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Zwölf Uhr mittags
High Noon (1952), US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Western, Thriller, Kinostart 09.01.1953
8.0
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Moviemaster:Movie
von Fred Zinnemann, mit Gary Cooper und Thomas Mitchell
Am Tag seiner Hochzeit steht Sheriff Kane vor einer schweren Gewissensentscheidung. Soll er sich der Rache des gefürchteten Mörders Miller stellen oder dem Bitten seiner jungen Frau Amy nachgeben und die Stadt verlassen? Als um zwölf Uhr mittags der Zug in glühender Hitze im Bahnhof einrollt, hat die Stunde der Entscheidung geschlagen.
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Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Zwölf Uhr mittags
- Genre
- Klassischer Western, Thriller, Western
- Zeit
- 1880er Jahre
- Ort
- Gefängnis, New Mexico, Saloon, Zug
- Handlung
- Allegorie, Angst, Bahnhof, Bahnsteig, Bandit, Begnadigung, Berühmte Filmmusik, Duell, Ehefrau, Ehemann, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Entscheidung, Feigheit, Flucht, Freiheitsentzug, Frisch vermählt, Gang, Gefängnis, Gewalt, Held, Herausforderer, Herausforderung, Hinterhalt, Hochzeit, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Kirche, Klassiker, Kultfilm, Kämpfer, Marshall, Mut, Oscargewinner, Pazifismus, Priester, Quäker, Rache, Revolverheld, Rächer, Schießerei, Schlägerei, Sheriff, Showdown, Uhr, Verantwortungsbewusstsein, Verbrechen, Verbrechensjäger, Verbrecherjagd, Vergeltung, Zweikampf
- Stimmung
- Aufregend, Spannend
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Kritiken (6) — Film: Zwölf Uhr mittags
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Die Handlung ist so simpel wie effektiv, von virtuoser Montage in Echtzeit erzählt – was insbesondere damals eine sehr clevere Idee war und geschickt für Spannung sorgt. Fast mechanisch reiht Regisseur Fred Zinnemann präzise Einstellungen aneinander – selten sah man besser, wofür das gute alte 4:3-Format (hier genaugenommen 1,37:1) gut war. Die Kadrierung rahmt die Personen formvollendet ein. Es ist eben kein Western der satten Panoramen, sondern ein Western der Dialoge, also der Menschen. [...]
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Außergewöhnlich gut. Die Figur des Will Kane ist psychologisch bestens dargestellt. Durch die zeitliche Verortung gelang es dem Regisseur, eine Einheit der agierenden Personen, der relativen Zeit und des Handlungsortes herzustellen. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen'High Noon' ist ein einzigartiger Western, ein Klassiker, ein Meisterwerk. Leider war das nur ein Wunschdenken, denn der Western aus dem Jahre 1952 ist genau das Gegenteil. Mit einer Dauer von nur 85 Minuten sollte man meinen, der Film hätte etwas zu erzählen. Leider ist dem nicht so, oder ich habe etwas übersehen in der eh schon langweiligen und unspektakulären Umsetzung, der trägen Story und den eher mittelmäßigen Schauspielern? Es dann auch noch fertig zu bringen, in dieser kurzen Spielzeit Passagen unterzubringen, die der Geschichte so gar nicht weiterhelfen, ist wohl die größte Kunst dieses überbewerteten Werkes. Schön und gut, die Geschichte wird in Echtzeit erzählt, aber da hätte man sich schon Besseres einfallen lassen können, denn zu keinem Augenblick weiss der Film, was er überhaupt zu erzählen hat. [...]
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten
der cineast Mon, 07 Mar 2011 00:14:15 -0000
Antwort löschenSo liebe ich den Oceanic....klasse.
facepalm Mon, 07 Mar 2011 00:35:27 -0000
Antwort löschenSehr schön, das gefällt mir :D
Ripley1 Mon, 07 Mar 2011 07:41:25 -0000
Antwort löschenEs ist scheinbar doch immer wieder reizvoll, einem anerkannten Klassiker ans Bein zu pinkeln. Aber nicht originell.
Oceanic6 Mon, 07 Mar 2011 07:55:38 -0000
Antwort löschenDas hat weder etwas mit originell, noch mit reizvoll zu tun, der Film hat mir ganz einfach überhaupt nicht gefallen. Und wenn das schon mir als großer Western-Fan so geht und ich den Film absolut lächerlich finde, dann ist das für mich kein Klassiker, und dann werde ich ihn nur aufgrund seines "Klassiker"-Status sicher nicht besser bewerten! Hast du den Film überhaupt gesehen?
Ripley1 Mon, 07 Mar 2011 11:23:42 -0000
Antwort löschenDass dir der Film nicht gefallen hat, ist eine Sache. Eine andere ist es, ihn als "mit Abstand miesesten Western" usw. zu bezeichnen.
Ohne Zweifel ist es kein "typischer" Western, sondern ein Charakterdrama im Westerngewand. Dabei geht es weniger um einen Kampf gegen "Bösewichte" als um eine grundsätzliche moralische Haltung, die der Einzelne gegenüber der Gesellschaft einnimmt. Gary Cooper spielt hier die Rolle seines Lebens, sein Kampf zwischen Mut und Verzweiflung wird fast schon körperlich für den Zuschauer fühlbar. Quälend ist zu beobachten, wie einer nach dem anderen aus unterschiedlichen Gründen, Ausreden und Motiven von ihm abfällt.
Auch die "Liebesgeschichte" ist in diesem Zusammenhang nicht "nervtötend": Die Exfreundin und die Ehefrau ringen mühsam um ihre Positionen.
Bleibt noch die mustergültige Parallelmontage der Schlusssequenz (vor dem Showdown) zu erwähnen. Kaum eine Filmgeschichte lässt diese aus, weil Zinnemann virtuos die ganze Klaviatur filmischer Mittel nutzt mit allen Einstellungsgrößen, Variation des Tempos und Metaphorik. Dazu das musikalische Leitthema.
Wenn dann schließlich der Sheriffstern im Staub landet, bleibt diese Geste eindrucksvoller im Gedächtnis als die vorangegangene Schießerei, die nicht ohne Grund schnell abgehandelt wird.
facepalm Mon, 07 Mar 2011 12:11:32 -0000
Antwort löschenDu argumentierst gerade mit den gleichen Mitteln, die Oceanic schon benutzt hat, nur eben im positiven: "Gary Cooper spielt hier die Rolle seines Lebens, sein Kampf zwischen Mut und Verzweiflung wird fast schon körperlich für den Zuschauer fühlbar."
"virtuos die ganze Klaviatur filmischer Mittel nutzt"
usw. Das klingt wie ein Werbebanner hinten auf der DVD-Schachtel. Und ich glaube nicht, dass Oceanic in irgendeiner Weise originell sein wollte, wenn er diesen Film einfach nicht mag. Und er steht auf Western.
Achso, meine Recherchen ergeben, dass du Filmen auch gerne ans Bein pinkelst, zB zu Mr. Nobody:
"Pseudophilosophisch verblasenes Geschwurbel mit jeder Menge Halbweisheiten zum Universum, der Zeit und der menschlichen Existenz. Dabei endlos zerdehnt und ohne jeden Anflug von Humor."
Was Oceanic hier gemacht hat: Er hat sich mit diesem Film auseinandergesetzt und aufgezeigt, was ihm nicht gefiel. Du schreibst nur einen Satz, aus dem man rein gar nichts ziehen kann, nur um den Film möglichst platt runterzumachen.
