James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim

Moonraker (1979), GB/US
Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Thriller, Science Fiction-Film, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 28.08.1979

5.8 Kritiker
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32 Kommentare
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von Lewis Gilbert, mit Corinne Clery und Lois Maxwell

Als bei einem Transport über den Atlantik ein Space Shuttle verloren geht, können an der Unglücksstelle keinerlei Wrackteile oder sonstige Spuren zu dem Raumschiff gefunden werden. James Bond wird beauftragt, das Unternehmen “Drax Industries” genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass er dazu auch einen Ausflug ins Weltall unternehmen muss, hätte er sich vorher wohl auch nicht träumen lassen…

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Kritiken (2) — Film: James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim

Xander8112: at the movies

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5.0Geht so

Ehrlich gesagt bin ich etwas ratlos. Ich mein, ich habe eben zum ersten Mal “Moonraker” gesehen. Ich wusste ja, ich kenne noch nicht alle, und ich wusste auch, das es auch weniger gute gibt, nur dachte ich da eher an “weniger gut” als an “besseres schlecht”. So nach dem Motto: “Feuerball” war nicht so besonders, aber ok, ist annehmbar. Und jetzt sowas… eine James-Bond-Parodie, die offiziell zur Reihe gehört, jetzt hätt ich fast gesagt “Muppets im Weltall”, keine Ahnung wie jetzt darauf komme…

So stört mich zum Beispiel dieses merkwürdige Humorverständnis der Macher, gut, das ist mir schon öfter aufgefallen, aber hier ist es extrem. Beißers Rolle wird geradezu ins Lächerlich gezogen und sein Mythos als ernszunehmender Gegenspieler demontiert. Passend dazu: Seine kleine blonde Freundin und sein Wechsel zu den Guten am Ende.
Was noch so stört? Die High-Tech-Luftkissen Gondel inkl. Fahrt selbiger über die Straßen Venedigs. Selbst für James…

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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5.0Geht so

Die Pre-Title-Sequenz setzt wieder einmal neue Maßstäbe, doch schon kurz bevor der wunderbare Bondsong einsetzt, folgt ein Vorgeschmack auf das, was kommen soll: Humor, der böse am Ziel vorbeischießt, eine komplett vom Vorgänger abgekupferte Handlung, nicht immer überzeugende Tricks sowie lahme Schurken. Trotz wunderbarer Locations, brillanter Musik und tollem Setdesign ist "Moonraker" als plumpe Antwort auf "Star Wars" deshalb eine große Enttäuschung.

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Kommentare (30) — Film: James Bond 007 - Moonraker - Streng geheim

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Benjamin W.

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Bewertung5.5Geht so

Inhaltlich belangloser bis dämlicher - überdrüssiger Großindustrieller will Menschheit auslöschen und neue, überlegene Rasse gründen; setzen, sechs! - elfter 007-Einsatz mit fantastischem Setdesign, grandioser Musik und überdurchschnittlichen Bond-Girls. Ruhig und mit mal clever, mal plump gesetzten Actionhighlights bewegt sich "Moonraker" von Kalifornien über Venedig, Rio und den Amazonas bis ins Weltall, bietet Skurriles (Bond pompös: aus der Gondel wird das Luftkissenfahrzeug), Exotisches (Seilbahnkampf am Zuckerhut) und Langweiliges (die Verfolgungsjagd mit Schnellboten), gibt sich im Finale erst ungewohnt experimentell und schließlich doch wieder erwartungsgemäß. Und Roger Moore, der nervt - irgendwie.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

