Gonger - Das Böse vergisst nie
DE 2009
- Genre
- Mysterythriller
- Inhalt
Der seit seinem achten Lebensjahr verwaiste Phillip kehrt nach über 20 Jahren in sein Heimatdorf zurück, um das Erbe seines verhassten Großvaters zu verkaufen. Doch ab dem Zeitpunkt, an dem er das Ortschild passiert, mehren sich merkwürdige Vorkommnisse. Phillip scheint durch seine Rückkehr einen tödlichen Fluch ausgelöst zu haben, in den die Freunde seiner Kindheit verwickelt sind.
- Cast
- Sebastian Ströbel, Teresa Weißbach, Daniel Zillmann, Hannes Wegener, Manuel Cortez, Dario Stankewitz, Hildegard Schroedter — Mehr
- Regisseure
- Christian Theede
- Autoren
- Ben Bernschneider, Christian Theede, Erol Yesilkaya
- Laufzeit
- 94 Minuten
- Zeit
- 1942, Gegenwart
- Ort
- Nordfriesland
- Handlung
- Alte Freunde, Bibliothek, Enkelkinder, Erbe, Kirche, Mord an Kind, Reinkarnation, Teuflisches Ego, Verbrechen, Vergeltung, Visionen
- Stimmung
- Gruselig, Spannend
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Kritiker — Geht so 5.5
Der Film Gonger - Das Böse vergisst nie wurde von 1 Kritikern bewertet.
Kommentare — Geht so 5.6
Der Film Gonger - Das Böse vergisst nie wurde von 124 Mitgliedern bewertet.
xx_TH_DS_LB_xx 2010/03/06 18:16:38
eigentlich noch eine gute Idee, das mit dem gonger und so. Könnte aber ruhig ein bischen heftiger sein!
bedenklich? Kommentar gefällt mir 4 Antworten
DiVa..' 2010/03/09 12:05:38
Antwort löschennja so änlich sind die auch nicht ich meine damien aus das omen ist doch kein wattgeist soder der antichrist also was ist da änlich????
und vielcht hatt der film ein paar änlich stellen aus anderen filmen aber es ist der erste film in dem es um die legende vom gonger geht!!!
DiVa..' 2010/03/05 18:13:11
ich finde den film einfach geil ob wohl er natürlich nicht mit den effekten der US thriller mit halten kann:)
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doctorgonzo 2010/02/24 20:00:04
So, nun bin auch ich, auf eigenen Befehl, an der Reihe, ein kleines unaufgeregtes Fazit über diesen Film auf die lechzende Öffentlichkeit loszulassen. Fassen wir zusammen: In diesem Film passiert leider nichts, was irgendwie dazu berechtigen würde, sich Horrorfilm/Mysterythriller zu nennen, obwohl es darin einige Mysterien gibt, aber dazu später. Fangen wir mit den guten Nachrichten an: Es wird die schöne norddeutsche Landschaft gezeigt (ein Lätta-Werbespot hat das auch schonmal gemacht, aber mit geringerem Echo, ebenso die Jever-Spots), das ist ein kleiner Pluspunkt. Neben den enormen Ausgaben für Darsteller, Drehbuch, Effekte und Regie blieb glücklicherweise noch genug Geld übrig, den Film mit einer richtigen Kamera zu drehen, sehr schön, so blieb uns die "Deutschlands lustigste Heimvideos"-Optik erspart, also auch eine Art Vorteil. Einige der Kamerafahrten waren tatsächlich irgendwie mindestens Durchschnitt, teilweise sogar etwas besser. Größte Leistung ist aber, dass dieses Machwerk es schafft, Filmchen wie "Dieter-der Film" "Knallharte Jungs" oder ähnliche Produktionen tatsächlich als durchkonstruierte, ausgeklügelte und toll gespielte Filmperlen wirken zu lassen. Kommen wir nun zu den Nachteilen des Filmes an sich:1. Nur weil man sich großzügig bei halbwegs erträglichen internationalen Horrorfilmen bedient als wäre es ein all you can eat Buffet, steht am Ende nicht automatisch ein Film, der qualitativ irgendwas Positives darzustellen vermag. 2. Wenn man Dialoge schreibt, die ein richtiger Filmemacher nicht mal auf seiner Klopapierrolle lesen wollen würde, kann es passieren, dass die Schauspieler im Film Mist erzählen. 3. Nur weil jemand sagt, er wäre Schauspieler, muss das nicht stimmen und deshalb sollte man mit solchen Personen nicht gleich sämtliche Hauptrollen besetzen. 4. Musik ist ein wichtiges Element in Filmen, da ist es gefährlich, wenn ein Musikschüler im zweiten Jahr sich als Hans Zimmer aufführt, das tut keinem Film gut. 5. Wenn ein Darsteller Angst verkörpern soll, reicht es nicht, ihn/sie sagen zu lassen "Ich hab Angst" 6. Eine richtige Gruselszene zu inszenieren, gehört zu den schwierigsten Elementen im Filmgeschäft, deshalb sollte man auf eine Balance aus Erwartung und Überraschung achten und die Todesarten nicht aus dem Lustigen Taschenbuch wählen, wie in diesem Fall.
