Wickie und die starken Männer
Wickie und die starken Männer (2009), DE Laufzeit 87 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 09.09.2009
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von Michael Herbig, mit Jonas Hämmerle und Waldemar Kobus
Wickie (Jonas Hämmerle) ist ein liebenswerter Junge mit rotblonden Haaren, der zusammen mit seiner Mutter Ylva (Sanne Schnapp) und seinem Vater Halvar (Waldemar Kobus), dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikingerdorf Flake lebt.
Die Wikinger sind von Natur aus starke, unerschrockene und laute Gesellen. Wickie jedoch ist anders: zurückhaltend und zart besaitet. Doch er besitzt eine Gabe, die kaum einer seiner Mitwikinger hat: Er ist schlau, um nicht zu sagen: sehr, sehr schlau – und überzeugt mit Ideen frei nach dem Motto “Keine Muskeln, dafür Köpfchen!
Eines Tages wird das Dorf von einer skrupellosen Horde wilder Fremder mit Angst einflößenden Drachenmasken heimgesucht und gnadenlos überfallen. Die allergrößten und liebsten Schätze der Dorfbewohner werden geraubt: nämlich ihre Kinder! Alle, bis auf Wickie, der sich – Glück im Unglück – beim Drachenfliegen in einem Baumwipfel verheddert hatte.
Wickies Vater Halvar und die anderen Wikinger aus Flake hissen die Segel, um die Kinder zu befreien und begeben sich so in ein großes, spannendes Abenteuer auf hoher See. Und was macht Wickie? Immer wieder muss er mit seinen schlauen Einfällen und Ideen seine Freunde aus schier ausweglosen Situationen befreien.
Mit von der Partie sind natürlich auch die sich ständig streitenden Tjure) und Snorre (Christian Koch), der in die Jahre gekommene weise Urobe (Olaf Krätke), Gorm (Mike Maas), der ständig entzückt ist, der Barde Ulme (Patrick Reichel) und natürlich der gutmütige, große, starke und dicke Faxe (Jörg Moukaddam). So unterschiedlich die Freunde aus Flake auch sind, eines gilt für alle: Sie halten zusammen, egal, was kommt. Nur was, wenn der Schreckliche Sven (Günther Kaufmann), der schlimmste Pirat aller Zeiten, auftaucht? Dann erst recht!
Cast & Crew
-
Michael Herbig
-
Jonas Hämmerle
-
Waldemar Kobus
-
Nic Romm
-
Christian Koch
-
Olaf Krätke
-
Mike Maas
Regie
Schauspieler
-
Patrick Reichel
-
Jörg Moukaddam
-
Ankie Beilke
-
Sanne Schnapp
-
Mercedes Jadea Diaz
-
Michael Herbig
-
Günther Kaufmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der schreckliche Sven
-
Christoph Maria Herbst
-
Bruno Schubert
-
Franka Much
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Snorres Frau
-
Niklas Bronner
-
Sammy Scheuritzel
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Wolfgang Raach
-
Roberto Martinez Martinez
-
Maik Lohse
-
Gordon Krause
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wikingerjunge
-
Leon Tropp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wikingerjunge
-
Hannah Herzsprung
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Waschweib
-
Nora Tschirner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Waschweib
-
Jürgen Vogel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pi-Pi-Pi-Pirat
-
Michael Herbig
-
Alfons Biedermann
- Genre
- Familienkomödie
- Zeit
- Vergangenheit
- Ort
- Dorf, Dorfleben, Schiff, Schweden
- Handlung
- Dorfleben, Intelligenz, Kinder, Klugheit, Muskeln, Mutter-Sohn-Beziehung, Männer, Männlichkeit, Pirat, Piratenbande, Sohn, Vater-Sohn-Beziehung, Wikinger, Witz
- Stimmung
- Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wickie und die starken Männer
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Kritiken (6) — Film: Wickie und die starken Männer
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenErklären kann man den überbordenden Erfolg angesichts seiner bislang meist mittelprächtigen Filme "Erkan & Stefan", "Der Schuh des Manitu", "T(r)aumschiff Surprise" und "Lissy und der wilde Kaiser" vielleicht nicht. Aber dass Bully in puncto Zuschauerzahlen nach "Wickie" mehr denn je zu den ganz starken Männern des deutschen Kinos gehört, muss man nun wirklich niemandem mehr unter die Nase reiben.
