Spaced

Drama, Komödie, Parodie 1999 - 2001

Spaced1

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8.5Ausgezeichnet 214 Bewertungen
von 10

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Um eine Wohnung zu ergattern die nur an Pärchen vermietet wird, bewerben sich die beiden Loser Tim Bisley (Simon Pegg) und Daisy Steiner (Jessica Stevenson) zusammen. Gemeinsam müssen sie nun nicht nur den Stress durchleben, ein Paar zu spielen, sondern auch mit den skurrilen Mitmietern und Freunden auskommen, die ständig drohen ihr Slacker-Leben auf den Kopf zu stellen.

edit trailer admin admin Moviemaster:Series

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Kommentare

über Spaced

Leen.

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10.0Herausragend

Die Serie wird von liebenswert-verrückten Charakteren geprägt die einem schnell ans Herz wachsen!
Umso trauriger bin ich über die Kürze der Serie!
Das Ende der 2. Staffel (Spoiler!) ist keineswegs enttäuschend. Es ist eben nur kein überstrapaziertes Happy-End aus der Retorte. Und wer weiß, vielleicht wird die Geschichte um Tim und Daisy ja irgendwann fortgesetzt...

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Dridge

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10.0Herausragend

Puh, einen zusammenhängenden Text über meine Gefühle zu „Spaced“ zu schreiben – das fällt schwer. Doch fangen wir einfach an:
In Spaced geht es um Comicverkäufer und -zeichner Tim sowie um die krankhaft faule Journalistin Daisy (beide Ende 20), die eine Beziehung vortäuschen, um auf dem hart umkämpften Londoner Wohnungsmarkt an eine neue Bleibe zu kommen.
Spaced wird von seinen starken Figuren getragen, die sechs ungleichen Freunde liefern sich regelrecht einen Wettbewerb, wer am sympathischsten ist. Denn als Zuschauer fällt es leicht, ihre Ängste und Träume nachzuvollziehen. Umso heißer kocht das Herz, da sie zwar keine Teenies mehr sind, das aber am liebsten noch wären. Wiederkehrende Themen sind daher neben der Verfolgung der eigenen Träume eben auch die kleinen Dinge: Comics, Videospiele, Star Wars und Freunde.
Die Freunde zeichnet das aus, was ich an Personen liebe und an den vielen meiner Mitmenschen leider vermisse: Leidenschaft. Jeder Charakter hat eine Passion, für die er sich einsetzt, von der er schwärmt und für die er lebt. Seien das Comics, Journalismus, Kunst, die Armee oder Mode. Schnell möchte man sich in die Welt von Spaced katapultieren und einfach nur den ganzen Tag mit diesen tollen Figuren rumhängen.
Generell ist die Sendung eben auch deshalb so quirlig, weil sie nicht wie eine typische amerikanische Serie daherkommt. (Und von mir als US-TV-Fan möchte so etwas erst einmal gesagt sein!) Die Londoner Serie stammt aus der magischen Zeit zwischen 1999 und 2001. Dementsprechend niedlich wirkt alles: In der Disco kommt Bumm-Bumm-Musik; das Internet gibt es nicht und wenn man einen Kumpel sucht, klappert man eben einfach mal alle Bars ab.
Die Handlungen sind alle herrlich abgedreht, ohne ins Lächerliche abzudriften wie etwa bei How I Met Your Mother. Gerade die große Vielfalt macht Spaced aus: Mal befindet sich Tim mit seinem besten Freund und Armee-Freak Mike auf dem Paintball-Schlachtfeld gegen den neuen Lover der Ex-Freundin, mal brechen die Freunde in ein Tierheim ein oder besuchen eines von Brians Klischee-Kunst-Events. Und dann gibt es da auch noch den Discobesuch, eine Folge, die mir wohl auf ewig im Gedächtnis hängen bleiben wird.
Leider, leider gibt es nur 14 Folgen, das erklärt aber auch die hohe Qualität. Hinter dieser Serie steckt das Team von Hot Fuzz, Shaun of the Dead und Scott Pilgrim. Wer diese Filme mag (ich liebe sie) wird sich auch bei den Londoner Freunden in Spaced pudelwohl fühlen. Niemals hat man den Eindruck, eine Serie zu schauen, stattdessen fühlt es sich immer wie ein Film an, denn viele Lacher werden durch filmische Schnitte, Effekte und Musikeinspieler erzeugt und die Witze wirken nicht wie aus der Fließbandproduktion. Spaced brache mich immer wieder wie verrückt zum Lachen. Noch schöner wirkt das Lachen, weil auch das Herz mitlacht.
Ich kann es jedem nur ans Herz legen, sich die Serie einmal anzusehen. Der britische Akzent ist zwar teilweise schwierig zu verstehen, mit englischen Untertiteln sollte das aber kein Problem sein. Noch ein Tipp von mir: Anstatt Binge-Watching zu betreiben, empfiehlt es sich, nur alle vier bis fünf Tage eine Folge zu sehen. Auf diese Weise hat man mehr von der Serie, die Figuren wachsen einem stärker ans Herz und die Außergewöhnlichkeit greift besser.
Spaced ist wahrlich ein kleines Meisterwerk, das sich anfühlt wie ein riesiger Jahrmarktsteddybär: Niedlich, markig, ein bisschen alt und so sympathisch, dass man in seinen Armen versinken möchte.

