Günter Grass
Beteiligt an 3 Filmen
Deutscher Schriftsteller, der als wichtigster Vertreter der deutschen Nachkriegsliteratur zählt und 1999 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
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von Günter Grass
11 Kommentare
über Günter Grass
Kommentar schreibenihre-herrlichkeit 2012/04/16 14:00:08
Kommentar löschenWas soll hier eigentlich diese Empörung? Er hat doch Recht. Israel scharrt die ganze Zeit mit den Hufen und hätte Iran schon im Januar angegriffen, wäre er nicht von USA zurückgepfiffen worden.
bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 33 Antworten
chs88 2012/04/16 16:19:34
Antwort löschenNein, ein es!
http://www.duden.de/suchen/dudenonline/israel
J0J0 2012/04/16 16:20:46
Antwort löschenUi, okay. Im Englischen sagen sie manchmal "she", darum dachte ich das wohl.
Kieke 2012/04/16 20:47:34
Antwort löschenDer Iran hätte schon längst Israel angegriffen, wenn er die Bombe fertig hätte...
J!GS4W 2012/04/16 20:54:36
Antwort löschenWenn Grass gesagt hätte das beide Streithähne Blödiane sind hätte es vielleicht weniger Aufschrei gegeben. Andererseits vielleicht auch nicht weil wegen aufgrund seiner SS-Geschichte. Aber naja. Opi soll mal weiter Pfeife rauchen.
Kieke 2012/04/16 21:00:21
Antwort löschenSS Opi sollte einfach mal seine Klappe zu bestimmten Themen halten...
ihre-herrlichkeit 2012/04/16 21:09:38
Antwort löschenHätte würde wäre. Niemand weiß, ob der Iran die Bombe hat. Es ist genauso wahrscheinlich wie im Irak. Und da haben wir ja gesehen, was dahinter gesteckt hat.
Warum soll er seine Klappe halten? Warum darf man Israel nicht auch kritisieren? Das heißt doch nicht, dass man sich deshalb automatisch FÜR das Regime im Iran ausspricht.
J0J0 2012/04/16 21:17:09
Antwort löschenIhre Herrlichkeit, wie viele Leute, denen das Thema am Herzen liegt, fällst auch du auf Grass rein, wenn du glaubst, dass es ihm irgendwie um den Konflikt im Nahen Osten ginge. Den treiben andere, ganz deutsche Motive an, und so sollte man den Text auch lesen. Was da zu Israel zu lesen ist, ist nämlich teils banal, teils den Haaren herbei gezogen. Aufschlussreich sind hingegen die Stellen, an denen es um "uns" geht und das vermeintliche "Schweigen", dass uns irgendwelche Antisemitismusvorwürfe verteilenden Mächte aufgezwungen haben sollen. Das ist doch alles längst in der Kritik auseinander genommen worden - nimm es zur Kenntnis, anstatt dich an einem vermeintlichen Kritikverbot aufzuhängen, dass offensichtlich nicht existiert. Es geht nicht um Israel oder Iran.
Sigmund 2012/04/16 23:13:26
Antwort löschenDas Kritikverbot "existiert offensichtlich nicht"?
Mein Eindruck ist exakt seit Grass' Text das genaue Gegenteil.
Und: im Zweifel bitte immer noch für den Angeklagten!
J0J0 2012/04/16 23:20:38
Antwort löschenKritik, auch wenn lautstark und aus vielen Mündern vorgetragen, ist Kritik - und nicht Verbot oder gar Zensur. Das "Gedicht" lässt sich immer noch überall nachlesen, ebenso Grassens Erwiderung auf die Kritik. Soll so ein Verbot aussehen?
Zudem solltest du zur Kenntnis nehmen, WARUM Grass kritisiert wurde. An der Tatsache der "Israelkritik" liegt es nicht, das haben viele Kritiker immer wieder betont. "Israelkritik" ist hierzulande Allgemeingut (siehe Umfragen und Studien zur medialen Verarbeitung des Themas) und keinesfalls verboten.
Wer sollte so ein Verbot denn überhaupt erlassen können?
Sigmund 2012/04/16 23:37:16
Antwort löschenNatürlich geht es hier nicht um ein juristisches Verbot.
