Wo die wilden Kerle wohnen

Where the Wild Things Are (2009), US
Laufzeit 101 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Kinostart 17.12.2009

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von Spike Jonze, mit Catherine Keener und Max Records

Es ist die Geschichte des ebenso unbändigen wie sensiblen Jungen Max, der sich zu Hause missverstanden fühlt und dorthin flieht, wo die wilden Kerle wohnen: Max erreicht eine Insel, auf der er geheimnisvollen und seltsamen Wesen begegnet, deren ungestüme Empfindungen und Taten absolut unvorhersehbar sind. Die wilden Kerle wünschen sich nichts sehnlicher als einen Anführer – und Max träumt davon, über ein Königreich zu herrschen. Also wird Max zum König gekrönt und gelobt, ein Reich zu schaffen, in dem alle glücklich sind. Doch bald macht Max die Erfahrung, dass sich sein Königreich gar nicht so leicht regieren lässt: Der Umgang mit seinen Untertanen ist weitaus komplizierter, als er sich das ursprünglich gedacht hat.

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Cast & Crew


Kritiken (18) — Film: Wo die wilden Kerle wohnen

beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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9.0Herausragend

[...] “Where The Wild Things Are” ist ein Film über die Kindheit, aber definitiv kein Kinderfilm, wie Jonze oft betonte. Die Bilder sind nicht durch eine rosarote Brille aufgenommen, die Charaktere haben mehr Ecken und Kanten, als man anhand des Buches vermuten würde. Max, wunderbar gespielt von Max Records, ist ein ungestümes Kind, das wie auch die wilden Kerle zu drastischen Mitteln greift, um sich Gehör zu verschaffen. Damit zeigt der Film aber viel mehr wie schwierig es manchmal ist, Kind zu sein, als all die gezuckerten Kinderfilme, die Hollywood so auf die Welt loslässt. [...]

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Elisabeth Maurer

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7.5Sehenswert

...Der Beginn des Films offenbart sofort sein Wesen: Max jagt in seinem Wolfskostüm durchs ganze Haus hinter seinem kleinen Hund her, bellt und tobt und schnappt schließlich das leicht eingeschüchterte Tier um mit ihm zu raufen. Dabei verfolgt ihn dicht die Handkamera. Jonze bleibt immer ganz nah bei seinem Hauptcharakter, bewegt sich immer mit ihm und scheint versessen darauf zu sein, durch die Geräusche, durch den Verzicht auf eine dauernde Musikuntermalung, durch nicht auffällig bearbeitete Bilder, die Geschichte so realistisch wie möglich erscheinen zu lassen, damit sich der Zuschauer wirklich in das Kind einfühlen kann. ...

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«Where the Wild Things Are» ist ein einfühlsamer und abwechslungsreicher Abenteuer-Film für jedes Alter.

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Khitos: Kälte Reich

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8.5Ausgezeichnet

Ein Kinderfilm? Nein. Spike Jonze meinte, dass es eher ein Film über die Kindheit sei. Es ist mit Sicherheit kein Kinderfilm! Viel mehr ist es eine Charakterstudie. Aus dem kleinen Kinderbuch erschuf Jonze ein wunderbares Werk mit liebenswerten, gewöhnungsbedürftigen und gruseligen Monsterchen. Es ist auch überaus positiv anzurechnen, dass hier nicht viel mit CGI gearbeitet wird und auf alte Methoden zurückgegriffen wurde. Die Wilden Kerle sind echt und das sieht und fühlt man auch. Die Fantasyreise des kleinen Max ist erleuchtend und fesselnd mitanzusehen. Der kleine Max erinnert mich stets an einen kleinen Jungen, den ich im realen Leben kenne, was mir den Kinobesuch noch ein wenig spaßiger gestaltet hat. Aber auch ohne diesen witzigen Zufall überzeugt Where The Wild Things Are, denn entgegen aller Erwartungen ist es ein trauriger, düsterer Film, der viel aussagt ohne viel zu reden.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

Ein Film, der dank Handkameras und nie zu bunten Bildern wie ein Independent-Streifen aussieht, aber über ein sehr stattliches Budget verfügt und dabei gänzlich aus der Sicht eines kleinen Jungen erzählt wird – also mal wieder was anderes – das ist „Wo die wilden Kerle wohnen“. Die freie Adaption des gleichnamigen Bilderbuchklassikers besteht aus einer sehr simplen Geschichte, die jedoch psychologisch fein durchdacht ist. Regisseur und Drehbuchautor Spike Jonze lässt wie schon in „Being John Malcovich“ oder „Adaption“ die Grenzen zwischen Realität und Traum völlig verschwimmen, in diesem Fall jedoch ganz gradlinig und mit kindlicher Selbstverständlichkeit. [...]