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Brenda von Tarth

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ICH MUSS DIESE SERIE SEHEN!!!!!! Vielen Dank für die Anregung!


Canis Majoris

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9.5Herausragend

"This isn't grass, this is oregano!"
"How can you tell?"
"I'm a Cambridge student."

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Hornblower

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*BLUT AUS DEM HALS PULSIER*
*GURGELND ZU BODEN GEH*
*MIT LETZTER KRAFT MESSER AUS DEM VERSTECK AM KNÖCHEL ZIEH*
*AUF DICH WERF*


Canis Majoris

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*ZUR SEITE SPRING*
*AN DEN BAUCH FASS*
*AUGEN VERDREH*
*BLUT AUS BAUCH SCHAUFEL*
*AM BODEN HIN UND HER ROLL*
*STARK GESCHWÄCHT NOCHMALS AUF DICH ZIEL*
***WAFFE KLEMMT***


Zak

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8.0Ausgezeichnet

sehr geil....

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Eton

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8.5Ausgezeichnet

Allein schon die Rave Folge!

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BaitfroN

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10.0Herausragend

Genial!

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CommanderFarr

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9.0Herausragend

Von Nerds für Nerds. Liebevolle Details + großartige Charaktere + eine experientierfreudige Regie = Ein großer Wurf für Britcomfans.
Allerdings ist das britische Englisch hier manchmal doch für sehr Fortgeschrittene. Sehr schnell und vernuschelt z.T., so dass man nicht jeden Dialogwitz mitbekommt. Am besten mit engl. UT kucken, dann kann eigentlch nix mehr schiefgehen.

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Flo.Thrawn

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9.5Herausragend

Genau mein Humor! Und die Tonnen von Anspielungen sind einfach göttlich

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dbeutner

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8.0Ausgezeichnet

Space macht einfach Spaß. Britisch, total schräge Charaktere (die Vermieterin ist der Hammer), wenig ernst. Wer den anarchischen Humor von "Shaun..." und "Hot Fuzz" mag, liegt hier richtig (und umgekehrt), wenn auch Spaced einfach etwas einfacher ist, was am Ende mitunter dem Charme der Serie aber zuträglich ist.

Für Filmliebhaber kommen eben die reichhaltigen Zitate hinzu und machen die Serie zu einem Muss. Aber auch ohne die Referenzen bleibt es ausreichend komisch.

