Godzilla

Gojira (1954), JP Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Katastrophenfilm, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 10.08.1956

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6.9
Kritiker
11 Bewertungen
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5.4
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21 Kommentare
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von Ishirô Honda, mit Akira Takarada und Momoko Kôchi

Vor Japans Küste werden Boote von einem gigantischen Monster angegriffen und versenkt. Die Einwohner der Odo-Insel nennen es Godzilla. Der Wissenschaftler Dr. Yamane vermutet, dass es sich um einen 50 Meter großen Dinosaurier aus der Jura-Periode handelt, der durch Atombomben aufgeschreckt wurde und nun sein Unwesen treibt. Godzilla legt Tokio in Schutt und Asche, das Militär kann das Monster nicht aufhalten. Dr. Serizawa hat eine todbringende Erfindung gemacht, doch er hat Angst, diese einzusetzen. Erst als er sieht, was Godzilla angerichtet hat, kann seine Freundin Emiko ihn überzeugen seine Waffe einzusetzen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (21) — Film: Godzilla


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Turokko

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als riesiger Godzilla Fan hielt ich mich von dem Original komischerweise immer fern !
Schwarz/Weiß und dann noch 1954 erschienen, dachte ich mir ich schau lieber nochmal die neueren an ab Godzilla- die Rückkehr des Monsters von 1981.
Aber irgendwann kaufte ich mir dann doch die Extended Cut dvd weil ich mir endlich mal ein Bild machen wollte wie sich das eigentlich alles erst entwickelt hat !
Und dann .... puuurrrre Begeisterung !
Was dieser 59 Jahre alte Schinken in sich hatte war einfach nur granz große Klasse!
Die Story war fesselnd, es gab keine lächerlichen Außerirdischen Wesen die die Weltherrschafft an sich reißen bzw sie zerstören wollten. Es gab keine riesigen lächerlichen Roboter und vorallem gab es keinen Godzilla, der wie in den 70ern auf einmal anfangen konnte zu fliegen WTF !!!??
Alles in diesem Film blieb.... (ich sags jetzt mal für dieses Genre)... realistisch festgehalten! Es gab nur das radioaktive und warscheinlich durch Atombomben mutierte Mythologische Monster, und die Menschheit die sich gegen Ihm stellen musste !
Und um mal auf den Punkt zu kommen.
Godzilla ist ein genialer Klassiker!
Er ist kurz und knackig, hat eine tolle Geschichte und einen unvergesslichen Soundtrack den vermutlich die ganze Welt kennt genauso wie sein berühmter Schrei !!
Und all das muss man ihm wirklich zusagen obwohl er schon über 59 Jahre auf dem Buckel hat !
Hut ab ;)

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Skywalker_

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein japanischer Film aus dem Jahre 1953 indem eine Monsterechse Tokyo in Schutt und Ache legt...
Braucht man noch mehr Argumente um den Film gut zu finden?
Na schön, es soll ja Leute geben die als Kinder nicht voller Genuss die mühevoll aufgebaute Sandburg oder Legostadt genüßlich zerstampft haben.
Für diese Leute muss ich dann wohl erwähnen, dass Godzilla nicht "nur" ein weiterer Monsterfilm ist. Die Antiatomwaffenhaltung des Films wird zwar ncht gerade sonderlich subtil vermittelt, aber seis drum immerhin hat der Film überhaupt was wichtiges zu sagen.
Im Gegenzug dazu wird die Frage nach der Ethik der Wissenschaft ziemlich gut aufgegriffen und sinnvoll verarbeitet.Bis auf den einäugen Wissenschaftlicher(welchen ich sehr stark fand) sind die Figuren nicht sonderlich interessant verfügen jedoch über ein sehr soldies Charakterprofil. sodass sie einem immerhin nicht ganz egal sind. Schauspielerich gibts auch nicht viel zu meckern.
Absolut Spekatkulär gelungen sind die Spezialeffekte! Aufgrund einer fantastischen Montagearbeit vergisst man immer wieder, dass hier nur ein Typ im Echsenkostüm am Werk ist. Schwer beeindruckt hat mich auch die düstere Atmosphäre, die wirklich das Gefühl von Panik und Entsetzten vermittelt. Gekrönt wird die düstere Atmosphäre durch ein herrvorragendes Ende, welches nichts für schwache Gemüter ist.
Auch besonders lobenswert ist der Soundtrack, allem voran natürlich das berühmte Godzilla-Theme, welches mit dem wohl besten Soundeffekt der Filmgeschichte beginnt(Dem Schrei des Godzillas)
Insgesamt ein Film indem viel zu Bruch geht und der mich trotzdem nachdenklich zurückließ.
Das muss man erstmal schaffen und somit ist Godzilla ein verdienter Klassiker und Pflichtprogramm für jeden Filmfreund!

