Infinite Space - Der Architekt John Lautner

Infinite Space: The Architecture of John Lautner (2009), US Laufzeit 91 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 21.07.2011

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von Murray Grigor, mit Sean Connery

Die Häuser von John Lautner gehören zum Aufregendsten, was die amerikanische Architektur hervorgebracht hat. Einem unbedingten Schönheitsideal verpflichtet, wirken ihre Räume unendlich – aus der Perspektive der Bewohner, denn Lautners Architektur ist für den Menschen gemacht. Jedes Haus ist ein Kunstwerk für sich, definiert das Verhältnis von Innen- und Außenraum neu; Viele sind als Filmkulissen berühmt geworden: James Bond lief in den 1960ern durch das Elrod House, Tarantino belebte für “Pulp Fiction” ein “Googie-Restaurant” wieder und Colin Firth’s Oscar-prämierte Darstellung in “A Single Man” wurde in der “Schaffer Residence” gedreht.

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Kritiken (2) — Film: Infinite Space - Der Architekt John Lautner

Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter

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"Infinite Space" zeigt nicht nur Werdegang und Werk des bedeutenden Architekten der Moderne, sondern vermittelt, wie Lebensraum so gestaltet werden kann, dass er sich harmonisch mit der Natur in seiner Umgebung verbindet.

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Holger Römers: Film-Dienst.de Holger Römers: Film-Dienst.de

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Ganz gleich, wie blasiert mancher Interviewpartner wirkt – ihre Hingabe an das jeweilige Gebäude ist entwaffnend. Ein charmanter Subplot handelt indes von einem holländischen Architekturprofessor, der für eine Uni-Exkursion die auf L.A. verstreuten Lautner-Bauten mühsam mit Google Maps ausfindig machte. Diese Liebesmühe wurde mit der überraschenden Übernachtung in einem Originalgebäude belohnt, wobei die Schnappschüsse, die die Gruppe abends im Pool des Hauses zeigen, pointiert auf den Punkt bringen, was dieser bescheidene Film sehr erfolgreich vermittelt: Leidenschaft für Architektur.

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