Danke für die Aufmerksamkeit. Das ist ja echt nicht zum aushalten hier. Jeder hat seine Meinung und die lassen wir dir auch, also bring uns bitte das Gleiche entgegen.
Ripley1 Mon, 07 Mar 2011 12:49:20 -0000
Antwort löschenIch kann Meinungsverschiedenheiten ganz gut aushalten. Besonders in einem Diskussionsforum...
Ripley1 Mon, 07 Mar 2011 21:15:47 -0000
Antwort löschenWertungen und Meinungen sind immer okay. Oder um Dirty Harry (ich glaube, Teil 4) zu zitieren: "Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder von uns hat eins."
facepalm Mon, 07 Mar 2011 21:26:01 -0000
Antwort löschenHaha, sehr gut, das gefällt mir :)
Ripley1 Mon, 07 Mar 2011 21:39:52 -0000
Antwort löschen:)
Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 19:05:07 -0000
Antwort löschenNein, nein, nein, einfach nur nein. Du enttäuschst mich. :(
Sonnenklar einer der fantastischsten Western aller Zeiten, direkt hinter Leones Meisterwerken.
Oceanic6 Fri, 31 Aug 2012 20:09:27 -0000
Antwort löschenLeone < Corbucci, damit hat sich die Diskussion eh schon erledigt. ;) "High Noon" bekommt aber demnächst nochmal eine Chance von mir.
Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 23:11:21 -0000
Antwort löschenOha. Nee, auf so nem Level kann man echt nicht diskutieren ;)
Ich bitte darum! Einer der besten Filme überhaupt, und du gibst ihm 4 Punkte...eieiei!
Oceanic6 Fri, 31 Aug 2012 23:19:05 -0000
Antwort löschenGib du erst mal "Lasst uns töten Companeros" mehr, die 6 Punkte sind genauso "eieiei". ;)
Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 23:23:08 -0000
Antwort löschenAuf keinen Fall. Eher weniger. Saudoofe no-brainer-Story, kaum Charakterentwicklung, mittelmäßige Schauspieler, höhepunktarme Inszenierung, sinnlose Tötungsszenen, der mit Abstand nervigste Morricone Score ever. Alles K-E-I-N Vergleich - auf keiner Ebene - zu Leones Meisterwerken, oder RICHTIGEN Western wie Rio Bravo, The Searchers, High Noon.
Weiß gerade gar nicht mehr genau, warum ich überhaupt 6 Punkte gegeben habe... :)
Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 23:24:20 -0000
Antwort löschen* außer Fernando Rey, der macht das gut.
Oceanic6 Fri, 31 Aug 2012 23:33:44 -0000
Antwort löschenSweet, willst du jetzt auch noch anfangen, den Massengeschmack zu teilen oder vielleicht mal anfangen, das Western-Genre so richtig zu analysieren. Leone hat genau ein Meisterwerk gemacht, und das ist "Spiel mir das Lied vom Tod." Sinnlose Tötungsszenen? Nerviger Score? Höhepunktarme Inszenierung? Wie falsch kann man noch liegen? Und wer bei Companeros Charakterentwicklung kritisiert, das ist genauso als würdest du das bei "Avengers" kritisieren, das ist der ultimative Unterhaltungswestern, Junge. ;)
Oceanic6 Sat, 01 Sep 2012 00:02:23 -0000
Antwort löschenAchso, und vielleicht erst mal noch "Django", "Leichen pflastern seinen Weg" und "Il Mercenario" schauen, dann kannst du gerne bei einem Leone-Corbucci-Vergleich mitdiskutieren. ;)
Alle 20 Antworten zeigen
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 03:05:40 -0000
Antwort löschenHaha, also wer Rio Bravo, High Noon oder The Searchers nicht zu schätzen weiß, mit dem muss ich wohl gar nicht erst anfangen das "Western-Genre zu analysieren". ;)
Unterhaltungswestern ist ja auf jeden Fall ein Totschlagargument für Qualität. Nicht. Für mich ist das ein total belangloser Spaghettiwestern, der mit dem Genre an sich mal so überhaupt nichts zu tu hat.
Leone hat neben "Spiel mir das Lied vom Tod" übrigens noch zwei weitere Meisterwerke geschaffen, nämlich "The Good, The Bad and The Ugly" und "Once upon a Time in America". Und nicht zu vergessen die Dollar-Filme.
Aber tatsächlich - die drei Corbuccis fehlen mir in der Tat noch. Sollten die aber nicht kolossal besser sein als der komische Companeros, sehe ich ihn im Vergleich mit Maestro Leone auf ziemlich verlorenem Fuß. ;)
Oceanic6 Sat, 01 Sep 2012 11:18:56 -0000
Antwort löschenKlassiker ist nicht automatisch Meisterwerk. Das musste ich leider feststellen als ich jetzt nochmal deine Bewertungen durchgegangen bin. Abgesehen natürlich von Unterhaltungsklassikern wie "Jurassic Park" oder "Die nackte Kanone". Unterhaltungsfilme scheinen bei dir ja nie mehr als 6-7 zu bekommen. Damit hat sich dann auch für mich die Diskussion über einen Unterhaltungswestern erledigt. Corbucci wird immer unerreichbar bleiben im Western-Genre, niemand konnte Gesellschaftskritik dermaßen gut in Western integrieren. Außer vielleicht Andrew Dominik in "Jesse James" und George Roy Hill in "Butch Cassidy und Sundance Kid", ebenfalls zwei unerreichte Western.
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenVorläufer von "24" ;) und doch das genaue Gegenteil! Die politische Ebene des Films war mir vorher garnicht bewusst, aber allein das Real-Time-Feeling, das kurzzeitige Abtauchen in diesen Mikrokosmos, die Spannungen zwischen den Figuren, das alles reicht schon zum Klassiker und geht weit über das Western-Genre hinaus. Außerdem, keiner läuft so lässig und angespannt durch die City wie Gary Cooper!
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDie politische Allegorie über die Verfolgung von liberalen Menschen während der McCarthy-Ära überzeugt auch noch ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung. Gary Cooper spielt in einer Paraderolle den einsamen, klassischen Helden, der aber auch verwundbar gezeigt wird. Formal ist der mit vier Oscars ausgezeichnete Western vorzüglich.
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C. Friedrich: aka Filmclub (a.D.)
Kommentar löschenHigh Noon leitete die Ära der Edelwestern der 50-er Jahre ein und blieb dabei unerreicht. Das liegt in erster Linie daran, dass er die klassischen Western-Klischees nicht bedient, denn der Held des Films agiert zwischen Angst und Pflichtbewusstsein.
Die Duelle zum Abschluss des Films gelten dann nicht als Allheilmittel, sondern sind aufgezwungene Gewalt, damit der des Schießens müde Marshal seinen verdienten Lebensabend nicht in Angst und auf der Flucht verbringen muss.
Fred Zinnemann hat mit seinem Film den wohl ehrlichsten und glaubwürdigsten Western geschaffen. Nicht zuletzt auch Tiomkins eindringlicher Musikscore macht den gesamten Film somit unvergesslich.
