Schlafes Bruder
Schlafes Bruder (1995), DE Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.10.1995
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von Joseph Vilsmaier, mit André Eisermann und Ingo Naujoks
In der beklemmenden Enge seines von Inzucht verrotteten Voralpendorfes wirkt Johannes Elias Alder wie ein überirdisches Wesen. Das musikalische Genie mit den teuflisch gelben Augen wird wie ein Aussätziger behandelt. Als man endlich seine Begabung erkennt, ist es zu spät. Elias hat alles verloren, Peter, den einzigen Freund, seine große, aber unerfüllte Liebe Elsbeth und den Mut, sich dem Leben zu stellen.
Cast & Crew
-
Joseph Vilsmaier
-
André Eisermann
-
Ingo Naujoks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Feldwaibl Hirsch
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Birge Schade
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Franziska
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Herbert Knaup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cantor Goller
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Jochen Nickel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Köhler Michel
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Lena Stolze
Regie
Schauspieler
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Angelika Bartsch
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Eva Mattes
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Michael Mendl
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Detlef Bothe
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Péter Franke
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Michaela Rosen
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Paulus Manker
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Jürgen Schornagel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kurat Benzer
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Ben Becker
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Dana Vávrová
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Georg Hackl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Totengräber / Metzger
-
Robert Schneider
- Genre
- Schicksalsdrama, Melodram, Coming of Age-Film
- Zeit
- 19. Jahrhundert
- Ort
- Bergdorf, Dorfleben, Vorarlberg, Österreich
- Handlung
- Alpen, Art House-Film, Bergdorf, Depression, Dorfleben, Down Syndrom, Dreiecksbeziehung, Eifersucht, Eigenbrötler, Enttäuschung, Erste Liebe, Gehör, Genie, Gesang, Gewitter, Gott, Hebamme, Heimliche Liebe, Hochzeit, Isolation, Katholische Kirche, Kirche, Klassiker, Lethargie, Liebe, Liebeskummer, Musik, Orgel , Roman, Schlaf, Schlaflosigkeit, Schnee, Schulchor, Schwangerschaft und Geburt, Schwierige Geburt, Sex, Sterben und Tod, Stimme, Suizid, Verlieben
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Schlafes Bruder
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Trailer zum Film Schlafes Bruder
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Kommentare (9) — Film: Schlafes Bruder
Kommentar schreibenAndy Dufresne 2011/11/02 19:38:58
Kommentar löschenSchläft ein Lied in allen Dingen,
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.
Joseph von Eichendorff
"Als Kind habe ich ihn (den Stein,glatt wie Milch) gefunden und seitdem weiß ich das hier Dinge geschehen.Ich glaube das man von hier in den Himmel kommen kann"
Elias
"Schlafes Bruder" ist ein Film den man fast schmecken kann, den man fast zu riechen glaubt,den man fühlen kann.
Unerträglich die Enge, die Borniertheit der Menschen, unerträglich der Schraubstock der Kirche, der restriktiven und bigotten Moral in diesem inzestuösen Eschberg, diesem Kaff am Ende der Welt...
Hier wird Elias geboren.
Einer der eher lebendiges ,feinstoffliches Gefühl zu seien scheint als ein Mensch aus Fleisch und Blut.
Einer der weiß das alle Kreaturen am Gleichklang des Herzschlages,dem gleichen Atem des einen Anderen hören,wissen, fühlen wer, warum und wo der Andere ist...
Einer der dies alles hören ,wissen und fühlen kann, das ist Elias.
Magisch als Elias endlich (und einmalig) in der Kirche die Orgel spielen darf.
Existentiell das Ganze, weil er in diesem Moment ganz sein kann, ganz ist, ganz lebt.
Tragisch wie er Momente später ( innerlich) stirbt, als Elsbeth für immer entschwindet...
Tragisch wie Metaphysisch in diesem Moment das ganze Dorf mit ihm stirbt, denn die Kettenreaktion ist in Gang gesetzt, der Untergang hat begonnen...
"Wisse das ich mich gegen deine Fügung stelle !!!"
Elias zu Gott
Es geht um Liebe zu allen Dingen, in allen Dingen.
Um Liebe zum Menschen, zu Gott.
Es geht um Gefühle und um das Gefangensein des Einzelenen in sich selbst und das Gefangensein des Einzelnen und Aller in der Gemeinschaft.
Es geht ums Leben und ums Sterben.
"Was seid ihr für Leut. Stur. Stur bis in den Tod "
Konsequent stur geht Elias dann auf die andere Seite denn: "Wer liebt schläft nicht". Und Elias liebt...
Der Stein,glatt wie Milch, ist weggegangen von dieser Welt.
