Jenseits von Eden

East of Eden (1955), US
Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 07.07.1955

7.1 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.6 Community
676 Bewertungen
17 Kommentare
Jenseits von Eden - Bild 6022884
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von Elia Kazan, mit Julie Harris und James Dean

Salinas, Kalifornien, 1917. Während die Vereinigten Staaten kurz davorstehen, in den Ersten Weltkrieg einzutreten, schwelt im Haus des Gemüsefarmers Adam Trask ein tief sitzender Familienkonflikt: Sein Sohn Cal, ein sensibler und unsicherer junger Mann, ist davon überzeugt, dass der Vater ihn weniger liebt und respektiert als seinen geschäftstüchtigen und strebsamen Bruder Aron. Eine Mutter haben die rivalisierenden Brüder nicht mehr. Der strenggläubige Trask hatte seinen Söhnen stets erzählt, sie sei gestorben – in Wahrheit betreibt die stolze Kate Trask seit der Trennung von ihrem Mann ein erfolgreiches Bordell im nahe gelegenen Monterey. Anders als sein Bruder kennt Cal die Wahrheit über seine Mutter. Eines Tages verliert Adam bei dem Versuch, Salat durch Einfrieren für lange Transportwege haltbar zu machen, fast sein gesamtes Vermögen. Mit diesem Unglück sieht Cal seine Chance gekommen, endlich die Zuneigung seines Vaters zu gewinnen: Er bittet seine Mutter um Geld, um ein lukratives Geschäft mit der US-Army einzugehen, der er Bohnen als Proviant für den bevorstehenden Kriegseintritt verkauft. Mit dem Gewinn will er seinem Vater aus der finanziellen Misere helfen. Umso größer ist seine Enttäuschung, als der selbstgerechte Adam das Geld ablehnt, da er aus einem Krieg keinen Gewinn schlagen will. Auf diese neuerliche Zurückweisung durch den Vater folgt bald ein heftiger Streit mit Aron, der schon seit geraumer Zeit voller Eifersucht beobachtet, wie sich zwischen seiner Verlobten Abra und seinem Bruder eine Liebesbeziehung anbahnt. Aron warnt Cal, sich von Abra fernzuhalten, worauf der verletzte, sich unverstanden fühlende Cal seinen Bruder aus Rache in das Bordell der Mutter bringt, damit er endlich die Wahrheit erfährt. Der Schock über diese Offenbarung und die Lügen des Vaters rauben dem biederen Aron fast den Verstand. Die Sinne von Alkohol umnebelt, meldet er sich freiwillig zum Kriegsdienst. Cal, Adam und Abra eilen zum Bahnhof,…


Cast & Crew


Kommentare (17) — Film: Jenseits von Eden

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SoulReaver

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Heute wollte ich mir deine Liebe sogar erkaufen, aber jetzt will ich sie nicht mehr. Ich könnte sie gar nicht brauchen. Ich brauche überhaupt keine Liebe mehr, es kommt nichts dabei raus...“

Elia Kazan zählt zu den besten Regisseuren seiner Generation. Vor allem in den 50er Jahren konnte er seine ganz große Zeit erleben. Mit 'Endstation Sehnsucht' von 1951 machte er Marlon Brando zum Star, der Oscar-Erfolg 'Die Faust im Nacken' von 1954 schrieb ebenfalls Filmgeschichte. 1955 wurde die erfolgreiche Karriere fortgeführt und Kazan inszeniert mit der Romanverfilmung 'Jenseits von Eden' ein dramatisches Familiendrama, an dem die Zeit allerdings nicht spurlos vorbeigezogen ist.

In der Zeit des ersten Weltkrieges kämpft der kaum berücksichtigte Cal um Beachtung und um die Liebe seines grimmigen Vaters, der in allen Dingen seinen Bruder Aron bevorzugt. Egal was Cal tut oder denkt, stets erregt er nicht Liebe seines Vaters, sondern nur den Zorn. Als Cals totgeglaubte Mutter mit ins Spiel kommt, droht die Lage immer mehr zu eskalieren.

