisten türkischen Familien merken dadurch gar nicht, was sie ihren Kindern überhaupt antun. Ein eben solches fast erwachsenes Kind ist Sibel. Sie ist auf der Suche nach Idendität. Doch findet sie diese nicht bei ihren türkischstämmigen Familie und Bekanntenkreis. Sie identifiziert sich eher mit der freiheitssuchenden Jugend von heute. Und gerade dies ist der Knackpunkt. Macht es nun noch wirklich Sinn in einer solchen multikulturellen Gesellschaft, wie Deutschland, sein Kind regelrecht einzupferchen und vorzuschreiben, wie es seine Zukunft zu leben hat? Ich denke eher nicht. Genau das stellt Fatih Akin mit seinem sehr ernsten und brisanten Drama "Gegen die Wand" dar. Vielleicht öffnen sich nach Anschauen, des Filmes einigen besagten mal die Augen.

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Anele171

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film selbst hat mir gut gefallen. Kurzweilig, wichtiges Thema, für einen deutschen Film ausgesprochen ausdrucksstark. Letzteres nicht zu letzt dank der großartigen Haupt-Darsteller.
Das Bonusmaterial auf der DVD sollte man sich in diesem Fall auf jeden Fall schenken! Der Film allein steht für sich, und verliert mit jedem Satz in den Interviews für mich an Authentizität (was ja eigentlich eine Stärke des Filmes ist)..

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Dalia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wohl einer der besten deutschen Filme, die ich je gesehen habe.
Unglaublich intensiver Film mit zwei überzeugenden Schauspieler, die einen durch die Achterbahnfahrt dieser außergewöhnlichen (und traurigen) Geschichte führen.
Wahnsinn.

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Joe Gillis

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Bewertung7.0Sehenswert

Akin greift die Geschichte eines amour fou aus dem sogenannten prallen Leben und läßt sich von der (selbst-)zerstörerischen Leidenschaft seiner Figuren mitreißen. Das Buch, das weitgehend auf ironische Distanzierung verzichtet, hält dabei gekonnt die Waage zwischen dichter Milieuschilderung und melodramatischer Zuspitzung; die Darsteller – vor allem der außerirdische Birol Ünel – tragen den Film souverän über die eine oder andere Länge hinweg. Irritierend ist angesichts des eindrucksvollen erzählerischen Gespürs für die komplexe Beziehung der Charaktere allerdings die visuelle Banalität dieses Werkes.

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