Soul Kitchen
Soul Kitchen (2009), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 25.12.2009
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6258 Bewertungen
148 Kommentare
Keine
von Fatih Akin, mit Adam Bousdoukos und Moritz Bleibtreu
Der Hamburg-Film aus dem Jahr 2009 – von Fatih Akin – mit Adam Bousdoukos und Moritz Bleibtreu.
Probleme kommen nie allein: Zinos (Adam Bousdoukos) betreibt im aufstrebenden Arbeiterstadtteil Hamburg-Wilhelmsburg eine kleine Kneipe, in welchem er seinen ohnehin knappen Stammgästen schlecht fritiertes Fastfood serviert. Überleben kann er nur dank seines feinen Händchens für Musik, doch dann pfändet das Finanzamt seine Musikanlage und das Gesundheitsamt will seinen Laden schließen. Auch privat läuft nicht alles nach Zinos wünschen: Seine Freundin Nadine (Pheline Roggan) geht als Journalistin nach China und möchte am liebsten, das Zinos sie begleitet. Als nun auch noch sein kleinkrimineller Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) aus der Haft entlassen wird und von nun an im Lokal rumlungert, macht das die Lage nicht besser.
Die Situation ändert sich erst, nachdem Zinos nach einem Bandscheibenvorfall als Koch ausfällt und er den exzentrischen Spitzenkoch Shayn einstellen muss. Mit seinen raffinierten Speisen vergrault dieser zwar die alteingesessenen Gäste aus der Nachbarschaft, doch steht das Lokal plötzlich bei den Szenegästen hoch im Kurs. Besonders die Schüler der benachbarten Musicalschule rennen ihm plötzlich die Tür ein.
Doch dieser neue Ruhm bringt den Immobilienspekulanten Neumann auf den Plan und auch die Fernbeziehung zu Nadine scheint zu krieseln. Zinos beschließt nach China zu fahren, um vor Ort nach seiner Freundin zu schauen. Währenddessen soll sein Bruder Illias die Geschäfte übernehmen.
Hintergrund und Infos zu Soul Kitchen
Fatih Akin zeichnet hier das Bild des Lieblingslokals als eine Form von Heimat, welche nicht an einen Ort, sondern an einen Lebensstil gebunden ist. Zuhause ist man, wo man sich aufgehoben fühlt, wo man lachen, feiern, trinken und tanzen kann.
Rausch und Rückhalt sind aber nicht alles, denn der heimliche Star dieses Films – der Titel deutet es bereits an – ist die Musik. Soul vom feinsten und ein erstklassiger Soundtrack verdeutlichen worum es Akin geht: Musik ist doch Essen für die Seele.
Gleichzeitig zeigt Akin, dass auch diese Heimat bedroht ist, da Städte einer ständigen Veränderung unterworfen sind. So drehte er fast ausschließlich an Hamburger Szene-Drehorten, die schon bald der Abrissbirne zum Opfer fallen werden.
Mehr Bilder (20) und Videos (7) zu Soul Kitchen
Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Heimatfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Hamburg
- Handlung
- Bestattung, Brand, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Diebstahl, Diskothek, Einbruch, Essen und Trinken, Familie, Fernbeziehung, Feuer, Finanzamt, Freiheitsentzug, Freundschaft, Gentrifizierung, Grieche, Immobilien, Immobilienmakler, Kneipe, Koch, Kochen, Musikliebhaber, Poker, Restaurant, Restaurantbesitzer, Soulmusik, Spielsucht, Teures Restaurant
- Stimmung
- Gutgelaunt, Sexy, Witzig
Fans dieses Films mögen auch
Auf der anderen Seite
DE/TR 2007
Im Juli
DE 2000
Gegen die Wand
DE 2004
Solino
DE 2002
Lammbock - Alles in Handarbeit
DE 2001
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Soul Kitchen
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Soul Kitchen
- Soul Kitchen: critic.de






















Kritiken (13) — Film: Soul Kitchen
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] "Soul Kitchen" zieht uns in ein unscheinbares, aber ebenso ehrliches Restaurant, mitten in der industriellen Mittelschicht von Hamburg. Hier liegt Teppichboden in der Küche und von einer Dunstabzugshaube hat Zinos noch nie ein Wort gehört. Alte Bekannte wollen ihn vertreiben, sein krimineller Bruder sorgt immer wieder für Probleme, sein Rücken schmerzt wegen des Bandscheibenvorfalls extrem und seine Freundin verzieht sich nach China. Zwischen diesen ganzen Problemen, den Höhen und den Tiefen, inszeniert Akin einen Film über das Leben, den Zufall und die eigenen Pläne, die immer wieder durchkreuzt werden und kann dabei die waschechte Atmosphäre Hamburgs in jedem Moment einfangen. Mit authentischer Energie, entspannender Lockerheit und schrulligem Charme, ist Akin mit Leib und Seele dabei und lässt den Zuschauer das Herz seiner Inszenierung immer schlagen hören. Das Drehbuch ist zwar ab und an löchrig, klischeehaft, überladen und zuweilen auch unglaubwürdig, so das gewisse Handlungen etwas aus dem Rahmen tanzen, aber "Soul Kitchen" ist einfach ein wunderbarer Heimatfilm und gleichzeitig ein Feel-Good-Movie der liebenswürdigsten und sympathischsten Sorte. [...]
Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenSehr solides Kino aus Deutschland, die Tragikkomödie besticht vor allem durch seine hervorragenden Schauspieler, die mit viel Spaß ihre Rollen umsetzen. Aus diesem Grund ziehen auch die komischen Elemente, die bei genauerer Betrachtung zwischen skurril und Mainstream schwanken. Trotzdem: Der Film macht großen Spaß und zieht einen in seinen Flow....
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenGegen die Wand gefahren wird auch in Fatih Akins zwölftem Film. Diesmal ist es aber ein Restaurant anstelle des Autos. Akins Heimatfilm der schmuddeligen Art lebt von der intimen Atmosphäre, von seinen Schauplätzen zwischen verkommenen Fabrikhallen und Speicherstadt. Er zeigt das Zuhause als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schützen gilt. Aber erst die Glanzleistung der Soul und Sirtaki tanzenden Filmbrüder Bousdouko und Bleibtreu macht diese 100 Minuten zum wahren Seelenschmeichler.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
evants.com: eventsandtrends.com
Kommentar löschenFatih Akin liefert mit "Soul Kitchen" eine Komödie ab, die vor allem von den Charakteren und ihren Schauspielern lebt. Den chaotischen Zinos alias Adam Bousdoukos schließt man gleich ins Herz, und Moritz Bleibtreu liefert wie gewohnt eine erstklassige Leistung ab. Auch die weiteren Rollen sind stark besetzt. Zudem gibt es Gastauftritte von bekannten Gesichtern wie Udo Kier und Jan Fedder. Das Drehbuch hält dank skurriler Situationen und Typen viele Lacher und Schmunzler bereit. Dass das Ende der Komödie vorhersehbar ist, kann dank des positiven Gesamteindrucks vernachlässigt werden. "Soul Kitchen" ist eine gelungene Komödie aus Deutschland, die nicht nur im Norden der Republik Fans gewinnen dürfte.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDie Story ist derbe zurechtkonstruiert und wirkt stellenweise auch etwas überladen mit ihren Nebenhandlungen und den skurrilen Figuren, die oft wie gut abgehangene Klischee-Kauze wirken.
Das der Film dennoch eine ganze Menge Spaß macht, liegt an der schieren Energie und Spielfreude des Ensembles, das die Unwahrscheinlichkeiten und Holperigkeiten der Geschichte fast vergessen macht. Das ist spassiges, gesundes Mainstream-Kino, das es hierzulande noch zu selten gibt und dem gerade deswegen Erfolg zu wünschen ist.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Roman Schreiber: ray Roman Schreiber: ray
Kommentar löschenFührt man sich Fatih Akins gemessen inszeniertes Drama Auf der anderen Seite (2007) vor Augen, überrascht der wackelige, mitunter auch flapsige Stil von Soul Kitchen. Eher als an einen „frechen, schmutzigen Heimatfilm“ (Producer’s Note) fühlt man sich an die Kungfu-Komödie Kebab Connection (2005) erinnert, für die Akin das Drehbuch schrieb und die ebenfalls in Hamburg spielt — wenngleich deutlich temporeicher.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenEin Heimatfilm der anderen Art: Die Welt ist bei weitem nicht mehr so heil und das Dorf ein Restaurant, der Regisseur heißt Fatih Akin und vor der Kamera versammelt er seine Lieblingsschauspieler aus seinen bisherigen Filmen - Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel. Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und Loyalität - und um den Kampf für die Heimat als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schützen gilt. Ein Film mit Soul. Genau das...
