James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim
Moonraker (1979), GB/US Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Thriller, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 28.08.1979
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3161 Bewertungen
57 Kommentare
Keine
von Lewis Gilbert, mit Roger Moore und Lois Chiles
007 rettet die Welt aus dem All heraus! Doch bevor es soweit kommt, ist einmal auf der Erde ermittelt werden.
Als bei einem Transport über den Atlantik ein Space Shuttle verloren geht, können an der Unglücksstelle keinerlei Wrackteile oder sonstige Spuren gefunden werden. James Bond (Roger Moore) wird beauftragt, das Unternehmen ‘Drax Industries’ genauer unter die Lupe zu nehmen. Er versucht Kontakt mit dem Hersteller (Michael Lonsdale) aufzunehmen und verdächtigt ihn, mit dem Verschwinden etwas zu tun zu haben. Eine Spur führt Bond nach Venedig, wo er mit Dr. Goodhead (Lois Chiles) eine Angestellte von Drax trifft.
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Agentenfilm, Hard SF, Science Fiction-Film, Thriller, Actionfilm
- Zeit
- Karneval, Zukunft
- Ort
- England, Kalifornien, London, Markusplatz, Raumschiff, Rio de Janeiro, Space Shuttle, Venedig
- Handlung
- Astronaut, Attentat, Blockbuster, Brite, CIA, Dschungel, Geheimbasis, Geheime Mission, Geplanter Mord, Herrenrasse, Kampfsport, Karneval, MI6, Massenmord, Mord, Motorboot, Mörder, Pyramide, Raumanzug, Raumfahrt, Raumschlacht, Raumstation, Sarg, Satellit, Schwerelosigkeit, Secret Service, Space Shuttle, Spion, Spionage, Utopie, Virus
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
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Kritiken (3) — Film: James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenDas Tempo ist bis zum letzten Drittel schwerelos lahmarschig, der mittlerweile dritte Bassey-Song kraftlose(re) Routine, Michael Lonsdale ein kläglicher Wicht ("Sterben sie gut!") und die Sinnlosigkeit überschreitet das Ertragbare dessen, was ohne Schamesröte durchzustehen scheint; das ist "Moonraker", eine Ode an den übermannenden Schwachsinn, schwachsinniger als "Diamantenfieber", aber schwachsinnig gut. Ursprünglich sollte "In tödlicher Mission" der nächste Bond sein, aber extra für "Star Wars" grub sich das Franchise vom Wasser in den Weltraum, unterstrich nebenbei, dass die Bond-Filme auch den eskapistischen Wunschtraum eines unerreichbaren Ortes in der Wirklichkeit verankern – nur dass der Wunschtraum erlebbar wird, für Bond, für seine Zuschauer; und hier auch mehrmals: Dies ist einer der lebendigsten, der prachtvollsten Reise-Agentenfilme. Wenn "Moonraker" allgemein nicht verbissen dem Lewis-Gilbert-Remake-Konzept entspricht, dann vermengt er futuristischen Glanz und ein überbordendes Schmierentheater infantiler Zoten. Wenn Bond persönlich nicht damit beschäftigt ist, absurdeste (Beißer-)Attentate, wahlweise im Schwerkraftsimulator, im Museum, auf einer Gondel oder gegen eine Python, zu umschiffen, dann erteilt er die haarsträubendsten Verbalseitenhiebe und testet das pfiffige Kofferequipment seiner Schlafzimmerbekanntschaft, unter anderem ein flammenwerfendes Parfum. Aufgrund des Verliebtseins des Beißers, seiner ersten gesprochenen Worte und dem Seitenwechsel erfährt der Film, davon einmal abgesehen, unerwartet zärtlichen Gefühlsüberschwang, der einen Engel aus dem Monster erschafft.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
JimiHendrix Sat, 10 Nov 2012 23:52:40 -0000
Antwort löschensehr unterhaltsam zu lesen :D
Timo K. Sun, 11 Nov 2012 12:19:41 -0000
Antwort löschenSo soll's sein. :)
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JimiHendrix Sun, 11 Nov 2012 16:11:59 -0000
Antwort löschenja - aber dennoch bei vielen kommentaren hier eher weniger der fall, deswegen wollte ich das explizit hier loswerden ;)
der cineast Thu, 15 Nov 2012 20:04:43 -0000
Antwort löschenBester Bondsong, bestes Opening, großartiger Schluss, groaßartiges Bondgirl, großartige Effekte, lustig, hinreißend, und recihlich spannend (Die Hunde-Verfolgungsjagd oder der G-Kräfte Simulator)
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenEhrlich gesagt bin ich etwas ratlos. Ich mein, ich habe eben zum ersten Mal “Moonraker” gesehen. Ich wusste ja, ich kenne noch nicht alle, und ich wusste auch, das es auch weniger gute gibt, nur dachte ich da eher an “weniger gut” als an “besseres schlecht”. So nach dem Motto: “Feuerball” war nicht so besonders, aber ok, ist annehmbar. Und jetzt sowas… eine James-Bond-Parodie, die offiziell zur Reihe gehört, jetzt hätt ich fast gesagt “Muppets im Weltall”, keine Ahnung wie jetzt darauf komme…
So stört mich zum Beispiel dieses merkwürdige Humorverständnis der Macher, gut, das ist mir schon öfter aufgefallen, aber hier ist es extrem. Beißers Rolle wird geradezu ins Lächerlich gezogen und sein Mythos als ernszunehmender Gegenspieler demontiert. Passend dazu: Seine kleine blonde Freundin und sein Wechsel zu den Guten am Ende.
Was noch so stört? Die High-Tech-Luftkissen Gondel inkl. Fahrt selbiger über die Straßen Venedigs. Selbst für James Bond Verhältnisse penetrantes Product-Placement…
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenDie Pre-Title-Sequenz setzt wieder einmal neue Maßstäbe, doch schon kurz bevor der wunderbare Bondsong einsetzt, folgt ein Vorgeschmack auf das, was kommen soll: Humor, der böse am Ziel vorbeischießt, eine komplett vom Vorgänger abgekupferte Handlung, nicht immer überzeugende Tricks sowie lahme Schurken. Trotz wunderbarer Locations, brillanter Musik und tollem Setdesign ist "Moonraker" als plumpe Antwort auf "Star Wars" deshalb eine große Enttäuschung.
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Kommentare (54) — Film: James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim
cannibal83 Sat, 01 Jun 2013 11:21:26 -0000
Kommentar löschenDieser Film nimmt einfach jedes erdenkliche Bond Klischee und multipliziert es mit dem Faktor 1000. Dabei kommt ein so dermassen anstrengender Mix aus Albernheiten und abstrusen Handlungen heraus, das man sich mehrmals geneigt fühlt abzuschalten... und ich bereue wirklich es nicht getan zu haben.
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Bagadosh Mon, 29 Apr 2013 15:58:57 -0000
Kommentar löschen[Simons 007-Marathon: Tag 11 - Moonraker - Streng geheim]
Leider konnte ich mit meinem Marathon blöderweise die letzten Tage nicht weiter machen, aber heute kommt die Fortsetzung: Moonraker, der letzte Bond aus den Siebzigern.
Tjaaa, was soll ich sagen? Der Film könnte auch eigentlich den Titel "Bond meets Star Wars" oder "Drax schlägt zurück" tragen.
Im Prinzip ist der Film Star Wars mit Agenten, und dass die 007-Macher wohl versucht haben, ihren Teil des Star Wars-Science-Fiction-Kuchens zu haben ist auch KAUM offensichtlich, auch wenn der Film nicht in einer weit entfernten Galaxie spielt und die Musik viel un-epsicher ist.
