Wüstenblume

Wüstenblume (2009), AT/DE/GB Laufzeit 129 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 24.09.2009

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6.3
Kritiker
14 Bewertungen
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7.0
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1755 Bewertungen
54 Kommentare
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von Sherry Horman, mit Liya Kebede und Sally Hawkins

In der Romanverfilmung Wüstenblume wird die Geschichte des Models Waris Dirie erzählt, die in der Wüste Afrikas aufgewachsen ist und der der Weg nach oben gelang.

Waris Dirie (die junge Waris gespielt von Soraya Omar-Scego) wächst mitten in der Wüste Afrikas in einer Familie auf, die täglich aufs Neue um Lebensmittel und Wasser kämpfen muss. Mit 13 Jahren beschließt ihr Vater (Osman Aden Dalieg), dass es Zeit ist, sie mit einem wesentlich älteren Mann zu verheiraten. Waris, die dem entgehen will, entschließt sich zu fliehen. Nachdem sie tagelang durch die Wüste wanderte, erreicht sie die somalische Hauptstadt Mogadischu, in der die Familie ihrer Mutter ihr Zuflucht gewährt und ihr einen Job als Dienstmädchen in der somalischen Botschaft in London organisiert. Doch auch dort wird ihrer Freiheit Grenzen gesetzt, denn es ist ihr über Jahre hinweg verboten, die Botschaft zu verlassen. Waris (nun verkörpert von Liya Kebede) muss erneut weglaufen, als die Botschaft aufgelöst wird und ihr die Rückkehr nach Somalia droht. Sie verliert sich zunächst in der Großstadt, bis sie auf die lebensfrohe Marilyn (Sally Hawkins) trifft, die ihr alles beibringt, was sie in ihrem neuen Leben wissen muss. Ihre Leben macht eine erneute Wendung, als sie im Fast-Food-Restaurant von dem Starfotograf Terence Donaldson (Timothy Spall) angesprochen wird und in die Londoner Modewelt eintaucht, in der sie sich erst zurechtfinden muss, wobei sie immer wieder an das Geheimnis ihrer Kindheit erinnert wird.

Hintergrund & Infos zu Wüstenblume
Das Drama Wüstenblume (OT: Desert Flower) wurde von Sherry Horman inszeniert und basiert auf dem gleichnamigen Roman und Weltbestseller von Waris Dirie selbst, die sich ihren Weg vom Nomadenmädchen aus Somalia zu einem der erfolgreichsten Models der Welt machte. Im Gegensatz zum Roman erzählt der Film die Ereignisse um das Model nicht chronologisch, sondern beginnt mit der Flucht aus der somalischen Botschaft und erzählt in Rückblenden von ihrer Kindheit in Somalia. Im Film wird besonders der Akt der Frauenbeschneidung kritisiert, gegen den Waris Dirie bis heute als Menschenrechtsaktivistin bekämpft. Von 1997 bis 2003 war sie sogar UN-Sonderbotschafterin und ging gegen die ‘Female Genital Mutation’ (FGM) vor. Im Jahr 2002 gründete sie ihre eigene Organisation, die ‘Desert Flower Foundation’.
Die Verfilmung von Wüstenblume brachte Regisseurin und Drehbuchautorin Sherry Horman einen Zuschauerpreis für den besten europäischen Film beim Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián ein. Produzent Peter Herrmann wurde der Bayerische Filmpreis verliehen und 2010 wurde Wüstenblume für den Deutschen Filmpreis als bester Film nominiert. (LM)

