Wo die wilden Kerle wohnen
Where the Wild Things Are (2009), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 17.12.2009
39 Bewertungen
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2730 Bewertungen
102 Kommentare
Keine
von Spike Jonze, mit Catherine Keener und Max Records
Es ist die Geschichte des ebenso unbändigen wie sensiblen Jungen Max, der sich zu Hause missverstanden fühlt und dorthin flieht, wo die wilden Kerle wohnen: Max erreicht eine Insel, auf der er geheimnisvollen und seltsamen Wesen begegnet, deren ungestüme Empfindungen und Taten absolut unvorhersehbar sind. Die wilden Kerle wünschen sich nichts sehnlicher als einen Anführer – und Max träumt davon, über ein Königreich zu herrschen. Also wird Max zum König gekrönt und gelobt, ein Reich zu schaffen, in dem alle glücklich sind. Doch bald macht Max die Erfahrung, dass sich sein Königreich gar nicht so leicht regieren lässt: Der Umgang mit seinen Untertanen ist weitaus komplizierter, als er sich das ursprünglich gedacht hat.
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Cast & Crew
-
Spike Jonze
-
Catherine Keener
-
Max Records
-
Lauren Ambrose
-
Steve Mouzakis
-
James Gandolfini
-
Catherine O'Hara
Regie
Schauspieler
-
Mark Ruffalo
-
Forest Whitaker
-
Paul Dano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alexander
-
Chris Cooper
-
Spike Jonze
-
Dave Eggers
- Genre
- Gegenwartsfantasy, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika, Wüste
- Handlung
- Boot, Eltern-Kinder-Beziehung, Insel, König, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Reise, Schlaf, Schlafzimmer, Schneeballschlacht, Sohn, Tagtraum, Traum, Wald
- Stimmung
- Berührend, Entspannt, Gutgelaunt, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wo die wilden Kerle wohnen
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Kritiken (18) — Film: Wo die wilden Kerle wohnen
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschen[...] “Where The Wild Things Are” ist ein Film über die Kindheit, aber definitiv kein Kinderfilm, wie Jonze oft betonte. Die Bilder sind nicht durch eine rosarote Brille aufgenommen, die Charaktere haben mehr Ecken und Kanten, als man anhand des Buches vermuten würde. Max, wunderbar gespielt von Max Records, ist ein ungestümes Kind, das wie auch die wilden Kerle zu drastischen Mitteln greift, um sich Gehör zu verschaffen. Damit zeigt der Film aber viel mehr wie schwierig es manchmal ist, Kind zu sein, als all die gezuckerten Kinderfilme, die Hollywood so auf die Welt loslässt. [...]
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Der Beginn des Films offenbart sofort sein Wesen: Max jagt in seinem Wolfskostüm durchs ganze Haus hinter seinem kleinen Hund her, bellt und tobt und schnappt schließlich das leicht eingeschüchterte Tier um mit ihm zu raufen. Dabei verfolgt ihn dicht die Handkamera. Jonze bleibt immer ganz nah bei seinem Hauptcharakter, bewegt sich immer mit ihm und scheint versessen darauf zu sein, durch die Geräusche, durch den Verzicht auf eine dauernde Musikuntermalung, durch nicht auffällig bearbeitete Bilder, die Geschichte so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen, damit sich der Zuschauer wirklich in das Kind einfühlen kann. ...
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Where the Wild Things Are» ist ein einfühlsamer und abwechslungsreicher Abenteuer-Film für jedes Alter.
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenEin Kinderfilm? Nein. Spike Jonze meinte, dass es eher ein Film über die Kindheit sei. Es ist mit Sicherheit kein Kinderfilm! Viel mehr ist es eine Charakterstudie. Aus dem kleinen Kinderbuch erschuf Jonze ein wunderbares Werk mit liebenswerten, gewöhnungsbedürftigen und gruseligen Monsterchen. Es ist auch überaus positiv anzurechnen, dass hier nicht viel mit CGI gearbeitet wird und auf alte Methoden zurückgegriffen wurde. Die Wilden Kerle sind echt und das sieht und fühlt man auch. Die Fantasyreise des kleinen Max ist erleuchtend und fesselnd mitanzusehen. Der kleine Max erinnert mich stets an einen kleinen Jungen, den ich im realen Leben kenne, was mir den Kinobesuch noch ein wenig spaßiger gestaltet hat. Aber auch ohne diesen witzigen Zufall überzeugt Where The Wild Things Are, denn entgegen aller Erwartungen ist es ein trauriger, düsterer Film, der viel aussagt ohne viel zu reden.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenEin Film, der dank Handkameras und nie zu bunten Bildern wie ein Independent-Streifen aussieht, aber über ein sehr stattliches Budget verfügt und dabei gänzlich aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt wird – also mal wieder was anderes – das ist „Wo die wilden Kerle wohnen“. Die freie Adaption des gleichnamigen Bilderbuchklassikers besteht aus einer sehr simplen Geschichte, die jedoch psychologisch fein durchdacht ist. Regisseur und Drehbuchautor Spike Jonze lässt wie schon in „Being John Malcovich“ oder „Adaption“ die Grenzen zwischen Realität und Traum völlig verschwimmen, in diesem Fall jedoch ganz gradlinig und mit kindlicher Selbstverständlichkeit. [...]