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenDer Film entwickelt sich ja zu einem richtigen Kassenhit. Schon 1 Woche im Kino und immer noch sind die Säale proppenvoll. Ich habe ihn jetzt auch gesehen, doch es bleibt viel Lärm um nichts. Das Akin die Komödie schwierig findet, merkt man. Trotz sicherer 08/15-Dramaturgie quält sich der Film die Witze aus dem Leib und macht selbst vor der Klamotte nicht halt. Auf der anderen Seite schafft Akin auch hier wieder das, wofür ich ihn bewundere. Seine Schauspieler wirken nicht wie Schauspieler. Sie gliedern sich perfekt ins Millieu ein, sogar Bleibtreu und Möhring. Hauptakteur von Soul Kitchen is die Musik. Die ist hervorragend ausgesucht und trägt enorm zur ohnehin vorhandenen Wohlfühl-Atmossphäre bei. Dieser Film macht Spaß, keine Frage, doch das wird nicht verhindern, dass ich ihn vielleicht morgen schon vergessen habe.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Soul Kitchen lebt von seiner Atmosphäre, den Darstellern und seinem Witz. Ein „Heimatfilm“ über Hamburg und seine vielleicht nicht ganz so schönen Ecken, die von der Modernisierung bedroht werden, und ganz nebenbei noch ein Film über die Liebe (dieser Teil ist aber eher der wenige gute Teil). Ein Film, der zwar definitiv aus Deutschland kommt, aber nicht mehr so steif ist, wie deutsche Komödien es vielleicht mal waren.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEine prima Komödie, die aber nicht nachhaltig wirkt. (Mehr im Podcast)
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Maurice Lahde: critic.de
Kommentar löschenNachdem der Film seine Karten verteilt hat, beginnt er sich mehr und mehr in ein Ausspielen von Gags zu verwandeln, das immer lauter und flacher wird. Dass die Darstellerriege als eine „Best-of-Sammlung“ früherer Filme beworben wird, spiegelt die Attitüde von Soul Kitchen recht genau, der auch damit kokettiert, eine große Party der Fatih-Akin-Clique zu sein. In deren Lärm gehen die interessanteren Aspekte nach und nach unter.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenLeicht und flüssig inszeniert, mit guten Darstellern und witziger Geschichte ... aber für Nachhaltigkeit fehlt es an Tiefe. Die war wohl gar nicht vorgesehen. Nach Auf der anderen Seite musste einfach ein leichterer Stoff her, der fast etwas klamottig ist, aber nicht ins Klischee verfällt. Hamburger werden übrigens ihre wahre Freude haben.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenUm einen Brückenschlag zwischen den Kulturen geht es eigentlich in jedem Akin-Film. Die Dokumentation, mit der er in Istanbul der Kultur seiner Vorfahren nachspürte, hieß ja sogar "Crossing the Bridge". Und auch die Art, wie hier ständig "La Paloma", das dickste aller Hamburg-Klischees, angestimmt wird, mal auf E-Gitarre, mal auf Mundharmonika, mal als Rebetiko, zeigt, wie sehr das Heimatgefühl hier transformiert und mäandert. Dabei wächst Akins Film weit über Hamburg-Wilhelmsburg hinaus. Wird hier doch nachgespielt, was neudeutsch als Gentrifizierung bezeichnet und in vielen Städten zu beobachten ist: die Umstrukturierung ganzer Stadtviertel.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (135) — Film: Soul Kitchen
headmusic Sat, 06 Apr 2013 18:53:52 -0000
Kommentar löschenFatih Akin beweist, dass er auch humorvolle Stoffe umsetzen kann und nicht nur Drama beherrscht. Tolles Drehbuch und super Musik. Und endlich gibt es mal wieder den fantastischen Birol Ünel auf grosser Leinwand zu sehen!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
barneyhase Sat, 12 Jan 2013 16:31:12 -0000
Kommentar löschenSchade, hätte ein toller Film werden können...
