...Noch deutlicher wie in diesem Film wird in Precious vor allem die psychologische Komponente von den Mißhandlungen, die die Hauptfigur ertragen muß, dem Zuschauer vor Augen geführt. Dazu verwendet der Film einen Voice-over, in dem Precious ihre Gedanken ausdrückt. Dies ist vor allem deshalb interessant, weil es nach außen hin oft den Eindruck erweckt, als sei Precious durch ihre Erfahrungen völlig abgestumpft gegenüber ihrer Umwelt. So schätzen sie auch zunächst viele Lehrer oder Sozialarbeiter ein. Doch ihre innere Stimme beweist, daß sie eine reiche Gefühlswelt hat und ihre Situation erstaunlich gut durchschauen und überdenken kann. Die lebenslangen Gewalttätigkeiten und die fehlende Zuneigung und Einfühlsamkeit ihrer Eltern hat nur dazu geführt, daß sie sich schwer äußern kann. Doch innerlich ist sie bemerkenswert gesund geblieben. Dies verdeutlicht der Film auch durch Sequenzen, die Precious Tagträume zeigen. Wenn diese teilweise als etwas platt angesehen werden können, wenn sich das Mädchen zum Beispiel vorstellt, ein Model zu sein, sind andere wunderschöne Verbildlichungen ihres inneren Zustands....
Wird dem Potential leider nur bedingt gerecht: Ein einwandfreier, stellenweise wirklich herausragender Cast, kommt leider nicht gegen die spürbare Unentschlossenheit der Macher an. Denn immer dann, wenn der Zuschauer kurz davor ist eine neue Brücke zu schlagen, versteckt PRECIOUS die letzte Konsequenz seiner filmischen Postkarte in watteweichen DREAMGIRLS Traumsequenzen. Das ist schade, denn hier verpasst der Film den Sprung vom - so bitter es klingen mag - Betroffenheitskino zum drastischen Wachrüttler. Dennoch ein mehr oder weniger stimmiges Gesamtpaket.
[...]Wenn Precious sich angesichts der immer wiederkehren Misshandlungen in ihre Traumwelten flüchtet, dann nimmt sie den Zuschauer stets mit und erlaubt ihm immer wieder Atem und Luft zu holen, wo er es eigentlich nicht dürfen sollte. Bei all der Wut, dem Leid und der Trauer, Themen die den Film durchziehen und tragen, ist er jedoch nicht völlig ohne Hoffnung. Dass „Precious“ dieser schwierige Balanceakt gelingt, nämlich den Zuschauer am Ende gleichsam mit Zuversicht und Unbehagen aus dem Film zu entlassen, muss mit als größte Stärke von Daniels Film gewertet werden, wie „Precious“ überhaupt ständig zwischen den emotionalen Extremen pendelt. Wenn die von Mo’Nique verkörperte Mutter gegen Ende des Films vor ihrer Tochter und der zuständigen Sozialarbeiterin in Tränen ausbricht und mit Argumenten, die kaum nachzuvollziehen sind, ihre Taten entschuldigen will, wird der Zuschauer gleichsam und im steten Wechsel von plötzlichem Mitleid und tiefster Abscheu durchflutet werden.[...]
Endlich ist “Precious – Das Leben ist kostbar” auch bei uns in den Kinos gelandet und ich war froh darüber ihn endlich sehen zu dürfen. Lee Daniels, der nach seinem ersten Film “Shadowboxer” sich dem Roman von Sapphire widmet, waagt sich mit diesem Thema aufs Glatteis. Sapphire, eigentlich Ramona Lofton, schrieb ihren Roman schon 1996 und lies es sich nicht nehmen auch eine kleine Rolle im Film zu spielen, um genauer zu sein spielt sie eine Tagesbetreuerin. Nicht nur wurde ihr Roman hochgelobt und mit Preisen überschüttet auch der Film erlangte zuletzt durch die Oscars größeren Ruhm, doch ob dieser auch berechtigt ist, werden wir jetzt sehen.
Precious ist, trotz aller Härte und Schicksalsschläge, letztlich (und dies sei mit einem Hang zum ordentlichen Euphemismus gesagt) ein Feel-Good-Movie. Zwar greift hier weder in verklärender oder romantisch-verträumter Art und Weise die Hollywood-Cinderella-Story, noch klopft der »american dream« wohlwissend lächelnd an die Türe. Einzig der Konjunktiv einer Prise Hoffnung und Selbstvertrauen reicht letztendens, um ein zuversichtliches und ehrliches Lächeln über das malträtierte Leben zu legen.
Die Darsteller/innen sind zweifellos die größte Stärke des Films, und das gilt nicht nur für Gabourey Sidibe, die eines der mitreißendsten Kinodebüts der letzten Jahre abliefert – indem sie einfach jegliche schauspielerische Allüren vermeidet. Unter ihren Körpermassen und in ihrem riesigen Gesicht bringt sie eine Verletzlichkeit zum Ausdruck, die zutiefst berührt.
Eine Geschichte wie sie „Precious“ erzählt erinnert unweigerlich an viele schon früher dagewesene Filmdramen. Dennoch gelingt es der zweiten Regiearbeit von Lee Daniels (Produzent von „Monsters Ball“), angenehm unverbraucht zu wirken und emotional zu packen. Verspielte Kamera- und Schnittarbeit samt ein paar kleiner aber feiner Spezialeffekte verpassen der Geschichte einen willkommenen Schwung. Der eigentliche Trumpf von „Precious“ ist aber die Besetzung. [...]
Die für den Film entdeckte übergewichtige Darstellerin verkörpert die Protagonistin mit verinnerlichter Kraft und unaufgesetzter Würde und verleiht ihr eine starke Authentizität. [...] Die Botschaften von Daniels’ Film mögen banal klingen, der aufgetürmte Leidensdruck mag zu konstruiert sein – im Zusammenspiel von sich abwechselnden narrativen Stilmitteln und überzeugenden Darstellern entfaltet Precious dennoch eine Wirkung, der sich der Zuschauer nicht zu entziehen vermag.
Viele Lobeshymnen und sechs Oscarnominierungen gingen Lee Daniels’ zweitem Spielfilm „Precious – Based on the Novel Push by Sapphire“ voraus. Ein Drama über ein fettleibiges und von beiden Elternteilen misshandeltes afroamerikanisches Mädchen, in dem Daniels’ jedoch den nötigen Ernst für die Thematik bisweilen vermissen lässt. Zudem ist der Film auch latent rassistisch, dafür jedoch immerhin von allen Beteiligten - selbst Mariah Carey - sehr gut gespielt.
....also manchmal frage ich wie wird man eigentlich Kritiker? Wie kann man hier einen latenten Rassismus erkennen, ob Weiß oder Schwarz ist doch für das Thema vollkommen egal und spielt für die Message überhaupt keine Rolle. Verstehe nicht wie man dass überhaupt in Bezug auf diesen Film in Erwägung ziehen, muss, total unverständlich. Dann ist das Wort "fettleibig" vollkommen unpassend, dann wohl eher übergewichtig. Und zu guter Letzt, der "nötigen Ernst für die Thematik bisweilen vermissen lässt". Also mich hat der Film sehr oft erreicht und erschüttert, was die Thematik angeht. Und irgendwann ist Schluss mit dem Ernst, um auch Hoffnung rein zu bringen und neuen Lebensmut.
