Halloween
Halloween (2007), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Kinostart 25.10.2007
27 Bewertungen
Skala 0 bis 10
2099 Bewertungen
110 Kommentare
Keine
von Rob Zombie, mit Scout Taylor-Compton und Malcolm McDowell
Zu dem Vorhaben, einen neuen Halloween-Film zu realisieren, gab es immer wieder Meldungen. Das Ergebnis ist nun ein Remake des ersten Teils, in dem der durchgeknallte Michael Myers aus einer Anstalt flüchtet, und sich auf den Weg in seine Heimat macht, um dort seine kleine Schwester Laurie Strode zu töten. Als der zehnjährige Michael Myers in der Nacht von Halloween zum ersten Mal mordet, sind die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois fassungslos. Nur zu gern möchte man diesen schrecklichen Vorfall schnell vergessen. Michael wird in eine geschlossene Anstalt gesteckt, wo Dr. Loomis jahrelang versucht, mit dem Jungen zu kommunizieren. Während sich Haddonfields Teenager Jahre später auf ein neues Halloween vorbereiten, flieht der inzwischen 25-jährige Michaelaus der Anstalt. Und nun ist niemand mehr vor dem eiskalten Maskenmörder sicher.
Im Unterschied zu John Carpenters gleichnamigem Original nimmt Rob Zombies Verfilmung drei Stationen aus Michael Myers (Tyler Mane, als kleiner Junge: Daeg Faerch) Leben unter die Lupe: sehr ausführlich die Kindheit in Haddonfield (Illinois) und den Mord an seiner Familie in einer Halloween-Nacht, etwas knapper seine Zeit im Sanatorium, und schließlich, nach seinem Ausbruch, seinen Weg zurück nach und sein Morden in Haddonfield an Halloween.
Handlung
Michael Myers’ Mutter Deborah (Sheri Moon Zombie) arbeitet als Stripperin und vernachlässigt ihren Sohn, der Freund der Mutter ist stets alkoholisiert und terrorisiert die Familie, die ältere Schwester macht sich über ihn lustig. Dennoch erscheint Michael Myers besonders gegenüber der Mutter und der kleinen Schwester im Baby-Alter als ganz normales und liebenswürdiges Kind. Während seiner Schulzeit wird die Mutter wiederholt in die Schule gebeten, weil im Rucksack ihres Sohnes tote Tiere und Fotos von toten und verstümmelten Tieren aufgetaucht sind. Auch das eigene Meerschwein musste schon dran glauben. Dennoch weigert sie sich, ihren…
Zu dem Vorhaben, einen neuen Halloween-Film zu realisieren, gab es immer wieder Meldungen. Das Ergebnis ist nun ein Remake des ersten Teils, in dem der durchgeknallte Michael Myers aus einer Anstalt flüchtet, und sich auf den Weg in seine Heimat macht, um dort seine kleine Schwester Laurie Strode zu töten. Als der zehnjährige Michael Myers in der Nacht von Halloween zum ersten Mal mordet, sind die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois fassungslos. Nur zu gern möchte man diesen schrecklichen Vorfall schnell vergessen. Michael wird in eine geschlossene Anstalt gesteckt, wo Dr. Loomis jahrelang versucht, mit dem Jungen zu kommunizieren. Während sich Haddonfields Teenager Jahre später auf ein neues Halloween vorbereiten, flieht der inzwischen 25-jährige Michaelaus der Anstalt. Und nun ist niemand mehr vor dem eiskalten Maskenmörder sicher.
Im Unterschied zu John Carpenters gleichnamigem Original nimmt Rob Zombies Verfilmung drei Stationen aus Michael Myers (Tyler Mane, als kleiner Junge: Daeg Faerch) Leben unter die Lupe: sehr ausführlich die Kindheit in Haddonfield (Illinois) und den Mord an seiner Familie in einer Halloween-Nacht, etwas knapper seine Zeit im Sanatorium, und schließlich, nach seinem Ausbruch, seinen Weg zurück nach und sein Morden in Haddonfield an Halloween.
Handlung
Michael Myers’ Mutter Deborah (Sheri Moon Zombie) arbeitet als Stripperin und vernachlässigt ihren Sohn, der Freund der Mutter ist stets alkoholisiert und terrorisiert die Familie, die ältere Schwester macht sich über ihn lustig. Dennoch erscheint Michael Myers besonders gegenüber der Mutter und der kleinen Schwester im Baby-Alter als ganz normales und liebenswürdiges Kind. Während seiner Schulzeit wird die Mutter wiederholt in die Schule gebeten, weil im Rucksack ihres Sohnes tote Tiere und Fotos von toten und verstümmelten Tieren aufgetaucht sind. Auch das eigene Meerschwein musste schon dran glauben. Dennoch weigert sie sich, ihren Sohn therapieren zu lassen. Der Freund der Mutter provoziert Michael Myers noch, zieht ihn damit auf.
Als Michael Myers in der Schule von zwei Mitschülern extrem gedemütigt wird, nimmt er Rache. Einen von beiden passt er im Wald ab und prügelt ihn zu Tode. Der Mord am Haustier und an dem Mitschülern erscheinen wie die Probeläufe zu dem, was dann folgt. Am Abend von Halloween, als die Mutter zu ihrer Arbeit gegangen ist, maskiert sich Myers wieder mit seiner Maske und ermordet nacheinander brutal den Freund der Mutter, den Freund der Schwester und die Schwester selbst. Mit dem Baby im Arm setzt er sich vor das Haus und wartet auf die Rückkehr der Mutter.
Michael Myers verbringt darauf siebzehn Jahre in einer geschlossenen Anstalt und wird von Dr. Samuel Loomis (Malcolm McDowell) therapiert – allerdings ohne Erfolg. Deborah Myers bringt sich nach einem weiteren Mord an einer Pflegerin im Sanatorium um. Von der Familie lebt nun nur noch Michaels kleine Schwester.
Kurz vor Halloween gelingt es Michael Myers aus dem Sanatorium auszubrechen. Er begibt sich auf den Weg zurück nach Haddonfield und bringt unterwegs zahlreiche Menschen um. In Haddonfield kommt es zu einer wilden Jagd: Dr. Loomis will Michael Myers finden, um die Bevölkerung zu schützen, der wiederum sucht seine Schwester Laurie (Scout Taylor-Compton), die auf ihrer atemlosen Flucht überhaupt nicht weiß, was vor sich geht. Laurie überlebt als einzige.
Wissenswertes
Mit dem Versuch, Michael Myers Verhalten psychologisch zu erklären, steht Rob Zombies Version der Originalversion entgegen: Das Original wollte ohne jegliche Erläuterungen einfach “das Böse” darstellen.
Weiterführende Informationen
Das Original Halloween – Die Nacht des Grauens von 1978
Weitere Informationen im Internet
Offizielle Website zum Film
Offizielle Website zum Film (engl.)