Aber die Hasswelle, die sich über Grass ergoss, steht einfach in keinem Verhältnis zu seinen, objektiv betrachtet, differenzierten Worten. In seinen Text Antisemitismus hineinzugeheimnissen, ist nicht nur hysterisch sondern schlicht absurd.
Ich stand Grass bis vor kurzem völlig gleichgültig gegenüber – seit der Mann allerdings obszönstem Rufmord und anderen Attacken unter der Gürtellinie ausgesetzt ist, regt sich bei mir Mitgefühl und Sympathie.
ihre-herrlichkeit 2012/04/17 00:05:51
Antwort löschenStimmt Sigmund zu. Und ich gehe noch weiter und sage, dass die Grass-Empörung nur dazu fungierte, um von der eigentlichen Problematik abzulenken.
J0J0 2012/04/17 10:40:22
Antwort löschenMittlerweile ist das tatsächlich ziemlich übertrieben, zumal er nicht der einzige ist, der solche Positionen vertritt. Die Kritik am Anfang, bevor jeder Schwengel meinte, sich dazu äußern zu müssen, war allerdings sehr gerechtfertigt. Die Antisemitismus-Deutung ist nicht so absurd, wenn man das Konzept des "sekundären Antisemitismus", der sich oft über den Umweg der "Israelkritik" artikuliert und bestimmte eigene Stereotype wie die unterstellte Ausnutzung der Erinnerungskultur durch jüdische Organisationen, eine vermeintliche jüdische Medienmacht usw., mitdenkt. Mit dieser Denkfigur hat Grass' Argumentation - nicht nur in diesem Text - nämlich zumindest auffällige Ähnlichkeiten. Diese Suppe hat sich Grass, warum auch immer, selbst eingebrockt. Wenn es wirklich nur um die Kritik einer bestimmten Politik der Netanjahu-Regierung usw. ginge, hätte er das eben so schreiben sollen. Ich sehe den Text als eine bewusste Provokation, schließlich ist der Mann seit Jahrzehnten mit den Diskursen vertraut und kennt die Reaktionen. Mitgefühl wegen ner PR-Masche oder, im schlimmsten Fall, völliger Unbedarftheit? Nöö.
MurderSquad 2012/04/18 12:58:14
Antwort löschenHier mal für alle (m. E. nach) Idioten, die immer noch glauben man dürfte die Politik dieses zusammengeklauten Besatzerstaates kritisieren:
http://www.youtube.com/watch?v=cfqCv-a4QSM
J0J0 2012/04/18 16:01:12
Antwort löschenDer Quatsch wird nicht wahrer, wenn ihn eine Person (aus durchsichtigen Gründen) behauptet, die vor Jahrzehnten mal ein Jährchen lang Ministerin war. Die israelische Politik wird dauernd kritisiert, mal auf vernünftige, mal auf ideologische Weise. Wer das leugnet und so ein Verbot herbeifantasiert, hat im besten Fall eine eingeschränkte Wahrnehmung, im schlimmsten Fall nen schweren Dachschaden.
"Eine Studie, die die „Süddeutsche Zeitung“, die „taz“ und die „Welt“ im Hinblick auf die Berichterstattung zum Libanonkrieg 2006 untersuchte, kam zu dem Ergebnis, dass SZ und taz in Kommentaren und Nachrichten Israel zu über 60 Prozent die Täterrolle zuwiesen, die „Welt“ hingegen ausgewogener zu berichten schien. Dort wurde Israel tendenziell (51 Prozent, gegenüber 49 Prozent Täterrolle) eher als Opfer des Konflikts beschrieben. Einseitige Zuschreibungen an die „Israelis“ als Verantwortliche für die Eskalation des Konflikts kann im Sinne einer Opfer-Täter-Umkehr, die andeutet, die ehemaligen Opfer des Nationalsozialismus seien nun zu Tätern geworden, durchaus Wirkung auf latent vorhandene antijüdische Ressentiments haben."
aus: Antisemitismus in Deutschland, Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus, Hsg. Bundesministerium des Innern, S. 99-100.