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Kommentare (45) — Film: Zwölf Uhr mittags
Martinmartin Wed, 08 May 2013 11:10:24 -0000
Kommentar löschenTik, tok. Immer wieder die Uhr im Bild, immer wieder die in die Ferne führenden Bahngleise. Die Zeit rinnt, die unweigerliche Ankunft um Zwölf Uhr Mittag rückt Minute für Minute näher. High Noon versteht es, durch das selten so gut eingesetzte Stilmittel der Realzeit (who the fuck is Jack Bauer?) eine außerordentliche Suspense-Spannung aufzubauen, die bis zum auf die Minute pünktlichen Showdown nicht locker lässt. Doch die eigentliche Sensation des äußerst untypischen Western ist das, was in der Zwischenzeit passiert. Keine Verfolgungsjagen, keine majestätischen Landschaftsaufnahmen, keine Schießereien. Nur ein verzweifelter, idealistischer Einzelgänger, von Freunden im Stich gelassen, aus Feindessicht schon mit einem Bein im Grab, der sich vergeblich durch die Stadt diskutiert. Verlass dich auf andere, und du bist verloren. Ich gebe zu, die McCarthy Allegorie war nicht der erste Gedanke, der mir in dem Sinn kam. Mit dem Wissen um das Schicksal des Drehbuchautoren Carl Foreman müsste man allerdings blind sein, die Verknüpfung nicht zu sehen. "I wish I could help you. I got family, you know..." Einzig der Titelsong wird etwas überstrapaziert. Ansonsten funktioniert der 2013 noch genauso gut wie 1952.
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Aldo_Valletti Fri, 14 Dec 2012 13:23:15 -0000
Kommentar löschenWer die amerikanische Moral der 50er im unrealistischen Westen des 19. Jhds. sehen will ist hier genau richtig. Mittelmäßig bis schlechte Schauspieler. Der Film erscheint mir geauso langweilig wie das Quäkertum. Da fand ich Mr. Smith geht nach Washington noch kurzweiliger.
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Lorion42 Tue, 11 Dec 2012 10:12:11 -0000
Kommentar löschenFängt sehr gut und vielversprechend an. Dann verliert er sich aber leider in endlosen Diskussionen nach dem Schema "Du musst die Stadt verlassen" - "Nein, du musst mir helfen" - "Ich kann nicht". Und wenn ich noch einmal das Lied "Do Not Forsake Me, Oh my darling" höre... Die Idee, den Film in Echtzeit laufen zu lassen erzeugt eine unterschwellige Spannung, die am Ende in einem dramatischen Finale gipfelt, das sich auch heute noch sehen lassen kann. Insgesamt ganz sehenswert, aber es fügt dem Thema Verantwortung und Gemeinwohl nicht wirklich etwas interessantes hinzu.
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uncut123 Thu, 29 Nov 2012 15:08:29 -0000
Kommentar löschenund noch ein klasse western..der mich bestens uterhalten hatt und auf den neuen django erst mal in ruhe warten lässt!
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Oliver0403 Tue, 20 Nov 2012 19:44:52 -0000
Kommentar löschenFür gewöhnlich bin ich alles anderes als ein Fan von Western, aber der ist garnicht mal so schlecht. Dass Will Kane am Ende alleine gegen seine Gegner antreten muss, zeugt von absoluter Feigheit der anderen Bewohner.
Zwischenzeitlich hab ich schon überlegt, eine Strichliste anzulegen, um mal zu zählen, wie oft der Song "Oh my Darling" eigentlich läuft...
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Julian F. Sun, 16 Sep 2012 10:40:03 -0000
Kommentar löschenDer Film ist ein Klassiker des Genres, eindrucksvoll in Szene gesetzt, toll gespielt und mit einer sehr interessanten und glaubwürdigen Botschaft versehen.
Die Diskussionen, welche über die Deutung und die politischen Ansprüche des Filmes geführt wurden, scheinen sich hier fortzuführen. Das antiautoritäre und teils antiamerikanische Meinungsbild der Debattierer ist mir zuwider, dennoch finde ich den Film grandios.
Über den Einsatz der oscar-gekrönten Filmmusik haben wir damals sogar im Musikunterricht auf dem Gymnasium gesprochen - anhand bekannter Szenen. Die Geschichte ist tiefgründig und der Aussage, die daraus entsteht, schließe ich mich gerne an (wer mich nun einem politischen Lager zuordnen möchte, kann das gerne tun). Stilvoll also, mit Grace Kelly (♥), Lee van Cleef und Gary Cooper, der für seine Darbietung auch einen Oscar gewann.
Dass dieser Western in der damaligen Zeit dem politischen Aufruhr zum Opfer fiel und in Amerika hauptsächlich kritisch betrachtet wurde, ist bedauerlich - dennoch ist er einer der stilprägendsten Western überhaupt.
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Brentano Wed, 03 Oct 2012 17:47:31 -0000
Antwort löschenOha, die sehr "glaubwürdig übermittelte" Botschaft darin,
(sehe ich übrigens ähnlich!) lautet daher:
"Unterwerfe dich deinem Staat und dessen Obrigkeit, du Konsumdackel,..!" oder?
Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 19:11:43 -0000
Kommentar löschen„Do Not Forsake Me, Oh My Darling“
Ein über alle Zweifel erhabenes, stilbildendes, formvollendetes und absolut zeitloses Meisterwerk mit grandioser Mise-en-scène und legendärem Showdown. Gary Cooper und Grace Kelly sind zum niederknien.
Mit Sicherheit einer der besten Western aller Zeiten.
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dAJaro Fri, 31 Aug 2012 19:34:35 -0000
Antwort löschenAuf jeden!
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 02:34:50 -0000
Antwort löschenBei all den genialen Meisterwerken, die ich zur Zeit schaue, ist das aber absolut unfassbar ultraschwer!
BigDi Sat, 01 Sep 2012 07:50:27 -0000
Antwort löschenWenn man den Kommentar mit geringen Änderungen bei Darstellern und Machern auf mindestens einen anderen Film anwenden kann, ist etwas schiefgelaufen. ;)
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 08:54:02 -0000
Antwort löschenFinde ich nicht.
Brentano Sat, 01 Sep 2012 10:58:48 -0000
Antwort löschen@ BigDi interessante Feststelung, be-denkenswert, (auch ohne das jetzt für/gegen "Samourai" auszulegen, ) den wir mal "beiseite lassen" , um ihn nicht zu verärgern weiter, ...
Aber wer das für den "besten" Western aller Zeiten hält , hat entweder etwas komplett miss-verstanden, oder alles "zu gut" verstanden und funktioniert brav in dieser "Scheinwelt", an seinen Marionetten Fäden, schade, ...eigentlich aber wer sollte es ändern, ausser die eigene, entwickeltere Einsichts- "Fahigkeit"?
Da sisz nixe teutsche värstähe aber gut, Kollegä?
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 11:01:22 -0000
Antwort löschenIn der Tat mal wieder kein Deutsch. Naja, ist man ja gewohnt von dir. Falls du lesen kannst, da oben steht eindeutig "einer der besten Western aller Zeiten". Und das ist er mit Sicherheit. Wer das anders sieht, hat entweder das Genre komplett missverstanden oder nicht viel Ahnung vom Filmhandwerk/ Mise-en-scène im Allgemeinen!
BigDi Sat, 01 Sep 2012 11:05:49 -0000
Antwort löschen"Grandiose Mise-en-scène" ist eine Behauptung. Warum ist sie denn grandios?