Informationen zur Halloween-Filmreihe in der Wikipedia (dt.)
Linksammlung zum Film auf filmz.de
Mehr Bilder (8) und Videos (5) zu Halloween
Cast & Crew
-
Rob Zombie
-
Scout Taylor-Compton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Laurie Strode
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Malcolm McDowell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Loomis
-
Tyler Mane
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Myers
-
Brad Dourif
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheriff Leigh Brackett
-
Daeg Faerch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Myers
-
Sheri Moon Zombie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Deborah Myers
Regie
Schauspieler
-
William Forsythe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ronnie White
-
Hanna Hall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judith Myers
-
Pat Skipper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mason Strode
-
Udo Kier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Morgan Walker
-
Danny Trejo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ismael Cruz
-
Dee Wallace
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cynthia Strode
-
Danielle Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annie Brackett
-
Adrienne Barbeau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barbara Florentine
-
Clint Howard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Kopelson
-
Courtney Gains
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kendall Jacks
-
Daryl Sabara
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wesley Rhoades
-
Kristina Klebe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lynda van der Klok
-
Leslie Easterbrook
-
Skyler Gisondo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tommy Doyal
-
Rob Zombie
- Genre
- Slasherfilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Halloween, Nacht
- Ort
- Haddonfield
- Handlung
- Angst, Babysitter, Baseballschläger, Brutalität, Flucht, Gefängnisausbruch, Halloween, Maske, Psychiatrie, Psychopath, Sadismus, Sanatorium, Serienmörder, Überwachung
- Stimmung
- Gruselig, Hart
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Halloween
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Kritiken (15) — Film: Halloween
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Ab und an stehlen sich zwar hier und da einige Horrorfilm-Klischees ein, auf die Zombie auch gerne verzichten hätte können. Aber nichtsdestotrotz bleibt 'Halloween' einfach ein unheimlich dreckiger, blutiger, harter und rotziger Horrorfilm, der durchgehend hochspannend und extrem konsequent seinen Weg geht. Genau das macht ihn so besonders und hochwertig und eines ist hier ganz klar, einen Schönheitspreis wollte Rob Zombie sicherlich nie mit diesem Film gewinnen. Warme Töne oder einen Ansatz von Harmonie sucht man vergebens. Hier erschuf Zombie einen puren Alptraum. [...]
Kritik im Original 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
seven 2012/05/10 10:25:39
Antwort löschen<3 :)
SoulReaver 2012/05/10 12:39:31
Antwort löschen:) <3
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen[...] So sehr Zombie seine Kenntnisse im Horrorkino auszustellen versucht, und dabei nicht müde wird, diverse Verweise auf die Genregrößen in den Hintergrund zu montieren: Bereits in der ausufernden Einleitung erweist sich sein Konzept der gleichzeitigen Weiterentwicklung und Entmystifizierung der Myers-Figur als planloses Breittreten von Carpenters Ideen, auf deren Ausformulierung er zwar viel Zeit verschwendet, letztlich aber nur Nebensächlichkeiten thematisiert, bzw. mit vermeintlichen Kurskorrekturen das gesamte Projekt konzeptionell ad absurdum zu führen beginnt: Dass der Musiker auf dem Regiestuhl nicht müde wird, seinen Killer als zwangsläufiges Resultat einer Nicht-Erziehung innerhalb des White-trash-Milieus zu präsentieren, verdreht nicht nur einen der wenigen interessanten Aspekte des Originals in sein totales Gegenteil, sondern läuft mit seinen küchenpsychologischen, aber in der Realität verhafteten Erklärmustern auch der Überhöhung Myers als abermals unsterbliche Ikone des ultimativen Bösen, mit der die Handlung endet, völlig entgegen.[...]
Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
der cineast 2011/06/12 15:11:59
Antwort löschenMan du verstehst ihn nicht. :P
Ich finde den Film unterhaltsamer aber auch nur marginal besser als den ersten, somit eigentlich Zustimmung. Der zweite ist dann aber eine von den Fängen des Originals losgelöste Zombieshow at its best. Also nicht abschrecken lassen nach diesem Film hier. Im Grunde ist der Erste auch schlecht, aber ich mag Zombie und seine Art der Inszenierung doch irgendwie sehr. :)
Hitmanski 2011/06/12 15:20:39
Antwort löschenIch bin ja auch alles andere als ein heißblütiger Fan des Originals, aber so eine undurchdachte Hommage hat Carpenter nun wirklich nicht verdient. Bisher kenne ich von Zombie nur Ausschnitte, deshalb werde ich ihm auch noch ein paar Chancen einräumen - ich hoffe allerdings tatsächlich, dass er sich in H2 von seinen wannabe-Carpenter-Allüren löst, die sind nämlich einfach schrecklich. :)
stalker 2011/06/12 15:31:54
Antwort löschenIch empfehle dir auch H2. Der ist anders, dreckig, tiefer.
Hitmanski 2011/06/12 15:40:49
Antwort löschenSteht schon in zweifacher Ausführung (blöde Unterscheidung zwischen Kino-Fassung und DC; blöde Import-Händler...) bereit, um gesichtet zu werden. Die Frage aller Fragen: Ist der DC nun nicht nur länger, sondern auch besser? Dann würde ich nämlich den gucken...
stalker 2011/06/12 16:20:42
Antwort löschenThe way we cut it for the theatrical, Laurie Strode’s character is the main difference in the two. (In the theatrical) She’s holding it together, getting her life together and it starts spiraling downward. In the other version, she’s an incredible mess and gets worse. She never has any good moments, she’s just messed up, she’s lashing out at everyone, she’s horrible. Messed up on drugs, she’s just completely spun out through the whole movie. It makes for a real challenging movie to watch and I feel like I don’t know if fans would’ve embraced so much darkness.
stalker 2011/06/12 16:24:41
Antwort löschenNein, nicht meine Worte, sondern die von Zombie zu seinem DC, den ich dir empfehle, er ist anders, Szenen wurden erweitert, manche gekürzt, die Figuren erhalten mehr Gewicht, auch das Ende ist anders. Es ist auf jeden Fall eine inhaltliche Erweiterung, mehr Gewalt gibts im DC nicht.
Hitmanski 2011/06/12 16:28:26
Antwort löschenMerci :)
Das klingt alles recht vernünftig, und bestätigt gewissermaßen die Vermutungen, die ich eh schon hatte.
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Mr Vincent Vega 2011/06/13 19:04:38
Antwort löschenDie KF meiden wie nichts!
Hitmanski 2011/06/13 19:07:58
Antwort löschenSehr gut, wird gemacht!
