Saving Face

Saving Face (2004), US
Laufzeit 93 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie

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von Alice Wu, mit Michelle Krusiec und Joan Chen

Als die 48-jährige Witwe Ma ihrem alles andere als verständnisvollen Vater sagt, dass sie schwanger ist, verbannt er sie aus Flushing, bis sie ihm entweder einen neuen Ehemann oder Beweise für eine unbefleckte Empfängnis präsentiert. Mangels geeigneter Alternativen zieht Ma zu ihrer erwachsenen Tochter Wil, die in Manhattan als Ärztin arbeitet und der unfreiwilligen Wohngemeinschaft nicht gerade positiv gegenübersteht – insbesondere da sie gerade erst ihre attraktive junge Freundin Vivian kennen gelernt hat. Also tut Wil, was jede pflichtbewusste Tochter einer schwangeren, unverheirateten Mutter tun würde: Sie organisiert Blinddates mit jedem begehrten Junggesellen der Stadt.


Cast & Crew


Kommentar — Film: Saving Face

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Stefan Ishii

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Bewertung6.0Ganz gut

Alice Wu, die bei ihrem Debütfilm "Saving Face" das Drehbuch schrieb und Regie führte, erzählt - eingebettet in eine leichte Komödie - eine Geschichte, die angelehnt ist an ihr eigenes "Coming out". Dabei beschränkt sie sich auf eine zärtliche Romanze. Leider lässt sie die problematischen Aspenkte etwas links liegen: Sie werden lediglich leicht angedeutet. Aber für eine unbeschwerte Komödie ist das auch legitim. Und unterhaltsam ist "Saving Face" allemal...

Das Highlight des Filmes ist (fast selbstverständlich) Joan Chen, die Wils Mutter herrlich verkörpert. Einfach köstlich amüsant! Ich bin jedoch der Meinung, sie hätte sich in der Videothek besser "The Last Emperor" ausgeliehen ;)

Auch die anderen Darsteller sind durchweg als gut zu bezeichnen. Dabei möchte ich insbesondere Michelle Krusiec, die Wilhelmina spielte, hervorheben.

Mein Fazit: "Saving Face" ist ein wirklich netter, sympathischer, kleiner Film, der jedoch für meinen Geschmack etwas zu zahm ausfällt. Insbesondere das Ende ist dann doch leider etwas zu sehr wie eine der Seifenopern, welche die zwei Frauen ständig schauen.

PS: Ich finde es etwas schade, dass nach "Saving Face" nichts mehr von Alice Wu zu hören war. Aber wahrscheinlich hat sie ihre einzige Geschichte in "Saving Face" erzählt, die es zu erzählen wert war.

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sholvar

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Lol. Der Kommentar klingt eher nach 8.0 als nach 6.0. Was passt dir denn nicht?


Stefan Ishii

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Ich dachte, das hätte ich beschrieben? Der Film ignoriert für meinen Geschmack problematische Themen zu sehr. Der Film ist mir einfach zu zurückhaltend und unkritisch. Ich bin eben nicht wirklich ein Freund von unbeschwerten Komödien.


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