Stalingrad
Stalingrad (1993), DE/SE Laufzeit 132 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 21.01.1993
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1330 Bewertungen
22 Kommentare
Keine
von Joseph Vilsmaier, mit Jochen Nickel und Dominique Horwitz
Joseph Vilsmaiers dritte Regiearbeit spielt vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Eine deutsche Kompanie unter dem Kommando des Offiziers Hans von Witzland zieht in die brutale Schlacht um Stalingrad. Ostfront, Winter 1942. Die 6. Armee ist mit knapp 600.000 Mann in der zerbombten Stadt Stalingrad eingekesselt worden. Die Temperaturen sinken zeitweise bis auf minus 50 Grad. Für die Landser Fritz, Hans, Rollo und GeGe hat der Kampf ums nackte Überleben begonnen. Kugelhagel und Stalinorgeln sind nur ein Teil des puren Wahnsinns, die meisten verlieren den Kampf gegen Hunger und Kälte. Die Durchhalteparolen des Führers haben plötzlich keine Bedeutung mehr, denn vor ihren Augen zerbricht alles, woran sie geglaubt haben, bis nur noch ein Wunsch existiert: zu sterben!
Cast & Crew
- Genre
- Anti-Kriegsfilm, Kriegsfilm, Drama
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Wolgograd
- Handlung
- Adolf Hitler, Anführer, General, Sowjetische Truppen, Truppen
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Ernst, Hart, Verstörend
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Kommentare (22) — Film: Stalingrad
Ener Mon, 22 Apr 2013 05:50:56 -0000
Kommentar löschenHandwerklich ist das mitunter schon ziemlich mies. Der Schnitt lässt viele aufeinanderfolgende Szenen irgendwie zusammenhangslos erscheinen, gerade in den Gefechten verliert man den Überblick. Ich habe dort ständig den Eindruck, in der finalen Fassung wurden einige Dinge herausgekürzt, um Laufzeit "zu sparen". Deutlich wird das anhand der Szene, in der Sebastian Rudolph seinen Kameraden erschießt. Erst der kurze Kommentar, unter Schock und sehr ruhig, und urplötzlich wie aus der Pistole erschossen der nächste Satz vollkommen hysterisch, tonal völlig anders. Entweder es mangelte wirklich am Feinschliff im Schnittbüro, oder es fehlt Material. Ich hab keine Ahnung. Ohne diese Detail-Schwächen wäre der Film übrigens großartig, so ist er leider nur ziemlich gut! Was man aus Dokus kennt, oder auch nicht, als Spielfilm eben.
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uncut123 Tue, 26 Mar 2013 00:56:59 -0000
Kommentar löschender härteste kriegsstreifen den ich kenne...selbst beim 2ten mal komm ich auf diese brutale drecksscheisse nicht klar...was da abgeht ist für alle zu derbe
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Murphante Tue, 26 Mar 2013 06:38:19 -0000
Antwort löschenIch find ihn gut gemacht ... aber der Härteste Kriegsfilm ?
