Zwölf Uhr mittags
High Noon (1952), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Western, Kinostart 09.01.1953
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von Fred Zinnemann, mit Gary Cooper und Thomas Mitchell
Am Tag seiner Hochzeit steht Sheriff Will Kane vor einer schweren Gewissensentscheidung. Eigentlich wollte er mit seiner jungen Frau Amy die Stadt verlassen. Doch der gefürchtete Mörder Frank Miller hat sich angekündigt, um sich für die sieben Jahre Zuchthaus zu rächen. Soll Kane sich, von Freunden und Mitbürgern verlassen, in der ausgestorbenen Stadt Miller und seinen drei Komplizen stellen? Oder Amys Bitten nachgeben, die als Quäkerin jede Form der Gewalt verabscheut? Als um zwölf Uhr Mittag der Zug in der glühenden Hitze im Bahnhof einrollt, kommt alles ganz anders.
Handlung
Eine schlimme NachrichtWill Kane (Gary Cooper), Sheriff des kleinen Städtchens Hadleyville, heiratet die Quäkerin Amy (Grace Kelly ) und legt sein Amt nieder. Ihm ist nicht ganz wohl, da sein Nachfolger erst am nächsten Tag eintreffen wird. Doch das Paar möchte sich aufs Land zurückziehen und dort ein beschauliches Leben führen. Da erhalten sie unerwartet die Nachricht, dass der Bandit Frank Miller ( Ian MacDonald) begnadigt worden ist. Dieser wurde von Kane vor fünf Jahren verhaftet und vom Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun ist er auf den Weg nach Hadleyville, um sich an Kane zu rächen. Seine Freunde, die Banditen Ben Miller (Sheb Wooley), Jack Colby (Lee Van Cleef) und James Pierce (p:4079), warten bereits am Bahnhof auf seinen Zug, der zwölf Uhr mittags ankommen soll.
Kane wird nun gedrängt, die Stadt mit seiner Frau schnellstens zu verlassen. Er dreht auf der Fahrt jedoch um, da er vor Miller nicht weglaufen will. Amy versucht vergeblich, ihren Mann von diesem Vorhaben abzubringen. Als sie wieder in Hadleyville ankommen, erklärt sie ihm, sie werde die Stadt alleine verlassen. Als sie jedoch am Bahnhof die drei Banditen erblickt, beschließt sie, in der Hotelhalle auf den Zug zu warten.
Vergebliche Suche nach UnterstützungUnterdessen muss Kane mit ansehen, wie der Friedensrichter Percy Mettrick (Otto Kruger) angstvoll die Stadt…
Am Tag seiner Hochzeit steht Sheriff Will Kane vor einer schweren Gewissensentscheidung. Eigentlich wollte er mit seiner jungen Frau Amy die Stadt verlassen. Doch der gefürchtete Mörder Frank Miller hat sich angekündigt, um sich für die sieben Jahre Zuchthaus zu rächen. Soll Kane sich, von Freunden und Mitbürgern verlassen, in der ausgestorbenen Stadt Miller und seinen drei Komplizen stellen? Oder Amys Bitten nachgeben, die als Quäkerin jede Form der Gewalt verabscheut? Als um zwölf Uhr Mittag der Zug in der glühenden Hitze im Bahnhof einrollt, kommt alles ganz anders.
Handlung
Eine schlimme NachrichtWill Kane (Gary Cooper), Sheriff des kleinen Städtchens Hadleyville, heiratet die Quäkerin Amy (Grace Kelly ) und legt sein Amt nieder. Ihm ist nicht ganz wohl, da sein Nachfolger erst am nächsten Tag eintreffen wird. Doch das Paar möchte sich aufs Land zurückziehen und dort ein beschauliches Leben führen. Da erhalten sie unerwartet die Nachricht, dass der Bandit Frank Miller ( Ian MacDonald) begnadigt worden ist. Dieser wurde von Kane vor fünf Jahren verhaftet und vom Gericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Nun ist er auf den Weg nach Hadleyville, um sich an Kane zu rächen. Seine Freunde, die Banditen Ben Miller (Sheb Wooley), Jack Colby (Lee Van Cleef) und James Pierce (p:4079), warten bereits am Bahnhof auf seinen Zug, der zwölf Uhr mittags ankommen soll.