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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online
Kommentar löschenDie aufwändige Ausstattung, die Verwendung der Original-Musik und des Titelsongs, die sorgfältige Auswahl der Schauspieler und Herbigs gewissenhafte Inszenierung machen aus "Wickie und die starken Männer" einen schönen Film für Kinder - und deren Eltern.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenJe älter Michael „Bully“ Herbig wird, desto jünger werden seine Filme. Richteten sich seine früheren Regiearbeiten noch an ein erwachsenes Publikum, verjüngte sich seine Zielgruppe danach zusehends. So ist „Wickie und die starke Männer“ nicht zuletzt aufgrund seines eher schlichten, wenig doppeldeutigen Humors zuallererst für Kinder gemacht. Die sie begleitenden Erwachsenen werden hier zwar ebenfalls noch ordentlich unterhalten, humoristisch aber eindeutig unterfordert – zumal beileibe nicht jeder Gag zündet.
Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Titelfigur, für den mit Jonas Hämmerle eine erstklassige Besetzung gefunden wurde, selbst noch ein Kind ist. Ein relativ schlaues allerdings, das in seinem zarten Alter schon seinen Vater, den Wikingerhauptmann Halvar (Waldemar Kobus), an Cleverness locker in den Schatten stellt. Eine Kombination aus Gehirnschmalz und Muskelkraft wird dann auch benötigt, als Halvar und seine Mannen (plus natürlich Wickie als zunächst blindem Passagier) sich aufmachen, um die geraubten Kinder ihres Dorfes zu suchen und wieder nach Hause zu holen.
Die wunderbar typgerecht zusammen gestellte Besetzung, die noch mit Günther Kaufmann und Christoph Maria Herbst als der schrecklicher Sven und sein Assistent Pokka sowie weiteren zahlreichen prominenten Gast- und Ultrakurzauftritten protzen kann, ist der große Pluspunkt dieser Realverfilmung der Trickfilmreihe aus den 1970ern. Auf die Figur eines spanischen Nachrichtenreporters, die sich Bully selbst auf den Leib und in die Geschichte hinein geschrieben hat, hätte man hingegen gut verzichten können. Der legt mit seiner fünften Regiearbeit eine aufwändig produzierte und liebevoll an den Geist der Vorlage anknüpfende Abenteuerkomödie vor, die jedoch vor allem bei den lieben Kleinen für ungetrübten und spannenden Kinospaß sorgen wird.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDoch nein, all diese sich im Nachhinein geradezu aufdrängenden Assoziationen lässt Herbig verstreichen. Sein "Wickie" ist der erste reine Kinderfilm aus seiner Hand, mit von seiner Seite äußerst überraschendem Ernst betrieben. Das Ganze wird herrlich altmodisch erzählt, ohne all die Computertricks, die möglich gewesen wären und die die heutigen Kinderfilme so erdschwer dominieren. Da zeigt ein Kind gebliebener Erwachsener, wie man damals noch Kinderfilme erzählt hat und wie das einen ganz eigenen Charme hat, gerade durch das Unvollkommene, Unperfektionierte von damals.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenBullys Film ist keine Parodie der Vorlage, sondern eine detailverliebte Realverfilmung und ein beschaulicher Abenteuerfilm für Kinder. Der Münchner Filmemacher ließ sich bereitwillig in das enge Korsett des Originals zwängen. Fans der Vorgängerfilme wie „Der Schuh des Manitu“ oder „Traumschiff Surprise – Episode I“, die auf einen wild zusammen gewürfelten Haufen von Gags und Parodien hoffen, werden enttäuscht. Ähnlich der immens populären amerikanischen Animationsfilme bietet Bully durch seine diesmal allerdings stark eingeschränkte Zitatfreude – „Der weiße Hai“ oder „Herr der Ringe“ - auch dem erwachsenen Publikum etwas Unterhaltung. Obwohl der ewige Sonnenschein Herbig während der Presskonferenz erklärte, dass er auf einen comichaften Humor á la der Realverfilmungen der „Asterix und Obelix“-Reihe bewusst verzichtete, muss man ihm vorhalten, dass „Wickie und die starken Männer“ gerade dort plündern und mit soliden CGI-Effekten um sich werfen. Auch überzeugt der Hauptdarsteller Jonas Hämmerle mit seinen großen Kulleraugen nicht. Aber in dem Alter einen geeigneten Schauspieler zu finden, war wahrscheinlich ein schwieriges Unterfangen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAuch mit viel Sympathie- und vor allem Nostalgiebonus war der Film ein durchwachsener Spaß. Kinder, als Hauptzielgruppe, haben wohl am ehesten ihre Freude an der raubauzigen Truppe, die ihren Zeichentrick-Vorbildern wirklich wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Als erwachsener Fan und Zuschauer, entdeckte ich zwar immer wieder sehr sympathische Szenen und Referenzen (von jaws bis Pirates of the Carribean und natürlich endlose Verweise auf die alte Serie), dennoch fehlte der letzte dramaturgische Schliff, die zwingende Handlung die das Ganze über eine Ansammlung von (zum Teil sehr Bully-Showesken-) Sketchmomenten hinaus hebt und zu einem wirklich großen Spielfilm macht.