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenWHERE THE WILD THINGS ARE ist eine wunderbare Komposition aus verschiedenen Zutaten. Spike Jonze trifft perfekt den Nerv des Buches und verzaubert mit seinen Figuren, die den Vorbildern nicht ähnlicher sein könnten. Die Mischung aus Kostümen und punktierter Animation funktioniert blendend. Insgesamt fühlt sich WHERE THE WILD THINGS ARE an wie ein warmer Sonnenuntergang. Eine Geschichte aus dem Leben, die berührt und in seiner Einfachheit unglaublich komplex bleibt. Bravo. (Toller Soundtrack von Karen O!)
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Michael Kienzl: critic.de
Kommentar löschenJüngere Kinder könnten mit dieser teilweise sperrigen und düsteren Version eines Kinderfilms Schwierigkeiten haben. Der Film verfügt zudem über eine Indie-Credibility, die sich vor allem an Erwachsene richten dürfte. Wie Spike Jonze aber ein Kinderbuch für die große Leinwand adaptiert, ohne den eigenen Stil zu verwässern oder Zugeständnisse an das Genre zu machen, ist in jedem Fall sehenswert.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Wo die Wilden Kerle wohnen“, die Verfilmung von Maurice Sendaks Kinderbuch, ist trotz der vielen Grobiane ein ungemein zärtlicher, in kleinen Gesten und Momenten oft rührender Film. Vieles wirkt spielerisch in diesem gleichermaßen leichten und psychologisch exakten Meisterwerk: Die Handkamera wie bei Amateuren, aber nahe an dem Empfinden von Max. Die nette, kindisch wirkende Mädchenmusik von „Karen O and the Kids“ bringt die Wildheit von Max auf den Soundtrack. Die Lehre der Wilden Tiere lautet klug einfach: Mit diesen Riesen ist es wie mit den unkontrollierbaren großen Gefühlen - sie können Freunde sein, aber auch zerstörerisch
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSpike Jonze hat es wohl tatsächlich geschafft einen der depressivsten Filme dieses Jahres abzuliefern, der ziemlich konsequent alle Erwartungen unterläuft die das Publikum an einen aufwendig produzierten Kinderfilm stellt. Gegen “Where the wild things are” wirkt “Coraline” wie ein echter Happy-Go-Lucky Streifen.
Das spricht jedoch keineswegs gegen diese Kindheitsphantasie, die sich die große Aufgabe gestellt hat, aus einer quasi nicht vorhandenen Geschichte (Junge wird auf sein Zimmer geschickt, flieht in der Phantasie zu den wilden Kerlen, feiert mit ihnen, vermisst sein Zuhause und geht heim), die hauptsächlich von ihren inspirierten Zeichnungen lebte, einen abendfüllenden Spielfilm zu machen. (...)
Jones nimmt fast den kompletten Film über, die sehr egoistische, eigensinnige Perspektive seines jungen Hauptdarstellers ein, der sich von der Welt unverstanden, ignoriert, mißhandelt und vernachlässigt fühlt. Max, der vom jungen Max Records mit beeindruckender…
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manitu17 2011/02/16 14:55:05
Antwort löschenIst das beabsichtigt, dass dein Kommentar bei Wiki zitiert wird?^^
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenVon der technischen Umsetzung her ist Where the Wild Things Are ausgesprochen gelungen. Die digitalisierten Gesichter auf den realen Kostümen synthetisieren gut und es schadet den Wilden Kerlen nur, wenn Jonze sie durch die Luft springen lässt. Hier wirken die Bewegungen nun wenig natürlich, was aber ob der geringen Präsenz an Sprüngen annehmbar ist. Somit ist Where the Wild Things Are vielleicht kein Meisterwerk, aber trotzdem – und gerade in seinen letzten Minuten – ein teils wunderchöner und ergreifender Film geworden.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenWo die Wilden Kerle wohnen ist vielleicht der erste Familienfilm in der neueren Geschichte, der sich nicht nur auf die Story oder Charakterentwicklung stützt, sondern auch auf die Ideen und die Vision des Regisseurs. Das Ergebnis ist eine magische Erfahrung für alle bis auf die hibbeligsten Kinder, und eine Gelegenheit für die Eltern, einen Kinderfilm mal zu genießen als zu ertragen. Für den Regisseur ist dies ein Lieblingsprojekt, und es schneidet besser ab als andere Werke, an denen der Macher emotional zu nahe dran ist. Es gibt kleinere Untimmigkeiten, aber diese tun dem Vergnügen keinen Abbruch. Dieser Film ist die 2009er Antwort auf den "Zauberer von Oz".
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenSpike Jonze und Dave Eggers haben die Herausforderung der Adaption dieses kleinen Meisterwerks gemeistert, indem sie einen echten Jungen und die imaginären Monster in einem Film gezeigt haben. Der Streifen fühlte sich lang an, und manchmal gab es Abschnitte, in denen ich weniger als begeistert war. Ist es möglich, dass die Kurzgeschichte doch zu wenig Inhalt hatte für einen Spielfilm in voller Länge? Alles in Allem wird der Film wohl besser ankommen bei Erwachsenen, die einen geliebten Klassiker aus Kindertagen kennen, als bei Kindern, die mit zackiger Action-Animation aufgewachsen sind.
