Pom Poko

Heisei tanuki gassen pompoko (1994), JP
Laufzeit 114 Minuten, FSK 6, Komödie, Fantasyfilm, Drama, Animationsfilm

5.7 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
202 Bewertungen
10 Kommentare
Pom Poko - Bild 3517
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von Isao Takahata, mit Alyson Stoner

Seit alters her leben in den Tama-Hügeln vor den Toren Tokios die Tanuki – magisch begabte Marderhunde, die Waschbären ähneln. Doch seit einigen Jahren müssen die Tanuki besorgt mitansehen, wie die Ausläufer der Stadt immer näher an ihre Heimat heranrücken. Nichts scheint die Menschen aufhalten zu können, die mit ihren Maschinen die Wälder roden und auch nicht davor zurückschrecken, die altehrwürdigen Hügel einzuebnen. Unter den Tanuki brechen bald Kämpfe um die immer knapper werdende Nahrung aus. Erst der kampfeslustige Häuptling Gonta, die Stammesälteste Oroku und der oberste Priester Tsurogame können die streitlustigen Waldbewohner davon überzeugen, ihre Kräfte gegen den gemeinsamen Feind zu vereinen. Die Tanuki nutzen ihre Gabe, sich in beliebige Gegenstände zu verwandeln und sogar menschliche Gestalt anzunehmen, um auf den Baustellen und in den Siedlungen der Menschen für Unruhe zu sorgen. Als ihre Versuche, die Eindringlinge auf diese Weise zu vertreiben, scheitern, bereiten die Tanuki eine letzte, große Illusion vor: Eine “Geisterparade”, mit der sie die Menschen glauben machen wollen, dass ihre neu errichtete Vorstadt verflucht sei. Doch auch dieser Plan wendet sich unerwartet gegen seine Urheber: Ein gewiefter Unternehmer behauptet, die Parade als Werbung für seinen geplanten Freizeitpark inszeniert zu haben. Die Tanuki müssen einsehen, dass sie diesen Kampf nicht gewinnen können. Während einige von ihnen beschließen, künftig als Menschen getarnt in der Stadt zu leben, suchen die anderen in ihrer tierischen Gestalt nach einer neuen Heimat.

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Kritiken (1) — Film: Pom Poko

Sneakerpimp

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6.0Ganz gut

[...] Wirklich begeistern konnte mich der Film leider nicht, die Geschichte kommt zwischen der diversen, sehr unterhaltsam dargestellten Attacken der verwandelten Tiere und den nachträglichen Siegesfeiern bei fast 120 Minuten Laufzeit nie so wirklich vorran. Die einzelnen Charaktere werden leider kaum ausgebaut und auch die eingestreute Liebesgeschichte (die dem Film wohl zusammen mit dem faltbaren Riesenhoden der Tiere [YouTube Clip] ein R Rating in den USA eingebracht hat) tritt auf der Stelle und wird nicht weiter fortgeführt. Interessant hingegen waren die vielen Andeutungen auf buddhistische Traditionen, die vielfältige und skurrile japanische Sagen- und Geisterwelt und die Seitenhiebe auf die moderne japanische Gesellschaft. [...]

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Kommentare (9) — Film: Pom Poko

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VisitorQ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein großartiger Ghibli, der stark unterschätzt wird. Er hat zwar einige recht merkwürdige Passagen, doch am Ende muss ich immer hart mit den Tränen kämpfen. Ich gewinne leider nicht allzu häufig. ;-)

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willi147

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist einfach nur schräg. Er ist ein einziger großer mindfuck.
Aber wenn man sich darauf einlässt und die Welt, in der der Film spielt, einfach mal akzeptiert, macht es Spaß den Film anzugucken.
Schade, dass ich ihn mir allein angesehen habe, mit Freunden zusammen, wäre es bestimmt eine riesen Gaudi gewesen.

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Tourné

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dachte anfangs es wäre bloß ein Typischer Japanischer Anime, aber Ghibli hat mich auch mit diesem Film beeindruckt, am Ende wurde der Film sehr schön. Auf jeden fall toll eine Geschichte aus der Sicht der Tiere, in diesem Fall Marder-Hunden erzählt zu bekommen :)

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LavaBaer

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich bin ein großer großer Fan aller Ghibli Filme, aber anders als Mononoke oder Chihiro ist Pom Poko einfach zu japanisch für unsere Breiten.. Ich glaube der durchschnitts Europäer der mit diesem Film konfrontiert wird, erkennt nicht einmal ein Drittel der japanischen Kultur- und Märchenreferenzen. Zu viele Details in Bezug auf religiöse und kulturelle Hintergründe, die den Film für uns nicht leicht zugänglich machen. Einzig die Message des Films ist wie bei den meisten Miyazaki Produktionen die selbe, es geht um den Schutz und den Erhalt der Natur und seiner Bewohner.