Kane wird nun gedrängt, die Stadt mit seiner Frau schnellstens zu verlassen. Er dreht auf der Fahrt jedoch um, da er vor Miller nicht weglaufen will. Amy versucht vergeblich, ihren Mann von diesem Vorhaben abzubringen. Als sie wieder in Hadleyville ankommen, erklärt sie ihm, sie werde die Stadt alleine verlassen. Als sie jedoch am Bahnhof die drei Banditen erblickt, beschließt sie, in der Hotelhalle auf den Zug zu warten.
Vergebliche Suche nach UnterstützungUnterdessen muss Kane mit ansehen, wie der Friedensrichter Percy Mettrick (Otto Kruger) angstvoll die Stadt verlässt, weil auch er bei der Verurteilung Millers mitgewirkt hat. Hilfssheriff Harvey (Lloyd Bridges), dem eine tiefe Feindschaft mit Kane verbindet, da er ihn nicht zu seinen Nachfolger gemacht hat, bietet ihm jedoch seine Hilfe an. Allerdings verlangt er von Kane als Gegenleistung das Sheriffsamt. Als Kane dies ablehnt, verweigert Harvey seine Hilfe und legt sein Amt nieder.
Kane versucht nun verzweifelt, Hilfskräfte für seinen Kampf gegen Miller zu gewinnen. Doch im Saloon wird er nur von den Männern verhöhnt. Auch in der Kirche erhält er bei der Gemeinde und Pastor Henderson (Thomas Mitchell ) keine Unterstützung. Letztendlich verweigert ihm auch der ehemalige Sheriff Martin Howe (Lon Chaney Jr.), der immer Kanes Vorbild gewesen ist, seine Hilfe, da er alles für sinnlos hält.
Im Hotel trifft Amy auf Helen Ramirez (Katy Jurado). Sie war die Geliebte von Miller, bevor sie mit Kane zusammen war und nun die Freundin von Harvey geworden ist. Sie will nun wegen Miller ebenfalls die Stadt verlassen. Helen macht Amy Vorwürfe, weil sie ihren Mann im Stich lässt. Amy versucht sich dadurch zu rechtfertigen, dass sie als Quäkerin jede Form der Gewalt ablehnt, nachdem sie mitansehen musste, wie ihr Vater und ihr Bruder bei einer Schiesserei unschuldig getötet wurden. Inzwischen versucht Harvey, Kane zum Wegreiten zu zwingen. Es kommt zu einer Schlägerei zwischen den beiden Männern, die der viel ältere Kane gewinnen kann.
High NoonDa ist es zwölf Uhr und der Zug fährt in den Bahnhof ein. Miller steigt aus dem Zug aus und wird von seinen Freunden begrüßt, die ihm sofort seine Waffen überreichen. Gemeinsam machen sie sich nun auf den Weg in die Stadt. Auch die beiden Frauen sind am Bahnhof angekommen und besteigen nun gemeinsam den Zug. Als Amy jedoch den ersten Schuss hört, steigt sie wieder eilig aus und rennt in den Ort. Dort sieht sie einen leblosen Körper am Boden liegen, stellt aber zu ihrer Erleichterung fest, dass es sich um einen von Millers Leuten handelt.
Kane kann kurze Zeit später den zweiten Mann erschießen. Auf der Suche nach den zwei Verbliebenen, gerät er aber beinahe in einen Hinterhalt. Da ertönt ein Schuss. Amy hat ihrem Mann das Leben gerettet, indem sie, trotz ihrer tiefen Überzeugung, den auf Kane zielenden Banditen erschossen hat. Nun ist nur noch Miller am Leben, der sich Amy als Schild und Geisel nimmt. Kane kann ihn jedoch in einem dramatischen Showdown überlisten und erschießen.
Nach Millers Tod strömen plötzlich alle Einwohner herbei, um Kane zu beglückwünschen und zu feiern. Dieser wirft ihnen jedoch nur noch den Sheriffstern vor die Füße und verlässt mit seiner Frau die Stadt.
Fortsetzung und Neuverfilmungen
High Noon, Part II: The Return of Will Kane: TV-Verfilmung von 1980 mit Lee Majors als Will Kane.
High Noon: Fernsehneuverfilmung von 2000, mit Tom Skerrit als Marshal Will Kane.