Auf jeden Fall unterbietet dieser Film alle seine Vorgänger, was den Realismus angeht. Zwar werden die Effekte zunehmend besser (verglichen mit den sehr frühen Filmen), aber gerade aus heutiger Sicht sind die Weltraumschlachten mit schwebenden Astronauten, die völlig schwerelos ohne Verbindung zum Raumschiff durch die endlosen Weiten des Alls gleiten und ihre Gegner mit Laserpistolen niedermachen, völlig albern und unrealistisch.
Die Story - Na ja... Wie (fast) immer halt.
Roger Moore als Bond: Geht voll in Ordnung, auch wenn ich immer noch finde, dass Sean Connery der bessere Bond ist.
Immerhin sorgt er gelegentlich für ein paar Lacher.
Unser Freund Beißer ist auch wieder mit von der Partie, und um ihn entwickelt sich eine nette, herzergreifende Nebenstory, für die ich, ohne zu spoilern, einen halben Punkt mehr vergebe :) .
Da ansonsten dieser Film ein ziemlicher Durchschnitts-Bond ist, gebe ich ihm insgesamt 6,5 von 10 Punkten. Vier Punkte Abzug wegen Un-Realismus und So-La-La-Story und einen halben Punkt Aufschlag für eine schöne Bösewicht-Liebesstory, sogar mit Happy End (Mist, das war jetzt schon zu viel Spoiler ;) ).
Morgen ist Roger Moore dann in den Achtzigern angekommen und in tödlicher Mission unterwegs.
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Wall Sun, 28 Apr 2013 17:44:00 -0000
Kommentar löschenAlso "Moonraker" hat den Vogel endgültig abgeschossen. Die alten Bond-Filme waren schon häufiger fern ab von Realismus unterwegs und gerade die Roger-Moore-Filme zelebrierten dies ja mit der loken und ironischen Gangart, sowie einer hohen Anzahl an Gags. Aber in diesem Film ist es einfach zu viel, die Story ist einfach so abstrus, viele Gags und Witze nur noch albern, so dass der Film am Ende mehr einem "Star Wars"-, denn einem "James Bond"-Film ähnelt. Und dabei fing der Film so hervorragend an, mit einer spektakulären - so noch nicht da gewesenen - Actionszene in der Luft. Aber mit jeder Minute hebt der Film mehr und mehr ab - im wahrsten Sinne des Wortes. Wenigstens ist die Action wieder mal gut gemacht und - für die damaligen Verhältnisse - spektakulär in Szene gesetzt. Und durch die vielen Bond-Elemente hat der Film auch immer noch den Bond-Charme. Nach "Geheimdienst Ihrer Majestät" ist es aber der schlechteste Film bis jetzt.
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FordFairlane Sun, 28 Apr 2013 19:11:14 -0000
Antwort löschenZur damaligen Zeit wollten die Macher halt an den Erfolg von Star Wars anknüpfen, was ja selbst verständlich ist.
Wall Tue, 30 Apr 2013 08:36:48 -0000
Antwort löschenJa schon klar, trotzdem muss das mMn nicht sein ;)
Ben Kenobi Mon, 18 Mar 2013 01:14:16 -0000
Kommentar löschenLieber James,
ich wende mich persönlich an dich, da ich keinen anderen Ausweg weiß. Aber um nicht mit der Tür ins Haus zu fallen, gestatte ich mir eine Vorbemerkung: Als erfahrener Agent wird es dich nicht überraschen, wenn ich dir mitteile, dass dieses Schreiben vielleicht mitgelesen werden wird. Daher möchte ich mich jetzt an alle potenziellen Mitleser und Mitwisser wenden, und darauf verweisen, dass eine persönliche Nachricht wie diese natürlich immer SPOILER enthält.
Nun also zu meinem eigentlichen Anliegen. James, wir zwei haben eine Menge zusammen durchgemacht. Wie du weißt, habe ich das meistens sehr genossen, und so manches Abenteuer mit dir deswegen auch mit hohen Punktzahlen honoriert. Erinnere dich nur mal an dein Aufeinandertreffen mit dem Superschurken Goldfinger, oder daran, wie du einst eine Verbrecherbande in einem erloschenen Vulkan aufgemischt hast. Oder denke meinetwegen auch nur an deine letzte Reise zurück, wo du dich in Topform mit einem pathologischen Aqua-Faschisten herumgeschlagen hast. Mensch, das waren Zeiten! Dein Charme, deine Kompromisslosigkeit und dein britischer Humor waren dabei stets deine Markenzeichen. Noch wichtiger aber war mir immer, dass du glaubwürdig warst und ich bei jedem deiner Abenteuer so richtig mitfiebern konnte (naja, außer bei der Geschichte mit den Diamanten, aber lassen wir das).
Doch was musste ich da soeben miterleben? Nein, ich meine nicht den sülzigen Song, der in dein neuestes Abenteuer eingeleitet hat. Das Elend begann schon einige Minuten vorher, nachdem du dich in alter Haudegen-Manier mit ein paar Schlägern in einem abstürzenden Flugzeug amüsiert hast: Warum zur Hölle hast du da den einzigen Typen mit einem Fallschirm aus der Tür gestoßen? Konntest du etwa ahnen, dass du ihn dir schon wiederholen würdest? Und überhaupt, was dann passiert ist: Wie hast du das getan? Springst einfach ein, zwei Minuten später aus dem Flieger, dem Kerl hinterher, und holst ihn nicht nur ein; nein, du legst ihm im freien Fall den Fallschirm ab, und dir selbst an, als tätest du das jeden Morgen auf dem Weg zum Bäcker. Aber auf die glorreiche Idee, das Ding zu benutzen, kommst du erst kurz bevor die darauffolgende Konfrontation mit deinem alten Freund Jaws brenzlig endet - etwas mehr weise Voraussicht hätte ich dir da schon zugetraut, alter Freund!
Zum Glück hat die weise Voraussicht dich, oder du sie, in erheblichem Maße wieder, als du später im Château deines neuen Erzfeindes residierst: So siehst du zum Beispiel einen in einer Baumkrone versteckten Heckenschützen, obwohl du dich eigentlich auf Fasanenjagd wähnst, und holst eben jenen Schützen, der deinen Kopf übrigens länger als eine Minute im Visier seines Präzisionsgewehres hatte, mit einem lockeren Schuss aus der Schrotflinte vom Baum. Außerdem ahnst du nicht nur, dass dein Gastgeber etwas im Schilde führt, was zugegebenermaßen auch für mich als Laie recht offenkundig war - nein, du hast in deiner Voraussicht anscheinend intensiv die Pläne seines riesigen Schlosses studiert, und weißt daher, wo die Gemächer der Lady zu finden sind, und, für deinen Fall fast genauso wichtig, wo sich das Arbeitszimmers des Chefs befindet. Natürlich hast du dein Portemonnaie auch zuvor gegen einen Safeknacker eingetauscht und konntest daher zuversichtlich und nach Herzenslust in den Unterlagen vom Big Boss wühlen. Dass dir dabei weder Alarmanlagen noch so profane Dinge wie verschlossene Türen in den Weg kommen würden, war dir ja sicher vorher klar.
Allgemein scheinst du ja mit der Open-Door-Policy der Drax Corporation eine Menge Glück gehabt zu haben, ansonsten wäre dein Zusammenstoß mit dem Stockkämpfer vielleicht eher unglimpflich ausgegangen. So aber konntest du dich mit Leichtigkeit in den Museumsraum flüchten, der, wie wir vorher erfahren haben, Vasen, Gläser und andere Gefäße im Wert von Millionen von Dollar beherbergt. Was du dafür tun musstest? Dir einen Weg durch lasergesicherte Alarmkorridore bahnen, Sicherheitselektronik außer Kraft setzen oder einen 23-stelligen Code eingeben? Quatsch, du musstest einfach die Tür öffnen und warst drin, inmitten der vielleicht exquisitesten Sammlung historischer Glasprodukte der Welt. Dass du mit angesehen hast, wie ein Rüpel selbige mit seinem Kampfstock zerdeppert, statt beherzt zuzuschießen (denk an den Heckenschützen!), weist dich nicht gerade als Kunstkenner aus.