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 11:35:04 -0000
Antwort löschenJedes Bild ist großartig komponiert und immer darauf aus, größtmögliche Spannung, Furcht, Bedrohung, Hoffnung zu erzeugen. Wie ständig die Uhren eingefangen werden, wie ständig die Gleise des sich nähernden Zuges zu sehen sind, wie die drei Gangster die am Bahnhof warten eingefangen sind, wie Cooper bei seinem aussichtslosen Unterfangen gezeigt wird, die Dorfbewohner zur Mithilfe zu überzeugen, wie dann natürlich der letzte Showdown in Szene gesetzt ist, etc, ist in meinen Augen absolut herausragend, stilbildend und oft kopiert. Deswegen sprach ich von "Grandioser Mise-en-scène".
BigDi Sat, 01 Sep 2012 11:47:04 -0000
Antwort löschenSchee. Wieso nicht das alles grad in den Kommentar packen?
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 11:50:11 -0000
Antwort löschenSteht doch jetzt da. :)
Brentano Sat, 01 Sep 2012 11:52:02 -0000
Antwort löschenJeder bessere Werbeclip ist "großartig" komponiert , damit er seine emtsprechende W*I*R*K*U*N*G erzielt, schon mal was von Semiotik, Semantik und Bildsprache gehört und gelesen?
Und ausserdem ist ein "Kunst"-Werk, (naja?) nur weil es rein technisch gut inszeniert sein mag, nicht auch dadurch schon "stimmig" in der Aussage und/oder diese Aussage daher "Ernst" zu nehmen, bzw. :defintiv passend, richtig, zutreffend, wünschenswert, stimmig, ideologisch einwandfrei, etc. ???
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 11:54:12 -0000
Antwort löschenWenn du schon nicht aufhören kannst hier wild herumzutrollen, dann erklär doch endlich mal in nachvollziehbarer Sprache, warum der Film deiner Meinung nach Scheiße ist?!
Könnte lustig werden...
Brentano Sat, 01 Sep 2012 12:05:40 -0000
Antwort löschenLies meine Kritik dazu, wenn du das nicht verstehst, hol dein Abitur auf der Abendschule nach und studiere mind. vier Semester Filmgeschichte/ wahlweise - Kunstgeschichte, das müsste etwa reichen (und etwas Politologie) ,...na?
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 12:31:19 -0000
Antwort löschenI am sorry, aber das ist (nicht nur in meinen Augen) absoluter Oberquark und geht Lichtjahre an der Aussage/ Essenz des Werkes vorbei. High Noon ist eine subtile Abrechnung mit der McCarthy-Ära, unter der im Übrigen Drehbuchautor Carl Foreman als Verfolgter zu leiden hatte. Es geht weiterhin um essentielle Themen wie Treue, Gemeinschaft und Verrat.
"Beweise" doch mal deine Anschuldigungen.
Abitur habe ich, danke, und Filmgeschichte sogar ebenfalls studiert.
Brentano Sat, 01 Sep 2012 15:10:32 -0000
Antwort löschenALSO:
schön das alles (jetzt schon) zu erfahren (wo übrigens: "studiert"?) das man das immer so mühsam den Leuten aus der Nase heraus-ziehen muss, das ist ja wie im "Interview" fast ...?
(und dabei haben auch schon andere bedauert, wie "böse sie" von "manchen" angemacht werden , also Udo Lindenwurm und so,..)
ahso, das mit McCarthy wird ebenso hinhauen, troztdem.
a. Grundsätzlich ist das ein Film der Autoritäten stützt, Rollenmodelle verfestigt, also an "Recht und Gesetzt" glauben lassen will (und das in Amerika - Korruption hoch 27 (ähnlich wie in der BRD-etc) zudem die Lebenssituation im den USA (Aubeutung, Landnahme, Rassenhass, etc.) auf ein Dorf und den "überschaubaren" Zustanden darin, haltlos verdichtet, ..
b. zudem: Der Böse bekommt seine Strafe, Liebe ist echt und all der Schmonzens,... ist ja gut, wenn DU daran (auch) glaubst, wie ein Schulbub und ich steh dir auch zu, das du das äussern darfst jederzeit, ... (grins)
c. aber die Fakten und Hintergründe sind doch mal etwas anders und "Intensity" and the "role model" sind ähnlich strukturiert wie im Werbe-Clip (in einer "guten" Produktion ist dies & dort, selbst-verständlich - wird auch entsprechend bezahlt)
d. und die Vita vom Herrn Cooper passt auch "marvellous" und Vorbild-haft dazu, das dazu nun, und?
Und sorry wegen der Sprache:
habe das aus dem Türkischen ins Französische und dann ins Russische und danach ins "West-Deutsche" übersetzt, da bleiben dabei immer ein paar Üngereimt-heiten und Artefakte wie Rud-mente stehen, wie auch immer
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 15:47:18 -0000
Antwort löschenAlso ich habe ja nichts gegen freie Interpretationen von Kunst/ Filmen/ Musik/ Literatur etc, aber was du dir da zusammendichtest ist absurd und absolut haltlos.
Brentano Sat, 01 Sep 2012 16:06:21 -0000
Antwort löschenALSO egal: dito
aber bei dir habe ICH den Eindruck, du hast einen völlig anderen Film gesehen? Sag mal wo stehst du "Parteilich/politisch", eher CDU / FDP ? die ja eben-solche Haltungen gerne mit vertreten?
Hast du schon mal in politischen, gesellschaftlichen und soziologischen Dimensionen darüber nach-gedacht?
Und bedacht, was gesellschafts-politische Vermittlung in diesem Zusammenhang in/ durch u.ä. Filme fabriziert, welche Menschen- und Weltbilder von der "Traumfabrik" zusammen-geschustert werden?.
Empfindest du "wirklich" so eine üble Autoritäten-verherrlichende, Führungs-geile, stumpfe, "Zombie artige" Person, wie den Sheriff hier (Cooper) in seiner Haltung "angenehm", etwa mal verglichen mit John Wayne (in ähnlicher Rolle, als Sheriff, ...) in "Rio Bravo" etwa?
(was für mich ein "großer" Western ist,..eher,..??)
Murray Sat, 01 Sep 2012 16:22:25 -0000
Antwort löschenWTF geht hier ab?
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 16:45:20 -0000
Antwort löschen@ murray: die reinste comedy. :D
@ brentano: hör bitte auf, erstens bringst du mich echt zum lachen und zweitens verzettelst du dich immer weiter ohne hoffnung auf besserung.
1. Rio Bravo ist sozusagen ein Remake, besser eine Anwort, auf High Noon. Toller Film, der aber nie ganz an die Intensität von High Noon herankommt und eher ein reiner Unterhaltungswestern ist, anstatt böse Systemkritik.
2. Kritisiert High Noon doch GENAU DAS, was du ihm hier die ganze Zeit unterstellst! Es wird echt absurd! Zinnemann ist echt nicht dafür bekannt, patriotische "Traumfabrikfilme" gemacht zu haben, oder? Er war nämlich Österreicher. Und wie ich schon schrieb, hat der AUTOR DIESES FILMES seine persönlichen Erlebnisse aus der McCarthy-Ära verarbeitet. Das ist ein Fakt, kannst du überall nachlesen.
3. Bin ich "Parteilich/politisch" ziemlich links eingestellt.
4. Bitte hör auf!
BigDi Sat, 01 Sep 2012 17:30:17 -0000
Antwort löschen3. Das hätte nun wirklich keiner anders vermuten können.