"Moonraker- Streng geheim", Roger Moores vierter Auftritt als 007, kann zu keinem Zeitpunkt an den starken Vorgänger "Der Spion, der mich liebte" anknüpfen. Lewis Gilbert führte hier zum letzten Mal in einem Bondfilm Regie und orientierte sich nach dem fulminanten Erfolg von "Krieg der Sterne" offensichtlich an diesem und scheiterte auf ganzer Linie damit, die James Bond-Serie mit Science-Fiction-Elementen zu "bereichern". "Moonraker" verschlang ein Budget von über 30 Millionen Dollar, kostete mehr als doppelt so viel wie "Der Spion, der mich liebte", wurde aber mit einem Einspielergebnis von 210 Millionen Dollar nicht nur zum erfolgreichsten Bondfilm von Roger Moore, sondern auch zum erfolgreichsten der gesamten Bondreihe, bis ihn "Goldeneye" 1995 überflügeln konnte. Für die besten Spezialeffekte erhielt "Moonraker" eine Oscar-Nominierung, den Oscar gewann aber letztlich "Alien".
Roger Moore gibt den Geheimagenten ihrer Majestät in gewohnt routinierter Manier mit dem für ihn typischen Augenzwinkern. Die Französin Corinne Clery und die Amerikanerin Lois Chiles (bekannt aus Filmen wie "Coma", "Tod auf dem Nil") geben als Bondgirls definitiv eine gute Figur ab, bleiben jedoch nicht nachhaltig in Erinnerung. Die Rolle des Sir Hugo Drax, in den Bondromanen von Ian Fleming ein Nazi namens Graf Hugo von der Drache, wurde zunächst James Mason angeboten, der sicherlich eine sehr gute Wahl gewesen wäre. Michael Lonsdale, der die Rolle schließlich bekam, kann als Antagonist von James Bond allerdings ebenfalls überzeugen, wenngleich er in diesem "Over the Top"-Werk unterfordert scheint. Richard Kiel kehrt als Handlager des Bösewichts zurück, was sich jedoch als nicht allzu glückliche Wahl erweist. Hier ist die Figur zu comichaft angelegt und damit gänzlich ihrer Bedrohlichkeit beraubt. Jaws verkommt zur Witzfigur mit Stahlzähnen und bekommt im wohl unnötigsten Nebenplot der Bondreihe noch eine an Lächerlichkeit kaum zu überbietende Liebesgeschichte angedichtet. Generell wirken alle Szenen mit ihm gelinde gesagt unglücklich. Spektakuläre Szenen wie der Kampf auf der Kabine der Seilbahn am Zuckerhut wirken selbst für einen James Bond-Film absolut unrealistisch.
Das Beste an diesem insgesamt schwachen Agententhriller, der selbst bei eingefleischten Fans auf wenig Gegenliebe stieß und ständig in der Flop 3 aller Bondfilme zu finden ist, ist zweifellos der Titelsong von Shirley Bassey. Wie bereits in "Goldfinger" und "Diamantenfieber", stellt sie mit dem ballladenhaften Song zu "Moonraker" einmal mehr ihre außergewöhnlichen Qualitäten als Sängerin unter Beweis.
Der größte Fehler dieses elften 007-Abenteuers ist es, dass er von allem zu viel hat. Zu viele Effekte, zu viele comichafte Überzeichnungen, zu viele absurde Actionszenen und zu viele Nebenplots, die die Handlung nicht wesentlich vorantreiben. Die Trickeffekte sind durchaus akzeptabel, aber der Film verliert gegen Ende im wahrsten Sinne des Wortes die Bodenhaftung. Laserpistolen und Raumstationen gehören einfach nicht in einen James Bond-Film. Oftmals kann sich der Film nicht entscheiden, ob er eine Parodie auf die vorherigen Filme anstrebt oder als Agentenfilm mit Science-Fiction-Touch neue Wege beschreiten möchte. Gott sei Dank sahen die Produzenten ein, dass man sich mit "Moonraker" auf den falschen Pfad begeben hatte, der irgendwann zum endgültigen Ende der Reihe geführt hätte. So entschloss man sich, James Bond in "In tödlicher Mission" wieder bodenständiger werden zu lassen.