Ohne große Sperenzchen - von den Traumsequenzen abgesehen - erzählt der Film seine schwierige, deprimierende Story so konsequent unterhaltsam, das es schwerfällt ihm all seine Klischees wirklich übel zu nehmen. Dank der eindrucksvollen Hauptdarstellerin gewinnt der Film bei allem Kitsch und Gefühlspushereien eine Authentizität die über ähnliche Storys a la "Dangerous Minds" hinausgeht. Das versöhnliche Ende macht es dann auch möglich, den Film als "inspirierende Unterhaltung" anzunehmen, auch wenn die enthaltenen Botschaften natürlich nie über die eines Disney-Films hinausgehen.
Lee Daniels „Precious“ vereint brutale häusliche Gewalt mit inspirierenden Ratschlägen à la: Sei alles, was du willst. Der Film ist nie darum verlegen, die emotionalen Knöpfe des Zuschauers zu drücken, aber alles kommt rüber mit viel Herzblut und Energie.
Die ersten 20 Minuten von „Precious“ sind so intensiv und aufgeputscht, man glaubt nicht, den ganzen Film durchstehen zu können. Mein Rat: haltet durch. Dies ist ein außergewöhnlicher Film über beinah unerträgliche Umstände, die ertragen werden. Man kommt aus dem Kino und ist ein bereicherter Zuschauer.
Precious gelingt das Kunststück, gleichzeitig herz-zerreißend und herz-erwärmend zu sein, alles ohne sich auf billige emotionale Manipulation zu verlassen, die man so oft in Dramen über unterprivilegierte Kinder sieht. Es gibt in einer solchen Story durchaus Falltüren, aber Regisseur Lee Daniels umgeht sie geschickt und schafft ein Werk, dass gleichzeitig emotional ehrlich und berührend ist.
Der Film ist erkennt Sidbes Fähigkeit an, bei den Zuschauern Sympathien zu erwecken. Ihre darstellerische Arbeit ist ein weiteres Beispiel für die Magie mancher Schauspieler, Gefühle durch mehr als Worte und Technik zu erwecken. Sie kreiert den Charakter von Precious so vollkommen, dass man sich fragt ob er ihr nicht doch sehr ähnlich ist.
von der idee her fand ich den film interessant udn sehr eindrücklich.. aber er war schon sehr derb und meiner meinung nach auch nicht ab 12 freizugeben. hab ihn aber trotzdem nicht ganz durchgehalten
Ich finde 'Precious' ist ein guter Film, der einen über das eigene Leben nachdenken lässt. Man denkt doch sonst nicht, oder nicht oft daran, dass ein Leben eines Anderen so traurig sein kann. Bemerkenswert ist, dass Precious trotz aller Demütigung, Hass, Brutalität und Trauer ein noch so gutes Herz hat und ihre Träume nicht vergisst. Ein sehenwerter Film, der viel lehrt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Dass die 16-jährige Hauptfigur dieses Filmes den Namen "Precious" trägt, ist eine wahrhaft ironische Fügung, da sie keinerlei Liebe, Wertschätzung und Geborgenheit erfährt. Niemand gibt "Precious" das Gefühl, wertvoll zu sein. Dafür gibt sie dem Zuschauer das Gefühl, dass das Leben wertvoll ist. Nicht umsonst trägt dieser Film den schönen Zusatz "Das Leben ist kostbar".
Missbrauch, Verachtung, Hass, soziale Abgeschiedenheit, keinerlei Zukunftsaussichten - das ist das Leben der Hauptfigur. Hier nur ein Film, gespielt von Schauspielern, ausgezeichneten Schauspielern (selbst Mariah Carey überzeugt), die sich zwischen den Drehs alle lieb hatten. Aber dieser im Film beschriebene Fall gibt es genug auf dieser Welt. Das ist es, was "Precious - das Leben ist kostbar" so gewaltig und intensiv macht. Aber nicht nur das. Besonders der Kampf von "Precious", aus diesem Sumpf zu entkommen, fesselt. Der Film ist ein Tunnel. Düster. Und am Ende sieht man den Lichtschimmer am Horizont. Das Ende ist so glücklich, wie es angesichts einer solchen Thematik sein kann. Im wahren Leben gäbe es Traumata, ewiges Leiden unter dem Erlebten. Aber der Film zeigt das nicht. Er gibt dem Zuschauer am Ende ein gutes Gefühl.
Warum also nur "sehenswert"? Einerseits liegt es daran, dass der Film unglaubliche Längen hat, in der zeitweise die Brisanz, das Drama und die Emotion in mir selbst abflachten. Dazu kommen verwirrende Aufnahmen, in der ich mit einem Fragezeichen über dem Kopf auf den Bildschirm starrte. Wo befinden wir uns? Was passiert? Manchmal hatte ich darauf keine Antwort.
Die Traumsequenzen der Hauptfigur haben sicherlich eine psychologische Bedetung, die ich nur zu gut erkenne. Flucht aus der Realität, das Festhalten an diesem Traum, einer besseren Zukunft. Allerdings störten sie im Film, waren einfach unpassend.
Deshalb eben nur eine 7.0!
Der Film "Precious" ist eindeutig sehenswert trotz düsterer und sehr bedrückender Randverhältnisse. Dies geht einher mit demselben Zuschauergefühl wie schon bei "Requiem for a dream": Man ist völlig entsetzt und gleichzeitig begeistert.
Wenn eine farbige Amerikanerin am Existenzminimum lebt ist das schlimm. Wenn sie von ihrem eigenen Vater vergewaltigt wird ist das schlimmer. Und wenn eine schreckliche Mutter sie behandelt wie ein Stück Dreck, ist dies der Gipfel des Leids und der Entrüstung des gebannten Zuschauers, wodurch der Oscar für Mo'Nique als aus ihrem gesellschaftlichen Missstand diabolisch gewordene Mutter absolut gerechtfertigt.
Für meine Verhältnisse ist die Stimmung des Films nicht so bewegend wie in anderen Gesellschaftsschockern wie im bereits erwähnten Aronofsky-Drogendrama, aber dennoch ist "Precious" ein wichtiger Film, der leider nah an der Realität arbeitet und ein paar durchaus begabte Schauspieler an den Rand ihres Schaffensspektrums bringt.
Rundum sehr gelungen aber eben nicht hundertprozentig fesselnd.
Zuletzt ein Lob an - man staune - die sehr überzeugende Darstellung Mariah Careys als überforderte und leer aussehende Sozialarbeiterin Miss Weiss: Großartig und total überraschend!
Dass dieser Film ab 12 Jahren freigegeben ist, zeigt einmal mehr die Stumpfheit der FSK. Ich hätte den Film damals nicht verstanden und wenn doch, wäre ich sehr verstört danach gewesen. Dieser Film zeigt eine brutale Seite des Lebens wodurch Filme wie Hostel wie eine Komödie erscheinen. Das zeigt doch nur, dass die FSK lediglich die bildliche Darstellung bewertet aber die Filme anscheinend nur stumm betrachtet und sich nicht einmal eine Zusammenfassung durchliest. Für mich wäre das ein FSK 16-Film, mindestens!
