L.A. without a Map
L.A. without a Map (1998), GB/FI/FR Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 16.09.1999
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6 Kommentare
Keine
von Mika Kaurismäki, mit Steve Huison und Julie Delpy
Eine Hollywoodschauspielerin hat während eines Besuchs in einer kleinen Stadt in Nordengland ein Abenteuer mit dem örtlichen Leichenbestatter, der auch die Todesanzeigen der Lokalzeitung verfasst. Nach ihrer Rückkehr nach Hause, wo sie als Kellnerin arbeitet, erzählt sie jedem von dem gutaussehnden “Schriftsteller”, den sie auf ihre Reise getroffen hat. Dummerweise will der sie unbedingt besuchen…
Cast & Crew
-
Mika Kaurismäki
-
Steve Huison
-
Julie Delpy
-
Vinessa Shaw
-
David Tennant
-
Amanda Plummer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Red Pool Owner
-
Cameron Bancroft
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Patterson
Regie
Schauspieler
-
Saskia Reeves
-
Margo Stanley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Blenkinsop
-
Malcolm Tierney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joys Vater
-
Margi Clarke
-
Monte Hellman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Monte Hellman
-
Jean-Pierre Kalfon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean-Mimi
-
Sakke Järvenpää
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leningrad Cowboy
-
Mato Valtonen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leningrad Cowboy
-
Vincent Gallo
-
Johnny Depp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Blake
-
Richard Rayner
-
Mika Kaurismäki
- Genre
- Romantische Komödie, Drama
- Zeit
- 1990er Jahre
- Ort
- Dorf, England, Hollywood, Los Angeles , Strand
- Handlung
- Begegnung, Beziehung, Ferien, Freundschaft, Kellnerin, Leichenbestatter, Party, Restaurant, Schauspielern, Schriftsteller, Strand, Urlaub, Verlieben
- Stimmung
- Berührend, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails L.A. without a Map
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Kritiken (2) — Film: L.A. without a Map
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDas ist nett anzuschauen, freilich hätte man sich öfters etwas weniger Klischees, etwas mehr Nachdenken gewünscht. Wenig ist gegen den Film zu sagen, aber auch nicht besonders viel für ihn. Im Kino ist alles in Ordnung, weil nicht klar ist, was noch passieren wird. Ist es dann passiert, und der Film aus, bleibt ein schales So what?-Gefühl. Dabei hat die Geschichte durchaus öfters das Potential, sich in eine Tragödie zu verwandeln. Vielleicht weil der Europäer Kaurismäki einem Film über Hollywood auch ein entsprechendes Ende geben wollte, schlug er sich schließlich doch auf die Seite der Komödie.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenHollywood küsst und schlägt dich. Bruder Mika kopiert den Ari und feiert das exportierte europäische Kino in dieser dialog- sowie zitatreichen und sympathisch besetzten Komödie. Beißende Seitenhiebe auf die Traumschmiede Hollywood, der vielleicht lässigste Auftritt von Johnny Depp als fleischgewordenes Poster, zahlreiche Cameos und Filmsätze wie "Sogar meine Maniküre will Tarantino sein" machen aus "L.A. Without A Map" vielleicht kein Meisterwerk, aber ein wahres Indie-Sahnestück.
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Kommentare (4) — Film: L.A. without a Map
Kommentar schreibenXebeche 2011/07/24 02:20:51
Kommentar löschenOb L. A. without a Map in erster Linie eine romantische Komödie mit Hindernissen erzählt oder mehr eine Liebeserklärung und Kritik zugleich an das Kino sein soll, darf man wohl guten Gewissens dem Rezipienten selbst überlassen. Dass Mika Kaurismäki, wie auch sein bekannterer Bruder Aki, das Kino an sich liebt, ist nicht zu übersehen. Im Wortsinne. Es ist das Independentkino, das Kino der Autorenfilmer und das Kino des alten Hollywood, wie es die - in die Story manchmal eingebundene, manchmal nur blanke - Präsentation von Filmpostern, die die Zimmerwand Richards zieren, erkennen lässt. Wenn Johnny Depp aka William Blake vom "Dead Man"-Poster herab durch ein leichtes Drehen des Kopfes Richard Hinweise auf seinem Weg zur Angebeteten zeigt oder die vielleicht berühmteste Szene aus Hitchcocks Vertigo "zitiert" wird und damit Richards Gemütszustand beschreibt, wirkt das alles sehr charmant und skurril, täuscht aber nicht über die zwar deutliche, aber eher belanglose Form hinweg, mit der Mika Kaurismäki sich in seinem Werk als Filmliebhaber erweist. Seine Spitzen gegen die auf rein kommerziellen Erfolg bedachte Maschinerie Hollywood sind auch bestenfalls als charmant und harmlos zu bezeichnen, jedenfalls weitab von Subtilität, Subversivität oder nennenswerter Ironie. Vielleicht auch ein wenig zu klischeebehaftet, wobei das aber durchaus intendiert sein kann. Gefällig sind die Auftritte des "echten" Johnny Depp und von Anouk Aimée sowie die guten Darstellerleistungen. Julie Delpy, deren Rolle zwar kein Cameo ist, aber doch ein wenig Julie Delpie as herself (stellvertretend für den Schauspielerberuf) zu sein scheint, darf man neben Vincent Gallo besonders hervorheben. Die Liebesgeschichte zwischen Richard und Barbara ist in lockerer Komik und sanfter Tragik und ohne Gefühlsduseleien inszeniert, scheint jedoch ein wenig sprunghaft, ohne selbst genau zu wissen, wohin der Film letztendlich führen soll. So meint man am Ende auch, der Film hätte das Potenzial zu Höherem gehabt, wenn Kaurismäki dem Ganzen mehr Tiefsinn verliehen hätte. Man sollte sich weder abschrecken lassen, noch Erwartungen stellen aufgrund der Tatsache, dass er sowohl Filme seines Bruders als auch Jarmuschs würdigt, denn Stil und Narration sind eher klassischen Strukturen folgend und geredet wird ungefähr soviel wie in allen Werken der beiden zusammen. Auch wenn er vielleicht etwas anderes sein möchte, bleibt er daher ein eher konventioneller Film, der durch nette Einfälle punktet und allenfalls noch Lust macht, mal wieder den einen oder anderen Klassiker zu sehen. Oder einen Aki-Film. Oder einen Jarmusch! ;)
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Xpander 2008/08/19 05:54:57
Kommentar löschenNaja, war halt nich meine Zeit. Einer von vielen IndiFilmen der Neunziger. Eher mager. Highlight: Anouk Aimèe spielt sich selbst und schaut sich im Kino ihren großartigen "Lola das Mädchen aus dem Hafen" an.
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russell 2008/05/15 17:55:18
Kommentar löschenein hinreißend gut aufgelegter vincent gallo und die toll mit ihm harmonierende julie delpy machen diesen film sehr sehenswert.
leider sind die beiden nur die zweitwichtigsten personen des films und daher nicht durchgehend zu sehen.
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doctorgonzo 2008/01/19 10:07:27
Kommentar löschenNeulich erst gesehen: schön, nicht umwerfend.Werd ich sicher irgendwann mal wieder sehen und mich freuen, aber ohne mir ein Bein auszureißen, um ihn nicht zu verpassen.
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