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.5Ausgezeichnet

WHERE THE WILD THINGS ARE ist eine wunderbare Komposition aus verschiedenen Zutaten. Spike Jonze trifft perfekt den Nerv des Buches und verzaubert mit seinen Figuren, die den Vorbildern nicht ähnlicher sein könnten. Die Mischung aus Kostümen und punktierter Animation funktioniert blendend. Insgesamt fühlt sich WHERE THE WILD THINGS ARE an wie ein warmer Sonnenuntergang. Eine Geschichte aus dem Leben, die berührt und in seiner Einfachheit unglaublich komplex bleibt. Bravo. (Toller Soundtrack von Karen O!)

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Michael Kienzl: critic.de

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Jüngere Kinder könnten mit dieser teilweise sperrigen und düsteren Version eines Kinderfilms Schwierigkeiten haben. Der Film verfügt zudem über eine Indie-Credibility, die sich vor allem an Erwachsene richten dürfte. Wie Spike Jonze aber ein Kinderbuch für die große Leinwand adaptiert, ohne den eigenen Stil zu verwässern oder Zugeständnisse an das Genre zu machen, ist in jedem Fall sehenswert.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.0Ausgezeichnet

„Wo die Wilden Kerle wohnen“, die Verfilmung von Maurice Sendaks Kinderbuch, ist trotz der vielen Grobiane ein ungemein zärtlicher, in kleinen Gesten und Momenten oft rührender Film. Vieles wirkt spielerisch in diesem gleichermaßen leichten und psychologisch exakten Meisterwerk: Die Handkamera wie bei Amateuren, aber nahe an dem Empfinden von Max. Die nette, kindisch wirkende Mädchenmusik von „Karen O and the Kids“ bringt die Wildheit von Max auf den Soundtrack. Die Lehre der Wilden Tiere lautet klug einfach: Mit diesen Riesen ist es wie mit den unkontrollierbaren großen Gefühlen - sie können Freunde sein, aber auch zerstörerisch

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Spike Jonze hat es wohl tatsächlich geschafft einen der depressivsten Filme dieses Jahres abzuliefern, der ziemlich konsequent alle Erwartungen unterläuft die das Publikum an einen aufwendig produzierten Kinderfilm stellt. Gegen “Where the wild things are” wirkt “Coraline” wie ein echter Happy-Go-Lucky Streifen.

Das spricht jedoch keineswegs gegen diese Kindheitsphantasie, die sich die große Aufgabe gestellt hat, aus einer quasi nicht vorhandenen Geschichte (Junge wird auf sein Zimmer geschickt, flieht in der Phantasie zu den wilden Kerlen, feiert mit ihnen, vermisst sein Zuhause und geht heim), die hauptsächlich von ihren inspirierten Zeichnungen lebte, einen abendfüllenden Spielfilm zu machen. (...)

Jones nimmt fast den kompletten Film über, die sehr egoistische, eigensinnige Perspektive seines jungen Hauptdarstellers ein, der sich von der Welt unverstanden, ignoriert, mißhandelt und vernachlässigt fühlt. Max, der vom jungen Max Records mit beeindruckender…

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manitu17

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Ist das beabsichtigt, dass dein Kommentar bei Wiki zitiert wird?^^


TheCorey: MovieMaze

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Von der technischen Umsetzung her ist Where the Wild Things Are ausgesprochen gelungen. Die digitalisierten Gesichter auf den realen Kostümen synthetisieren gut und es schadet den Wilden Kerlen nur, wenn Jonze sie durch die Luft springen lässt. Hier wirken die Bewegungen nun wenig natürlich, was aber ob der geringen Präsenz an Sprüngen annehmbar ist. Somit ist Where the Wild Things Are vielleicht kein Meisterwerk, aber trotzdem – und gerade in seinen letzten Minuten – ein teils wunderchöner und ergreifender Film geworden.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.0Ausgezeichnet

Wo die Wilden Kerle wohnen ist vielleicht der erste Familienfilm in der neueren Geschichte, der sich nicht nur auf die Story oder Charakterentwicklung stützt, sondern auch auf die Ideen und die Vision des Regisseurs. Das Ergebnis ist eine magische Erfahrung für alle bis auf die hibbeligsten Kinder, und eine Gelegenheit für die Eltern, einen Kinderfilm mal zu genießen als zu ertragen. Für den Regisseur ist dies ein Lieblingsprojekt, und es schneidet besser ab als andere Werke, an denen der Macher emotional zu nahe dran ist. Es gibt kleinere Untimmigkeiten, aber diese tun dem Vergnügen keinen Abbruch. Dieser Film ist die 2009er Antwort auf den "Zauberer von Oz".