Nichtsdestotrotz handwerklich ein herausragener Film mit großartigen Darstellerinnen und einer fesselnden Handlung, die auch nach dem Film noch beschäftigt.
„Precious“ ist wirklich harter Tobak.
Er wirft den Zuschauer hinein ins Ghetto, in die Welt der Armen, Bedürftigen und Schwachen.
Die Hauptdarstellerin wird von der Mutter unterdrückt und geschlagen, der Vater misshandelt und vergewaltigt sie.
Ihre Emotionen, ihre wahren Gefühle, zeigt sie niemandem. Dank eines gut platzierten Voice Over- Kommentars merkt der Betrachter jedoch schnell, dass sie ihre Umgebung sehr wohl wahrnimmt und sehr sensibel ist.
Somit baut sich schnell eine gewisse Sympathie zu ihr auf, das macht das Folgende nur umso härter.
Denn kaum denkt man, sie wäre dem Sumpf der Armut entkommen, schlägt das Leben wieder einmal zu.
Und das immer härter.
Es sind schon krasse Szenen und Dialoge die uns Regisseur Lee Daniels hier präsentiert. Seine Kamera fungiert wie bei einer Dokumentation und lässt das Geschehen dadurch unmittelbar wirken.
Ohne jegliche Actionszene baut sich eine gewaltige Spannung auf und man fragt sich, wann die geladene Stimmung explodiert und etwas passiert.
Das alles entlädt sich in einem packenden Schlussdialog, der noch einmal das gesamte grässliche Leben der titelgebenden Precious zusammenfasst und dem Zuschauer beinahe den Atem nimmt vor lauter Unglaube.
„Precious“ ist keine leichte Unterhaltung, macht wenig bis gar keinen Spaß und bietet nur kurze Momente der Hoffnung.
Dennoch sollte der Film nur im Originalton „genoßen“ werden, denn die Synchro nimmt einiges an Emotion heraus und wirkt stellenweise lächerlich.
Trotzdem bewundert man die innere Stärke der Hauptfigur, ihren Kampf immer weiterzumachen. Sie setzt sich durch, egal wie viele Stolpersteine ihr das Leben in den Weg legt.
Denn eines weiß man nach diesem Film: Das Leben ist ungerecht.
Was ist, wenn du ganz unten bist? Alle sagen dir das du dort hin gehörst. Keiner glaubt an dich. Wie sollst du dann selbst daran glauben, dass du es nicht anders verdient hast... Was machst du also? Du findest dich mit deinem Schicksal ab, und flüchtest dich in gelegentliche Träumereien. So ergeht der 16 Protagonistin des Films Precious. Sie ist gerade zum zweiten mal schwanger, von ihrem eigenen Vater. Ihre Mutter sieht bei dem Missbrauch nicht nur zu, sie ist sogar eifersüchtig, auf ihre eigene Tochter. Schließlich sollte der Vater lieber mit ihr schlafen, als mit seiner eigenen Tochter. Die Kraft sich aus ihrem Elend zu befreien ist, bei dem jungen Mädchen, nicht vorhanden.
Manchmal muss es erst schlimmer werden, bevor eine Besserung eintreten kann. Nachdem ihre Schuldirektorin von der Schwangerschaft erfährt, fliegt Precious von der Schule. Der vermeintliche Supergau erweist sich aber als Segen, denn nun landet sie in einer Hilfsschule, wo ihr ein wenig Hoffnung auf ein besseres Leben gegeben wird. Unterstützt durch die engagierte Lehrerin Miss Rain. Doch der Weg dorthin ist äußerst Steinig!
Precious ist nicht der klassische "Ich komme von ganz unten und schaffe es trotzdem nach ganz oben" Film. Denn ein großes Happy End gibt es nicht. Auch kein tragisches Ende, im eigentlichen Sinne. Der Film zeigt die tiefsten Abgründe, ohne Klischees zu bedienen oder aufgesetzt zu wirken. Sehr mutig wird hier das Elend einer sozial schwachen Gesellschaft gezeigt, in dem man sich der Geschichte dieses jungen Mädchens bedient.
Ein harter, schonungsloser Film, der doch Hoffnung beinhaltet. Ein starkes Sozialdrama, welches einen in eine andere Welt entführt. In keine sonderlich schöne...
Precious ist zunächst einmal der Film der mich zum Genre der Sozialdramen geführt hat.
Perfekt- Nein, aber der Kampf, die Mutter, die Story alles gut gelungen und auf jeden Fall ein kostbarer Film für mich. Ein modernes Sozialdrama, dass nach ganz unten schaut. Tief im sogenannten "Abschaum" wühlt und tatata eine tolle Kämpferin präsentiert.
Nichts für schwache Nerven. Der Film zeigt die Problematiken einer jungen Mutter einer behinderten Tochter, die ein zweites Mal schwanger ist. Dazu hat sie eine Mutter die sie zu hassen scheint und wird in der Schule gehänselt, weil sie zugegebener Maßen wirklich fett ist. Diese übermäßige Fülle an Problemstellungen kann zwar realistisch sein, wirkt in dem Film jedoch etwas überzogen, deshalb gebe ich keine Bestwertung. Doch bis auf diese Ausnahme ist der Film herausragend. Schauspielerisch wird hier auf höchstem Niveau agiert und die Dramatik ist ständig present. Schnitt und Kamera sind unglaublich und das Ende ist voller Dramatik und doch so schön. Ein sehr zu empfehlender Film für einen ernsten Filmgenuss!
Precious ist kein schlechter Film, aber weder Fisch noch Fleisch da er sich nicht entscheidet was er sein will: Für ein einfühlsames Drama wird an allen Ecken ein bisschen zu dick aufgetragen, für eine überzogene/groteske Darstellung gesellschaftlicher Probleme ist es dann aber doch noch zu sauber und politisch korrekt. Am Ende bleibt Gleichgültigkeit. Ob das so gewollt ist!?
Ne, wurde schon in OV geschaut, machte es für mich nur leider nich besser, fand den Streifen halt nur entsetzlich langweilig und plump, in der Art wie er seine Message vermitteln will.
Vor allem dieses unentwegte angestrengte darauf drängen, die Empathie des Publikums zu wecken, ging mir irgendwann gehörig auf die Nerven.
wie schade- hättest du den film doch mal zu ende angesehen...ich denke, das ziel des filmes ist es auch, menschen wie herrn dünnbier einen kleinen einblick in die weld von missbrauchten, misshandelten und missverstandenen mädchen zu geben. kotzlangweilig ist er für emotional verkrüppelte sicher (was anderes kann dünnbier nicht sein, wenn er im kommentar eines missbrauchsdramas sowas wie "adipöse weiber" schreibt) aber sehr lehrreich zum beispiel für freunde u familie von opfern. und auch menschen mit ähnlichen erfahrungen werden diesen film gut finden, weil er sehr treffend die innere und äussere welt wiederspiegelt.
viellkeicht liest du dir nächstes mal zu erst die zusammenfassung auf der dvd-rückseite durch, bevor du sie dir ansiehst ;)
Wurde sehr wohl zu Ende angesehen und manchmal hat man auch wenig Einfluss auf das Gezeigte, von daher kannst du dir deine lächerlichen Mutmaßungen sparen. Übrigens, nur weil du Herzchen meinst den Quell aller Tiefsinnigkeit in einem Hollywood Film gefunden zu haben, der eigentlich nur den Tiefgang eines Schlauchboots hat, musst du damit nicht gleich anderen Leuten auf den Wecker fallen...