Bist noch nicht zu sehr abgebrüht was :D :P
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uncut123 Tue, 26 Mar 2013 11:11:03 -0000
Antwort löschenja ich wollt anmerken ..die härteste deutsche produktion die ich kenne...so gefällt mir meine aussage besser
Murphante Tue, 26 Mar 2013 17:03:50 -0000
Antwort löschenAaaaaahhhh ... jetzt wird auch ne ganze Granate drauß ;-)
peerless Fri, 11 Jan 2013 12:57:59 -0000
Kommentar löschenAus einem Feldpostbrief aus dem Kessel von Stalingrad, geschrieben mitte Januar 1943 von einem deutschen Soldaten:
"... Du bist mein Zeuge, dass ich mich immer gesträubt habe, weil ich Angst vor dem Osten hatte, vor dem Kriege überhaupt. Ich war nie Soldat, immer nur uniformiert. Was habe ich davon? Was haben die anderen davon, die sich nicht gesträubt haben und keine Angst hatten? Ja, was haben wir davon? Wir, die Statisterie des leibhaftigen Unsinns? Was haben wir vom Heldentod? Ich habe den Tod ein paar Dutzend Mal auf der Bühne gespielt, aber nur gespielt und Ihr saßt im Plüschsessel davor und mein Spielen vom Tode erschien euch echt und wahr. Es ist erschütternd zu erkennen, wie wenig das Spiel mit dem Tode zu tun hatte. Der Tod musste immer heroisch sein, begeisternd, mitreißend, für eine große Sache und aus Überzeugung. Und was ist es in Wirklichkeit hier? Ein Verrecken, Verhungern, Erfrieren, nichts weiter wie eine biologische Tatsache, wie Essen und Trinken. Sie fallen wie die Fliegen und keiner kümmert sich darum und begräbt sie. Ohne Arme und Beine und ohne Augen, mit zerrissenen Bäuchen liegen sie überall. Man sollte davon einen Film drehen, um den „schönsten Tod der Welt“ unmöglich zu machen. Es ist ein viehisches Sterben, das später einmal auf Sockeln aus Granit mit „sterbenden Kriegern“, die Binde um den Kopf oder den Arm, veredelt wird. Hymnen, Romane und Weihgesänge werden geschrieben und ertönen und in den Kirchen wird man Messen lesen. Ich mache das nicht mehr mit, denn ich habe keine Lust, in einem Massengrabe zu verfaulen...."
Der Film ist relativ nah an Zeitzeugenberichte angelehnt. Er dient weniger zur Unterhaltung, sondern eher dazu sich klar zu machen was damals passiert ist.
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fuerchtegott Sun, 06 Jan 2013 19:26:23 -0000
Kommentar löschenFür mich der beste Antikriegsfilm, den ich bislang gesehen habe. Vom launig-warmen Süden geht's gen Osten. Zunächst getragen vom Nimbus der Unbesiegbarkeit lernen die Landser die Kältehölle von Stalingrad kennen. Die ganze menschliche Tragödie von damals wird dem Zuschauer fassbar dargestellt, untermalt von einem passenden Soundtrack. Die schauspielerischen Leistungen haben mich überzeugt.
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Rukus Fri, 26 Oct 2012 21:30:32 -0000
Kommentar löschenStalingrad, Hitlers Vernichtungsfeldzug gegen seine eigenen Soldaten. Anhand der Protagonisten wird der Irrsinn des Krieges vor Augen geführt. Es wirkt sehr realistisch, wie die unterschiedlichen Facetten des Unmenschlichen dargestellt werden, nahezu ohne Verweise auf die Nazidiktatur selbst. Manch einer mag angewidert davon sein, dass Soldaten als Menschen präsentiert werden, aber so ist es nun einmal. Der zweite Weltkrieg war eben nicht nur Holocaust, sondern auch ein Krieg, in dem einfache Soldaten kämpften, die nicht Sieg Heil schreiend nichts als die Judenverfolgung im Sinn hatten. Stalingrad zeigt die Schrecken des Krieges abseits zahlloser Kriegsverbrechen, aber auch eben jene. Krieg ist kein simples Truppenverschieben auf einer Karte, sondern im wahrsten Sinne des Wortes ein Kampf ums Überleben. Und genau dieser Kampf wird hier besser dargestellt, als in den meisten anderen Kriegsfilmen. Kein Heldentum, keine Supersoldaten, die im Alleingang ganze Armeen in Schach halten, nur der Kampf ums nackte Überleben, den die meisten nur verlieren konnten - auf beiden Seiten.