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Wüstenblume

Anj S: Mann beisst Film

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6.5Ganz gut

Letztlich ist eine besondere Qualität dem Film sicherlich nicht abzusprechen. Wundervolle Bilder, mitreißende Musik und ein Stab von markanten, guten Darstellern und Darstellerinnen machen ihn nicht nur unterhaltsam, sondern eben auch anrührend. Allerdings ist es schade, dass so viel nennenswertes nur angekratzt wird und so viel Oberflächliches seine volle Bandbreite entfaltet. Eine Fokusverschiebung mehr in Richtung stilles Drama als buntschillerndes Abenteuer hätte „Wüstenblume“ sicherlich zu mehr Tiefe verholfen.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] bring es auf den Punkt: der Soundtrack und Sally Hawkins sind die Gründe, die diesen Film wirklich gut machen. Gut und für Interessierte vermutlich echt sehenswert. Ich kam zumindest nicht mit dem Gefühl aus dem Kino: „…und so’n Grütz hast Du nur Deiner Frau zuliebe geguckt.“

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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.0Ganz gut

Wüstenblume, das Biopic der deutsch-amerikanischen Regisseurin Sherry Hormann, beruht zwar auf der Autobiografie Diries, weicht den Abgründen und Fallhöhen ihres Lebens allerdings mit den Strategien eines routinierten, gut geschmierten Feel-Good-Movies aus, das sein Publikum ein klein wenig betroffen machen, vor allem unterhalten will. Die unerfreulicheren Seiten ihrer Existenz, etwa die Scheinehe mit einem jungen Mann, der sie immer mehr als seinen Besitz ansieht, werden in Wüstenblume wieder rasch auf die Seite gedrängt.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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8.5Ausgezeichnet

Die Waris Dirie in diesem Format kann nicht reden, nicht schreiben, nicht lesen. Sie hat keine richtigen Papiere und stolpert durchs Leben. Sie ist wunderschön, aber das sind viele; ihr Typ ist gerade gefragt, der Zufall ist ihr Kunde.
Ruppig und rüde ist der Stil dieser Erzählung des Lebens der Dirie von Beginn an; glänzend bis unmöglich die Verfilmung: Immer in Hetze, atemlos, so dokumentiert dieser oft brüchige und unklare Film diese Geschichte, die ebenfalls voller Brüche und Unklarheiten ist.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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6.0Ganz gut

Dem kometenhaften Aufstieg Diries in der Modewelt gibt Hormann mit vielen glamourösen Bildern weitaus mehr Raum als dem Leben des Mädchens in Afrika im Kreise seiner Familie. Überhaupt entspricht der Regiestil den Ansprüchen des kommerziellen Unterhaltungskinos: Die Bilder sind oft mit einem emotionalen Soundtrack unterlegt, auch an einer Love-Story darf es nicht fehlen und Afrika wird klischeehaft in schöne Landschaftspanoramen wie aus einem Reisekatalog gebannt. Trotz solcher Schwächen wird Wüstenblume seinem ernsten Thema, der Genitalverstümmelung, aber gerecht. Denn der dramaturgische Höhepunkt ist nicht erreicht, als Waris reich und berühmt ist, sondern als sie gegen die genitale Verstümmelung protestiert.

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Kommentare (49) — Film: Wüstenblume


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NipaahNeko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

wurde angenehm überrascht vom film. ich wusste nicht worum es geht, außer dass mir eine freundin nur nen tipp gab von wegen es geht um beschneidung. häää? ein ganzer film nur darüber, wie ein mädel beschnitten wurde? nicht, dass ich mich nicht mit der thematik auskenne, aber 90 minuten über eine beschneidung??
aber der film war doch gott sei dank so viel mehr, anfangs noch sehr langatmend (so die ersten gefühlten 20 minuten) wurde er dann immer besser, hin und wieder tragisch und zu tränen rührend und dann wieder humorvoll das man aussieht wie ein honigkuchenpferd. ich konnte mich wirklich nicht entscheiden ob es ein feel-good-film ist oder ein topdrama, aber dieser fil hat so viel mehr aspekte als nur die beschneidung, nämlich wie aus einem armen kleinen mädchen mit furchtbarer vergangenheit ein topmodel geworden ist. hut ab! gut gemacht und dazu noch mit einer wichtigen botschaft. mir hat der film sehr gut gefallen.

