Halloween
US 2007
- Genre
- Slasherfilm
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Zu dem Vorhaben, einen neuen Halloween-Film zu realisieren, gab es immer wieder Meldungen. Das Ergebnis ist nun ein Remake des ersten Teils, in dem der durchgeknallte Michael Myers aus einer Anstalt flüchtet, und sich auf den Weg in seine Heimat… — Mehr
Zu dem Vorhaben, einen neuen Halloween-Film zu realisieren, gab es immer wieder Meldungen. Das Ergebnis ist nun ein Remake des ersten Teils, in dem der durchgeknallte Michael Myers aus einer Anstalt flüchtet, und sich auf den Weg in seine Heimat macht, um dort seine kleine Schwester Laurie Strode zu töten. Als der zehnjährige Michael Myers in der Nacht von Halloween zum ersten Mal mordet, sind die Bewohner der Kleinstadt Haddonfield in Illinois fassungslos. Nur zu gern möchte man diesen schrecklichen Vorfall schnell vergessen. Michael wird in eine geschlossene Anstalt gesteckt, wo Dr. Loomis jahrelang versucht, mit dem Jungen zu kommunizieren. Während sich Haddonfields Teenager Jahre später auf ein neues Halloween vorbereiten, flieht der inzwischen 25-jährige Michaelaus der Anstalt. Und nun ist niemand mehr vor dem eiskalten Maskenmörder sicher.
- Cast
- Scout Taylor-Compton, Tyler Mane, Malcolm McDowell, Brad Dourif, Daeg Faerch, Sheri Moon Zombie, William Forsythe — Mehr
- Regisseure
- Rob Zombie
- Autor
- Rob Zombie
- Laufzeit
- 110 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre, Halloween, Nacht
- Ort
- Haddonfield
- Handlung
- Angst, Babysitter, Baseballschläger, Brutalität, Flucht, Gefängnisausbruch, Halloween, Maske, Psychatrie, Psychopath, Sadismus, Sanatorium, Serienmörder, Überwachung
- Stimmung
- Gruselig, Hart
Über diesen Film
Im Unterschied zu John Carpenters gleichnamigem Original nimmt Rob Zombies Verfilmung drei Stationen aus Michael Myers (Tyler Mane, als kleiner Junge: Daeg Faerch) Leben unter die Lupe: sehr ausführlich die Kindheit in Haddonfield (… — Mehr
Im Unterschied zu John Carpenters gleichnamigem Original nimmt Rob Zombies Verfilmung drei Stationen aus Michael Myers (Tyler Mane, als kleiner Junge: Daeg Faerch) Leben unter die Lupe: sehr ausführlich die Kindheit in Haddonfield (Illinois) und den Mord an seiner Familie in einer Halloween-Nacht, etwas knapper seine Zeit im Sanatorium, und schließlich, nach seinem Ausbruch, seinen Weg zurück nach und sein Morden in Haddonfield an Halloween.
Handlung
Michael Myers’ Mutter Deborah (Sheri Moon Zombie) arbeitet als Stripperin und vernachlässigt ihren Sohn, der Freund der Mutter ist stets alkoholisiert und terrorisiert die Familie, die ältere Schwester macht sich über ihn lustig. Dennoch erscheint Michael Myers besonders gegenüber der Mutter und der kleinen Schwester im Baby-Alter als ganz normales und liebenswürdiges Kind. Während seiner Schulzeit wird die Mutter wiederholt in die Schule gebeten, weil im Rucksack ihres Sohnes tote Tiere und Fotos von toten und verstümmelten Tieren aufgetaucht sind. Auch das eigene Meerschwein musste schon dran glauben. Dennoch weigert sie sich, ihren Sohn therapieren zu lassen. Der Freund der Mutter provoziert Michael Myers noch, zieht ihn damit auf.
Als Michael Myers in der Schule von zwei Mitschülern extrem gedemütigt wird, nimmt er Rache. Einen von beiden passt er im Wald ab und prügelt ihn zu Tode. Der Mord am Haustier und an dem Mitschülern erscheinen wie die Probeläufe zu dem, was dann folgt. Am Abend von Halloween, als die Mutter zu ihrer Arbeit gegangen ist, maskiert sich Myers wieder mit seiner Maske und ermordet nacheinander brutal den Freund der Mutter, den Freund der Schwester und die Schwester selbst. Mit dem Baby im Arm setzt er sich vor das Haus und wartet auf die Rückkehr der Mutter.
Michael Myers verbringt darauf siebzehn Jahre in einer geschlossenen Anstalt und wird von Dr. Samuel Loomis (Malcolm McDowell) therapiert – allerdings ohne Erfolg. Deborah Myers bringt sich nach einem weiteren Mord an einer Pflegerin im Sanatorium um. Von der Familie lebt nun nur noch Michaels kleine Schwester.