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Lori007101 Tue, 09 Oct 2012 03:11:17 -0000
Kommentar löschenFür mich ein sehr realistischer Antikriegsfilm, der schon an die Nieren geht. Nicht nur der Kampf gegen die Russen, Hungerkeit und Winter, sondern auch das zwischen Menschliche. Sehr gut gemacht, dass allerdings der Film ab 12 Jahren ist, verstehe ich heute noch nicht!
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Agent Smith93 Fri, 17 Aug 2012 18:23:07 -0000
Kommentar löschenStalingrad ist einer der besten Antikriegsfilme die es je gegeben hat. Die Schlacht um die Stadt Stalingrad (heute Wolgograd) war ein Wendepunkt im 2. Weltkrieg. Bislang waren Hitlers Heerscharen wie eine große braune Welle über die Welt gekommen, und konnten von keinem aufgehalten werden. Doch das Glück der Deutschen wendete sich überraschend in jener Stadt nach der dieser Film benannt ist. Stalingrad. Genauso wie das Boot und der Untergang ist auch dieser Film eine deutsche Produktion. Es wundert mich immer wieder auf Neue wie genial es die Deutschen verstehen ihr dunkelstes Kapitel filmisch umzusetzen. Stalingrad zeigt schonungslos wie grauenvoll und unmenschlich der Russlandfeldzug gewesen ist. Die Anfangs sauber geleckten und hoch dekorierten deutschen Soldaten verwandeln sich schon nach kurzer Zeit in körperliche und seelische Wracks. Die Darsteller gefallen mir allesamt. Thomas Kretschmann als Leutnant von Witzland ist wie immer sympatisch. Besonders toll finde ich den lustig Aussehenden Dominique Horwitz als Obergefreiten Fritz Reiser und Johann Nickel als Unteroffizier Manfred Rohleder. Die einzige Figur die ich gar nicht leiden kann ist der äußerst grausame und menschen verachtende Hauptmann Hermann Musk. Seine Darstellung des beinahe schon krankhaft fanatischen Nationalsozialisten ist etwas zu klischeebehaftet. Die Musik in diesem Film ist sehr traurig und dennoch als äußerst schön zu bezeichnen. Wie im Grunde alle deutschen Kriegsfilme ist auch dieser hier ein echtes Drama das einen dank seiner mitreißenden Inszenierung stets mitreißt. Ich persönlich glaube, dass bis auf einige Kleinigkeiten historisch alles Korrekt ist. Dieser Film ist ein kleines Meisterwerk, dass einem ohne einen Funken Pathos zeigt wie sehr die unglücklichen deutschen und russischen Männer in diesem Krieg zwischen den beiden wahnsinnigen Machthabern Hitler und Stalin zu leiden hatten. Ehre unseren gefallenen deutschen und russischen Helden. Sie starben für ihre Länder, und dafür sollten wir ihre Aufopferungen niemals vergessen!
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hrxuuuu Sun, 11 Mar 2012 18:59:15 -0000
Kommentar löschenStalingrad gibt uns ein Einblick des früheren kalten Krieges, dennoch ist er kein Meisterwerk. Manche Dialoge sind lächerlich und tragen dahin dass man entweder lacht oder sie nicht ernst nimmt. Stalingrad hat zwar ein gewisses grad an Spannung und diversen guten Rahmenhandlungen, aber ist nicht vergleichbar mit die Kriegsfilme, die es heutzutage ins Kino schaffen.
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der Filmregiesseur Tue, 17 Jan 2012 18:58:20 -0000
Kommentar löschenFür mich einer der besten Kriegsfilme, die je gedreht wurden.
Joseph Vilsmaier erfasst Dramatik und Brutalität der Schlacht,
in einem Meiterwerk das zeigt dass die Wehrmacht keineswegs Anhänger der Naziherrschaft waren sondern bloß arme Gesellen die dazu gezwungen wurden ,für eine aussichtslose Sache zu kämpfen.