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lysergide

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich würde objektiv keine 8 geben, aber dass ich fast den kompletten Film über aus tiefstem Herzen geflennt habe, macht ganz viele Mängel wett. Ein zutiefst bewegender Film mit imposanten Bildern und relevanter Story, der mich noch lange beschäftigt hat.

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AgentGuhl86

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Bewertung6.0Ganz gut

"Wüstenblume" ist sicherlich einer der emotional intensivsten Romane, der in der jüngeren Vergangenheit über die Ladentische ging. Es ist Teil eines Aufrufs gegen die grausame Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung.
Ein Buch zu adaptieren - insbesondere eines, das durch die detaillierten Beschreibungen wert auf eine authentische Darstellung legt - ist sicherlich eine enorme Aufgabe. Eine Aufgabe die leider nur unzureichend gelöst wurde. Das Gewicht der Verfilmung liegt sehr stark auf der Modelkarriere, während die Probleme von Waris Dirie bezüglich Arbeit, Zwangsehe sowie die physischen und psychischen Folgen der Beschneidung nur relativ oberflächlich behandelt werden. Trotzdem ist die Biographie dieser Frau stark genug den Film interessant zu machen - ohne ihn jedoch aus der Menge herausstechen zu lassen. Das Buch: ein Muss. Der Film nicht.

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lisa.kre.7

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Bewertung4.5Uninteressant

eher enttäuschender film.

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DJ Peer Siehl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Toller Film !! Ich hatte auch schon das Buch gelesen. Die Hauptdarstellerin ist hinreißend. Spielt die Rolle der Waris hervorragend. Zwischenzeitlich ist der Film lustig bzw. amüsant, an anderer Stelle ist er tragisch und unglaublich traurig. Insgesamt absout sehenswert !!

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BattlemasterIZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Verfilmung der wahren Geschichte der Afrikanerin Waris Dirie ist sehr gut gelungen.
Eine wirklich empfindsame Reise, Gut gedreht, mit viel Gefühl und Humor.
Man bekommt Tolle und sensible Bilder zusehen.
Die Rollen sind gut Besetzt, Mit der Hauptdarstellerin Liya Kebede als Waris Dirie und der Freundin Marylin gespielt von Sally Hawkins hat man alles richtig gemacht.
Menschen die Schicksalfilme oder Dramen gucken, sollten sich den Film ansehen.
Für mich ein Film der das Prädikat "besonders Wertvoll" verdient.

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harperpitt

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Bewertung7.0Sehenswert

Enorm bewegender Film, der meine Erwartungen weit übertroffen hat.
Allein die Tatsache, dass Armin Rhode und Meret Becker mit ihrer Synchronisation die Darstellungen von Timothy Spall und Sally Hawkins so rampensaumäßig überpinselt haben, war störend. Dafür war Corinna Harfouchs deutsche Interpretation von Juliet Stevenson großartig.

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Martyman

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe das Buch noch nicht gelesen, doch davon gehört und wir haben das Thema mal in der Schule angesprochen. Es ist zuerst einmal sehr gut, dass man mithilfe von Büchern oder Filmen solche schwierigen Themen der Öffentlichkeit aufzeigt, damit diese bekämpft werden können. In "Wüstenblume" wird die Genitalverstümmelung bei jungen Frauen thematisiert - ein Thema, das leider immer noch sehr aktuell ist; die Verstümmelung wird auch heute noch praktiziert. Man darf den Film eigentlich nicht für große Emotionen und die mitreißende, bewegende Geschichte loben, da diese Dramatik ja leider wirklich ist und nicht von irgendwelchen Drehbuchautoren geschaffen wurde. Dieser berührende Film trifft einen mit voller Wucht genau in der Seele. Unterstrichen werden die Ereignisse von einer wunderschönen (traurigen) Filmmusik, die die beste seit langem war! Nicht zuletzt weil es ein aktuelles, schlimmes Thema ist, sollte man diesen Film gesehen (und bestimmt auch das Buch gelesen) haben, so viel Mitgefühl kommt auf und man wird richtig emotional. Dafür sorgte schließlich auch das wirklich rührende Ende des Films. Es wurde schon gesagt, und ich schließe mich dem an: "Wüstenblume" dient nicht zum DVD-Abend, sondern soll uns wachrütteln. Hoffentlich hat diese grausame Tradition bald ein Ende - dieser Film zeigt sehr gut, wie schrecklich die Verstümmelung ist und, dass man sie mit allen Mitteln bekämpfen muss!

