Weil ich ein Mädchen bin
But I'm a Cheerleader (1999), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 21.12.2000
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- DVD
- VoD
von Jamie Babbit, mit Cathy Moriarty und Bud Cort
Die Zeichen sind deutlich: Teenie Megan mag kein Fleisch, sie hört gerne Melissa Etheridge und wenn sie ihren Freund küsst, denkt sie an ihre Cheerleader-Kolleginnen. Grund genug, sie in das Umerziehungslager “True Directions” einzuweisen. Im Camp soll Megan mit anderen verwirrten Seelen in einem Fünf-Stufen-Programm das wahre Hetero-Dasein eingetrichtert bekommen. Auf dem Programm stehen Kochen, Putzen und Sitzhaltung, für die Jungs gibt es Holzhacken, Autoreparatur – und Sitzhaltung. Was die Campleitung allerdings nicht bedacht hat, ist, dass man(n)/frau unter Gleichgesinnten erst so richtig auf den Geschmack kommt. Zumal Trainer Mike (grandios besetzt mit Vogue-Model und Supertunte RuPaul), einst selbst mal schwul war und nicht nur einmal seine wahren Gefühle unterdrücken muss. Ja, in Wahrheit brodelt das Camp nur so von Homosexualität. Nachts besuchen die Jungs und Mädels heimlich die nahegelegene Schwulen- und Lesbendisco und es kommt wie es kommen muss: Megan verknallt sich – die Jungs und Mädels verlieben sich in ihresgleichen. Bei der offiziellen Abschiedsfeier des Camps für die “Umprogrammierten” kommt es zum großen überraschenden Finale.
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Cast & Crew
- Genre
- Komödie, Satire, Tragikomödie
- Zeit
- 1990er Jahre, 1999
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Cheerleader, Coming out, Erwachsenwerden, Frauenfreundschaft, Heimliche Homosexualität, Homoerotik, Homophobie, Homosexualität, Homosexueller, Homosexueller Kuss, Intoleranz, Jugendlicher, Klischees, Knutschen, Kuss, Lesbe, Lesbischer Kuss, Lesbischer Sex, Mädchen, Pubertät, Schwuler, Stereotyp, Tunte, Umerziehung, Umerziehungslager, Unterdrückte Homosexualität
- Stimmung
- Gutgelaunt, Witzig
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Kommentare (7) — Film: Weil ich ein Mädchen bin
joanna_samantha Mon, 14 Jan 2013 14:40:49 -0000
Kommentar löschenAls ich 'But I'm a Cheerleader' damals im Kino sah, fand ich ihn verstörend. Ich weiß allerdings nicht, ob es mir beim heutigen Gucken genauso gehen würde...
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Crumpler Thu, 12 Jul 2012 10:28:59 -0000
Kommentar löschenBecause I'm a Cheerleader ist kurzweilig, spielt gekonnt mit Klischees und ist äusserst bunt. Auch was die Länge angeht ist der Film erfrischend - er dauert knappe 80 Minuten ohne Abspann. Man merkt aber teilweise arg dass am Budget gespart wurde.
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LokisSon Sun, 12 Feb 2012 12:53:57 -0000
Kommentar löschen“But I’m a Cheerleader” (bei dem der deutsche Verleihtitel wieder einmal alle Grenzen der Debilität sprengt) ist nach „Itty Bitty Titty Committee“ der zweite Film, den ich von der lesbischen Regisseurin Jamie Babbit gesehen habe. Falls sich jemand wundern sollte: Nein, die sexuelle Orientierung von FilmemacherInnen interessiert mich im Normalfall nur periphär. Mrs. Babbit ist allerdings Mitglied einer Organisation, welche lesbische Frauen in der Filmwelt unterstützen soll und – man mag es kaum glauben – die Thematik zieht sich auch durch das filmische Schaffen der Dame.
Wird bei „Itty Bitty Titty Committee“ noch der Schönheitswahn und das Patriarchat an den Pranger gestellt, beschäftigt sich ihr Debütfilm mit Homophobie, genauer gesagt mit Umerziehungslager für Homosexuelle.
In Szene gesetzt wird dies alles locker und leicht, unterlegt von einem grandiosen Soundtrack. Dazu kommen noch eine Hand voll witziger Charaktere und – voilà – wir haben einen durchwegs sympathischen Film.
Nun kommen wir aber zu einem Problem an dem schon „Itty Bitty…“ litt: Jamie Babbit ist unfähig eine originelle Geschichte zu erzählen ohne in Klischees oder RomCom-Schemata zu verfallen. Protagonistinnen können sich zu Beginn nicht leiden -> finden zu einander -> werden durch äußere Umstände getrennt -> Happy End. Mies bleibt mies, egal ob hetero oder homo.
Das Spiel mit den Klischees macht ansonsten durchaus Spaß und erreicht in Bezug auf das Umerziehungslager teilweise sogar satirische Bereiche. Schade, dass sich Babbit schlussendlich in der Liebesgeschichte verrennt und die Satire vergisst.
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Mimuschka Wed, 23 May 2012 10:52:13 -0000
Antwort löschenich würde den turn zum romcom-schema im letzten viertel des films nicht so streng bewerten, denn in unserer homophoben gesellschaft hat dieses sogenannte happy-end ganz im gegensatz zu den üblichen hetero-happy-endings, die einfach nur bestehende soziale normen bestätigen und festigen, ja durchaus subversiven charakter. man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass durch die übernahme der bekannten form der progressive inhalt noch besser an eine viel größere zuschauer-zahl gebracht werden kann.
jeanniexis Thu, 30 Sep 2010 06:22:00 -0000
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doc_flunder Fri, 12 Mar 2010 12:24:33 -0000
Kommentar löschenknallbunter und erstaunlicher film, der aus mir unerfindlichen gründen völlig untergegangen ist. der deutsche titel ist total sinnvernebelnd, um nicht zu sagen: völliger schwachsinn. bei play.com gibt's die dvd gerade für schlappe 5 euro.
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Turtle79 Fri, 04 Jul 2008 23:27:33 -0000
Kommentar löschenEin sehr guter und lustiger Film über Schwulen und Lesbenheilungscamps in America. Clea Duvall ist ein echter Hingucker in dem Film und macht die Lovestory perfekt. Es lohnt sich den Film anzuschauen.
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anami Thu, 28 Feb 2008 00:07:53 -0000
Kommentar löschenAuf sehr (!) unterhaltsame Weise wird einem bei "But I'm a Cheerleader" nahe gebracht, wie absurd die Stigmatisierung aufgrung von Vorurteilen doch ist. Einfach nur Spaß!
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