Lila, Lila - Kritik

DE 2009 Laufzeit 104 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 17.12.2009

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Kritiken (3) — Film: Lila, Lila

Felix Frieler: critic.de

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Beim sonst nur schwer kalkulierbaren Publikum ist der Stoff ja schon einmal gut angekommen und das Bedürfnis nach der Reproduktion populärer Bücher im Kino scheint im zurückliegenden Jahrzehnt ohnehin signifikant gestiegen zu sein. Aus dieser Warte betrachtet, erfüllt Alain Gsponer mit Lila, Lila zunächst seine Aufgabe und überführt eine relativ belanglose Geschichte in einen relativ belanglosen Film. Ob er ein Publikum findet, das damit zufrieden ist, bleibt abzuwarten.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Das nach dem gleichnamigen Roman von Martin Suter von Alexander Buresch fein ausgearbeitete Drehbuch bietet eine Satire auf die Literatur- und Medienwelt, die in ihrer zurückhaltenden Ironie im deutschen Kino ihresgleichen sucht. Die kongeniale Inszenierung von Alain Gsponer verknüpft amüsant-anregende Dialoge mit Situationen, die unmittelbar aus dem absurden Theater zu kommen scheinen, mit tragikomischen Zwischentönen und einer Prise Romantik zu einer temporeichen Komödie.

Regisseur Gsponer kann auf ein bestens aufgelegtes Schauspielertrio zählen: Daniel Brühl scheint die Rolle des schüchternen Kellners, der Star wider Willen wird, nachdem sich ein kleiner Schwindel verselbständigt hat, wie auf den Leib geschnitten zu sein – nicht umsonst besitzt sein David gewisse Anklänge an Brühls Paraderolle in „Good Bye, Lenin“. Hannah Herzsprung glänzt erneut als aparte Intellektuelle und Henry Hübchen als resoluter Schlawiner.

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Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de Kazushi: FILMSTARTS.de, TakashiMiike.de

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6.5Ganz gut

Ein Kinobesuch lohnt sich für Freunde romantischer Komödien allemal. Man sollte sich nur im Voraus darüber bewusst sein, dass „Lila, Lila“ – im Vergleich zum Buch - nicht mehr als eine harmlose romantische Komödie mit einer starken Besetzung ist.

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Kommentare (30) — Film: Lila, Lila


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L-viz

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Bewertung6.0Ganz gut

Durchaus unterhaltsam! Besonders glänzend ist Henry Hübchen in der Rolle des versoffenen und schmierigen Originalautors, der sich schnell und aufdringlich als Möchtegernagent mehr und mehr in das Leben des literarischen Hoffnungsträgers David Kern drängt. Dieser wandelt immer zwischen dem Hype um ihn und sein Buch und der Angst aufzufliegen. Dabei gelingt es, trotz der vielen komischen Begebenheiten rund um den Literaturbetrieb, auch etwas Dramatik am Ende aufzubauen, was ja auch der Geschichte entspricht, mit der er berühmt geworden ist. Dass allerdings der Betrug in solchen Filmen nie auffliegt, obwohl der vermeintliche Autor nicht in der Lage ist seine eigenen Texte flüssig zu lesen - sicher am Anfang könnte man das noch mit Lampenfieber wegerklären (nicht jedoch, dass er verschiedene Begrifflichkeiten, die er verwendet hat, offensichtlich nicht kennt) - das ist dann doch etwas zu dick aufgetragen. Am Schluss seine eigene Geschichte als Buch herauszubringen ist auch nur halbintelligent.

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Braunbaer11

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Bewertung4.5Uninteressant

Mittelmäßig unterhaltsam, zwischendurch etwas nervig.

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C0raline

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Bewertung6.5Ganz gut

Alles in einem war der Film in Ordnung. Für meinen Geschmack etwas zu sehr vom Roman abgeändert, dafür Leistung von Daniel Brühl umso besser, der perfekt in die schüchterne Rolle gepasst hat. Bei dem Ende war ich zwiegespalten. Beim Roman hat es mich tagelang noch beschäftigt weil er so traurig geendet hat, woraufhin sich dann meine kitschige Seite doch ein wenig über das Ende im Film gefreut hat. Aber die Portion Kitsch zum Schluss hätte nicht sein müssen. Aber war ja eigentlich klar dass sie wohl kaum ein Happy End bei einer deutschen Kommödie auslassen.

