Miss Potter

Miss Potter (2006), GB/US Laufzeit 89 Minuten, FSK 0, Drama


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5.9
Kritiker
3 Bewertungen
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6.6
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314 Bewertungen
18 Kommentare
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von Chris Noonan, mit Renée Zellweger und Ewan McGregor

Miss Potter ist einer Biographie über das Leben der Autorin Beatrix Potter. Sie war eine bekannte, englische Kinderbuchautorin, die sich auch stark im Naturschutz engagierte. Bücher ihrer bekanntesten Figur, Peter Hase, werden auch heute noch in aller Welt gerne gelesen. London, Anfang des 20. Jahrhunderts. Beatrix Potter (Renée Zellweger) – Mitte 30 – lebt immer noch in ihrem Elternhaus. Die leidenschaftliche Malerin und Autorin versucht schon seit langem, ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, doch darüber hinaus vergisst sie zu leben. Sie hatte noch nie einen Freund, geschweige denn, dass sie eine Heirat in Aussicht hätte. Dies ändert sich allerdings, als der Verleger Norman Warne (Ewan McGregor) sich erst für ihre Bücher, dann für sie selbst interessiert. Er scheint die große Liebe für Beatrix zu sein, doch ihre vornehme Familie sieht die Liaison gar nicht gerne.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Miss Potter
Genre
Biopic, Drama
Produktionsfirma
David Kirschner Productions, Phoenix Pictures

Kommentare (17) — Film: Miss Potter


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Amadis

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Bewertung7.0Sehenswert

Beatrix Potters Bücher gehörten für mich zu meiner Kindheit und als ich später eine Ausbildung als Buchhändler machte, waren ihre Werke selbstverständlich auch da allgegenwärtig. Klar, dass ich mir auch diesen biografischen Film über sie ansehen musste.
Was mir sehr gefallen hat, war die ausgezeichnete Atmosphäre, die man in diesem Film geschaffen hat. Das 19. Jahrhundert wird richtig lebendig. Die Einrichtungen und Schauplätze sind gut gewählt und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Auch die Landschaftsaufnahmen sind hervorragend.
Was mich etwas irritiert hatte, war die äussert knapp bemessene Zeit, die man diesem Lebensfilm zugestanden hatte; 89 Minuten sind einfach zu wenig um ihr Leben wirklich angemessen darzustellen. Und in der Tat wird dann ja auch nur ein sehr kurzer Abschnitt ihres Lebens beleuchtet, vieles bleibt im Dunklen oder wird nur am Schluss noch erwähnt.
Auch Renée Zellwegers Spielweise, die immer knapp an der Blödel-Komik vorbeischrammt, ist der Vorlage nur bedingt gerecht geworden. Vielleicht wäre eine Emily Blunt hier die bessere Wahl gewesen...

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eddy-movie

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film an sich verdient eigentlich mehr Punkte, jedoch muss ich mindestens 2 Punkte wegen der Darbietung von Renée Zellweger abziehen. Sehr traurig da sie eigentlich zu meinen lieblings Schauspielerinnen gehört und in ihren anderen Filmen immer hervorragend ist. Hier jedoch einfach nur langweilig. Dieser Mangel an Dynamik in ihrem Gesicht könnte aber auch an dem Botox liegen das leider, wie man perfekt in diesen Film erkennen kann, das Gesicht deformiert und so nur zwei Gesichtsausdrücke zulässt.
Traurig! Dabei hat sie es gar nicht nötig!

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CoactaSum

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr süß gemacht, vor allem dank der unendlich symphatischen Hauptdarstellerin. Nur die Sache mit den sich-bewegenden Zeichnungen hätte etwas mehr ausgestaltet werden können- oder ganz weggelassen werden.