Oder war deine Waffe einfach die ganze Zeit über defekt? Oder hattest du sie gar (wie peinlich!) im Zimmer einer deiner Gespielinnen vergessen? Wie auch immer - manches Mal hätte ich mir für dich gewünscht, du hättest einfach mal wieder einen lässigen Schuss aus der Hüfte abgegeben, so wie früher. Oder Jaws vom Seilbahnwagen geschmissen, statt ihn hineinzustopfen. Weißt du nicht mehr, was er damals in Ägypten mit dem Lieferwagen angestellt hat? War doch klar, dass er sich eine solche Gelegenheit nicht nochmal entgehen lassen würde...
Naja, dafür versuchtest du mich auf anderen Feldern zu überzeugen. War auf früheren Missionen deine Allgemeinbildung wie auch dein Spezialwissen überragend, gab es doch immer Momente, die dich als liebenswerten und glaubwürdigen Menschen ausgewiesen haben. Unvergessen, wie eine russische Agentin dich einmal korrigieren musste, als du glaubtest, der damalige Erzfeind des MI6 und des Weltfriedens säße auf Korsika, und dabei war es doch Sardinien. Aber du hast dich verändert. Verbessert, würdest du vielleicht sagen. Kennst dich jetzt mit Raumfahrttechnik, Botanik, Toxikologie und vielem mehr aus und bist nie, wirklich niemals, um eine Antwort verlegen. Nur: So erkenne ich dich kaum wieder. Wo hast du all das enorme Fachwissen her? Du beginnst, mir Angst zu machen.
Auch in anderer Hinsicht bist du jetzt viel besser vorbereitet als früher. Verstehe mich nicht falsch, James. Q-Branch und du, das war schon seit jeher eine fruchtvolle Liaison, und so manches Mal habe ich staunen müssen über deine geniale Ausstattung. Aber wie hochgerüstet du mittlerweile auf eine Mission gehst, ist doch wirklich wahnsinnig: Bist du in Venedig unterwegs, dann mit einer Gondel, die sich bei Bedarf in ein Speedboat verwandeln lässt, das du wiederum in ein Hovercraft/Amphibenfahrzeug umfunktionieren kannst. Auf Knopfdruck. Nur: Wo, außer am Markusplatz, wo du letztendlich ja auch gelandet bist, könnte man in Venedig davon Gebrauch machen und an Land fahren? Egal. Vielleicht hast du ja geahnt, was auf dich zukommt. Ähnlich muss es gewesen sein, als du dir über die Ausrüstung deines Bootes für die Amazonas-Expedition Gedanken gemacht hast: Klar, Torpedos zählen zum Standard. Wasserminen meinetwegen auch noch. Aber was um alles in der Welt hat dich dazu bewogen, einen Drachenflieger mit an Bord zu nehmen?? Wie nur konntest du wissen, dass das Ding dein Leben retten würde? Und dann: Wie hast du den Gleiter so über und durch den Amazonas-Dschungel navigiert, dass du direkt neben dem versteckten Hauptquartier deines Opponenten landen würdest? So ganz ohne Navi, ohne Karte?
Und dann erst deine Gegner! Ich weiß, für die kannst du nur bedingt etwas. Aber im Ernst: Jaws wechselt von einem Superschurkensyndikat zum nächsten? Geht das so einfach? Gibt es da einen Stellenmarkt für arbeitslose Haudraufwienixe oder wie muss ich mir das vorstellen? Und dann die Armada an sexy Nachwuchsschurkinnen, die dich im Evil-HQ erwartet - wie oft haben diese Damen ihre Choreografie für deine Ankunftszeremonie wohl geübt, und wie lange dort ausgeharrt, auf dich wartend? Unvergessen auch die geniale Innenarchitektur besagten Hauptquartiers: Im kathedralenartigen Kontrollraum Monitore bis in luftige Höhen, einige davon so angebracht, als habe man unbedingt verhindern wollen, dass sie jemals von jemandem eingesehen werden können. Dann der Konferenzraum unter der verfluchten Raketenstartrampe. Eine lustige Idee, würde er nicht nach jedem Start so elendig verkohlt aussehen... Apropos Aussehen: Der Look der riesigen Raumstation, die sich dein Gegenspieler da, gänzlich unbemerkt von allen Geheimdiensten dieser Welt, zusammengezimmert hat, war dann doch eher eine Enttäuschung für mich. Wenn ich bedenke, was ein George Lucas zwei Jahre vorher, ein Stanley Kubrick ganze 13 Jahre vorher zustande gebracht hat, und das jeweils mit einem Drittel deines Missions-Budgets, dann kann ich nur staunen, wie plastikhaft und spielzeugartig die Designideen der Drax Corp. daherkommen. Traurig, da müsste man nochmal an die Werkbank! Aber spätestens beim Lasergefecht im Weltall, nein, eigentlich schon bei der Liebesgeschichte zwischen Jaws und Blondchen (Dolly? Polly?) war mir klar, dass auch das nichts mehr retten könnte. Insofern nur folgerichtig, dass das Ding abgebrannt ist.
Du siehst, alter Freund, ich gehe hart mit dir ins Gericht. Aber keine Sorge. Nichts läge mir ferner, als mich von dir zu trennen, nach allem, was wir schon zusammen durchgemacht haben. Nein, ich gebe dir einerseits eine diesmal nur durchschnittliche Bewertung - sie sei dir ein Warnschuss - und andererseits eine zweite Chance. In deinem nächsten Abenteuer möchte ich so einen Murks nämlich nicht nochmal sehen.
Bis dahin halt dich tapfer,
dein Ben
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Rainbow Dash Mon, 18 Mar 2013 10:01:43 -0000
Antwort löschenWahnsinnig gut getroffene, sarkastische, charmante Filmkritik! Gibt es hier einen Weiterempfehlen-Button?
Ben Kenobi Tue, 19 Mar 2013 20:38:15 -0000
Antwort löschenIch erröte. Das passiert, wenn man seine interne Kommunikation nicht abhörsicher durchgibt. ;)
Alle 4 Antworten zeigen
cinram Sun, 24 Mar 2013 12:37:29 -0000
Antwort löschenAmüsant- Entlarfende Rezension! Ich hab mich herrlich unterhalten!
Ben Kenobi Sun, 24 Mar 2013 23:40:41 -0000
Antwort löschenFreut mich, Zweck erfüllt. :)
hsv-rossi Wed, 06 Mar 2013 00:32:37 -0000
Kommentar löschen6 Punkte von mir weil ich James Bond einfach mag und damit aufgewachsen bin.
0,5 Punkte für den Rest...
Für mich wohl eher einer der Schlechteren Bonds der Reihe,auch wenn er ein Kassenschlager und das Weltweit größte Einspielergebniss an den Kinokassen des Jahres 1979 gewesen ist.
In der Bond - Reihe wurde er vom finanziellen Ergebniss erst wieder durch GoldenEye
abgelößt.
Die Laser - Schlacht am Ende des Films war mir dann doch ein wenig zuviel Scince-Fiction in einen Bondfilm gewesen.
Ansonsten ist er aber Sehenswert wie alle in der 007 Reihe...
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MrDepad Sun, 03 Mar 2013 21:06:35 -0000
Kommentar löschenBond 50: Die Jubiläums-Collection [Blu-ray] -11/22- "Moonraker"
Komisch, dass "Moonraker" von vielen Bond-Fans als schwächster Teil der Reihe bezeichnet wird, bietet er doch fast alles, was an der Reihe so liebenswürdig ist. Es beginnt schon grandios mit meiner persönlichen Lieblings-Pre-Title-Sequence mit einem atemberaubenden Fallschirm-Stunt. Danach geht es direkt nahtlos in hoher Qualität weiter. Bond muss die Spur eines vermissten Space Shuttles verfolgen, was ihn zunächst zum Hersteller des Shuttles führt. In Drax´s prachtvoller Villa spielt sich dann ein großer Abschnitt des Films ab, welcher viele tolle Szenen hervorbringt (Schwerkraftsimulator, Taubenjagd, Hundeverfolgung). Im Prinzip sind 3/4 des Films gewohnt großartige Unterhaltung, vor allem Szenen in Venedig (Gondelfahrt), Rio de Janeiro (Verstörendes Clownskostüm, Seilbahn), Brasilien (Pythonkampf) sind schlichtweg hervorragend.