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.0Sehenswert

Spike Jonze und Dave Eggers haben die Herausforderung der Adaption dieses kleinen Meisterwerks gemeistert, indem sie einen echten Jungen und die imaginären Monster in einem Film gezeigt haben. Der Streifen fühlte sich lang an, und manchmal gab es Abschnitte, in denen ich weniger als begeistert war. Ist es möglich, dass die Kurzgeschichte doch zu wenig Inhalt hatte für einen Spielfilm in voller Länge? Alles in Allem wird der Film wohl besser ankommen bei Erwachsenen, die einen geliebten Klassiker aus Kindertagen kennen, als bei Kindern, die mit zackiger Action-Animation aufgewachsen sind.

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Edward Douglas: ComingSoon.net

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6.5Ganz gut

Die erfindgunsreichen Bilder aus Sendaks Buch werden in Spike Jonzes Film beibehalten, leider fällt der Ton und die Absichten des Romans irgendwie auf die Seite, um die Ideen des Regisseurs über die Kindheit zu analysieren. Dies hat wenig zu tun mit den Gründen, warum die ältere Generation das Buch so mochte. Leider ist der Film ein seltsamer Mix aus Kunstfilm und ein paar Szenen, die Kinder unterhalten sollen. Die Kritiken werden wohl gemischt sein, obwohl Jonzes Karma gut genug ist, um die negativeren unter den Meinungen abzufedern. Zumindest sollte man ihm Beifall zollen für den Mut, etwas Eigenes zu machen – und nicht einfach einen lieblos zusammengekleisterten Mainstream-Stinker abzuliefern wie Scooby-Doo.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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9.0Herausragend

Wirklich, ich bin unglaublich verliebt in die Filmversion von „Wo die wilden Kerle wohnen“. Dieses Mal stimmt alles, von Kopf bis Schwanzspitze, vom Moment an wo im Prolog die Action eingefroren wird, bis hin zur finalen Szene mit der schwer erkämpften Wiedervereinigung von Mutter und Sohn. Warner Bros. sollte man Beifall zollen für solch ein starkes und atemberaubendes Kunststück – die seltene Adaption eines Klassikers der Kinderliteratur, der tiefer geht als das Original.

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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel

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4.0Uninteressant

Als ein Kinderfilm ist es langweilig, als ein gewagtes filmisches Abenteuer schrammt der Film knapp an Wahnwitz und Fiasko vorbei. Er ist zwar viel zu nachdenklich und beeindruckend, um ihn ohne weiteres zu ignorieren. Aber das Werk ist auch so eindeutig und deprimierend, dass man sich wundert, was genau den Kult um das Kinderbuch ausmacht, und warum der Autor sich ausgerechnet Spike Jonze ausgesucht hat. Jonze hat sich zwischen den „Kerlen“ verloren und hat das Wilde und den Spaß draußen gelassen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Filme erlauben trotzigen Kinder meist keine volle Pallette an Emotionen. In diesem Film aber durchlebt der neunjährige Max eine verwirrende Lawine an Gefühlen, was in einem Film von überraschendem Tiefgang und voller Genauigkeit und Energie resultiert. Max mag sich in seinem Löwenkostüm kopfüber ins Abenteuer stürzen, letzendlich ist er nur ein wildes Kind. Er ist kreativ, gefühlvoll und manchmal einsam.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Der Gegensatz zwischen einer wilden Landschaft, einem echten Jungen und kindlichem So-tun-als-ob sollte eigentlich nicht funktionieren, oder vielleicht nur auf dem Level eines Muppet-Films. Aber es funktioniert traumhaft. Statt dass man von Computer-Illusionen bombardiert wird, wird uns erlaubt, unseren Unglauben zu vergessen und unsere eigene Vorstellungskraft einzubringen. Bei all der Kunstfertigkeit fühlt sich der Film doch rau und handgemacht, beinah primitiv an. Es ist ein großartiges Baumhaus von einem Film.