Mit anschaulichen Drehorten und einer guten unverbrauchten Besetzung enthüllt er das wahre, das brutale Gesicht des Krieges.Der Film macht deutlich das Leiden der Soldaten der 6.Armee klar:Hunger, Kälte, Verzweiflung und das Wissen, dass jeder Tag der Letzte sein könnte.
Es ist nicht bloß ein sinnloses Gemätzel wie die meisten Kriegsfilme.
Es ist ein Film , der ein Kapitel unserer Geschichte nicht in Vergessenheit geraten lässt.
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cpt. chaos Wed, 12 Oct 2011 06:18:22 -0000
Kommentar löschen"Kessel ist zum Kochen dar, bis das Fleisch gar ist."
Ausstattung und insbesondere Bild und Ton können zwar nicht unbedingt mit Hollywood-Produktionen mithalten, aber dennoch schlägt sich Vilsmaiers "Stalingrad" für einen deutschen Filmbeitrag ganz achtbar.
Die Wandlung des jungen Leutnant Hans von Witzland (gespielt von Thomas Kretschmann), der zwischenzeitig zum Minenentschärfen in ein Strafbataillon versetzt wird und letztendlich die Sinn- und Aussichtslosigkeit des Krieges erkennt, ist schon recht gelungen.
Trotz ansonsten allgemein erkennbarer schauspielerischer Defizite des Cast, wissen zudem Dominique Horwitz als "Obergefreiter Fritz Reiser" und Jochen Nickel als "Unteroffizier Manfred Rohleder" zu gefallen, ohne jedoch zu überragen.
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davethewave Wed, 07 Sep 2011 12:57:16 -0000
Kommentar löschenDie Antikiegsmoral war etwas zu offensichtlich, aber warum auch nicht, es ist eben eine starke Aussage. Ich kann nicht nachvollziehen, wie manche Zuschauer diese nicht wahrnehmen oder den Film sogar für reaktionär halten.
Meines Erachtens einer der besten Antikriegsfilme überhaupt, da im Gegensatz zu Soldat James Ryan, Enemy at the gates oder Der Längste Tag eben nicht eine Identifikation des Zuschauers mit Charakteren erfolgt, die auf der Seite des "Guten" stehen. In diesen Filmen hat das Sterben der Hauptcharaktere moralisch den Sinn für die Befreiung Europas zu stehen und vernachlässigt eklatant, dass auf der anderen Seite ebenso Menschen sterben, denen später niemand ein Denkmal setzt. Das Sterben in "Stalingrad" kann somit durch Abwesenheit jeglich moralischer Legitimation, Krieg als solchen verurteilen.
Sich dessen bewusst, ist das Schauen des Films deutlich schmerzhafter als zum Vergleich amerikanische Produktionen.
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Kreator Thu, 30 Dec 2010 18:35:17 -0000
Kommentar löschenFür deutsche Verhältnisse ein fast schon überproduzierter Streifen. Die Kriegsszenarien wirken authentisch, an manchen Stellen jedoch unglaubwürdig. Eine wirkliche Antikriegstenzend kam bei mir persönlich, trotz solider Darstellung, nicht rüber. Vielleichts liegt's an der oberflächlichen Inszenierung? Das sei jedoch mal dahingestellt. Diese Tendenz wirklich authentisch darzustellen gelingt aber den wenigsten Antikriegsdramen. Was "Stalingrad" jedoch zu gute kommt, ist die Ausblendung jeglicher politischer Hinteraktionen. Der Mensch, zwar in Sicht der Wehmacht, steht im Vordergrund der Geschehnisse und wird, wie in vielen amerikanischen Pendants, nicht als gefühlsstarres Wesen vermittelt. Im Großen und Ganzen ein solider bis guter Kriegsfilm.
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Erik1980 Sat, 08 Jan 2011 15:13:58 -0000
Antwort löschenZitat: ,, Die Kriegsszenarien wirken authentisch, an manchen Stellen jedoch unglaubwürdig" Warst Du schon im Krieg? hast Du schon Menschen im Gefecht getötet? Woher willst Du also wissen das sie unglaubwürdig sind?