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his_poisongirl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eindrucksvoll und ergreifend. Das Buch wurde sehr gut umgesetzt.

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Scipio

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Bewertung5.5Geht so

Als Tiger gestartet - als Bettvorleger gelandet.
Die Thematik ist wichtig, die filmische Umsetzung bleibt leider sehr bescheiden.

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Oliver0403

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass ich den Film gesehen habe, ist schon lange her, aber ein Kommentar dazu fehlt noch. Was hat "Wüstenblume" mit "Martyrs" gemeinsam? Sowohl während als auch nach beiden Filmen hab ich mich gleichermaßen schlecht gefühlt, da beide Filme meine eigene Psyche voll getroffen haben. Ein wirklich hervorragender und sehr gut gemachter Film.

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BNTeam

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film den man einmal gesehen haben muss um wenigstens eine leichte Vorstellung über die Verstümmelung der Frau und Konflikt zwischen der Westlichen und der Islamistischen Welt zu bekommen.

Rein Filmerisch ist der Film aber nur mäßig trotz einer sehr interessanten Geschichte.

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U-Turn

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Bewertung5.0Geht so

Leichte Kost. Aus der Story hätte man auch mehr machen können.

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harperpitt

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"Leichte Kost"????? Man kann über den Film sagen was man will, aber "leichte Kost" ist, mit Verlaub, respektlos gegenüber der Thematik.


U-Turn

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Man kann auch eine ernste Thematik schlecht und simpel darstellen. Und die Verpackung der Thematik ist einfach nur dämlich.


*frenzy_punk<3

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Bewertung6.5Ganz gut

„Desert Flower“ eine faszinierende Geschichte, der dennoch der Hang zum „ausgezeichnet“ fehlt.

„’eute isd ihre Glukstag!“
Waris wusste scheinbar nicht, dass sie eigentlich sich meinte, mit dem nachgeplapperten Slogan einer Fernsehsendung, denn schon bald sollte sich ihr Leben schlagartig verbessern.
„Desert Flower“ erzählt die wahre Geschichte von Waris Dirie, die das Ganze vorher in ein Buch gefasst hatte.
„Unglaublich“ möchte man fast sagen, doch alles hat sich tatsächlich zugetragen und scheint wie aus einem Märchen entsprungen.

„Desert Flower“ beginnt mit einem der großartigsten Scores, den meine Ohren jemals hören durften und Ken Kelsch liefert uns dazu ein Panorama zum Träumen.
Optisch ist der Film wahrhaftig eine Augenweide. Bildgewaltig zeigt uns Kelsch das fantastische Somalia, die anderen Schauplätze und fing auch die Darsteller in einem wunderschönen und harmonischen Bild ein.
Wie schon erwähnt ist der Score einmalig! In manchen Szenen wird kein Wort gesprochen, denn die Bilder und die imposante Musik sagen alleine schon alles aus und bewegen den Zuschauer zutiefst. Auch die Geschichte ist gut erzählt, Sherry Hormann gab sich große Mühe, die Momente einzufangen und dem Zuseher gerecht wieder zu geben.