Also der Ernst ist geblieben, aber die Sache ist abhanden gekommen? Oder meinst du "die Sache des Ernstes beraubt"? Oder einfach "den Ernst der Sache geraubt"?
Für mich persönlich sah es nicht nach Tagträumen aus, sondern unbewusste Flucht der Realität in die Schizophrenie...
Welches bei z.B. inzestiösen Opfern häufig vorkommt.
Ein Schicksalsschlag folgt dem Nächsten, dennoch gelingt es Regisseur Daniels, dass das Drama niemals soapig oder billig wirkt, im Gegenteil. "Precious" ist ein harter und verstörender, weil schonungslos ehrlicher Film. Mit tollen Darstellern, zu denen auch Lenny Kravitz und Mariah Carey zählen, erzeugt der Film eine ergreifende Tiefe, die aber nie mit selbstgefälligen Tränenziehern angereichert wird. So "Precious" ist ein sehenswert, ein überragender Film, der lange nachhallt und trotz seiner unzähligen, harten und deprimiernden Schilderungen ein Werk mit einem starken, hoffnungsvollen Tenor ist: Das Leben ist kostbar- genau so wie dieser Film.
Ich hoffe dann, dass sich deine Mühen das Leben zu ERtragen nicht in einem kritischen Bereich befinden!? Dafür bietet der Film, wie ich finde, eine enorm wichtige Botschaft, denn Hoffnung verliert sie nie, den Schlaf wird sie sich holen durch das Ausziehen von Zuhause und das Lachen kommt mit ihren neuen Freunden. Zudem zeigt der Monolog der Mutter am Ende, dass das meiste Leid, das projezierte Leid anderer ist. Wenn man sich davon lösen kann, bleibt der eigene Kosmos, und über den ist man bekanntlich eigens Herr. Precious zeigt, durch ihr Weggehen am Ende des Films diese Lösung und wird somit eine Hoffnungsvolle, schlaferfüllte und hoffentlich lachende Zukunft haben. Somit kann ich verstehen, dass viele Kommentare hier bei Moviepilot den Film als Mühselig und Überzogen in der Problematik beschreiben, doch im Endeffekt steckt hier nur die Überspitzte Darstellung der Hoffnung, des Schlafes und des Lachens dahinter. Um die drei helfenden Dinge zu erlangen, muss man erst die Negativen Dinge des Lebens schätzen lernen, um die positiven genießen zu können. -das klang jetzt etwas geschwollen, aber für mich trifft das die Aussage des Films. Dein Clownzitat finde ich zwar sehr schön und auch irgendwie passend, jedoch ist es mir zu negativ belastet.
damit hätteste auchn eigenen kommi verfassen können^^
ich mag das clown-zitat eben wegen der negativen behaftung;)
ich hab nen faibel für solche filme/stimmungen^^
Ich finde die Idee hätte wesentlich besser umgesetzt werden können - so fehlen mir die Emotionen leider ein wenig und das Einzigartige...Berührt hat mich der Film überhaupt nicht, was bei einem Drama aber ein absolutes Muss ist. Naja, mittelmäßig halt.
Gesehen am: 31. Dezember 2010
Gesehen im: Heimkino
Medium: Blue Ray
Leindwandgröße: 2,5 x 1,40
Soundformat: DTS HD 5.1
Erst dachte ich, dass wird so ein schwarzer Teenager Film, dann wurde aber schnell klar, dass hier ein richtiger Film-Künstler am Werk ist. Die Schnitte, Übergängen, die Art wie die Geschichte erzählt wird, alles wirklich großes Kino.
Ausser Mariah Carey haben die Schauspieler alle keine lange Filmliste vorzuweisen. Und alle machen ihren Job überzeugend gut.
Die Musik ist passend ausgewählt und auch der Klang ist anständing. Sicher kein Film für Soundfans und auch kein Film für Fans von beeindruckenden Bildern. Die Story ist beeindruckend und das Drehbuch ist genial.
Ein teilweise sehr extremer, unter die Haut gehender Film. Einblick in die Verhältnisse der untersten US-Schicht. Stationen einer dickleibigen, weiblichen Sozialisation im Getto. Hoffnungslosigkeit und doch ein Plädoyer für das Leben. Mit neuen Darsteller-Gesichtern, die hier fast dokumentarisch auftreten. Großes Kino!
Precious - Das Leben ist kostbar - Kritik
US 2009 Laufzeit 110 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 25.03.2010
Kritiken (15) — Film: Precious - Das Leben ist kostbar
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Precious» ist ein einfühlsames und berührendes Drama über die Widerstandsfähigkeit einer jungen Frau.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Noch deutlicher wie in diesem Film wird in Precious vor allem die psychologische Komponente von den Mißhandlungen, die die Hauptfigur ertragen muß, dem Zuschauer vor Augen geführt. Dazu verwendet der Film einen Voice-over, in dem Precious ihre Gedanken ausdrückt. Dies ist vor allem deshalb interessant, weil es nach außen hin oft den Eindruck erweckt, als sei Precious durch ihre Erfahrungen völlig abgestumpft gegenüber ihrer Umwelt. So schätzen sie auch zunächst viele Lehrer oder Sozialarbeiter ein. Doch ihre innere Stimme beweist, daß sie eine reiche Gefühlswelt hat und ihre Situation erstaunlich gut durchschauen und überdenken kann. Die lebenslangen Gewalttätigkeiten und die fehlende Zuneigung und Einfühlsamkeit ihrer Eltern hat nur dazu geführt, daß sie sich schwer äußern kann. Doch innerlich ist sie bemerkenswert gesund geblieben. Dies verdeutlicht der Film auch durch Sequenzen, die Precious Tagträume zeigen. Wenn diese teilweise als etwas platt angesehen werden können, wenn sich das Mädchen zum Beispiel vorstellt, ein Model zu sein, sind andere wunderschöne Verbildlichungen ihres inneren Zustands....
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWird dem Potential leider nur bedingt gerecht: Ein einwandfreier, stellenweise wirklich herausragender Cast, kommt leider nicht gegen die spürbare Unentschlossenheit der Macher an. Denn immer dann, wenn der Zuschauer kurz davor ist eine neue Brücke zu schlagen, versteckt PRECIOUS die letzte Konsequenz seiner filmischen Postkarte in watteweichen DREAMGIRLS Traumsequenzen. Das ist schade, denn hier verpasst der Film den Sprung vom - so bitter es klingen mag - Betroffenheitskino zum drastischen Wachrüttler. Dennoch ein mehr oder weniger stimmiges Gesamtpaket.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Babypop 2011/01/16 13:17:50
Antwort löschenDie Traumsequenzen sind im Film sehr bewusst gewählt, um zu zeigen, wie traumatisierte Menschen aus Selbstschutz in eine andere Welt abdriften.
