Stalingrad

Stalingrad (1993), DE/SE Laufzeit 132 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Drama, Kinostart 21.01.1993

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5.2
Kritiker
17 Bewertungen
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7.0
Community
1330 Bewertungen
22 Kommentare
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von Joseph Vilsmaier, mit Jochen Nickel und Dominique Horwitz

Joseph Vilsmaiers dritte Regiearbeit spielt vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Eine deutsche Kompanie unter dem Kommando des Offiziers Hans von Witzland zieht in die brutale Schlacht um Stalingrad. Ostfront, Winter 1942. Die 6. Armee ist mit knapp 600.000 Mann in der zerbombten Stadt Stalingrad eingekesselt worden. Die Temperaturen sinken zeitweise bis auf minus 50 Grad. Für die Landser Fritz, Hans, Rollo und GeGe hat der Kampf ums nackte Überleben begonnen. Kugelhagel und Stalinorgeln sind nur ein Teil des puren Wahnsinns, die meisten verlieren den Kampf gegen Hunger und Kälte. Die Durchhalteparolen des Führers haben plötzlich keine Bedeutung mehr, denn vor ihren Augen zerbricht alles, woran sie geglaubt haben, bis nur noch ein Wunsch existiert: zu sterben!


Cast & Crew


Kommentare (22) — Film: Stalingrad


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Ener

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Bewertung7.5Sehenswert

Handwerklich ist das mitunter schon ziemlich mies. Der Schnitt lässt viele aufeinanderfolgende Szenen irgendwie zusammenhangslos erscheinen, gerade in den Gefechten verliert man den Überblick. Ich habe dort ständig den Eindruck, in der finalen Fassung wurden einige Dinge herausgekürzt, um Laufzeit "zu sparen". Deutlich wird das anhand der Szene, in der Sebastian Rudolph seinen Kameraden erschießt. Erst der kurze Kommentar, unter Schock und sehr ruhig, und urplötzlich wie aus der Pistole erschossen der nächste Satz vollkommen hysterisch, tonal völlig anders. Entweder es mangelte wirklich am Feinschliff im Schnittbüro, oder es fehlt Material. Ich hab keine Ahnung. Ohne diese Detail-Schwächen wäre der Film übrigens großartig, so ist er leider nur ziemlich gut! Was man aus Dokus kennt, oder auch nicht, als Spielfilm eben.

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

der härteste kriegsstreifen den ich kenne...selbst beim 2ten mal komm ich auf diese brutale drecksscheisse nicht klar...was da abgeht ist für alle zu derbe

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uncut123

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ja ich wollt anmerken ..die härteste deutsche produktion die ich kenne...so gefällt mir meine aussage besser


Murphante

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Aaaaaahhhh ... jetzt wird auch ne ganze Granate drauß ;-)


peerless

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Aus einem Feldpostbrief aus dem Kessel von Stalingrad, geschrieben mitte Januar 1943 von einem deutschen Soldaten:

"... Du bist mein Zeuge, dass ich mich immer gesträubt habe, weil ich Angst vor dem Osten hatte, vor dem Kriege überhaupt. Ich war nie Soldat, immer nur uniformiert. Was habe ich davon? Was haben die anderen davon, die sich nicht gesträubt haben und keine Angst hatten? Ja, was haben wir davon? Wir, die Statisterie des leibhaftigen Unsinns? Was haben wir vom Heldentod? Ich habe den Tod ein paar Dutzend Mal auf der Bühne gespielt, aber nur gespielt und Ihr saßt im Plüschsessel davor und mein Spielen vom Tode erschien euch echt und wahr. Es ist erschütternd zu erkennen, wie wenig das Spiel mit dem Tode zu tun hatte. Der Tod musste immer heroisch sein, begeisternd, mitreißend, für eine große Sache und aus Überzeugung. Und was ist es in Wirklichkeit hier? Ein Verrecken, Verhungern, Erfrieren, nichts weiter wie eine biologische Tatsache, wie Essen und Trinken. Sie fallen wie die Fliegen und keiner kümmert sich darum und begräbt sie. Ohne Arme und Beine und ohne Augen, mit zerrissenen Bäuchen liegen sie überall. Man sollte davon einen Film drehen, um den „schönsten Tod der Welt“ unmöglich zu machen. Es ist ein viehisches Sterben, das später einmal auf Sockeln aus Granit mit „sterbenden Kriegern“, die Binde um den Kopf oder den Arm, veredelt wird. Hymnen, Romane und Weihgesänge werden geschrieben und ertönen und in den Kirchen wird man Messen lesen. Ich mache das nicht mehr mit, denn ich habe keine Lust, in einem Massengrabe zu verfaulen...."