Dann kommen die letzten ca. 30 Minuten, in welcher der Science-Fiction-Teil beginnt. Grundsätzlich fand ich auch diesen Abschnitt gelungen, da vor allem das Set-Design wirklich gigantisch ist, durch die Laser-Waffen und ein klein wenig Zähigkeit fällt dieser Abschnitt aber ein wenig ab im Vergleich zum grandiosen Rest. Erwähnen sollte man auf jeden Fall aber noch Michael Lonsdale, der einen fantastischen Bösewicht spielt, der auch wirklich als böse zu bezeichnen ist und einen extrem größenwahnsinnigen Plan verfolgt.
"Moonraker" ist ein zu Unrecht oftmals gescholtener Teil der Reihe, der im Prinzip bis auf das letzte Viertel fantastische Bond-Unterhaltung bietet, wobei auch das letzte Viertel noch gut genug gelungen ist.
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Oliver0403 Fri, 15 Feb 2013 03:20:25 -0000
Kommentar löschenMit jedem weiteren Auftritt als 007 zeigt Roger Moore, dass er nicht Sean Connery ist. Aber sein Stil kommt bei mir bis jetzt kaum an. Der böse Gegenspieler hier ist eher eine Lachnummer. Da war Stromberg im vorherigen Film besser.
*Spoiler*
Wirklich in guter Erinnerung bleibt immerhin die Tatsache, dass der Beisser eine Partnerin findet und sogar einen kurzen Satz sagt.
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vega_vincent Fri, 15 Feb 2013 10:43:29 -0000
Antwort löschenMoore ist nicht Connery, ganz klar. Aber er hat seinen Charme. Wenn der Beisser mitspielt und derart wahnwitzig aufgetrumpft wird, mit allem, was es damals so gab, dann muss schon mindestens eine 7,5 her!
Oliver0403 Fri, 15 Feb 2013 14:21:42 -0000
Antwort löschenVielleicht für dich, aber nicht für mich. Moore ist als Bonddarsteller einfach nicht so mein Fall. Aber immerhin steht er in meiner Gunst noch eine Stufe vor Dalton und Lazenby.
nasenschleuder Mon, 11 Feb 2013 22:47:33 -0000
Kommentar löschenDer erste Bondfilm, den ich im Kino gesehen habe und wahrscheinlich der größenwahnsinnigste und übergeschnappteste von allen.
Noch eine Zusatzinfo für diejenigen, die das Ende der Siebziger nicht selbst erlebt haben: Das Weltall-Szenario hat meines Erachtens weniger mit irgendeinem 'Star Wars'-Hype oder "Science-Fiction-Boom" zu tun als mit damaligen Entwicklungen im amerikanischen Raumfahrtprogramm, die ungeheure Publicity hatten. Darunter eben die Fertigstellung des ersten wirklich raumflugfähigen Space Shuttle Anfang 1979 (der 'Columbia') und die Bemühungen 1978, die Raumstation 'Skylab' wieder in Betrieb zu nehmen, die dann 1979 beim Wiedereintritt in die Atmosphäre über Australien verglüht ist. Die Quatschmedien hatten sich natürlich bemüht, das Ganze zu einer Art 'Armageddon' aufzubauschen. Da das Space Shuttle-Programm jahrelang gewaltige Schwierigkeiten hatte und es von '75 bis '81 gedauert hat, bis man tatsächlich das erste Mal in den Orbit gelangte, wird 'Moonraker' sicherlich auch eine willkommene flankierende Public Relations-Maßnahme für die NASA gewesen sein (ein nicht unbeträchtlicher Teil des Abspanns listet die beteiligten Firmen und Institutionen auf, die hier gern geholfen haben).
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Pyro 91 Mon, 28 Jan 2013 01:08:42 -0000
Kommentar löschenEin herrlicher Film!
Bereits in den ersten fünf Minuten sehen wir, wie eine Bojing aus der Luft geklaut wird; Bond aus einem Flugzeug geworfen wird und im freien Fall jemanden einen Fallschirm abknöpft und Jaws, der seinen Fallschirm nicht mehr ziehen kann und in einem Zirkuszelt landet. Mit anderen Worten: Liebe Leute, ihr könnt gerne gehen, wenn euch das jetzt schon zu viel ist, denn wir werden auch im weiteren Verlauf des Films keinen Gang zurückschalten.
Fair enough, muss ich sagen.
Das Ganze mündet dann in Shirley Basseys Theme-Song, der wunderbar melancholisch und zusammen mit Maurice Binders Creditsdesign eine wahrer Hochgenuss ist. Sehr einnehmend und "nicht von dieser Welt", wie man so schön sagt.
Roger Moore ist wieder mal in Höchstform und überzeugt als smoother Frauenverführer, launiger Sprücheklopfer und eiskalter Agent, der auch mal kurzen Prozess mit seinem Gegner macht. Seine 52 Jahre sieht man ihm dabei fast gar nicht an.
Seine Beziehung zu Bond-Girl Holly Goodhead, gespielt von Lois Chiles, setzt den Trend von "Der Spion, der mich liebte" fort, denn hier darf Frau auch was tun und ist letztendlich sogar für das Gelingen der Mission im Weltraum verantwortlich! Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt vorwärts!
Es ist interessant zu beobachten, wie sich Bond und Goodheads Beziehungsdynamik im weiteren Verlauf ändert. Zuerst ist sie ihm abgeneigt, dann rettet er sie ein paar Mal und am Ende werden dann die Rollen getauscht, weil Bond wenig Ahnung vom Astronautentum hat und sie darin ausgebildet ist. So tragen beide zum Erfolg ihrer Operation bei und es macht viel Spaß, den beiden dabei zuzusehen, wie sie zahlreiche Gegner verkloppen oder sich gegenseitig necken.
Bösewicht Hugo Drax ist eine...hm, interessante Wahl. Die meiste Zeit ist er emotionslos, relaxt und trägt seltsame, aber erinnerungswürdige Oneliner vor. Auch die Interaktionen mit Bond sind Gold:
Drax: "Mr. Bond, Sie widersetzen sich allen meinen Versuchen, Ihnen einen amüsanten Tod zu bereiten."
-
Drax: "Warum haben Sie den Flirt mit meiner Lieblingspython so abrupt abgebrochen, Mr. Bond?"
Bond: "Ich hatte das Gefühl, sie würde mich erdrücken aus Liebe."
-
Drax: "Mr. Bond, sie tauchen mit der ermüdenden Regelmäßigkeit einer ungeliebten Jahreszeit auf."
XD
Sein Plan ist dabei gar nicht so dumm.
Zuerst will er die gesamte Menschheit auslöschen, auf dem Mond seine eigene Rasse heranzüchten und irgendwann später wieder auf die Erde zurückkehren und über sie herrschen.
Oder so. xD
Auf jeden Fall steht einiges auf dem Spiel und für Bond-Verhältnisse ist die Idee relativ bodenständig.
Dafür, dass der Film "Moonraker" heißt, wird auf dem Mond erstaunlich wenig Zeit verbracht. Die ersten zwei Drittel des Films muss Bond sich nur durch zahlreiche Action-Setpieces kämpfen, wunderschöne Locations besuchen und Drax Vorhaben herausfinden.
Aber mal von Anfang an (random observations):
- Amüsante "Wir starten den Plot"-Szene in Ms Büro, in der Bond mit Qs neuer Erfindung, der puls-kontrollierten Dartpistole, gleich mal Ms Gemälde "erschiesst".