Das strenge und gesittete Leben in der amerikanischen Kleinstadt wurde sowohl in warmen, als auch in wunderbar-nostalgischen Bildern festgehalten. Ted D. McCord überzeugt hier durch seine standhafte Kameraführung, die den Film in seinen herzlichen, als auch in den schweren Momenten grandios fotografiert. Leonard Rosenman kann mit seiner Musik den Film immer exzellent begleiten und überträgt die nötigen Emotionen und Gefühle direkt auf den Zuschauer.

In 'Jenseits von Eden' erleben wir die Geburtsstunde einer der größten und tragischsten Legenden der Filmgeschichte: James Dean. Dean, der hier seine erste Hauptrolle zugesprochen bekommen hat, kann als ungeliebter Sohn Cal Trask mehr als nur überzeugen. Das Dean etwas zu alt für die Rolle des rebellierender Sohnes ist, fällt kaum auf, viel zu schnell wird er Eins mit seiner Figur und kann durch sein facettenreiches Schauspieler schnell begeistern und den Zuschauer in seinen Bann zieht. Raymond Massey als bestimmender Vater Adam kann durch sein aufrechtes Schauspiel überzeugen. Richard Davalos als Zwillingsbruder Aaron füllt seine Rolle ebenfalls stark aus, kann mit Dean aber lange nicht mithalten. Julie Harris als Arons Freundin Abra weiß in ihrer Rolle einige Impulse zusetzen und harmoniert wunderbar im Zusammenspiel mit Dean. Jo Van Fleet als vertriebene Mutter Kate konnte für ihre feine Darstellung sogar den Oscar gewinnen, hat aber dennoch recht wenig, dafür aber wichtige, Screentime.

Jenseits von Eden. Ein Ort, weit weg vom Paradies. Jenseits von Eden. Ein Ort, an dem sich Cal gefangen fühlt. Die sonnige Kleinstadt ist nur die trügerische Kulisse der heilen Welt. Die Familie in der Cal lebt, ist jedoch mehr als nur verworfen. Cal ist der ungeliebte Sohn, das schwarze Schaf der Familie. Sein Vater bezeichnet ihn nur als schlecht, immer wieder wird er als Nichtsnutz abgetan. Vater Adam ist nur auf Aron Stolz, denn Aron weiß was er will, er hat sein Leben im Griff und führt dazu auch noch eine aufrechte Beziehung mit der hübschen Abra. Aron wird nicht schräg angeschaut, sondern akzeptiert. Er mag Cal, auch wenn er ihn für eigenartig hält. Cal sondert sich immer mehr ab, obwohl er doch nur angenommen werden möchte. In Abra findet er endlich jemanden, mit dem er sprechen kann und wahre Gefühle aufbauen. Gefühle, die er für Frauen sonst nur vorgetäuscht hat. Sie zeigt ihm die Zuneigung, die er sein ganzes Leben vermissen musste. Er will endlich wieder Teil der Familie werden und versucht sich die Liebe zu erkaufen. Wie immer trifft er auf Ablehnung und Unverständnis. Die Rache von Cal trifft die ganze Familie. Er erzählt seinem Bruder die Wahrheit über seine Mutter, die Cal schon lange vorher herausgefunden hat. Aus Neid und Eifersucht treibt er die Familie so in einen Abgrund…

„Sei nicht gekränkt, Junge! Wenn du mir was schenken willst, dann werde ein guter Mensch. Das wäre das schönste Geschenk für mich.“

'Jenseits von Eden' erzählt uns eine Geschichte voller verdrängter und erwachender Gefühle, voller Abschiede von Verhaltensweisen und Menschen, voller emotionaler Kälte und doch voller Menschlichkeit. Ein Film voller verlorener Anerkennung, voller Sehnsüchte, Neid und Rebellion. Egal wie pessimistisch 'Jenseits von Eden' streckenweise auch sein mag, zum Schluss bleibt es trotzdem ein Film, der uns zeigt, dass wir uns in einer ausweglosen Situation nicht verlieren sollen. Jedes Ende kann auch ein Neuanfang bedeuten. In schrecklichen Momenten kann man wieder zusammenfinden und füreinander da sein, auch wenn man schwerwiegende Fehler gemacht hat. Man muss vergeben, auch wenn es schwer ist und man dabei über seinen Schatten springen muss.