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Zombie gelingt es gut, die Lücken des Originalfilms zu füllen bzw. alternative Details mit mehr Plausibilität hinzuzufügen. So kann Michael diesmal nicht Auto fahren, weil er es eben gar nicht gelernt haben kann, und man erfährt, warum er genau diese Maske und genau diesen Overall trägt. Der Regisseur und Autor hat sich also intensiv mit der Materie beschäftigt. Zombie versteht es bei seiner eigenen Version auch, das Original immer wieder zu zitieren (statt zu kopieren), manchmal nur im Detail wie mit den verwendeten Songs, manchmal ganze prägnante Szenen. Bei letzterem macht Zombie sich auch gerne mal einen Spaß draus, es beginnen zu lassen wie man es vom Original kennt, dann aber eine überraschende Wendung herbeizuführen. Die Mischung aus eigenen Ideen und Verweisen auf den Klassiker ist auf alle Fälle gelungen. [...]
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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenMichael Myers als tierquälendes Kind in einer White-Trash-Familie, in der sich der Proleten-Vater und die Stripperin-Mutter zu verwackelten Bildern Vulgarismen en masse um die Ohren hauen. So entzaubert Rob Zombie gleich von Beginn an das Böse, gibt ihm dazu - buchstäblich, aber unverzeihlich - ein Gesicht, nur um es dann 90% des Films wieder zu verhüllen. Gibt ihm eine Vorgeschichte, ohne sie psychologisch weiter auszuführen und zu durchleuchten. Es folgt eine mies getimte Meuchelorgie und eine fragwürdige Intention, die Myers gegenüber seiner Schwester verfolgt - serviert in den ewig gleichen Bilder aus Schmutz, Blut und Nacktheit. Eine von der ersten Minute nervige, ärgerliche und schlicht dumme Wiederbelebung des Halloween-Franchises, der John Carpenters Original - auf welches Rob Zombie immer dann schielte, wenn er nicht mehr weiter wusste - handwerklich und in Sachen Spannungsaufbau nicht annähernd das Wasser reichen kann.
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Andy78 2011/09/19 18:44:17
Antwort löschenIch hätte es nicht zutreffender beschreiben können...Leider ist das Remake nur eine völlig überflüssige und unsympathisch seelenlose Kopie geworden...;(
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenDie Geschichte um Michael Meyers und seine Schwester dürfte wohl jeder schon einmal verfolgt haben. Bei mir sind die letzten Resterinnerungen an die früheren Filme leider in weite Ferne gerückt, was mir aber ermöglichte, ohne Vorbehalte und ganz objektiv an dieses Remake heranzugehen.
Zombie versucht erstmals auch Michaels Kindheit stärker zu beleuchten und zu erklären, warum er so geworden ist, wie er es heute ist. Als Instrument fungiert dazu Malcolm McDowell (“Heroes”) als Dr. Loomis, der wie immer souverän spielt. Die Schocker hätten ruhig härter sein können, Zombie schafft es aber dennoch gut die Spannung zu halten und spart sich übermäßige Gewalt. Jugendfrei ist der Film aber allein schon wegen den netten Sexszenen nicht.
Rob Zombies Neuinterpretation von Carpenters “Halloween” macht Spass und weiß als schöner Horror-Thriller durchaus zu überzeugen. Für einen netten Filmabend genau das Richtige.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Halloween" in der "Rob Zombie"-Fassung ist deutlich härter als "Halloween" in der "John Carpenter"-Version. Zombie verpasst dem Klassiker einen frischen Look ohne dabei die Klasse des Originals zu erreichen. Die Neuinterpretation ist ein Film, der gerade bei der neuen Generation von Horrorfans viele Freunde finden wird, da bei ihnen diese härteren Filme hoch im Kurs stehen.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenUlkigerweise verliert der Film genau an dem Moment an Druck, an dem er seine "neuen Pfade" verläßt. Die zweite Hälfte ist nicht nur ein einfallsloses Nachäffen des Originals bis in die Dialogzeilen hinein, sondern selbst für die Standards eines by-the-numbers-Slashers ein allzu dröges Rumgeeier mit zwar ausgewalzten, aber uninteressanten Mordszenen.
Was mir tierisch auf die Eier geht, ist, wie Zottel-Zombie sich an der Gewalt gegen Frauen aufgeilt - nicht nur, daß sie sich fast immer zum Sterben ausziehen müssen, er läßt auch DREIMAL schwerverletzte Damen über den Boden kriechen, so als maximales Ergötzen am Leid des "schwachen Geschlechts". Die ausgespielte Vergewaltigung (natürlich von hinten, natürlich zweimal, natürlich zwei Stellungen) ist so überflüssig wie selbstzweckhaft und zeigt mal wieder, daß Zombie vor allem ein Arschloch ist.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Schauspielerisch gibt es keine besonderen Ausfälle und keine absoluten Highlights. Daeg Faerch überzeugt als junger Michael ebenso wie Malcolm McDowell als Dr. Loomis und Zombie-Gattin Sheri Moon als Mutter Myers. Ex-Wrestler Tyler Mane als erwachsener Michael Myers hat zwar nichts zu schauspielern, macht aber durch seine gewaltige Statur einiges her. Alle anderen spielen beinahe schmerzlich offensichtliche Opferrollen, wobei jede einem gewissen Status entspricht, in dem sich Michael Myers befindet. Über die gezielten Morde des Mitschülers, der Schwester und des Stiefvaters, über den Gnadenlosen seines mitfühlenden Wärters (Danny Trejo), bis hin zu den völlig wahllosen.[...]
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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenNatürlich hat man das Original von Carpenter irgendwann mal gesehen, zum Myers-Fan hat's bei mir allerdings nicht gereicht. Umso entspannter konnte ich mir Rob Zombies Sichtweise zu Gemüte führen und bekam einen exzellenten Horror-Thriller serviert!