Outland: Science Fiction Film von 1980 mit Sean Connery , der den Plot von High Noon auf eine Bergbaukolonie auf dem Jupitermond Io verlegt.
Die Miami Vice Episode The Afternoon Plane verwendete den Plot und die Figuren aus High Noon.
Weiterführende Informationen
Politischer Hintergrund von High Noon
Rio Bravo, die Antwort auf High Noon und die Kritik von Schauspieler John Wayne und Regisseur Isabelle Carré
Künstlerischer Hintergrund des Films
Wissenswertes rund um die Produktion
Reception der nationalen und internationalen Kritik
Nominierungen und Auszeichnungen von High Noon
Weitere Informationen im Internet
Sehr ausführliche Filmbeschreibung von High Noon (engl.)
Inormationen über den Filmsong “Do not forsake me O my darlin’”(engl.)
Filmseite zu High Noon aus dem Filmkatalog des Interessenverbandes Filmkommunikation Thüringen e. V
Quellen
Joe Hembus: Das Western-Lexikon. Erweiterte Neuauflage von Benjamin Hembus. 2. Auflage. München, Heyne-Filmbibliothek 1995. Seite 770 – 773
Zwölf Uhr mittags in der wikipedia (dt.)
High Noon in der wikipedia (engl.)
Cast & Crew
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Fred Zinnemann
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Gary Cooper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marshal Will Kane
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Thomas Mitchell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bürgermeister Henderson
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Lloyd Bridges
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Deputy Marshal Harvey Pell
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Katy Jurado
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Helen Ramírez
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Grace Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Amy Fowler Kane
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Otto Kruger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richter Percy Mettrick
Regie
Schauspieler
-
Lon Chaney Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martin Howe
-
Harry Morgan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sam Fuller
-
Ian MacDonald
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Miller
-
Eve McVeagh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mildred Fuller
-
Morgan Farley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Mahin
-
Harry Shannon
-
Lee Van Cleef
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Colby
-
Robert J. Wilke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jim Pierce
-
Sheb Wooley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ben Miller
-
William Phillips
-
Carl Foreman
- Genre
- Klassischer Western
- Zeit
- 1880er Jahre
- Ort
- Gefängnis, New Mexico, Saloon, Zug
- Handlung
- Allegorie, Angst, Bahnhof, Bahnsteig, Bandit, Begnadigung, Berühmte Filmmusik, Duell, Ehefrau, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehemann, Entscheidung, Feigheit, Flucht, Freiheitsentzug, Frisch vermählt, Gang, Gefängnis, Gewalt, Held, Herausforderer, Herausforderung, Hinterhalt, Hochzeit, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kirche, Klassiker, Kultfilm, Kämpfer, Marshall, Mut, Oscargewinner, Pazifismus, Priester, Quäker, Rache, Revolverheld, Rächer, Schießerei, Schlägerei, Sheriff, Showdown, Uhr, Verantwortungsbewusstsein, Verbrechen, Verbrechensjäger, Verbrecherjagd, Vergeltung, Zweikampf
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Zwölf Uhr mittags
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Trailer zum Film Zwölf Uhr mittags
Alle Trailer, Clips & Videos (3)











Kritiken (3) — Film: Zwölf Uhr mittags
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Außergewöhnlich gut. Die Figur des Will Kane ist psychologisch bestens dargestellt. Durch die zeitliche Verortung gelang es dem Regisseur, eine Einheit der agierenden Personen, der relativen Zeit und des Handlungsortes herzustellen. [...]
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie politische Allegorie über die Verfolgung von liberalen Menschen während der McCarthy-Ära überzeugt auch noch ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung. Gary Cooper spielt in einer Paraderolle den einsamen, klassischen Helden, der aber auch verwundbar gezeigt wird. Formal ist der mit vier Oscars ausgezeichnete Western vorzüglich.
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenHigh Noon leitete die Ära der Edelwestern der 50-er Jahre ein und blieb dabei unerreicht. Das liegt in erster Linie daran, dass er die klassischen Western-Klischees nicht bedient, denn der Held des Films agiert zwischen Angst und Pflichtbewusstsein.