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CrumbleBear

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieser Film ist eins ganz besonders: extrem süß :)

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine herzzerreißend tragische Liebes- und eine erstaunliche Erfolgsgeschichte über eine der bekanntesten Kinderbuchautorinnen (‘Peter Rabbit‘). Die Story ist wie aus einem Märchen, abgesehen vom nicht ganz erfüllten Happy End. Es funkt zwischen den beiden Hauptfiguren Beatrix (Renée Zellweger) und Norman (Ewan McGregor). Und der Funke springt über in diesem warmherzigen und mit viel Charme ausgestatteten autobiographischen Film. (z.B. bei der gesungenen Liebeserklärung). Auch Normans Schwester Millie (Emily Watson) überzeugt in ihrer Rolle als Freundin und Stütze von Bea. Die drei sind großartig. Ihre Mimik zeigt ihre Unsicherheit (aus der Zeit um 1900 heraus durchaus verständlich), aber auch ihren geistreichen Witz, tiefen menschlichen Charme und ihre Entschlossenheit, für ihre Ideen einzutreten. Das hat Regisseur Noonan wunderbar aus ihnen herausgekitzelt. Die Animation der Potter-Zeichnungen ist wirklich gelungen und eine echte Werbung für ihr Werk. Erwähnenswert ist auch die Bedeutung des zeitgebundenen Klassenunterschiedes bei der Liaison. Norman der Verleger ist ein ‘Gewerbetreibender‘. Ein Schimpfwort in höheren Kreisen. Der Inhalt der Dialoge in Bezug auf die finanzielle Unabhängigkeit der Frau ist immer noch wahr. Auch Beas Landschaftsschutz wird erwähnt. Die spätere Ehe mit William Heelis (Lloyd Owen) bleibt unerwähnt, dafür eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch zu Musik von Filmikone Rachel Portman. Ein Weihnachtsfilm wie Punsch für die Seele.

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TanitaV

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Das stimmt so nicht. Die Ehe von Beatrix und William wird erwähnt. Zum Schluss steht einmal eine Info zu dem Landschaftsschutzgebiet und auch, dass die beide geheiratet haben


Nachtblume80

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderschöner Film mit viel Emotion und tollen Landschaftsaufnahmen sowie Einblicken in die Arbeiten von Beatrix Potter.

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J.R.K.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Muss zugeben das ich den Film so nicht angeschaut hätte. Aber der lag beim DVD Player der Ferienwohnung mit dabei. ;) Hat mir dann aber wirlich gut gefallen, wie sich eine unverheiratete Frau mitte 30, anfang des 20.Jahrhunderts von der steifen Familie und deren Zwängen löst. Dazu noch die wunderbare Landschaft der Isle of Man, einen meiner Lieblingsurlaubsländer, Schottland.
Zauberhafter und ruhiger Film, der nichts für "Action-Fans" ist.

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annami

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr süße Geschichte, schöne Bilder, ein ruhiger und bezaubernder Film :)

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Dalia

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich muss gestehen, dass ich zögerte, als mir der Film in die Hände fiel. Aus dem einzigen Grund, weil mir Frau Zellweger vom Cover entgegenblickte und ich ihr sonst gerne aus dem Weg gehe. Doch dann drehte ich die DVD in meinen Händen um und erkannte ein kleines Bild von Peter Hase. Irgendwie traf mich da ein Schwall an Kindheitserinnerungen, die ich längst vergessen hatte. Der Entschluss die DVD zu kaufen war da!

Und was soll ich nun sagen? Ich bereue es kein kleines bisschen.
Die erste Hälfte des Films hat mein Herz unerwartet erwärmt. Da ertappt man sich plötzlich, wie man grundlos und leicht debil vor sich hinlächelt - und auf einmal jedes Grinsen mit Zellweger (Miss Beatrix Potter) teilt. Die Nostalgie packte mich bei jeder Zeichnung und Geschichte, die sie erzählte. Traumhaft. Liebe, Freude, Aufbruch und Fantasie bestimmen den ersten Teil der Geschichte.

Der zweite Teil hingegen ist leider etwas trauriger und wird durch den Tod eines geliebten Menschen eingeleitet. Daraufhin scheint Beatrix auch nicht mehr zeichnen zu können - jedenfalls bleibt keiner ihrer gemalten Freunde bei ihr und sie fällt in ein schwarzes Loch. Doch sie kämpft sich zurück ins Leben und macht allen Mut, denen es ähnlich ergeht (ich bin zur Zeit in einer ähnlichen Situation und es tat wirklich wirklich gut). Leider ist die Handlung in dieser Hälfte etwas schleppend und das Zeichnen gerät in den Hintergrund, aber das ist nur ein kleiner Makel.