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Edward Douglas: ComingSoon.net
Kommentar löschenDie erfindgunsreichen Bilder aus Sendaks Buch werden in Spike Jonzes Film beibehalten, leider fällt der Ton und die Absichten des Romans irgendwie auf die Seite, um die Ideen des Regisseurs über die Kindheit zu analysieren. Dies hat wenig zu tun mit den Gründen, warum die ältere Generation das Buch so mochte. Leider ist der Film ein seltsamer Mix aus Kunstfilm und ein paar Szenen, die Kinder unterhalten sollen. Die Kritiken werden wohl gemischt sein, obwohl Jonzes Karma gut genug ist, um die negativeren unter den Meinungen abzufedern. Zumindest sollte man ihm Beifall zollen für den Mut, etwas Eigenes zu machen – und nicht einfach einen lieblos zusammengekleisterten Mainstream-Stinker abzuliefern wie Scooby-Doo.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenWirklich, ich bin unglaublich verliebt in die Filmversion von „Wo die wilden Kerle wohnen“. Dieses Mal stimmt alles, von Kopf bis Schwanzspitze, vom Moment an wo im Prolog die Action eingefroren wird, bis hin zur finalen Szene mit der schwer erkämpften Wiedervereinigung von Mutter und Sohn. Warner Bros. sollte man Beifall zollen für solch ein starkes und atemberaubendes Kunststück – die seltene Adaption eines Klassikers der Kinderliteratur, der tiefer geht als das Original.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenAls ein Kinderfilm ist es langweilig, als ein gewagtes filmisches Abenteuer schrammt der Film knapp an Wahnwitz und Fiasko vorbei. Er ist zwar viel zu nachdenklich und beeindruckend, um ihn ohne weiteres zu ignorieren. Aber das Werk ist auch so eindeutig und deprimierend, dass man sich wundert, was genau den Kult um das Kinderbuch ausmacht, und warum der Autor sich ausgerechnet Spike Jonze ausgesucht hat. Jonze hat sich zwischen den „Kerlen“ verloren und hat das Wilde und den Spaß draußen gelassen.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenFilme erlauben trotzigen Kinder meist keine volle Pallette an Emotionen. In diesem Film aber durchlebt der neunjährige Max eine verwirrende Lawine an Gefühlen, was in einem Film von überraschendem Tiefgang und voller Genauigkeit und Energie resultiert. Max mag sich in seinem Löwenkostüm kopfüber ins Abenteuer stürzen, letzendlich ist er nur ein wildes Kind. Er ist kreativ, gefühlvoll und manchmal einsam.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschenDer Gegensatz zwischen einer wilden Landschaft, einem echten Jungen und kindlichem So-tun-als-ob sollte eigentlich nicht funktionieren, oder vielleicht nur auf dem Level eines Muppet-Films. Aber es funktioniert traumhaft. Statt dass man von Computer-Illusionen bombardiert wird, wird uns erlaubt, unseren Unglauben zu vergessen und unsere eigene Vorstellungskraft einzubringen. Bei all der Kunstfertigkeit fühlt sich der Film doch rau und handgemacht, beinah primitiv an. Es ist ein großartiges Baumhaus von einem Film.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenLeichtfüßig, emotional an das Thema angepasst und dem gefeierten Originalmaterial instinktiv treu, erntet der Film viele Pluspunkte für den handgemachten Look und die un-homogene, darf-man-es-sagen: organische Darstellung unbefangener kindlicher Vorstellungskraft. Aber die guten Absichten und der magische Stil von Regisseur Spike Jonze kann nicht ganz dafür entschädigen, dass es dem Film ein wenig an Narration und inhaltlicher Fülle fehlt.
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Kommentare (84) — Film: Wo die wilden Kerle wohnen
Kommentar schreibenAndy Dufresne 2012/05/10 00:58:16
Kommentar löschenWie ist es ein Kind zu sein?
Ist es schön,unschuldig,rein,frei,ausufernd fantastisch und magisch?
Nein,das ist es nicht!
Es ist hart und schwer,voller Angst,vollster Angst, es ist unbestimmt, es ist durchdringend fremd und unbekannt, es ist um ein vielfaches größer als man selbst.
Man weiß (für sich) alles und doch weiß man nichts (das suggerieren "Die Großen" einem),hat von nichts eine Ahnung,darf nichts wirklich selbst entscheiden, man lebt in völliger Abhängigkeit (andere entscheiden was ich/man darf und was nicht).
Ein Kind ist IMMER alleine,ist gefangen im Mahlstrom der Entscheidungen anderer und seiner Umwelt.
Es will und darf nicht, es könnte und soll aber nicht.
Kinder fragen immer und immer wieder :Und dann? Und dann? Und dann?
Weil sie nicht wirklich das Große und Ganze sehen,sie sehen IHR Großes und Ganzes und das ist immer hier und immer jetzt (und ist dies nicht vielleicht die größere Wahrheit?).
So nimmt Spike Jonze diesen Film in Angriff:Und dann? Und dann? Und dann?