- Schöne Einführung von Drax. Wir sehen sein riesiges Anwesen, sein Schloss und Bond darf auf ein Gurkensandwich und den Fünf Uhr-Tee vorbeischauen. xD
- Recht spannende Szene, in der Bond in die Zentrifugenkammer gesteckt wird und verdammt schnell im Kreis gedreht wird. Moore sieht dabei wirklich schlecht aus. Zum Glück hat er seine puls-kontrollierte Dartpistole dabei.
- Bond und Drax beim Fasanschießen. Drax will Bond dort erschießen lassen, doch Bond sieht den Schützen und knallt ihn eiskalt und badassig ab.
- Der Tod von Drax´ Mitarbeiterin ist ziemlich brutal. Sie wird von seinen Hunden eine Zeit lang durch den Wald gejagt und schließlich zerfleischt. Was für ein krasser Tonwechsel! Ich meine, klar, es wird abgeblendet, aber irgendwie abgefuckt ist das Ganze schon.
- Höchst amüsante Gondelfahrt durch Venedig: http://www.youtube.com/watch?v=p-vM-4f9Vjk
Totaler Over the top-Nonsense, so wie´s mir gefällt! xD
- Der Museumskampf zwischen Bond und dem Bösewichts-Handlanger. Mein Güte, was da zu Bruch geht! Ich habe eigentlich erwartet, dass darauf noch eine Szene folgt, in der sich der Besitzer über den Schaden aufregt. Der Kampf selbst, macht sehr viel Spaß und man hat wirklich das Gefühl, dass die beiden sich verletzen wollen. Das Ganze endet damit, dass der Handlanger aus dem Fenster geworfen wird und mit dem Kopf voraus in einem Klavier landet, was Bond mit "Spiel´s noch einmal Sam" kommentiert. xD
- In Rio trifft Bond wieder auf Jaws, der ihn erst mal mit all seiner Zahnpracht angrinst. Bond erwidert das große Grinsen. xD
- Wow, der Kampf zwischen Jaws und Bond auf Seilbahnkabine ist echt lahm, was war denn da los? Doch es wird besser, als Jaws Bond folgen will, indem er die Geschwindigkeit der Kabine erhöhen lässt und dadurch voll in die Kontrollstation wämst. LOL
- Dort lernt er dann auch seine Freundin Dolly kennen, die ihm aus den Trümmer hilft.Sehr schön, wie John Barry diesen emotionalen Moment mit romantischer Musik untermalt. xD
- Bond und Goodhead werden geschnappt und in einem Krankenwagen abtransportiert. Bond fliegt mit einen von den Drax Schergen aus den fahrenden Wagen. Letzerer war auf ein Klappbett geschnallt, das anschließend den Berg runterrast und in eine Plakatwand wämst. xD
- Bis zu diesem Punkt war der Film schon verdammt lustig. Doch der Spaß geht weiter als Bond, der inzwischen wie Clint Eastwood in einem Western angezogen ist, auf einem Pferd durch die Stadt reitet, während die Titelmelode von "Die glorreichen sieben" ertönt. xD
- Dann gibt´s mal wieder ne Bootsjagd, bei der Bond seine Feinde mit Wasserminen in die Luft jagt. Bevor er jedoch mitsamt den Boot den Wasserfall hinunterfällt, segelt er mit seinem eingebauten Gleiter davon. Jaws ist nicht so schlau und fällt - mit dem albernsten Gesichtsausdruck, den ich je gesehen habe - den Wasserfall hinunter. xD
- Anschließend erkundigt Bond den Dschungel und wird von einer Frau in eine Art paradiesische Höhle gelockt, in der nur schöne Frauen sind. Leider taucht Drax auf, Bond fällt in einen kleinen See und muss mit einer Python kämpfen. xD
- Danach wird er trotzdem von Drax geschnappt, doch dieser nutzt sein 3413. Chance Bond zu töten nicht und lässt ihn recht lose rumspazieren. Anschließend kommt er auf den tollen Plan, Bond und Goodhead verbrutzeln zu lassen, indem er sie in dem Bereich sperrt, wo das Space Shuttle starten soll. Das gibt Bond ausreichend Zeit ein weiteres Mal zu entkommen.
Das waren jetzt die ersten zwei Dritteln und so viel Nonsense ist schon passiert, dass Bond Drax jetzt töten und das Fass zumachen könnte, und ich wäre volkommen zufrieden. Bisher war das nämlich erstklassige Unterhaltung.
Auch im Weltraum wird der Film nicht viel schlechter, ja zeitweise habe ich sogar nicht schlecht gestaunt. Die langsame Enthüllung der Weltraumstation ist bspw. hervorragend inszeniert. Die Außenaufnahmen machen immer noch eine gute Figur und John Barrys Musik hat mich auf die beste Art an "2001 - A Space Odysee" - einen meiner Lieblingsfilme - erinnert ("Also sprach Zarahustra" wird sogar angespielt). Auch das Innendesign in Drax´ Raumstation ist wohl Kubricks Meisterwerk nachempfunden, aber wie heißt es so schön: Besser gut geklaut, als schlecht selber gemacht.
Das einzige was für mich nicht funktioniert, ist das Weltraumbattle zwischen den Space-Marines und Drax´ Leuten. Es wirkt einfach unübersichtlich und man kann dem Spektakel sehr schlecht folgen. Allerdings dauert diese Szene nur ein bis zwei Minuten und richtet dadurch kaum Schaden an. Doch selbst in diesem Chaos, gibt es teilweise schöne Aufnahmen von Astronauten, die verloren durch den Weltraum fliegen oder besiegt gegen die Raumstation prallen, die ihre Ausrüstung zerschmettert.
Der Bösewicht Drax hat einen kurzen und effektiven Tod, genau so wie es sein sollte. Das Abschießen der Globen ist zusätzlich noch ein ordentlicher Höhepunkt, da die Konsequenzen klar sind (hundert Millionen Menschen würden sterben) und die Zeit davon läuft (mit dem Einschlag auf der Erde ist alles vorbei).
Fast vergessen hätte ich noch Jaws Charakterentwicklung. Nachdem Bond ihn überzeugt hat, dass er und seine Freundin in Drax´Rassenpolitik wohl keine Überlebenschancen hätten, wechselte dieser sofort die Seiten. Ich kann mir nich helfen, ich fand das einfach witzig. Dazu kommen noch die "süßen" Szenen mit seiner Freundin, in der John Barry seine rührende, romantische Musik beigibt. Es war einfach grotesk, unerwartet und passend für den Film. Natürlich auch gleichzeitg redundant und daneben.xD
Fazit: Ein echter Fun-Bond! Ich glaube seit "Man lebt nur zweimal" habe ich mich nicht mehr so köstlich amüsiert! Ich hab den Film sogar zweimal gesehen, einmal allein und einmal mit Freunden und es war jedes Mal zum kaputtlachen.
Ich könnte aber gleichzeitig auch verstehen, wenn jemand den Film für total daneben hält. Denn das ist er auch!
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Mr. Pink Mon, 28 Jan 2013 08:34:09 -0000
Antwort löschenJa, der ist wirklich total daneben. Aber schön, dass du deinen Spaß hattest. :)
Pyro 91 Mon, 28 Jan 2013 11:46:23 -0000
Antwort löschenNaja, "Army of darkness" gehört zu meinen Lieblingsfilmen, von daher bin Voll-Nonsense nicht abgeneigt. xD
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morlock Mon, 28 Jan 2013 12:05:49 -0000
Antwort löschenUnd wieder einmal wundere ich mich, dass dir dann DAF nicht gefällt.