Fängt vielversprechend an, flacht allerdings ab der Hälfte schnell ab und mutiert gegen Ende zum typisch deutschen Flachwitz-Klamauk-Film der jegliche inhaltliche Tiefe über Bord wirft.
Das beste am Film ist der Trailer, der Rest Zeitverschwendung.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
KonTaicho Fri, 11 Jan 2013 18:48:13 -0000
Kommentar löschen"Soul Kitchen" - Rare Exports aus dem Heimatland.
Zwischen Alkoholikern und Pleitegeiern, Häfen und Eckkneipen, befindet es sich: Das Soul Kitchen. Ein geräumiges Restaurant mit Billigkneipen-Flair, geführt von einem schrulligen griechischen Koch und geworfen von seinem ebenso schrulligen Personal, der Uma Thurman ähnlichen Kellnerin und einem rockenden Barkeeper. Ein echter hambursch' Seebär schraubt nebenan an seiner Jolle und ist mehr Stammkunde als zuverlässiger Mieter.
Alles läuft seinen gewohnten Gang, bis nacheinander drei ziemlich schräge Vögel die Leinwand betreten. Da ist zum einen ein saufender, messerwerfender Sternekoch, der sein Ziel noch nicht erreicht hat, ein altbekannter Immobilien-Hai, der alle Hebel in Bewegung setzt, sich das Restaurant unter den Nagel zu reißen, und der spielsüchtige, mal mehr-mal weniger inhaftierte Bruder alias Moritz Bleibtreu.
Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf, über Bandscheibenvorfälle, Mischpultdiebstähle, Knochenbrecher in der Schule ihrer Väter..und derer Väter...und derer Väter...und derer Väter..und.. ihr wisst schon.
"Soul Kitchen" - ist schlichtweg toll. Denn er lässt die Hoffnung aufkommen, dass Deutschland filmisch vielleicht doch noch etwas zu bieten hat. Hier wurde ein erster Schritt getan, ausgestattet mit einem klasse Plot, absolut liebeswerten Darstellern und einem abwechslungsreichen Score deutscher Künstler.
Das dürfte und sollte man gesehen haben!
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
VisitorQ Fri, 11 Jan 2013 20:10:06 -0000
Antwort löschen♥ Hamburg & Fatih Akin ♥
KonTaicho Fri, 11 Jan 2013 21:49:36 -0000
Antwort löschenHamburg werde ich in der Woche nach Pfingsten besuchen für eine Woche und mir unter anderem den König der Löwen zu Gemüte führen :3
Alle 4 Antworten zeigen
VisitorQ Fri, 11 Jan 2013 22:05:53 -0000
Antwort löschenjajajajaaaaaaaaaaaaa Haaaaaaaaaaaaaamburg.
KonTaicho Fri, 11 Jan 2013 22:19:44 -0000
Antwort löschenomnomnomnomnom :P
Dady Wed, 09 Jan 2013 14:08:35 -0000
Kommentar löschenWat eine Seltenheit...es gibt doch noch gute deutsche Filme. Regisseur Fatih Akin hat es geschafft mit einer coolen Story, guten Darstellern und fetziger Mucke in einen richtig guten Film abzuliefern. Bei Soul Kitchen sieht man auch mal eine andere Seite von Hamburg in der es nicht nur um die Alster und die Mönckebergstraße geht. Man sieht auch mal die raue und auch ein wenig dreckige Seite dieser schönen Stadt. Einige gute Gags und ne Menge cooler Typen gibt es auch so das man auch mal gut abfeiern kann!!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
keko24 Sat, 22 Dec 2012 20:53:24 -0000
Kommentar löschenGenialer Film! Geniale Musik! Einfach nur super gemacht ein lob hier an fatih akin für die glanzleistung! Super Film!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
MrGold Fri, 14 Dec 2012 15:09:59 -0000
Kommentar löschenHatte mehr erwartet. Ganz nett anzusehen, aber wirklich viel zu platte, mega-vorhersehbare Handlung mit klischeebeladenen Charakteren.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Christopher77 Tue, 20 Nov 2012 22:24:13 -0000
Kommentar löschenObwohl ich deutschen Filmen meist, bis auf mein paar Ausnahmen, wenig abgewinnen kann, macht Soul Kitchen vieles richtig. Sympathisch, authentische Schauspieler, gelungene Abwechslung zwischen ernsthafter und humoristischer Atmosphäre und man weiß nie so recht was als nächstes passiert.
