Gegen die Wand
Gegen die Wand (2004), DE Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 11.03.2004
81 Bewertungen
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17588 Bewertungen
83 Kommentare
Keine
von Fatih Akin, mit Birol Ünel und Sibel Kekilli
Mit Sibel Kekilli und Birol Ünel in den Hauptrollen gewann Fatih Akins schonungsloses Drama Gegen die Wand auf der Berlinale 2004 den Goldenen Bären.
Um der Strenge ihres türkischen Elternhauses zu entkommen, ist die junge Sibel (Sibel Kekilli) zu allem bereit. In ihrer Verzweiflung bittet sie den 40-jährigen Alkoholiker Cahit (Birol Ünel), eine Scheinehe mit ihr einzugehen. Der willigt ein, und für einen kurzen Moment scheint die Rechnung aufzugehen: Sibel gewinnt ihre lang ersehnte Freiheit und Cahit versucht noch einmal, sein verpfuschtes Leben in den Griff zu bekommen. Doch je mehr er sich in die lebensfrohe junge Frau verliebt, desto mehr gerät der alternde Säufer aus dem Gleichgewicht. Unaufhaltsam bewegt sich das ungleiche Paar auf eine Katastrophe zu.
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Cast & Crew
- Genre
- Ehedrama, Familiendrama, Romanze, Sozialdrama, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Hamburg, Istanbul, Türkei
- Handlung
- Affäre, Alkohol, Alkoholismus, Angst vor der Ehe, Anstalt, Arrangierte Ehe, Autounfall, Depression, Deutsch-Türkisches Zusammenleben, Drogen, Drogenmissbrauch, Ehe, Eltern-Kinder-Beziehung, Entlassung aus dem Gefängnis, Familie, Familienkonflikte, Flucht, Freiheitsentzug, Gefangenschaft, Hochzeit, Hotelzimmer, Liebe, Mitbewohner, Psychiatrie, Religion und Übersinnliches, Religiöse Erziehung, Sanatorium, Scheinehe, Schlägerei, Selbsthilfegruppe, Selbstmordversuch, Selbstzerstörung, Strenger Vater, Suizid, Totschlag, Unfall, Vergewaltigung, Verlassen der Familie
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Romantisch, Traurig
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Kritiken (6) — Film: Gegen die Wand
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Fatih Akin inszeniert eine Liebesgeschichte, aufgeladen mit physischer und psychischer Gewalt, die trotz ihr kompromisslosen Brutalität, zwischen Tod, Suizidversuchen, Drogen und Vergewaltigung, immer ihre zärtlichen und sensiblen Augenblicke bewahrt, die nicht nur authentisch sind, sondern auch gleichzeitig ein realistisches wie eindringliches Bild zeichnen, ohne jegliche Rührseligkeit oder Klischees. "Gegen die Wand" ist ehrliches, schweres, intensives und ebenso berührendes Gefühlskino. [...]
Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Göksel Algan Thu, 27 Dec 2012 12:31:51 -0000
Antwort löschenWow, was für eine Kritik, einfach klasse!
SoulReaver Thu, 27 Dec 2012 18:18:32 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :)
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] „Gegen die Wand“ gibt sich mit den Handkameras, Achsensprüngen und einer fast penetranten Soundtrack-Flut sehr impulsiv, dynamisch, wild und hochemotional bis ins Groteske. Ein Film, der sich bei seinem Streben nach Schonungslosigkeit und Authentizität regelrecht überschlägt, was sich nicht nur in den teils unnötig expliziten Nackt- und Gewaltszenen äußert. Ein intensives, drogengetränktes, interessant gespieltes Drama, das im letzten Viertel einer befremdlichen Tempodrosslung unterliegt. Akın erzählt in seiner nach eigenen Angaben bis dato persönlichsten Arbeit von Weiterentwicklung und Selbstzerstörung. Erfrischend unparteiisch arbeitet er dabei die Tragik der Unvereinbarkeit zweier Welten – hier repräsentiert von Hamburg und Istanbul – heraus. [...]
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenDie junge, in Deutschland aufgewachsene Türkin Sibel (Sibel Kekilli) leidet unter dem Druck, den ihr die Traditionen ihrer Familie auferlegen und deren Einhaltung Vater und Bruder peinlichst überwachen. Verzweifelt begeht sie einen Suizidversuch, doch dieser misslingt ihr ebenso wie dem alkoholkranken Außenseiter Cahit (Birol Ünel), ebenfalls ein Türke, der in Deutschland aufgewachsen ist.
In der psychiatrischen Klinik lernen sie sich kennen und Sibel fällt mit der Tür ins Haus, als sie Cahit unverblümt fragt, ob er sie heirate. Als Gegenleistung dafür, dass er den Schein-Ehemann spielt, bietet sie ihm an, seinen Haushalt zu versorgen. Darüber hinaus soll es für keine Seite Verpflichtungen geben.
