K-Pax - Alles ist möglich
K-Pax, US 2001
- Genre
- Science Fiction-Film, Mysterythriller, Fantasyfilm, Drama
- Inhalt
Prot (Kevin Spacey), Patient in einer Klinik für geistig Behinderte, ist für seinem Psychiater Dr. Mark Powell (Jeff Bridges) kein leichter Fall: Er behauptet, ein Ausserirdischer vom Planeten K-PAX zu sein. Dr. Powell will ihm helfen, doch schon bald gerät er in Erklärungsnot, denn Prot hat eine äußerst unnatürliche Wirkung auf die anderen Insassen.
- Cast
- Aaron Paul, Kevin Spacey, Mary McCormack, Alfre Woodard, Jeff Bridges, Brian Howe, Coco Leigh — Mehr
- Regisseure
- Iain Softley
- Autor
- Charles Leavitt
- Laufzeit
- 120 Minuten
- Zeit
- 1980er Jahre, 1990er Jahre
- Ort
- Fantasiewelt, Grand Central Station, Manhattan, New Mexico, New York (State!), New York City, Planet, Universum
- Handlung
- Anstalt, Arzt, Astronomie, Außerirdische Phänomene, Außerirdischer, Bahnhof, Banane, Fremde Lebensform, Frucht, Irrenanstalt, Klugheit, Krankenhaus, Krankheit, Licht, Lichtgeschwindigkeit, Mord, Multiple Persönlichkeit, Nervenheilanstalt, Obst, Patient, Persönlichkeitsstörung, Psychiater, Psychiatrie, Realität, Realitätsverlust, Schizophrenie, Trauma, Vergangenheitsbewältigung, Vergewaltigung, Übernatürliche Kräfte
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Spannend, Traurig, Witzig
Über diesen Film
Handlung
Ein “aus dem Nichts” auf dem Flughafen erscheinender Mann, der sich Prot nennt, gerät wegen eine Verbrechens/Überfalls unverschuldet in Kontakt mit der Polizei. Wegen seines Behauptung, nicht von d… — Mehr
Handlung
Ein “aus dem Nichts” auf dem Flughafen erscheinender Mann, der sich Prot nennt, gerät wegen eine Verbrechens/Überfalls unverschuldet in Kontakt mit der Polizei. Wegen seines Behauptung, nicht von dieser Erde zu sein als auch keinerlei Dokumente oder Reisegepäck auf dem Flughafen vorweisen kann, landet er in der Psychiatrie. Der freundliche, sich bescheiden gebende Mann gibt an, von einem Planeten namens K-Pax zu stammen. Sein Psychiater Dr. Powell versucht ihn davon zu überzeugen, dass das falsch ist. Doch Prot zeigt außergewöhnliche Fähigkeiten und Wissen. Dies lässt auch zeitweise Dr. Powell zweifeln, ob nicht etwas wahres an der Herkunft sein könnte. Er ist der ausschliesslich behandelnde Arzt von Prot und versucht beharrlich hinter die wahre Natur von Prot zu kommen. Dabei muss er sich gegen die Kollegen und die üblichen Vorurteile und Verfahren in der Psychiatrie wehren, um schliesslich die Chance zu bekommen, sich langsam mit Hilfe der Hypnose an den von ihm vermuteten Kern vorzuarbeiten. Bei der Suche steht er unter Zeitdruck, da Prot die Welt bald wieder verlassen will. Letzten Endes schafft es Dr. Powell eine passende irdische Person zu finden, auf welche die Geschichte von Prot passt und kann beweisen, daß es sich sehr wohl um eine normalen, psychisch kranke Menschen handelt.
Kritik:
Die Darstellung und Geschichte ist brillant, so dass man Prot gerne glauben schenkt, zumal es einige Ungereimtheiten gibt und er besondere Fähigkeiten besitzt, die nicht menschenmöglich sind bzw. erscheinen. Leider kommt die Ernüchterung zum Ende des Filmes.
Aber es will einem immer noch nicht so recht klar werden, wie es zu den seltsamen Ereignissen und Fähigkeiten kommen kann, die Prot vorweist; wogegen er für einen Ausserirdischen fast zu menschlich erscheint und auch hier einige Dinge nicht ganz stimmig sind. (Woher kann ein Ausserirdischer in so kurzer Zeit all das Wissen und die Erfahrung haben, um wie ein sehr gebildeter Erwachsener zu erscheinen, dem fast nichts fremd oder unmöglich erscheint.)
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.1
Der Film K-Pax - Alles ist möglich wurde von 23 Kritikern bewertet.
alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
Anfangs wenig überzeugende SciFi-Tragikomödie, die aber aufgrund des Spiels von Bridges und Spacey sowie der exzellenten Kameraarbeit die obskure Grundidee im Laufe der Geschichte zu einer kleinen Filmperle geraten lassen. Man kann nur dankbar sein, dass der Prince von Bel Air die Rolle des Prot ausgeschlagen hat.