Die Details sind alle da, die Story würde es vielleicht auch hergeben, aber sehr oft hatte ich den Eindruck eben thematisch ähnliche Fragmente zu sehen, die den Übungsaufgaben der Casting-Show ähnelten, aber nicht zwangsläufig eine durchgehende Handlung ergeben müssen.
*Warnung: Leichte Spoiler*
…/p>3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
ChristiansFoyer 2009/08/03 23:01:57
Antwort löschenWie macht sich das Casting-Ensemble denn schauspielerisch, abgesehen von der Ähnlichkeit?
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Batzman 2009/08/03 23:45:39
Antwort löschenach die sind schon alle ganz sympathisch, aber das drehbuch macht sie halt mehr zu sketchfiguren, als wirklich runden figuren. die kinderdarsteller - besonders das mädchen - klingen stellenweise recht aufgesagt und reden auf diese komisch überbetonte art wie synchronkinder oft reden... fand es auch erstaunlich wieviel ADR der Film hatte, es sah streckenweise so aus, als wäre kein einziger Satz on Location verwendbar gewesen und alles nachträglich eingesprochen...
campina 2009/09/04 17:55:09
Antwort löschenboah freu mich schon total auf den --- hhhhmmm lecker... Typen der gefiel mir im Casting am besten. grins.
Kommentare (93) — Film: Wickie und die starken Männer
Kommentar schreibenkinogaengerin 2012/01/06 09:16:53
Kommentar löschenHey, hey Wickie: "Der kleine Wickie soll sich bitte bei seinem Vater an der Reeling melden." Der kleine Wikinger Wickie ist nicht wie andere Wikinger und erst recht nicht so, wie sein Vater ihn gern hätte. Er vertraut nicht auf Muskeln und Kraft, sondern verlässt sich lieber auf sein helles Köpfchen. Als der Schreckliche Sven jedoch alle Kinder aus dem Dorf Flake entführt und nur Wickie durch Zufall übrig bleibt, sind zur Rettung schließlich Muskeln UND Köpfchen gefragt. 'Wickie und die starken Männer' ist natürlich kein Überfilm geworden, doch Bully hat es trotzdem geschafft, das Ganze mit Witz und netten Ideen auf die Leinwand zu bringen. Mithilfe einer Castingshow suchte Bully damals ein paar Wikinger-Darsteller, was durchaus von Erfolg gekrönt ist. Die Harmonie unter den Charakteren stimmt und genau deshalb macht dieses Filmchen auch Spaß. 'Wickie' erzählt mit recht schlichten Mitteln eine kurzweilige Geschichte, die man sich sogar auch zweimal anschauen kann.
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Kinderfilme 2011/10/26 22:23:16
Kommentar löschenWie kann man nur die gute alte Wickie Serie so dermaßen verschandeln?! Beide Verfilmungen haben kaum etwas mit dem Meisterwerk aus den 70er Jahren gemein. Hier hätte man sich wesentlich mehr nach dem Original richten müssen und nicht so einen modernen Klamauk aus diesem Projekt machen sollen. Ich bin mir ziemlich sicher dass das im Interesse der meisten Leute gelegen hätte. Meiner Meinung nach ist Bully Herbig der schlechteste Entertainer und Schauspieler Deutschlands, wäre er mal Radiomoderator geblieben. Eine gesunde Kritik darf hier nunmal nicht ausbleiben...
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Blacknowhite 2011/10/05 20:19:31
Kommentar löschenKein Vergleich mit Traumschiff Surprise oder Schuh des Manitu. Das waren noch wirklich witzige und unterhaltsame Filme von Bully. Wickie und die starken Männer ist wirklich ein reiner Kinderfilm, mit hin und wieder witzigen Szenen.