Zombies "Halloween" entwickelt in seiner wohltuend altmodischen Inszenierung einen spannenden Kontrast zum modernen Horror-Hype, der sich bereits im Film selbst definiert. Die erste Hälfte befasst sich mit Myers Kindheit und hier ist "Halloween" Erwachsenensache. Zombie langt gerne in Vollen, weiss aber natürlich um die Klischees und entspinnt ein virtuoses Spiel mit den typischen Elementen. Der kleine Meyers wütet sich durch seine Familie, die Regie wird dabei aber nur selten explizit. Ein Splatterfest sieht anders aus und man fühlt sich deshalb ernst genommen. Zombie macht es sich nicht einfach und lässt vorrangig auf der ausgeklügelten Tonspur den Horror losbrechen, während man sich in weiten Teilen…
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m. wagenhäuser: Familieneinladungen.de
Kommentar löschenVergleicht man den Filmanfang von Halloween aus dem Jahr 1978 mit dem des aktuellen Remakes, offenbart sich bereits die grundsätzliche Differenz: Während der Low-Budget-Klassiker mit einer unendlich langen subjektiven Kamerafahrt besticht, die die Sicht des jungen Psychopathen Michael Myers einnimmt und in einer unheimlichen Art und Weise das Geschehen im nächtlichen Elternhaus aus nächster Nähe darstellt, findet man sich zu Beginn von Rob Zombies Remake umringt von brüllenden Freaks wieder: »Scheiße, Titten, Pimmellutscher, Schwuchtel, Schlampe.«
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDie Knabenjahre der Schlächter haben Konjunktur. Leatherface und Hannibal Lecter sind ausgeweidet, da macht sich Genre-Fan Robert Bartleh Cummings alias Rob Zombie an Carpenters Horror-Klassiker "Halloween - Die Nacht des Grauens". Mit dem ehemaligen Wrestler Tyler Mane gibt er dem Stehaufmännchen Michael Myers zwar eine beeindruckende physische Präsenz, seine psychologische Herleitung der Figur bringt aber außer "Schlechte Kindheit gehabt?"-Plattitüden nicht viel Neues zustande.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenRob Zombies Remake von John Carpenters Halloween ist glücklicherweise nicht das achte Sequel, sondern bietet einen durchaus frischen Blick vor allem auf die Kindheit der Figur Michael Myers.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenIn den ersten 40 Minuten versucht Zombie einen Einblick in die Kindheit Meyers zu werfen und tappt dabei von einem Küchenpsychologie-Fettnäpfchen ins nächste ("Ich bin hässlich" - Mikey verstümmelt gern Tiere). Nach einer 15-jährigen "Klausurzeit" bricht der Maskenschlächter aus der Irrenanstalt aus und Zombie verliert seine inszenatorische Identität. Dem gebrechlichen Carpenter anbiedernd verfällt der Trash-Musiker in dessen Routine und kopiert die alte Haddonfield-Schauermär vom Wegrennen, Kreischen und Sterben. Dem so genannten Innovator des Horror-Genres hätte man die exzessive Nutzung der Schablone nicht zugetraut. Wieder was gelernt. Andererseits geben Prequels in der Regel wenig Freiräume. Doch die Teenage-Sex-Schlachterplatte der letzten 20 Minuten verdeutlicht nur eins: Michael, jetzt sollte auch mal Schluss sein!
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenLove hurts. Das trifft sowohl für den Rob Zombie Fan zu, als auch für das HALLOWEEN Remake an sich. Was beginnt wie eine ideenreiche, interessante und verstörende Neuauflage des Klassikers, endet wie eine uninspirierte Kopie von Carpenters Film. Das tut weh, weil gerade im ersten Drittel große Momente aufwarten. Sehr zwispältige Angelegenheit, weil die erste Hälfte deutlich die Handschrift des Regisseurs trägt, HALLOWEEN dann aber zum abgefilmten Original verkommt. Mit totaler Spannungarmut.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenRob Zombie unternimmt in seiner Version des „Halloween“-Stoffes den Versuch einer Neuinterpretation und kann zunächst mit einer recht fesselnden ersten Hälfte punkten, bei der man alle Schwächen gern übersehen kann. Schnell jedoch entpuppt sich das Vorhaben als böse Mogelpackung, bei der Zombie seine Freakshow-Ästhetik daheim lässt und lieber die Scope-Kompositionen eines John Carpenter zu imitieren versucht, dabei aber eine Bruchlandung nach er nächsten erleidet und schließlich den ganzen Mythos der Figur aufgibt. Wirr erzählt und unzureichend in Szene gesetzt, hat der Film keinen Schimmer von dem, was er da nacherzählt: Der Subtext geht flöten und die biedere Moral von einst wird reproduziert: Was hat sich der Herr nur dabei gedacht.
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Markbln 2012/05/14 13:23:02
Antwort löschenNichts hat er sich dabei gedacht. Soweit reichts bei ihm nicht.
Kommentare (95) — Film: Halloween
Kommentar schreibensmokingfliege 2012/05/29 03:31:20
Kommentar löschenHeftig, heftig, heftig. Absolut krank und brutal sowie erschreckend. In diesem Film wurde wirklich ein Monster erschaffen, das immer introvertierter und eigenartiger geworden ist.
Die alten Halloween-Filme kann ich leider nicht beurteilen, aber mir gefällt der Streifen sehr, sehr gut. Fesselt, ist durch und durch super gemacht, und weder die psychischen Defizite noch die Szenen, die man in einem Horrorfilm so erwartet, kommen zu kurz. Spannend bis zum Schluss!
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Joeyjoejoe17 2012/05/13 13:50:29
Kommentar löschenAnfangs war ich sehr skeptisch. Zum einem, da ich von Rob Zombie nicht gerade viel halte, da "House of 1000 corpses" und "The devil rejects" zwei überaus langweilige und vor sich hin dröppelnde Filme sind. Zum anderen wurde meine Skepsis allein aufgrund der Tatsache geschürt, dass es sich hier um ein Remake eines großen Klassikers der Horrorgeschichte handelt. Doch was Zombie hier erschuf braucht sich vor dem Original wahrlich nicht zu verstecken.
Der Film ist eine sehr gelungene Neuinterpretation der Figur Michael Myers, die gerade in der ersten Hälfte durch die unglaublich gute Charakterzeichnung des jungen Mickeys zu überzeugen weiß und in der zweiten Hälfte sich zu einem Slasher entwickelt, der an Intensität, roher Gewalt, Tempo und Spannung seines gleichen sucht.
Wo Carpenter noch eine unheimlich gute und bedrückende Atmosphäre zu erschaffen wusste, kreierte Zombie hier einen sehr düsteren und teils makaberen Horrorfilm, der auf ganzer Länge überzeugen kann.
Allein die Maske des Michael Myers wirkt viel bedrohlicher, der Charakter des Psychopathen wird gut ausgeleuchtet, lässt aber dennoch genügend Platz dafür, die Figur mysteriös und geheimnisvoll was die Beweggründe angeht wirken zu lassen, was einen großen Teil der gelungen Charakterzeichnung und der Spannung ausmacht. Die Gewalt ist sehr explizit und teils wirklich ekelerregend realitätsnah, was die BPjM veranlasste, diesen Streifen auf den Index zu setzen. Doch fügt sich das perfekt in diesen Slasherfilm ein und macht daraus einen wahrhaft guten Vertreter des Terrorkinos.
Alles in allen gefällt mir diese neuere Version von Halloween etwas besser, gerade aufgrund des Tempos, der Charakterzeichnung und des unglaublich großen Terrors.
bedenklich? 18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
SoulReaver 2012/05/13 15:17:08
Antwort löschenMachst du mich nach?! :D
Joeyjoejoe17 2012/05/13 15:18:41
Antwort löschenWieso? o.ô
Hab nur gestern und heute mal alte Kommentare von mir überarbeitet und neu gepostet und so. Hab diesen Film hier schon vor fast nem halben Jahr gesehen.