Kurz vor Halloween gelingt es Michael Myers aus dem Sanatorium auszubrechen. Er begibt sich auf den Weg zurück nach Haddonfield und bringt unterwegs zahlreiche Menschen um. In Haddonfield kommt es zu einer wilden Jagd: Dr. Loomis will Michael Myers finden, um die Bevölkerung zu schützen, der wiederum sucht seine Schwester Laurie (Scout Taylor-Compton), die auf ihrer atemlosen Flucht überhaupt nicht weiß, was vor sich geht. Laurie überlebt als einzige.
Wissenswertes
- Mit dem Versuch, Michael Myers Verhalten psychologisch zu erklären, steht Rob Zombies Version der Originalversion entgegen: Das Original wollte ohne jegliche Erläuterungen einfach “das Böse” darstellen.
Weiterführende Informationen
- Das Original Halloween von 1978
Weitere Informationen im Internet
- Offizielle Website zum Film
- Offizielle Website zum Film (engl.)
- Informationen zur Halloween-Filmreihe in der Wikipedia (dt.)
- Linksammlung zum Film auf filmz.de
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Uninteressant 4.9
Der Film Halloween wurde von 18 Kritikern bewertet.
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
"Halloween" in der "Rob Zombie"-Fassung ist deutlich härter als "Halloween" in der "John Carpenter"-Version. Zombie verpasst dem Klassiker einen frischen Look ohne dabei die Klasse des Originals zu erreichen. Die Neuinterpretation ist ein Film, der gerade bei der neuen Generation von Horrorfans viele Freunde finden wird, da bei ihnen diese härteren Filme hoch im Kurs stehen.
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Ulkigerweise verliert der Film genau an dem Moment an Druck, an dem er seine "neuen Pfade" verläßt. Die zweite Hälfte ist nicht nur ein einfallsloses Nachäffen des Originals bis in die Dialogzeilen hinein, sondern selbst für die Standards eines by-the-numbers-Slashers ein allzu dröges Rumgeeier mit zwar ausgewalzten, aber uninteressanten Mordszenen.
Was mir tierisch auf die Eier geht, ist, wie Zottel-Zombie sich an der Gewalt gegen Frauen aufgeilt - nicht nur, daß sie sich fast immer zum Sterben ausziehen müssen, er läßt auch DREIMAL schwerverletzte Damen über den Boden kriechen, so als maximales Ergötzen am Leid des "schwachen Geschlechts". Die ausgespielte Vergewaltigung (natürlich von hinten, natürlich zweimal, natürlich zwei Stellungen) ist so überflüssig wie selbstzweckhaft und zeigt mal wieder, daß Zombie vor allem ein Arschloch ist.
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Kommentare — Ganz gut 6.2
Der Film Halloween wurde von 822 Mitgliedern bewertet.
stonedhead 2010/03/01 11:24:48
Rob Zombie hat mit diesem Remake der Serie die Krone aufgesetzt. Neben dem Original der beste Teil der Kultreihe.
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tinkasminusch 2010/02/07 16:02:30
Insgesamt ein echter guter Film. Besonders mit den Blick auf die Kindheit gut gemacht aber irgendwie hat mir was gefehlt. Aber trozdem find ich ihn echt gut neu umgesetzt.
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Zichi03 2010/01/16 21:41:35
Rob Zombie...Zwischen Genie und Wahnsinn. Was er in Halloween 1 (2007) gemacht hat ist einfach WELTKLASSE!!!!!!!!!! Was er in Halloween 2 (2009) gemacht hat ist unter aller würde...ABER DIESER TEIL IST HAMMER!!!!!!!!!!
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Der Film Halloween gehört zum Genre Slasherfilm. Regie führte Rob Zombie.
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Die Geschichte um Michael Meyers und seine Schwester dürfte wohl jeder schon einmal verfolgt haben. Bei mir sind die letzten Resterinnerungen an die früheren Filme leider in weite Ferne gerückt, was mir aber ermöglichte, ohne Vorbehalte und ganz objektiv an dieses Remake heranzugehen.
Zombie versucht erstmals auch Michaels Kindheit stärker zu beleuchten und zu erklären, warum er so geworden ist, wie er es heute ist. Als Instrument fungiert dazu Malcolm McDowell (“Heroes”) als Dr. Loomis, der wie immer souverän spielt. Die Schocker hätten ruhig härter sein können, Zombie schafft es aber dennoch gut die Spannung zu halten und spart sich übermäßige Gewalt. Jugendfrei ist der Film aber allein schon wegen den netten Sexszenen nicht.
Rob Zombies Neuinterpretation von Carpenters “Halloween” macht Spass und weiß als schöner Horror-Thriller durchaus zu überzeugen. Für einen netten Filmabend genau das Richtige.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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