Was passiert wenn ein Kind nichts entscheiden darf/kann, nicht mal gefragt wird ?
Wo geht es dann hin?
Was passiert dort?
Und dann?
Und dann?
"Wo die wilden Kerle wohnen" ist kein Antwort-Film.
"Wo die wilden Kerle wohnen" ist ein Frage-Film.
Wie ist es ein Kind zu sein?
Wie verdammt nochmal WAR es ein Kind zu sein?
Wann verliert man "ES", wann tauscht man "ES" gegen dieses Leben das wir jetzt,nach dem "Es" führen?
Was,Wann,an welcher Stelle verrät man "ES" und wird erwachsen,korrumpiert,unfrei,gebunden?
Ab wann,ab welchem Zeitpunkt entscheidet man selbst, ab welchem Zeitpunkt verliert man die Unschuld?
Mit diesen Fragen setzt sich dieser Film auseinander und er zeigt den Schritt vom Kleinen zum Großen,von der Flucht in die Phantasie,die doch IMMER Weg in die Realität,in die Schuld ist.
Er zeigt das es im (erwachsen werdenden) Leben vor allem auf eines ankommt:Auf das Aushalten!
Auf das Aushalten von Druck (von jeder Seite),auf das Aushalten von und das Zurechtfinden in Konventionen, in und von Gegebenheiten.
Man darf diesen Film nicht "erwachsen" anschauen, man muss probieren diesen Film kindlich,naiv und unentschlossen,ja frei zu schauen.
Man muss diesen Film sehen wie ein Reh das in den Lichtkegel eines nahenden Autos schaut: Scheu, fragend,ratlos,mit größter Angst,völlig unwissend und doch mit allergrößter Aufmerksamkeit.
Dann wird man erkennen:Dieser Film führt Maurice Sendaks Buch kongenial und doch ganz anders in neue und doch so passende Dimensionen.
Ein Buch/Film in dem/denen ultimative Wahrheit über das Wachsen,das Aufwachsen steckt.
Werke die mehr als nur Buch und Film sind.
Werke die Wahrheit sind.
Und immer Wahrheit bleiben werden.
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lieber_tee 2012/05/10 08:08:20
Antwort löschenToller Text.
stuforcedyou 2012/05/10 11:39:24
Antwort löschentop. toll. tuper.
respekt mein bester
Andy Dufresne 2012/05/10 14:02:33
Antwort löschenVielen Dank ihr beiden!
Alle 5 Antworten zeigen
J!GS4W 2012/05/10 14:34:01
Antwort löschenAch deswegen hast du dich an meiner 3 Punkte Wertung gestoßen :P
Toller Text!
Andy Dufresne 2012/05/10 14:52:20
Antwort löschenGenau deswegen ;D Und Danke!
J!GS4W 2012/05/05 13:58:29
Kommentar löschenUff.
Was bin ich glücklich kein Kind mehr zu sein. Kein Gejammer und Rumgeheule mehr wegen Kleinigkeiten, die die Welt nicht interessieren. Klar, Fantasie darf erhalten bleiben, aber diese stetige Endzeitstimmung, die man als Kind gerne mal an den Tag legt, die ist anstrengend. Und das fängt der Film in der Tat gut ein. Ein Gerumpel und Gepumpel kann man hier in der Welt bestaunen, in die Max eintritt. Die "Wilden Kerle" sind ja im Grunde Kinder, nur eben flauschige mit großen Kräften, was aber hier trotzdem auf's selbe hinausläuft.
Mich konnte der Film aber so gar nicht berühren, sondern hat mich eher daran erinnert wie schwerfällig die Kindheit doch sein kann und wie frustrierend. Grausam sind die Kinder, sagt man ja und das macht sich hier ja deutlich durch die Hammerschlag-Melancholie bemerkbar. Für Kinder ist dieser Film also wirklich nicht zu empfehlen, es sei denn man möchte sie quälen, aber dann könnte man sie auch genauso gut "Die Passion Christi" ansehen lassen. Ist auch nervenzehrend.
Ich sage nicht, dass "Where the wild things are" ein schlechter Film ist, bloß kein Film für mich. Gar nicht.
bedenklich? 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Andy Dufresne 2012/05/05 22:05:04
Antwort löschen3 ist hart für einen "nicht schlechten Film"...
J!GS4W 2012/05/06 02:15:22
Antwort löschenIch fand' den einfach viel zu anstrengend und musste mich überwinden den nicht auszumachen. Ist heute mal ne sehr subjektive Wertung.
aberaber 2012/03/20 14:01:30
Kommentar löschenStimmungsvoller Film für ältere Kinder. Zugleich ein unaufdringliches Stück Lebenshilfe.