SoulReaver 2012/05/13 15:20:18
Antwort löschenNaja, guck meine Seite an und sag mir was du feststellst. Das mit dem überarbeiten wusst ich natürlich nicht. :)
Joeyjoejoe17 2012/05/13 15:22:23
Antwort löschenAch so, du hast auf deine jungen Kritiken zu Zombies Halloween Filmen angespielt. Bin grad etwas langsam im Kopf wegen dieses Schundfilms von einer schnarchigen fehlinszenierten Scheiße, was ich grad schau :D
Auch schön zu sehen, dass wir die selben Wertungen haben ♥
Markbln 2012/05/14 13:17:19
Antwort löschenDas ist nicht dein Ernst.
Alle 7 Antworten zeigen
SoulReaver 2012/05/14 14:40:11
Antwort löschenNein, Joey isn Spaßvogel. Lustig, Joey! Sei mal Ernst!
Joeyjoejoe17 2012/05/14 16:00:40
Antwort löschenTut mir leid :-(
Zombie ist natürlich der beste Regisseur aller Zeiten, trotz dieses Schund namens "Halloween" hier.
Kommt nicht wieder vor^^
horro 2012/05/08 22:21:17
Kommentar löschenIm Gegensatz zum allzu zahmen Original rockt dieses Teil hier ganz anständig. Leider sind die Charaktere etwas zu überdreht.
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten
JackoXL 2012/05/08 22:25:10
Antwort löschenMagst du das Original nicht? horro, ich bin schockiert...
horro 2012/05/08 22:29:43
Antwort löschenhach herrlich, ich kann doch noch jemanden schockieren ;) ... ich mag das Original im Sinne eines Klassikers, ausserdem von Carpenter mit sehr prägender Sound-Beilage ... Zombies Remake hat mich allerdings mehr "berührt", nachhaltig kann mich die Geschichte über Michael Myers allerdings scheinbar nicht überzeugen, am ehesten noch Remake von Halloween II :)
JackoXL 2012/05/08 22:37:00
Antwort löschenUnfassbar, und das von dir.:(
Ich mag das Remake auch, aber das Original ist für mich DER Horrorfilm. Aber gut, jeder hat seine Leichen im Keller. ;)
Mag dich trotzdem noch.:)
horro 2012/05/08 22:37:33
Antwort löschenuff, danke ... das war knapp ;)
JackoXL 2012/05/08 22:41:19
Antwort löschenJa, seeehr knapp.;)
VisitorQ 2012/05/08 22:42:41
Antwort löschenRob Zombie steht auf meiner Liste der uncoolen sehr weit oben. Der soll was weiß ich machen aber das Genre ih Ruhe lassen. *faustball* :-)
Vic Mackey 2012/05/08 22:45:18
Antwort löschenDas Original ist auch für mich einer DER Horrorfilme, aber Rob Zombie's Remake ist auf seine Weise durchaus gelungen. Zumindest der erste Teil, sein zweiter Halloween ist einfach nur grauenhaft schlecht :)
JackoXL 2012/05/08 22:45:48
Antwort löschenSehe ich anders. Kein Genie, hat mit Carpenter nichts zu tun, und "Haus der 1000 Leichen" ist bei mir auch durchgefallen. Seine "Halloween" Interpretationen und "The Devil's Rejects" mag ich.
horro 2012/05/08 23:01:19
Antwort löschenright ... Original und Remake muss man hier nicht unbedingt aneinander messen ... und Zombies Teil 2 ist einfach irgendwie gut gelungen
JackoXL 2012/05/08 23:08:18
Antwort löschenZombie's Zweiter ist sehr unkonventionell, dadurch aber irgendwie ganz eigen und interessant. Hab mir da auch was anderes vorgestellt, war erst etwas entäuscht, aber unterm Strich mag ich den auch. Würde gerne sehen, dass da noch was kommt. Wird irgendwann von irgendwem ohnehin, wenn von Zombie. Oder John...wäre zu schön!
lieber_tee 2012/05/08 23:10:05
Antwort löschenhorro, wusste gar nicht das du so auf den harten Kram stehst.
JackoXL 2012/05/08 23:11:07
Antwort löschenDas schockiert mich zusätzlich! ;)
horro 2012/05/08 23:40:09
Antwort löschen@lieber: also zu den ganz Zartbesaiteten gehören ich ja wohl nicht ;I
@Jacko: so schockiert heute Abend, woran liegts?
lieber_tee 2012/05/08 23:44:20
Antwort löschen@ horro,
hast du die Director´s Cut-version gesehen?
@ jacko,
zu viel Horror-Filme gesehen und jetzt schaust du immer unter das Bett?
horro 2012/05/08 23:44:56
Antwort löschen@lieber: of course Baby
JackoXL 2012/05/08 23:44:58
Antwort löschenNa du bist horro, und das ist "Halloween". Aber bei den Leichen im Keller war ich ja schon. Das mit dem zweiten "schockiert" war nur auf tee's Beitrag gemüntzt und nur ironisch.
horro 2012/05/08 23:46:34
Antwort löschenso ein paar Leichen im Keller gehören sich doch auch für einen echten Horror-Freund ... natürlich ironisch und auch durchaus angekommen :)
Hitmanski 2012/05/09 00:54:09
Antwort löschenZombie = toll; dieser HALLOWEEN allerdings schauderlich schlecht. H2 sollte dann alles viel, viel besser machen :)
Alle 20 Antworten zeigen
horro 2012/05/10 14:33:48
Antwort löschenkann man so sehen ... solange du nicht bei "H20" ins Schwärmen kommst, bin ich mit allem einverstanden :)
mikkean 2012/05/21 23:38:39
Antwort löschenMeine Rede, netter die sonstigen Remakes. Nur leider nicht auf Augenhöhe, wie immer also.
Pfizze 2012/04/24 14:18:37
Kommentar löschenDas größte Problem an Rob Zombies Version von John Carpenters HALLOWEEN liegt darin, dass er versucht die Figur Michael Myers zu Entmystifizieren, was nicht nur unnötig ist, sondern auch eine echte Bremse in Hinblick auf die Dramaturgie des Films ist. Die erste Hälfte ist somit, bis auf ein paar nette Bilder, stinklangweilig. Danach gewinnt das ganze zwar durchaus ein wenig an Spannung, dafür fühlt es sich dann zu sehr an das Original gebunden an und kann somit auch nicht wirklich überzeugen.
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sedonis 2012/04/05 21:06:38
Kommentar löschenDer Film ist ein markantes Blutspektakel, der versucht ein Meisterwerk der 70er aufzuputschen, indem er viel Energie investiert, die aber aber in gerade mal 3 Schreckmomenten irgendwie verpufft.
naja... ab ins Regal zu den anderen Teilen der Reihe.
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deevaudee 2012/03/10 00:40:14
Kommentar löschenIch finde, was aus dem Original gemacht wurde, kann sich durchaus sehen lassen. Aber meine Meinung basiert ausschliesslich auf die "Liebe" zu der Figur, Michael Myers. Das die Story bissel ausgedehnter verpackt wurde
-kaputtes Elternhaus usw....
fand ich persönlich sehr Befriedigend.