Die Duelle zum Abschluss des Films gelten dann nicht als Allheilmittel, sondern sind aufgezwungene Gewalt, damit der des Schießens müde Marshal seinen verdienten Lebensabend nicht in Angst und auf der Flucht verbringen muss.
Fred Zinnemann hat mit seinem Film den wohl ehrlichsten und glaubwürdigsten Western geschaffen. Nicht zuletzt auch Tiomkins eindringlicher Musikscore macht den gesamten Film somit unvergesslich.
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Kommentare (35) — Film: Zwölf Uhr mittags
Kommentar schreibenxtheunknown 2012/01/13 12:08:11
Kommentar löschenmein lebenlang habe ich gedacht es gehe hier um ein echtes duell um 12 uhr mittags. das es etwas anders kam wäre weniger schlimm gewesen, aber so ein gewöhnliches westernheld ende hat mir den film, dem ich 9 punkte geben wollte, echt vermiest. den ärger muss ich erst einmal verdauen, irgendwann gibt es eine zweite chance. vieleicht gefällt er mir dann besser.
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Filmkenner77 2012/01/13 17:03:08
Antwort löschenNa, der Zug kam aber pünktlich. Heute eher die Seltenheit. Gute alte Zeiten. ;-)
swissroland 2011/12/09 23:08:06
Kommentar löschenHigh noon gehört in die kategorie der meist überbewerteten filme!!
Blödes gequatsche ;)
Keine gewalt, kaum action, ned mal postkartenlandschaften ;) Das wichtigste in dem film is ganz klar die geschichte selber. Toller Gary Cooper und eine der schönsten frauen der filmgeschichte, Märchenprinzessin Gracia Patricia, zusammen mit nem genialen sound machen aus dem film ein meisterwerk
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based_god 2011/11/21 16:58:18
Kommentar löschenSehr guter Western.
Trotz seinen vielen Jahren, die er auf dem Buckel hat, ist er sehenswert und zu keiner Zeit langweilig. Die Story ist spannend, wenn auch etwas löchrig und die Schauspieler sind authentisch. Die musikalische Untermalung war seiner Zeit voraus und bis heute nur in seltenen Fällen erreicht.
Must-Seen!!
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RoosterCogburn 2011/10/10 00:32:33
Kommentar löschenKeine blühenden Landschaften eines glorifizierten Westens. Keine furchtlosen Helden ohne Schwächen. Ein einprägsamer Titelsong („Do Not Forsake Me, Oh My Darling“ für den Film von Tex Ritter interpretiert) sorgt für ein unvergessliches Cowboy-Feeling. Nie wurden eine Stunde Filmzeit derart auf 80 Minuten Real-Time umgesetzt. Absolut fantastisch und sehenswert. Der damals erst 27-jährige Lee van Cleef spielte seine erste Filmrolle als eines von Millers Bandenmitgliedern. Ein unvergesslicher Western-Klassiker.
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La Bardot 2011/07/29 23:28:43
Kommentar löschenHigh Noon ist nicht nur der Grund, warum Río Bravo gedreht wurde, sondern schlichtweg einer der besten Filme dieses Genres - ein absoluter Klassiker! Eine entzückende Grace Kelly und ein herrlich spielender Gary Cooper machen diesen Film zu einem immer wieder genießenden Erlebnis, auch wenn man bereits weiß, was um 12 Uhr mittags passieren wird.
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Discostu 2011/05/25 23:42:39
Kommentar löschenGuter Western, der statt mit viel Action und einem überhöhten Helden zu arbeiten sich glaubwürdig mit den Themen Zivilcourage und Gewissensentscheidungen auseinandersetzt. Besonders die Sequenz in der die letzten Sekunden bis zur Mittagsstunde verstreichen ist genial in Szene gesetzt. Durch die Universalität seiner Themen auch für Leute, die mit dem Genre sonst vielleicht nicht so viel anfangen können, ein sehenswerter Film.
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Finnigan 2011/05/24 19:15:21
Kommentar löschenDrei Reiter kommen in die Stadt, sie scheinen bekannt zu sein. Am Bahnhof fragen sie nach dem 12 Uhr mittags Zug.