Das ist aber auch ein kleines Manko des Filmes, da er aufgrund der schnellen Handlungssprünge zum Ende hin deutlich abflacht und der Film an Tiefe verliert.
Eins, zwei sehr überzogene Szenen brachten mich dazu, mit dem Kopf zu schütteln und mich nachdenkend fragend: "War das jetzt nötig? Er war doch bis auf die Szene eben sehr sehr gut..typisch deutscher Film"
Aufgrund dessen erreicht Soul Kitchen auch keine Spitzenbewertung.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
ArcheMaxim Tue, 13 Nov 2012 14:17:15 -0000
Kommentar löschenLeichte Kost für Liebhaber des Klishébe-bestückten (deutschen) Kinos. Ich war trotzdem postiv überascht, da ich echt schlimmeres erwartet habe. Natürlich sehr voraussehbar, sowohl der plot als auch die meisten jokes, trotzdem streckenweise halbwegs angenehm.
Trotzdem auf gewisse Art und Weise sehenswert... wegen des Soundtracks!
Sind überaschend gute Songs dabei, Klassiker und eher unbekannte Songs aus der Szene, die man trotz des Namens nicht in der Filmecke erwarett hätte.
Leichte Soul-Kost halt...
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
worstcase Wed, 24 Oct 2012 09:47:27 -0000
Kommentar löschenSchade daß ein eigentlich fähiger Regisseur mit so vielen platten Klischees arbeiten muß. Weniger wäre mehr gewesen, so ist das nur ein klassisches deutsches Filgemurkse. Kommt aber bestimmt in der "Szene" vollgut an, ey!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
Drumhead92 Mon, 22 Oct 2012 22:45:31 -0000
Kommentar löschen"Nicht bewegen!!"
"Ich kann mich nicht bewegen! Ich hab Bandscheibe!"
Großartiger deutscher Film!! Mit tollen Schauspielern und einem sehr coolen Soundtrack. :D
(Und zudem Film Nr.900)
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
A-Wax Thu, 11 Oct 2012 06:56:41 -0000
Kommentar löschenSchnörkellose "Dramakomödie" mit ganz viel Hamburger Flair bzw. Feeling.
Es scheint hier ja einige Leute zu geben, die Fatih Akin's Hommage an Hamburg überzogen, schlecht gespielt oder sonst was finden. Klar, dieser Film ist sicherlich (wie alle Filme) Geschmackssache. Wer aber die Wärme, die nicht überzogene aber sehr deutliche Skurillität und dieses nicht in Worte zu fassende Feeling, das einem bei solchen Filmen beschleicht, nicht spüren kann, dem fehlt wohl ein wenig Sinn für richtig gut gemachte und vor allem moderne deutsche Filme.
"Soul Kitchen" ist im besten Sinne des Wortes ein Feelgood-Movie, die Story ist konstruiert (freundlich formuliert) und natürlich wenig realistisch. Aber zur Hölle, muss es denn immer bierernst zugehen? Muss jede Story bis ins letzte logisch und realitätsnah sein? NEIN, ganz bestimmt nicht. Nicht wenn man bei einem Film zu jeder Sekunde das Gefühl hat, dass die Schauspieler richtig Bock auf den Film hatten. Nicht wenn man Moritz Bleibtreu in einer seiner besseren Rollen sieht. Nicht wenn dieses Gefühl von Heimat und Liebe zu einer Stadt, einem Lebensstil so wunderbar unkompliziert eingefangen wird wie bei "Soul Kitchen". Und ganz bestimmt muss es nicht sein, wenn man über gut 100 Minuten so perfekt unterhalten wird wie in diesem Film.
bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
jollyroger Thu, 11 Oct 2012 10:19:44 -0000
Antwort löschen"dem fehlt wohl ein wenig Sinn für richtig gut gemachte und vor allem moderne deutsche Filme."