Der Film ist relativ nah an Zeitzeugenberichte angelehnt. Er dient weniger zur Unterhaltung, sondern eher dazu sich klar zu machen was damals passiert ist.

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fuerchtegott

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich der beste Antikriegsfilm, den ich bislang gesehen habe. Vom launig-warmen Süden geht's gen Osten. Zunächst getragen vom Nimbus der Unbesiegbarkeit lernen die Landser die Kältehölle von Stalingrad kennen. Die ganze menschliche Tragödie von damals wird dem Zuschauer fassbar dargestellt, untermalt von einem passenden Soundtrack. Die schauspielerischen Leistungen haben mich überzeugt.

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Rukus

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Bewertung7.5Sehenswert

Stalingrad, Hitlers Vernichtungsfeldzug gegen seine eigenen Soldaten. Anhand der Protagonisten wird der Irrsinn des Krieges vor Augen geführt. Es wirkt sehr realistisch, wie die unterschiedlichen Facetten des Unmenschlichen dargestellt werden, nahezu ohne Verweise auf die Nazidiktatur selbst. Manch einer mag angewidert davon sein, dass Soldaten als Menschen präsentiert werden, aber so ist es nun einmal. Der zweite Weltkrieg war eben nicht nur Holocaust, sondern auch ein Krieg, in dem einfache Soldaten kämpften, die nicht Sieg Heil schreiend nichts als die Judenverfolgung im Sinn hatten. Stalingrad zeigt die Schrecken des Krieges abseits zahlloser Kriegsverbrechen, aber auch eben jene. Krieg ist kein simples Truppenverschieben auf einer Karte, sondern im wahrsten Sinne des Wortes ein Kampf ums Überleben. Und genau dieser Kampf wird hier besser dargestellt, als in den meisten anderen Kriegsfilmen. Kein Heldentum, keine Supersoldaten, die im Alleingang ganze Armeen in Schach halten, nur der Kampf ums nackte Überleben, den die meisten nur verlieren konnten - auf beiden Seiten.

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Lori007101

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich ein sehr realistischer Antikriegsfilm, der schon an die Nieren geht. Nicht nur der Kampf gegen die Russen, Hungerkeit und Winter, sondern auch das zwischen Menschliche. Sehr gut gemacht, dass allerdings der Film ab 12 Jahren ist, verstehe ich heute noch nicht!