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Wenn Precious sich angesichts der immer wiederkehren Misshandlungen in ihre Traumwelten flüchtet, dann nimmt sie den Zuschauer stets mit und erlaubt ihm immer wieder Atem und Luft zu holen, wo er es eigentlich nicht dürfen sollte. Bei all der Wut, dem Leid und der Trauer, Themen die den Film durchziehen und tragen, ist er jedoch nicht völlig ohne Hoffnung. Dass „Precious“ dieser schwierige Balanceakt gelingt, nämlich den Zuschauer am Ende gleichsam mit Zuversicht und Unbehagen aus dem Film zu entlassen, muss mit als größte Stärke von Daniels Film gewertet werden, wie „Precious“ überhaupt ständig zwischen den emotionalen Extremen pendelt. Wenn die von Mo’Nique verkörperte Mutter gegen Ende des Films vor ihrer Tochter und der zuständigen Sozialarbeiterin in Tränen ausbricht und mit Argumenten, die kaum nachzuvollziehen sind, ihre Taten entschuldigen will, wird der Zuschauer gleichsam und im steten Wechsel von plötzlichem Mitleid und tiefster Abscheu durchflutet werden.[...]
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenEndlich ist “Precious – Das Leben ist kostbar” auch bei uns in den Kinos gelandet und ich war froh darüber ihn endlich sehen zu dürfen. Lee Daniels, der nach seinem ersten Film “Shadowboxer” sich dem Roman von Sapphire widmet, waagt sich mit diesem Thema aufs Glatteis. Sapphire, eigentlich Ramona Lofton, schrieb ihren Roman schon 1996 und lies es sich nicht nehmen auch eine kleine Rolle im Film zu spielen, um genauer zu sein spielt sie eine Tagesbetreuerin. Nicht nur wurde ihr Roman hochgelobt und mit Preisen überschüttet auch der Film erlangte zuletzt durch die Oscars größeren Ruhm, doch ob dieser auch berechtigt ist, werden wir jetzt sehen.
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CornelisHähnel: Schnitt CornelisHähnel: Schnitt
Kommentar löschenPrecious ist, trotz aller Härte und Schicksalsschläge, letztlich (und dies sei mit einem Hang zum ordentlichen Euphemismus gesagt) ein Feel-Good-Movie. Zwar greift hier weder in verklärender oder romantisch-verträumter Art und Weise die Hollywood-Cinderella-Story, noch klopft der »american dream« wohlwissend lächelnd an die Türe. Einzig der Konjunktiv einer Prise Hoffnung und Selbstvertrauen reicht letztendens, um ein zuversichtliches und ehrliches Lächeln über das malträtierte Leben zu legen.
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Andreas Busche: fluter Andreas Busche: fluter
Kommentar löschenDie Darsteller/innen sind zweifellos die größte Stärke des Films, und das gilt nicht nur für Gabourey Sidibe, die eines der mitreißendsten Kinodebüts der letzten Jahre abliefert – indem sie einfach jegliche schauspielerische Allüren vermeidet. Unter ihren Körpermassen und in ihrem riesigen Gesicht bringt sie eine Verletzlichkeit zum Ausdruck, die zutiefst berührt.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenEine Geschichte wie sie „Precious“ erzählt erinnert unweigerlich an viele schon früher dagewesene Filmdramen. Dennoch gelingt es der zweiten Regiearbeit von Lee Daniels (Produzent von „Monsters Ball“), angenehm unverbraucht zu wirken und emotional zu packen. Verspielte Kamera- und Schnittarbeit samt ein paar kleiner aber feiner Spezialeffekte verpassen der Geschichte einen willkommenen Schwung. Der eigentliche Trumpf von „Precious“ ist aber die Besetzung. [...]
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R. Zimmermann: critic.de
Kommentar löschenDie für den Film entdeckte übergewichtige Darstellerin verkörpert die Protagonistin mit verinnerlichter Kraft und unaufgesetzter Würde und verleiht ihr eine starke Authentizität. [...] Die Botschaften von Daniels’ Film mögen banal klingen, der aufgetürmte Leidensdruck mag zu konstruiert sein – im Zusammenspiel von sich abwechselnden narrativen Stilmitteln und überzeugenden Darstellern entfaltet Precious dennoch eine Wirkung, der sich der Zuschauer nicht zu entziehen vermag.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenViele Lobeshymnen und sechs Oscarnominierungen gingen Lee Daniels’ zweitem Spielfilm „Precious – Based on the Novel Push by Sapphire“ voraus. Ein Drama über ein fettleibiges und von beiden Elternteilen misshandeltes afroamerikanisches Mädchen, in dem Daniels’ jedoch den nötigen Ernst für die Thematik bisweilen vermissen lässt. Zudem ist der Film auch latent rassistisch, dafür jedoch immerhin von allen Beteiligten - selbst Mariah Carey - sehr gut gespielt.
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Melcon 2010/04/01 10:02:03
Antwort löschen....also manchmal frage ich wie wird man eigentlich Kritiker? Wie kann man hier einen latenten Rassismus erkennen, ob Weiß oder Schwarz ist doch für das Thema vollkommen egal und spielt für die Message überhaupt keine Rolle. Verstehe nicht wie man dass überhaupt in Bezug auf diesen Film in Erwägung ziehen, muss, total unverständlich. Dann ist das Wort "fettleibig" vollkommen unpassend, dann wohl eher übergewichtig. Und zu guter Letzt, der "nötigen Ernst für die Thematik bisweilen vermissen lässt". Also mich hat der Film sehr oft erreicht und erschüttert, was die Thematik angeht. Und irgendwann ist Schluss mit dem Ernst, um auch Hoffnung rein zu bringen und neuen Lebensmut.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenOhne große Sperenzchen - von den Traumsequenzen abgesehen - erzählt der Film seine schwierige, deprimierende Story so konsequent unterhaltsam, das es schwerfällt ihm all seine Klischees wirklich übel zu nehmen. Dank der eindrucksvollen Hauptdarstellerin gewinnt der Film bei allem Kitsch und Gefühlspushereien eine Authentizität die über ähnliche Storys a la "Dangerous Minds" hinausgeht. Das versöhnliche Ende macht es dann auch möglich, den Film als "inspirierende Unterhaltung" anzunehmen, auch wenn die enthaltenen Botschaften natürlich nie über die eines Disney-Films hinausgehen.