Naja, man muß ja nicht gleich die "Alle die den Film nicht mögen haben keinen Geschmack Keule" auspacken - das muss echt nicht sein.
Ich fand Soul Kitchen aus etlichen Gründen heraus zum Kotzen, die dir halt nicht übel aufgestoßen sind, so what.
Genausogut könnte ich jetzt den Schuh umdrehen und dir schlechten Geschmack vorwerfen *weil* du den Film gut fandest, aber das wird ja albern irgendwann..:)
A-Wax Thu, 11 Oct 2012 11:35:14 -0000
Antwort löschenBrrr, jetzt mal langsam mit den jungen Pferden. Ich hab doch gerade gesagt, dass natürlich dieser Film (auch) Geschmackssache ist und ihn sicherlich nicht jeder gut finden kann und muss. Ich habe von dem "Sinn für gut gemachte und moderne deutsche Filme" gesprochen, das heißt im Umkehrschluss nicht sofort, dass jemand der diesen Sinn nicht hat, gleich überhaupt keinen guten Filmgeschmack hat.
Außerdem habe ich selbst Gründe aufgezählt warum manche den Film nicht grandios finden müssen (Story, Realität, skurille Figuren, usw.). Allerdings wiegen halt andere Faktoren diese Kritikpunkte mehr als auf, zumindest nach meiner Meinung.
Deswegen, nicht alles auf die Goldwaage legen, manchmal überspitze ich gerne, aber wenn ich jemanden nen Filmgeschmack absprechen würde, dann müsste er oder sie sich schon über die "Sopranos" auslassen. Da kann ich dann wirklich eklig werden ;-).
In diesem Sinne, nichts für ungut.
jollyroger Thu, 11 Oct 2012 12:20:08 -0000
Antwort löschenGut, wer "Sopranos" nicht mag ist ein schlechter Mensch, DA sind wir völlig auf einer Linie..:)
Adrian_Veidt Tue, 27 Nov 2012 19:45:20 -0000
Antwort löschenIst in dem Film in irgendeiner Form Hip-Hop enthalten. Also in Gestik, Sprache oder als Teil der Filmmusik? Wenn ja, ist der Film nichts für mich. Kann dieses Digger, ey yo, nicht ab.
Alle 6 Antworten zeigen
A-Wax Tue, 27 Nov 2012 23:01:32 -0000
Antwort löschenDa ich HipHop über alles liebe, hast du dich gerade richtig beliebt bei mir gemacht ;-).
Mal ernsthaft, HipHop kommt nicht wirklich vor und auch sonst ist die Musik eher im Hintergrund. Und dein "Ey Digger, yo" musst du auch nicht fürchten. Also kann ich den Film durchaus empfehlen.
Adrian_Veidt Thu, 29 Nov 2012 18:36:51 -0000
Antwort löschenIch war wohl nicht sehr gut gelaunt gestern. Danke
Sheeeeep Thu, 27 Sep 2012 17:05:44 -0000
Kommentar löschenErfrischende und humorvoll überspitzte Komödie aus heimischen Gefilden. Mit einer perfekten Mischung aus unbekannten Gesichtern und Größen des deutschen Films wurde hier ein abwechslungsreiches Stück Zelluloid erschaffen. Dem Flair der Soul Kitchen kann man sich schwerlich entziehen, hat das heruntergekommene Restaurant doch seinen eigenen Charme. Mit einem hervorragenden Soundtrack unterlegt ist 90 Minuten Dauergrinsen garantiert.
