American Horror Story schreckt Kritiker & Zuschauer auf

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Veröffentlicht am 06.10.2011, 10:35

Die amerikanische Serienmaschinerie nimmt ein bisschen Nip/Tuck und gibt ein wenig Glee hinzu: Heraus kommt dann American Horror Story? Ryan Murphy und Brad Falchuk feierten gestern ihren Serienstart auf dem US-Sender FX. Wie kommt das Projekt an?

Die glückliche Familie Die glückliche Familie © FX Networks

American Horror Story wird das visuell fesselndste und darüber hinaus schrägste Serienprojekt, was dieses Jahr im Fernsehen zu erwarten ist: So kündigt die Washington Post das neue Machwerk der Glee-Köpfe Ryan Murphy und Brad Falchuk an. Die Serie dreht sich um die nicht wirklich harmonische Familie Harmon. Das Ehepaar Ben und Vivian Harmon (Dylan McDermott und Connie Britton) versucht gerade, den letzten Seitensprung des notorischen Fremdgehers Ben zu verarbeiten. Um einen Neustart zu markieren, ziehen sie mit ihrer Tochter Violet (Taissa Farmiga) von Boston nach Los Angeles.

Gerade richtig erscheint ihnen ein neu restauriertes Haus in pittoresker Umgebung. Dieses Haus ist – wie könnte es anders sein – reich an verstörender Vergangenheit. Es wird zu einer Art Blanko-Scheck, um den Zuschauer mit einer unerbittlichen Reihe von Terror-Horror-Sequenzen zu überziehen. Ethan Anderton von Collider.com urteilt hart: Zu Beginn der Serie werden unzählige Horrorfilm-Motive in einen Topf geworfen und auf den Zuschauer losgelassen. Die Familie dient nur als Mittel, um diese ganzen Horror-Ergüsse lose zu verbinden. Es gibt anscheinend viele Horrorelemente zu sehen. American Horror Story startet also mit einem Feuerwerk. Aber steckt auch etwas dahinter?

Ryan Murphy und Brad Falchuk arbeiten in den ersten Episoden mit visuell innovativen und schockenden Elementen und verzichten vorerst auf Charakterentwicklung. Die Haushälterin zum Beispiel wird gleich von zwei gegensätzlichen Schauspielerinnen verkörpert. So sieht Ben diese Frau als atemberaubend hübsches, junges Mädchen in französischer Hausmädchenuniform (Alexandra Breckinridge). Vivian sieht nur eine reservierte, alte Dame (Frances Conroy). Die Perspektive bestimmt die Wirklichkeit. Wir können uns einige recht verstörend, anrüchige Parallelmontagen vorstellen.

Amerikanische Fernsehkritiker fragen sich nach dem Serienstart eines: Wird uns eine Kette von Schock, Horror und Terror in ewiger Wiederholung erwarten? Wird die Story eine Entwicklung durchmachen? Die Hoffnung auf eine langsam aufbauende, ganzheitlich verstörende Serie stirbt zuletzt. Kritiker Tim Molloy bemerkt, dass das Feuerwerk an Schrecklichkeiten zu Beginn der Serie nicht Selbstzweck war und erwartet so einiges.


Mattes Teschabai (Mattes Teschabai-Oglu)

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Izzy8888

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Wie kommt denn bitte ein Verlgeich mit Glee zustande? Ich hab nur mal kurz in die Serie Glee gesehen um zu wissen was das für eine schlechte Babyserie ist. Für Hannah Montana Verehrer genau das richtige, aber was würde passieren wenn diese Mädchen sich American Horror Story ansehen würden ... ^^
Ich erkenne da keinerlei parallelen zu American Horror Story. Korrigiert mich wenn ihr einen Killer im Sadomaso Anzug in Glee rumrennen seht ...
Haben die in Glee unter der Schule etwa auch einen "bösen Keller", wodurch Mädchen anfangen zu rauchen weil es so schrecklich da unten war?^^

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Leila57

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Kritiken sind dazu da kritisch zu werden. :P
Die ersten 10 Episoden der 1. Staffel fand ich sehr gelungen und boten mir sogar ein paar unvorhergesehenen Überraschungen. Das Ende der ersten Staffel war dann leider etwas flau. Ich kann mir noch nicht vorstellen wie es für mich interessant weitergehen könnte, da mir die letzen beiden Folgen nur schwer reingingen...hatte tatsächlich Mühe, auf Grund der aufkommenden Langeweile, durchzuhalten. Ich empfehle in jedem Fall die erste Staffel zu schauen und sich ein eigenes Bild zu eruieren.

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catinthebag

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Lieber Mattes Teschabai, mit allem Respekt möchte auf einige missverständliche Formulierungen in deinem Text hinweisen.
1. Durch den ersten Satz wird trotz des Fragezeichen das Gefühl erzeugt, es handle sich bei American Horrorstory um eine Mischung aus Glee und Nip/Tuk. Trotz der beiden "Creator", die diese Serien auch entwickelt haben, ist dies nicht so.
2. "American Horror Story wird das visuell fesselndste und darüber hinaus schrägste Serienprojekt, was dieses Jahr im Fernsehen zu erwarten ist: So kündigt die Washington Post das neue Machwerk der Glee-Köpfe Ryan Murphy und Brad Falchuk an."
Machwerk ist veraltet ein neutraler Begriff. Heutzutage wird er abwertend benutzt. Ich kann aber in der Formulierung des Journalisten eigentlich nur positives (oder neutrales) lesen. Wenn" Machwerk" (im negativen Sinne) deine Meinung ist, würde ich das stärker als Positionierung gerne in deinem Text lesen. Es ist nicht genau ersichtlich, ob du den Piloten gesehen hast, und/oder nur die Kritiken zusammenfasst.

Soll jetzt nicht klugscheißerisch rüberkommen (Von jemanden, der mehr Rechtschreibe- und Grammatikfehler macht als eine Horde Flöhe im Tintenfaß!). aber ich habe den Text vorher gelesen und dann den Piloten gesehen und war irritiert, dass weder der Vater ein Schönheitschirug ist, noch dass zwischen (oder während) den Geisterszenen gesungen wird. Außerdem bin ich bei der Charakterzeichnung ganz anderer Meinung als so mancher zitierte Kritiker.
LG

PS: Der Pilot war richtig gut. Da sie (für eine Haunted House-Serie) ziemlich hoch einsteigen, frage ich mich auch wie man das Niveau über eine ganze Staffel halten kann.

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earl23

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MMn der beste Serien-Neustart diesen Herbst! Unterhaltsam, spannend und Gott sei Dank nicht so Familienfreundlich wie z.B. Terra Nova. Bleibt nur die frage, wie lange die Serie das Niveu halten kann.

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catinthebag

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Unterschreib ich so! Danke für den Terra Nova Einwurf!


Imagination

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Der Auftakt war überraschenderweise ganz gut, aber ob das auf Dauer so klappen kann, wird sich die nächsten Wochen dann zeigen. Ich bleibe aber erstmal dran. ;)

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ewigkeit

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Mir persönlich genügt dafür ja schon der morgendliche Blick in den Spiegel…

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MillionDollarBaby89

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Da braucht man doch keine eigene Serie für ...

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fluxberg

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Klingt (noch) unausgegoren. Und Glee ist eine echt überschätzte Serie. Dabei mag ich Musicals! Aber die ist einfach schlecht geschrieben.

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altessockenfach

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is sie nicht :)


dumas

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Klingt doch interessant. Im Horror-Genre kennen sich die Glee-Schöpfer ja bestens aus.

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