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ElMagico 2011/11/02 19:52:12
Antwort löschenHab den im Kino damals gesehen...und fand ihn tödlich Langweilig...wird er mit der Reife besser? ;)
Andy Dufresne 2011/11/02 20:08:43
Antwort löschenAlso ich hab mich um den Film jetzt 15 Jahre rumgedrückt, ganz einfach weil ich das Buch absolut liebe (sicher 6-7 gelesen). Gestern hab ich den Film dann doch gesehen und du siehst ja welch pseudophilosophischen Gedanken erin mir ausgelöst hat :D
Also er hat mich echt überzeugt, auch wenn ich nachwievor das Buch als Favorit hab (deshalb 8,5 und nicht mehr). Man muss deutlich sagen das der Film ganz stark von dem Buch abweicht, Robert Schneider, der ja Buch und Drehbuch schrieb hat das aber sehr gut gemacht find ich.
15 Jahre ( in deinem Fall) ist doch auch ein guter Zeitraum um einem Film noch ne Chance zu geben, oder ? ;D
ElMagico 2011/11/02 20:11:56
Antwort löschenoder ich les mal das Buch :)
Andy Dufresne 2011/11/02 20:13:51
Antwort löschenDas solltest du unbedingt! Hat auch nur um die 300 Seiten, man braucht also (vergleichsweise) wenig Zeit...
Das Buch ist Hammer !
ElMagico 2011/11/02 20:15:35
Antwort löschenna denn wird das wohl erstmal gemacht...brauch da eh immer nachschub was Lesestoff angeht...
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ihre-herrlichkeit 2011/11/03 17:41:02
Antwort löschenIch hab ihn auch damals im Kino gesehen und war begeistert. Mittlerweile ist er mir ein wenig zu religiös, da ich stark von diesem Gedanken abgerückt bin.
Andy Dufresne 2011/11/03 18:45:33
Antwort löschenEr ist sehr religiös. Aber nicht ohne Kritik daran,also auf jeden Fall an der Kirche.
Stefan Ishii 2011/08/29 09:45:19
Kommentar löschen"Schlafes Bruder" ist ein Monster von einem Film. Vilsmaiers Meisterwerk hat in seiner unglaublichen Grobheit, Wucht und Kraft eine Intensität, die mich von Anfang bis Ende absolut zu fesseln wusste. Man sollte diese Literaturverfilmung jedoch einfach als eigenständiges Werk betrachten. Autor Robert Schneider, der hier ebenfalls das Drehbuch schrieb, nahm viele Veränderungen vor, um aus dem Roman einen Film zu erschaffen.
Schauspielerisch ist der Film ebenfalls großartig. André Eisermann verkörpert absolut Elias. Seine markanten Gesichtszüge passen einfach grandios zur Figur. Ich könnte mir niemand anderen in dieser Rolle vorstellen. Und Vilsmaiers viel zu früh verstorbene Ehefrau Dana Vávrová bewundere ich in jeder Rolle, also auch hier als die Elsbeth. Die wunderbar interessante Figur des Peter wird toll von Ben Becker dargestellt. Aber auch viele kleinere Nebenrollen sind super besetzt: Eva Mattes, Jochen Nickel oder Jürgen Schornagel, um einige zu nennen.
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Andy Dufresne 2011/08/29 12:33:11
Antwort löschenEins meiner Lieblingsbücher...Schöner Kommentar übrigens, der Gefällt mir Button ist leider mal wieder undrückbar...
Stefan Ishii 2011/09/27 16:35:37
Antwort löschenIn diesem Fall muß ich tatsächlich sagen, dass mir das Buch weniger gefallen hat als der Film. Aber das ist selbstverständlich das leidige Roman-Verfilmungs-Problem. Die einen wollen eine 1:1-Umsetzung, die anderen (und dazu gehören oftmals die Schriftsteller selbst) möchten etwas Neues mit dem Film schaffen... Schließlich muß jeder selbst entscheiden, was wichtiger ist, aber ein Buch ist ein Buch und kann selten einfach ein Film sein. Dazu sind diese Medien doch zu unterschiedlich.
Andy Dufresne 2011/09/27 20:13:33
Antwort löschenDa kann ich erstmal nix Direktes drauf antworten.Bis jetzt hab ich den Film noch nicht gesehen.Ich drück mich drum, soooo viele Verfilmungen haben mir schon sooo viel eigene Phantasien über/von tollen Büchern weggenommen .Was nicht heißt das ich ein Verfilmungsgegner und Buchfanatiker wäre,es gibt durchaus Filme die zu meinen Lieblingsfilmen (auch hier im Profil) zählen obwohl sie auf einem meiner Lieblingsbücher basieren (zum Beispiel der Pate und Teile vom zweiten Teil ).
Trotzdem weigere ich mich konsequent "Das Parfum" anzuschauen,einfach weil es eins meiner Lieblingsbücher ist und mein Lieblingsteil der ist als "Held" sieben Jahre in einer dunklen Höhle im Nirgendwo verbringt und nur in seinem Kopf,seiner Seele existiert.Das KANN man nicht verfilmen...
