Space Battleship Yamato

Space Battleship Yamato (2010),
Laufzeit 134 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Drama, Actionfilm, Abenteuerfilm

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von Takashi Yamazaki, mit Hiroyuki Ikeuchi und Takuya Kimura

Seit Jahren schon tobt der Krieg gegen die außerirdischen Gamilon und fordert hohe Verluste. Die Erdatmosphäre ist nach Meteor-Bombardements radioaktiv verseucht, die wenigen Überlebenden vegetieren in unterirdischen Bunker-Städten vor sich hin. Das Ende der Menschheit steht kurz bevor, als unerwartet eine Nachricht der Iscandarier die Erde erreicht. Die Erzfeinde der Gamilon verfügen über die nötige Technologie, um unseren Planeten wieder bewohnbar zu machen! Das letzte übrig gebliebene Kampfschiff Yamato macht sich auf den gefährlichen Weg nach Iscandar. Wird sich die Yamato gegen die übermächtige Gamilon-Flotte behaupten können und ihr Ziel erreichen?


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Space Battleship Yamato

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Neroghost

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Bewertung6.5Ganz gut

Ehrlich gesagt, kann ich die anderen Kommentare nicht verstehen. Das ist ein japanischer Film mit japanischen Schauspielern, die soweit ich sagen kann nahe der Originalserie spielen. Aufopferungsvolle Selbstmorde sind da ein Teil der Militärtradition. Den Film an sich fand ich ganz gut. Die Effekte waren klasse, nur die Dialoge sind halt typisch asiatisch etwas zu lang und melodramatisch ausgefallen. Ansonsten eine Empfehlung an alles Fans des Genres.

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Brennegan

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Bewertung3.0Schwach

Space Battleship Yamato ist wirklich ein Film, den man sich sparen sollte. Dass die schauspielerischen Leistungen mies sind, ist nicht schwer zu erkennen. Dass der Regisseur nicht eine Sekunde den Eindruck vermitteln kann, dass es sich nicht um ein Kammerspiel mit wenigen (wie eben schon erwähnt) halbgaren Darstellern handelt, ist traurig. Die Effekte sind für diese scheinbar recht günstige Produktion okay, aber es wurde schon mit weniger mehr vollbracht.
Dass dann am Ende der Untergang der Yamato als ehrenhafte Tat hingestellt wird, zeugt schon von einen großen Stück Wirklichkeitsferne. Denn immerhin wurde dieses Schiff bewusst in den Untergang geschickt, mitsamt den darauf befindlichen Leuten, als jegliche Aussicht auf Erfolg schon längst vergangen war. Daran gibt es nichts Ehrenhaftes zu entdecken ...

Kurzum, Space Battleship Yamato ist ein belangloser Film, dessen Filmplakat weit mehr verspricht, als er zu halten im Stande ist. Und das Ende setzt dem Film die Krone auf ...

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Brennegan

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P.S.: Steel-Case eignet sich gut, um unliebsame Personen damit zu erschlagen ... nur falls der Film nicht so ganz toll sein sollte ;)


horro

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schau mir Filme eigentlich meist alleine an (mehrheitlich aufgrund schlechter Erfahrungen ;) ... aber danke für den Tipp!


Sozionaut

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Bewertung3.5Schwach

U-Boot im Weltall kämpft gegen Alienkollektiv, die die Erde mit radiokativen Steinen bewerfen. Bis auf wenige Momente unterdurchschnittlich.

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Sozionaut

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so eine saftige...?


cinemaalf

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kann man auch noch salzen :))


Klopper

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Bewertung4.5Uninteressant

Was würdest DU tun, wenn Aliens im Jahr 2199 die Welt radioaktiv kontaminieren und die Menschheit unter die Erde zwingen? Ein Schlachtschiff aus dem zweiten Weltkrieg ausbuddeln, mit Warp-Antrieb und Super-Strahlenkanone ausstatten und in den Kampf ziehen?
Natürlich nicht.
Aber in ferner Zukunft besteht die Menschheit scheinbar nur noch aus Japanern. Und da die bekanntlich etwas seltsam sind, machen die genau das. So schwingt sich das 1945 versenkte und schon davor ziemlich nutzlose Schlachtschiff Yamato ins unendliche All empor. An Bord eine wackere Crew furchtloser Krieger, die sich alle irgendwie schon aus vorangegangen ähnlichen Aktionen kennen, und nach der Rettung für den einst blauen Planeten suchen, der mittlerweile eher ocker gefärbt ist.

"Space Battleship Yamato" war eine prähistorische Anime-Serie, die trotz scheinbarer Romantisierung von WW2-Relikten stilprägend für viele nachfolgende Space Operas wurde und stark verstümmelt unter dem Namen "Star Blazers" den Anime auch außerhalb Japans populär machte. 45 Jahre nach Erstausstrahlung erfuhr die Serie ein Realfim-Remake. Und das hat es - im Gegensatz zur Originalserie - mittlerweile auch in die deutschen Heimkinos geschafft.