So viel zum "Kritikverbot".
ihre-herrlichkeit 2012/04/18 19:46:54
Antwort löschenAllein schon, dass der "unabhängige" Expertenkreis des Antisemitismus (allein schon der Name zeigt, dass sie nicht objektiv vorgehen können) solche Berichterstattungen bemängelt, zeigt doch, dass man Israel nicht kritisieren darf, ohne direkt Antisemitismusvorwürfe hören zu dürfen. Wenn eine Vielzahl voneinander unabhängiger Berichterstattungen Israel in der Täterrolle sehen, sollte man sich eher überlegen, ob da nicht schlicht und einfach was dran sein könnte. (An dieser Stelle distanziere ich mich vom Gaza-Konflikt. Ich habe da keinerlei Tendenz zu, wer mehr "Schuld" trägt und wer nicht und ich will auch die Taten der Palästinenser nicht abschwächen.)
J0J0 2012/04/18 19:52:16
Antwort löschenDie bemängeln das überhaupt nicht und das war auch nicht die Aussage meines Postings.
Ich sagte: "Kritikverbot" gibt es nicht. Vielmehr wird Israel ausgiebig kritisiert (zurecht oder nicht spielt hier keine Rolle). Mit der Fußnote hab ich das belegt. Hätte die zitierte Studie besser direkt zitieren sollen, aber die hab ich nicht.
atilla 2012/04/21 00:55:55
Antwort löschenIsrael wird ausgiebig kritisiert? Auf welchem Planeten bzw. in welchem Land lebst du?
J0J0 2012/04/21 11:26:47
Antwort löschenKaum ein Thema hat so eine Dauerpräsenz in den Medien und vermag es, die Deutschen emotional in diesem Ausmaß zu mobilisieren. Politiker mischen sich auf unverschämteste Weise regelmäßig im Nahen Osten ein, bei jeder Kleinigkeit bringen die Printmedien dicke Titelstories, bei jedem militärischen Konflikt gehen Zehntausende auf die Straßen (zuletzt 2008), die Kommentarsektionen der Onlinezeitungen quellen regelmäßig über vor Hass, Studien belegen immer und immer wieder, dass ein relevanter Teil der Deutschen Israel nicht leiden kann und für die größte Gefahr für den Weltfrieden, das neue Dritte Reich oder einen Stützpunkt finsterer imperialstisch-zionistischer Verschwörungen hält.
Aber klar, verbohrten Israelhassern ist das alles immer noch zu wenig. Es ist ein Kernpunkt des Populismus, die eigene Position als unterdrückt, verfolgt und nicht ausreichend wahrgenommen darzustellen. Ob Sarrazin, die Tea Party, Breivik oder die "Israelkritiker" - es ist immer die gleiche, realitätsferne Argumentation und die anschließende empörte Forderung "Man wird ja wohl noch sagen dürfen...!"
ihre-herrlichkeit 2012/04/21 12:33:35
Antwort löschenWann hat den Sarrazin Israel kritisiert? Und warum werde ich jetzt als Israelhasser dargestellt, wenn ich sage, dass es offensichtlich ist, dass es Iran angreifen will??
J0J0 2012/04/21 12:44:45
Antwort löschenDas war nicht auf dich gemünzt und Sarrazin war nur ein Beispiel für Populismus im Allgemeinen. Wollte damit darauf hinweisen, welche Denkstruktur hinter der hierzulande so verbreiteten "Israelkritik" steckt - nämlich selbstbezogener Populismus.
Die Schwierigkeit für mich besteht darin, dieses sehr verbreitete ideologische Israel-Bashing von politischer Kritik zu unterscheiden. Viele Leute (auch hier) argumentieren und äußern sich auf eine Weise, die beide Lesarten zulässt.
Eine deutliche Abgrenzung von "eurer" Seite wäre da hilfreich, aber "ihr" weigert euch ja beharrlich, das Problem des israelbezogenen Antisemitismus überhaupt nur wahrzunehmen. Darum reden wir letztendlich aneinander vorbei.
ihre-herrlichkeit 2012/04/21 12:59:43
Antwort löschenDie Kunst besteht immer darin, Bashing von Kritik zu unterscheiden. Das gilt nicht nur für Israel. Man muss auch keine Totschlagargumente aufgreifen wie "das wird man ja wohl noch sagen dürfen!". Wenn Kritik an Israel Antisemitismus sein soll, wie soll man dann die Kritik an den anderen Ländern des nahen Ostens verstehen? Jeder Nahostler wird mittlerweile mit Verachtung als potenzieller Terrorist gesehen. Das ist nicht weniger weit verbreitet als die von dir angesprochenen zionistischen Verschwörungstheorien.