Sheriff Kane heiratet derweil seine Amy und will in den Ruhestand, als er erfährt, was die drei wollen und wer mit dem 12 Uhr mittags Zug ankommen soll: Frank Miller. Ein Bandit, den Kane vor einigen Jahren hinter Gitter gebracht hat, der nun begnadigt wurde und auf Rache sinnt. An Ruhezustand ist nun - ganz zum Leidwesen seiner Frau und anderer Anwesenden - für ihn nicht mehr zu denken.
Er hat noch knapp eine Stunde Zeit - und die läuft im Film in Echtzeit ab! Geschickter Schachzug, lange vor Jack Bauer!
Es folgen zunächst keine wilde Schießereien oder Verfolgsjadgen. "12 Uhr mittags" ist dahingehend ein recht untypischer Western. Was ihn jedoch auch so besonders macht. Vielmehr handelt es sich hierbei nämlich um eine Art Drama im Westernsetting, das nicht zuletzt auch das Thema Zivilcourage behandelt. Denn auf der Suche nach Hilfe hat Kane reichlich wenig Glück: Die eine Hälfte des Dorfes freut sich eher auf Frank Miller und scheint mit ihm zu sympathisieren, und die andere Hälfte hat schlichtweg Angst zu helfen. Und alle wollen Kane dazu überreden, die Stadt zu verlassen. Und immer schwingt ein gehöriger "Suspense"-Faktor mit durch das Wissen, dass es um 12 Uhr zur unvermeidlichen Konfrontation kommt.
Der Soundtrack kann nicht mit einem Morricone-Score mithalten, dennoch ist er auch hier durchaus gelungen und vor allem der immer wiederkehrende Song "High Noon" versprüht Atmosphäre, wenn er im Hintergrund läuft, während Kane von allen im Stich gelassen durch die Stadt läuft.
Was ich bei Italowestern immer besser finde als bei amerikanischen Vertretern ist der schmutzige Look. US-Genrevertreter haben mitunter durchaus Heimatfilmcharakter und kommen doch verhältnismäßig "herausgeputzt" daher. Bei "12 Uhr mittags" ist man nicht ganz so dramatisch "ordentlich". Zwar sind selbst die Banditen lediglich durch dreckige Hemden und einen Dreitagebart etwas "heruntergekommener", aber grundsätzlich wurde beim Look eine gute Balance gefunden. Kann ich mich nicht beschweren.
Weniger gefallen haben mir die Frauenrollen. Sowohl Kanes Frau Amy als auch Helen Ramirez als quasi ihr Gegenstück agieren mitunter irgendwie fragwürdig oder unlogisch. Der Dialog zwischen den beiden wirkte auf mich auch etwas seltsam.
Der Showdown war dann letztlich eher unspektakulär und relativ schnell vorbei, was aber nicht dramatisch ist, da der Film eben seinen Fokus vielmehr auf das Charakterdrama liegt anstatt auf "Action".
Es haben sich ein paar wenige Längen eineschlichen, aber "12 Uhr mittags" ist zweifellos ein gelungener Western. Untypisch, aber dadurch besonders interessant.
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Wu-Tang-Sven 2011/05/22 17:24:54
Kommentar löschenein wahrer Held, der Sheriff. Und dass alles in Echtzeit gespielt ist gefällt mir umso mehr. Man merkt wie sich alles auf den Höhepunkt zuspitzt. Am Ende gibt es ein Happy End, was mir nicht ganz so gefällt.
In diesem Film geht es weniger um Action. Das sollte man sich klar sen bevor man diesen Film sieht.
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Filmkenner77 2011/05/22 18:03:30
Antwort löschenSchöner Kommentar. Aber ein Happy End? Ansichtssache.
seniorem 2011/05/09 14:06:48
Kommentar löschenHammer Film, wohl einer der ersten Filme die in Echtzeit spielen und eine der genialsten Anfangsszenen in Filmgeschäft mit dem Hammersong von Tex Rider
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Oceanic6 2011/03/07 01:11:05
Kommentar löschenInhalt:
"Am Tag seiner Hochzeit steht Sheriff Will Kane (Gary Cooper) vor einer schweren Gewissensentscheidung. Eigentlich wollte er mit seiner jungen Frau Amy die Stadt verlassen. Doch der gefürchtete Mörder Frank Miller hat sich angekündigt, um sich für die sieben Jahre Zuchthaus zu rächen. Soll sich Kane, von Freunden und Mitbürgern verlassen, in der ausgestorbenen Stadt Miller und seinen drei Komplizen stellen? Oder Amys Bitten nachgeben, die als Quäkerin jede Form der Gewalt verabscheut? Als um zwölf Uhr mittags der Zug in der glühenden Hitze im Bahnhof einrollt, schlägt die Stunde der Entscheidung."