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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

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6.5Ganz gut

Leichtfüßig, emotional an das Thema angepasst und dem gefeierten Originalmaterial instinktiv treu, erntet der Film viele Pluspunkte für den handgemachten Look und die un-homogene, darf-man-es-sagen: organische Darstellung unbefangener kindlicher Vorstellungskraft. Aber die guten Absichten und der magische Stil von Regisseur Spike Jonze kann nicht ganz dafür entschädigen, dass es dem Film ein wenig an Narration und inhaltlicher Fülle fehlt.

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Kommentare (84) — Film: Wo die wilden Kerle wohnen

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Andy Dufresne

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Bewertung10.0Herausragend

Wie ist es ein Kind zu sein?

Ist es schön,unschuldig,rein,frei,ausufernd fantastisch und magisch?

Nein,das ist es nicht!

Es ist hart und schwer,voller Angst,vollster Angst, es ist unbestimmt, es ist durchdringend fremd und unbekannt, es ist um ein vielfaches größer als man selbst.
Man weiß (für sich) alles und doch weiß man nichts (das suggerieren "Die Großen" einem),hat von nichts eine Ahnung,darf nichts wirklich selbst entscheiden, man lebt in völliger Abhängigkeit (andere entscheiden was ich/man darf und was nicht).

Ein Kind ist IMMER alleine,ist gefangen im Mahlstrom der Entscheidungen anderer und seiner Umwelt.
Es will und darf nicht, es könnte und soll aber nicht.

Kinder fragen immer und immer wieder :Und dann? Und dann? Und dann?

Weil sie nicht wirklich das Große und Ganze sehen,sie sehen IHR Großes und Ganzes und das ist immer hier und immer jetzt (und ist dies nicht vielleicht die größere Wahrheit?).

So nimmt Spike Jonze diesen Film in Angriff:Und dann? Und dann? Und dann?

Was passiert wenn ein Kind nichts entscheiden darf/kann, nicht mal gefragt wird ?
Wo geht es dann hin?
Was passiert dort?
Und dann?
Und dann?

"Wo die wilden Kerle wohnen" ist kein Antwort-Film.
"Wo die wilden Kerle wohnen" ist ein Frage-Film.

Wie ist es ein Kind zu sein?
Wie verdammt nochmal WAR es ein Kind zu sein?
Wann verliert man "ES", wann tauscht man "ES" gegen dieses Leben das wir jetzt,nach dem "Es" führen?
Was,Wann,an welcher Stelle verrät man "ES" und wird erwachsen,korrumpiert,unfrei,gebunden?

Ab wann,ab welchem Zeitpunkt entscheidet man selbst, ab welchem Zeitpunkt verliert man die Unschuld?

Mit diesen Fragen setzt sich dieser Film auseinander und er zeigt den Schritt vom Kleinen zum Großen,von der Flucht in die Phantasie,die doch IMMER Weg in die Realität,in die Schuld ist.

Er zeigt das es im (erwachsen werdenden) Leben vor allem auf eines ankommt:Auf das Aushalten!
Auf das Aushalten von Druck (von jeder Seite),auf das Aushalten von und das Zurechtfinden in Konventionen, in und von Gegebenheiten.

Man darf diesen Film nicht "erwachsen" anschauen, man muss probieren diesen Film kindlich,naiv und unentschlossen,ja frei zu schauen.

Man muss diesen Film sehen wie ein Reh das in den Lichtkegel eines nahenden Autos schaut: Scheu, fragend,ratlos,mit größter Angst,völlig unwissend und doch mit allergrößter Aufmerksamkeit.

Dann wird man erkennen:Dieser Film führt Maurice Sendaks Buch kongenial und doch ganz anders in neue und doch so passende Dimensionen.

Ein Buch/Film in dem/denen ultimative Wahrheit über das Wachsen,das Aufwachsen steckt.
Werke die mehr als nur Buch und Film sind.
Werke die Wahrheit sind.
Und immer Wahrheit bleiben werden.

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J!GS4W

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Ach deswegen hast du dich an meiner 3 Punkte Wertung gestoßen :P
Toller Text!


Andy Dufresne

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Genau deswegen ;D Und Danke!


J!GS4W

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Bewertung3.0Schwach

Uff.