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doctorgonzo 2011/09/26 17:20:02
Kommentar löschen`Ein altkluger Rotzwanst, der sich ständig manisch die Nase reibt und bärtigen Trotteln sagt, was sie zu tun haben!´
Wahrscheinlich würden sich von Kevin Smith erdachte Figuren vergleichbar über den erfindungsreichen Wikingerjungen äußern.
Seit kurzer Zeit würde ich ihnen beipflichten.
Ich kannte Wickie immer als die sympathische Trickfilmfigur, die einem eher schmächtigen Jungen vermittelte, wie weit man mit Grips kommen kann, selbst wenn man als Ausgangspunkt nur eine lahme Wikingerklitsche aufzuweisen hat. Mehr Hirn- und weniger Muskelschmalz, welch motivierende Moral. Dazu die spielerisch vermittelte Lust am Wissen und die Lust am Wissen-Wollen...
Aus ebenjener Neugier habe ich vor einiger Zeit den Selbstversuch mit der Trickserie gemacht und erkannt, die Botschaft funktioniert, wenn auch mit Verschleißerscheinungen, immer noch.
Am letzten Wochenende jedoch erfolgte auch die Konfrontation mit dem Bullywood-Werk über den erfindungsreichen Knirps.
Hier bedarf es mal wieder einer Grundsatzdiskussion. Ist das nun ein Kinderfilm oder Familienunterhaltung?
Wenn es ein Kinderfilm ist, warum bringt man ihn dann zur freitäglichen Primetime (ich allerdings konsumierte es Sonntagnachmittag, wo es wohl eher hingehört)? Falls es aber tatsächlich Entertainment für die komplette Sippe sein soll, warum ist es dann so dämlich, dass selbst ein Vierjähriger lieber um eine Buddenbrook Neuverfilmung von John Woo betteln würde? Ein Familienfilm muss einfach mehr bedeuten als öder Brabbelschund für die ganz Kleinen, bei denen sich die Erzeugerfraktion nur freut, dass der Nachwuchs mal die Klappe hält...
Aber es kam nichts. Bullys ansatzweise gelungenes Rekrutierungskonzept für die Wikinger war schon ein bisschen witzig, leider blieb davon im Film sehr wenig übrig. Und sehr wenig von ein bisschen ist Fliegenschiß.
Die Besatzung bleibt weitenteils blass, die Gags sind lahm, nicht mal der Quasi Cameo von Nora Tschirner bringt richtig Vergnügen.
Dazu sind einige der lieblos eingefügten Nebenrollen für die etwas prominenteren Vertreter so erbärmlich entworfen, dass einem Herbst oder Vogel einfach nur leid tun.
Positiv fallen eigentlich nur Kobus und Kaufmann als rivalisierende Wikingerhäuptlinge auf, die wirklich auf den Punkt genau besetzt wirken. Ankie Beilke hat auch nur ihre Attraktivität beizusteuern und die Kinder sind trotz erkennbarem Bemühen schon aufgrund ihrer klotzhaften Dialogzeilen primär lästig.
Verfilmter Kopfschmerz mit kleinen Gags. Der ganze Krempel hat angeblich an die 10.000.000 € gekostet? Wo sind die? In den billigen Requsiten? In der Sinkszene? Hat Frau Beilke für die Hälfte der Kohle den ganzen Dreh über lasziv für Cast&Crew getanzt? Kann man Aufnahmen davon ersteigern?
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Filmkenner77 2011/09/25 15:57:14
Kommentar löschenKinder werden sicherlich ihren Spaß an "Wickie und die starken Männer" haben, aber wie sagte schon einst Danny Glover:"Ich bin zu alt für diesen Scheiß!". Die Darsteller nerven teilweise durch ihr mangelndes Schauspieltalent und nur Christoph Maria Herbst und Günther Kaufmann als "schrecklicher Sven" haben mich wirklich überzeugt. Wie gesagt, als netter Kinderfilm mag das ganze funktionieren, aber meins ist es nicht.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
spanky 2011/09/26 13:23:51
Antwort löschenAm schlimmsten ist Bulli selbst. Der wäre besser auf dem Stuhl sitzen geblieben...
Filmkenner77 2011/09/26 17:38:18
Antwort löschenDie Kinder werden es wohl toll finden. Naja, wenigstens die....;-)
Hagen Hagen 2011/09/24 07:54:04
Kommentar löschenAlbernes Bauerntheater mit teils unerträglich schlechten Laiendarstellern.