Und allein schon, dass in dieser Diskussion ständig solche Begriffe wie Antisemitismus und Israel-Bashing fallen, spricht es schon Bände dafür, dass man nicht einfach mal schreiben kann "Israel hat doch schon lange vor, Iran anzugreifen."
MurderSquad 2012/04/25 13:57:37
Antwort löschenWenn Syrien erstmal erledigt ist, hat USrael freie Bahn. Erst Syrien dann der Iran, ihr werdet sehen das ich (leider) Recht habe. Vorher hat man ja auch Gaddafi weggetan. Und Frau "Staatsräson" Merkel wird weiterhin alles für Zionismus und NWO tun. Aber die Deutschen sollen ja lieber mal die Backen halten, sind ja eh alles Nazis... echt, wenn ich solche Behindertenpostings lese, die nur aus leeren Antifaparolen bestehen wie die von "Kieke" weiter oben....bah...
Und ich steh auf Populismus von Rechts, nichts ist erheiternder und löst schnellstens "sonstwas" aus. ;)
ihre-herrlichkeit 2012/04/25 14:16:40
Antwort löschenIch denke auch, dass der nahe Osten "aufgeräumt" wurde, damit der Iran schutzlos ist.
Kieke 2012/04/25 15:14:22
Antwort löschenDie Kritik, die sich über Grass ausgebreitet hat, ist gerechtfertigt - nur fast 10 Jahre zu spät.
Grass hat sich immer als ein gut-Mensch dargestellt, andere für ihre Nazivergangenheit gescholten, und war u.a. Wahlkämpfer bei der SPD. Als Grass einräumte, das er freiwellig, oder unfreiwellig (das hatte der noch vor Gericht anfechten lassen) bei der Elite Truppe der Waffen SS war, blieb es seltsam still in Deutschland. Viele waren geschockt, andere fühlten sich natürlich auch, mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Mit seinem absoluten unobjektiven, das heißt, einseitig geschriebenen Gedicht, hat sich das jedoch verändert. - Und das ist gut so. Grass verkennt total die Sitauation.
Mit keinem Wort erwähnt er, das der Iran Israel von der Landkarte tilgen will, - einen zweiten Genozid vollführen will. Grass Kritik, ist allein auf Israel gerichtet und ist damit unverhältnismäsig.
Damit hat er sich natürlich in die Nesseln gesetzt. - In der Kritik an ihm ging es nicht darum, das man Israel nicht kritisieren dürfte, - wie es viele hier im Forum darstellen wollen ( und was typische Anzeichen antizionistische Propaganda ist), sondern, das er sich, als Interlektueller, einseitig der Problematik annimmt, vor allen Dingen mit seiner Vergangenheit.
Hätte der „SS-Opa“ seine Schnauze gehalten, hätte er nicht die Krtitik aushalten müssen, die ihn nun demontiert.
Denn die Kritik der Deutschen ist meiner Meinung nach, eine späte Reaktion auf sein Outing, beim „vom heuten der Zwiebel“. Ein solcher Mann, der so stark in Wahlkämpfen und in der Politk tätig war, muss wissen, was er mit solchen Äußerungen von sich gibt. - Das das so unrefelktiert geschieht, kann nur den Schluss zulassen: Er hat aus seiner Vergangenheit nicht gelernt. Und das Israel Angehörigen von Hitlers Elitetruppe die Einreise verweigert, hätte bei Grass schon viel früher geschehen könne. - In diesem Fall, war Israel sogar noch gnädig.
Dumm von Grass, das er sich mit einem solchen unausgegorenen (unobjektiven) Gedicht geäußert hat. - Mitleid, muss dieser Mann nicht erfahren. Denn, Mitleid setzt Läuterung voraus. Und die hat Grass bis jetzt noch nicht gezeigt, geschweige denn, erfahren..