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Peter Bradshaw: Guardian
Kommentar löschenLee Daniels „Precious“ vereint brutale häusliche Gewalt mit inspirierenden Ratschlägen à la: Sei alles, was du willst. Der Film ist nie darum verlegen, die emotionalen Knöpfe des Zuschauers zu drücken, aber alles kommt rüber mit viel Herzblut und Energie.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDie ersten 20 Minuten von „Precious“ sind so intensiv und aufgeputscht, man glaubt nicht, den ganzen Film durchstehen zu können. Mein Rat: haltet durch. Dies ist ein außergewöhnlicher Film über beinah unerträgliche Umstände, die ertragen werden. Man kommt aus dem Kino und ist ein bereicherter Zuschauer.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenPrecious gelingt das Kunststück, gleichzeitig herz-zerreißend und herz-erwärmend zu sein, alles ohne sich auf billige emotionale Manipulation zu verlassen, die man so oft in Dramen über unterprivilegierte Kinder sieht. Es gibt in einer solchen Story durchaus Falltüren, aber Regisseur Lee Daniels umgeht sie geschickt und schafft ein Werk, dass gleichzeitig emotional ehrlich und berührend ist.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenDer Film ist erkennt Sidbes Fähigkeit an, bei den Zuschauern Sympathien zu erwecken. Ihre darstellerische Arbeit ist ein weiteres Beispiel für die Magie mancher Schauspieler, Gefühle durch mehr als Worte und Technik zu erwecken. Sie kreiert den Charakter von Precious so vollkommen, dass man sich fragt ob er ihr nicht doch sehr ähnlich ist.
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Kommentare (59) — Film: Precious - Das Leben ist kostbar
Kommentar schreibenmatze458 2012/01/23 23:15:53
Kommentar löschenwow das war echt ein so guter film.. die szenen haben mich manchmal echt schockiert
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vollschwul 2011/12/13 07:51:41
Kommentar löschenvon der idee her fand ich den film interessant udn sehr eindrücklich.. aber er war schon sehr derb und meiner meinung nach auch nicht ab 12 freizugeben. hab ihn aber trotzdem nicht ganz durchgehalten
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änna_banana 2011/11/23 12:31:16
Kommentar löschenIch finde 'Precious' ist ein guter Film, der einen über das eigene Leben nachdenken lässt. Man denkt doch sonst nicht, oder nicht oft daran, dass ein Leben eines Anderen so traurig sein kann. Bemerkenswert ist, dass Precious trotz aller Demütigung, Hass, Brutalität und Trauer ein noch so gutes Herz hat und ihre Träume nicht vergisst. Ein sehenwerter Film, der viel lehrt. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
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La Bardot 2011/09/29 20:51:07
Kommentar löschenDass die 16-jährige Hauptfigur dieses Filmes den Namen "Precious" trägt, ist eine wahrhaft ironische Fügung, da sie keinerlei Liebe, Wertschätzung und Geborgenheit erfährt. Niemand gibt "Precious" das Gefühl, wertvoll zu sein. Dafür gibt sie dem Zuschauer das Gefühl, dass das Leben wertvoll ist. Nicht umsonst trägt dieser Film den schönen Zusatz "Das Leben ist kostbar".
Missbrauch, Verachtung, Hass, soziale Abgeschiedenheit, keinerlei Zukunftsaussichten - das ist das Leben der Hauptfigur. Hier nur ein Film, gespielt von Schauspielern, ausgezeichneten Schauspielern (selbst Mariah Carey überzeugt), die sich zwischen den Drehs alle lieb hatten. Aber dieser im Film beschriebene Fall gibt es genug auf dieser Welt. Das ist es, was "Precious - das Leben ist kostbar" so gewaltig und intensiv macht. Aber nicht nur das. Besonders der Kampf von "Precious", aus diesem Sumpf zu entkommen, fesselt. Der Film ist ein Tunnel. Düster. Und am Ende sieht man den Lichtschimmer am Horizont. Das Ende ist so glücklich, wie es angesichts einer solchen Thematik sein kann. Im wahren Leben gäbe es Traumata, ewiges Leiden unter dem Erlebten. Aber der Film zeigt das nicht. Er gibt dem Zuschauer am Ende ein gutes Gefühl.
Warum also nur "sehenswert"? Einerseits liegt es daran, dass der Film unglaubliche Längen hat, in der zeitweise die Brisanz, das Drama und die Emotion in mir selbst abflachten. Dazu kommen verwirrende Aufnahmen, in der ich mit einem Fragezeichen über dem Kopf auf den Bildschirm starrte. Wo befinden wir uns? Was passiert? Manchmal hatte ich darauf keine Antwort.
Die Traumsequenzen der Hauptfigur haben sicherlich eine psychologische Bedetung, die ich nur zu gut erkenne. Flucht aus der Realität, das Festhalten an diesem Traum, einer besseren Zukunft. Allerdings störten sie im Film, waren einfach unpassend.
Deshalb eben nur eine 7.0!
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seta13 2011/08/07 00:39:50
Kommentar löschenDer Film "Precious" ist eindeutig sehenswert trotz düsterer und sehr bedrückender Randverhältnisse. Dies geht einher mit demselben Zuschauergefühl wie schon bei "Requiem for a dream": Man ist völlig entsetzt und gleichzeitig begeistert.
Wenn eine farbige Amerikanerin am Existenzminimum lebt ist das schlimm. Wenn sie von ihrem eigenen Vater vergewaltigt wird ist das schlimmer. Und wenn eine schreckliche Mutter sie behandelt wie ein Stück Dreck, ist dies der Gipfel des Leids und der Entrüstung des gebannten Zuschauers, wodurch der Oscar für Mo'Nique als aus ihrem gesellschaftlichen Missstand diabolisch gewordene Mutter absolut gerechtfertigt.
Für meine Verhältnisse ist die Stimmung des Films nicht so bewegend wie in anderen Gesellschaftsschockern wie im bereits erwähnten Aronofsky-Drogendrama, aber dennoch ist "Precious" ein wichtiger Film, der leider nah an der Realität arbeitet und ein paar durchaus begabte Schauspieler an den Rand ihres Schaffensspektrums bringt.
Rundum sehr gelungen aber eben nicht hundertprozentig fesselnd.
Zuletzt ein Lob an - man staune - die sehr überzeugende Darstellung Mariah Careys als überforderte und leer aussehende Sozialarbeiterin Miss Weiss: Großartig und total überraschend!
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Moe 2011/07/31 00:41:22
Kommentar löschenDass dieser Film ab 12 Jahren freigegeben ist, zeigt einmal mehr die Stumpfheit der FSK. Ich hätte den Film damals nicht verstanden und wenn doch, wäre ich sehr verstört danach gewesen. Dieser Film zeigt eine brutale Seite des Lebens wodurch Filme wie Hostel wie eine Komödie erscheinen. Das zeigt doch nur, dass die FSK lediglich die bildliche Darstellung bewertet aber die Filme anscheinend nur stumm betrachtet und sich nicht einmal eine Zusammenfassung durchliest. Für mich wäre das ein FSK 16-Film, mindestens!
Nichtsdestotrotz handwerklich ein herausragener Film mit großartigen Darstellerinnen und einer fesselnden Handlung, die auch nach dem Film noch beschäftigt.
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Bandrix 2011/07/18 19:44:53
Kommentar löschen„Precious“ ist wirklich harter Tobak.
Er wirft den Zuschauer hinein ins Ghetto, in die Welt der Armen, Bedürftigen und Schwachen.
Die Hauptdarstellerin wird von der Mutter unterdrückt und geschlagen, der Vater misshandelt und vergewaltigt sie.