4. Bitte mach weiter!
Le Samourai Sat, 01 Sep 2012 18:17:26 -0000
Antwort löschen3. Ich war auch erstaunt :)
4. Hmm, Antworten meinerseits gibts dann frühestens heute Nacht betrunken.
Kasparle Sat, 01 Sep 2012 19:00:17 -0000
Antwort löschenWas eine alberne Diskussion. Zu sagen das man Meinungen nur ernstnehmen kann wenn der andere das disskutierte Thema studiert hat ist doch lächerlich. Am besten lernt und sammelt man Wissen wenn man etwas autodidaktisch und aus persönlichem Interesse lernt. Mein Wissen über Musikgeschichte ist wahrscheinlich 10 mal besser als über den Kram den ich studiere; )
Brentano Sat, 01 Sep 2012 19:13:13 -0000
Antwort löschen...egal, mal was von guten Analysten der entsprechenden Ideologien (v. Stefan Grigat, Polit Wissenschaftler) dazu,
die hinter auch Filmen wie diesem, massiv versteckt sind:
"Der Nationalismus ("American Dream", Freiheit des gerechten und echten, treuen Staats-Bürgers wie auch hier verlangt, etc.) ist eine objektive Form des Wahns, der die qua Ökonomie verhängte und qua Politik und Staat verwaltete potentielle Überflüssigkeit der -Arbeitenden, wie auch die permanente Überflüssigkeit der Menschen als Individuen zwar verschleiert, …aber gleichzeitig die Subjekte dazu bringt danach, nach diesem (der "Nation" wie nach "Law and order") Schleier zu lechzen."
(…)
"Die Angst vor der eigenen (gemachten) Überflüssigkeit lässt die Subjekte nach der realen Lüge der Nation/ dem Staat ganz offensichtlich verlangen, der Nationalismus (und seine Machtstruktur in Verkörperung dessen wie dem Sheriff, etc.) ist ein notwendige Haltung/ Ideologie derer, die sich nicht in ein
>kritisches Verhältnis zu Staat und Kapital setzen<.
Das Dasein als <brave> Nationalstaatsbürger und als aktive Nationalisten ermöglicht die endgültige Affirmation von Kapital und Staat."
Brentano Sat, 01 Sep 2012 19:58:46 -0000
Antwort löschen2.weiter:
"Es gibt kaum einen Western, der so unterschiedliche Deutungs- und Interpretationsversuche erfahren hat wie Zwölf Uhr Mittags. Von nahezu allen politischen Richtungen vereinnahmt, wurde er je nach Standpunkt als >Law-and-order-Fanal< bejubelt oder verdammt, als militaristische Propaganda angeprangert, als treffende Studie des durch Paranoia geprägten Klimas der McCarthy-Umtriebe gefeiert oder als - vornehmlich in Deutschland - "wertvoller Beitrag zur staatsbürgerlichen Jugenderziehung verstanden."
(aus: http://www.ofdb.de/review/3675,337421,12-Uhr-mittags)
Brentano Sat, 01 Sep 2012 20:29:24 -0000
Antwort löschen3. Interview mit dem franz Western Filmkritiker JEAN Mitry
Frage: Halten Sie einen Film wie "High Noon" für einen grossen Western?
Mitry: "High Noon"? Ich dachte das niemals. Ich war damals sehr überrascht. Jeder sprach über "High Noon". Herrlicher Film! Meisterwerk! Wieso? Wo ist ein Meisterwerk? Es ist ein guter Film, interessant, weil die zwei Stunden des Films die zwei Stunden der Vorführung sind. Das ist eine zu schätzende Qualität, aber keine Offenbarung, keine Entdeckung. Es gibt einige Filme, die das haben. Das ist gut. Drehbuch und Thema sind gut - aber das ist noch kein Meisterwerk!
Ein grosser Film für mich, ein Western, der mir sehr gefällt: das ist "Rio Bravo".
Alle neuen Kritiker behaupten nun, "High Noon" ist nichts, ist ,Mist'. Aber nein! Was ich in der Kritik sehr amüsant finde, das sind die Irrtümer. Ein Film ist für sie ein Meisterwerk, oder nichts. Denken Sie an "Brief Encounter" (Begegnung). Vor fünfzehn Jahren: ein Meisterwerk! Heute: nichts! Das stimmt nicht! Es ist ein guter Film wie auch "High Noon". Es wäre gut, wenn wir jeden Tag einen Film wie "High Noon" sehen könnten.
aus:
http://www.kinematographie.de/HEFT37.HTM
Kasparle Sat, 01 Sep 2012 21:34:25 -0000
Antwort löschenDie Meinung der einen ist nie allgemeingültig und wissenschaftlich basierte Berwertungskriterien können und dürfen bei jeglicher Form der Kunst nicht zählen! Es gibt kein Falsch oder richtig. Und ich beziehe mich nicht im geringsten auf den Film, ich kenne ihn nicht. Aber die absolutistische Art mit der du deine Meinung vertritst und die, wie es mir scheint, von dir selbst, auf Grund von angesammeltem Wissen und dem Studium des Mediums Film, eingeredete Überlegenheit sind zum kotzen und verdammt überheblich! Le Samurai scheint mir nicht wie ein Filmbanause, der unter ein langatmigen ruhigen Film "LAAAANNNNGGGWEIIILIG" schreibt und im Gegenzug irgend ein Hollywood Ramsch abfeiert. Doch anstatt schlicht weg zu aktzepieren das er diesen Film für ein Maßgebliches Werk in der Geschichte des Western hällt versuchst du mit objektiv erscheinenden Argumenten(weil mit wissenschaftlichem Bezug) deine subjektive Meinung durchzusetzen. Die simple Einsicht das Menschen eine andere Meinung haben als du sollte machbar sein. Und Meinungsunterschiede sind so lange ein gutes Diskussionsthema bis eine der beiden Parteien anfängt nicht mehr auf einer Ebene und offen zu kommunizieren sondern sich über den anderen erhebt. Also lass es doch einfach... Danke: )
Le Samourai Sun, 02 Sep 2012 11:28:52 -0000
Antwort löschenKasparle, danke, aber spar dir die Mühe. Wir sind auf verlorenem Posten. Ich weiß schon lange gar nicht mehr, was ich auf Brentanos Geschreibsel antworten soll, so bizarr und absurd ist das.
FredFuchs Mon, 03 Sep 2012 11:34:30 -0000
Antwort löschenmit was fuer gestalten schlaegst du dich denn hier rum ? dass is doch 100% fake...
Le Samourai Mon, 03 Sep 2012 11:35:59 -0000
Antwort löscheney das frag ich mich auch! denke auch, kann nur fake sein! ;)
Le Samourai Mon, 03 Sep 2012 18:25:14 -0000
Antwort löschen:D
Ohne Wiederkehr Tue, 04 Sep 2012 15:34:52 -0000
Antwort löschen@ Brentano: Warum wirst du so beleidigend , ohne wirklich angegriffen worden zu sein ?
Le Samourai Tue, 04 Sep 2012 16:12:51 -0000
Antwort löschenIst so sein Stil. Kannst ja mal BlueSquirrel dazu fragen... ;)
Brentano Tue, 04 Sep 2012 17:48:51 -0000
Antwort löschen"Blue Squirrel" ist in diesem Zusammenhang sicherlich ein erstaunlich kompetenter Spezialist, den man unbedingt Zu Rate ziehen sollte,
weise!