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Benjamin Barker 2011/09/23 23:10:13
Kommentar löschenIst halt 'n Kinderfilm. Das muss bzw. sollte man bei der Bewertung berücksichtigen. Positiv daran ist zuerst einmal, dass Bully nicht in der Form Niveaulimbo tanzen kann, wie es beispielsweise bei "Traumschiff Surprise" der Fall war. Der Humor fällt hier dementsprechend familenfreundlicher aus - aber dadurch auch eine ganze Ecke alberner. Gut zu sehen am Charakter von Jürgen Vogel: Eigentlich ein guter Darsteller, spielt er hier eine ausschließlich für Kinder konzipierte Figur. Sehr schade. Dafür ist der Rest des Castes überwiegend gelungen, sowohl gestandene Größen wie C. M. Herbst oder Günther Kaufmann, den man hier erfreulicherweise mal wieder in einer größeren Rolle zu Gesicht bekommt, als auch die gecasteten Wikinger. Habe damals sogar teilweise das Casting gesehen und finde immer noch, dass der Großteil akzeptabel besetzt wurde. Die Kinderdarsteller dagegen sind zwar wie immer leicht nervig, aber ich muss gestehen, dass sie es bei mir von Grund auf schwer haben.
Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Die Story ist für die Zielgruppe des Films angemessen, was ebenso auf die Lauflänge zutrifft. Wirklich gelungen sind die Kulissen! Ich war als Kind glühender Fan der Serie und beim Anblick der Ausstattung, beispielsweise des Schiffes, konnte ich mich mit Freuden an die alten Folgen zurückerinnern. Ebenso, als das Serien-Intro in einer Szene vorkam. Da hatte ich kurzzeitig echte Freude, aber auch im restlichen Film ist ein gewisser Charme immer zu spüren.
Alles in allem also akzeptable Familienunterhaltung und nicht die befürchtete (nächste) Verschandelung einer schönen Kindheitserinnerung. Ist eben wie bei jedem Film so, wenn man sich drauf einlässt, wirds schon nicht zu schlimm.
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Dachsman 2011/09/23 22:30:55
Kommentar löschenHarmloses, spaßiges Familienkino (und damit im Ki.Ka oder im Frühprogramm der Öffis wahrscheinlich besser aufgehoben). Wobei Familie tatsächlich eher als "Eltern mit max. 12 Jahre alten Kindern" zu verstehen ist.
Demnach wahrscheinlich wirklich recht nahe an dem dran, was die Serie war. Von diesem Standpunkt aus also wirklich recht gut gelungen.
Aber, meine Güte, das sieht wirklich so aus, wie das, was man wohl gemeinhin als "Deutsch" bezeichnet. Laienschauspieler (gewollt, als Teil der zugkräftigen Marketing-Kampagne; fair enough, im Rahmen dessen sind sie aber sogar ganz ok), billige Sets und Kulissen, denen man ihre Künstlichkeit auf 10km Entfernung ansieht - Herr Herbig, kleiner Tipp: der Wellengang auf hoher See unterscheidet sich ein wenig von dem auf einem großen See - und zum Fremdschämen schlechte CGI-Effekte.
Das sich Herbig in raabscher Rampensaumanier dann auch gleich noch eine komplett nutzlose, eigene Rolle in den Film schreiben musste, enttäuscht gleich noch mehr.
Für Ältere eher in den Szenen lustig, die die Serie mehr oder weniger geschickt karikieren. Ansonsten aber tatsächlich ein Kinderfilm.
Recht lustig und gut geeignet für Kinder, angemessener Umgang mit dem Quellmaterial, man hat schon schlimmeres gesehen.
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Reload 2011/09/23 22:19:51
Kommentar löschen*Ich bin entzückt!*
Oder auch nicht. Wer hat früher nicht Wickie geschaut? Ich für meinen Teil schon. Und während man sich ganz früher die Frage gestellt hat, ob Wickie ein Junge oder ein Mädchen ist, fragt man sich heute, ob Bully Herbig mit seiner Verfilmung der Zeichentrickserie gerecht wird, oder ob diese genau so verschandelt wird wie der Hörspielklassiker Hui Buh. Ganz so schlimm ist es nicht gekommen. Trotzdem knüpft "Wickie und die starken Männer" fast nahtlos an Bully Herbigs vorherigen Filme an. Das Gesamtpaket stimmt einfach nicht. Positiv herauszuheben ist das Setting und der Großteil der Figuren. Da erkennt man doch einige Sachen aus der Serie wieder. Viele Charaktere sind auch gut besetzt, obwohl man bei einigen Darstellern merkt, dass sie medienwirksam gecastet wurden.