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Frankenchrist Wed, 26 Sep 2012 05:52:45 -0000
Kommentar löschenDas ist er also, die Hoffnung des deutschen Films, das Wunderkind Fatih Akin? Es war mein erster Film von ihm, und ich bin mir noch nicht sicher, ob gleichzeitig mein letzter. Man darf einem Proll zusehen, wie er versucht, sich mit proletenhaften Methoden eine Gaststätte aufzubauen. Dabei funken ihm allerlei andere Prolls, Assis und körperliche Behinderungen dazwischen, bis er am Ende - Spoiler - : in einer bemerkenswerten gerichtlichen Zwangsversteigerung, sein Gut zurückersteigern kann, die an Absurdität kaum zu überbieten ist. - Spoiler aus - Die Schauspielleistungen, falls man so sagen darf, sind schon allerhand: die Hauptfigur, die den Eindruck erweckt, im wahren Leben schon ein Proll zu sein, versucht so verbissen, noch prolliger aufzutreten, dass der ganze authentische Proleten-Eindruck verfälscht wird. Und sein Kauderwelsch macht in der Tat Untertitel notwendig. Der Film mieft. Zur Hälfte riecht oder besser stinkt er nach ranzigem Fett, schalem Bier und Zigarettenrauch, und dann der Rauch vom Wohnungsbrand. Hätte man nicht einfach den Wasserhahn über der Spüle betätigen können? Und davor dieser Einbruch! Und nun weiß ich, dass man sich schon nach einem florierenden Abend eine Edelstahlküche leisten kann. Scheinbar. Ein Heimatfilm aus Hamburg soll es sein? Für mich scheint es sich eher um eine unausgegorene Migranten-Dramödie zu handeln.
Der Einzige, der einen Hauch von Hamburg verströmt, ist, in zwei knappen Auftritten, Jan Fedder. Mein letzter Besuch in Hamburg war zwar teurer aber schöner. Der Film wirkt wie Stückwerk (vor allem gegen Ende), als hätte der Regisseur in seinem Drehbuch noch weitere Szenen stehen gehabt, die er dann einfach mangels Lust oder Finanzmittel nicht mehr abgedreht hat. Und dieser Streifen lief tatsächlich im Kino? Wohl nur in und um Hamburg? Als TV-Film akzeptabel. Die 4 Punkte sind schon gnädig. Und ich will nicht alles verreißen: Die Musikauswahl gefiel mir. Ebenso des Helden Freundin (Pheline Roggan).
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
jollyroger Fri, 01 Mar 2013 11:08:22 -0000
Antwort löschenSoul Kitchen ist mit großem, großem Abstand sein schlechtester Film. "Gegen die Wand" oder "Auf der anderen Seite" könnte dir bedeutend besser gefallen.
Frankenchrist Fri, 01 Mar 2013 21:20:22 -0000
Antwort löschenBesten Dank für deine Tipps, werde sie mir merken. Du scheinst zu wissen, wovon du sprichst. Wie ich gesehen habe, war Soul Kitchen für dich sogar noch schrecklicher. Das macht mir Hoffnung auf einen "gescheiten" Akin.
WZRDOnTheMoon Thu, 20 Sep 2012 16:47:48 -0000
Kommentar löschenEiner der wenigen deutschen Filme die ich eigentlich ganz cool finde. Bleibtreu macht meistens sehr gute Arbeit, auch hier. Gut, die Story macht ab und zu was sie will bzw. kommt mir nicht ganz koscha vor, dennoch habe ich mich für einen deutschen Film überraschend gut unterhalten gefühlt!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Filmkenner77 Sat, 15 Sep 2012 08:58:16 -0000
Kommentar löschen"Soul Kitchen" ist ein Film mit einem gewissen Flair. Er verströmt eine Stimmung, die durchaus als authentisch zu bezeichnen ist. Hätte Fatih Akin sich ausschließlich hierauf verlassen, manches unglaubwürdige Storyelement weggelassen und vielleicht der Figur des Birol Ünel als "Gourmet-Koch" Shayn Weiss mehr Platz eingeräumt, wäre der Film möglicherweise um einiges besser geworden. Manche Szenen stehen in deutlichem Kontrast zum Rest der Geschichte. Slapstickartig anmutende Sequenzen wirken wie eine Anbiederung an eine bestimmte Zielgruppe, deren Erwartungen an eine Komödie es zu befriedigen gilt. Dabei hat der großartige Geschichtenerzähler Akin solche Kompromisse doch eigentlich gar nicht nötig. Akin kanns besser, was er schon bewiesen hat.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
