D.W. Griffith
Beteiligt an 10 Filmen
US-amerikanischer Regisseur des frühen Studiosystems, der unter anderem große us-amerikanischen Monumentalfilme wie “Die Geburt einer Nation”, verfilmte.
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von D.W. Griffith
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die D.W. Griffith erwähnen
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2 Kommentare
über D.W. Griffith
Kommentar schreibenDerFilmeKenner 2010/03/26 21:01:06
Kommentar löschenWarum steht oben, er wäre nur an 4 Filmen beteiligt gewesen, obwohl 533 Filme gedreht hat?
bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Filmsuechtiger 2010/03/29 13:27:45
Antwort löschenWeil der Rest noch in der omdb eingetragen werden muss.
Wenn du interessiert bist, es geht recht schnell: Unter www.omdb.de eintragen und den Link im Forum unter "Fehlende Filme" posten.
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Geburt einer Nation
Intolerance
True Heart Susie
Judith of Bethulia
The Musketeers of Pig Alley
Er gab uns die Grammatik des Filmemachens –Martin Scorsese
D. W. Griffith (1875-1948) ein Name, der scheinbar nur wenig Begeisterung bei Cineasten aufkommen lässt, falls sie ihn überhaupt kennen.
Wieso? Wie konnte das Vermächtnis des einflussreichsten Regisseurs der Filmgeschichte verloren gehen? Kaum einer kennt seine Filme, wenn ja, werden sie nicht geschätzt.
Hitchcock sagte, Griffith sei eines seiner Vorbilder, weil nun einmal jeder Filmemacher sich auf Griffith –bewusst oder unbewusst –bezieht.
Griffith war es, der als erster die Begriffe Film und Kunst zusammenbrachte. Er war der große Pionier. Wenn er etwas nicht selbst erfunden hat, hat er es systematisiert, perfektioniert. Edwin S. Porters Versuche mit der Parallelmontage in „The Great Train Robbery“ waren wichtig, aber die Kraft derer hat Griffith erst spürbar gemacht, in „Intolerance“ perfektioniert: Der Tod Jesu, das Massaker der Bartholomäusnacht, der Untergang Babylons und die dramatische Rettung eines Unschuldigen vor der Todesstrafe flackern in kürzester Zeit nacheinander über die Leinwand. Griffith war es, der die Kamera vom Proszeniumsbogen nahm und anfing verschiedene Einstellungen zu Sequenzen zusammenzuschneiden. Wer mal einen Film aus den 1900er und 1910er gesehen hat, weiß, was ich meine. Die Szene ist in einer Einstellung gefilmt aus dementsprechend großer Distanz zu Darstellern und Geschehen. Und dann kam Griffith mit der Großaufnahme. Er erkannte die psychische Wirkung der Nähe zu den Darstellern oder das Zeigen von Details.
Die Länge eines Films ist noch so eine Sache. In der Frühzeit des Kino sah man sich noch Einakter an (Länge ca. 15 Min). Alles andere war undenkbar, wahrscheinlich sogar gesundheitsschädlich. Griffith sah, dass der Film mehr Zeit bedarf um einer Geschichte Tiefe zu geben. Erste Versuche machte er schon 1911 mit Zweiteilern wie „Enoch Arden“, die ihm eine Spielzeit von 30 Minuten erlaubten. 1914 „Judith of Bethulia“ (Länge 61 Min.) war der erste abendfüllende Spielfilm in Amerika.
Griffith hat den Film zu dem gemacht, was er heute ist: Die dramatischste und eindrucksvollste Kunstform. Das hat er in nur wenigen Jahren geschafft. Geburt einer Nation (1915) war das erste Meisterwerk dieser Kunst und ist für mich der Triumph des Mediums Film.
Dafür verdient er Respekt.
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