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Filmkenner77

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Vielen Dank für die netten Kommentare.
@morlock. Mit den Bondfilmen bin ich etwas kritischer geworden. Früher hätte ich dem Film vielleicht einen Punkt mehr gegeben, aber ich habe die Filme schon alle mindestens 8 bis 9 Mal gesehen und irgendwann nutzt sich dies dann ein wenig ab. Vielleicht ist die Wertung tatsächlich etwas streng ausgefallen, denn unterhaltsam war er schon. Aber aus dem Alter, in dem ich manche Albernheit noch toll fand, bin ich vermutlich raus. ;-)


morlock

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Manche Albernheiten sind schon hart an der Schmerzgrenze.
Ich trage es mit Fassung.xD


HauntedSaint

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Bewertung5.0Geht so

Roger Moore versprüht den 007-Charme wie gewohnt klassisch, nicht ganz so klassisch ist jedoch der Plot. Der Film springt auf den Zug des Weltraumhypes auf und versucht sich hier zu inszenieren. Meiner Meinung nach fehlgeschlagen und einer der schwächeren James Bond Filme.

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Georg Z.

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Bewertung3.5Schwach

Was zu weit geht, geht zu weit.

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dae-su

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Bewertung5.5Geht so

Es gibt Filme, die altern gar nicht. M ist so ein Beispiel, oder auch Citizen Kane und viele frühe Kubricks.
Es gibt auch Filme, die altern mit Würde. Filme, die unsere heutigen Sehgewohnheiten schon sehr auf die Probe stellen, aber denen der Charme und die Freude am Filmemachen und die Qualität der Streifen eben immer noch anzusehen ist. Einige Hitchcocks zum Beispiel, oder Filme des italienischen Neorealismus zum Teil.
Naja, und es gibt Film, die werden mit zunehmendem Alter zu Trash. Wenn man dann allerdings nen Film guckt, von dem man nicht drauf eingestellt ist, dass jetzt ein Vertreter der letzteren Gruppe ist - naja, dann wiederum kann das enttäuschend, anstrengend UND langwierig werden. Moonraker ist so ein Beispiel. Schade und unfassbar, was die da veranstaltet haben.

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Becks87

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Bewertung5.0Geht so

Ach ja, Moonraker. Als Kind mein erster Bond und damals mein absouter Liebling. Die Gründe liegen auf der Hand: albern, viel Action, albern, ein trashiger Bösewicht (Beißer), albern, ein bisschen gruselig (Karneval-Szene) und albern.
Heutzutage witk er auf mich eher wie eine Parodie des Vorgängers "Der Spion, der mich liebe". Ist die Story doch fast identisch und wurde lediglich in den Weltraum verlegt (Star Wars Hype lässt grüßen). Der ganze Klamauk nervt mich heute eher und unsinniger Einschübe wie die Gondelszene in Venedig verursachen nur noch Kopfschütteln.
Es gibt aber auch gute Seiten: die Action ist gut in Szene gesetzt, die Frauen schön und Moore hat wie immer Spaß an seiner Rolle.
Trotzdem der (bis zu diesem Zeitpunkt) mit Abstand schlechteste Bond.

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felixi

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Bewertung10.0Herausragend

Dies ist ein Werk der Filmgeschichte das wenn eine Katastrophe wie in "2012"passieren würde unbedingt mitgenommen werden müsste.

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Becks87

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Aber bitte nur als Beispiel wie man es eben nicht nochmal machen sollte ;-)


felixi

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Ups,das bemerke ich gerade auch.


film_fan

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Bewertung6.5Ganz gut

Typischer Bond mit Rooger Moore: Viel Ironie, Bond Girls und Action. Bei "Moonraker - Streng geheim" kommt aber eine, selbst für Bond Verhältnisse, ziemlich alberne Handlung dazu. Mit dabei ist auch wieder der Beißer, der mir aber bei seinem anderen Auftritt ("Der Spion, der mich liebte") deutlich besser gefallen hat.
Typischer Bond, wobei ich sagen muss, dass es einer von der besseren Sorte ist.

