Godzilla
Gojira (1954), JP Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Katastrophenfilm, Horrorfilm, Kinostart 10.08.1956
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13 Kommentare
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von Ishirô Honda, mit Akira Takarada und Momoko Kôchi
Vor Japans Küste werden Boote von einem gigantischen Monster angegriffen und versenkt. Die Einwohner der Odo-Insel nennen es Godzilla. Der Wissenschaftler Dr. Yamane vermutet, dass es sich um einen 50 Meter großen Dinosaurier aus der Jura-Periode handelt, der durch Atombomben aufgeschreckt wurde und nun sein Unwesen treibt. Godzilla legt Tokio in Schutt und Asche, das Militär kann das Monster nicht aufhalten. Dr. Serizawa hat eine todbringende Erfindung gemacht, doch er hat Angst, diese einzusetzen. Erst als er sieht, was Godzilla angerichtet hat, kann seine Freundin Emiko ihn überzeugen seine Waffe einzusetzen.
Cast & Crew
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Ishirô Honda
-
Akira Takarada
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hideto Ogata
-
Momoko Kôchi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emiko Yamane
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Akihiko Hirata
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Daisuke Serizawa-hakase
-
Takashi Shimura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kyohei Yamane-hakase
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Fuyuki Murakami
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Professor Tanabe
-
Sachio Sakai
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hagiwara
Regie
Schauspieler
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Ishirô Honda
-
Takeo Murata
- Genre
- Terrorismus, Katastrophenfilm, Japan-Monster-Film
- Ort
- Japan, Schiff
- Handlung
- Eidechse, Insel, Japaner, Klassiker, Kultfilm, Rieseneidechse, Schiffbruch
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Godzilla
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Trailer zum Film Godzilla










Kommentare (13) — Film: Godzilla
Kommentar schreibenjoseph_tura 2011/03/15 00:03:32
Kommentar löschen"Godzilla" galt immer als der Versuch, die Auswirkungen der Atombombenabwürfe zu verarbeiten. Jetzt erweist sich der Original-Godzilla als unfassbar prophetisch. Der letzte Satz:
"Wenn wir in maßloser Vermessenheit fortfahren die Atomkraft zu mißbrauchen, kann es sein, dass Schlimmeres geweckt wird, kann es sein, dass größeres Unheil über uns hereinbricht als dieser Godzilla."
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BobbyIII 2011/03/01 00:24:45
Kommentar löschenDer erste Godzilla kommt erstaunlich untrashig daher. Selbst die Schnittabfolge ist für 1954er Verhältnisse stark erhöht und dadurch sogar für heutige Sehgewohnheiten annehmbar. Der reflektierende Hintergund (der Angst vor Atombomben) schimmert immer mal wieder durch. Der Film besitzt zwar auch einige Schwächen (manche von denen sind auch dem Alter geschuldet), das täuscht aber nicht darüber Hinweg dass ich von Hondas Original stark überrascht wurde. Erstaunlich gut!
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Keoma 2010/11/06 16:05:29
Kommentar löschenWer an Godzilla denkt, denkt in den meisten Fällen wahrscheinlich (von Ausnahmen abgesehen) an quietschbunte Monsterkloppereien, die ohne jeglichen Ernst ein paar vergnüglich trashige Stunden bescheren. Das Original ist anders, völlig anders.
Neun Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki war die japanische Seele noch immer schwerst verletzt und Godzilla war/ist die fleischgewordene Inkarnation dieser Schmach. Hier wird gelitten, Menschen sterben, die Infrastruktur bricht zusammen, radioaktive Verseuchung wohin Godzilla auch geht...alles ist WEIT entfernt von den Kaspereien späterer Filme. In einer Szene erscheint Big G auch hinter einem gebäude, das der Atombombenkuppel in Hiroshima vedächtig ähnelt.
Die Tricks sind überaus gut gemacht. Godzilla wird (bis heute) von einem Stuntman im Kostüm gegeben aber da hier die Angriffe meist bei Nacht stattfinden und der Film zudem in s/w ist, wird der Dilletantismus weitestgehend 'geschluckt' und vor allem der Angriff auf Tokyo ist auch heute noch recht beeindruckend.