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zurich14

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starke Leistung von Daniel Brühl. Der Film floss dahin ohne mich je zu langweilen. Und mit Fliessen meine ich nicht dahindümpeln - vielmehr trug er mich von Stimmung zu Stimmung mit all seinen kleinen Wendungen. Ein kleines, ruhiges Kunstwerk. Literatur auf Leinwand.

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Shurtugal

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Film, wie für Daniel Brühl gemacht. Eine lustige und gelichzeitig tragische Lügengeschichte. Motivation ist mal wieder das Thema „Beziehungskisten“. Der Film ist mal wieder ein guter Daniel Brühl-Film geworden. Das Buch, als Vorlage zu diesem Filmm ist übrigens eines von Daniel Brühls Lieblings-Büchern!

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missxyz

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Roman ist nette Unterhaltung. Der Film ist nette Unterhaltung. Daniel Brühl passt super in die Rolle des schüchternen Losers, der sich in einem Netz aus Lügen verstrickt. (Wie ich mir schon fast denken konnte, denn das ist DIE Rolle, die Daniel Brühl immer gut hinkriegt ;)) Auch Henry Hübchen ist ganz amüsant anzusehen. Seine Rolle ist anders als im Buch vielschichtiger und sympathischer angelegt.
Das Ende war mir dann doch eine Spur zu kitschig (und unrealistisch) und ist meiner Meinung nach im Roman besser gelungen. Insgesamt aber eine nette deutsche Komödie!

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mellisee

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Bewertung5.0Geht so

"nette", z.T. jedoch belanglose Verfilmung, kommt bei weitem nicht an den Roman von Martin Suter heran.

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marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz nett und schön gespielt von Daniel Brühl aber am Ende leider zu verkitscht und insgesamt zu spannungsarm. Etwas weniger Klamauk und dafür mehr Intensität hätten dem Film auf die Sprünge helfen können.

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sweetForgiveness

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Rendez-vous!
"Lila, Lila" hat mich schon in der Kinovorschau beeindruckt, allerdings leider nicht meine Mitmenschen, so dass ich keinen fand der mit mir diesen Film schauen wollte. Da hatte ich doch Glück diesen Film im Tv-Programm zu entdecken und habe mich sehr gefreut ihn endlich sehen zu können.
Neben der Zahl der vielen schlechten deutschen Filme die ich in letzter Zeit gesehen habe, sticht "Lila, Lila" schon aus dem einfachen Grund heraus, weil er gut ist.
Ein Film über ein Buch. Ein Buch über ein Buch.
Die Geschichte von "Lila, Lila" (nach dem Roman von Martin Suter) ist einfach so verrückt und humorvoll, dass man sie einfach lieben muss:

"Das ist die Geschichte von David und Marie.
Lieber Gott, lass sie nicht traurig enden"

Der junge Kellner David Kern (Daniel Brühl), findet in einem alten Nachtisch ein Manuskript eines Buches "Sophie, Sophie", dieses gibt er seinem Schwarm Marie (Hannah Herzsprung) zum lesen und behauptet er hätte es geschrieben. Die literatur begeisterte Marie schickt ,gefesselt von dem Roman, das Manuskript an einen Verlag und David wird in kürzester Zeit zum gefeierten Literaturstar. Doch plötzlich steht ihm der Autor "seines" Romans gegenüber und das Chaos beginnt...

Schauspielerisch einwandfrei und mit viel Humor wie auch Romantik, ist "Lila, Lila" ohne Übertreibung, für mich einer der besten deutschen Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
Ein Treffen!

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Jim Panse

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr sympathisches Filmchen mit genauso sympathischen Hauptdarstellern. Für eine deutsche Liebeskomödie wirklich gelungen, da geb ich auch gern mal mehr Punkte.

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vuvuzela

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine herrliche Roman Idee, diese Verbindung zwischen Lüge, Liebe und Glück. Diese Liebesgeschichte kommt so schön kurzweilig rüber, da merkt man gar nicht wie die Zeit vergeht und Ruck Zuck kommt der Abspann.