Das 'Jenseits von Eden heute nicht mehr die volle Wirkung wie zu seiner Zeit erzielt, liegt eben klar am Alter des Filmes. Vor über 50 Jahren waren der große Krach und die daraus resultierenden Folgen weit schockierenden und brisanter. Dazu hat der Film gelegentlich mit einigen Längen zu kämpfen, die ihn aber zum Glück nicht zu sehr aus der Bahn werfen und den roten Faden der Geschichte nicht aus den Augen verlieren lässt. Dass der Film inzwischen etwas angestaubt ist, heißt aber nicht, dass er nicht fesselt oder auch wachrüttelt. Das tut er, dafür sind aber vor allem die grandiosen Schauspieler verantwortlich, die sowohl mitreißen als auch mit ihren Schicksalen mitfühlen lassen können. Die Ruhe vor dem Sturm ist im Film durchgehend spürbar. Kazan verstand es schon immer, aus seinen Schauspielern das Maximum an Leistung rauszukitzeln und konnte sie so perfekt in Szene setzen. Das erzeugt einen wahren Vulkan an Gefühlen, dem man sich nicht entziehen kann und auch nicht entziehen möchte.

Fazit: 'Jenseits von Eden' ist ein tragisches, kraftvolles, hochdramatisches und trotzdem hoffnungsvolles und berührendes Familiendrama. Zeitlos ist der Film allerdings nicht und auch einige Längen muss man besiegen. Diese Schwächen werden allerdings von den herausragenden Schauspielerleistungen, allen voran der fantastische James Dean, und der tollen Atmosphäre wieder ausgebügelt und 'Jenseits von Eden' wird zu einem intensiven Klassiker, den man sich allein wegen Dean nicht entgehen lassen darf.

„Du fühlst keine Reue. Du bist schlecht, von Grund auf schlecht!“

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Punsha

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Schöner Text. Klingt schon mal sehr gut. Fürs Erste wag ich mich trotzdem erstmal an den zeitlosen Stoff heran...ist aber auf jeden Fall vorgemerkt und wird geschaut, wenn ich mich dafür reif genug fühle. ;)


SoulReaver

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Danke :) Ja, schnapp dir erstmal Vertigo und co :)


Brigittes Helm

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Bewertung7.5Sehenswert

Natürlich ist James Dean großartig und gerade in diesem Film sehr authentisch, weil er selber ähnliche Konflikte mit seinem Vater hatte. So herzzerreißend die Leiden eines Jungendlich rüberbringen, das konnte nur dieses Ausnahmetalent und treibt bis heute die Tränen in die Augen vor Mitgefühl. Obwohl er und seine beiden Mitspieler - die Darstellerin der Abra war bei den Dreharbeiten immerhin schon 30 - viel zu alt für die Rollen von 17jährigen waren, macht Dean deren Nöte am Rande zum Erwachsenwerden sehr glaubhaft lebendig. Die beiden anderen bringen es ja auch nicht ansatzweise so wie Dean, bei dem man das Alter durch sein intensives Spiel vergisst. Ohne James Dean wäre dieser Film eine überaus mittelmäßige Schmonzette, zudem reizen die deutlich als solche erkennbaren Pappkulissen und das, mit Verlaub, auch für 1955 recht alberne Drehbuch zum Lachen. Jo van Fleet, eine talentierte Bühnendarstellerin und Spezialistin für schwierige Charaktere, die hier übrigens wie Dean ihr Leinwand-Debüt hatte, kann als einzige darstellerisch mit ihm mithalten. Die Szene mit ihr in ihrem Büro, als er sie um das Geld bittet, ist für mich die stärkste des Films. Da kam dann endlich die Packung Kleenex, die bei mir bei Jenseits von Eden immer parat liegt, zum Einsatz:-). Die Schlussszene ist mir too much, zumal der Charakter des Vaters unsympathisch und nicht gut gespielt herüberkommt. Dean, der die Schwächen des Vater-Darstellers wohl bemerkt hatte, soll ihn in den Drehpausen bis zur Weißglut provoziert haben, damit er mit etwas mehr Eiern spielte. Hat augenscheinlich nichts genutzt. Dennoch ein Film, den ich mir wohl dosiert alle paar Jahre zu Gemüte führe zwecks Reinigung des Seelenhaushalts;-).