Der vom Leben enttäuscht zurückgelassene Cahit geht schließlich auf den Vorschlag ein. Zu Beginn fragt man sich noch, warum. Später im Film bringt es Cahit selbst auf den Punkt: Sie waren wechselseitig der Strohhalm für den anderen, an den man sich klammern konnte.
Für eine…
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenFatih Akin ist es gelungen, die Zerrissenheit türkischstämmiger Deutscher im Widerspruch zwischen türkischer Tradition und deutscher Gegenwart ohne jede Larmoyanz zu dramatisieren. Diskriminierungsdebatten und andere politische Korrektheitseinbrüche spielen keine Rolle - Akin geht es allein um die Heimatlosen, um Sibel, die sich selbst nicht aus der Tradition lösen kann, um Cahit, der schlecht Türkisch spricht, aber trotzdem nie ganz in Deutschland angekommen ist.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenHier trifft das deutsche Kino der Empfindsamkeit auf die Leidenschaft und das Temperament der türkischen Kultur. Die Figuren reagieren aufeinander mit den größten Emotionen und den ultimativen Handlungen. Akins Figuren sind wild und lebendig.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenKeine Frage: Der Film traut sich was. Er wird, gewiss, sein Publikum spalten, und nicht nur das türkische. Und doch zerfällt er, trotz der schauspielerischen Höchstleistungen, nach einem grandiosen ersten Teil in zwei Hälften, die nicht mehr wirklich zusammenpassen wollen.
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Kommentare (77) — Film: Gegen die Wand
zmpfl Sat, 18 May 2013 07:01:02 -0000
Kommentar löschenWie lange habe ich mich vor dem Film gedrückt...
Diverse Auszeichnungen, überall hochgejubelt, extrem, hart, düster, pessimistisch, hoffnungslos, verkrustete türkische Traditionen, Selbstzerfleischung der Protagonisten etc...
Dann kannte ich noch die Szene, in der Sibel verprügelt wird.
Und ein deutscher Film isses auch noch ;)
Naja, warum soll ich mich mit einem so offensichtlich schweren Brocken mit deprimierenden Titel eigentlich belasten ??
Gut, dass ich's trotzdem gemacht habe :)
Der Film strahlt eine unglaubliche Kraft aus, zieht einen sofort in seinen Bann, ist spannend, uneitel, lustig, handwerklich ohne Tadel, hat 2 mitreissende Hauptdarsteller, ist optisch ansprechend und hat auch noch einen geilen Soundtrack.
Ich fand den Film überhaupt nicht bedrückend und die Geschichte des Paars, daß heiratet, damit die Frau ihre Freiheit gewinnt, ist insgesamt positiv und lebensbejahend.
Nicht abschrecken lassen, glasklare Empfehlung !
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Andy Dufresne Tue, 14 May 2013 23:32:05 -0000
Kommentar löschenLiebe ist Annehmen.
Sie ist die höchste Disziplin auf Erden.
In der Liebe befreien sich zwei Menschen.
In dem, was für Liebe gehalten wird, binden sie sich aneinander.
- George Spencer-Brown -
In diesem Sinne ist "Gegen die Wand" Annehmen und (schmerzliche) Befreiung...
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movie.max Wed, 15 May 2013 08:59:08 -0000
Antwort löschenDer hat mich wahrlich umgehauen, als ich ihn vor kurzem das erste mal sah. Deutsches Kino in seiner mit Abstand kraftvollsten Form.
Leider lässt er nach, als er sich nach Budapest verlagert.
jollyroger Wed, 15 May 2013 09:51:09 -0000
Antwort löschenAkin's bester für mich.
Kamell Wed, 15 May 2013 10:22:10 -0000
Antwort löschenViel Weisheit über die Liebe in den letzten Tagen, Andy, schön :-)
Alle 5 Antworten zeigen
stalker Wed, 15 May 2013 10:52:49 -0000
Antwort löschenJepp, Akins bester!
Andy Dufresne Wed, 15 May 2013 22:30:07 -0000
Antwort löschen@Alle: Absolut, ja :)
dilan.or.5 Tue, 14 May 2013 00:45:44 -0000
Kommentar löschenGegen die Wand ist extrem.
Extrem emotional, negativ und schwarzweißblickend.
Deshalb fühlte ich mich als türkischstämmige Deutsche ein wenig von dem Film beleidigt.
Behandelt er doch eine Minderheit.
Der Film stellt im Grunde nur die vermeidlichen Klischees und Ängste der ( türk.) Elterngeneration dar.