Aber an wackerem Zynismus bist du auch bisweilen unübetroffen, warum fühlst du dich denn angegriffen, von nicht existenten Beleidigungen, die ich nur sinn-gemäß (in holprigem Deutsch) in Stil und Duktus hier wiederholt habe und von dir inhaltlich "abschreibe" zumeist, so wie das "Luft Gleichnis", mein Guter, da bin ich schon verblüfft, ..?
Ungeahnte Subtilitäten eröffnen sich hier da und dort, ...vor meinen Augen, sicherlich (ebenso filmisch) inspirierend, ich suche gerade nach neuen textlichen und sonstigen Einfällen und Anekdoten, könntest du noch etwas weiter präzisieren??
Roco De Long Sun, 09 Sep 2012 19:40:21 -0000
Antwort löschenOh fuck, ich kann gleich nicht mehr :D
Brentano, ob Fake oder nicht: ich muss dich kennenlernen. Bitte! Ich muss dich in Realität sehen. Sonst glaube ich es nicht. Du darfst mir auch die ganze Zeit deine "Welt" (oha, aha, huhuhu) erklären. Wann hast du Zeit?
Le Samourai Sun, 09 Sep 2012 20:19:06 -0000
Antwort löschenViel zu hart womit ich mich hier rumschlagen muss, oder?! Aber ich bin auch neugierig und wäre "dabei". :)
BigDi Sun, 09 Sep 2012 22:01:48 -0000
Antwort löschenFalsch, Sammy: WIR schlagen uns mit DIR rum! :P ;) :D
Le Samourai Mon, 10 Sep 2012 00:38:51 -0000
Antwort löschen@ Di: Wie jetzt, "wir"? Du schlägst dich doch gar nicht mit mir rum. Oder etwa doch? Bist du etwa Brentanos heimlicher neuer Sidekick? Sein Schatten?
@ Brentano: Mal wieder keinen blassen Schimmer, was du da brabbelst. :)
BigDi Mon, 10 Sep 2012 07:53:00 -0000
Antwort löschen@ Sam: Ich hab's ja witzig gemeint, aber wenn du mich als "Sidekick" bezeichnest, ist Krieg angesagt. Der Totgeborene ist kein Sidekick, er ist der (Anti)Held! (Brentano schreibt btw keine "Das ist ein geniales Meisterwerk, weil es total virtuos ist!"-Kommentare)
Brentano Mon, 10 Sep 2012 08:02:34 -0000
Antwort löschen,..? BIGDI;
sollte man aber durchaus mal versuchen etwa, hier und da, naja, schade das es zumeisnt nur auf Heldinnen wie MRs gaga zutrifft etc. oder Nigel Kennedy, ... oder ,..?
BigDi Mon, 10 Sep 2012 08:09:58 -0000
Antwort löschenWas versuchen? Jetzt bin ich verwirrt. oO
Brentano Mon, 10 Sep 2012 08:36:46 -0000
Antwort löschen>Filme und anderes als "geniales Meisterwerk" zu bezeichnen,..<
BigDi Mon, 10 Sep 2012 08:46:43 -0000
Antwort löschenIch meinte: nur als "geniales Meisterwerk" zu bezeichnen, so mehr oder weniger ohne Begründung.
Le Samourai Mon, 10 Sep 2012 09:43:55 -0000
Antwort löschenHelp!
Brentano Mon, 10 Sep 2012 11:20:08 -0000
Antwort löschen"Beatles" 1964?
Murray Mon, 10 Sep 2012 14:05:09 -0000
Antwort löschenEhem, "Beatles" !1965!
fuerchtegott Sat, 09 Mar 2013 13:45:20 -0000
Antwort löschenAlles, was le Samourai sagt. Und was den Ponstano anbelangt: Danke! Ich hab jetzt endlich einen Ersatz für die twilightprincess gefunden. Fand's saukomisch, wie du dich hier zum einzig wahren Filmversteher geföhnt hast, auch wenn du dadurch mehr als überforderter Teenie auf dem RedBull-Rausch rüberkamst;-) du lässiger antiautoritärer Outlaw, du!
Brentano Sat, 09 Mar 2013 15:32:23 -0000
Antwort löschen"der furchtlose Konsument als Outlaw", damit mache ich eine gute Marken-Werbekampagne, die Millionen einspielt danke für den Tip!
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fuerchtegott Sat, 09 Mar 2013 15:59:57 -0000
Antwort löschenFür das entertainment, das du bietest, gern geschehen! Dir traue ich auch zu, dass du das Potential ausschöpfst;-) Friede den Hütten...
Le Samourai Sat, 09 Mar 2013 17:36:56 -0000
Antwort löschen:)
Brentano Fri, 20 Jul 2012 22:34:44 -0000
Kommentar löschenEine ganz, ganz üble, Autoritäten und satte Hierarchien verherrlichende Schnulze.
Dafür gemacht das auch der Letzte nicht weiter denkt und blindlings "law and order" heftigst zu lieben und zu begehren beginnt, jetzt, hier und überhaupt.
Man/frau muss dazu nur ein entschieden didaktisch orientiertes Plot aufbauen, kann auch im angeblich „wilden Westen“ sein, einen grimmig bereiten Hrn. Oberlehrer als Hauptakteur casten, ihn als Westernepigone verkleiden und schon geht es los!
Dagegen wirkte bisweilen selbst Helge Schneider in seiner ruhrpöttlerisch gemeinen, Dortmund depressiven wie brachialen, Hobby Western-Kulisse als "Doc Irgendwas", "authentischer", echter.....
Das war also der Vor-Reiter der „Aufklärungsfabeln“ für "gemeine, niedere" Staatsbürger. ("Oswald Kolle" im sozialen Brennpunkt,, damit es möglichst leicht und verständlich daher kommt,..) Eine Parade-rolle die sonst, heute etwa, „Ober-Mutterin" Furtwänglerin, oberflächlich, doch dabei geistig völlig unverhüllt, in ihren rand-debilen, vollständig transparent gehaltenen und durchsichtigen „Tatort" Schmonzetten übernommen hat, um immer wieder-weiter, brachial-aktionistisch, dort wie hier, mit dem Zaunpfahl und stierem Bick, die Akklamation und devote Staatstreue des "gemeinen" (angeblich mündigen, zu was übrigens, ...?) "Bürgers" ein-zu-fordern, ein-zu-fangen.
Bravo: Standing Ovations! Auftrag und Soll nach Plan erfüllt, hier wie dort.
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Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 19:06:05 -0000
Antwort löschenSo ein Quark
Brentano Fri, 31 Aug 2012 21:54:08 -0000
Antwort löschenwer recht ungebildet ist oder sich nicht auf Bildung und Erkenntnis einlässt und auf der geistigen Höhe von Aldi, Netto, Penny Konsumenten stehen geblieben ist, muss wahrscheinlich so etwas antworten,
aber das ist die traurige Wirklichkeit der Un-Kultur des "deutschen" Normal bürgers, der mit Autobahn, "schnellen" Autos und nonstop-TV Konsum leicht "zufrieden" zu stellen ist, neben seiner Verwertung als "arbeitstierchen" da sein Gehirn bereits von mind. 100.000 Werbebotschaften angegriffen ist, etc, naja du wirst es kaum glauben, und das ist das Übel,
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Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 23:08:28 -0000
Antwort löschen:D Wahnsinn. Die reinste Realsatire bist du. Das darf doch nicht "wahr sein", dieses "Profil" MUSS doch ein Fake sein?!? """"""""""""
Brentano Sat, 01 Sep 2012 11:59:51 -0000
Antwort löschenUNGLAUBLICH aber w*a*h*r: er hat es erkannt, gratuliere!