Denn das fehlt so ein klein wenig im Klassiker. Auch kommt die Brutalität, und die Kraft, die Myers hat, durch den neuen Vertreter super zur Geltung. Und was den Lichtblick darstellt, die kleine Danielle Harris wieder zu casten, nach ihrem Start in den alten Teilen 4 und 5. Um zu sehen, was aus dem kleinen Mädel damals wurde. Fand ich durchaus positiv. Gut, das erste mal seit dieser Zeit konnte man sich auch im ersten Düstere Legenden bestaunen, aber dank dem Remake, konnte auch sie wieder, "Heimkehren".
Ich zu meinen Teilen, habe das Remake genossen, und war nicht taurig.
Denn ich besitze so viel Geist, um den Film hier, und das klassische Original getrennt zu betrachten. Und dadurch beide tolle Filme sind. Einzigster Wehrmutstropfen, an Donald Pleasence Strahlkraft, kommt Malcolm Mcdowell leider nicht ran.
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loveissuicide 2012/01/12 22:43:49
Kommentar löschenDen Film hatte ich damals im Kino gesehen und war, ehrlich gesagt, etwas fadisiert. Pf, dachte ich mir nun, ca. 5 Jahre später, vielleicht hatte ich nur einen blöden Tag erwischt und meine schlechte Erfahrung war dadurch bedingt, dass ich nicht wirklich in der richtigen Stimmung dafür war. Darum habe ich mir den Film heute nochmal angeschaut. Die Vorgeschichte in das Halbremake zu integrieren war wirklich eine sehr gute Idee, auch deshalb, weil daraus nicht gleich ein kompletter Film gemacht worden ist. Das ist aber auch schon der einzige Punkt, den ich an Zombies Version wirklich gut finde. Der Rest? Genauso wie vor 5 Jahren. Nur brutal, aber Null Spannung, und die Teenies nerven extrem! Aber, wie gesagt, die Vorgeschichte fand ich cool, wenn auch ein wenig klischeehaft. Der Soundtrack? Beim berüchtigten Halloween-Thema zu Beginn kam schon Gänsehaut auf, das ist einfach nur genial, und auch der restliche Score ist eigentlich recht gut, aber der ist spannender als der Film selbst. Schade.
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the assassin 666 2011/12/21 00:47:09
Kommentar löschenRob Zombies Neuinterpretation des klassischen Halloweenstoffes war ein Remake das sich auf jeden Fall sehen lassen kann. Zombie und Carpenter haben je ihre eigene Version von der Thematik. Sicher auch weil der Film im Jahr 2007 remaked wurde ist er an vielen Stellen anders. Keinesfalls schlecht der Film aber KEIN Vergleich zum Original.
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Ms.VanessaMyers 2011/12/01 18:25:34
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VisitorQ 2011/12/01 18:45:52
Antwort löschenDiese Wertung verdient das Original vielleicht... aber Rob Zombie. Urks. *schauder* haha, sry. Ich mag den Typen einfach nicht. hehe.
Ms.VanessaMyers 2011/12/04 15:16:59
Antwort löschenUnd wenn interessiert das jetzt... Ich bin auch deiner Meinung aber trozdem :))
aberaber 2011/11/19 12:34:10
Kommentar löschenGelungene Neuinterpretation des Horror-Klassikers. Für die Hardcore-Carpenter-Fans natürlich ein Affront. Für alle anderen ein sehr gut gemachter, unterhaltsamer Slasher, in Teilen dem Original sogar überlegen. Auf jeden Fall besser als alle bisherigen Sequels. Die schlecht besetzten und gespielten Teenager-Rollen ziehen den Film ab der Mitte dann doch etwas runter. Athmosphärisch kann der Film dem Original aber nicht das Wasser reichen.
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Dachsman 2011/11/07 00:19:57
Kommentar löschenÜber den Film an sich wurde schon genug geschrieben. Der nüchterne Grundtenor, dass es schlicht nicht funktioniert eine Ikone erst zu entmystizifieren und zu erden, nur um sie dann wieder ins Phantastische zu überhöhen, stimmt dabei einfach.
Was man aber auch sagen sollte, dass Zombies eigene Ideen (sprich: die erste Hälfte) trotz vollkommen banaler Küchenpsychologie wesentlich besser funktionieren, als das minutiöse nachstellen eines anderen Films.
Ansonsten, viel Rumgenerde und Fanservice, wer in solchen Gefilden bewandert ist könnte wenigstens daran seine Freude haben.
Was mir allerdings auch durch den Kopf ging (und durch Michaels Aussehen im zweiten Teil noch verstärkt wurde), ist, dass das ganze vielleicht tatsächlich als naive, jugendliche Vergangenheitsbewältigung zu verstehen ist. So ein bisschen könnte ich mir vorstellen, wie der junge Rob Zombie in sein Tagebuch die Idee zu diesem Film geschrieben hatte. Und im Hintergrund dröhnte passend dazu "Crawling" von Linkin Park (oder das zeitgenössische Äquivalent, als Zombie zur High School ging).
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mad02 2011/10/30 11:50:02
Kommentar löschenZombies Remake hat das Original deutlich auf hochglanz poliert und noch eine Hintergrundgeschichte eingepracht. Der Film sieht wirklich ganz toll aus ist aber eindeutig nicht das, was ich mit Halloween verbinde. Die Vorgeschichte von Michael Myers explizit zu zeigen entmystifiziert für mich die ganze Sache rund um Michael Myers. Er jetzt nicht mehr der gesichtslose Massenmörder sondern wird teilweise als Opfer der Gesellschaft dargestellt. Der Showdown ist dann auch nur ein auf heutige Verhältnisse angepasste Kunstblutorgie. Ohne den Titel Halloween wäre der Film ein guter 08/15 Slasherfilm gewesen, so ist er aber nur ein mittelmäßiges Remake von einem Klassiker.
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MOVIE...FAN 2011/10/30 01:13:11
Kommentar löschenMir hat die Zombie-Variante gut gefallen. Klar Zentrum eines Slasher-Films ist das Schlitzen. Aber für einen Vertreter aus genau diesem Genre kann der Film mit einer bestimmten Tiefe punkten. Zombie stellt nicht nur einfach einen maskentragenden Killer vor und lässt ihn dann seinen stupiden Job machen, sondern beleutet den Charakter des Killers. Der Killer hat eine eigene Geschichte (wie er zu einem Serienkiller wurde, die Anfänge). Davon handelt der gesammte 1/3. Das hat mich am meisten erfreut und war für mich sehr positiv. Endlich mal einen Slasher-Film mit einer Charaktertiefe (wenn auch nicht sehr tief). Die Atmosphere ist enorm dicht und so ist er nahezu immer spannend. Klar auch dieser Film hat seine Schwächen bzw. Logikfehler. Aber man vergisst diese dann schnell wieder. Die Schlitzereinlagen sind auch gut gemacht und stimmungsvoll. Diese sind absolut erbarmungslos und hart. An Blut wird natürlich auch nich gespart und die letzten schmerzilchen Atemzüge der Opfer runden die Atmosphere ab. Obwohl man manchmal genau weiss bzw. ahnt dass Michael Myers hinter der Türe steht bleibt immer eine gewisse Spannung.