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Kreator Sun, 09 Jan 2011 20:31:38 -0000
Antwort löschenwenn ich so ein Geschichtsbanause wie du wäre, würde ich genauso argumentieren. Bin ich aber zum Glück nicht!
A-Wax Tue, 06 Sep 2011 13:18:20 -0000
Antwort löschenIch darf mich "Erik1980" anschließen. Wo dieser Film unglaubwürdig sein soll, habe ich mich schon auch gefragt. Ich bin kein Geschichtsbanause und soweit ich weiß wird hier der geschichtliche Ablauf sehr genau dargestellt.
Enrico_Palazzo Wed, 10 Nov 2010 21:15:13 -0000
Kommentar löschender vorwurf des geschichtsrevisionismus is lächerlich
seltsamerweise habe ich beim sehen des films eine sehr starke empathie für die hauptcharaktere entwickelt. und das trostlose und traurige letzte drittel des films ruft bei mir schon mitgefühl hervor. auch die so gar nicht heldenhafte und glorreiche darstellung des kriegsgeschehens finde ich gelungen (schon ernst jünger hat ja erkannt, dass krieg eben kein "fröhliches schützengefecht auf blumigen, blutbetauten wiesen" ist). leider krankt die darstellung der kampfhandlungen etwas am vergleichsweise schmalen budget des films. da hätte man in punkto realismus mehr rausholen können...
ein kritikpunkt meinerseits ist die schwarz-weiß-malerei des regisseurs hinsichtlich der meisten protagonisten des films. es gibt nur die ausnahmslos guten oder eben bösen deutschen. die kann man ernsthaft nur als verfilmte stereotype bezeichnen. wenn ich eines während meines geschichtsstudiums gelernt habe, dann ist es die notwendigkeit, jeden sachverhalt differenziert zu betrachten. der überwiegende teil jedes themas besteht zum großteil aus verschiedenen grautönen
ps: in stalingrad wurden ca. 200.000 deutsche soldaten eingekesselt, nicht etwa 600.000 wie oben angeführt
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Filmkenner77 Fri, 10 Sep 2010 13:58:31 -0000
Kommentar löschenSehr realistisch anmutendes Kriegsszenario mit guten Darstellerleistungen.
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MovieMonster Sun, 05 Sep 2010 06:11:15 -0000
Kommentar löschenSehr deprimierender Antikriegsfilm, der ohne jeden Kitsch versucht, die Hölle des Rußlandfeldzuges auf menschlicher Ebene widerzuspiegeln.
Durchaus guter und glaubwürdiger Film, mich persönlich jedoch zieht er zu sehr runter, als daß ich ihn mir öfter ansehen könnte. Hab ihn zweimal gesehen, und das letzte Mal vor ca. 10 Jahren - ich hab genug davon. Trotzdem 7.0
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MKr Wed, 02 Dec 2009 11:59:32 -0000
Kommentar löschenSehr beklemmender und spannend gemachter Film.
Was mich jedoch an der Aussage des Films stört:
Dadurch dass fast alle gezeigten Verbrechen der Wehrmacht im Film auf das Gewissen eines einzigen (übertrieben fanatischen) Offiziers gehen, werden die realen Verbrechen von einfachen Wehrmachtssoldaten verharmlost.
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treebeard3rd Wed, 14 Oct 2009 20:33:34 -0000
Kommentar löschenDer Film zeigt ausnahmsweise mal das Schicksal der Wehrmachtsoldaten im zweiten Weltkrieg. Er zeigt auch im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Produktionen, das noch lange nicht alle deutschen Soldaten Monster waren.