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Hendrik

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Bewertung7.5Sehenswert

"Where all the other Bonds end...this one begins!" Nun, das ist nicht ganz richtig. "Moonraker" war der Film, mit dem Bond für mich begann. Mit 10 oder 11 Jahren war dies der erste Bond, den ich je gesehen habe. Und Himmel, was für einen gigantischen Eindruck er auf mich damals gemacht hat: Jede Menge faszinierende technische Spielereien, wahrhaft bösartige und bedrohliche Schurken, Schauplätze rund um die Welt (und darüber hinaus), und ein Held, der souverän aus jeder noch so ausweglosen Situation herauskommt, immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat und am Ende sogar die Welt retten darf: Das war eine Liebe auf den ersten Blick, die mit einigen Höhen und wenigen Tiefen bis heute anhält. Und aufgrund dieser Vorgeschichte kann ich über diverse Albernheiten leichter hinwegsehen und das wortwörtlich abgespacete Ende stört mich auch heute mit einer eher nüchternen Betrachtungsweise nicht im geringsten, denn in meinen Augen kann "Moonraker" die Regeln der Reihe gar nicht brechen, da er diese für mich ursprünglich mitdefiniert hat.

Ich will noch auf ein paar Kleinigkeiten eingehen, aber da mir ein Fließtext nicht geeignet dafür erschien, folgt es hier in chronologischer Aufzählung, gemischt mit etwas zusätzlichem Blödsinn, sozusagen ein Fake-Live-Kommentieren. Am besten funktioniert das Folgende natürlich, wenn man "Moonraker" noch halbwegs präsent hat, nicht zuletzt wegen *SPOILER*:

(0:03) Kampf im freien Fall: Best Pre-title sequence! Ever!
(0:08) Moneypenny denkt, Bond macht einen Witz, als er von seinem jüngsten Abenteuer berichtet - wie kommt sie nur darauf?
(0:10) "Sehr einfallsreich, Q! Die müssen zu Weihnachten noch in die Spielwarengeschäfte!"
(0:15) Hugo Drax ist ein Filmschurke, wie man ihn heutzutage nur noch selten findet: Er ist kultiviert, kann gut mit Hunden und weiß, was man von ihm erwartet: Er ordnet den ersten Mordanschlag auf Bond an, noch bevor dieser Verdacht gegen ihn geschöpft hat!
(0:16) Der Name des diesmaligen Bond-Girls ist Dr. Holly Goodhead, ähem...
(0:20) Der entäuschte Gesichtsausdruck von Chang, als die Sache mit der Zentrifuge schief gegangen ist, ist einfach nur göttlich!
(0:28) "Was für ein hübscher Sport!"
(0:30) Die relativ gesehen härteste Szene des Films, in der die arme Corinne von Drax' Hunden zu Tode gehetzt wird, ist wirklich großartig gemacht. Ich weiß nicht, ob dasselbe auch Blue Squirrel begeistert hat, als er die Szene in seinem Kommentar gelobt hat, aber der sonnendurchflutete irgendwie unwirklich erscheinende Wald, der treibende Score und am Ende, als die Kamera gnädig zur Sonne schwenkt und dabei schon das Glockenläuten aus der nächsten Szene ertönt - das ist für mich ganz großes Kino!
(0:33) "Haben sie eine Ausrede, um mir nachher einen Drink mit ihnen zu verwehren?" - "Im Augenblick nicht, aber mir fällt schon was ein!" Mädels, diesen Spruch merken und bei nächster Gelegenheit so oder so ähnlich anwenden!
(0:34) Wenn man mal genauer darüber nachdenkt, gibt es keinen triftigen Grund für die Gondelszene, denn sie schließt nicht an die Handlung an und bringt sie auch nicht weiter. Hm... es ist aber die erste Actionszene seit dem Vorspann, bietet einen Killer im Sarg, eine Motorbootverfolgungsjagd durch die Grachten von Venedig, viele alberne Gags, eine Luftkissengondelfahrt über den Markusplatz, eine blinzelnde Taube und wirklich jeder Zuschauer wird eine Meinung zu dieser Szene haben, ob positiv oder negativ sei mal dahingestellt - wenn ich so darüber nachdenke, hat diese Szene doch ihre Existenzberechtigung...
(0:44) "Spiel's noch einmal, Sam!"
(0:48) "Sie müssen mir verzeihen, Gentlemen, ich bin kein Engländer und es fällt mir manchmal schwer, ihrem etwas eigenartigen Sinn für Humor zu folgen!" Einige Zuschauer haben bei diesem Film glaube ich ein ähnliches Problem...
(0:59) Die Seilbahnszene am Zuckerhut - dazu fällt mir jetzt nichts Geistreiches ein, aber ich wollte sie mal erwähnt haben...
(1:03) An Richard Kiel ist ein guter Stummfilm-Komiker verloren gegangen!
(1:06) "Wenn ich das nächste Mal verreise, fliege ich aber mit British Airways!" denke ich mir, während ich Lust auf eine 7Up bekomme und mir aus unerfindlichen Gründen eine Uhr von Seiko zulegen will.
(1:07) Ist es der Marlboro-Mann? Nope, nur Roger Moore als James Bond der sich als Clint Eastwood verkleidet hat.
(1:08) Lustig, Moneypenny hält Bond immer noch für einen Witzbold!
(1:12) Das gute alte 007-Thema von John Barry - leider hier bei der Motorbootverfolgungsjagd zum letzten Mal in der Reihe zu hören. Wie wäre es mal mit einer neuen Version im nächsten Film, Mr Arnold?
(1:25) Seit dieser Szene habe ich eine Raketentriebwerksphobie - das Gute ist, dass ich in meinem Alltag nicht allzu oft damit konfrontiert werde...
(1:30) Beim Flug zu Drax' Raumstation wünsche ich mir immer, "Moonraker" einmal im Kino sehen zu dürfen!
(1:43) Hier kommen wir nun zur Message des Films: Nicht mal der Beißer, der im Verlauf des Films nicht gerade durch seine Intelligenz aufgefallen ist, ist so dämlich, dass er die Herrenmenschen-Pläne von Drax (Fun fact und Buch-Spoiler: in Ian Flemings Roman ist dieser Charakter übrigens tatsächlich ein Nazi) gutheißen kann.
(1:45) Die berühmt-berüchtigte Laser-Schlacht - ganz ehrlich, viel besser würde man dass auch mit heutiger Technologie nicht hinbekommen! Für mich leichter zu akzeptieren als ein gewisses Fahrzeug in einem gewissen Brosnan-Bond...
(1:49) "Ein kleiner Schritt für sie, Drax, aber ein großer für die Menschheit!"
(1:57) Der letzte Satz in "Moonraker", but James Bond will return - und viel besser kann man einen Kommentar zu einem 007-Film auch nicht abschließen: "Nimm mich noch einmal mit um die Welt, James!"

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Dachsman

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Hm, nee mit dem Bond konnte ich weniger anfangen. Gibt zwar durchaus einige Roger Moore-Filme, die ich sehr mag (Live and Let Die), aber gerade diese überzogen albernen und comichaften (Octopussy bspw.) treffen gar nicht meinen Geschmack.
Aber für mich wird Connery eh immer die Nr. 1 der Bonddarsteller bleiben.:D


mikkean

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Wow, was für eine Kritik. Bei diesem, Pardon, doch reichlich komischen Bond-Abenteuer.