Was bin ich glücklich kein Kind mehr zu sein. Kein Gejammer und Rumgeheule mehr wegen Kleinigkeiten, die die Welt nicht interessieren. Klar, Fantasie darf erhalten bleiben, aber diese stetige Endzeitstimmung, die man als Kind gerne mal an den Tag legt, die ist anstrengend. Und das fängt der Film in der Tat gut ein. Ein Gerumpel und Gepumpel kann man hier in der Welt bestaunen, in die Max eintritt. Die "Wilden Kerle" sind ja im Grunde Kinder, nur eben flauschige mit großen Kräften, was aber hier trotzdem auf's selbe hinausläuft.
Mich konnte der Film aber so gar nicht berühren, sondern hat mich eher daran erinnert wie schwerfällig die Kindheit doch sein kann und wie frustrierend. Grausam sind die Kinder, sagt man ja und das macht sich hier ja deutlich durch die Hammerschlag-Melancholie bemerkbar. Für Kinder ist dieser Film also wirklich nicht zu empfehlen, es sei denn man möchte sie quälen, aber dann könnte man sie auch genauso gut "Die Passion Christi" ansehen lassen. Ist auch nervenzehrend.

Ich sage nicht, dass "Where the wild things are" ein schlechter Film ist, bloß kein Film für mich. Gar nicht.

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Andy Dufresne

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3 ist hart für einen "nicht schlechten Film"...


J!GS4W

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Ich fand' den einfach viel zu anstrengend und musste mich überwinden den nicht auszumachen. Ist heute mal ne sehr subjektive Wertung.


aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Stimmungsvoller Film für ältere Kinder. Zugleich ein unaufdringliches Stück Lebenshilfe.

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Toshiro Umezawa

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Bewertung9.0Herausragend

„Da waren ein paar Häuser. So richtig große Gebäude. Und sie konnten laufen. Und dann waren da ein paar Vampire. Und einer von den Vampiren biss in das größte Gebäude. Und da brachen seine Vampirzähne ab. Dann sind ihm auch noch seine anderen Zähne ausgefallen. Da fing er an zu weinen. Und all die anderen Vampire sagten: „Wieso weinst du denn? Sind das nicht deine Babyzähne?“ Und er sagte: „Nein. Das sind meine Erwachsenenzähne.“ Und da wussten die Vampire, dass er von nun an kein Vampir mehr sein würde. Und verließen ihn deshalb.“

Diese wunderbar fantasievolle Geschichte trifft den melancholischen Grundton des Filmes „Wo die wilden Kerle wohnen“ auf den Punkt. Der Protagonist Max (Max Records) erzählt sie seiner Mutter (Catherine Keener) und gewährt ihr, sowie dem Zuschauer, damit Einblick in seine Gefühlswelt. Er hat Angst vor der Einsamkeit. Seinen Vater hat Max bereits verloren, seine Schwester hat andere Dinge als ihren kleinen Bruder im Kopf und trotz seines guten Verhältnisses zu seiner Mutter, kann diese ihm, als Alleinernährerin zweier Kinder, häufig nicht die Aufmerksamkeit widmen, die er von ihr verlangt.

Als sich Max eines Tages missverstanden und allein gelassen fühlt, flüchtet er sich in seine Fantasiewelt und findet sich im Land der „wilden Kerle“ wieder. Die „wilden Kerle“ sind gewaltige Ungeheuer, doch in ihrem Ungestüm, ihrer Sensibilität und ihrer Verlorenheit sind sie Max sehr ähnlich. Sie sehnen sich nach jemandem, der sich um sie kümmert und ihre Traurigkeit vertreibt und so akzeptieren sie Max als ihren König.

Charakterisiert man die „wilden Kerle“, erkennt man schnell ihre Unterschiedlichkeit. Sie alle verkörpern verschiedene Gefühle und Wesenszüge, die in ihrer Gesamtheit Max Charakter widerzuspiegeln scheinen. Das so geschaffene Spiegelbild erlaubt es Max, zu erkennen, was für ihn wirklich wichtig ist.

Der Film, mit dem noch schöneren englischen Titel „Where the Wild Things Are“ beruht auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Maurice Sendak. Regisseur und Drehbuchautor Spike Jonze gelingt es, die Geschichte des Buches um einige Facetten zu bereichern, der Atmosphäre der Vorlage dabei aber gerecht zu werden und sie auf sein eigenes Werk zu übertragen.

„Wo die wilden Kerle wohnen“ ist wunderschön gefilmt. Man verliert sich schnell in den großartigen, manchmal surrealistischen Bildern. Diese werden von einem erfrischenden Soundtrack begleitet, für den sich die Frontfrau der „Yeah Yeah Yeahs“ Karen O verantwortlich zeichnet.

Ein besonderes Lob gilt dem Hauptdarsteller Max Records. Es ist beeindruckend, welche Energie er seiner Figur verleiht und wie es ihm bereits in jungen Jahren gelingt, die Vielschichtigkeit seines Charakters absolut überzeugend darzustellen. Ich bin sehr gespannt, was wir von diesem jungen Schauspieler in Zukunft noch erwarten dürfen.