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Werderdonna Wed, 14 Oct 2009 21:15:54 -0000
Antwort löschenZiemlich daneben dein Kommentar Ortega.
treebeard3rd Wed, 14 Oct 2009 21:56:30 -0000
Antwort löschenEs waren noch lange nicht alle Soldaten Kriegsverbrecher. Dieser Film zeigt das Leid der deutschen Soldaten in Stalingrad, ohne irgendwie das dritte Reich zu verherrlichen. Wer glaubt das jeder Deutsche damals mit Hitler einer Meinung war und denkt, dass jeder Soldat an den Kriegsverbrechen beteiligt war, hat sich nicht ernsthaft mit der Materie beschäftigt.
treebeard3rd Thu, 15 Oct 2009 01:16:34 -0000
Antwort löschenDu verwechselst gerade die obere Heeresleitung mit dem stinknormalen Fusssoldaten. Es war ja nicht so, als hätten die Männer damals eine große Wahl gehabt. Es gab genug Kriegsverbrecher in den Reihen der Wehrmacht und der SS, aber es waren noch lange nicht alle. Viele wurden eingezogen und hatten keine Wahl. Ich versuche auf GAR KEINEN FALL die Gräueltaten zu verharmlosen. Es ist unvorstellbares damals passiert, auf beiden Seiten, aber deswegen sind doch nicht 100% der Wehrmacht Kriegsverbrecher und alle deutschen ohne Ausnahmen judenhassende Nazis. So einfach wie du es beschreibst ist kein Krieg zu beschreiben.
treebeard3rd Thu, 15 Oct 2009 10:56:26 -0000
Antwort löschenDein Kommentar sagt alles. Eine normale Diskussion läuft anders. Ich hab mein Standpunkt klar gemacht ohne ausfallend zu werden. Du scheinst schnell gereizt zu sein, wenn jemand nicht deine Meinung vertritt. Du kannst mir sagen was du willst, aber mit dem dritten Reich und speziell dem Russlandfeldzug hast du dich nicht ernsthaft beschäftigt, sonst würdest du nicht mit soviel Halbwissen um dich werfen.
treebeard3rd Thu, 15 Oct 2009 13:42:20 -0000
Antwort löschenDa stimme ich dir zu. Der Krieg ist durch nichts zu rechtfertigen. Ich habe mit vielen alten Männern geredet, die dabei waren, auf beiden Seiten. Deswegen hab ich halt meine Meinung gebildet, dass die Leidtragenden neben der Zivilbevölkerung auch die kleinen Soldaten waren, die nichts zu sagen hatten, die sicher keinen Fuss in Russland rein gewagt hätten, wenn sie eine Wahl hätten. Auf Desertierung und Befehlsverweigerung stand die Todesstrafe. Es ging mir eigentlich um das Schicksal gerade dieser Männer. Es wurden viele Filme über die deutsche Kriegsverbrechen gedreht, die auch ihre Daseinsberechtigung haben. Das was ich mit meinem ersten Kommentar ausdrücken wollte ist, dass dieser Film die menschliche Seite der deutschen Soldaten zeigt. In dem Film geht es um das Schicksal einiger weniger Soldaten und nicht um den großen Russlandfeldzug, den ich genauso verabscheue wie du.
Werderdonna Tue, 20 Oct 2009 10:33:40 -0000
Antwort löschenWer einen Eroperungsfeldzug führt, hat eben Pech. Ich weiß nur nicht für wen. Ich denke es war für alle Pech. Nur dass man die Männer, die in etwas reingetrieben wurden, ohne die geringste Ahnung davon zu haben, was ihnen passieren wird. Sie nachträglich zu verunglimpfen und sie auch noch als Mörder und Kriegsverbrecher zu beschimpfen (sicher gab es diese Art Soldaten auch), ist das schon ziemlich daneben alanger. Du solltest dich mit dem Thema etwas differenzierter auseinandersetzen. Der Film will eben das Leid der Soldaten in dieser Hölle beschreiben. Dieses Leid hat es ja gerade auf russischer Seite ebenso gegeben. Eine politische Stellungnahme verfolgt der Film gerade nicht. Es soll eher abschrecken, das so etwas einem deutschen Soldaten nicht wieder passiert, indem man Kriege einfach unterlässt. Ich denke das ist die wahre Intention des Films. Wärst du in der Zeit geboren worden, hättest du evtl. auch den Zug nach Stalingrad buchen müssen und dann würde ich mich fragen, ob du immer noch sagst:"Naja, Pech gehabt, wenn man Krieg führt".