Kritik:
'High Noon' ist ein einzigartiger Western, ein Klassiker, ein Meisterwerk. Leider war das nur ein Wunschdenken, denn der Western aus dem Jahre 1952 ist genau das Gegenteil. Mit einer Dauer von nur 85 Minuten sollte man meinen, der Film hätte etwas zu erzählen. Leider ist dem nicht so, oder ich habe etwas übersehen in der eh schon langweiligen und unspektakulären Umsetzung, der trägen Story und den eher mittelmäßigen Schauspielern? Es dann auch noch fertig zu bringen, in dieser kurzen Spielzeit Passagen unterzubringen, die der Geschichte so gar nicht weiterhelfen, ist wohl die größte Kunst dieses überbewerteten Werkes. Schön und gut, die Geschichte wird in Echtzeit erzählt, aber da hätte man sich schon Besseres einfallen lassen können, denn zu keinem Augenblick weiss der Film, was er überhaupt zu erzählen hat. Zudem weist der Film keine außerordentliche Charaktertiefe, keine für das Western-Genre typische Coolness, zwei nervtötende Liebesgeschichten und öde Bösewichte auf, was diesem "Klassiker" dann endgültig den Garaus macht.
Bin ich also mit den falschen Erwartungen an den Film gegangen? Habe ich den Film nicht verstanden? Oder war der Film nicht das, was man ihm zuspricht? Das sind hier die Fragen. Fakt ist, dass das einer der miesesten Western ist, die ich jemals gesehen habe, denn niemals wurde ich in diesem Genre dermaßen in Langeweile versetzt. Die Punkte gehen an die Idee für die Echzeit, an die Momente, in denen ich glaubte, der Film würde sich doch noch steigern und an den Filmsong. Die Filmmusik selbst würde ich eher als "kratz, kratz, quietsch, quietsch" bezeichnen. Ingesamt ist es mir wirklich unbegreiflich, wie dieser Film jemals seinen heutigen Klassiker-Status erreichen konnte.
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der cineast 2011/03/07 01:14:15
Antwort löschenSo liebe ich den Oceanic....klasse.
facepalm 2011/03/07 01:35:27
Antwort löschenSehr schön, das gefällt mir :D
Ripley1 2011/03/07 08:41:25
Antwort löschenEs ist scheinbar doch immer wieder reizvoll, einem anerkannten Klassiker ans Bein zu pinkeln. Aber nicht originell.
Oceanic6 2011/03/07 08:55:38
Antwort löschenDas hat weder etwas mit originell, noch mit reizvoll zu tun, der Film hat mir ganz einfach überhaupt nicht gefallen. Und wenn das schon mir als großer Western-Fan so geht und ich den Film absolut lächerlich finde, dann ist das für mich kein Klassiker, und dann werde ich ihn nur aufgrund seines "Klassiker"-Status sicher nicht besser bewerten! Hast du den Film überhaupt gesehen?
Ripley1 2011/03/07 12:23:42
Antwort löschenDass dir der Film nicht gefallen hat, ist eine Sache. Eine andere ist es, ihn als "mit Abstand miesesten Western" usw. zu bezeichnen.
Ohne Zweifel ist es kein "typischer" Western, sondern ein Charakterdrama im Westerngewand. Dabei geht es weniger um einen Kampf gegen "Bösewichte" als um eine grundsätzliche moralische Haltung, die der Einzelne gegenüber der Gesellschaft einnimmt. Gary Cooper spielt hier die Rolle seines Lebens, sein Kampf zwischen Mut und Verzweiflung wird fast schon körperlich für den Zuschauer fühlbar. Quälend ist zu beobachten, wie einer nach dem anderen aus unterschiedlichen Gründen, Ausreden und Motiven von ihm abfällt.
Auch die "Liebesgeschichte" ist in diesem Zusammenhang nicht "nervtötend": Die Exfreundin und die Ehefrau ringen mühsam um ihre Positionen.