„Wo die wilden Kerle wohnen“ ist ein trauriger und melancholischer, aber auch ein herzerwärmender Film. Die kurze Schlussszene, in der Max nachhause zurückkehrt und von seiner Mutter erwartet wird, ist eine der schönsten des ganzen Films. Sie kommt völlig ohne Worte aus. Sie trifft damit den Ton – der nur rund 300 Wörter umfassenden – Vorlage, die es ebenfalls schafft, mit wenigen Worten viel zu sagen. Darin heißt es am Ende: „Und er segelte zurück, fast ein ganzes Jahr und viele Wochen lang und noch einen Tag bis in sein Zimmer, wo es Nacht war und das Essen auf ihn wartete, und es war noch warm.“

+++http://freres-lumiere.tumblr.com/+++

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Andy Dufresne

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Sehr schön,sehr treffend beschrieben!


Toshiro Umezawa

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Vielen Dank!! =)


WaaayneTrain

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Bewertung9.0Herausragend

Eine herausragend umgesetzte Kinderbuchadaption. Spike Jonze erschuf hier eine fantastische Traumwelt die durch ihre melancholische Atmosphäre fesselt. Es ist durchaus kein Kinderfilm, das Ende brach mir beinahe das Herz.

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torsam

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Bewertung3.5Schwach

"Wo die wilden Kerle wohnen" dreht sich um den Jungen Max, der Probleme mit seiner Familie hat und daraufhin ausreißt. Er findet sich danach zwischen großen haarigen, aber liebenswürdigen Kreaturen ("die wilden Kerle") wieder, die seiner Familie ziemlich ähneln...
Der Film ist die ganze Zeit relativ depressiv, was mir aber sogar recht gut gefällt. Auch die konstante Indie-Musik fand ich ok und stimmungsvoll. Was dagegen gar nicht geht, ist die Handlung. Es gibt keinen Spannungsbogen und keinen großen zu lösenden Konflikt. Stattdessen sieht man immer wieder Streitigkeiten zwischen den wilden Kerlen, die Max' Familie karikieren. Dabei passiert ein Ereignis nach dem anderen, die einzelnen Szenen bauen nur los auf einander auf. Deshalb habe ich nach einer Stunde bis zum Ende geskippt und das Übersprungene auf Wikipedia nachgelesen. Und siehe da: Ich habe nichts verpasst.
Zuguterletzt muss ich auch sagen, dass Max sich doch sehr glücklich über seine Familie schätzen kann. Er hat eine Mutter und eine Schwester, die ihn lieben und sich um ihn sorgen. Dass Max das vergisst und nur egoistisch an seine eigenen Probleme denkt, ist für den Zuschauer wenig erfreulich. Andererseits ist er aber noch ein Kind und da ist das nunmal so. Sympathisch finde ich das deswegen trotzdem noch nicht.

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Hanno Jones

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Bewertung6.5Ganz gut

ich muss gestehen, ich war ein wenig enttäuscht und der film hat einiges von dem zauber, den das buch, das ich als kind in jedem arztpraxiswartezimmer immer und immer wieder gelesen hab, bei mir hinterlassen hat, zerstört ...
wahrscheinlich konnte man nicht mehr aus dem konzept machen und auch mir haben die eindrucksvollen bilder gefallen, die Jonze geschaffen hat ...
dennoch würde ich den film lieber wieder vergessen, wenn ich die wahl hätte, da er, bei mir jedenfalls, nicht die gleichen emotionen hervorrufen konnte, wie das buch.

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acefromspace93

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand den Bullen durch seine ruhige aber auch unheimliche Art ziemlich cool...

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jen4indie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

wenn man bedenkt, dass dieser film eine adaption eines kinderbuches ist, muss man schon zugeben, dass die welt, die jonze hier geschaffen hat, einfach unglaublich ist. die wilden kerle wurden wunderbar umgesetzt.
allerdings sollte man sich darauf einstellen, dass hier kein kinderfilm zu sehen sein wird.