Ihre Emotionen, ihre wahren Gefühle, zeigt sie niemandem. Dank eines gut platzierten Voice Over- Kommentars merkt der Betrachter jedoch schnell, dass sie ihre Umgebung sehr wohl wahrnimmt und sehr sensibel ist.
Somit baut sich schnell eine gewisse Sympathie zu ihr auf, das macht das Folgende nur umso härter.
Denn kaum denkt man, sie wäre dem Sumpf der Armut entkommen, schlägt das Leben wieder einmal zu.
Und das immer härter.
Es sind schon krasse Szenen und Dialoge die uns Regisseur Lee Daniels hier präsentiert. Seine Kamera fungiert wie bei einer Dokumentation und lässt das Geschehen dadurch unmittelbar wirken.
Ohne jegliche Actionszene baut sich eine gewaltige Spannung auf und man fragt sich, wann die geladene Stimmung explodiert und etwas passiert.
Das alles entlädt sich in einem packenden Schlussdialog, der noch einmal das gesamte grässliche Leben der titelgebenden Precious zusammenfasst und dem Zuschauer beinahe den Atem nimmt vor lauter Unglaube.
„Precious“ ist keine leichte Unterhaltung, macht wenig bis gar keinen Spaß und bietet nur kurze Momente der Hoffnung.
Dennoch sollte der Film nur im Originalton „genoßen“ werden, denn die Synchro nimmt einiges an Emotion heraus und wirkt stellenweise lächerlich.
Trotzdem bewundert man die innere Stärke der Hauptfigur, ihren Kampf immer weiterzumachen. Sie setzt sich durch, egal wie viele Stolpersteine ihr das Leben in den Weg legt.
Denn eines weiß man nach diesem Film: Das Leben ist ungerecht.
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arues 2011/06/14 07:09:27
Kommentar löschenWas ist, wenn du ganz unten bist? Alle sagen dir das du dort hin gehörst. Keiner glaubt an dich. Wie sollst du dann selbst daran glauben, dass du es nicht anders verdient hast... Was machst du also? Du findest dich mit deinem Schicksal ab, und flüchtest dich in gelegentliche Träumereien. So ergeht der 16 Protagonistin des Films Precious. Sie ist gerade zum zweiten mal schwanger, von ihrem eigenen Vater. Ihre Mutter sieht bei dem Missbrauch nicht nur zu, sie ist sogar eifersüchtig, auf ihre eigene Tochter. Schließlich sollte der Vater lieber mit ihr schlafen, als mit seiner eigenen Tochter. Die Kraft sich aus ihrem Elend zu befreien ist, bei dem jungen Mädchen, nicht vorhanden.
Manchmal muss es erst schlimmer werden, bevor eine Besserung eintreten kann. Nachdem ihre Schuldirektorin von der Schwangerschaft erfährt, fliegt Precious von der Schule. Der vermeintliche Supergau erweist sich aber als Segen, denn nun landet sie in einer Hilfsschule, wo ihr ein wenig Hoffnung auf ein besseres Leben gegeben wird. Unterstützt durch die engagierte Lehrerin Miss Rain. Doch der Weg dorthin ist äußerst Steinig!
Precious ist nicht der klassische "Ich komme von ganz unten und schaffe es trotzdem nach ganz oben" Film. Denn ein großes Happy End gibt es nicht. Auch kein tragisches Ende, im eigentlichen Sinne. Der Film zeigt die tiefsten Abgründe, ohne Klischees zu bedienen oder aufgesetzt zu wirken. Sehr mutig wird hier das Elend einer sozial schwachen Gesellschaft gezeigt, in dem man sich der Geschichte dieses jungen Mädchens bedient.
Ein harter, schonungsloser Film, der doch Hoffnung beinhaltet. Ein starkes Sozialdrama, welches einen in eine andere Welt entführt. In keine sonderlich schöne...
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4rM 2011/06/05 02:24:43
Kommentar löschenPrecious ist zunächst einmal der Film der mich zum Genre der Sozialdramen geführt hat.
Perfekt- Nein, aber der Kampf, die Mutter, die Story alles gut gelungen und auf jeden Fall ein kostbarer Film für mich. Ein modernes Sozialdrama, dass nach ganz unten schaut. Tief im sogenannten "Abschaum" wühlt und tatata eine tolle Kämpferin präsentiert.
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Aerox96 2011/05/16 22:21:08
Kommentar löschenNichts für schwache Nerven. Der Film zeigt die Problematiken einer jungen Mutter einer behinderten Tochter, die ein zweites Mal schwanger ist. Dazu hat sie eine Mutter die sie zu hassen scheint und wird in der Schule gehänselt, weil sie zugegebener Maßen wirklich fett ist. Diese übermäßige Fülle an Problemstellungen kann zwar realistisch sein, wirkt in dem Film jedoch etwas überzogen, deshalb gebe ich keine Bestwertung. Doch bis auf diese Ausnahme ist der Film herausragend. Schauspielerisch wird hier auf höchstem Niveau agiert und die Dramatik ist ständig present. Schnitt und Kamera sind unglaublich und das Ende ist voller Dramatik und doch so schön. Ein sehr zu empfehlender Film für einen ernsten Filmgenuss!
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Fulsome. 2011/07/03 16:32:40
Antwort löschenf3!
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Aerox96 2011/07/04 12:29:02
Antwort löschenf3? was willst du denn Suchen? oder willst du es f4 - Löschen?
Fulsome. 2011/07/05 07:41:58
Antwort löschenMist, wusste keiner würde das Spiel meinen, auf das ich anspiele. F3 = für JA voten, zustimmen. :)
RLX-Devlin 2011/04/24 11:59:44
Kommentar löschenPrecious ist kein schlechter Film, aber weder Fisch noch Fleisch da er sich nicht entscheidet was er sein will: Für ein einfühlsames Drama wird an allen Ecken ein bisschen zu dick aufgetragen, für eine überzogene/groteske Darstellung gesellschaftlicher Probleme ist es dann aber doch noch zu sauber und politisch korrekt. Am Ende bleibt Gleichgültigkeit. Ob das so gewollt ist!?
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paeko 2011/04/11 20:21:23
Kommentar löschenDieser Film entspringt eigentlich genau meinem genre. Ich habe ihn mir 30 minuten angeschaut und empfand nur langeweile.
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Dünnbier_Denpe 2011/03/02 10:45:58
Kommentar löschenWer kotzlangweiligen Müll mit adipösen Weibern brauch, kann sich auch ne Pseudo-Doku auf RTL 2 ansehen.
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stalker 2011/03/19 00:22:00
Antwort löschenDu hast ihn auf deutsch gesehen, oder?
Dünnbier_Denpe 2011/03/19 10:22:17
Antwort löschenNe, wurde schon in OV geschaut, machte es für mich nur leider nich besser, fand den Streifen halt nur entsetzlich langweilig und plump, in der Art wie er seine Message vermitteln will.