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Toshiro Umezawa 2012/02/01 12:55:48
Kommentar löschen„Da waren ein paar Häuser. So richtig große Gebäude. Und sie konnten laufen. Und dann waren da ein paar Vampire. Und einer von den Vampiren biss in das größte Gebäude. Und da brachen seine Vampirzähne ab. Dann sind ihm auch noch seine anderen Zähne ausgefallen. Da fing er an zu weinen. Und all die anderen Vampire sagten: „Wieso weinst du denn? Sind das nicht deine Babyzähne?“ Und er sagte: „Nein. Das sind meine Erwachsenenzähne.“ Und da wussten die Vampire, dass er von nun an kein Vampir mehr sein würde. Und verließen ihn deshalb.“
Diese wunderbar fantasievolle Geschichte trifft den melancholischen Grundton des Filmes „Wo die wilden Kerle wohnen“ auf den Punkt. Der Protagonist Max (Max Records) erzählt sie seiner Mutter (Catherine Keener) und gewährt ihr, sowie dem Zuschauer, damit Einblick in seine Gefühlswelt. Er hat Angst vor der Einsamkeit. Seinen Vater hat Max bereits verloren, seine Schwester hat andere Dinge als ihren kleinen Bruder im Kopf und trotz seines guten Verhältnisses zu seiner Mutter, kann diese ihm, als Alleinernährerin zweier Kinder, häufig nicht die Aufmerksamkeit widmen, die er von ihr verlangt.
Als sich Max eines Tages missverstanden und allein gelassen fühlt, flüchtet er sich in seine Fantasiewelt und findet sich im Land der „wilden Kerle“ wieder. Die „wilden Kerle“ sind gewaltige Ungeheuer, doch in ihrem Ungestüm, ihrer Sensibilität und ihrer Verlorenheit sind sie Max sehr ähnlich. Sie sehnen sich nach jemandem, der sich um sie kümmert und ihre Traurigkeit vertreibt und so akzeptieren sie Max als ihren König.
Charakterisiert man die „wilden Kerle“, erkennt man schnell ihre Unterschiedlichkeit. Sie alle verkörpern verschiedene Gefühle und Wesenszüge, die in ihrer Gesamtheit Max Charakter widerzuspiegeln scheinen. Das so geschaffene Spiegelbild erlaubt es Max, zu erkennen, was für ihn wirklich wichtig ist.
Der Film, mit dem noch schöneren englischen Titel „Where the Wild Things Are“ beruht auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Maurice Sendak. Regisseur und Drehbuchautor Spike Jonze gelingt es, die Geschichte des Buches um einige Facetten zu bereichern, der Atmosphäre der Vorlage dabei aber gerecht zu werden und sie auf sein eigenes Werk zu übertragen.
„Wo die wilden Kerle wohnen“ ist wunderschön gefilmt. Man verliert sich schnell in den großartigen, manchmal surrealistischen Bildern. Diese werden von einem erfrischenden Soundtrack begleitet, für den sich die Frontfrau der „Yeah Yeah Yeahs“ Karen O verantwortlich zeichnet.
Ein besonderes Lob gilt dem Hauptdarsteller Max Records. Es ist beeindruckend, welche Energie er seiner Figur verleiht und wie es ihm bereits in jungen Jahren gelingt, die Vielschichtigkeit seines Charakters absolut überzeugend darzustellen. Ich bin sehr gespannt, was wir von diesem jungen Schauspieler in Zukunft noch erwarten dürfen.
„Wo die wilden Kerle wohnen“ ist ein trauriger und melancholischer, aber auch ein herzerwärmender Film. Die kurze Schlussszene, in der Max nachhause zurückkehrt und von seiner Mutter erwartet wird, ist eine der schönsten des ganzen Films. Sie kommt völlig ohne Worte aus. Sie trifft damit den Ton – der nur rund 300 Wörter umfassenden – Vorlage, die es ebenfalls schafft, mit wenigen Worten viel zu sagen. Darin heißt es am Ende: „Und er segelte zurück, fast ein ganzes Jahr und viele Wochen lang und noch einen Tag bis in sein Zimmer, wo es Nacht war und das Essen auf ihn wartete, und es war noch warm.“
+++http://freres-lumiere.tumblr.com/+++
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Oldboy91 2012/02/13 19:43:31
Antwort löschenGerade angesehen, bin hin und weg. Stimme dir in allen Belangen zu! Schade nur, dass ich den nicht in jüngeren Jahren sehen konnte.
Toshiro Umezawa 2012/02/16 17:29:21
Antwort löschenFreut mich, dass er dir auch so gut gefallen hat. =) Stimmt, so hab ich das noch gar nicht gesehn. Allerdings hätte ich mich als Kind wahrscheinlich vor allem an den toll gemachten, knuddeligen Monstern erfreut. Heute seh ich auch seine anderen Qualitäten. In jungen Jahren lieben und heute erkennen, dass er wirklich toll ist. das wäre super gewesen. :D
saddestday 2012/03/09 13:13:08
Antwort löschenKann dein Review einfach nur komplett unterstreichen. Gut so, kann ich das also meiner Tastatur jetzt ersparen ;)
Toshiro Umezawa 2012/03/10 09:45:33
Antwort löschenHehe, das freut! =)
Alle 6 Antworten zeigen
Andy Dufresne 2012/05/10 01:10:36
Antwort löschenSehr schön,sehr treffend beschrieben!
Toshiro Umezawa 2012/05/12 18:21:08
Antwort löschenVielen Dank!! =)
WaaayneTrain 2012/01/27 16:21:54
Kommentar löschenEine herausragend umgesetzte Kinderbuchadaption. Spike Jonze erschuf hier eine fantastische Traumwelt die durch ihre melancholische Atmosphäre fesselt. Es ist durchaus kein Kinderfilm, das Ende brach mir beinahe das Herz.