Eine Frau, die sich in Deutschland emanzipiert, muss natürlich auch gleich abstürzen ect. pp.
Alles ist provokativ und es läuft nachdem Hau-drauf-Muster ab,immer krasser wird die selbstzerstörerische Spirale der Ereignisse und diese Übertreibung hat "etwas".
Es sind die Schwächen und die Stärken des Films zu gleich und das habe ich wirklich selten.
Regietechnisch hat Akin alles richtig gemacht und der Film lässt mich mit einem mulmigen Gefühl zurück.
Übrigens: Birol Ünel ist schauspielerisch nochmals sehr positiv herauszuheben.
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headmusic Sat, 06 Apr 2013 14:55:14 -0000
Kommentar löschenEin Film voll emotionaler Wucht und Sogwirkung! Die zwei Hauptdarsteller agieren als ginge es um ihr Leben! Fatih Akin hat einige tolle Filme gemacht aber man kann guten Gewissens behaupten, dass dies sein Meisterwerk ist. Absolut sehenswertes Filmhighlight!
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michael.pliet Thu, 04 Apr 2013 16:03:38 -0000
Kommentar löschenSchade das es solche Filme nur selten ais deutschen Landen gibt. Wir können eben doch nicht nur Komödien. Packendes Drama dessen Außmaß sich erst im Laufe des Filmes offenbart. Klasse und glaubhafte Darsteller. Die Schweigers und Schweighöfers sollten sich von Fatih Akin mal einiges abschauen.
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Hushpuppy Mon, 18 Feb 2013 00:32:08 -0000
Kommentar löschenKrasser Film. Danach ging es mir total schlecht für mehrere Stunden. Aber krasse Leistung der Darsteller.
Auf gar keinen Fall ein Wohlfühlfilm. Sehr unbequem.
Man sollte sich gut überlegen, wann man ihn guckt.
Die Vergewaltigungsszene hat mich total umgehauen, das war so krass.
Kriegt nur keine 10 Punkte, weil ich Moviepilot nutze, damit es mir Filme gefällt auf die ich stehe.
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Fedkek2 Thu, 07 Feb 2013 12:03:05 -0000
Kommentar löschenBester "deutscher" Film den ich kenne! Nur das letzte Drittel ist ein wenig in die Länge gezogen.
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Riese96 Mon, 28 Jan 2013 14:28:58 -0000
Kommentar löschenDer Film behandelt zwar ein ernstes Thema, aber trotzdem erreicht er Mich nicht.
Die Handlung ist OK bis naja. Der Untertitel, der natürlich wichtig ist,
hat Mich auch gestört!
Ich lehne Mich mal weit aus dem Fenster und behaupte 'mal Wir haben schlimmere Probleme, Meiner Meinung nach!
Ein Film der Einem gefällt oder nicht!
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movie.max Sat, 26 Jan 2013 14:05:45 -0000
Kommentar löschenErst durch seine Verlagerung nach Istanbul büßt 'Gegen die Wand' einiges an Kraft ein.
Was davor alles geschieht ist jedoch so stark, bewegend und überzeugend, dass man sich Akin's Liebenden nicht entziehen kann. Birol Ünel ist so unfassbar selbstzerstörerisch und tragisch, dass mir der Klos noch ein ganzes Weilchen im Hals stecken wird. Sibel befindet sich stets zwischen tollem Spiel und miesem Overacting, was sich jedoch verschmerzen lässt.
Aber wie gesagt: Nur die deutschen Szenen sind Extraklasse, in der Türkei erfolgt der logische Rückschluss, kraftvoll ist es jedoch nicht mehr ganz. Schade.
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Göksel Algan Thu, 27 Dec 2012 12:41:57 -0000
Kommentar löschenEin mehr als gelungener Streifen in vielen Hinsichten. Es fängt mit den extrem guten schauspielerischen Leistungen an, vorallem mit der von Birol Ünel (im Film Cahit) und hört bei der Vorstellung von der "Porno-Queen" wenn man sie so nennen darf (Sibel Kekilli) auf. Einfach super wie die beiden sich mit ihren Rollen identifizieren. Das genau macht ja meistens den halben Film aus. Hinzu kommt halt das elegant geschriebene Drehbuch von Fatih Akin. Die Regie bekam er dann natürlich ebenfalls mehr als gut hin. Die Produktion hat sich diese Preise auch sicherlich verdient, vorallem halt auch Fatih Akin nach so einer intensiven Arbeit die er mit Gegen die Wand präsentierte. Ein wenig Irrtum taucht gegen Ende auf, als der Film anfängt sich ein wenig zu überspielen. Im Normalfall soll der Film ja sogar noch länger dauern, doch er wurde wegen seiner langen Dauer geschnitten. Da merkt man halt das man ab und zu ein wenig "zu viele" Ideen im Kopf fliegen hatte und manches unnötig aufgeblasen hat. Manchmal ist kürzer besser, wie es dieser Film bestätigt. Rundum eine solide Vorstellung im Komplettpaket und ein mehr als anschaulicher Film.