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lieber_tee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

1953 verursacht in den USA ein Atombomben-verschreckter Rhedosaurus "Panik in New York" und spielt Unsummen an Kohle ein. Die japanische Toho-Produktionsfirma ist schwer begeistert und kontert mit einer Sauriermischung, die nicht Stop-motion-animiert ist sondern als Gummikostüm, in Zeitlupe, durch Miniatursets watschelt und neben heißem Feueratem sein charakteristisches, Kontrabass-betontes Gebrüll heraus stöhnt.
Godzilla (Gojira) erblickt nach Millionen von Jahren einsamen Höhlenlebens die Wasseroberfläche, weil Atomtests ihm sein Futter versauen. Ziemlich angepisst und hungrig macht er (oder sie?) die japanischen Gewässer und Küstenstriche unsicher. Dabei essen sieht man ihn allerdings nie, dafür stapft er mit schwerem Schritt, trotz heftiger militärischer Gegenwehr / Stromschlägen, alles nieder. Erst ein von lieblich-christlichen Kindergesang spontan geläuterter Super-Wissenschaftler kann ihn kamikazehaft und mit einer Super-Wasserstoff- (äh Sauerstoff-) Bombe erfolgreich-fies zersetzten.
Geprägt von mystischen Geheimnissen ala "King Kong", dem Kanto-Erdbeben (1923) und Trauma des 2. Weltkrieges, insbesondere der Atombomben-Angst, ist "Godzilla" eine überraschend ernsthafte Parabel über die Hybris des Menschen mit didaktisch aufgearbeiteter radioaktiver Warnung (besonders in der japanischen Langfassung).
In kraftvollen S/W Bildern, die immer wieder an Kriegs-Aufnahmen erinnern, wird die Evakuierung, das Leiden der Zivilbevölkerung und der sinnlose Kampf gegen Atombomben hinauf beschworen.
Das Platt-trampeln von menschlicher Zivilisation macht im Vergleich zu seinen 27 Nachfolgern nur eine geringe Zeitspanne aus. Aber gerade diese wenigen Filmminuten heben das schlecht-gelaunte Kautschuk-Monster in den Himmel der Pop-Kultur.
Noch heute zerstören Kinder und Erwachsene leidenschaftlich-lustvoll liebevoll aufgebaute Landschaften mit Genuss, ob im Sandkasten oder im CGI-Blockbuster-Kino.
Trotz zeit-bedingten Holprigkeiten, antiquiertem Frauenbild und hölzernen Schauspielern ohne Identifizierungspotential stampft sich dieses prähistorische Zelluloid immer wieder in mein (Trash-) Herz
und völlig verstrahlt schmunzle ich mich in meine Kindheit zurück.

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lieber_tee

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Ja, die US-Version ist höchstens filmhistorisch interessant, das Original bei weitem besser.


N. Hornblower

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@tee: Stimmt, der Nostalgie-Effekt wertet so manches auf.


DKennyK

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Bewertung7.0Sehenswert

Der erste Godzilla. Viele haben von ihm gehört, aber nur wenige haben ihn tatsächlich gesehen. Dabei lohnt es sich.

Die Alterung des Materials lässt sich nicht von der Hand weisen. Die Effekte und Kostüme wirken aus heutiger Sicht trashig und teilweise echt albern. Dabei muss jedoch beachtet werden, das Godzilla hier im Gegensatz zu seinen Sequels als waschechter Horrorschocker konzipiert ist und dieses Prädikat zu seiner Zeit zu Recht getragen hat. Aus heutiger Sicht macht insbesondere die Verbindung der veralteten s/w-Technik im Zusammenspiel des äonenalten Monsters einen ganz eigenen Reiz aus. Bei der Sichtung kam ich mir vor wie in einer Zeitreise, die mich im ersten Viertel des Films wirklich zum Gruseln gebracht hat, so toll und ernsthaft wie es inszeniert wurde. Besonders diese Ernsthaftigkeit und der vollständige Verzicht auf Humor machen den ersten Godzilla zu etwas Besonderem.
Leider hat das Monster sehr wenig Screentime und der Haupttteil des Films wird von der Rahmenhandlung eingenommen, aber wenn Godzilla Tokio in Schutt und Asche legt ist dies ein Bild für die Götter.

Fazit: 7.0 Punkte für ein tolles Stück Nostalgie und als Danksagung für den Beginn einer der besten Filmreihen aller Zeiten.