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torsam 2012/01/18 16:14:27
Kommentar löschen"Wo die wilden Kerle wohnen" dreht sich um den Jungen Max, der Probleme mit seiner Familie hat und daraufhin ausreißt. Er findet sich danach zwischen großen haarigen, aber liebenswürdigen Kreaturen ("die wilden Kerle") wieder, die seiner Familie ziemlich ähneln...
Der Film ist die ganze Zeit relativ depressiv, was mir aber sogar recht gut gefällt. Auch die konstante Indie-Musik fand ich ok und stimmungsvoll. Was dagegen gar nicht geht, ist die Handlung. Es gibt keinen Spannungsbogen und keinen großen zu lösenden Konflikt. Stattdessen sieht man immer wieder Streitigkeiten zwischen den wilden Kerlen, die Max' Familie karikieren. Dabei passiert ein Ereignis nach dem anderen, die einzelnen Szenen bauen nur los auf einander auf. Deshalb habe ich nach einer Stunde bis zum Ende geskippt und das Übersprungene auf Wikipedia nachgelesen. Und siehe da: Ich habe nichts verpasst.
Zuguterletzt muss ich auch sagen, dass Max sich doch sehr glücklich über seine Familie schätzen kann. Er hat eine Mutter und eine Schwester, die ihn lieben und sich um ihn sorgen. Dass Max das vergisst und nur egoistisch an seine eigenen Probleme denkt, ist für den Zuschauer wenig erfreulich. Andererseits ist er aber noch ein Kind und da ist das nunmal so. Sympathisch finde ich das deswegen trotzdem noch nicht.
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Hanno Jones 2011/12/26 13:17:13
Kommentar löschenich muss gestehen, ich war ein wenig enttäuscht und der film hat einiges von dem zauber, den das buch, das ich als kind in jedem arztpraxiswartezimmer immer und immer wieder gelesen hab, bei mir hinterlassen hat, zerstört ...
wahrscheinlich konnte man nicht mehr aus dem konzept machen und auch mir haben die eindrucksvollen bilder gefallen, die Jonze geschaffen hat ...
dennoch würde ich den film lieber wieder vergessen, wenn ich die wahl hätte, da er, bei mir jedenfalls, nicht die gleichen emotionen hervorrufen konnte, wie das buch.
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acefromspace93 2011/12/15 06:38:03
Kommentar löschenIch fand den Bullen durch seine ruhige aber auch unheimliche Art ziemlich cool...
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jen4indie 2011/10/25 22:40:01
Kommentar löschenwenn man bedenkt, dass dieser film eine adaption eines kinderbuches ist, muss man schon zugeben, dass die welt, die jonze hier geschaffen hat, einfach unglaublich ist. die wilden kerle wurden wunderbar umgesetzt.
allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass hier kein kinderfilm zu sehen sein wird.
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RoosterCogburn 2011/10/09 22:39:21
Kommentar löschenEine Verfilmung auf die man lange warten musste. Wegen diverser finanzieller Schwierigkeiten, mehrerer Bedenken bei der Umsetzung und anderer Differenzen verzögerte sich die Fertigstellung. Nach über 20 Jahren ging das, vor allem im englischsprachigen Raum, sehr beliebte Bilderbuch "Where the Wild Things Are" in Produktion. Entstanden ist ein ungewöhnlicher, surrealer, dialogarmer Film voll Melancholie. Hat sich all das gelohnt? Wenn man was für kindlichen Monsterspaß mit schwermütigen Untertönen übrig hat, dann schon. Die Inszenierung berührt mich nicht wirklich. Aber genau wie bei der Vorlage fehlt eine klassische Dramaturgie. Die Geschichte lebt von seinen Figuren und den Stimmungen. Wem's gefällt. Man muss sich echt drauf einlassen können. Die Inszenierung hat meinen Respekt, aber nicht meine Sympathie.
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Tachitalili 2011/10/03 12:05:20
Kommentar löschen**Kann spoilern**
Nein, ich kenne das Buch nicht und habe mich auf einen schönen Fantasy-Film gefreut. Fail! Stattdessen gabs eine Aggressionstherapie mit der Sesamstrasse. Und jetzt brauche ich eine Depressionstherapie.
Minus: Die Story dass ein Junge ohne Vater auskommen muss, und mitbekommt dass die Mutter sich mit anderen Kerlen abgibt und daraufhin wütend wird, ist gefühlte Million Mal verfilmt worden.
Daraufhin flüchtet er sich in seine Phantasiewelt, in der
er seine Fehler nach und nach einsieht (?!).
Plus: Der Film ist voller bedeutungschwangeren Parallelen und Interpretationsmöglichkleiten gespickt, ich denke, da kann jeder für sich hineininterpretieren, was er möchte. Dass Aggressionen aus Trauer/Angst entstehen können, dass es weh tut, die Krone der Aufmerksamkeit abzugeben und "normal" zu sein, dass "wir es alle schwer haben" und man Rücksicht nehmen muss, über das schwierige Erwachsenwerden usw
Minus: Der Film vergisst einem Hoffnung zu geben, die Flucht in die Fantasiewelt ist nur zu Erziehungszwecken gedacht, der Erziehungskontext haut hier mit der Moralkeule dass es nur so kracht.