Du bist unsere heutiger S*I*E*G*E*R !!!
5555 PUNKTE! Du darfst dir bei "Payback" einen Küchenartikel deiner freien Wahl aussuchen, ich freu mich für dich, ebenso!
HERR-liche und herzliche Glückwünsche!
Dein Codewort ist: "Wahnsinn! In D-Land"
cinram Tue, 26 Jun 2012 17:02:48 -0000
Kommentar löschenIch sah "12 Uhr Mittags" zum ersten Mal an einem Sonntag, im Rahmen der "ZDF- Matinee", Anfang der Achtziger!
Der Sender hatte die Anlaufszeit des Filmes so angesetzt, daß der Zug mit dem berüchtigten "Frank Miller" ziemlich exakt gegen 12 Uhr in die Wohnzimmer einrollen sollte! Echt coole Idee! So saß ich gebannt auf meinem Sessel und verfolgte das Geschehen, rund um Gary Cooper in der Stadt "Headleyville"!
Diese fantastische Arbeit von Fred Zinnemann (der österreichisch- ungarische Emigrant war übrigens seinerzeit ein Schul- Kollege von Billy Wilder) ist auch heute noch für uns Filmliebhaber ein ungeheuer INTENSIVER Western, der weniger durch Action punktet, als vielmehr Kritik an der (in diesem Falle, feigen) Masse übt, eine interessante Charakterstudie einiger Darsteller, insbesondere aber des Hauptprotagonisten, Marshal "Will Kane" bietet!
Dieser weist seine frisch angetraute Frau Amy (Grace´Kellys zweite Rolle) darauf hin, daß sie beide nicht ein Leben lang vor dem ihn aus Rache verfolgenden Verbrecher Frank Miller davonlaufen können! (Beide sind bereits mit ihrer Kutsche unterwegs, die Stadt zu verlassen)! Wenn Kane da auch Recht hat, in Wahrheit jedoch führt ihn sein Verantwortungsgefühl zurück, um sich den Banditen zu stellen! Hier kommen große, geradezu edle Charakterzüge zutage! Treue sich selbst und seiner Aufgabe gegenüber!
Einfach ist diese, seine Entscheidung nicht: Wieder in "Headleyville" kommt es zum Streit mit Amy! Sein Deputy (Jeff Bridges´Vater, Lloyd Brigdes) will Kane nicht im Kampf mit "Miller" und dessen drei Killern unterstützen und totz der Apelle des Marshals an die Bevölkerung, will ihm partout kein Mann (außer einem gutherzigen Säufer und einem Jungen) gegen diese Übermacht helfen!
Gary Cooper (Oscar für den besten Hauptdarsteller) war zu den vierwöchigen Dreharbeiten gesundheitlich angeschlagen (u.a. Magengeschwür) und hatte Beziehungsprobleme! Dies kam seiner Performance jedoch zugute!
Das Bild von Kameramann Floyd Crosby wurde mit Absicht körnig düster gehalten! Ziel war es, Aufnahmen ähnlich, wie im Bürgerkrieg zu präsentieren, daher wurde ohne Filter gedreht und das Ergebnis war eine wolkenlose, geradezu ausgebrannte Optik!
Dimitri Tiomkins Oscarprämierte, unaufdringliche, einprägsame Musik (manchmal "dribbel" ich beim Zuschauen mit den Fingern mit) begleitet fast über die gesamte Filmlänge und Countrysänger Tex Ritter "schmeißt" seinen Ohrwurm immer im rechten Augenblick in die Szene! (Bei der Deutschen Erstaufführung 1953, sang Bruce Low das Intro! Weiß leider den Text nicht)!
Also mich berühren neben vielen anderen Dingen zwei Aufnahmen in diesem Klassiker besonders:
-Gary Cooper, ausgebrannt, weil alleingelassen und müde, legt seinen Kopf umringt von seinen Armen auf seinen Schreibtisch! Sich nur EINMAL kurz der Hilflosigkeit hingeben, denn normalerweise wäre er nun mit seiner Frau unterwegs, um ein neues Leben zu beginnen! (Da tut er mir echt immer tierisch leid)!
-Nach dem Showdown nimmt er den "Marshal- Stern" von seiner Brust und wirft diesen - mit einem verachtenden Blick, der seinesgleichen sucht- vor der erst jetzt aus ihren Häusern kommenden Bevölkerung, in den Sand!
DAS war Hollywood von gestern, nicht?
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Tina Scheidt Thu, 19 Jul 2012 08:29:50 -0000
Antwort löschenWOW! Ein sehr gut geschriebener Artikel mit viel Herzblut und Hintergrundwissen. Besser geht es wohl nicht! Dankeschön!
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cinram Thu, 19 Jul 2012 15:18:23 -0000
Antwort löschenIch bedanke mich vielmals!
Ich glaube, Reaktionen auf Reviews hier bei MOVIEPILOT können nicht nur interessant sein, sondern uns auch allen richtig Spaß machen!
Wenn dem nicht so wäre- wer weiß, ob sonst so ein Forum funktionieren würde!
Zumindest wäre dann alles viiiel langweiliger!
sharingwithoutschere Fri, 08 Feb 2013 11:04:10 -0000
Antwort löschenMoviepilot ist einfach erste Sahne :)
cpt. chaos Tue, 19 Jun 2012 23:58:09 -0000
Kommentar löschenIn Fred Zinnemanns vierfach Oscar prämiertem Edel-Western aus dem Jahre 1952, bestimmen Ehre, Edelmut und Pflichtgefühl das Geschehen und natürlich der unausweichliche Showdown um zwölf Uhr mittags auf den menschenleeren Straßen.
Edelmann Gary Cooper, die wunderschöne Grace Kelly, Lee van Cleef in seiner ersten Rolle und der junge Lloyd Bridges, verleihen dem Kult-Western den nötigen Glanz.
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Markbln Wed, 11 Apr 2012 08:52:57 -0000
Kommentar löschenEin Western für die Ewigkeit. Ein Film, der so edel und stilvoll wie kein zweiter ist. Das Hauptdarstellerduo Cooper-Kelly lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen.
"High Noon" ist nicht nur stilistisch und atmospärisch über jeden Zweifel erhaben, sondern auch eine bittere Abrechnung mit der McCarthy-Ära. Für Fans des klassischen Western vielleicht zu ungewöhnlich, wie hier Zeit und Raum dramaturgisch genial eingesetzt werden.
Für mich hat der Film eine Einzelstellung und zählt zu Recht zu den besten Filmen aller Zeiten.
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Le Samourai Fri, 31 Aug 2012 19:07:16 -0000
Antwort löschenYes!
Julian F. Sun, 16 Sep 2012 10:01:23 -0000
Antwort löschenDa stimme ich zu!
The_Cube Thu, 29 Mar 2012 12:23:56 -0000
Kommentar löschen"I shot the sheriff, but I didn't shoot no deputy..." (Fällt mir irgendwie dazu ein)
In diesem Film passierte gefühlte zwei Stunden nichts. Dann gab es eine Schießerei und der Gute schaffte es auch noch zu gewinnen. "Mittagsschläfchen bis Zwölf" wäre ein passenderer deutscher Titel.