BlueSquirrel

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Bewertung5.0Geht so

MOONRAKER ist eine Komödie. Eine sehr lange Komödie. Ich mach es mal systematisch.
2 Punkte für die Fallschirmszene.
-1Punkt für das schlechte Bond-Intro.
1 Punkt für den Chinesen allgemein und die Museums-Alarmanlage.
1 Punkt für ein Code-Schloss mit Keyboard-Tönen. (sehr clever^^)
1 Punkt für die traurige Hundejagd im Wald, an der irgendwas ungewöhnlich gut war.
2 Punkte für den "Beißer".
1 Punkt für einen Killer, der den Sarg in dem er beerdigt wird, für die Mission einplant.
-1 Punkt für die schlecht gemachte Szene auf der Gondel.
-1 Punkt für Roger Moore, der aussieht wie ein pädophiler katholischer Priester.
-1 Punkt für den "Beißer" in den letzten Szenen weil man's einfach übertreiben kann.
-1 Punkt für die Astronauten-Schießerei, die mich an "Tip-Kick" erinnerte.
1 Punkt für Leute die sich langsam bewegen um Schwerelosigkeit vorzutäuschen.
1 Punkt nochmal für den Chinesen.
Plus die Frage: Sollte der Bond da wirklich hin, ins Weltall?

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Oskar Gleit

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Der mit Abstand schlechteste James Bond Film ever. Natürlich mit dem schlechtesten Bond- Darsteller ever. Zu allem Überfluß wurde hier im Jahre ´79 versucht auf die Science Fiction Welle auf zu springen. Denn die Erfolge von Buck Rogers, Star Wars und Space 2001 ließen ja hoffen. Wer diesen Film auf irgendeinem Medium ( DVD, VHS etc.) bekommt, bitte umgehend Verbrennen. Achtung!!! Gefahr von Augenkrebs!!

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Oceanic6

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Ja er ist extrem schlecht, aber noch schlechter finde ich den "Stirb an einem anderen Tag"! =)


duffy

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Dito. Stirb an einem anderen Tag halte ich auch für den schlechtesten Bond.
Der mieseste Darsteller war dann aber doch Timothy Dalton, wie ich finde. Dann erst kommt Moore. :


Jason Bourne

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Bewertung3.5Schwach

Schwachsinnige Handlung gepaart mit sinnlosen Star Wars actioneinlagen. Unglaublich was die hier für einen murks gedreht haben. Schlechtester Bond ohne Frage.

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Oceanic6

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Zweit schlechtester, ich fand "Stirb an einem anderen Tag" am schlimmsten ;)


Burzgrokash

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Bewertung7.5Sehenswert

Quatschfilm, aber seeeehr unterhaltsam.

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lowco

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Bewertung6.5Ganz gut

kann man schauen. Dreht im weltraum mitn berühmtberüchtigen beiser.

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loh

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Bewertung10.0Herausragend

total übergedreht.super

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filmbaum

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Bewertung6.5Ganz gut

Eigentlich hasste ich diesen Film. Denn er hat mir ein halbes Jahr Kinoverbot eingebracht. Zu einer Zeit - schneuz - mit drei Fernsehprogrammen, als nur der Krösus von nebenan schon nen Videorecorder sein eigen nannte, war das hart. Dabei hatte ich alles in Bond-Manier minutiös geplant: Kumpel wurde instruiert, dass ich bei ihm gewesen sei, um gemeinsam für Schule zu lernen, Fahrradschlauch manipuliert, so dass er mit mir geplättet - spät - heimkam, die Kinokarte für die Abendvorstellung früh genug reserviert - denn James Bond war im Heimatkino immer ausverkauft, sogar bei Wiederholung. Der Film selbst - naja- schon mit 13 erschienen mir die Weltraum-Sequenzen lächerlich, der Schurke lahm und Moore selbst etwas müde (Pauline Kael schrieb dazu, er wirke "wie ein Beamter, der langsam versteinert, aber weiterarbeite, um seine Pension zu sichern"). Beißer fand ich aber natürlich klasse und über die stets erkennbaren Doubles von Moore in seinen Stunt-Szenen sah ich großzügig hinweg. Dass es mir gelungen war, mich allein "after hours" ins Kino zu schleichen, machte das Erlebnis großartig. Überzeugend mimte ich daheim bei den übertrieben besorgten Eltern den von einer Fahrradpanne Überraschten, um dann selbst überrascht zu werden, dass ein Nachbar mich im Kino gesehen - ich natürlich nur mit Augen für meinen Event - und gleich verpfiffen hatte. Verzeihe ich dem bis heute nicht - aber "Moonraker" habe ich jetzt auf Blu-Ray - sorgfältig überspielt und mit witzigen Audiokommentaren der Beteiligten versehen - wieder ganz gerne gesehen. Wenn mir auch der Nervenkitzel des Verbotenen ein wenig abging. Kann ja der Film nix dafür.