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RoosterCogburn

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Bewertung5.5Geht so

Eine Verfilmung auf die man lange warten musste. Wegen diverser finanzieller Schwierigkeiten, mehrerer Bedenken bei der Umsetzung und anderer Differenzen verzögerte sich die Fertigstellung. Nach über 20 Jahren ging das, vor allem im englischsprachigen Raum, sehr beliebte Bilderbuch "Where the Wild Things Are" in Produktion. Entstanden ist ein ungewöhnlicher, surrealer, dialogarmer Film voll Melancholie. Hat sich all das gelohnt? Wenn man was für kindlichen Monsterspaß mit schwermütigen Untertönen übrig hat, dann schon. Die Inszenierung berührt mich nicht wirklich. Aber genau wie bei der Vorlage fehlt eine klassische Dramaturgie. Die Geschichte lebt von seinen Figuren und den Stimmungen. Wem's gefällt. Man muss sich echt drauf einlassen können. Die Inszenierung hat meinen Respekt, aber nicht meine Sympathie.

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Tachitalili

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Bewertung2.0Ärgerlich

**Kann spoilern**
Nein, ich kenne das Buch nicht und habe mich auf einen schönen Fantasy-Film gefreut. Fail! Stattdessen gabs eine Aggressionstherapie mit der Sesamstrasse. Und jetzt brauche ich eine Depressionstherapie.

Minus: Die Story dass ein Junge ohne Vater auskommen muss, und mitbekommt dass die Mutter sich mit anderen Kerlen abgibt und daraufhin wütend wird, ist gefühlte Million Mal verfilmt worden.

Daraufhin flüchtet er sich in seine Phantasiewelt, in der
er seine Fehler nach und nach einsieht (?!).

Plus: Der Film ist voller bedeutungschwangeren Parallelen und Interpretationsmöglichkleiten gespickt, ich denke, da kann jeder für sich hineininterpretieren, was er möchte. Dass Aggressionen aus Trauer/Angst entstehen können, dass es weh tut, die Krone der Aufmerksamkeit abzugeben und "normal" zu sein, dass "wir es alle schwer haben" und man Rücksicht nehmen muss, über das schwierige Erwachsenwerden usw

Minus: Der Film vergisst einem Hoffnung zu geben, die Flucht in die Fantasiewelt ist nur zu Erziehungszwecken gedacht, der Erziehungskontext haut hier mit der Moralkeule dass es nur so kracht.
Das Prinzip der unendlichen Geschichte wird ins Gegenteil verkehrt. Die Phantasiewelt ist hier fast genauso häßlich grau, wie sein echtes Leben. Und mit fast genau den gleichen Charaktären. Damit auch jeder die Parallelen rafft.

Und was soll jetzt die Moral von der Geschicht sein:
etwa unterordnen und Klappe halten???

Der Schlüssel ist meiner Meinung nach nicht "weil wir es alle schwer haben" sondern sich gegenseitig mit den Gefühlen und Gedanken einander anzuvertrauen, um verstanden zu werden. Doch das passiert nicht, schweigend sitzen Mutter und Kind am Tisch und lächeln sich selig an....

Ansonsten: mit furchtbar deprimierender Musik unterlegt, und die Wilden Kerle sind als Figuren wirklich qualitativ nicht mehr zeitgemäß. Sie würden sich in den 80ern neben M. Jacksons Thriller gut machen. Aber auch nur vielleicht.

Fazit: Von guten Effekten keine Spur. Für Kinder zu deprimierend. Für mich auch.
Ich habe mehr und besseres erwartet.

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Tachitalili

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immer noch öde


Andy Dufresne

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irgendwie eher treffend...


Fulsome.

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also alle Achtung. Spike Jonze schafft es aus einem Buch mit (deutschsprachig) gerade mal 333 Worten einen Film von 100 Minuten zu kreieren. Die Story gibt natürlich nicht allzuviel her, aber die Bilder sind gewaltig, die Botschaft selbstverständlich und die Charaktere gut gezeichnet. Sicherlich nicht für jeden was, aber für all die, die sich drauf einlassen ein unglaubliches Erlebnis.

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Falkenfluegel

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Bewertung7.5Sehenswert

Auf jeden Fall ein sehenswerter Film. Die wilden Kerle sind fabelhaft dargestellt worden und der Film ist ein echter Hingucker. Das hätte man so mit reinen CGI Monstern nicht geschafft.

Mir persönlich ist das ganze aber zu düster, es wirkt fast schon depressiv. Das fängt schon in den allerersten Szenen an und spätestens nach einer halben Stunde war ich mir sicher, dass dieser Film ganz sicher nicht für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist.

Im großen und ganzen ein ambitionierter Film über die Kindheit selbst, der mit wunderschönen Bildern und einem passenden Soundtrack glänzt. Irgendwie war meine Kindheit nur nie so düster und auch das Buch habe ich nicht so in Erinnerung, daher konnte ich mich nicht so ganz einfühlen.