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Teezy123 Sat, 17 Mar 2012 15:24:31 -0000
Kommentar löschenKlassischer Western mit umwerfenden Darstellern.
Sicherlich schon ein wenig angegraut, aber dennoch ein absolutes Meisterwerk mit einer klaren Botschaft: Verlass Dich auf andere und Du bist verlassen.
Sensationeller Spannungsaufbau mit einem legendären Ende.
Dazu absolut geniale Dialoge....
High Noon war, ist und bleibt einer der ganz großen Western.
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xtheunknown Fri, 13 Jan 2012 11:08:11 -0000
Kommentar löschenmein lebenlang habe ich gedacht es gehe hier um ein echtes duell um 12 uhr mittags. das es etwas anders kam wäre weniger schlimm gewesen, aber so ein gewöhnliches westernheld ende hat mir den film, dem ich 9 punkte geben wollte, echt vermiest. den ärger muss ich erst einmal verdauen, irgendwann gibt es eine zweite chance. vieleicht gefällt er mir dann besser.
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Filmkenner77 Fri, 13 Jan 2012 16:03:08 -0000
Antwort löschenNa, der Zug kam aber pünktlich. Heute eher die Seltenheit. Gute alte Zeiten. ;-)
swissroland Fri, 09 Dec 2011 22:08:06 -0000
Kommentar löschenHigh noon gehört in die kategorie der meist überbewerteten filme!!
Blödes gequatsche ;)
Keine gewalt, kaum action, ned mal postkartenlandschaften ;) Das wichtigste in dem film is ganz klar die geschichte selber. Toller Gary Cooper und eine der schönsten frauen der filmgeschichte, Märchenprinzessin Gracia Patricia, zusammen mit nem genialen sound machen aus dem film ein meisterwerk
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based_god Mon, 21 Nov 2011 15:58:18 -0000
Kommentar löschenSehr guter Western.
Trotz seinen vielen Jahren, die er auf dem Buckel hat, ist er sehenswert und zu keiner Zeit langweilig. Die Story ist spannend, wenn auch etwas löchrig und die Schauspieler sind authentisch. Die musikalische Untermalung war seiner Zeit voraus und bis heute nur in seltenen Fällen erreicht.
Must-Seen!!
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RoosterCogburn Sun, 09 Oct 2011 22:32:33 -0000
Kommentar löschenKeine blühenden Landschaften eines glorifizierten Westens. Keine furchtlosen Helden ohne Schwächen. Ein einprägsamer Titelsong („Do Not Forsake Me, Oh My Darling“ für den Film von Tex Ritter interpretiert) sorgt für ein unvergessliches Cowboy-Feeling. Nie wurden eine Stunde Filmzeit derart auf 80 Minuten Real-Time umgesetzt. Absolut fantastisch und sehenswert. Der damals erst 27-jährige Lee van Cleef spielte seine erste Filmrolle als eines von Millers Bandenmitgliedern. Ein unvergesslicher Western-Klassiker.
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La Bardot Fri, 29 Jul 2011 21:28:43 -0000
Kommentar löschenHigh Noon ist nicht nur der Grund, warum Río Bravo gedreht wurde, sondern schlichtweg einer der besten Filme dieses Genres - ein absoluter Klassiker! Eine entzückende Grace Kelly und ein herrlich spielender Gary Cooper machen diesen Film zu einem immer wieder genießenden Erlebnis, auch wenn man bereits weiß, was um 12 Uhr mittags passieren wird.
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Discostu Wed, 25 May 2011 21:42:39 -0000
Kommentar löschenGuter Western, der statt mit viel Action und einem überhöhten Helden zu arbeiten sich glaubwürdig mit den Themen Zivilcourage und Gewissensentscheidungen auseinandersetzt. Besonders die Sequenz in der die letzten Sekunden bis zur Mittagsstunde verstreichen ist genial in Szene gesetzt. Durch die Universalität seiner Themen auch für Leute, die mit dem Genre sonst vielleicht nicht so viel anfangen können, ein sehenswerter Film.
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Finnigan Tue, 24 May 2011 17:15:21 -0000
Kommentar löschenDrei Reiter kommen in die Stadt, sie scheinen bekannt zu sein. Am Bahnhof fragen sie nach dem 12 Uhr mittags Zug.
Sheriff Kane heiratet derweil seine Amy und will in den Ruhestand, als er erfährt, was die drei wollen und wer mit dem 12 Uhr mittags Zug ankommen soll: Frank Miller. Ein Bandit, den Kane vor einigen Jahren hinter Gitter gebracht hat, der nun begnadigt wurde und auf Rache sinnt. An Ruhezustand ist nun - ganz zum Leidwesen seiner Frau und anderer Anwesenden - für ihn nicht mehr zu denken.
Er hat noch knapp eine Stunde Zeit - und die läuft im Film in Echtzeit ab! Geschickter Schachzug, lange vor Jack Bauer!
Es folgen zunächst keine wilde Schießereien oder Verfolgsjadgen. "12 Uhr mittags" ist dahingehend ein recht untypischer Western. Was ihn jedoch auch so besonders macht. Vielmehr handelt es sich hierbei nämlich um eine Art Drama im Westernsetting, das nicht zuletzt auch das Thema Zivilcourage behandelt. Denn auf der Suche nach Hilfe hat Kane reichlich wenig Glück: Die eine Hälfte des Dorfes freut sich eher auf Frank Miller und scheint mit ihm zu sympathisieren, und die andere Hälfte hat schlichtweg Angst zu helfen. Und alle wollen Kane dazu überreden, die Stadt zu verlassen. Und immer schwingt ein gehöriger "Suspense"-Faktor mit durch das Wissen, dass es um 12 Uhr zur unvermeidlichen Konfrontation kommt.
Der Soundtrack kann nicht mit einem Morricone-Score mithalten, dennoch ist er auch hier durchaus gelungen und vor allem der immer wiederkehrende Song "High Noon" versprüht Atmosphäre, wenn er im Hintergrund läuft, während Kane von allen im Stich gelassen durch die Stadt läuft.
Was ich bei Italowestern immer besser finde als bei amerikanischen Vertretern ist der schmutzige Look. US-Genrevertreter haben mitunter durchaus Heimatfilmcharakter und kommen doch verhältnismäßig "herausgeputzt" daher. Bei "12 Uhr mittags" ist man nicht ganz so dramatisch "ordentlich". Zwar sind selbst die Banditen lediglich durch dreckige Hemden und einen Dreitagebart etwas "heruntergekommener", aber grundsätzlich wurde beim Look eine gute Balance gefunden. Kann ich mich nicht beschweren.
Weniger gefallen haben mir die Frauenrollen. Sowohl Kanes Frau Amy als auch Helen Ramirez als quasi ihr Gegenstück agieren mitunter irgendwie fragwürdig oder unlogisch. Der Dialog zwischen den beiden wirkte auf mich auch etwas seltsam.
Der Showdown war dann letztlich eher unspektakulär und relativ schnell vorbei, was aber nicht dramatisch ist, da der Film eben seinen Fokus vielmehr auf das Charakterdrama liegt anstatt auf "Action".
Es haben sich ein paar wenige Längen eineschlichen, aber "12 Uhr mittags" ist zweifellos ein gelungener Western. Untypisch, aber dadurch besonders interessant.
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