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phoenix409

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8.5Ausgezeichnet

"Spaced" ist allerfeinstes Still-Not-Coming-of-Age mit extra leckerer Nerdglasur und dem typischen Wright/Pegg-Humor, der auch deren späteren Kinofilmen (wie z.B. "Shaun..." und "Hot Fuzz") die goldene Unterhaltungs-Krone verpasste. Was hier alles an Zitaten und Anspielungen aus unserer bekannten Medienwelt drinsteckt, ist schier erdrückend. Kaum mehr als ein paar Bruchteile dieser monströsen Ansammlung an satirischen Easter-Eggs und parodistischen Tretminen habe ich erfassen können, vielleicht kaum mehr als die Hälfte davon verstanden, but hell, this show is fun!
Tim (Simon Pegg) und Daisy (Jessica Stevenson), die sich zufällig bei der Wohnungssuche kennenlernen und schließlich eine Beziehung vorgaukeln, um endlich eine Wohnung zu kriegen, spielen geradezu hinreißend auf und harmonieren quasi perekt. Sie: Quasi-Autorin, tierlieb, überdreht, flapsig, manchmal fast schon nervig aufdringlich und doch irgendwie süß und furchtbar nett... Er: Comic-Zeichner, Skater, zynisch, videogame-vernarrt, verkopft, irgendwie hilflos und doch ganz der coole Sympathisant eines jeden Halb- bis Vollnerds.
Beide sind faul, albern und beim besten Willen nicht bereit, sich so etwas wie "erwachsen" zu nennen. Besser so! In diese Welt der Ziellosen schmiegen sich Nebencharaktere wie Militär- und Waffennarr Mike (Nick Frost), der (idealerweise) Pegg's besten Freund mimt, die Vermieterin Marsha, die sich gern von Wein und Zigaretten ernährt, ein genial vernuscheltes "Helloooo" drauf hat und eine wirklich liebenswerte, lautstarke Streitbeziehung zu ihrer pubertierenden Tochter pflegt - und Brian, der sich im unteren Stock einem so herrlich alptraumhaften Künstlerleben hingibt, dass David Lynch ihn sofort adoptieren wollen würde, wenn er mal diese Serie sieht. Der schüchterne, neurotische Brian ist meine Lieblingsfigur, der von Mark Heap wirklich köstlich auf den Punkt gebracht wird.

"What do you do, Brian?"
"I'm an artist."
"Oh, what kind of thing do you do?"
"Anger... Pain... Fear... Aggression..."
"Water colours, or...?"
"It's a little bit more complex than that."

"Spaced" kann saulustig sein, ist aber nicht unbedingt eine Serie, bei der man sich pro Folge mindestens zehn mal vor lachen vollpinkelt. Einige Anspielungen werden klar und deutlich ausgeweitet (Pulp Fiction, Matrix, der Hass auf "The Phantom Menace" oder die geniale "Einer flog über das Kuckucksnest-Episode (siehe unten)), viele andere Gags werden einem quasi untergeschoben, und manche sind subtil genug, um nicht mal aufzufallen. Was "Spaced" dafür aber fast uneingeschränkt aufrecht erhalten kann, ist ein kleines Grinsen auf meinem Gesicht, ein wohliges Gefühl, dass sich fast schon familiär entwickelt, wenn man die kleine Wohngemeinschaft nach nur 14 kurzen Folgen wieder verlassen muss.
Jede Figur ist auf ihre eigene Art sympathisch, trotz aller Übertreibungen sehr authentisch, menschlich und nachvollziehbar, und das lädt zum identifizieren ein. Die Dialoge, geschrieben von Pegg und Stevenson, sind clever und pointiert, teils nachdenklich, teils bissig, teils herrlich tief im Nonsens versunken. Kindisches Overacting ist ebenso angebracht wie ernste Zwischentöne oder Streitereien, denn schließlich geht es hier um Erwachsene, die keine sein wollen.

Edgar Wright verfeinert das alles mit seinem eigenen, detailverliebten Stil und seinen optischen Raffinessen, die "Spaced" zu der großartigen britischen Comedyserie machen, die sie ist.

Um auf den Geschmack zu kommen, empfiehlt sich auf jeden Fall YouTube:

http://www.youtube.com/watch?v=szJ07k-cHqU
http://www.youtube.com/watch?v=z3KfnPHiTqY
http://www.youtube.com/watch?v=zJlgpozN31s
http://www.youtube.com/watch?v=EZnsOZsA7_4
http://www.youtube.com/watch?v=EFoU_GG38Tc
http://www.youtube.com/watch?v=Yt-JQm-t36I

Oder warum nicht gleich anfangen mit Episode 1 ?
http://www.youtube.com/watch?v=qHc0VDdhXVQ

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Sonse

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Steht schon lange auf meiner Liste! Wird wohl demnächst wieder Zeit für einen UK-Import...


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Genre
Drama, Komödie, Parodie, Satire