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Filmkenner77 2010/10/05 11:47:17
Kommentar löschenGanz netter Kult, aber heute doch arg überholt. Das manifestierte japanische Trauma des Atomsschlags in Form eines Monsterfilms.
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krokounleashed 2010/08/09 14:46:53
Kommentar löschenIm Gegensatz zu späteren Vertretern des Genres (Das ich trozdem sehr liebe), hat dieser Film eine wirklich gute Story. Drama und Vergangenheitsbewältigung Japans (Immerhin wurde der Film ja nicht all zu sehr nach Nakasaki und Hiroshima gedreht) mit der Atombombe. Ja im Prinzip muss man diesen ersten Godzilla eher zu den Anti-Kriegs-Filmen zählen und nicht ins Trash-Genre.
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SamRamJam 2010/05/27 15:13:06
Kommentar löschenEin Film aus einer Zeit in der die Ängste eines Volkes aufgegriffen wurden und durch SciFi und Horror kompensiert wurden. Die Amis hatten die 50er Jahre Untertassen für den Komunismus, die Japaner Godzilla für die Atombombe. Vielleicht ist die Welt durchs Internet zu klein geworden um heutzutage die Stimmung eines Landes aufzufangen, vielleicht gibt es auch nur so viele Filmmacher das zu viele Filme zu einem Thema entstehen um zu einem Nenner zu kommen (was jetzt weder positiv noch negativ gemeint ist... it's evolution baby ;)
Mit nahezu akribischer Sorgfalt inszeniert und mit einem Heer von Miniaturmodellbauern hergestelt wo die Hauswand eben nicht nur Pappe ist (was dann bei Jun Fukuda nur allzuoft aufkam) sondern zig winzige Bausteinchen umherfliegen.
Leider wurde der Film damals trotz enormen Erfolg nicht verstanden weswegen die Produzenten ab Teil 2 den Hintergrundsinn wegließen in der Annahme das den eh keiner rafft.
Und natürlich auch schade dass Nicht-Godzilla Kenner durch die darauf erschienenen Welle an Monster-Kloppe-Filmen nicht interessiert sind diesem einzelnen Meisterwerk eine Chance zu geben. Wenn aber doch dann die japanische Fassung (eigentlich müsste doch mittlerweile jeder wissen das Godzilla von den Amis 'verstümmelt' wurde).
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Becks87 2010/07/09 16:16:15
Antwort löschenNaja die deutsche Fassung beruht aber nicht auf der amerikanischen sondern schon auf der japanischen Langfassung, wurde aber um 12 Minuten gekürzt. die Amis haben eigene Szenen mit einem amerikanischen Schauspieler gedreht der einen Reporter spielt. Die sind in der deutschen Fassung nicht enthalten.
SamRamJam 2010/09/21 07:32:40
Antwort löschenUm GANZ genau zu sein schnitten die Amerikaner die besagten 12 Minuten raus die ihnen zu ''japanisch'' waren oder auf die amerikanischen Atombomben anspielten da man befürchtete das Publikum bliebe ansonsten weg. Immerhin war Japan ja ein alter Kriegsgegner. Um den Verkauf zusätzlich anzukurbeln engagierte man Raymond Burr der eben, wie du schon sagtest, als Reporter ein paar unwichtige Statements zur Zerstörung wiedergibt. Diese Reporterszenen fehlen in der deutschen Fassung, allerdings wurde nach wie vor die ''entjapanisierte'' Fassung verwendet. Und somit ist der Film von den Amerikanern verstümmelt worden da nicht von Deutschen geschnitten. ;-)
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Becks87 2010/09/21 10:30:15
Antwort löschenBei Schnittberichte steht es ein bisschen anders, so interpretiere ich das jedenfalls ^^.
Da steht nämlich, dass die deutsche Fassung auf der japanischen beruht und lediglich um 12 Minuten gekürzt wurde.