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uncut123 Fri, 19 Oct 2012 02:52:37 -0000
Kommentar löschendas ist ein film der x-traklasse!!!
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poesie91 Thu, 06 Sep 2012 11:10:56 -0000
Kommentar löschenIch fand den Film einfach zu "krass", er hat meine Psyche ziemlich durcheinander gewirbelt. Am Ende konnte ich ihn einfach nicht mehr ertragen. Das heißt nicht, dass dieser Film schlecht ist- nur für mich ist er nichts.
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ell Tue, 04 Sep 2012 21:33:10 -0000
Kommentar löschenBirol Ünel..ohne Worte.
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Chewbacca Fri, 17 Aug 2012 09:08:16 -0000
Kommentar löschenFatih Akins deutsch-türkisches Drama wurde mehrfach ausgezeichnet und erregte durch seine Hauptdarstellerin damals mehr Aufsehen als ihm meiner Meinung nach zusteht. Sibel Kekilli, die ihre erste Karriere nur startete um Geld zu verdienen, spielt recht überzeugend, obwohl man merkt, dass alles auf Independent-Niveau gedreht wurde, was ihr zu Gute kommt. Den intensiveren Part übernimmt Birol Ünel, der es wahrlich nicht leicht hat, seiner Rolle aber gerecht wird und sehr viel Antipathie auf seine Seite zu ziehen weiß. Leider zieht sich die Handlung aber über weite Strecken nur so dahin und kommt nur selten extrem heftig mit einem neuen Seitenhieb daher, der nicht ausreicht die Spannung zu heben.
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aberaber Sat, 04 Aug 2012 11:51:00 -0000
Kommentar löschenMit "Gegen die Wand" konnte ich nicht wirklich was anfangen. Wenn nicht gerade geschrien oder geflucht wurde, waren die Dialoge ziemlich hölzern. Birol Ünel, den Darsteller des Alkoholikers Cahit, fand ich aber sehr gut.
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Framesurfer Tue, 24 Jul 2012 14:51:48 -0000
Kommentar löschenJunge Türkin versucht ein freies Leben zu führen und reißt dadurch sich und alle herum ins Verderben. Einziger Hoffnungsschimmer ist die Rückkehr in die alte Heimat. Was ist das für ein finsteres Weltbild? Im Grunde ist der Film Ausdruck einer zu tiefst koservativen Einstellung und verdammt nahe an einer Blut und Boden Ideologie. Aber nein, er ist von einem türkischen Regisseur, der in Deutschland lebt. Das ist Integration, das ist Multikulti. Mir bleibt ein ungutes Gefühl.
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Fineout Sun, 22 Jul 2012 21:53:04 -0000
Kommentar löschenIch bin ehrlich: von deutschen Filmen erwarte ich einfach keine große Sensation. Und dafür, dass ich in "Gegen die Wand" auch mit einer, na ja: "negativen Einstellung" in den Film ging, muss ich sagen, dass ich dafür ganz gut unterhalten wurde. Die Geschichte ist nichts besonderes und sonst ist es für meinen Geschmack auch etwas zu viel von dem Klischee-Zeug, was türkische, "strenge" Eltern angeht dabei. Aber alles in allem verdient sich der Film 6 Punkte...
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textar Thu, 07 Jun 2012 14:45:19 -0000
Kommentar löschenüberbewertet
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Commentator Sun, 27 May 2012 09:23:03 -0000
Kommentar löschenAkin spielt mit der Provokation und spricht ein Thema an, welches zwar durchaus ernst zu nehmen ist, aber doch nur eine minimale türkische Minderheit betrifft. Bei dem Film bekommt man dadurch leider ein verschobenes Bild von Türken, die von ihrer Kultur nicht nur unglaublich gastfreundlich sind, sondern normalerweise eine unglaublich funktionierende Familienbande haben. Das alles kommt aber in keinem Deut zum Vorschein. Deshalb werde ich das Gefühl nicht los, dass Akin auf Teufel komm raus provozieren wollte und dabei setzt er auf eine türkische Pornodarstellerin. Wie passend. Für mich deshalb mehr eine persönliche Abrechnung als ein guter Film.
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she's lost control Fri, 25 May 2012 10:26:53 -0000
Kommentar löschenIch bin im Allgemeinen kein großer Fan von deutschen Filmen, außer wenn es um Fatih Akin geht. "Gegen die Wand" hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt und mich bis zum Ende nicht losgelassen. Klasse.
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