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emily

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Bewertung5.0Geht so

Zu „Lila,lila“ fällt mir nur ein Wort ein: Mittelmäßig! Ich fand den Film mittelmäßig spannend, mittelmäßig komisch, mittelmäßig romantisch und mittelmäßig geschauspielert. Der Einzige, der mich mitreißen konnte war Henry Hübchen als Herumtreiber Jacky – Daniel Brühl und Hannah Herzsprung konnten da nicht mithalten und blieben eher blass. Schade, ich hatte mir mehr versprochen :-(

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damokles

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Bewertung9.0Herausragend

Nachdem ich mich überwunden habe, das etwas misslungene Plakat und den Titel, die irgendwie eine schwülstige ZDF-Romanze vermuten ließen, zu ignorieren und meiner heimlichen Bewunderung für Henry Hübchen nachzugeben, hat mich "Lila, Lila" mehr als überrascht: Der Film ist eine intelligente filmische Reflektion über den Büchermarkt und die Tatsache, dass wir am liebsten Hören, was wir erwarten. Die Hauptdarsteller spielen durch die Bank mehr als überzeugend. Henry Hübchens Alkoholiker-Rolle gibt dem sonst leichtfüßigen Film in einigen Momenten eine Tiefe und Schwere, die ein rundes Gesamtpaket schnüren. Ich habe mich fast geärgert, den Film nur "mal nebenbei" gesehen zu haben...

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manitu17

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr schön, einfach nur fabelhaft kurzweilig:-)
Jetzt weiß ich ja schon, was ich demnächst lesen werde.
Zweifachen Dank an dieser Stelle noch an "Convera", sonst hätt ich den Film in nem Jahr noch nicht gesehen, bzw. gekannt^^

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convera

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:D :D :D :D :D
Interessant, was du so als Kommentar abgibst :D


manitu17

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ist aber wirklich so;-)


ueberbelichtet

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich würde dem Film gerne mehr Punkte geben, aber ich finde alle Hauptakteure bis auf die letzten fünf Minuten total unsympathisch. Aber was rede ich: Lila Lila ist trotzdem empfehlenswert.

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dos6510

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein netter, süsser Film. Mal was Anderes! Glaubhaft gespielt.
Mir war er ein klein bisserl zu lahm und an der "Balkonszene" etwas zu unglaubhaft.

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chriskaps

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie furchtbar harmlos der Film, weil er sich nicht entscheiden kann was er will. Der Stoff würde eine wunderbare Komödie ergeben, wenn wie Deutschen uns nicht immer auf die Tragikomödie einlassen würden. Immer muss was Ernstes mitschwingen was einem den Spaß und die Freude wieder nimmt.

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slartidan

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr starker Film!

Der Film ist überhaupt nicht geeignet für einen flachen 0-8-15 Abend, an dem man einfach nur unterhalten werden möchte: innere Konflikte, komplizierte Charaktere und streckenweise leider zu langatmig (ernst gemeint).

Wer aber auf anspruchsvolle Filme steht kommt hier auf seine Kosten: eine wahre Geschichte darüber, wie schwer es ist eine einmal angefangene Lüge aufzugeben. Und dann zu so einer Story noch ein überraschendes Ende zu bringen ist einfach genial!

Daniel Brühl spielt hier in einem Film-Meisterwerk, dass seinesgleichen sucht.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Martin Suter ist eine grundsympathische Komödie. Dank netter Charaktere, denen man gerne Empathie entgegen bringt und einer Handlung die zwar nicht wirklich realistisch ist, aber dennoch wirkt als wäre sie überaus lebensnah, macht der Film Spaß. Zwar wirken einige Attribute des Films durch ihre strikte Befolgung von handelsüblichen Mechanismen recht abgewirtschaftet, doch „Lila, Lila“ bleibt dennoch qualitativ standhaft. So ist die Komödie mit Daniel Brühl, Hannah Herzsprung und dem grandiosen Henry Hübchen zwar kein wirkliches Highlight (außer man sieht „Zweiohrküken“ als Glanzpunkt des neuen deutschen Kinos an), dafür aber ein netter Zeitvertreib und weit davon entfernt ein Ärgernis zu sein.

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Kris

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine sehr sympathische, aber seichte romantische Komödie mit herausragenden Darstellern. Ich muss wohl unbedingt mal das Buch lesen.

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manitu17

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Dito:-) Buch wird Zeit^^



Deine Meinung zum Film Lila, Lila