Alles in allem: ein herzerwärmender, kleiner Film, der trotz wenig Handlung überzeugt und die Mutter von Peter Hase & Co, Beatrix Potter, endlich in den verdienten Mittelpunkt rückt. Hut ab, Miss Potter! Sie haben meine Kindheit verzaubert ... und nicht nur die.

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Dalia

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P.S. Ich würde gerne 8,0 Punkte (rein filmtechnisch) und mein Herz für "Liebling" hergeben ;-) Der Film wird mir jetzt jede dunkle Stunde versüßen.


sweetForgiveness

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Bewertung4.5Uninteressant

Toller Film mit einer Story über die Bücher von Beatrix Potter und ihr Fantasy die sie bis in ihre älteren Jahre behalten hat. Mit der naturellen und eher ruhigen Stimmung des Films könnte man ihn fasst mit den Verfilmungen von Jane Austun vergleichen. Allerdings gibt es doch einge Szenen in denen Beatrix ihre Fantasy spielen lässt und die Figuren in ihren Büchern zum leben erwecken lässt.
Die Story ist sehr intensive am anfang wird aber zum ende eher schleppend, trotzdem ist die Verfimung des Lebens der Veatrix Potter sehr gut gelungen.

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AgentGuhl86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hier kann man wenig meckern. Wenn auch nicht allzu viel passiert, besticht dieser Film durch eine tolle und vor allem sehr gefühlsbetont und sensible Atmosphäre, die einen jede kleine emotionale Nuance mitschaukeln lässt und schnell Zugang zu den Figuren, wie auch zur Geschichte verschafft! Die wunderbare Musik sowie die tolle Besetzung leisten einen großartigen Beitrag zu dieser Qualität!

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AgentGuhl86

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Nehmen wir einfach die Version, die Ewan McGregor gesungen hat ;)


Der Elfe

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Dieser Film berührt auch das Herz, wenn man nur mal die traurige Liebesgeschichte betrachtet. Außerdem bietet er auch einen Einblick in die damalige Zeit und Denke, indem man nur das Verhalten der Mutter heranzieht.

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cimoc

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klar, ein kitschiger Film. Aber mit viel Liebe zum Detail.

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Beganda

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Bewertung2.5Ärgerlich

Miss Potter finde ich leider unangenehm naiv und albern. Ich hoffe zu ihrem eigenen Besten, daß sie nicht wirklich so war. Und Zellweger nervt mich hier besonders. Außerdem ist die Handlung ziemlich dürftig. Irgendetwas positives? Na ja, es gibt schlechtere Filme...

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Andromeda79

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film, der inspiriert...
Mit einer bewunderswerten Sensibilität zur Phantasie und wandlungsfähigen Leichtigkeit verkörpert Renée Zellweger die Kinderbuchautorin Beatrix Potter, die unverheiratet, Anfang dreißig, einmal kindlich naiv die Zeit mit ihren Schöpfungen Peter Hase und Benjamin Kaninchen im Haus ihrer Eltern in London verbringt, um dann bei der nächsten Gelegenheit, einigen Jane Austen Protagonisten ähnlich, die fortschrittliche, willensstarke Frau in der Zeit der Jahrhundertwende zu mimen, die den gesellschaftlichen Prinzipien ihrer Mutter trotzt. Neben ihr glänzen Ewan McGregor als junger und schüchterner Verleger Norman Warne sowie Emily Watson als Normans verständnisvolle Schwester. Umrahmt wird die Darbietung von eindrucksvollen Bildern der englischen Landschaft, die in Kombination mit der dahinfließenden Musik die Reise in die Kinderpoesie zu einem Erlebnis werden lassen.

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zouzou

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Bewertung7.5Sehenswert

So wenig ich Zellweger mag, aber wirklich einfach ein schöner Film. Angenehm unaufdringlich.

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lyogen

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine zuckersüße Geschichte, die schauspielerisch wesentlich besser hätte sein können. Außerdem hat Ewan McGregor eine andere Synchronstimme - das verwirrt!

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sweetForgiveness

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auf der DVD ist die Synchronstimme die gleiche wie immer!
Gesprochen wird Ewan McGregor übrigens von dem unbekanntem Schauspieler Philipp Moog.



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