Bei Schlafes Bruder bin/wäre ich da nicht so konsequent,hab nur gutes über die Verfilmung gehört und Top Schauspieler und ein gutes Team drumherum hat er ja auch...Schau mer mal ;D
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Stefan Ishii 2011/09/28 10:01:12
Antwort löschenIm Falle von "Schlafes Bruder" unterscheiden sich Film und Buch jedoch schon erheblich. Darauf solltest du vorbereitet sein...
Andy Dufresne 2011/09/28 10:07:08
Antwort löschenWerd´s mir merken...
dominjen 2011/04/26 03:24:25
Kommentar löschenGanz großes Kino aus Deutschland! Für mich der beste!
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facepalm 2011/01/18 19:28:26
Kommentar löschenWas braucht man, um eine Verfilmung zu versauen? Zuerst mal einen Drehbuchautor, der alle Schlüsselszenen aus dem Buch streicht, die Handlung chronologisch in eine andere Reihenfolge stellt, wo ich mich dann frage ob er/sie/es das Buch überhaupt ansatzweise gelesen hat. Und wenn ja, dann scheint er/sie/es es nicht in der Lage zu sein das Grundprinzip zu begreifen auf dem es aufgebaut ist. Nächste Zutat ist ein Cast, der sich nicht in die Figuren findet und extrem schlecht spielt. Der einzige, der hier was auf dem Kasten hat, ist Andre Eisermann und auch er muss mal an seinem Gesichtsausdruck feilen - den irren Elias an der Orgel nehme ich ihm einfach nicht ab. Dritter Schritt auf dem Weg zu einem Desaster: Möglichst viele unfreiwillig komische Szenen einfließen zu lassen. Ja, es gab viel zu lachen, doch das waren stets Stellen, die traurig oder gar deprimierend hätten wirken sollen. Viertens, und damit komme ich zum Ende meines Rezepts: Möglichst viel Potential verschenken. Die Kulissen in "Schlafes Bruder" sind toll, die Atmosphäre düster und die Musik sehr schön, und deswegen ist dieser Film auch kein kompletter Reinfall, aber wenn die Macher schon das Buch auf den Kopf stellen und ihre künstlerische Freiheit dermaßen weit ausdehnen, dann verschwenden sie eben Potential. Im Roman gibt es so viele spannende, dramatische, traurige und intelligente Szenen, die man im Film noch spannender oder trauriger rüberbringen kann, doch das wurde schlicht nicht getan. Im Gegenteil: Man hat gestrichen, Unwichtiges aufgeblasen, haufenweise dazu gedichtet und dem Roman damit nur Unrecht getan. Ein tiefer, nasser und stinkender Griff ins Klo, meine Herren.
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Stefan Ishii 2011/08/29 09:31:03
Antwort löschenFindest du es nicht merkwürdig, dass der Autor des Buches auch gleichzeitig der Autor des Drehbuches war? Ein Film funktioniert nunmal anders als ein Buch. Aber die Problematik der Literaturverfilmung wird wohl ewig diskutiert werden müssen...
Mio Sarajevo 2010/11/06 05:49:44
Kommentar löschenGanz großes Kino. Andre Eisermann ist theaterschauspieler und der vlt beste Leinwanddarsteller den dieses land je gesehen hat.
Eine unberührbares zeitloses kunstwerk aus schauspielerischer höchstleistung einer beeindruckender regie arbeit und einer grandiosen Filmmusik.
no more words needed...
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Knutrobert 2009/03/25 22:18:58
Kommentar löschenAllein die Musik dieses Filmes verhindert es auszuschalten. Sie ist sogar so gut, dass man am Ende des Filmes da sitzt und nicht enttäuscht ist. Selbst die Bilder wirken durch die Musik irgendwie lebendig. Freude und Ärger liegen hier nah beieinander - sowohl im Inhalt des Films als auch beim Zuschauer. (Jedenfalls bei mir)
Ein Film, den man gesehen (und vor allem gehört!) haben sollte, auch wenn er nicht an allen Stellen überzeugt.
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Kubrick_obscura 2008/08/30 12:52:11
Kommentar löschenIch kenne das Buch nicht und das braucht man auch nicht um diesen Film zu sehen. Dieser Film hat mich beeindruckt. Vielmehr als das Quasi-Remake "Das Parfüm".
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Tinseltown 2010/03/14 16:54:49
Antwort löschenHallo, ich teile deine Ansicht, das Buch - wenn auch diese Vergleiche wenig sinnvoll sind - ist unbedingt zu empfehlen, weit besser als ein Film das kann. Nur so als Empfehlung... Grüße!
neumann2000 2008/02/08 14:58:24
Kommentar löschenIch kenne das Buch nicht, aber der Film hat mich doch über weite Strecken gelangweilt.
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caliban 2007/09/08 12:46:57
Kommentar löschenOh Bitte: Lest das Buch und tut Euch diese desaströse Literaturverfilmung nicht an
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