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Agent Smith93

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Stalingrad ist einer der besten Antikriegsfilme die es je gegeben hat. Die Schlacht um die Stadt Stalingrad (heute Wolgograd) war ein Wendepunkt im 2. Weltkrieg. Bislang waren Hitlers Heerscharen wie eine große braune Welle über die Welt gekommen, und konnten von keinem aufgehalten werden. Doch das Glück der Deutschen wendete sich überraschend in jener Stadt nach der dieser Film benannt ist. Stalingrad. Genauso wie das Boot und der Untergang ist auch dieser Film eine deutsche Produktion. Es wundert mich immer wieder auf Neue wie genial es die Deutschen verstehen ihr dunkelstes Kapitel filmisch umzusetzen. Stalingrad zeigt schonungslos wie grauenvoll und unmenschlich der Russlandfeldzug gewesen ist. Die Anfangs sauber geleckten und hoch dekorierten deutschen Soldaten verwandeln sich schon nach kurzer Zeit in körperliche und seelische Wracks. Die Darsteller gefallen mir allesamt. Thomas Kretschmann als Leutnant von Witzland ist wie immer sympatisch. Besonders toll finde ich den lustig Aussehenden Dominique Horwitz als Obergefreiten Fritz Reiser und Johann Nickel als Unteroffizier Manfred Rohleder. Die einzige Figur die ich gar nicht leiden kann ist der äußerst grausame und menschen verachtende Hauptmann Hermann Musk. Seine Darstellung des beinahe schon krankhaft fanatischen Nationalsozialisten ist etwas zu klischeebehaftet. Die Musik in diesem Film ist sehr traurig und dennoch als äußerst schön zu bezeichnen. Wie im Grunde alle deutschen Kriegsfilme ist auch dieser hier ein echtes Drama das einen dank seiner mitreißenden Inszenierung stets mitreißt. Ich persönlich glaube, dass bis auf einige Kleinigkeiten historisch alles Korrekt ist. Dieser Film ist ein kleines Meisterwerk, dass einem ohne einen Funken Pathos zeigt wie sehr die unglücklichen deutschen und russischen Männer in diesem Krieg zwischen den beiden wahnsinnigen Machthabern Hitler und Stalin zu leiden hatten. Ehre unseren gefallenen deutschen und russischen Helden. Sie starben für ihre Länder, und dafür sollten wir ihre Aufopferungen niemals vergessen!

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hrxuuuu

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Bewertung6.0Ganz gut

Stalingrad gibt uns ein Einblick des früheren kalten Krieges, dennoch ist er kein Meisterwerk. Manche Dialoge sind lächerlich und tragen dahin dass man entweder lacht oder sie nicht ernst nimmt. Stalingrad hat zwar ein gewisses grad an Spannung und diversen guten Rahmenhandlungen, aber ist nicht vergleichbar mit die Kriegsfilme, die es heutzutage ins Kino schaffen.

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der Filmregiesseur

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich einer der besten Kriegsfilme, die je gedreht wurden.
Joseph Vilsmaier erfasst Dramatik und Brutalität der Schlacht,
in einem Meiterwerk das zeigt dass die Wehrmacht keineswegs Anhänger der Naziherrschaft waren sondern bloß arme Gesellen die dazu gezwungen wurden ,für eine aussichtslose Sache zu kämpfen.
Mit anschaulichen Drehorten und einer guten unverbrauchten Besetzung enthüllt er das wahre, das brutale Gesicht des Krieges.Der Film macht deutlich das Leiden der Soldaten der 6.Armee klar:Hunger, Kälte, Verzweiflung und das Wissen, dass jeder Tag der Letzte sein könnte.
Es ist nicht bloß ein sinnloses Gemätzel wie die meisten Kriegsfilme.
Es ist ein Film , der ein Kapitel unserer Geschichte nicht in Vergessenheit geraten lässt.

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

"Kessel ist zum Kochen dar, bis das Fleisch gar ist."

Ausstattung und insbesondere Bild und Ton können zwar nicht unbedingt mit Hollywood-Produktionen mithalten, aber dennoch schlägt sich Vilsmaiers "Stalingrad" für einen deutschen Filmbeitrag ganz achtbar.

Die Wandlung des jungen Leutnant Hans von Witzland (gespielt von Thomas Kretschmann), der zwischenzeitig zum Minenentschärfen in ein Strafbataillon versetzt wird und letztendlich die Sinn- und Aussichtslosigkeit des Krieges erkennt, ist schon recht gelungen.
Trotz ansonsten allgemein erkennbarer schauspielerischer Defizite des Cast, wissen zudem Dominique Horwitz als "Obergefreiter Fritz Reiser" und Jochen Nickel als "Unteroffizier Manfred Rohleder" zu gefallen, ohne jedoch zu überragen.