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Alienator

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Bewertung9.5Herausragend

Ganz großer Klassiker

Hier ist er: der Meister aller Monster, der Anfang des großen Trashfilms, die Mutter aller Lustigkeiten: Godzilla, das s/w-Original. Unbestritten gut, unbestritten schlecht. Dieser alte Schinken japanischer Billigzauberei, wo die SFX simpel aber originell sind für ´54, zeigt noch besser als alle Nachfolgefilme (besonders der Vergleich zur US-Version), wozu Godzi fähig ist und was einen Godzillafilm ausmacht. Allerdings gibt es doch Unterschiede im Vergleich zu anderes Godzis: anfangs erscheint er garnicht trashig,sondern provoziert echten Grusel, oder die Tatsache, dass dieser Godzilla böse und deswegen kompromissloser als die Sequels sind; Menschen sterben,werden plattgetreten usw... Mit diesem (im Übrigen einige Szenen sind mit Sicherheit vom Ur-King Kong übernommen) Film verarbeiten die Japaner sicherlich ihr Kriegstrauma, was vorallem der Schluss zeigt und den darauf folgenden Plädoyer gegen Atomwaffen.
Ein Hoch dieser Urmonstereinführung.

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Sozionaut

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich saß in meinem Pyjama und sah Godzilla. Ich hatte Angst. Ich liebte ihn.

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cinram

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Bewertung9.0Herausragend

Ernsthafter, verstörender und fast deprimierender Monster- Horrorstreifen, der zum ersten Mal das (neben King- Kong) berühmteste Ungeheuer der Filmgeschichte präsentiert!
Dieses erste Werk über das Riesenreptil ist in der gesamten "Godzilla"- Reihe als einmalig zu bezeichnen, denn die Bedrohung, die dem Meer entsteigt und Tokio dem Erdboden gleichmacht, ist hier von dem ehemaligen Dokumentarfilmer und Regieassistenten Inoshiro Honda gnadenlos und erschreckend realistisch in Szene gesetzt worden!
Mit dem Klamauk der späteren Serien- Teile hat dieser "Gojira" nichts gemeinsam:
Hier ist deutlich die Angst, die Verzweiflung und das Entsetzen in den Gesichtern der Protagonisten zu erkennen!
"Godzilla" ist natürlich ein politischer Film, verarbeitet das "Trauma" der beiden Atombombenabwürfe, indem er hier dem Schrecken eine riesige Gestalt und einen Namen gibt und versucht vor allem, vor dem nuklearen Mißbrauch zu warnen!

Düster und beklemmend ist hier die Atmosphäre! Eine Motivation seitens des Monsters gibt es nicht! Es will zerstören, verfügt außerdem über einen radioaktiven Atem, den es ähnlich einsetzt wie einen Flammenwerfer, bringt pure Vernichtung und auch das Militär hat keine Möglichkeiten, dem Terror dieser Kreatur Einhalt zu gebieten!
Eindrucksvoll untermalt wird der Schrecken von der tiefen, melancholischen Marschmusik Akira Ifukubes, der vom eigentlichen Drehbuch so gut wie nichts wußte und von Honda lediglich die Information bekam, daß er die Begleittöne zu dem größten, gnadenlosesten und furchtbarstem Wesen schreiben sollte, das jemals auf der Leinwand zu sehen war, was dem Musik- Professor bravorös gelang!
Die Bewegungen der beiden Studiomitarbeiter Haruo Nakajima und Katsumi Tezuka im "Godzilla"- Dress, das 50 Kg wog, wurden mit einer Geschwindigkeit von 72, statt 24 Bildern pro Sekunde gedreht und dann in Normalgeschwindigkeit abgespielt, um das Ungeheuer mächtiger und majestätischer erscheinen zu lassen!
Dasselbe Verfahren wurde bei der Zerstörung der Häuser, Wohnviertel und Straßenzügen Tokios, die originalgetreu nachgebaut wurden, angewandt! Übrigens bestand hier sämtliches Material aus mühsam und liebevoll zusammengesetzten Miniatur- Bausteinen und nicht aus Pappe! Selbst die Autos und Panzer waren aus Alteisen gefertigt, damit diese nicht nach Plastik aussahen!
Was das markerschütternde Gebrüll "Godzillas" betrifft, so ist hier den Tontechnikern -nach einer Idee von Akira Ifukube- ein kleines Meisterstück gelungen:
Eine dicke Klaviersaite wurde mit einem Lederhandschuh in Schwingung versetzt! Der dabei entstandene Laut wurde anschließend per Tonband verlangsamt und erhielt so sein charakteristisches, knarzendes und weltberühmtes Volumen!
Auch wenn das "Toho"- Studio aus Kosten und Zeitgründen auf Stop- Motion Effekte verzichtet und stattdessen Männer in einer Latex- Hülle agieren ließ, so belief sich das Budget auf sensationelle 60 Mio. Yen, was 1954 etwa 900.000 $ entsprach!
In Japan stürmten 10 Millionen Zuschauer die Kinos und insgesamt spielte "Godzilla" dort 152 Mio. Yen ein!
Das Filmmonster erlangte eine weltweite Popularität und im Laufe der Jahre und infolge mehr oder weniger gelungener Fortsetzungen (wohlgemerkt in einem völlig anderen Stil und erst recht ohne Aussage), bildeten sich Fangemeinden ohne Zahl!
Obwohl "Gojira" verständlicherweise inzwischen etwas Staub angesetzt hat und die F/X
längst überholt sind, so bietet dieser Monster- Klassiker doch eine einmalige Atmosphäre, die ihn, wie gesagt, zum mit Abstand, Besten, der gesamten Reihe macht!