Zu den Kürzungen der US-Fassung steht dort nichts, allerdings wird erwähnt, dass diese zusätzlich auch umgeschnitten wurde. Leider gibt es dort noch keinen Vergleich mit der US-Fassung.
Ich glaube man kann sagen, dass es 3 verschiedene Fassungen gibt:
Japan: ungeschnitten
dt.: um 12 min gekürzt
US.: gekürzt, umgeschnitten und um eigenes Material ergänzt
SamRamJam 2010/09/21 13:33:25
Antwort löschenSo, ich habe mir die Geschichte des Rumgeschnipsel nochmal durchgelesen... man ist das verwirrend, aber es ist wohl wie du es sagst. Naja, zum Glück ist es ja mittlerweile kein Problem die Originalversion zu finden^^
Tesafilm 2010/05/11 14:15:56
Kommentar löschenGodzilla ist einfach kult!
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maslobojew 2010/04/11 11:54:01
Kommentar löschenZentral scheint mir hier zu sein, dass die Japaner mit diesem Streifen ihr eigenes Atombombentrauma thematisieren bzw. verarbeiten. Die Action ist dem wohltuend untergeordnet bzw. das Leid, was entsteht und die Diskussion um Für und Wider im Umgang mit gefährlichem Forschungswissen bekommen angemessen viel Platz, wenn gleich das Ganze ein wenig sehr trivial, naiv und tricktechnisch auf B-Niveau erscheint. Das ist aber egal! Der Film ist von 1954, also erst 9 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki entstanden, und die japanische "Langfassung" (92 min) - siehe Atrice: ohne reingeschnittene amerikanische Schauspieler (!) - ist weitaus interessanter als Emmerichs Streifen von 1998, weil dieser in gar keinen sinnvollen Kontext gestellt werden will.
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Baradagi 2010/04/02 13:06:45
Kommentar löschenIshiro Hondas Klassiker, der das Genre des Daikaiju Eiga ins Rollen brachte und somit ein ganz eigenes Subgenre hervorbrachte... Die meisten Fans der Reihe sehen Godzilla sicherlich lieber mit anderen Monster herumbalgen und werden dieses düstere Monsterdrama wohl nie so recht verstehen... Von Roland Emmerichs kläglichem Versuch, den Namen Godzilla auf ein Remake von The Beast from 20.000 Fathoms (1953) zu klatschen mal ganz zu schweigen...
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Astrice 2010/01/17 15:08:20
Kommentar löschenReptar zerstoert Japan... wenn ich Wort Klassiker in meiner Rezension erwaehne, wird mich der Candyman holen, deswegen spar ich mir das... Bitte schaut euch das jap. Original an und spart euch die schrecklich verschnittene Amifassung, in die andere (... ja, NATUERLICH amerikanische, der Held MUSS doch Amerikaner sein, die Helden sind doch immer... ) Schauspieler reingeschnitten wurden und der brachial umgeschnitten und bis weit ueber die Unsinnigkeit hinaus umsynchronisiert wurde. Hoechstens zu Recherchezwecken zu empfehlen. (HOW low can U go?)
Achtet auf die großartige Musik und die unglaublichen Sounds.
Und schaut euch danach die Southpark-Folge mit den Japanern an (FUCKING WHALES! FUCKING DOLPHINS! Ich glaube Staffel 13, Folge 11...), dann habt ihr einen schoenen Themenabend zusammen. Und das mit ganz viel Tiefgang. Und ja, das ist was Gutes.
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guggenheim 2009/05/03 17:01:39
Kommentar löschenNicht meines. 2 Punkte für den Kultstatus.
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AgentGuhl86 2007/07/31 12:22:28
Kommentar löschenDer Ursprung der nuklear verstrahlten Superechse! Ein Klassiker den man gesehen haben muss!
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DoM 2007/07/25 16:21:08
Kommentar löschenNach KingKong das "Monster" schlechthin . . . dem Film sieht man sein Alter zwangsweise an, was den eigentlichen Qualitaeten keinen Abbruch tut! Anschauen - Klassiker!
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