Finde Moonraker aber auch besser als sein Ruf. Der macht einfach Spass und die SFX sind toll.
cinram Sun, 31 Mar 2013 15:01:31 -0000
Antwort löschen@Pyro 91: Dein letzter Satz trifft auf mich zu, doch er ist ein "Bond", hat natürlich auch seine Vorzüge und ist damit in meiner Sammlung (unter 6.5 kann ich 007 gar nicht bewerten, dafür mag ich den smarten Agenten, ob albern oder ernst, zu sehr)!
Abgesehen davon wieder schön kommemtiert!
LowRidah Mon, 07 Jan 2013 19:58:04 -0000
Kommentar löschenEs wird nicht besser... Einfach nur unlogisch und lächerlich, Bonds Markenzeichen...
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cinram Sun, 02 Dec 2012 14:52:15 -0000
Kommentar löschenUnter 6,5 KANN ich gar keinen 007- Streifen bewerten! Auch hier habe ich mich als bekennender "Bondist" relativ gut unterhalten, muß aber, wie es für mich bei den schwächeren Vertretern dieser Serie üblich ist, Abstriche machen, weil es sich eben meiner Meinung nach um unverzeihliche Doofheiten handelt, die aus einem Agenten- Thriller eine (Klein)Kindervorstellung machen, die mich stellenweise einfach nerven!
"Moonraker" hat u.a. eine wirklich gutgemachte Eingangs- Sequenz, an dessen Ende sich aber bereits das für mich größte Manko dieses Films ankündigt: Den Verfall eines spektakulären Bösewichtes, der dadurch in die Liga der Disney- Schurken (ob Trick, oder real- egal) hineinkatapultiert wird!
Da schon vieles gesagt wurde, über diese unsägliche Mutation des einst furchteiflössenden "Beisser", will ich mich auf folgendes beschränken:
War es wirklich notwendig, nach zwei Stunden mittelmäßiger Clownerien, Richard Kiel eine süße, kleine Freundin an seinen Riesenleib zu zaubern und die beiden mit einem Gläschen Sekt anstossen zu lassen??? ("Auf uns! Alles Gute"!) Mußte es sein, daß der "Beisser" und "Dolly" zum Schluß freundlich lächelnd, dem ehemaligen Feind, James Bond sogar "zuwinken"???
Ebenso lächerlich ist die Szene in Rio beim Karnevalszug, als die Agentin Manuela den "Beisser" mit einem Messer, das aus dem Lande Lilliput zu stammen scheint, anstatt mit einer Kanone (Standartausrüstung) auf Distanz halten will!
Christopher Wood, der das Drehbuch zum überragenden Vorgänger, "The Spy Who Loved Me" verfasste, muß sich diesmal in andere Gefilde verirrt haben! Wär nicht verwunderlich gewesen, eventuell anstelle von "Holly Goodhead" noch "Pippi Langstrumpf" mit in die Handlung einzubeziehen, dann wären die Kinder in den Kinos weltweit sicher NOCH glücklicher gewesen! Gut- dann hätte Roger Moore diesmal eine Gespielin weniger flachlegen können!
DAS sind so Sachen, die mich an "Moonraker" ärgern! Aber wie schon gesagt, ich versuche allen Arbeiten der Bond- Reihe möglichst viel abzugewinnen, ob es sich nun um die untere, oder die obere Liga handelt!
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Filmkenner77 Sun, 02 Dec 2012 16:22:32 -0000
Antwort löschenSehe ich genauso.
Lori007101 Mon, 26 Nov 2012 04:40:56 -0000
Kommentar löschenEiner der besten Bond Filme die es gibt! Charmant, Ironisch, witzig, phantastisch und es geht immer etwas! Obwohl es sicherlich übertrieben höher, schneller und besser ist. James Bond im Weltraum! Immer müsste dies nicht sein!
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Le Samourai Fri, 16 Nov 2012 22:00:54 -0000
Kommentar löschenAlso für den selbst von 007-Fans oft gescholtenen MOONRAKER muss ja echt mal ne Lanze gebrochen werden, denn er hat wirklich alles, was einen guten Bond ausmacht: Eine grandiose Eröffnung, Shirley Bassey in Hochform, einen wunderbar größenwahnsinnigen Bösewicht, der eine willkommene Abwechslung zum sonst üblichen Kalten-Krieg-Szenario darstellt, mit Holly Goodhead eines der Top-5-Bondgirls ever, tonnenweise verrückte Gadgets, traumhafte Drehorte (Venedig, Rio de Janeiro, Urwald) und am Ende sogar noch höchst vergnügsamen Weltraum-Trash.
"Take me 'round the world one more time."
Ich liebe diesen Film.
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FlintPaper Fri, 16 Nov 2012 22:06:03 -0000
Antwort löschenDen find ich nicht so. Der Bösewicht rockt zwar (die Szene mit den Hunden - gruselig!), aber zuviele Gags und Dämlichkeiten (gerade im schönen Venedig). Beim trashigen Sci-Fi Finale bin ich hin- und hergerissen zwischen totaler Müll und "Ui Disco!". Immerhin noch nicht so öde wie Octopussy ><...
Le Samourai Fri, 16 Nov 2012 22:07:39 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall Disco! Hammermäßig over the top, mit entwaffnendem Charme. Und ganz genau, im direkten Vergleich zum gestern geschauten Octopussy, den ich von 8 auf 7 abgewertet habe, ist der hier deutlich toller!
lieber_tee Fri, 16 Nov 2012 22:23:58 -0000
Antwort löschenIch mag den Moonraker auch aber das ist streng geheim...:)
Iamthesword Sat, 17 Nov 2012 00:45:03 -0000
Antwort löschen"Toll, Q. Das muss zu Weihnachten in die Spielwarengeschäfte!"
doctorgonzo Sat, 17 Nov 2012 07:50:58 -0000
Antwort löschenEiner der besten Bond Momente: Während der Jagd, "so ein hübscher Sport"...
Narrisch Mon, 19 Nov 2012 03:37:59 -0000
Antwort löschenMein Lieblingsbond immer gewesen, da mag die Verklärung als Kind noch eine Rolle spielen aber wenigstens gabs hier einen richtig fiesen Bösewicht!
Le Samourai Mon, 19 Nov 2012 08:38:27 -0000
Antwort löschenAuf jeden, Drax ist der wohl größenwahnsinnigste Bad Guy der Bondgeschichte.
doctorgonzo Mon, 19 Nov 2012 08:59:35 -0000
Antwort löschenUnd zudem von Lonsdale herrlich verkörpert.
Le Samourai Mon, 19 Nov 2012 11:28:30 -0000
Antwort löschenDefinitiv.
der cineast Mon, 19 Nov 2012 22:14:20 -0000
Antwort löschenIch liebe nicht nur diesen Film, sondern auch das du ihn liebst.
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nasenschleuder Sun, 02 Dec 2012 17:34:26 -0000
Antwort löschenAbsolute Zustimmung! Das ist ein Spitzenbond, und das sage ich nicht nur, weil es der erste ist, den ich als Knirps im Kino gesehen habe :)
Le Samourai Sun, 02 Dec 2012 18:12:12 -0000
Antwort löschenWow, nicht schlecht!! Da kann ich leider nicht mithalten, mein erster Bond im Kino war Tomorrow never dies. ;)
janek.rekos Tue, 23 Oct 2012 19:23:30 -0000
Kommentar löschenMeiner Meinung nach ein sehr unterschätzer 007 Film. Roger Moore glänzt wie in seinen anderen Bond Filmen mit viel Charme und Stil. Das man sich vom Thema her an Star Wars orientiert hat, hat mich noch nie gestört. Für mich hat der Film eine sehr gute Atmosphäre die den ganzen Film lang anhält. Aber da Roger Moore sowieso meine erste Berührung mit Bond war, kriegen seine Filme von mir vermutlich sowieso Sympathie Punkte. Für mich ein perfekter Bond Film mit wundervoll eingefangen Schauplätzen zum Beispiel Rio , Venedig und vielen schönen und ironischen Höhepunkten. Die Boot Verfolgungsjagd in Venedig ist legender und das Finale des Filmes überzeugt durch eine tolle Studio Kulisse. Auch die sehr gute Musik von John Barry sollte gewürdigt werden, er untermalt die Szenerie so anschaulich, dass man sich bei jedem Musik Stück an die jeweilige Szene erinnert. Mehr gibt es nicht zusagen, man sollte sich einfach von diesen wunderbaren Film unterhalten lassen und das ist das wichtigste.