Wunderbarer, sehr zu empfehlender Horrorfilm. Der mit Charaktertiefe (zumindest 1/3) punktet. Einer der besten Horrorfilme die ich in letzter Zeit gesehen habe.
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swissroland 2011/10/29 00:39:41
Kommentar löschenwas für ein geiles hammer remake des horrorklassikers! Für mich fast noch besser als das original! Was hier der zombie angeliefert hat is grosses kino! Das einzige was ein bissi nervt war diese schreiende tussi, wo man eigentlich nur hofft, dass er sie bitte endlich killt und das schreien aufhört. Ne also diese Scout Taylor-Compton, hat mir eh absolut ned gefallen. Das is aber auch der einzige punkt der für mich ned stimmt
Blödsinn der is klar besser als das original!
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fkfilmkritik 2011/10/26 16:52:46
Kommentar löschenVon Familie geplagt. Von Schülern gedemütigt. Ein Michael Meyer der mittendrin stehen muss und dem nichts anderes geschieht als immer wahnsinniger, gehässiger und letztlich böser zu werden. Tiere werden zu seinen ersten Opfer und er selbst beinahe zum Tier, wegen eines schwer zu ertragenen Umfeld. Dieses ist zwar sehr stereotypisch geschildert, wird aber äußerst konsequent vorgetragen. Es folgt eine stille Zeit im Irrenhaus, die mit einem barschen Ausbruch fortgesetzt wird. Der Film bleibt seinem kurzweiligem Tempo treu und traf so sehr gut meinen Nerv. Ein spannender und gehässiger Verlauf, der schön fesselt und unterhält. Typisch für einen Slasher dürfen hier auch keine kreischenden Teenies fehlen. Das bringt Stimmung, Gelächter und ein bisschen Grusel. Viel besser als gedacht. Der allbekannte Soundtrack vom Original funktioniert wunderbar und erzeugt immer wieder Nervenkitzel. Ein wirklich sehenswertes Remake, wobei ich sagen muss, dass das Original noch nicht von mir gesichtet wurde.
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Gorez33 2011/10/23 12:18:53
Kommentar löschendas Remake über den Messerschwingenden Maskenmann,beschäftigt sich viel über die Kindheit des Serienkillers und wie es dazu kam dass er als kleiner Junge seine Mitschüler vermöbelte und seine (fast) gesamte White-Trash-Familie abschlachtete.Nach diesem verstörtem Ereignis muss Michael Myers in die Klapse aus der er in jener Kürbisnacht ausbricht und in seine Heimatstadt Haddonfield zurückkehrt,um zu vollenden,was er als Kind begann.Problem ist nur das Regisseur Rob Zombie (''Haus der 1000 Leichen'') viel zu sehr an sein frühes Regiewerk ''The Devil's Rejects'' anknüpft und somit ein Vorstadthorrorszenario entwickelt.Am Ende wechselt er nochmal die Spur und beschäftigt sich volkommen mit dem Abschlachten von Blut,Knochen und Gedärmen,was wahrscheinlich der Grund war wieso dieser Film indiziert wurde...Komplett ideenlos fängt er bei 70% an nur noch die verschiedenen Stationen von Myers' Amoklauf abzuhaken und somit bleibt auch,die davor gut gelungene Spannung aus.Letztendlich ist ''Rob Zombie's Halloween'' weniger verstörend und schreckenhaft wie John Carpenter's Original,weil er sich viel zu sehr mit der Kindheit des großem Teufels beschäftigt,als dass bei Carpenter's Original die Taten Myers auf ein offenes Ende steuerten und ungeklärt blieben,was psychisch verstörend wirkt...Zombie's Streifen ist dagegen zu detaliert und nur zur Hälfte eine gelungene Neuinterpretation des Genreklassikers.
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J!GS4W 2011/10/20 01:31:13
Kommentar löschenWirklich was zum Gruseln war das ja nicht und an Spannung und tiefer Geschichte war nun auch nicht viel zu erkennen. Rob Zombie trumpht zwar mit Schauspielern wie Brad Dourif und Malcolm McDowell auf, setzt diese aber nicht klug genug ein, sodass ein eher langweiliger Streifen entsteht. Die Beweggründe Myers sind meist nicht so recht nachvollziehbar und die Rumschlachtereien sind eher stupide aneinander gereiht. Dennoch muss man dem Film einen gewissen Charme lassen, der aber eher am Erbe des Originals liegen muss.
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RoosterCogburn 2011/10/16 12:19:19
Kommentar löschenEine ganz miese Neuinterpretation eines Klassikers des Genres. Was mir total gegen den Strich geht ist, das Rob Zombie versucht das Unerklärliche zu erklären. Er hinterfragt die Figur Michael Myers und will dessen Motive dem Zuschauer nahe legen. So ein Schwachsinn! Daraus hat John Carpenter im Original seinen Horror bezogen. Ich will doch auch nicht wissen, warum der schwarze Mann mir Angst macht oder Jason Voorhees oder Freddy Krüger.
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el benko 2011/09/29 23:27:03
Kommentar löschen"Taylor-Compton kann gut schreien; Klebe ist die übliche blonde Schlampe; Harris ist, öhm, die mit den dunklen Haaren"
und Micheal ist (evtl noch Steinbeißer) der groeßte Grobmotoriker den ich je im Film gesehn hab.
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seven 2011/08/16 19:18:23
Kommentar löschen"Evil. Unmasked."
Genau das hat Zombie gewagt, genau das betreibt er: Demaskierung. Jedenfalls auf den ersten Blick. Laut waren die Buhrufe und lang dauerte ihr wütendes Echo. "Wie kannst du nur, Rob? Wieso nur musstest du uns die Kindheit von Michael zeigen?"
So in etwa. Dieses epische Vergehen, die Entzauberung eines Mythos, einer Horror-Ikone, wird nicht selten als Kapitalfehler bewertet. Ridley Scott kann ein Lied davon singen, musste er sich doch anhören, die mysteriöse Ambiente eines Dr. Lecter zerstört zu haben, die sich ein Jahrzehnt lang in den Köpfen der Kinogänger eingenistet hat. Und nun also "Halloween", Vorreiter und Mitgründer des Slashers. Welch Unverschämtheit, oder etwa doch nicht?
"Behind these eyes one finds only blackness [...] These are the eyes of a psychopath."