Die Story bewegt sich im Bereich 08/15, ist beliebig austauschbar, also kein großer Gassenhauer. Am Humor bemerkt man durchgehend, dass als Hauptzielgruppe vor allem die ganz jungen angesprochen werden. Dies sieht man z.B. an der Unterwasserszene auf dem chinesischen Schiff. Einfach nicht lustig. Das ist schade für die Leute, die früher den Zeichentrick gesehen haben. Denn bis auf das angesprochende Setting ist für die nichts, aber auch gar nichts dabei. Selbst der sonst immer großartige Christoph Maria Herbst kann nichts retten. Und Jürgen Vogel macht sich durch solche Auftritte immer mehr zum Affen. Schade um ihn. Vor allem auch Bully hätte sich seinen Auftritt als spanische Quasselstrippe sparen können. Mehr als arg peinlich.
Damit ist auch dieser Kinoauftritt von Bully zum großen Teil ins Wasser gefallen. Mir persönlich wäre es am liebsten, er würde sich wieder auf seine alten Stärken, die er mit Tramitz und Kavanian in der Bullyparade gezeig hat, konzentrieren. Aber das lockt wahrscheinlich weniger Zuschauer an und damit weniger Geld. So läuft´s Geschäft. Auch das ist schade.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
_Garfield 2011/09/24 12:59:55
Antwort löschenSehr schöner "Opener" :D.
Alle 3 Antworten zeigen
*frenzy_punk<3 2011/09/24 13:12:13
Antwort löschenIch mag Herbig, aber seine Witze nicht.
"Der Schuh des Manitu" war damals witzig. Weis nicht, wie ich den finde, wenn ich ihn noch einmal sehe.
Wenn Bully bei Gottschalk auf der Couch sitzt, finde ich ihn witzig. Da ist er einfach er. Aber die "Bullyparade" fand ich auch nie zum Lachen. Deswegen schiebe ich auch "Wickie" immer vor mir her. Hab damals die Serie auch geguckt, aber nie wirklich geliebt. Mochte eher Mädchenkram, wie "Sailor Moon" und die "Ponys" oder wie das hieß.
Schöne Kritik, besonders der Anfang ist gelungen ;)
Reload 2011/09/24 13:24:35
Antwort löschenDanke euch beiden :)
@frenzy: Schuh des Manitu finde ich heute auch noch teilweise ganz lustig. Da wurde wirklich viel von der Bullyparade hinübergerettet, die früher wirklich genial war, nur zum Ende hin etwas nachließ. Und wenn Bully mal bei Gottschalk oder sonstwo sitzt, erinnert mich das dann häufig an seine Figuren aus der Parade, deswegen muss ich manchmal auch dann lachen. Zu Wickie noch: Ich weiß, dass ist eigentlich ein Kinderfilm und man dürfte eigentlich nicht ganz so hart damit sein, aber bis auf die Kulissen ist nicht wirklich viel gelungen, verpassen tut man da nicht wirklich was. Und: Zu Sailor Moon und deinen "Ponys" sag ich mal nichts, ist dann doch eher dein Metier. ;) So genug, geschrieben.
cpt.oneeye 2011/09/18 22:12:15
Kommentar löschenMeine Motivation diesen Film anzusehen basierte hauptsächlich darauf wie sich die Laiendarsteller nach dem Casting, dass dem Film vorausging, nun im Film machen. Nicht schlecht aber der Film ist halt für Kinder gemacht, die den auch ganz lustig finden werden. Nach der Hälfte musste ich dann doch abschalten.
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Kreator3 2011/09/18 22:19:46
Antwort löschenna eben....genau für dich also
Kreaexo 2011/08/28 21:47:36
Kommentar löschenGanz nette Verfilmung, die Zielgruppe (Kinder 5-12 Jahren) wird Spaß an diesem Film haben.
Damals im Kino hatte selbst ich noch Spaß. Aber ich habe kein wirkliches Verlangen mir diesen Film nochmal anzuschauen.
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Barbara (: 2011/07/28 19:45:46
Kommentar löschenDieser Film ist der beste Film den ich je gesehen habe!♥
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Kreaexo 2011/08/28 21:48:02
Antwort löschenNur eins: ach wie süß! :D (:
Kinderfilme 2011/10/26 22:38:14
Antwort löschenDann war es wahrscheinlich auch dein erster. Schaue dir auch mal noch andere Filme an, die sind auf jeden Fall um Welten besser als dieser hier ;)
Geistertexter 2011/06/03 20:02:43
Kommentar löschenWunderbare Szenen mit Kaufmann und Herbst (siehe Ruderboot). Leider ist der Rest meist zu brav und manchmal kitschig, aber oft auch eben nicht kindgerecht. Meine Tochter (5) fands grausig, Abschalten nach 30 Minuten, den Rest alleine geguckt. Kinderfilm??