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Agent Smith93 Wed, 17 Oct 2012 04:29:22 -0000
Kommentar löschenIch habe Moonraker vor ein paar Jahren schon irgendwo einmal gesehen, doch konnte ich mich inzwischen kaum noch an den Inhalt des elften Bond-Abenteuers erinnern. Gestern also am 16.10.2012 durfte ich den Film dank meiner Bond-Jubiläumsbox endlich wieder erleben. Wie so oft (ich habe eben hin und wieder einen sehr eigenen Filmgeschmack) schwimme ich auch hier gegen den Strom und sage offen heraus, dass dieser Bond-Film zu den gelungeneren Vertretern der Roger-Moore Ära gehört. Natürlich ist dieser Bond-Film manchmal etwas zu abgehoben und einige Dinge erinnern schon verdächtig an Star Wars, doch seien wir mal ganz ehrlich. Wir schauen uns doch solche Filme an, um dem (meist) unspektakulären Alltag für ein Paar Stunden zu entkommen. Und genau das bieten uns alle Bond-Filme und Moonraker macht da natürlich keine Ausnahme. Die sehr große Popularität von Star Wars in jener Zeit, spiegelt sich natürlich auch in diesem Film wieder, denn James Bond will ja stets "up to date" bleiben. Daher schickte man den Burschen mit der Lizenz zum Töten einfach mal so in den Weltraum. Auf den ersten Blick klingt das Ganze ja wirklich etwas bescheuert, doch keine Angst. So schlimm ist es am Ende nicht. Eigentlich spielen drei Viertel von Moonraker auf dem blauen Planeten, und nur das letzte Viertel ist im Weltraum angesiedelt. Ich begrüße dies sehr, denn nachdem Bond an Land und unter Wasser schon oft zu sehen war, ist dies eine Innovation die der Reihe eigentlich ganz gut tut. Die Szenen im Weltall sind Anfangs noch relativ realistisch gehalten, wenn auch die Laserpistolen am Ende des Films wirklich eine idiotische Idee waren. Das war auch mir dann doch zu albern. Warum hat James Bond nicht gleich noch ein Laserschwertduell mit einem schwarz gekleideten Hugo Drax gemacht. Und der Beißer würde daneben stehen und Drax mit Hilfe der Macht mit verschiedenen Sachen bewerfen. Na gut, jetzt bin ich wohl auch etwas zu albern geworden, aber ich hoffe sie verstehen worauf ich anspielen wollte. Ich versuche nun die Handlung grob zusammenzufassen. Nach einer kurzen Sequenz im Weltall, sieht man James Bond in einem Flugzeug. Und natürlich waltet er seines Amtes als staatlich geprüfter Flachleger. Dumm nur, dass die Stewardess dies alles nur als Ablenkung getan hat, denn plötzlich tauchen der gute alte Beißer und irgendein Kerl mit einem Fallschirm auf. Kurz darauf wird es eine wirklich beeindruckende Actionsequenz geben, und der Beißer sorgt gleich am Anfang für so einige Lacher. Besonders wo sich sein Fallschirm nicht öffnen will, und er mitten in ein Zirkuszelt hereinkracht bleibt einem wohl immer im Gedächtnis. Einfach zum kaputtlachen. :) Später wird James Bond auf den scheinbar musikalisch begabten Hugo Drax treffen, der in einem wirklich schönen Anwesen residiert. Drax versucht Bond schon relativ früh aus dem Weg zu räumen. Eine meiner Lieblingsszenen ist die, wo Bond in einem Schwerkraftsimulator gefangen ist, und dort ganz schön durchgeschüttelt wird. Hätte er nicht seine praktische Armbanduhr mit ihren explosiven Pfeilen, würde es wohl heißen James Bond nicht gerührt sondern geschüttelt. Später geht es ins schöne Venedig, wo Bond eine spannende Verfolgungsjagd mit einer getunten Gondel machen muss. Gut, dass unserem Geheimagenten die Verbündete Holly Goodhead zur Seite steht. Wie es inzwischen aussieht, möchte Hugo Drax eine neue menschliche Herrenrasse erschaffen, was sehr an das abscheuliche nationalsozialistische Gedankengut erinnert. Jedes "unwerte" menschliche Leben auf der Erde soll durch ein tödliches Gift, dass aus einer sehr seltenen Blume entnommen wird ausgerottet werden. Im Weltall hat der größenwahnsinnige Drax bereits eine große Basis errichtet. Dort sollen sich seine erwählten "Herrenmenschen" vermehren und darauf vorbereiten eines Tages auf die Erde zurückzukehren. Das Finale findet schließlich gänzlich im Weltall statt, und ist technisch relativ gut in Szene gesetzt. Den Rest werde ich hier natürlich nicht verraten. Nun zu den Darstellern. Nach seinem vierten Bond-Film, habe ich mich endlich voll und ganz an Roger Moore gewöhnt. Dieser spielt gewohnt lässig, und seine One-Liner sind natürlich auch nie weit. Ich mag inzwischen Roger Moores allgemeine Interpretation der Rolle. Natürlich ist er nicht der beste Bond Darsteller, aber ich muss schon wirklich zugeben, dass seine Filme einfach saugute Laune machen. Und das kann ja nicht wirklich verkehrt sein. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich während der Connery-Ära so oft schmunzeln oder lachen musste. Und ich lache wirklich gerne, daher sind die Roger Moore Filme wie für mich geschaffen. Das Bondgirl heißt diesmal Holly Goodhead, und wird von Lois Chiles gespielt. Diese Frau ist wirklich sehr charismatisch, und definitiv eins der schönsten Bondgirls die ich kenne. Und wo wir schon bei den Bondgirls sind. Ich frage mich bei jedem neuen Bond-Film aufs Neue, wohin eigentlich das Mädchen aus dem Vorgängerfilm verschwunden ist. Manchmal kommt es einem so vor, als ob James Bond seine "gebrauchten" Bondgirls in irgendeine Truhe wegschließt, und von Neuem auf Weiberjagd geht. Aber nun gut, dieses Rätsel wird wohl nie gelüftet werden. Der Franzose Michael Lonsdale übernahm die Rolle des Hauptschurken Hugo Drax. Ich finde, dass nach dem etwas lahmen Antagonisten aus "Der Spion der mich liebte" endlich wieder ein wirklich fieser Schuft James Bond das Leben schwer macht. Hugo Drax ist genauso genial wie verrückt. Seine perverse Vorstellung von der perfekten Menschenrasse ist wirklich abstoßend, und lässt ihn zu einem sofortigen Hasscharakter werden. Wie schon im Vorgänger, ist auch dieses mal der scheinbar unzerstörbare Beißer als Handlanger tätig. Richard Kiel liefert erneut eine fantastische Leistung ab. Was der Joker für Batman ist, dass ist der Beißer für James Bond. Ich liebe diese Figur einfach. Dass der Beißer am Ende seine bösen Taten einsieht, und aus Liebe zu einem kleinen, und süßen Mädchen unerwartet die Seiten wechselt ist zwar etwas unglaubwürdig, aber irgendwie hat es mich auch sehr berührt, als er am Ende mit seinem halb so großen Mädchen liebevoll einen Champagner trinkt und die Worte sagt: Auf uns! Alles Gute!. Bei den anderen Darstellern ist wie immer alles solider Durchschnitt. Kurzum nicht wirklich erwähnenswert, aber auch weit davon entfernt schlecht zu sein. Die Actionszenen sind wirklich lobenswert, und waren 1979 sicherlich schwer beeindruckend. Nicht umsonst war dieser Film für einen Oscar nominiert. Und zwar für die besten Spezialeffekte. Die Musik ist stets passend und der Titelsong ganz nett, wenn auch sicher nicht der Beste. Abschließend kann ich nur sagen, dass dieser Bond-Film eine sehr ungewöhnliche Richtung einschlug, was nicht allen Fans zusagte. Trotzdem war das Einspielergebnis keinesfalls schlechter als bei den Vorgängern. Ich wurde wirklich bestens Unterhalten, und eine 9 Punkte Wertung war auch nicht weit entfernt, wenn es nur nicht diese doofen und völlig unrealistischen Laserpistolen gegeben hätte!