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Kong

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*Bananereich


cinram

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*Bananenimm


deevaudee

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Bewertung7.5Sehenswert

Das eigentümliche Gebrüll von Godzilla, dazu die einsetzende Musik, die ohne Abstriche fantastisch ist. Und schon begibt man sich dank des Schwarz/Weiss auf eine Zeitreise. Godzilla, mit eine meiner Kindheitserfahrungen, und noch heute, immer wieder tollen Athmosphäre die geschaffen wurde! Es macht spass, zusehen zu dürfen, wie ein Mensch im Kuschelkostüm durch die Modelwelt trampeln darf, und alles platt macht. Ich liebe diesen Streifen einfach. Aber paar Abzüge gibts in der B-Note. Dennoch ein "musst du gesehen haben"! Filmgeschichte par excellance!!

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diceman

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

[...]
Erfreulich auch, daß bis zum Ende hin menschliche Schicksale die Geschichte mitbestimmen; die Riesenechse mag Star des Films sein, jedoch nicht sein Protagonist. Diesbezüglich hat sich mit zunehmend ausufernden Monster vs Monster-Brawlings der Nachfolger einiges geändert. Auch das Ende ist dank melodramatischen Twist ungleich trauriger ausgefallen (und behält sich eine mögliche Rückkehr des TOHO-Wappentiers vor). Daß aber Godzilla letzendlich in 27 weiteren Filmen Primär- und Kollateralschaden austeilen würde, davon hätte wahrscheinlich selbst Ishiro Honda nicht zu träumen gewagt. Die unvermeidliche Frage, ob nun überholtes Relikt oder unverzichtbarer Klassiker, gebe ich in rhetorischer Absicht an den Leser zurück. Selbstverständlich darf man GODZILLA langweilig finden oder unspektakulär; nicht jedoch schlecht. Und den Film in der Trash-Sparte ablegen, geht gar nicht. [...]

--> Review in voller Länge:
http://www.dasmanifest.com/04/godzillamaerchenvoneinerechsedieauszogkaratezulernen/godzilla.php

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joseph_tura

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Godzilla" galt immer als der Versuch, die Auswirkungen der Atombombenabwürfe zu verarbeiten. Jetzt erweist sich der Original-Godzilla als unfassbar prophetisch. Der letzte Satz:

"Wenn wir in maßloser Vermessenheit fortfahren die Atomkraft zu mißbrauchen, kann es sein, dass Schlimmeres geweckt wird, kann es sein, dass größeres Unheil über uns hereinbricht als dieser Godzilla."

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BobbyIII

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Bewertung6.5Ganz gut

Der erste Godzilla kommt erstaunlich untrashig daher. Selbst die Schnittabfolge ist für 1954er Verhältnisse stark erhöht und dadurch sogar für heutige Sehgewohnheiten annehmbar. Der reflektierende Hintergund (der Angst vor Atombomben) schimmert immer mal wieder durch. Der Film besitzt zwar auch einige Schwächen (manche von denen sind auch dem Alter geschuldet), das täuscht aber nicht darüber Hinweg dass ich von Hondas Original stark überrascht wurde. Erstaunlich gut!