Das Prinzip der unendlichen Geschichte wird ins Gegenteil verkehrt. Die Phantasiewelt ist hier fast genauso häßlich grau, wie sein echtes Leben. Und mit fast genau den gleichen Charaktären. Damit auch jeder die Parallelen rafft.
Und was soll jetzt die Moral von der Geschicht sein:
etwa unterordnen und Klappe halten???
Der Schlüssel ist meiner Meinung nach nicht "weil wir es alle schwer haben" sondern sich gegenseitig mit den Gefühlen und Gedanken einander anzuvertrauen, um verstanden zu werden. Doch das passiert nicht, schweigend sitzen Mutter und Kind am Tisch und lächeln sich selig an....
Ansonsten: mit furchtbar deprimierender Musik unterlegt, und die Wilden Kerle sind als Figuren wirklich qualitativ nicht mehr zeitgemäß. Sie würden sich in den 80ern neben M. Jacksons Thriller gut machen. Aber auch nur vielleicht.
Fazit: Von guten Effekten keine Spur. Für Kinder zu deprimierend. Für mich auch.
Ich habe mehr und besseres erwartet.
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doctorgonzo 2011/10/04 21:21:24
Antwort löschenAha. Zitat: `Minus: Die Story dass ein Junge ohne Vater auskommen muss, und mitbekommt dass die Mutter sich mit anderen Kerlen abgibt und daraufhin wütend wird, ist gefühlte Million Mal verfilmt worden.´
Komisch, dass Du sonst weniger Probleme damit zu haben scheinst, wenn eine Geschichte den x-ten Neuaufguss verpasst bekommt. Beispiele sind unter anderem "Independence Day", "Avatar"
Tachitalili 2011/10/06 14:55:56
Antwort löschen@doctorgonzo: platter Versuch, mich zu provozieren.
Vorgehen: wie immer, auf eine mittlerweile mitleiderregende Art, meine Bewertungen miteinander zu vergleichen und dann irgendwelche erdichteten "Widersprüche" (in einer subjektiven Meinung!!) hier der Welt zu verkünden.
doctorgonzo 2011/10/06 15:14:14
Antwort löschenUnd Du meinst, es bringt Dich irgendwie vorwärts, wenn Du Deine Antworten mittels Copy/Paste großzügig verteilst? Es spricht eine absolut deutliche Sprache, dass Du nur in Ausnahmefällen etwas zu sagen hast, was Deine Meinung anschaulicher macht, sondern Dich zumeist mit ausbaufähigen Sarkasmusversuchen begnügst, oder Dich in die erhabene Opferrolle böser mobbender User flüchtest.
Tachitalili 2011/10/06 15:30:55
Antwort löschen@doctorgonzo: nein, ich find deine Art einfach mittlerweise öde.
doctorgonzo 2011/10/06 15:41:53
Antwort löschenSiehst Du. Und das ist der beglückende Aspekt an der Möglichkeit kontroverser Diskussionen hier. Du darfst meine Art öde, doof und gemein finden und das jedem offenbaren, den es möglicherweise interessiert und ich darf Deine Argumentation unbefriedigend, widersprüchlich, lückenhaft oder gar lächerlich finden und eben diese Meinung der Welt verkünden.
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Tachitalili 2011/10/06 15:45:07
Antwort löschenimmer noch öde
Andy Dufresne 2012/05/10 01:12:55
Antwort löschenirgendwie eher treffend...
Fulsome. 2011/09/19 04:54:26
Kommentar löschenAlso alle Achtung. Spike Jonze schafft es aus einem Buch mit (deutschsprachig) gerade mal 333 Worten einen Film von 100 Minuten zu kreieren. Die Story gibt natürlich nicht allzuviel her, aber die Bilder sind gewaltig, die Botschaft selbstverständlich und die Charaktere gut gezeichnet. Sicherlich nicht für jeden was, aber für all die, die sich drauf einlassen ein unglaubliches Erlebnis.
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Falkenfluegel 2011/09/13 00:00:44
Kommentar löschenAuf jeden Fall ein sehenswerter Film. Die wilden Kerle sind fabelhaft dargestellt worden und der Film ist ein echter Hingucker. Das hätte man so mit reinen CGI Monstern nicht geschafft.
Mir persönlich ist das ganze aber zu düster, es wirkt fast schon depressiv. Das fängt schon in den allerersten Szenen an und spätestens nach einer halben Stunde war ich mir sicher, dass dieser Film ganz sicher nicht für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist.
Im großen und ganzen ein ambitionierter Film über die Kindheit selbst, der mit wunderschönen Bildern und einem passenden Soundtrack glänzt. Irgendwie war meine Kindheit nur nie so düster und auch das Buch habe ich nicht so in Erinnerung, daher konnte ich mich nicht so ganz einfühlen.