Diese Liste der Schwächen läßt sich, je weiter man ins Detail geht, noch viel weiter verlängern und das heißt, dass bei (möglichst) objektiver Betrachtung diese Pro7 Eigenproduktion nicht nur kein Horrorfilm oder ein Mysterythriller ist, sondern gar kein ernstzunehmender Film. wzbw
Nun zu den angesprochenen Mysterien: Warum spielt eine gestandene Schauspielerin, mit Erfahrung am Wiener Burgtheater wie Teresa Weißbach in einem solchen Film? Und warum agiert sie dann auch noch so schlecht? Warum spielt jemand, der als Typ sehr cool ist hier mit (übrigens auch schlecht) und wie kann der gute Bela B. das dann mit seinem Gewissen vereinbaren? Das größte Mysterium aber ist: Wie kann ein Film, der inhaltlich, dramaturgisch und darstellerisch so unglaublich nichtig ist, für so viel Zündstoff und Hype sorgen. Nicht mal "Titanic" hat in unserem Land für soviel panisches Gekreische gesorgt und der war wenigstens filmhandwerklich gut... Das wird sicher so bald nicht zu klären sein, oder auch garnicht. Übrig bleibt ein peinlich unterbelichtetes Werk und ein Hype, der dem Film viel mehr Aufmerksamkeit verschafft, als dieser verdient. Man kann diesen Film wegen dieses unbändigen Hypes verachten und des damit verbundenen hohen Nerv-Faktors, das wäre berechtigt, aber zu einfach. Verachten sollte man ihn aber vor allem wegen seiner eigenen Schwächen und nicht wegen der Schwächen, die dieses Werk bei leicht beeinflussbaren Kindern/Frühteenies aufdeckt.
Auch auf die Gefahr hin, alt und oberlehrerhaft zu klingen, aber zu Zeiten, als nicht jedes 10jährige Kind einen eigenen Fernseher hatte, wäre dieser Film direkt nach Ausstrahlung langsam aber sicher wieder in Vergessenheit geraten (die Sender wissen das auch, deshalb werden solche Film auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten)... Außerdem würden dann diese jungen Menschen ganz vielleicht ein wenig mehr lesen und das wäre sehr erstrebenswert, nicht nur wegen dieses Filmes, sondern vielmehr um der Kinder selbst Willen. Denn viel zu lesen bringt gewisse Vorteile: die Rechtschreibung und die Grammatik verbessern sich, das Allgemeinwissen kann erweitert werden und die Ausdrucksfähigkeiten profitieren ebenfalls davon. Und je mehr ich hier von den typischen Gongerjüngern lese, desto mehr halte ich genau diese angesprochenen Punkte beim Zielpublikum für verbesserungswürdig.
Goodnight&Good Luck!
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
guggenheim 2010/02/24 20:18:10
Gonzo ich muss dir sagen: It´s a Bingo!
Der von dir angesprochene Hype ist aber irgendwie auch ziemlich mp-exklusiv, so mein Eindruck. Ich glaube, der überwiegende Teil der BRD sowie angrenzender Staaten haben von der Gonger-Wave wenig bis nüscht mitbekommen. Wenn ich mit Bekannten auf dieses Thema zu sprechen komme, dann kennen die meisten weder Gonger noch Radio Kiwtasentz (Buchstaben vertauscht, um das Gekreische klein zu halten).
doctorgonzo 2010/02/24 20:31:45
Das liegt sicher daran, dass wir in unserem Alter nurmehr wenig Berührungspunkte mit dem Zielpublikum haben....
guggenheim 2010/02/24 21:42:38
Danke.
Und das mit dem Zielpublikum stimmt auch - wäre auch irgendwie verdächtig, würde man mit dieser Altersklasse verkehren ;)
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"Gonger" - gekonnte Nachahmung vom Hollywood-Look und -Sound, eine nach Deutschland verlegte Mischung aus "Das Omen" und "The Ring" (und einigem mehr). Eigene Ideen, wie das Watt als Todesfalle, halten sich natürlich sehr in Grenzen, aber das ist man gewohnt. Die schaurige Atmosphäre ist dauerhaft und bemüht. Und sie funktioniert, wenn man sich nur darauf einlässt. Die Darsteller wirken einigermaßen natürlich. Das Highlight sind zweifellos die Auftritte von Bela B., der coolen Sau.
Ungewöhnlich, so einen Mytery-Thriller made in Germany zu sehen. Es fühlt sich irgendwie nicht echt an, ist aber ganz ordentlich gemacht. Und allein zu Hause, mit gelöschtem Licht, dürfte sich da vielleicht noch mehr herausholen lassen.
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