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Keoma

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer an Godzilla denkt, denkt in den meisten Fällen wahrscheinlich (von Ausnahmen abgesehen) an quietschbunte Monsterkloppereien, die ohne jeglichen Ernst ein paar vergnüglich trashige Stunden bescheren. Das Original ist anders, völlig anders.
Neun Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki war die japanische Seele noch immer schwerst verletzt und Godzilla war/ist die fleischgewordene Inkarnation dieser Schmach. Hier wird gelitten, Menschen sterben, die Infrastruktur bricht zusammen, radioaktive Verseuchung wohin Godzilla auch geht...alles ist WEIT entfernt von den Kaspereien späterer Filme. In einer Szene erscheint Big G auch hinter einem gebäude, das der Atombombenkuppel in Hiroshima vedächtig ähnelt.
Die Tricks sind überaus gut gemacht. Godzilla wird (bis heute) von einem Stuntman im Kostüm gegeben aber da hier die Angriffe meist bei Nacht stattfinden und der Film zudem in s/w ist, wird der Dilletantismus weitestgehend 'geschluckt' und vor allem der Angriff auf Tokyo ist auch heute noch recht beeindruckend.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz netter Kult, aber heute doch arg überholt. Das manifestierte japanische Trauma des Atomschlags in Form eines Monsterfilms.

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krokounleashed

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Bewertung9.0Herausragend

Im Gegensatz zu späteren Vertretern des Genres (Das ich trozdem sehr liebe), hat dieser Film eine wirklich gute Story. Drama und Vergangenheitsbewältigung Japans (Immerhin wurde der Film ja nicht all zu sehr nach Nakasaki und Hiroshima gedreht) mit der Atombombe. Ja im Prinzip muss man diesen ersten Godzilla eher zu den Anti-Kriegs-Filmen zählen und nicht ins Trash-Genre.

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Tesafilm

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Godzilla ist einfach kult!

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maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

Zentral scheint mir hier zu sein, dass die Japaner mit diesem Streifen ihr eigenes Atombombentrauma thematisieren bzw. verarbeiten. Die Action ist dem wohltuend untergeordnet bzw. das Leid, was entsteht und die Diskussion um Für und Wider im Umgang mit gefährlichem Forschungswissen bekommen angemessen viel Platz, wenn gleich das Ganze ein wenig sehr trivial, naiv und tricktechnisch auf B-Niveau erscheint. Das ist aber egal! Der Film ist von 1954, also erst 9 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki entstanden, und die japanische "Langfassung" (92 min) - siehe Atrice: ohne reingeschnittene amerikanische Schauspieler (!) - ist weitaus interessanter als Emmerichs Streifen von 1998, weil dieser in gar keinen sinnvollen Kontext gestellt werden will.

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Baradagi

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ishiro Hondas Klassiker, der das Genre des Daikaiju Eiga ins Rollen brachte und somit ein ganz eigenes Subgenre hervorbrachte... Die meisten Fans der Reihe sehen Godzilla sicherlich lieber mit anderen Monster herumbalgen und werden dieses düstere Monsterdrama wohl nie so recht verstehen... Von Roland Emmerichs kläglichem Versuch, den Namen Godzilla auf ein Remake von The Beast from 20.000 Fathoms (1953) zu klatschen mal ganz zu schweigen...

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Astrice

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Bewertung7.5Sehenswert

Reptar zerstoert Japan... wenn ich Wort Klassiker in meiner Rezension erwaehne, wird mich der Candyman holen, deswegen spar ich mir das... Bitte schaut euch das jap. Original an und spart euch die schrecklich verschnittene Amifassung, in die andere (... ja, NATUERLICH amerikanische, der Held MUSS doch Amerikaner sein, die Helden sind doch immer... ) Schauspieler reingeschnitten wurden und der brachial umgeschnitten und bis weit ueber die Unsinnigkeit hinaus umsynchronisiert wurde. Hoechstens zu Recherchezwecken zu empfehlen. (HOW low can U go?)
Achtet auf die großartige Musik und die unglaublichen Sounds.
Und schaut euch danach die Southpark-Folge mit den Japanern an (FUCKING WHALES! FUCKING DOLPHINS! Ich glaube Staffel 13, Folge 11...), dann habt ihr einen schoenen Themenabend zusammen. Und das mit ganz viel Tiefgang. Und ja, das ist was Gutes.

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deevaudee

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Oh jaaaa..... als ich die US Version gesehen habe, kam mir das blanke Grauen!! Was etwas gut war, als der Mädchenchor sang, wurde dieser auch gezeigt. Ansonst, war diese Version absolut schlimme Augenwurst.


guggenheim

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Bewertung2.0Ärgerlich

Nicht meines. 2 Punkte für den Kultstatus.

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Ursprung der nuklear verstrahlten Superechse! Ein Klassiker den man gesehen haben muss!

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