Bleibt noch die mustergültige Parallelmontage der Schlusssequenz (vor dem Showdown) zu erwähnen. Kaum eine Filmgeschichte lässt diese aus, weil Zinnemann virtuos die ganze Klaviatur filmischer Mittel nutzt mit allen Einstellungsgrößen, Variation des Tempos und Metaphorik. Dazu das musikalische Leitthema.
Wenn dann schließlich der Sheriffstern im Staub landet, bleibt diese Geste eindrucksvoller im Gedächtnis als die vorangegangene Schießerei, die nicht ohne Grund schnell abgehandelt wird.
facepalm 2011/03/07 13:11:32
Antwort löschenDu argumentierst gerade mit den gleichen Mitteln, die Oceanic schon benutzt hat, nur eben im positiven: "Gary Cooper spielt hier die Rolle seines Lebens, sein Kampf zwischen Mut und Verzweiflung wird fast schon körperlich für den Zuschauer fühlbar."
"virtuos die ganze Klaviatur filmischer Mittel nutzt"
usw. Das klingt wie ein Werbebanner hinten auf der DVD-Schachtel. Und ich glaube nicht, dass Oceanic in irgendeiner Weise originell sein wollte, wenn er diesen Film einfach nicht mag. Und er steht auf Western.
Achso, meine Recherchen ergeben, dass du Filmen auch gerne ans Bein pinkelst, zB zu Mr. Nobody:
"Pseudophilosophisch verblasenes Geschwurbel mit jeder Menge Halbweisheiten zum Universum, der Zeit und der menschlichen Existenz. Dabei endlos zerdehnt und ohne jeden Anflug von Humor."
Was Oceanic hier gemacht hat: Er hat sich mit diesem Film auseinandergesetzt und aufgezeigt, was ihm nicht gefiel. Du schreibst nur einen Satz, aus dem man rein gar nichts ziehen kann, nur um den Film möglichst platt runterzumachen.
Danke für die Aufmerksamkeit. Das ist ja echt nicht zum aushalten hier. Jeder hat seine Meinung und die lassen wir dir auch, also bring uns bitte das Gleiche entgegen.
Ripley1 2011/03/07 13:49:20
Antwort löschenIch kann Meinungsverschiedenheiten ganz gut aushalten. Besonders in einem Diskussionsforum...
Ripley1 2011/03/07 22:15:47
Antwort löschenWertungen und Meinungen sind immer okay. Oder um Dirty Harry (ich glaube, Teil 4) zu zitieren: "Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder von uns hat eins."
Alle 10 Antworten zeigen
facepalm 2011/03/07 22:26:01
Antwort löschenHaha, sehr gut, das gefällt mir :)
Ripley1 2011/03/07 22:39:52
Antwort löschen:)
Conan Doyle 2010/12/06 09:24:48
Kommentar löschenSpannender Western der etwas anderen Art.
Gary Cooper spielt einen Sheriff, für den Pflichterfüllung und Dienst an der Gemeinschaft über alles gehen. Als der Mann, den er einst in Gefägnis brachte, zurückkehrt, um die Stadt zu übernehmen und sich zu rächen, wird er von seinen feigen Mitbürgern und seiner frischangetrauten Braut im Stich gelassen. Um 12 Uhr Mittags kommt es dann zum Showdown.
Zugegebenermaßen agiert Cooper hier ziemlich selbstmitleidig. Trotzdem ist der Film durchweg gelungen und auch heute noch aktuell.
Originell auch die Idee, das ganze in Echtzeit zu verfilmen.
Auf jeden Fall ein echter Klassiker.
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cannibal83 2010/10/24 13:02:18
Kommentar löschenDie Story dieses "Meisterwerks" über fehlende Zivilcourage, besteht nur aus einem Gary Cooper der in einem Dorf alle möglichen Häuser nach Hilfspolizisten absucht, aber überall Absagen verpasst bekommt. Und das ist im Film genauso ernüchternd unspannend wie man es sich anhand des vorherigen Satzes vorstellt. Obendrein geht der Subplot zwischen Amy und Helen gehörig ins Leere und der Schusswechsel gegen Ende ist nicht mehr als ein besserer Witz.
"Klassiker" langweilig zu nennen ist ja eigentlich was für Banausen, für mich ist das jedoch kein "Klassiker".