Aber wie sonst sollte ein normaler Junge zu dem werden, was er am Ende ist: Eine stumme, unbarmherzige Tötungsmaschine.
Rob Zombie greift bewusst in die tiefsten Tiefen der Klischeekiste und holt all jene Bausteine heraus, die offensichtlich Stereotype und Abziehbilder bedienen, aber niemals stören, sondern nur zwangsläufig und logisch sind.
Wenn die eigene Familie die unterste aller Schienen vom White Trash ist. Wenn die Mutter als billige Striptänzerin arbeitet. Wenn der eigene Vater nicht mehr da ist, wenn der verhasste Stiefvater ein vulgäres Arschloch ist, wenn sein Proletengehabe abstoßend und ekelerregend ist, ein ordinärer, triebhafter Krüppel. Wenn die Schwester wie ein dreckiges Flittchen rumläuft. Wenn andere Schüler dich auf der Schultoilette in die Enge treiben und dir ins Gesicht spucken, dich für deine kaputte Familie verhöhnen.
Nun dann ist es eben schon nicht mehr so utopisch, seinem geliebten Haustier das Fell abzuziehen. Wenn dein soziales Umfeld blanker Abschaum ist, dann hinterlässt das Spuren. Die meisten reden dir ein, was du für eine hässliche Visage hast. Dann versteckst du dein hässliches Gesicht eben hinter einer Maske, weil du das selbst schon glaubst.
Und dass dieses Verhalten sich radikalisieren wird, dass dein erstes menschliches Opfer in nicht mehr allzu großer Entfernung liegt, dürfte sich von selbst verstehen. Vorzugsweise die Leute, die dich verspotten und auf dich hinabsehen.
Und genau deswegen ist dieser Schritt Zombies nicht nur eine gelungene inhaltliche Variation und Expansion, sondern auch ein unglaublich intensives, schmerzhaftes Erlebnis für das Gemüt, weil nachvollziehbar. Hier ist es egal, sogar richtig, in Bezug auf miserable Kindheit und Erziehung vor Klischees zu triefen. Wie sonst will man erklären, wie es zu einer Wandlung zu einem solchen Monster kommt? Es ist dieser Nährboden aus Hass, Orientierungslosigkeit und Verwirrung (klugerweise verlegte Zombie Michaels Alter von sechs auf zehn), der Psychopathen schafft. Niemand wird als Monster geboren. Die systematische Misshandlung und das Desinteresse, sei es gewollt (Schwester, Stiefvater, Mitschüler) oder ungewollt (Mutter) durch die Personen, die die eigentlich die wichtigsten Stützen im Leben eines Heranwachsenden sein müssten, diese emotionale und psychische Vergewaltigung, schafft Monster. Wäre Michael zu einem Serienkiller geworden, wenn seine Eltern ein normales Ehepaar gewesen wären? Wenn er zumindest einen, und sei es nur einen, richtigen Freund gehabt hätte? Zweifelsohne ist es ein komplexes Geflecht aus diversen Faktoren, um dieser Frage gerecht zu werden. Aber die sehr wahrscheinliche Antwort ist doch wohl: Nein, natürlich nicht. Er wäre ein normaler Teenager geworden.
Insofern zeugt es von Zombies Zuneigung und Verständnis für diese Figur, ihn ein Stück weit zu vermenschlichen, ihn greifbarer zu machen. Das mag den treuen Carpenterfans nun einer schamlosen Entmysthifizierung gleich kommen, doch in erster Linie erlaubt es eine Involvierung in Geschehen und die Gefühlswelt von Michael, wie es das Original nie vermochte.
Dass sich der Film nach dem Ausbruch Michaels aus der geschlossenen Abteilung ins konventionelle Teeniegeschlitze wirft, stört kaum. Denn dafür ist Zombie zu versiert als Regisseur, dafür begeistert die Inszenierung zu sehr. Die Mordszenen sind entsprechend des Produktionsjahres blutig und explizit geupdated, dabei aber immer stilvoll. Das Grundtheme ist ebenfalls adaptiert worden, ohne Beeinträchigung der Melodie.
Wesentlich härter, aber mit absoluter Daseinsberechtigung. Ein Remake, das dem Original in Nichts nachsteht.
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Timo K. 2011/08/17 14:51:39
Antwort löschen"Ein Remake, das dem Original in [allem] nachsteht." ;)
seven 2011/08/17 14:54:42
Antwort löschen@Timo: Hab deine Wertung schon gesehen!^^
der cineast 2011/09/01 19:10:15
Antwort löschenSchön, ABER warum erklärt man das so Klischeehaft? Ich bin selber ein großer Zombiefan, und auch kein Freund des Originals, ABER warum muss das so sein? Wäre es nicht absolut schockierender, Michael als vällig normalen Teenager zu zeigen. Mit heiler Umwelt. Und ihn dann solche Dineg tun zu lassen. Das wäre das viel verstörender, WEIL man dann nicht die Ausrede hat zu sagen; die Anderen sind Schuld!
seven 2011/09/01 19:46:23
Antwort löschen@der cineast: Ich halte das Original in keinem Fall für schlecht, ebenfalls 7,5 Punkte. Ich denke eben, dass es Zombie darum geht, den Zuschauer miteinzubeziehen. Ihm verständlich zu machen, warum Michael zu dem geworden ist. Natürlich mag man jetzt anführen, dass diese Erklärung jedem halbwegs intelligenten Zuschauer sauer aufstoßen sollte. Aber wie gesagt: In diesem Fall fand ich es einfach mehr als passend, diese detaillierte Beschreibung der misslichen Umstände seiner Kindheit zu zeigen. Denn Tatsache ist: Dass Michael so ohne sichtbaren Grund zum Massenmörder mutiert, mag vielleicht "verstörender", weil rational nicht erklärbar sein. Aber wesentlich realistischer und häufiger ist sicher Zombies Ansatz. Dadurch erhält Zombies Werk wesentlich mehr Realitätsbezug und ist somit für mich ganz persönlich sogar erschreckender, weil es so ja tatsächlich in unserer Welt passiert, dass Soziopathen geschaffen werden.
der cineast 2011/09/01 20:23:25
Antwort löschenGegenfrage: Warum sollte es in unserer Welt nicht ohne sichtbaren Grund passieren?
seven 2011/09/01 20:51:14
Antwort löschenDie Frage ist natürlich berechtigt und sicher tut es das auch. Ich wollte ja auch nicht darauf hinaus, dass es nur mit "sichtbaren Grund" passiert. Ich wollte nur sagen, dass mich Zombie mit diesem konventionellem Erklärungsversuch sehr beeindruckt hat.
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der cineast 2011/09/01 21:23:15
Antwort löschenBeeindruckt hätte er mich mit der anderen Variation.
seven 2011/09/01 21:26:43
Antwort löschenIch bin mir sicher, dass du mit deiner Meinung nicht alleine bist.