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herrschulze 2011/08/16 12:28:01
Kommentar löschen"Wo die wilden Kerle wohnen" war eines der wichtigsten Bücher meiner Kindheit. Entsprechend skeptisch war ich, als ich den Film gesehen habe. Natürlich könnte man ihm vorwerfen, dass er nicht wirklich nah an der literarischen Vorlage ist, aber die enthält ja auch kaum Text. Die wilden Kerle werden sehr liebevoll und detailgetreu dargestellt, die Rahmenhandlung ist ziemlich aufgebläht worden (z.B. alleinerziehende Mutter mit Freund), der Charakter und die Stimmung des Buches sind aber hervorragend wiedergegeben worden!
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DocSnyder08/15 2011/07/31 20:54:51
Kommentar löschenWundervolles, poetisches und visuell beeindruckendes Kino. Bei weitem kein Kinderfilm, sondern ein Arthouse-Meisterwerk über das Kindsein. Pflicht!
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tobias.veron 2011/05/05 14:10:24
Kommentar löschenNur wer das Kinderbuch gelesen & vergöttert hat, kann diesen Film geniessen & verstehen.
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Fulsome. 2011/09/21 17:25:04
Antwort löschenNö, ich mochte ihn auch so
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samploo 2011/12/28 13:27:44
Antwort löschenSchließe mich Fulsome an.
tapedogg 2012/03/04 19:59:15
Antwort löschenwas für ein schwachsinn!!
Punk 2011/02/26 10:51:14
Kommentar löschenHerzallerliebst, diese knuffigen Wesen auf dieser fernen Insel. Was Kinderrollen in Filmen anbelangt bin ich immer etwas nörgelig. Hier ist das anders. Ich finde nicht, das Max rumnervt. Ich fand den Film klasse, anschauen.
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BlueSquirrel 2011/02/20 04:43:18
Kommentar löschenDas hat mich absolut überfordert. Es könnte aber - wie eigentlich auch erwartet - die Kleinen erfreuen, oder? Ich hätte schon den ein oder anderen Pilz essen müssen um in Fahrt zu kommen. Irgendwo zwischen der Sesamstraße und der unendlichen Geschichte ist mir der Sprit ausgegangen. Da saß ich dann mit Zottelbären, Mondgesichtern, einem jugendfreien Donnie Darko und fühlte mich doch irgendwie recht eigenartig. Wenn ich so drüber nachdenke - Wer braucht schon Pilze?
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Frollein B 2011/02/23 01:59:06
Antwort löschenEndlich mal jemand, der scheinbar genauso irritiert war ich ich? Bist du wirklich der Meinung, das es die Kleinen erfreuen könnte? Mir war das alles zu abstrakt.
BlueSquirrel 2011/02/23 04:19:57
Antwort löschenJa schon. Kinder erfahren alles auf einer viel emotionaleren Ebene. Da ist es oft nicht so wichtig worum es geht. Ich könnte mir vorstellen dass als Kind mich dieser Film sehr berührt hätte. Aber ich weiß es natürlich nicht.
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Frollein B 2011/02/23 04:44:51
Antwort löschenIch kann dir insoweit zustimmen, das der Film Werte wie Zusammenhalt und Freundschaft vermittelt. Trotzdem fand ich den Film, gerade zu Beginn,sehr seltsam. Ja wie schon gesagt, so gar ein wenig verstörend. Die Art und Weise wie die Figürchen doch sehr grob untereinander agiert haben, hatte ich so vorher noch in keinem "Kind-orientierten"- Film gesehen. Aber vielleicht magst du recht haben und Kinder nehmen diese Dinge gar nicht wahr. Das eröffnet wieder den Gedankengang in meinem Kopf " Was würde ich meine Kinder sehen lassen". Ja, das wird es sein. Wenn man älter wird bewertet man als zu minuziös und ist dann schon bei einzelnen Szenen verstört. Ist mir letztes Jahr auch bei "Kevin allein Zuhaus" aufgefallen. Als Kind war man sich über den Verletzungsgrad, den sich die Einbrecher bei den gestellten Fallen eigentlich zuziehen müssten, gar nicht im klaren. Somit sollte ich mit dir übereinkommen. Fein!
Fulsome. 2011/09/18 23:52:18
Antwort löschenIch glaube manchmal muss man sich einfach für solche Filme öffnen.
churchdogem 2011/02/07 16:37:07
Kommentar löschenGeschichten über das Erwachsenwerden gibt es wie Sand in der Wüste: Selten ist diese Wüste aber in ein solch melancholisches Licht gehüllt. Das macht 'Where the wil things are' durchaus sehenswert. Hinzu kommt, dass der Film das Erwachsenwerden als Prozess verstanden wissen will. Somit ist Max nach seiner symbolischen Wiedergeburt nicht komplett verändert, sondern behält seine Art. Prozesse bedürfen aber leider der Zeit. Das ist auch der große Haken hier. Die schönen Bilder und guten, weil kindlichen, Dialoge schaffen es nicht die Längen, die der Film durchaus hat, auszublenden.
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KlohauZ 2011/01/17 15:34:46
Kommentar löschenLeider nicht mehr als die Charakterstudie eines Jungen, die sich in einer surrealen Welt mit schönen Landschaften und liebevoll gestalteten Kreaturen abspielt. Der Film spielt mit Emotionen und schafft es, dass der Zuschauer sich in das Kind hineinversetzen kann. Letztlich fehlt es ihm jedoch deutlich an Substanz.
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