(Vielleicht hat ihn aber nur sein schlechtes Gewissen geplagt, - und er hat sich diesen ShitStorm gewünscht..- zu wünschen, wäre es ihm. )
ihre-herrlichkeit 2012/04/25 15:17:02
Antwort löschenIch distanziere mich von antizionistischer Propaganda. Es ging mir bei meinem Kommentar auch keinesfalls darum, mich für oder gegen Grass auszusprechen, sondern lediglich zu erwähnen, dass ich es für offensichtlich halte, dass Israel Iran angreifen will. Nicht mehr, nicht weniger.
Markbln 2012/04/25 15:23:48
Antwort löschen"SS-Opa"? Gehts schon wieder los. Könnt ihr hier bitte mal so erwachsen sein, und trotz geschützter Anonymität versuchen, sachlich zu bleiben ....wenn euch das Thema schon nicht los lässt und immer noch aus der Fassung zu bringen scheint. Der Titel "Häuten der Zwiebel" basiert übrigens auf das Schälen und nicht auf einen Tag. Hilfe....
Kieke 2012/04/25 15:52:09
Antwort löschenpacks nochmal in nen eigenen Post. - Zu oft sind schon Kommentare verschollen gegangen...
ihre-herrlichkeit 2012/04/29 18:22:23
Antwort löschenhttp://denkbonus.wordpress.com/2012/03/25/we-will-never-bomb-your-country/
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Die Kritik, die sich über Grass ausgebreitet hat, ist gerechtfertigt - nur fast 10 Jahre zu spät.
Grass hat sich immer als ein gut-Mensch dargestellt, andere für ihre Nazivergangenheit gescholten, und war u.a. Wahlkämpfer bei der SPD. Als Grass einräumte, das er freiwellig, oder unfreiwellig (das hatte der noch vor Gericht anfechten lassen) bei der Elite Truppe der Waffen SS war, blieb es seltsam still in Deutschland. Viele waren geschockt, andere fühlten sich natürlich auch, mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Mit seinem absoluten unobjektiven, das heißt, einseitig geschriebenen Gedicht, hat sich das jedoch verändert. - Und das ist gut so. Grass verkennt total die Sitauation.
Mit keinem Wort erwähnt er, das der Iran Israel von der Landkarte tilgen will, - einen zweiten Genozid vollführen will. Grass Kritik, ist allein auf Israel gerichtet und ist damit unverhältnismäsig.
Damit hat er sich natürlich in die Nesseln gesetzt. - In der Kritik an ihm ging es nicht darum, das man Israel nicht kritisieren dürfte, - wie es viele hier im Forum darstellen wollen ( und was typische Anzeichen antizionistische Propaganda ist), sondern, das er sich, als Interlektueller, einseitig der Problematik annimmt, vor allen Dingen mit seiner Vergangenheit.
Hätte der „SS-Opa“ seine Schnauze gehalten, hätte er nicht die Krtitik aushalten müssen, die ihn nun demontiert.
Denn die Kritik der Deutschen ist meiner Meinung nach, eine späte Reaktion auf sein Outing, beim „Beim Häuten der Zwiebel“. Ein solcher Mann, der so stark in Wahlkämpfen und in der Politk tätig war, muss wissen, was er mit solchen Äußerungen von sich gibt. - Das das so unrefelktiert geschieht, kann nur den Schluss zulassen: Er hat aus seiner Vergangenheit nicht gelernt. Und das Israel Angehörigen von Hitlers Elitetruppe die Einreise verweigert, hätte bei Grass schon viel früher geschehen könne. - In diesem Fall, war Israel sogar noch gnädig.
Dumm von Grass, das er sich mit einem solchen unausgegorenen (unobjektiven) Gedicht geäußert hat. - Mitleid, muss dieser Mann nicht erfahren. Denn, Mitleid setzt Läuterung voraus. Und die hat Grass bis jetzt noch nicht gezeigt, geschweige denn, erfahren..
(Vielleicht hat ihn aber nur sein schlechtes Gewissen geplagt, - und er hat sich diesen ShitStorm gewünscht..- zu wünschen, wäre es ihm. )
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