filmschauer Tue, 11 Sep 2012 17:03:04 -0000
Kommentar löschenGute Komödien aus deutschem Lande sind bekanntlich rar gesät, obwohl gar nicht mal wenige produziert werden. Aus diesem Wust an Filmen sticht ein illustrer Kandidat wie "Soul Kitchen" schon mal schnell heraus. Nicht nur, weil mit Fatih Akin ein sehr interessanter und für dieses Metier eigentlich ungewöhnlicher Name auf dem Posten des Regisseurs zu finden ist, sondern ebenso aufgrund der ungewöhnlichen Grundidee, das Geschehen zumeist rund um einer zum Restaurant ummodellierten Fabrikhalle in Hamburg stattfinden zu lassen. Einen gewissen Charme kann man diesem Anwesen per se nicht absprechen, wozu auch die schrägen Figuren beitragen, die dieses Gebäude schließlich zum Leben erwecken. Diese sind vom Charaktertypus her teilweise so herrlich überzeichnet, dass manche Pointe quasi auf dem Servierteller präsentiert wird, andererseits aber noch bodenständig genug, um deren einzelnen Entwicklungen und Probleme dementsprechend ernst nehmen zu können. Die Riege an Schauspielern ist hier bis in die kleinen Nebenrollen passend besetzt, allen voran Akins Co-Autor Adam Bousdoukos, der sehr engagiert und glaubwürdig diesen verzweifelten und naiven Restaurantbetreiber verkörpert. Auch die bekannten Namen wie Moritz Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring oder Birol Ünel dürfen sich richtiggehend austoben in ihren Rollen. Die Fallhöhe mancher Figuren mag im Verlauf dieser Geschichte vielleicht etwas zu absehbar sein, doch darüber lässt sich hinwegsehen, da man als Zuschauer immer mit einem wohligen Gefühl dabei ist, wofür zu einem großen Teil die angenehm ruhige und stimmige Kameraarbeit und der hörenswerte Soundtrack sorgen. Als Komödie ganz bestimmt nicht perfekt, weil die Geschichte nicht durchgehend überzeugen kann, aber durch viele starke Einzelmomente doch liebenswert und spaßig genug, dass man dieses "Soul Kitchen" in Zukunft vielleicht nochmal besuchen könnte. Für dieses Urteil muss man dann nicht einmal eingefleischter Hamburger sein.
bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Le Samourai Tue, 11 Sep 2012 17:14:22 -0000
Antwort löschenVorgestern geschaut, genauso empfunden! Endlich mal wieder ne brauchbare deutsche Komödie, die sogar GUTE Slapstick-Momente hat!
filmschauer Tue, 11 Sep 2012 17:54:13 -0000
Antwort löschenStimmt, bei einigen dieser Szenen musste ich schon sehr lachen. :)
Alle 4 Antworten zeigen
N. Hornblower Wed, 12 Sep 2012 08:59:14 -0000
Antwort löschen"Du hast das Finanzamt gefickt." :D
Le Samourai Wed, 12 Sep 2012 09:22:48 -0000
Antwort löschenperfekt! :)
Li Ro Fri, 07 Sep 2012 10:56:50 -0000
Kommentar löschenOHNE UNTERTITEL? - DAS GEHT GAR NICHT!!!
bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Ripley1 Fri, 07 Sep 2012 13:38:10 -0000
Antwort löschenWozu Untertitel?
Li Ro Fri, 07 Sep 2012 17:58:55 -0000
Antwort löschenfür Gehörlose und Schwerhörige
ell Tue, 04 Sep 2012 21:37:48 -0000
Kommentar löschenGenialer Soundtrack!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
bonjovi84 Tue, 04 Sep 2012 21:20:02 -0000
Kommentar löschenTop: Regisseur, Schauspielerwahl, schauspielerische Leistung
Flop: teilweise unglaubwürdige Storie, die zeitweise leicht öde vor sich herdümpelt
Fazit: Im großen und ganzen dennoch gute Unterhaltung
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
nithical Mon, 03 Sep 2012 19:56:07 -0000
Kommentar löschenWieder einmal beweist Fatih Akin, dass er zur Zeit der beste deutsche Regisseur ist. Was für ein lockerer, lustiger, sympatischer und stimmiger Film.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten