Little Ashes

Little Ashes (2008), GB Laufzeit 107 Minuten, FSK 16, Drama


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Kritiker
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6.6
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108 Bewertungen
11 Kommentare
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von Paul Morrison, mit Javier Beltrán und Robert Pattinson

1922 schreibt sich der junge Salvador Dalí an der Universität von Madrid ein, mit dem festen Wunsch, ein anerkannter Künstler zu werden. Hier lernt er Federico García Lorca kennen, nach einiger Zeit werden die beiden ein Paar. Dies ist nicht einfach, denn eine homosexuelle Beziehung wird zu dieser Zeit nicht anerkannt. Während Lorca mit seiner Sexualität keine Probleme hat, kommt Dalí nicht damit zurecht. Er begibt sich nach Paris, verkehrt dort in rechtskonservativen Kreisen und lässt sich mit der verheirateten Gala ein. Unterdessen engagiert sich Lorca für die Arbeiterklasse und gerät in große Gefahr.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Little Ashes
Genre
Drama
Produktionsfirma
APT Films, Aria Films, Factotum Barcelona S.L., Met Film Production

Kommentare (10) — Film: Little Ashes


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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag Dalis Kunst, aber ich kann nicht behaupten, dass ich die Person Dali nach diesem Film mag. Die Sympathien gehören dem Schriftsteller Lorca. Dali wirkt zu selbstüberzeugt und gleichzeitig zu abhängig von dem Urteil anderer. Pattinson spielt die Wandlung vom exzentrischen Künstler zum selbstgefälligen Künstler gut. Ich frage mich, ob es die Absicht der Filmemacher war, Dali in dieses Licht zu rücken oder ob es wirklich dem wahren Dali entspricht. Ich habe viele interessante Fakten über die Kunst in Spanien mitgenommen und sogar noch ein oder zwei Deutungen für den Film „Der andalusische Hund“ erfahren.

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Laura5991

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der Besten homosexuellen Filme den ich je gesehen habe. Die Story war für mich jedoch etwas unverständlich, sodass ich mir den Film öfters ansehen musste.
Jedoch sieht man in diesem Film mal wieder, wie flexibel Pattinson ist.
4 Punkte für Robert, 5 für die Story.

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Crumpler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Abgesehen von den unnötigen spanischen Akzente der beiden, enthält der Film ungefähr die beste Darstellung einer Beziehung zwischen zwei Männern, die ich bis jetzt gesehen habe.

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ukneecorn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Natürlich könnte man anhand meiner Bewertung meinen, ich sehe alles zu positiv.
Ich finde, die Besetzung in diesem Film im Nachhinein wunderbar. Ich war auch etwas skeptisch, da ich Robert Pattinson nicht viel zutraue. Ich dachte, er ist einfach ziemlich gehypt durch Twilight, finde es auch schade, dass das überall immer stehen muss.
Teils fand ich ihn zu jung in der Rolle, man hat ihm gerade den älteren Dalí schwer abgenommen.
Abgesehen von diesem kleinen Detail fand ich den Film sehr bewegend und interessant.
Besonders hat mir auch Javier Beltrán gefallen, ein Name den ich mir merken werde. Immer gern allerdings mit dem 'der von little ashes' Anhängsel, weil das kann sich wenigstens hören lassen.
Schöne Bilder und sehr authentisch und zudem spannend bezüglich zwischenmenschlichen Beziehungen und Reaktionen ist der Film sehr zu empfehlen.

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harperpitt

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Bewertung5.0Geht so

Die Darsteller sind alle überzeugend, was ich von dem Film, der zuweilen ins Lächerliche abgleitet, nicht wirklich sagen kann. Man bekommt auf jeden Fall einen Eindruck, was gemeint sein soll. Sehr schöne Kostüme. Nervige Musik. Martina Gatell ist der Hammer! Robert Pattinson, naja, was soll ich sagen? Er ist tatsächlich ein kompetenter Darsteller, aber sein blendendes Aussehen steht ihm, glaube ich, skurrilerweise im Weg, weil alle nur DAS sehen und nicht glauben können, dass er außerdem noch talentiert ist. Soll er sich jetzt 'n Sack über'n Kopf ziehen?
Und was ich nicht verstehe und an "Little Ashes" monster-nervig finde: die sind alle Spanier. Und wohnen in Spanien. Warum reden sie alle mit diesem bescheuerten Akzent?!?