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Tyler Durden 22 2011/03/10 17:03:05
Kommentar löschenIch muss zugeben das ich von dem Film enttäuscht war. Der Film ist zwar gut besetzt und detailgetreu inszeniert. Aber Wickie und die starken Männer ist eher ein Abenteuerfilm für Kinder. Der seiner Zielgruppe bestimmt gefallen hat aber leider nichts für mich ist!!
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spanky 2011/02/08 15:06:17
Kommentar löschenIdee und Detailtreue sind Bully hoch anzurechnen. Ich fand ja das Casting schon recht witzig anzuschauen, vor allem Günther Kaufmann! Es hätte keinen besseren geben können für den "Schrecklichen Sven". "Prädikat unwitzig" geht aber wie immer an den Bullyparadenhumor und Herbigs nervige Tunten-Erzählerrolle. Da wünscht man sich Off-Erzähler Manfred Seipold aus der Serie zurück!
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
doctorgonzo 2011/02/08 15:08:59
Antwort löschenDu hast vergessen, das entsetzlich nervige Kind zu erwähnen.
spanky 2011/02/08 15:10:27
Antwort löschenJa, den fand ich aber, sagen wir "neutral nervig". Hätte für mich schlimmer kommen können.
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doctorgonzo 2011/02/08 16:14:18
Antwort löschenDu bist ein viel zu netter Mensch. Eines Tages wird Dir das auf die Füße fallen.
Aufgabe 2011/02/08 17:52:40
Antwort löschenja. und dem spanky sei zu wünschen, dass es richtig richtig viel gewicht mitbringt...
der cineast 2011/01/25 21:44:03
Kommentar löschenWölfe sehen aus wie Hunde, Steine aus Pappe, schlechte Parücken und CGI Animationen zum Weggsehen. Wo ist der Charme meiner Lieblingskinderserie geblieben? Die Poesie, die Wickie mit sich brachte, die Naivität, die Herzlichkeit und die intelligenten Geschichten. Wickie war schon manchmal albern, aber besann sich irgendwann wieder auf seine Charktere, hier sind alles bloße Karikaturen. Positiv fallen die Bilder und die Originalmusik auf, aber das kann ich eigentlich nur der Originalserie anrechnen. Bully ist in einer dummen Nebenrolle zu sehen, manche gecastete frische Gesichter fallen positiv auf, manche sind grausam, wie der Faxe. Christoph Maria Herbst ist einer der Lichtblicke im Film. Die Kämpfe sind auch grausig und über die Geschichte schweige ich besser.....
Fazit: Wickie war für mich pure Herzerfreuende Magie. Das hier ist Kaspertheater! Und dem Original mehr als unwürdig, ich hoffe mal auf Christian Ditter beim zweiten Teil.
Eigentlich Ärgerlich, aber für eine 2 war es dann doch zu unterhaltsam.
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fabel 2011/01/26 22:56:21
Antwort löschen"Das hier ist Kaspertheater! "
Was haste anderes beim Herren Herbig erwartet?
der cineast 2011/01/26 23:26:18
Antwort löschenEine schöne Wickie Hommage^^
Dr. Lecter 2011/01/24 18:34:12
Kommentar löschenWohl nur was für Kinder...
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Kill_Diether 2011/01/06 17:49:05
Kommentar löschenDie Erwartungen nach diesem Laiendarsteller-Casting waren hoch. Die Realität zeigte dann jedoch, dass es einen himmelweiten Unterschied zwischen Fachfremden und Profis gibt. Sogar die Textfreien Dorfbewohner hätten das "dem auslaufenden Schiff mit den Männern an Board nachschauen" vorher noch ein paar Jahre üben müssen. Dazu war der spanisch nuschelnde Rezitator so witzig wie Pickel.
Ganz nett war der Plot, welcher sich respektvoll an des Orginal hält. Doch im Ergebnis ist diese Adaption überflüssig bis schlecht.