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herrschulze

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wo die wilden Kerle wohnen" war eines der wichtigsten Bücher meiner Kindheit. Entsprechend skeptisch war ich, als ich den Film gesehen habe. Natürlich könnte man ihm vorwerfen, dass er nicht wirklich nah an der literarischen Vorlage ist, aber die enthält ja auch kaum Text. Die wilden Kerle werden sehr liebevoll und detailgetreu dargestellt, die Rahmenhandlung ist ziemlich aufgebläht worden (z.B. alleinerziehende Mutter mit Freund), der Charakter und die Stimmung des Buches sind aber hervorragend wiedergegeben worden!

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DocSnyder08/15

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Bewertung9.5Herausragend

Wundervolles, poetisches und visuell beeindruckendes Kino. Bei weitem kein Kinderfilm, sondern ein Arthouse-Meisterwerk über das Kindsein. Pflicht!

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tobias.veron

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Bewertung9.5Herausragend

Nur wer das Kinderbuch gelesen & vergöttert hat, kann diesen Film geniessen & verstehen.

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samploo

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Schließe mich Fulsome an.


tapedogg

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was für ein schwachsinn!!


Punk

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herzallerliebst, diese knuffigen Wesen auf dieser fernen Insel. Was Kinderrollen in Filmen anbelangt bin ich immer etwas nörgelig. Hier ist das anders. Ich finde nicht, das Max rumnervt. Ich fand den Film klasse, anschauen.

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BlueSquirrel

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Bewertung5.0Geht so

Das hat mich absolut überfordert. Es könnte aber - wie eigentlich auch erwartet - die Kleinen erfreuen, oder? Ich hätte schon den ein oder anderen Pilz essen müssen um in Fahrt zu kommen. Irgendwo zwischen der Sesamstraße und der unendlichen Geschichte ist mir der Sprit ausgegangen. Da saß ich dann mit Zottelbären, Mondgesichtern, einem jugendfreien Donnie Darko und fühlte mich doch irgendwie recht eigenartig. Wenn ich so drüber nachdenke - Wer braucht schon Pilze?

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Frollein B

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Ich kann dir insoweit zustimmen, das der Film Werte wie Zusammenhalt und Freundschaft vermittelt. Trotzdem fand ich den Film, gerade zu Beginn,sehr seltsam. Ja wie schon gesagt, so gar ein wenig verstörend. Die Art und Weise wie die Figürchen doch sehr grob untereinander agiert haben, hatte ich so vorher noch in keinem "Kind-orientierten"- Film gesehen. Aber vielleicht magst du recht haben und Kinder nehmen diese Dinge gar nicht wahr. Das eröffnet wieder den Gedankengang in meinem Kopf " Was würde ich meine Kinder sehen lassen". Ja, das wird es sein. Wenn man älter wird bewertet man als zu minuziös und ist dann schon bei einzelnen Szenen verstört. Ist mir letztes Jahr auch bei "Kevin allein Zuhaus" aufgefallen. Als Kind war man sich über den Verletzungsgrad, den sich die Einbrecher bei den gestellten Fallen eigentlich zuziehen müssten, gar nicht im klaren. Somit sollte ich mit dir übereinkommen. Fein!


Fulsome.

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Ich glaube manchmal muss man sich einfach für solche Filme öffnen.


churchdogem

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Bewertung7.0Sehenswert

Geschichten über das Erwachsenwerden gibt es wie Sand in der Wüste: Selten ist diese Wüste aber in ein solch melancholisches Licht gehüllt. Das macht 'Where the wil things are' durchaus sehenswert. Hinzu kommt, dass der Film das Erwachsenwerden als Prozess verstanden wissen will. Somit ist Max nach seiner symbolischen Wiedergeburt nicht komplett verändert, sondern behält seine Art. Prozesse bedürfen aber leider der Zeit. Das ist auch der große Haken hier. Die schönen Bilder und guten, weil kindlichen, Dialoge schaffen es nicht die Längen, die der Film durchaus hat, auszublenden.

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KlohauZ

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Bewertung6.0Ganz gut

Leider nicht mehr als die Charakterstudie eines Jungen, die sich in einer surrealen Welt mit schönen Landschaften und liebevoll gestalteten Kreaturen abspielt. Der Film spielt mit Emotionen und schafft es, dass der Zuschauer sich in das Kind hineinversetzen kann. Letztlich fehlt es ihm jedoch deutlich an Substanz.

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