So weit ich das beurteilen kann, stellt der Realfilm eine Zusammenfassung der ersten Staffel der Serie dar. Aber keine Angst, es gibt keine Cliffhanger und Fortsetzungen sind nicht in Sicht. Stattdessen geht es wie schon beschrieben los. Die Yamato zuckelt durchs All und wird gelegentlich von bösen Außerirdischen angegriffen, gegen die es grundsätzlich sehr eng wird. Aber dann kommt wieder irgendwer auf die Idee, den tollen Wave-Beam zu benutzen, die Superwaffe, die alle Probleme immer umgehend löst. Ja, so ein Wave-Beam ist schon toll und der zweite Weltkrieg wäre sicherlich anders verlaufen, wenn die Yamato schon damals mit so etwas tollem ausgerüstet gewesen wäre, war sie zum Glück aber nicht. Neben dem Wave-Beam spielt der Warp-Antrieb immer eine große Rolle, was Trekkies bekannt vorkommen dürfte. Und dann gibt es ja noch eine aufopferungsvolle Crew, so dermaßen aufopferungsvoll, dass sie sich an jeder Stelle aufopfern wollen, ja förmlich darum betteln, sich endlich aufopfern zu dürfen! Ständig bittet jemand darum, zum Wohle aller sterben zu dürfen. Bei jeder kleinen Verletzung folgt eine lange, mit dramatischer Musik unterlegte "Lass mich zurück!"-Sequenz. Und ziemlich oft wird dann auch kompromisslos zurückgelassen, denn den Japanern ist das nicht fremd. Ehre ist heilig, Harakiri und Kamikaze hoch angesehen.Selbst die Klofrau der Yamato würde sich wohl ehrenhaft das Leben nehmen, wenn sie beim Putzen versagt. Irgendwie wollen alle ganz dringend sterben.
So nimmt die Anzahl der Besatzungsmitglieder im Laufe der Reise dramatisch ab, während der Kampf parallel dazu immer ehrenhafter wird. Bei so viel angestauter Ehre kann der Feind natürlich nicht mithalten und muss nach 130 Minuten aufgeben.
In dieser ziemlich langen Zeit merkt man dem Film schon an, dass er auf einer Serie beruht, denn die Abenteuer der Yamato wirken episodisch und halt wie ein Best-of. Neue Ideen gibt es im Film keine. Alles erinnert ziemlich oft an Star Trek, halt mit einem gehörigen Schuss japanischer Kultur und Weltkriegsromantik. Freuen darf man sich immerhin auf actiongeladene Kämpfe, bei denen mehr Laserfeuer durchs All fegt, als in R-Type oder Galaga. Die Gefechte sind ziemlich spektakulär, die CGIs meistens gut, wenn auch mit Aussetzern.

"Space Battleship Yamato" ist schon ziemlich speziell. Als Sci-Fi-Film gibt er nicht viel her, für Action-Fans sind die Pausen zwischen den Gefechten zu lang. Und dann ist da ja noch die Überdosis Drama und Ehre, die sich durch den sehr langen Film zieht. Anime-Freunde können mal reinschauen, Japanophile sowieso. Ich hatte zumindest viel zu lachen, denn all die aufopferungsvollen Tode werden mit zunehmender Häufigkeit doch unfreiwillig komisch...

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Ezra

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Klasse geschrieben :)


naufrago

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super Kommentar!


Geggi

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe den Film im Flieger auf Japanisch mit englischen Untertiteln gesehen. Insgesamt hat mich der Film wenig überzeugt. Die Handlung "geht so" und ist in vielen Teilen an Raumschiff Enterprise angelehnt: die Crew bricht mit Warp-Antrieb auf in die unendlichen Weiten des Weltalls und in bislang unbekannte Gebiete um die Menschheit vor dem Aussterben zu retten. Dazu kommt noch ein Schuß japanische Kamikaze-Moral (wir opfern uns für unser Vaterland) und Bezug zur japanischen Geschichte: die Yamato, das letzte einsatzfähig Großkampfschiff der japanischen Flotte im WW2, wurde vermutlich in einer Art Kamikaze-Mission ausgeschickt (das Schiff hatte nur ausreichend Treibstoff für die Hinfahrt) um in einem verzweifelten Versuch den Ausgang des Krieges zu wenden. Wie die Reise des Space Battleship Yamato in diesem Film ausgeht wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

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-=dh=-

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Objektiv betrachtet, stimme ich Geggi zu.
Habe den Film selbst recht gut bewertet, da er für Sci-Fi- und CGI-Fans empfehlenswert ist. Die Charaktere, so flach und vorhersehend sie waren, fand ich auch mal sympatisch.

Wirklich ein Film für Fans des Genre.

Größten Pluspunkte für Ausstattung / Setting (Raumschiff Innen) und CGI-Effekte (Weltraumschlachten).


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