Studio 60 on the Sunset Strip

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8.8Ausgezeichnet 12 Bewertungen

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Diese Serie wirft einen Blick hinter die Kulissen der Produktion einer Comedy-Serie.

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über Studio 60 on the Sunset Strip
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Sonse

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6.5Ganz gut

"Studio 60 on the Sunset Strip" habe ich mir angesehen, weil es das ist, was Sorkin nach seinem Abgang von "The West Wing" schuf und schrieb. Auch hier handelt es sich um eine Serie, die von ihren Dialogen lebt. Mehr als eine Staffel hielt sie jedoch nicht durch.

Diesmal blickt Sorkin hinter die Kulissen einer fiktionalen Comedy-Sketch-Show à la Saturday Night Live fürs Fernsehen und auf deren Macher. Dabei ist "Studio 60" eine Dramedy im Vergleich zur reinen Comedy "30 Rock", und ihre Folgen sind doppelt so lang. Im Zentrum steht allerdings auch hier der Schreiber und von der Fernsehsendung sieht man vergleichsweise wenig und nichts davon erschien mir jemals lustig - das scheint ein ungeschriebenes Gesetz für solche Serien zu sein?

Den männlichen Cast muss ich durch die Bank loben. Matthew Perry kann schauspielern, wenn man ihm vernünftige Rollen gibt. Steven Weber hatte ich ja schon ewig nicht mehr gesehen, passt aber gut als aalglatter Vorstandschef, und D.L. Hughley sowie Nathan Corddry machen ihre Sache gut. Ganz besonders habe ich mich jedoch auf das Wiedersehen mit Josh Lyman und Danny Concannon bzw. Bradley Whitford und Timothy Busfield gefreut, alten Bekannten aus "The West Wing".

Die weiblichen Figuren wurden allerdings komplett daneben gecastet. Amanda Peet mochte ich zugegebenermaßen noch nie, und sie ist prinzipiell noch erträglich als Jordan, doch jemand weniger fragiles und blasses wäre besser gewesen. Ganz schlecht ist leider Sarah Paulson in einer zugegeben schwierigen Rolle. Als Harriet Hayes spielt sie den Star der Show und die konservative Ex (das soll wohl Kristin Chenoweth sein?) von Perrys liberalen Matt Albie (Sorkins Alter Ego). Sorkin kann's halt nicht lassen. ;)

Das ist alles gut und schön geschrieben, aber bei mir wollte der Funke nie so recht überspringen. Was ich auch daran gemerkt habe, das mir gerade die Folge "The Disaster Show" so gut gefiel, die von den Fans der Serie weitgehend verabscheut wird - u.a. weil viele der Hauptdarsteller fehlen, sie direkt auf Comedy abzielt und Allison Janney als Gaststar dabei ist. Sie spielt sich selbst und hat mehrere kurze Szenen mit Busfields Regisseur Cal Shanley und sofort bemerkte ich wieder diese C.J./Danny-Chemie aus "The West Wing" zwischen den beiden, etwas, das mir hier einfach zwischen allen Charakteren fehlt.

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