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patcharisma

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Bewertung6.5Ganz gut

Drei spanische Genies - Buñuel, Dal¡, Lorca - treffen in ihren frühen Jahren in den roaring Twenties aufeinander, das ist die Ausgangslage dieses mystifizierten Bio-Pics. Eine britische Crew macht sich daran, das Unmögliche re-invented zu verfilmen, was kommt dabei raus? Genau: Viel Drama, viel Pomp, viel Oppulenz, viel Kammerspiel, viel Verworrenheit, viel gestreute (Original-)Poesie, viel fiktionale Aufgeblasenheit und mit Garantie einen ziemlichen Brummschädel beim Zuschauer am Ende der zähen 120 Minuten.

Trotzdem: Wer Spanien-Fan wie ich ist, muss da halt mal durch! Auch wenn das ähnlich gestrickte "Maurice" von James Ivory dagegen im Vergleich wie eine yoghurtleichte Yogurette anmutet. Die Schauspieler (inklusive dem gescholtenen Robert Pattinson) machen ihre Sache recht ordentlich bis ziemlich gut, vorallem die tolle Martina Gatell. Ebenfalls positiv empfand ich, dass man sich besonders auf eine Figur konzentrierte - nämlich auf den Poeten Federico Garcia Lorca, der von den Dreien am ziemlich sympathischsten wegkommt. Am Schluss des Films ist man jedenfalls damit belohnt, ein kulturhistorisches Kapitel mehr zu kennen (wenn natürlich nur in der Light-Version).

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spanky

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich weiß nicht, ob es an Pattinson liegt, den ich eh nicht ernst nehmen kann, oder an der vermurksten Maske. Dies ist jedoch mit nichten Salvador Dali! Der war zwar ein Spinner, aber keine Comicfigur mit angeklebtem Zwirbelbart. Dafür ist Lorca gut getroffen (der sieht sogar echter aus, als das Original) und auch Bunuel ist passabel. Extrapunkt für die Poesie, die in der Bildsprache teilweise aufgefangen wird. Aber das reicht nicht. Schade, denn ich liebe dieses Dreigestirn vom Grunde meines surrealen Herzens!

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Kris

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Künstler, schon von Berufs wegen ganz besondere Menschen, probieren sich in dieser (natürlich fiktiven, vielleicht spekulativen) Geschichte aus, verwechseln dabei alles miteinander, Kunst, Sex, Freiheitsdrang, Politik, Liebe und Identitätssuche, bis einer seinen Weg findet und der andere zum Sonderling unter Andersartigen, zur Karikatur seiner selbst wird und beide Geschichte schreiben. Stimmiges und überzeugend gespieltes Drama.

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Tala

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Bewertung10.0Herausragend

Der Film ist großartig. Auch, wenn ich teilweise Schwierigkeiten hatte, Javier Beltráns Akzent zu verstehen. Insbesondere, wenn er seine spanischen Gedichte vorgetragen hat, die gleichzeitig in englisch übersetzt wurden - mit spanischem Akzent. Pattinson und Beltrán machen ihre Sache super.

Die Szenerie ist wunderschön und die Musik fesselnd. Und die Story - wow. Tragisch und einfühlsam. Und so schön umgesetzt. Volle Punktzahl von mir.

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JimSommer

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Dein Profil riecht 100m gegen den Wind nach Troll, netter Versuch. :*


Tala

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Muss Dir ja nicht gefallen, was ich schreibe. Aber mich deswegen als Troll zu bezeichnen, halte ich dann doch für unangebracht.


hitch

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist keine Dokumentation über Dali/Lorca und soll wohl auch keine sein. Was er ist: Wunderbar !!!
Hervorragende Schauspieler (allen voran R. Pattinson, der Dali immer wieder ein anderes, faszinierendes Gesicht gibt) tolle Musik, einfühlsame Kameraeinstellungen. Er versetzt den Zuschauer in das Spanien der 20er, 30er Jahre. Man erfasst die ausgelassene Stimmung der Studenten genauso wie die Bedrohung durch die Faschisten. Und man fühlt förmlich die Hitze Spaniens.
Außerdem gibt es Szenen zum Schmunzeln und Gänsehaut. (Auch für Heteros !)
Die Biografie von Dali lese ich trotzdem !

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JimSommer

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Erst mal Danke für den bitter-bösen zynischen Kommentar, hoffe mal die 10 Punkte werden auch in diesem Kontext begriffen. ;-))



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