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Einfach überwältigend, jede Szene ein Genuss! Die positive Grundstimmung (die Handlung spielt in weiten Teilen in einer psychiatrischen Klinik!) steckt an - trotz des zu Tränen rührenden offenen Endes. Vor allem die hintersinnigen und zudem oft witzigen Dialoge überzeugen und regen zum eigenen Nachdenken an: "Alle Lebewesen besitzen die Fähigkeit zur Selbstheilung. Auf K-Pax ist das schon seit Millionen von Jahren bekannt." - "Hören Sie, Prot, auf diesem Planeten bin ich der Arzt und Sie der Patient." - "Arzt, Patient, zwischen was ihr Menschen so unterscheidet." - "Prot, es ist nicht ihre Aufgabe, ... zu heilen ..., sondern meine." - „Warum haben Sie es dann noch nicht gemacht?"
Anmerkung am Rande: Kevin Spacey sollte ursprünglich eine andere Rolle im Film mimen - doch er wollte unbedingt den "Außerirdischen" spielen. Erst zweieinhalb Jahre später bekam er dafür den Zuschlag. Danke für die Ausdauer, Kevin!
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Kommentare — Sehenswert 7.4
Der Film K-Pax - Alles ist möglich wurde von 2369 Mitgliedern bewertet.
Le_ruse 2010/02/08 18:30:13
Der Film verläuft größtenteils so ruhig, dass ich mich im Nachhinein wundere, mich gar nicht gelangweilt zu haben. Ein Film, dessen Charme einfach gefällt :)
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metal1bob 2009/12/30 00:37:39
Großartiges Drama um einen mysteriösen Kerl, der behauptet ein Außerirdischer vom Planeten K-Pax zu sein. Schnell landet er in einer Irrenanstalt, wo Jeff Bridges als Therapeut die Wahrheit über ihn herausfinden will. War von Anfang bis Ende sehr packend inszeniert. Charaktere, Dialoge und Spannungsbogen waren genau richtig für den Film, auch das Ende war gut. Die beiden Hauptdarsteller liefern wie gewohnt eine Top-Leistung ab, aber bis in die Nebenrollen war eigentlich jede Figur toll besetzt. Ein etwas anderes Drama, das auch weit über dem Durchschnitt liegt. Vielleicht gefällt er mir bei einem zweiten Sehen mit etwas Abstand sogar noch besser.
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jlorenz1 2009/12/17 21:29:07
Ein seltener, eigenwilliger und polarisierender Science-Fiction-Film, der von bemerkenswerten Dialogen und schauspielerischer Lebendigkeit lebt und bei dem die wahren Abenteuer im Kopf stattfinden. Ein Hauch Parapsychologie schwebt über dem Ganzen durchwoben von Licht in allen seinen Spiegelungen und in all seinen sichtbar schwebenden Fuseln darin. Ein schlicht einfach und ergreifender Prot gibt in seinem fast kindlich wirkenden Gemüt und Gelassenheit Psychiater Dr. Mark Powell Auskunft über alles, was er zu wissen begehrt. Lie Lösung so zeigt Prot auf steckt in der Einfachheit, die manchem Mensch nur zu "kompliziert" ist.
Der Film spielt sehr gekonnt mit der Neugierde und den Gefühlen der Zuschauer. Ist Prot nun ein Außerirdischer oder nicht? Ist Prot nun Robert Porter oder nicht? Oder ist Porter nur ein Wortspiel für Träger und Prot erweckt nur seine körperliche Hülle zum neuen Leben, um sie am Ende wieder doch zu verlassen?
Der Film verhält sich wie manche Frau die den Partner lockt und gleichzeitig wieder abstößt nur um seine Begierde ins Unersättliche zu steigern. Verdutzt ist der Zuschauer am Ende: Was war das für ein Film? Was soll er davon halten? Irgendwie hat etwas der Film! Aber irgendwie ist der Film auch schwer zu fassen! Sehr ausgeklügelt spricht manches für dieses und manches für jenes ...
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Ansehen: K-Pax - Alles ist möglich
Photos: K-Pax - Alles ist möglich
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Der Film K-Pax - Alles ist möglich gehört zum Genre Science Fiction-Film, Mysterythriller. Regie führte Iain Softley.

In dem hintergründigen Science-Fiction-Abenteuer gelingt es Softley, die Innenwelten der Protagonisten überzeugend darstellen zu lassen, Oscar-Preisträger Spacey läuft zu schauspielerischer Hochform auf. Die Doppeldeutigkeit der Geschichte wird noch durch das visuelle Konzept unterstrichen, das atmosphärisch mit Elementen wie Lichtstrahlen oder Helligkeit spielt, aber völlig ohne die für das Genre typischen Spezialeffekte auskommt.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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