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Sigmund

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Schöner Kommentar, randvoll mit echtem 80er Kolorit!


Dachsman

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Bewertung4.0Uninteressant

Was macht man, wenn man sein Pulver schon vor dem Vorspann in einer sehr ansehnlichen Szene verschossen hat?
Antwort: Man klaut aus besseren Filmen, aus Videospielen (das Ende ist ja quasi "Space Invaders" mit Blumen), den eigenen Vorgängern und wird abstrus.
Cowboys, Laserpistolen und Samurai, alles zusammengemixt zu einem Film, durch den sich Moore, uncharismatisch wie immer, durchquält und der auch noch den einen einst ernstzunehmenden Gegenspieler ins lächerliche zieht.

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Nemsis

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Bewertung6.5Ganz gut

Zwar ein echter Bond, aber leider nicht der stärkste.
Hin und wieder lächerlich.
Beißer rockt trotzdem. :P

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BAD ONI0N

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Bewertung5.0Geht so

Bei aller Liebe zum Bond-Franchise: Moonraker ist einfach nur albern. Das ist zum Großteil sicherlich gewollt, stellenweise aber doch arg peinlich. Das perfekte Beispiel hierfür ist der Beißer. Er hat zwar einen gewissen Bondflair, aber überzeugend sind seine extremen "Kraftschwankungen" nicht. Mal kann er sich nicht gegen eine angetrunkene Gruppe Sambatänzer durchsetzen, ein anderes Mal überlebt er einen hundert Meter hohen Sturz von einem Wasserfall... Somit kann leider zu keinem Zeitpunkt Spannung aufkommen und man hangelt sich nur noch von einer stilistischen Bondszene zur nächsten... bei zwei Stunden ist also vor allem eines garantiert: Leerlauf!

Story:--------3
Genre:-------6
Acting:-------5
Kamera:-----5
Sound:-------6

5/10 Lakritzbeißern

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doctorgonzo

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Bewertung7.5Sehenswert

Die James Bond-Antwort auf den Erfolg von Star Wars, als hätten wir sowas gebraucht... Bis in die 90er (z.B. "Golden Eye" und "Die Another Day") ist dies hier sicherlich die dümmste Geschichte, die je einem Bond-Film zugrunde lag. Zum Ausgleich dafür bekamen wir einen distinguierten Bösewichtdarsteller in Form von Michael Lonsdale, einen leidlich unterhaltsamen Beißer und einen routiniert, aber überzeugend agierenden Bond. Zusammen mit der (damals noch) Bond-typischen Ironie ("was für ein hübscher Sport", "spiels noch einmal, Sam") und schön gewählten Locations macht das den Film allemal angenehmer als die Bond-Werke, die der arme Pierce Brosnan in den 90ern in seine Filmografie einreihen durfte. Außerdem ist es James Bond, verdammt nochmal! Und wenn andere Personen Ihre sonst vorhandene Objektivität bei Teenager Vampiren, oder süßen blauen Aliens ablegen dürfen, nehme ich dieses Recht bei Ian Flemings Schöpfung für mich in Anspruch!

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