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Zur Einstimmung auf den Film gibt es zunächst einmal eine dreiminütige Ouvertüre, und es folgen stimmungsvolle Bilder in herrlich satten Farben im Cinemascope-Gewand.
James Dean spielt die für ihn typische Rolle des rebellischen Einzelgängers Cal, der sich in dieser Literaturverfilmung nichts sehnlicher wünscht, als die Liebe seines Vaters. Dieser ist jedoch alleinig auf seinen Zwillingssohn Aaron fixiert, der ganz nach seinen Vorstellungen heranwächst, während Cal eher nach der vermeintlich verstorben Mutter schlägt, die der Vater als durch und durch böse bezeichnet.
Als schließlich der Vater mit einer bahnbrechenden Geschäftsidee fast sein ganzes Vermögen verliert, wobei es ihm vorrangig um die Verwirklichung seiner Idee, als um die Vermehrung seines Kapitals geht, sieht Cal seine Chance gekommen, um die Gunst des Vaters zu gewinnen, indem er ihn vor den drohenden Ruin zu retten versucht, womit das Drama seinen Lauf nimmt…

Schade, dass der Film nicht vollständig synchronisiert wurde, was sich jedoch verzeihen lässt.
Dafür sind wiederum die schauspielerischen Leistungen übermäßig gut gelungen, auch wenn einige Szenen für die heutigen Sehgewohnheiten etwas melodramatisch wirken.

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La Bardot

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Bewertung9.5Herausragend

Ein ganz hervorragender Film, der mit der Zeit nichts verloren hat. Mich spricht die Thematik sehr an.

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LunaticPrincess

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Bewertung9.0Herausragend

Optisch einwandfrei und sehr intensiv, stellenweise aber nicht ganz klar.

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Marti DiBergi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein grandioser James Dean darf sich in tollen Bildern austoben. Die Regie ist einfach fantastisch, die Geschichte überzeugt durch starke Charaktere und der Soundtrack tut sein übriges, um "Jenseits von Eden" zu einem durch und durch gelungenen Drama zu machen.

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annaberlin

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Bewertung9.0Herausragend

Jenseits von Eden war der erste Film, den ich mir auf VHS kaufte, weil ich ihn so grandios fand. James Dean hatte schon etwas sehr Göttliches in ihm, aber auch etwas sehr Trauriges. Er war die perfekte Besetzung für Caleb. Jenseits von Eden hat überdies mein starkes Interesse an Kazan erweckt - habe anschliessend fast jeden Film von ihm verschlungen.

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tom777

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Bewertung7.0Sehenswert

Dean spielt herausragend,seine zweitbeste Leistung nach Giganten,aber von der Story her der schwächste seiner drei Filme.
Trotzdem ein Klassiker der auch Heute noch durchaus sehenswert ist.

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strangelet

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der wenigen Filme, die auch nach mehr als einem halben Jahrhundert kaum Staub angesetzt haben. Vermutlich liegt das daran, dass hier Leute am Werk waren, die ihr dramaturgisches Handwerk verstanden haben, denn das Erzähltempo funktioniert bemerkenswerterweise auch für die heutige Videoclip-Generation noch ganz gut. Oder ist das nur James Dean, dessen Spiel einen so sehr in den Bann zieht, dass einen auch längliche Dialoge nicht mehr stören...?

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Filmkenner77

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Bewertung9.0Herausragend

Meiner Meinung nach der beste Film mit James Dean. Tolle Literaturverfilmung nach einem Roman von John Steinbeck.

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Dalia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

James Dean in seiner besten Rolle.
Unvergessen die improvisierte Szene, in der er sich an seinen Vater hängt, als dieser das Geld nicht will. Stand so nicht im Drehbuch, aber Dean ist einfach in seiner Rolle aufgegangen. Grandios.

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Neo_seven

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

dramatisch und symbolisch wird eine amerikanische Familiengeschichte erzählt. Starke Schauspieler gibts außerdem.

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notsch

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Jenseits von Eden" ist durchzogen von einer für die damalige Zeit typischen Naivität, punktet aber dank der ergreifenden Geschichte und einem herzzerreißenden Finale in bester Hollywoodmanier.

In meinen Augen die mit Abstand beste Rolle von James Dean...ein mißverstandener Junge voller Sehnsucht nach Liebe.