Größtes Manko ist vermutlich die Überlänge und die unübersichtliche Dramaturgie, es sind keine wirklichen höhepunkte zu erkennen, kein alles entscheidender Kampf und auch das Ende verlief etwas schleppend.

Trotzdem mag ich diesen Film sehr. Und gerade weil er so viele Details beinhaltet, lohnt es sich ihn sich immer wieder an zu sehen. Die Charaktere der Marderhunde sind derart liebenswürdig, tiefgründig und entwickeln im gesamtem Verlauf des Films ein faszinierendes Eigenleben.

Auch wenn es etwas ungewöhnliche Kost ist (auch für Anime-Fans) lohnt es sich auf jeden Fall einmal rein zu schauen ;)

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13hermes

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Bewertung7.0Sehenswert

nicht schlecht nicht gut .gute botschaft aber für die story sind 120 minuten mit sätzen wie nicht alee beherschen die hohe kunst der verwandlung und sachen mit marderhunden mit revolver zu lang.
passt in nichts zu rein für kinderc und famielienfilm zu lang und hoher sinn für erwachsene zu kindisch

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the traveler

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hö?


13hermes

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hab mich verschrieben meinte für kinder zu hoch, für erwachsene zu kindisch


*frenzy_punk<3

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Bewertung2.0Ärgerlich

die message ist eindeutig und eigentlich bemerkenswert, dass dieses thema angesprochen wird. leider gefällt mir die umsetzung absolut nicht. marder, die sich in menschen und sonst was zeugs verwandeln, sind schon sehr nach der japanischen fantasie. ist ja eine nette idee, aber mir hat das nicht besonders gefallen. "pom poko" ist langweilig, trotz reichlichen ideenreichtum. warum der film im tv unter dem genre 'kinder- und familienfilm' läuft ist mir ein rätsel, denn er ist für kinder völlig ungeeignet!

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Sonoel

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Ehm... diese Marderhunde sind ein Markenzeichen der japanischen Fauna und besitzen in der Tat solche Klöten XD
War ja klar dass die kommentiert werden XDD
Bin vom Gibhli-studio auch besseres gewohnt Q.Q


damneDarling

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mir als deutsche ist es aber egal ob das ein markenzeichen ist, hätte ich kinder, ich würde nicht wollen das die sich 1 1/2 stunden lang monsterklöten reinziehn.^^ ich mein in anderen zeichentrickfilmen zeichnet man ja schließlich tiere auch nicht ständig mit ihrem übertrieben dagestellten gebimsel. nichtmal in den japanischen;)


Bradbury

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Kampf der Tanukis um ihren Lebensraum ist technisch sauber umgesetzt, also objektiv betrachtet, müsste es Höchstnoten regnen. Allerdings krankt der Film an einer verwaschenen Dramaturgie und der Überlänge. Die Geschichte zieht sich ohne große Höhepunkte. Ein weiteres Manko: Die Figuren wollen mir, ganz Ghibli untypisch, einfach nicht ans Herz wachsen. Die Kämpfer gehen über Menschenleichen und die Denker nerven mit ihren immer abstruseren Plänen, um ihren Berg zu retten. Wie soll man sich da mit den kleinen Pelzknäueln identifizieren? Und die Fixierung der Tanukis auf ihre Libido mag anfangs noch amüsant sein, spätestens bei der Riesenhodenattacke wird es aber nur noch lächerlich.
Ein durchschnitticher Animationsfilm ... und das ist, gemessen an den hohen Ghibli-Standards, eine herbe Enttäuschung.

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Tekl

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Bewertung3.0Schwach

Irgendwie war mir der Film doch zu albern und mit zu viel Sing-Sang. Die Grundidee fand ich ganz gut, mich stört vor allem die Umsetzung.

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Eneb

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr japanische Geschichte für das Verständnis um den Raubbau an den natürlichen Lebensräumen.
War mir stellenweise zu dreist für einen Kinder- oder Familien-Film, was zum einen an dem doch sehr fremden Tanuki-Mythos liegt und andererseits den endgültigen Methoden der Tanukis.
Trotzdem sehr gut animiert, wirklich durchdacht und in erster Linie faszinierend anzuschauen.

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