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davethewave

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Antikiegsmoral war etwas zu offensichtlich, aber warum auch nicht, es ist eben eine starke Aussage. Ich kann nicht nachvollziehen, wie manche Zuschauer diese nicht wahrnehmen oder den Film sogar für reaktionär halten.

Meines Erachtens einer der besten Antikriegsfilme überhaupt, da im Gegensatz zu Soldat James Ryan, Enemy at the gates oder Der Längste Tag eben nicht eine Identifikation des Zuschauers mit Charakteren erfolgt, die auf der Seite des "Guten" stehen. In diesen Filmen hat das Sterben der Hauptcharaktere moralisch den Sinn für die Befreiung Europas zu stehen und vernachlässigt eklatant, dass auf der anderen Seite ebenso Menschen sterben, denen später niemand ein Denkmal setzt. Das Sterben in "Stalingrad" kann somit durch Abwesenheit jeglich moralischer Legitimation, Krieg als solchen verurteilen.
Sich dessen bewusst, ist das Schauen des Films deutlich schmerzhafter als zum Vergleich amerikanische Produktionen.

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Kreator

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Bewertung6.0Ganz gut

Für deutsche Verhältnisse ein fast schon überproduzierter Streifen. Die Kriegsszenarien wirken authentisch, an manchen Stellen jedoch unglaubwürdig. Eine wirkliche Antikriegstenzend kam bei mir persönlich, trotz solider Darstellung, nicht rüber. Vielleichts liegt's an der oberflächlichen Inszenierung? Das sei jedoch mal dahingestellt. Diese Tendenz wirklich authentisch darzustellen gelingt aber den wenigsten Antikriegsdramen. Was "Stalingrad" jedoch zu gute kommt, ist die Ausblendung jeglicher politischer Hinteraktionen. Der Mensch, zwar in Sicht der Wehmacht, steht im Vordergrund der Geschehnisse und wird, wie in vielen amerikanischen Pendants, nicht als gefühlsstarres Wesen vermittelt. Im Großen und Ganzen ein solider bis guter Kriegsfilm.

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Kreator

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wenn ich so ein Geschichtsbanause wie du wäre, würde ich genauso argumentieren. Bin ich aber zum Glück nicht!


A-Wax

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Ich darf mich "Erik1980" anschließen. Wo dieser Film unglaubwürdig sein soll, habe ich mich schon auch gefragt. Ich bin kein Geschichtsbanause und soweit ich weiß wird hier der geschichtliche Ablauf sehr genau dargestellt.


Enrico_Palazzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der vorwurf des geschichtsrevisionismus is lächerlich

seltsamerweise habe ich beim sehen des films eine sehr starke empathie für die hauptcharaktere entwickelt. und das trostlose und traurige letzte drittel des films ruft bei mir schon mitgefühl hervor. auch die so gar nicht heldenhafte und glorreiche darstellung des kriegsgeschehens finde ich gelungen (schon ernst jünger hat ja erkannt, dass krieg eben kein "fröhliches schützengefecht auf blumigen, blutbetauten wiesen" ist). leider krankt die darstellung der kampfhandlungen etwas am vergleichsweise schmalen budget des films. da hätte man in punkto realismus mehr rausholen können...

ein kritikpunkt meinerseits ist die schwarz-weiß-malerei des regisseurs hinsichtlich der meisten protagonisten des films. es gibt nur die ausnahmslos guten oder eben bösen deutschen. die kann man ernsthaft nur als verfilmte stereotype bezeichnen. wenn ich eines während meines geschichtsstudiums gelernt habe, dann ist es die notwendigkeit, jeden sachverhalt differenziert zu betrachten. der überwiegende teil jedes themas besteht zum großteil aus verschiedenen grautönen

ps: in stalingrad wurden ca. 200.000 deutsche soldaten eingekesselt, nicht etwa 600.000 wie oben angeführt

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr realistisch anmutendes Kriegsszenario mit guten Darstellerleistungen.