Vor allem dieses unentwegte angestrengte darauf drängen, die Empathie des Publikums zu wecken, ging mir irgendwann gehörig auf die Nerven.
sophia-elaine 2011/04/29 02:09:11
Antwort löschenwie schade- hättest du den film doch mal zu ende angesehen...ich denke, das ziel des filmes ist es auch, menschen wie herrn dünnbier einen kleinen einblick in die weld von missbrauchten, misshandelten und missverstandenen mädchen zu geben. kotzlangweilig ist er für emotional verkrüppelte sicher (was anderes kann dünnbier nicht sein, wenn er im kommentar eines missbrauchsdramas sowas wie "adipöse weiber" schreibt) aber sehr lehrreich zum beispiel für freunde u familie von opfern. und auch menschen mit ähnlichen erfahrungen werden diesen film gut finden, weil er sehr treffend die innere und äussere welt wiederspiegelt.
viellkeicht liest du dir nächstes mal zu erst die zusammenfassung auf der dvd-rückseite durch, bevor du sie dir ansiehst ;)
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Dünnbier_Denpe 2011/04/29 09:13:49
Antwort löschenWurde sehr wohl zu Ende angesehen und manchmal hat man auch wenig Einfluss auf das Gezeigte, von daher kannst du dir deine lächerlichen Mutmaßungen sparen. Übrigens, nur weil du Herzchen meinst den Quell aller Tiefsinnigkeit in einem Hollywood Film gefunden zu haben, der eigentlich nur den Tiefgang eines Schlauchboots hat, musst du damit nicht gleich anderen Leuten auf den Wecker fallen...
Aerox96 2011/05/16 22:24:43
Antwort löschenEin schönes Beispiel für eine verständnisvolle und ergiebige Diskussion.
convera 2011/02/21 22:24:53
Kommentar löschenDiese äußerst kitschig dargestellten Tagträume haben den Ernst der Sache beraubt.
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Squidward 2011/02/28 10:47:28
Antwort löschenAlso der Ernst ist geblieben, aber die Sache ist abhanden gekommen? Oder meinst du "die Sache des Ernstes beraubt"? Oder einfach "den Ernst der Sache geraubt"?
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convera 2011/03/01 21:47:16
Antwort löschenÄh ja wenn da Ernst der Sache steht, mein ichs vielleicht auch so :)
Synovia 2012/01/23 09:27:29
Antwort löschenFür mich persönlich sah es nicht nach Tagträumen aus, sondern unbewusste Flucht der Realität in die Schizophrenie...
Welches bei z.B. inzestiösen Opfern häufig vorkommt.
stuforcedyou 2011/01/27 23:38:04
Kommentar löschenEin Schicksalsschlag folgt dem Nächsten, dennoch gelingt es Regisseur Daniels, dass das Drama niemals soapig oder billig wirkt, im Gegenteil. "Precious" ist ein harter und verstörender, weil schonungslos ehrlicher Film. Mit tollen Darstellern, zu denen auch Lenny Kravitz und Mariah Carey zählen, erzeugt der Film eine ergreifende Tiefe, die aber nie mit selbstgefälligen Tränenziehern angereichert wird. So "Precious" ist ein sehenswert, ein überragender Film, der lange nachhallt und trotz seiner unzähligen, harten und deprimiernden Schilderungen ein Werk mit einem starken, hoffnungsvollen Tenor ist: Das Leben ist kostbar- genau so wie dieser Film.
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manitu17 2011/01/23 21:45:13
Kommentar löschen" "So ist das Leben" sagte der Clown mit Tränen in den Augen, und schminkte sich ein Lächeln ins Gesicht."
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Aerox96 2011/05/16 22:27:30
Antwort löschen"Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen." (Kant)
manitu17 2011/05/17 09:43:41
Antwort löschenhmm... hab ich von allen dreien irwie zu wenig...-.-
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Aerox96 2011/05/18 13:55:20
Antwort löschenIch hoffe dann, dass sich deine Mühen das Leben zu ERtragen nicht in einem kritischen Bereich befinden!? Dafür bietet der Film, wie ich finde, eine enorm wichtige Botschaft, denn Hoffnung verliert sie nie, den Schlaf wird sie sich holen durch das Ausziehen von Zuhause und das Lachen kommt mit ihren neuen Freunden. Zudem zeigt der Monolog der Mutter am Ende, dass das meiste Leid, das projezierte Leid anderer ist. Wenn man sich davon lösen kann, bleibt der eigene Kosmos, und über den ist man bekanntlich eigens Herr. Precious zeigt, durch ihr Weggehen am Ende des Films diese Lösung und wird somit eine Hoffnungsvolle, schlaferfüllte und hoffentlich lachende Zukunft haben. Somit kann ich verstehen, dass viele Kommentare hier bei Moviepilot den Film als Mühselig und Überzogen in der Problematik beschreiben, doch im Endeffekt steckt hier nur die Überspitzte Darstellung der Hoffnung, des Schlafes und des Lachens dahinter. Um die drei helfenden Dinge zu erlangen, muss man erst die Negativen Dinge des Lebens schätzen lernen, um die positiven genießen zu können. -das klang jetzt etwas geschwollen, aber für mich trifft das die Aussage des Films. Dein Clownzitat finde ich zwar sehr schön und auch irgendwie passend, jedoch ist es mir zu negativ belastet.
manitu17 2011/05/18 19:43:36
Antwort löschendamit hätteste auchn eigenen kommi verfassen können^^
ich mag das clown-zitat eben wegen der negativen behaftung;)
ich hab nen faibel für solche filme/stimmungen^^
SaulKaroo 2011/01/07 14:39:49
Kommentar löschen…und der Rechtfertigungsmonolog der Mutter gespielt von Mo'nique ist eine glatte 10.0 wert…
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TinaCocaine 2011/01/06 16:54:56
Kommentar löschenIch finde die Idee hätte wesentlich besser umgesetzt werden können - so fehlen mir die Emotionen leider ein wenig und das Einzigartige...Berührt hat mich der Film überhaupt nicht, was bei einem Drama aber ein absolutes Muss ist. Naja, mittelmäßig halt.
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martin-dreyer 2010/12/31 00:57:22
Kommentar löschenGesehen am: 31. Dezember 2010
Gesehen im: Heimkino
Medium: Blue Ray
Leindwandgröße: 2,5 x 1,40
Soundformat: DTS HD 5.1
Erst dachte ich, dass wird so ein schwarzer Teenager Film, dann wurde aber schnell klar, dass hier ein richtiger Film-Künstler am Werk ist. Die Schnitte, Übergängen, die Art wie die Geschichte erzählt wird, alles wirklich großes Kino.
Ausser Mariah Carey haben die Schauspieler alle keine lange Filmliste vorzuweisen. Und alle machen ihren Job überzeugend gut.
Die Musik ist passend ausgewählt und auch der Klang ist anständing. Sicher kein Film für Soundfans und auch kein Film für Fans von beeindruckenden Bildern. Die Story ist beeindruckend und das Drehbuch ist genial.
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Kill_Diether 2010/11/29 16:41:15
Kommentar löschenEin teilweise sehr extremer, unter die Haut gehender Film. Einblick in die Verhältnisse der untersten US-Schicht. Stationen einer dickleibigen, weiblichen Sozialisation im Getto. Hoffnungslosigkeit und doch ein Plädoyer für das Leben. Mit neuen Darsteller-Gesichtern, die hier fast dokumentarisch auftreten. Großes Kino!
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