Nun, was fehlt denn aber, um dem Film ein „ausgezeichnet“ zu geben?
Zum einen ist die Struktur des Streifens etwas verwirrend. Die Zeitsprünge fließen zwar am Schluss zu einem Ganzen zusammen, doch der Zuschauer verheddert sich währenddessen enorm und verliert oftmals den Durchblick.
Auch verweilen die Protagonisten an manchen Stellen zu lange, es geht nicht weiter, die Zeit schein still zu stehen. Das nimmt die Spannung etwas und lässt den Film zu lang erscheinen.
Nicht ganz klar ist die Rolle von Anthony Mackie (Harold), der irgendeine Bedeutung haben soll, doch irgendwie doch, völlig aus dem Rahmen fällt.

„Mein Name isd Waris! Nachname Dirie.“

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La Bardot

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Bewertung6.0Ganz gut

Besonders die Rückblicke in die Zeit, als Waris Dirie noch in Afrika lebte, einschließlich der Beschneidungsszene, sind sehr ergreifend und packend. Die Hauptdarsteller schauspielern leider etwas mäßig und das Drehbuch hielt sich nicht zu 100 % an das Buch, aber der Film ist sehenswert.

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GingerPilzi

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr schöner film... :)

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film anders sehen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

dieser Film sollte zum Lehrstoff über Religionen und deren bösartigsten Auswüchse gehören.
Denn reiche senile alte Männer bestimmten solches, wie es in diesem Film, da es immer noch praktiziert wird - auch bekannt macht.

Im übrigen - ich bin jetzt 59 Lebensjahre auf dieser Welt, schaue immer noch jungen hübschen Mädchen nach, habe keine Angst mit diesen zu reden - würde aber keine Frau anfassen, egal welcher Lebensjahre, die dies nicht wünscht.
Und -
Ich sehe auch in die Gesichtern von Frauen, welche durch deren Lebensjahre gezeichnet sind, und sehe welch liebvoller Anblick diese in deren Jugend einmal gewesen sein mussten.

Dieser Film verdient 10 Punkte

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Kill_Diether

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Stimmige Aufnahmen von der Kindheit in Afrika, bis zum Ende, als die gequälte, aber starke Waris groß mit ihrem Schicksal an die Öffentlichkeit geht. Bei so einem Hintergrund, dass auch heute noch tausende Mädchen grausam psychisch und physisch verstümmelt werden, ist es völlig legitim, übertrieben rührende oder humorvoll-kitschige Szenen einzubauen. Damit wird auch eine klare Gut-Böse Linie gezogen. Richtig so, denn es gibt kein Argument, Toleranz, oder Verständnis, was die Beschneidung von Mädchen rechtfertigt.
Liya Kebede ist in der Hauptrolle ziemlich überzeugend. Sally Hawkins fast so souverän wie in "Happy go Lucky; Craig Parkinson hatte wieder mal einen leicht ambivalenten Charakter und immer wieder gerne gesehen, Timothy Spall, als einfühlsamer Top-Fotograf.

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heikschn

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Bewertung6.5Ganz gut

Vordergründig die Geschichte einer Frau, die durch eine Reihe glücklicher Zufälle den Weg aus der Wüste bis hin zum Topmodel geht. Zuschauer, die sich vorab nicht über die Story näher informieren, trifft die entscheidende Szene wie ein Schlag. Die Darstellung der Ereignisse im vierten Lebenjahr der Waris Dirie sind absolut überwältigend und machen auch den eigentlichen Wert des Films aus. Leider ist der Rest ihrer Lebensgeschichte etwas trivial und kitschig inszeniert, was den gesamten Film etwas abwertet.

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Ini Hein

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Bewertung9.0Herausragend

Endlich wurde dieses furchtbare Thema einmal richtig publik gemacht! Und nicht nur das, der Film ist meiner Meinung nach toll gemacht. Ein absoluter Heulfilm, aber wichtig zu sehen!

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Ini Hein

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was ich noch vergessen habe, mit einer wunderschönen Liya Kebede als Hauptdarstellerin, für mich sowieso mit die Schönste Frau auf Erden :o)



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