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MovieMonster

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr deprimierender Antikriegsfilm, der ohne jeden Kitsch versucht, die Hölle des Rußlandfeldzuges auf menschlicher Ebene widerzuspiegeln.

Durchaus guter und glaubwürdiger Film, mich persönlich jedoch zieht er zu sehr runter, als daß ich ihn mir öfter ansehen könnte. Hab ihn zweimal gesehen, und das letzte Mal vor ca. 10 Jahren - ich hab genug davon. Trotzdem 7.0

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MKr

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr beklemmender und spannend gemachter Film.

Was mich jedoch an der Aussage des Films stört:

Dadurch dass fast alle gezeigten Verbrechen der Wehrmacht im Film auf das Gewissen eines einzigen (übertrieben fanatischen) Offiziers gehen, werden die realen Verbrechen von einfachen Wehrmachtssoldaten verharmlost.

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treebeard3rd

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film zeigt ausnahmsweise mal das Schicksal der Wehrmachtsoldaten im zweiten Weltkrieg. Er zeigt auch im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Produktionen, das noch lange nicht alle deutschen Soldaten Monster waren.

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n0x

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Etwas verspätet, aber ich muss dennoch meine Meinung kundtun. Was man hier teilweise zu lesen bekommt ist wirklich erschreckend. Herr alanger, ich würde dringend empfehlen einmal die Schuldkomplexe und Vorurteile, die Ihnen wohl sehr erfolgreich von den zahlreichen, oft reißerischen, penetranten und hetzerischen, Medienbeiträgen eingebläut wurden, zu lösen. In diesem Krieg wurden schreckliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen - besonders von Deutschen Invasoren gingen viele dieser Gräueltaten aus - keine Frage. Dennoch ist es absolut armselig alle deutschen Soldaten mit derartig hirnrissigen Aussagen und Vorurteilen zu verunglimpfen. Bitte ersparen Sie sich derartige Pauschalisierungen und Provokationen. Der "gemeine Frontsoldat" war sicher kein blutrünstiger Nazi, sondern größtenteils bemittleidenswertes Menschenmaterial, junge Männer, die für krankhafte Ideologien und machthungrige Individuen in den Tod maschieren mussten.

Zum Film selbst: Recht guter Antikriegsfilm, der im Gegensatz zu Hollywood-Actionreißern aus der Perspektive der "Gegenseite" erzählt wird und auf Heldentum und Glorifizierung verzichtet.


Buffalo_Bill

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Besser hätte man es nicht formulieren können-danke n0x :)


Bradbury

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Bewertung2.5Ärgerlich

Damals war die Welt noch in Ordnung: Die Winter waren richtig schneereich, die Russinnen willig, Freitags Oh-Tannebaum-Singen mit den Landser-Kameraden und vom Himmel regnete es Schokolade. 08/15 in weiß.

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A-Wax

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Auf welchem Trip bist du denn???


der Filmregiesseur

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was hat der film den bitte mit "damals war die welt noch in ordnung zu tun


Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr, sehr beklemmend und einfach nur erschütternd. Einer der besten deutschen Kriegsfilme, die ich je gesehen habe

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dr.hoschi

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Kriegsfilm der im Gegensatz zu Mainstream Hollywood Filmen wie Soldat James Rayn und weiterem Käse darstellt wie der Krieg wircklich war. Brutal,kalt,hoffnungslos und einsam. Auch dass endlich mal die deutsche Seite realistisch dargestellt wurde rechne ich dem Film sehr hoch an. Er zeigt dass nicht alle deutschen Soldaten Nazis waren, wie es in Hollywoos Produktionen meist rüberkommt. Die Soldaten der Wehrmacht taten was sie tun mussten und was jede andere Nation auch gemacht hätte: Das eigene Land verteidigen, ob berechtigt oder nicht weiss man als einfacher Soldat nur im Nachhinein.

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