Also denk bitte nächstes mal drüber nach bevor du jemanden verunglimpfst, der sich nicht einmal mehr wehren kann.
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n0x Thu, 17 Jun 2010 10:00:32 -0000
Antwort löschenEtwas verspätet, aber ich muss dennoch meine Meinung kundtun. Was man hier teilweise zu lesen bekommt ist wirklich erschreckend. Herr alanger, ich würde dringend empfehlen einmal die Schuldkomplexe und Vorurteile, die Ihnen wohl sehr erfolgreich von den zahlreichen, oft reißerischen, penetranten und hetzerischen, Medienbeiträgen eingebläut wurden, zu lösen. In diesem Krieg wurden schreckliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen - besonders von Deutschen Invasoren gingen viele dieser Gräueltaten aus - keine Frage. Dennoch ist es absolut armselig alle deutschen Soldaten mit derartig hirnrissigen Aussagen und Vorurteilen zu verunglimpfen. Bitte ersparen Sie sich derartige Pauschalisierungen und Provokationen. Der "gemeine Frontsoldat" war sicher kein blutrünstiger Nazi, sondern größtenteils bemittleidenswertes Menschenmaterial, junge Männer, die für krankhafte Ideologien und machthungrige Individuen in den Tod maschieren mussten.
Zum Film selbst: Recht guter Antikriegsfilm, der im Gegensatz zu Hollywood-Actionreißern aus der Perspektive der "Gegenseite" erzählt wird und auf Heldentum und Glorifizierung verzichtet.
Buffalo_Bill Thu, 08 Dec 2011 19:15:22 -0000
Antwort löschenBesser hätte man es nicht formulieren können-danke n0x :)
Bradbury Tue, 25 Aug 2009 10:23:29 -0000
Kommentar löschenDamals war die Welt noch in Ordnung: Die Winter waren richtig schneereich, die Russinnen willig, Freitags Oh-Tannebaum-Singen mit den Landser-Kameraden und vom Himmel regnete es Schokolade. 08/15 in weiß.
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A-Wax Wed, 26 Oct 2011 07:19:01 -0000
Antwort löschenAuf welchem Trip bist du denn???
der Filmregiesseur Tue, 17 Jan 2012 18:52:33 -0000
Antwort löschenwas hat der film den bitte mit "damals war die welt noch in ordnung zu tun
Bandrix Tue, 21 Jul 2009 08:01:56 -0000
Kommentar löschenSehr, sehr beklemmend und einfach nur erschütternd. Einer der besten deutschen Kriegsfilme, die ich je gesehen habe
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dr.hoschi Wed, 13 May 2009 12:45:53 -0000
Kommentar löschenEin Kriegsfilm der im Gegensatz zu Mainstream Hollywood Filmen wie Soldat James Rayn und weiterem Käse darstellt wie der Krieg wircklich war. Brutal,kalt,hoffnungslos und einsam. Auch dass endlich mal die deutsche Seite realistisch dargestellt wurde rechne ich dem Film sehr hoch an. Er zeigt dass nicht alle deutschen Soldaten Nazis waren, wie es in Hollywoos Produktionen meist rüberkommt. Die Soldaten der Wehrmacht taten was sie tun mussten und was jede andere Nation auch gemacht hätte: Das eigene Land verteidigen, ob berechtigt oder nicht weiss man als einfacher Soldat nur im Nachhinein.
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