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alanger 2010/10/24 13:40:01
Antwort löschenwichtiger film in der mccarthy ära, aber wichtig ist leider nicht immer zeitlos.
und als western ist er eher schlecht. aber der tietelsong ist wirklich gut.
cannibal83 2010/10/24 14:10:19
Antwort löschenDas "wichtig" erkenne ich an, und den Titelsong fand ich auch fantastisch. Aber aus heutiger Sicht ist der Film ein ganz böser Langweiler.
Heisst ich stimme dir in allen Punkten zu. :)
Bonsta 2010/10/21 21:50:12
Kommentar löschenEin bitterböser Film und eine Abrechnung zu fehlender Zivilcourage, Egoismus und Feigheit, schlicht ein Meisterwerk.
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Mike Myers 2010/08/22 13:52:05
Kommentar löschenEiner der besten Filme über (fehlende) Zivilcourage.
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Filmkenner77 2010/08/15 19:43:48
Kommentar löschenZweifellos einer der besten Western aller Zeiten. Schon allein die Musik ist brillant. Absolute Hochspannung!
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Spielberg_Fan 2010/07/02 13:12:58
Kommentar löschen24 im Wilden Westen. Nun, eben genau das ist es, was diesen Western von den anderen aus dieser Zeit unterscheidet. Er hat eine gewisse Realität. Ein Scheriff, der pflichtbewusst ist, aber auf sich alleine gestellt ist, weil niemand ihn unterstützen will. Fantastisch wie er eine Stunde lang durch die Straßen wandert, um Verbündete für sich zu gewinnen. Genau hier baut sich die Spannung des Films auf. Der Showdown ist dafür schnell abgewickelt.
Warum dieser Klassiker von mir nur 7.5 Punkte bekommt?
Ich merke immer wieder, das Filme aus den 30er, 40er und 50er Jahren mir einfach von ihrer Machart nicht zu sagen. Sie reißen mich einfach nicht mit. Es fehlt mir an Drama, das Schauspielern kommt mir so überspitzt vor und es wirkt langweilig. Vielleicht ändert sich das ja in ein paar Jahren:). Trotzdem, "12 Uhr Mittags" war seine 80 Minuten wert.
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Lichtspielamigo 2010/02/20 13:55:55
Kommentar löschenKlassisches Stück über Durchhaltevermögen unter widrigen Umständen. Moralisch erbaulich, aber als Lehrstück für die heutige jüngere Generation naturgemäß nicht so einprägsam, wie es einst war.
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Kill_Diether 2010/01/28 21:29:33
Kommentar löschenMitte der 1960th bis etwa Mitte der 1970th gehörten
Western jeden Samstag, spät Abends, zum
Pflicht-Programm der ARD (sonst gab's ja nix, außer
ZDF und das Dritte). Etwa 90% davon waren in
Anbetracht meiner Kindheit ziemlich mittelmäßig,
bis langweilig. Immer das gleiche
schwarz-weiße Cowboy-Indianer-Gut-Böse-Geballer.
12 Uhr Mittags hat sich jedoch stark abgehoben vom 0815-Western
und mich als Kind/Jugendlicher in seinen verdammt gut gespielten,
spannenden Bann gezogen.
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BobbyIII 2009/12/11 22:11:41
Kommentar löschenObwohl ich kein wirklicher Westernfan bin ist dieser hier wirklich gut. Ist vom Spannungsbogen aufgebaut wie ein typisches klassisches Drama aus dem 19ten Jahrhundert was ich wirklich beeindruckend finde bei diesem Film, weil dadurch die Spannung beim Showdown am Ende gar nicht so groß (Retadierendes Moment) ist, wie auf der Suche nach Verbündeten in der Mitte des Films (Kimax).
Außerdem ist der Film halt auch wirklich Kult! ;)
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Kubrick_obscura 2009/10/12 23:41:48
Kommentar löschenVorläufer von "24" ;) und doch das genaue Gegenteil! Die politische Ebene des Films war mir vorher garnicht bewusst, aber allein das Real-Time-Feeling, das kurzzeitige Abtauchen in diesen Mikrokosmos, die Spannungen zwischen den Figuren, das alles reicht schon zum Klassiker und geht weit über das Western-Genre hinaus. Außerdem, keiner läuft so lässig und angespannt durch die City wie Gary Cooper!
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