James Bond will return in "In tödlicher Mission"
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emotionfreak Sun, 14 Oct 2012 18:44:29 -0000
Kommentar löschenEigentlich wär erst ein anderer Bond zur Verfilmung dran gewesen, aber aufgrund des damals herrschenden Scince-fictionbooms, wurde dieser in Richtung Scince-fiction gehende Bond vorgezogen. Des weiteren sieht man deutliche Ähnlichkeiten zum Vorgänger "Der Spion, der mich liebte". Ich vermute mal aufgrund des großen Erfolges des Vorgänger, hat man sich an diesem orientiert. Das in den Vordergrund stellen des Scince-fictionelements, sowie der Nachahmungsversuch der letzten Bondverfilmung hat wohl dazu geführt, dass der Film kaum noch etwas mit der Romanvorlage zu tun hat. Aber ich find das in Ordnung. Der Roman war gut, aber ich denke, er hätte so, als Film nicht so gut funktieniert. Der Film ist auf seine Weise sehr gut gelungen. Wie die meisten Filme aus der Mooreära, nicht so ganz ernst zu nehmen und stellenweise sogar etwas albern, aber mir gefällts. Ganz besonders gelungen finde ich hier die Action. Über den Sinneswandel des Beißers kann man sich streiten, ich fands gut.
Eine unterhaltsame, flotte Actionlomödie, die ich mir immer mal wieder gern angucke.
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doctorgonzo Mon, 15 Oct 2012 08:37:47 -0000
Antwort löschenMit dem wohl ironischsten Bond Moment aller Zeiten. "Wie Sie schon sagten, so ein hübscher Sport"
Spielberg_Fan Mon, 01 Oct 2012 15:43:37 -0000
Kommentar löschen„007 hebt ab und erleidet eine Bruchladung“
Man muss es einfach sagen, aber peinlicher und dämlicher als „Moonraker“ geht es einfach nicht mehr. Sicher, Bond hat schon so manch eine abstruse und extrem unrealistische Mission erfolgreich beendet, aber was hier mit dem Mythos Bond gemacht wurde, ist einfach erschreckend. Slapstick am laufenden Band, eine spannungsarme Story und dass wohl lächerlichste Finale, dass man je in einem James Bond-Film gesehen hat. Das Set-Design und auch die Spezial Effekt sind wirklich gut gelungen, keine Frage, nur muss man dem Zuschauer so eine grottige Weltraumschlacht am Ende des Films vorlegen? Das war echt nicht nötig, aber natürlich mussten auch die Bond-Macher wieder einmal dem aktuellen Trend folgen und „Moonraker“ auf der „Star Wars“ bzw. Sci-Fi-Welle der 70er Jahre mit surfen lassen.
Der Streifen bietet nur sehr wenig gute Momente. Moore gelingen ein paar schicke Sprüche und auch die eine oder andere Actionszene passt. Insgesamt ist aber „Moonraker“ der schlechteste Film der gesamten 007-Reihe. Ein Armutszeugnis, für das man sich schämen sollte!
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Filmkenner77 Mon, 01 Oct 2012 16:04:55 -0000
Antwort löschenSicherlich eines der schwächsten Bond-Abenteuer. Da stimmte ich zu. "Ein Quantum Trost" war meiner Ansicht nach beinahe noch schlechter.
Turokko Mon, 01 Oct 2012 16:13:06 -0000
Antwort löschenGenau deiner Meinung Spielberg_Fan !
Spielberg_Fan Mon, 01 Oct 2012 16:38:36 -0000
Antwort löschen@Filmkenner77: "Quantum Trost" fand ich wesentlich besser. Mal sehen ob das immer noch so ist, wenn ich ihn demnächst wieder sichte.
cinram Mon, 01 Oct 2012 17:00:37 -0000
Antwort löschenSo isses! Michael Lonsdale kommt als Bösewicht Hugo Drax irgendwie nicht in die Gänge (Langweilig) und Richard Kiel, der interessante, erbarmungslose Killer "Beisser" aus "Der Spion, der mich liebte" ist zu einer albernen Witzfigur verkommen! GRRRRR! Und da ist noch Lois Chiles, die (nach meinem Gusto) zu der UNTERSTEN Riege aller Bondinen zählt!
Allerdings muß ich immer lachen, wenn Bond Drax den Giftpfeil verpasst und ihn unglaublich "sanft" aus der Schleuse der Raumstation befördert! "Das ist nur ein kleiner Schritt für Sie...!
Jomo Wed, 24 Oct 2012 20:45:45 -0000
Antwort löschenDer Kommentar passt absolut nicht zu der Bewertung von 5,0.
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Filmkenner77 Thu, 25 Oct 2012 07:24:43 -0000
Antwort löschenBondfans neigen schon einmal dazu, auch die schwächeren Film der Reihe besser zu bewerten als vergleichbare Filme. Da geht es mir nicht anders.
Spielberg_Fan Fri, 02 Nov 2012 12:29:40 -0000
Antwort löschenGenau!!! So gings mir bei dieser Bewertung auch.
Cpt.Lightburg Mon, 24 Sep 2012 10:11:05 -0000
Kommentar löschenRoger Moore, der beste Bond aller Zeiten, in dem besten Bondfilm aller Zeiten.
Moonraker hat alles was Bond braucht, Action, Witz, Sci-Fi, Gimmicks und schöne Frauen.
Nostalgie pur und einfach ein Klassiker. Die EFX können sich auch heute noch sehen lassen und Gags gibt es am laufenden Band. Der Beißer ist grandios.
Ein Bond der sich selbst nicht zu ernst nimmt, was ich Craig immer übel nehme.
Pflicht für Bondfans...knapp an der 10er Marke vorbei, aber nur weil Britt Eklund nicht mitspielt. :D
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Abettertomorrow Fri, 14 Sep 2012 07:50:38 -0000
Kommentar löschenEtwas abgehobener, aber technisch brillanter Bond mit meinem Lieblings-Bond-Darsteller Roger Moore. Kalifornien, Venedig, Rio, der Amazonas und der Weltraum, was für ein Trip !
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the assassin 666 Fri, 31 Aug 2012 14:54:30 -0000
Kommentar löschenRoger Moore is back als 007 James Bond und bekommt es hier mit einem größenwahnsinnigen Industrielen mir Names Drax zu tun der eine neue Herrenrasse schaffen möchte.
Ich bin ja schon länger Fan der James Bond Filme und auch Roger Moore (Die Zwei) ist mir mit seinem britischen Charme und seinem eleganten sirhaften Auftretten sehr sympatisch aber dieser Bond war jetzt nicht so meins, sich mag die Gadgets die Bond so mit sich trägt und auch das Bond nie so richtig der bodenständigste Agent der Welt ist, aber dieser Film war mir zu abgespaced, und übertreiben zumal Richard Kiel eigentlich alles überlebt ist ein klein wenig lächerlich,... der Finale Kampf ist aber tritz Weltraumsetting ganz gut gemacht.
Tja Moonraker ist für mich leider einer der schwächeren Bond-Filme, noch ansehbar, aber genauso gut auch entbehrlich,...
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