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LivingDead

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit nur drei großen Kinofilmen und einigen Auftritten im Fernsehen wurde James Dean zu einer unvergesslichen Legende, und zugleich zum Sinnbild der ewigen Jugend, welche uns Hollywood auferlegte. Dean als ewig jung gebliebener, der tragischerweise im Alter von 24 Jahren an einem Autounfall ums Leben kam und somit auf ewig Schwarm vieler Mädchen und Vorbild der Jugend bleiben wird. Selbst der tragische Tod des Schauspielers Heath Ledger brachte einmal mehr Assoziationen zu Dean auf. Auch seine letzten Filme wurden schnell zum Vermächtnis und es macht betrübt, wenn man überlegt, was für Filme er wohl noch alles hätte machen können.

Bei Dean blieb es nur bei drei Filmen. „…denn sie wissen nicht was sie tun“, „Giganten“, und eben „Jenseits von Eden“. Letzterer ist eine Romanverfilmung des Autors John Steinbeck. Dean nimmt einmal mehr die Rolle des unverstandenen jungen Rebellen ein. Er buhlt um die Liebe seines Vaters, geht dabei manchmal irrational wirkende Wege. Handelt oftmals auch dementsprechend und flößt somit der Freundin seines Bruders Angst ein, die sich aber später noch in ihn verlieben sollte, als sie seinen Kern – seine Intention – versteht.
Alles steuert auf die Erlösung der Protagonisten hin. Somit wirkt der Film oberflächlich geradlinig. Doch das ist er keineswegs, denn kratzt man etwas tiefer, entblößt sich der schmutzige Kern, welcher uns eine Welt aufzeigt, die sich von der unseren auch heute noch kaum unterscheidet. Zu dieser Erlösung gelangen wir nur durch den ewigen Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“ (Die Frage „Bist du schlecht?“ wird nicht umsonst ständig im Film erwähnt). Und unser Held erlangt zur Erlösung indem er vorrangig Schlechtes durchlebt. Selbst als er Gutes tun möchte, sogar so weit geht die Liebe seines Vaters zu erkaufen, so ist dies in etwa so, als wenn Timm Thaler sein Lachen verkauft. Immer wieder stößt er auf Ablehnung und seine Antwort ist das für andere unerklärliche und Angst einflössende Handeln.
Sein Bruder bildet den Gegenpol. Er gehorcht und fügt sich in die (vom Vater?) auferlegten Dogmen. Wo sich der eine Sohn seine Liebe durch Geld erkaufen möchte, so will der andere seine Liebe erschleichen, indem er den musterhaften Sohn abgibt, der er nicht ist. Auch er wird den Kampf bewältigen müssen zwischen Gut und Schlecht und alles steuert auf die Erlösung hin. Der eine wird Liebe erfahren – oder zumindest das, was er darunter versteht -, der andere wird entdecken, dass Liebe nicht auf falschen Wahrheiten und Fügung basiert. Doch für beide wird die Erkenntnis zu einer unabdingbaren Dispensation führen. Gut und Schlecht.

Der Schluss von „Jenseits von Eden“ ist süß und bitter zugleich. James Dean spielt seinem Ruf gerecht und die Inszenierung wirkt frisch – auch noch heute. Einigen Schwächen, wie die etwas zu unübersichtlich gestalteten Zeitsprünge (z.B. die „Wandlung“ des Bruders oder die viel zu schnell abgehakte Bohnenernte), lassen sich gut ausklammern. Kitsch gibt es keinen, auch wenn es manchmal so wirkt. Doch Elia Kazan schafft es, den letzten Akt der Romanvorlage nicht nur adäquat, sondern auch mit eigenem Spiel kongenial auf die Leinwand zu zaubern. Für mich ein Evergreen.

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Xpander

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Bewertung7.5Sehenswert

eine Saga über den Konkurenzkampf zweier Brüder um die Liebe zum Vater.
Klassiker den man gesehen haben muss. Für mich zugleich mein Lieblings-Dean Film!

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schickse77

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

James Dean ist herrlich tragisch. Mein Liebster mit ihm.

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dAShEIKO

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Bewertung5.5Geht so

Christian Slater auf der Höhe seines Erfolges.

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alanger

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ja!


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