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alanger 2010/12/09 22:57:20
Kommentar löschenso oder so, was halten wir von wikileaks?
ich bin fan plus hasser plus nicht sorichtig wisser ob das nicht menschenleben kostet!
aber: es gibt immer was was wichtig ist.
also:
http://www.mastercard.com/de/gateway.html
keep us strong:
http://213.251.145.96/
wickie und die starken männer (plus frauen).
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reveal 2010/12/10 00:35:14
Antwort löschenWenn Wikileaks eins deutlich gemacht hat, dann dass durch Nichtaufdecken und Gewähren lassen Opfer kaum verhindert werden. Sie finden sich nur an anderer Stelle und werden verschwiegen.
Ich würde ergänzen:
http://wlcentral.org/events-protests
alanger 2010/12/10 10:59:23
Antwort löschenums noch mal klar zu sagen: wikileaks, eindeutig ja. julian assange eindeutig ??
stalker 2010/12/10 18:23:27
Antwort löschenJulian Assange, Zielscheibe oder Poster? Keine Ahnung. Ekelhaft die Medien, die über Assange so professionell berichten, ein Arsch soll er sein, wenig kontaktfreudig, egozentrisch...Sorry Süddeutsche, aber mit deiner Berichterstattung über wiki hast du es bei einem deiner wichtigsten Leser almhoch verschissen, du alter Bayernkurier.
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alanger 2010/12/10 18:37:37
Antwort löschen"süddeutsche" ist eh doof.
aber julian sollte eigentlich egal sein. es geht um die sache, und die find ich wichtig & richtig.
alanger 2010/12/10 19:53:24
Antwort löschenhttp://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733805,00.html
Bandrix 2010/11/17 18:24:20
Kommentar löschenUnd wieder ein Stück Kindheit, das endlich das Licht der Leinwand erblickt.
Es wurde aber auch Zeit, dass die berühmte Fernsehshow „Wickie und die starken Männer“ in die Kinosäle kommt.
Kein geringerer als Michael „Bully“ Herbig nahm sich der Sache an.
Viele, dazu zähle auch ich, befürchteten im Vorfeld, dass er daraus eine reine Blödelkomödie machen würde und den Charme der Serie zu keiner Zeit einfangen könnte.
Das ist, Gott sei dank, nicht passiert.
Schon ab der 1. Minute an atmet der Film den Geist der Serie und ein nostalgisches Gefühl macht sich breit. Man vergleicht natürlich alles und jeden sofort mit dem Vorbild und es ist ja schon fast unheimlich, wie ähnlich jeder Darsteller, jedes Schiff und jedes Haus aussieht. Da ist mit viel Liebe zum Detail gearbeitet worden und das spürt man.
Die Story ist eine gelungene Mischung aus Serienepisoden und Eigenkreation. Während die Elemente aus der Serie für ein Dauerlächeln sorgen, können die neu hinzugefügten Teile meistens überzeugen. Einziger Kritikpunkt ist, dass Bully selbst wieder mitmischen muss. Seine Rolle ist aber total überflüssig und nervt die meiste Zeit. Das hätte ruhig der Schere zum Opfer fallen können. Dafür gibt es mit Ankie Beilke eine aufregende und wahnsinnig schöne Neuentdeckung. Ich habe sie jedenfalls noch nie zuvor gesehen, wird sich aber bestimmt ändern.
Überraschend für mich ist, wie oft ich doch tatsächlich lachen musste. Es gibt wirklich zahlreiche lustige Momente. Zwar versackt Bully hier und da in billigstem Slapstick, aber das ist nicht so schlimm. Schließlich ist „Wickie und die starken Männer“ in erster Linie ein Kinderfilm.
Die Darsteller, die vorher zum Teil während einer Casting Show gecastet wurden, passen perfekt in ihre Rollen. Waldemar Kobus( mir noch bekannt als fieser Nazi in „Black Book“) als Halvar passt wie die Faust aufs Auge, genau wie Günther Kaufman als over the top Bösewicht „Der schreckliche Sven“.
Auch die zahlreichen Gaststars, wie Christoph Maria Herbst und Jürgen Vogel sind sehr komisch und hatten sichtlich Spaß an ihrer Rolle.
Vom Aufwand her kann „Wickie und die starken Männer“ zu jederzeit mit einer Hollywoodproduktion mithalten, nur die Effekte sind manchmal etwas schwammig. Aber sei’s drum.
Der Film hat Herz, Charme und den Geist der Serie eingefangen und das ist mehr, als ich erwartet habe.
Und jetzt lasst uns alle singen….
„Hey hey Wickie,
hey, Wickie, hey,
zieh fest das Segel an….”
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