The Shield - Gesetz der Gewalt

The Shield

Kriminalfilm, Polizeifilm, Drama 2002 - 2008

Shield

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8.3Ausgezeichnet 876 Bewertungen
von 10

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Captain David Aceveda möchte seinen Bezirk in Los Angeles sicherer machen. Dabei ist David Aceveda, der auch politische Ambitionen hegt, das Strike Team ein Dorn im Auge. Unter der Führung von Detective Vic Mackey gelingt es dieser Truppe von Spezialkräften, die Kriminalitätsrate im Bezirk spürbar zu drücken – auch wenn sie es bei der Wahl ihrer Mittel nicht immer genau nehmen. Doch die Fahndungserfolge geben dem Strike Team Recht.

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Kommentare

über The Shield - Gesetz der Gewalt

troimah

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10.0Herausragend

Packend, knallharte Action und ein großer Teil Drama.
Für mich mit The Wire und Sopranos die beste Serie, die ich bis dato gesehen habe. Wer jemals in L.A. war wird den Wahrheitsgehalt dieser Serie nicht anzweifeln.
Am meisten Überzeugend ist für mich die Harmonie des Casts. Die Besetzung eines jeden Charakters ist perfekt. Es wird kein Wert auf Schönheit oder Ästhetik gelegt, sondern einfach die nackte, schmutzige und traurige Wahrheit erzählt. Erschütternd aber fesselnd, keine Ahnung wie man diese Serie beschreiben soll! Ich muss zugeben, dass ich auch bei manchen Stellen lachen musste, obwohl sie total obskur waren. Absolute Empfehlung an jeden, der etwas mehr verträgt, als den Einheitsbrei, den man bei CSI usw. vorgesetzt bekommt. Sicher nicht für Jedermann geeignet, aber eine Chance ist es Wert!
Abschließend: HERAUSRAGEND!

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ShayaNova

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9.0Herausragend

action-serie mit angenehm niedrigem seifenanteil. im mittelpunkt steht das strike-team, eine schnelle harte eingreiftruppe, bestehend aus den three stooges und ihrem chef, einem kurzbeinigen glatzköpfigen macho mit weicher amygdala (und wahrscheinlich bruce willis fan), dem alles zuzutrauen ist. daneben gibt es noch den ritter wagenbach, sozusagen den profiler von der traurigen gestalt, und captain ayurveda, der gern mal über seinen ehrgeiz stolpert, aber ungefähr in der mitte der staffeln einen bösen schuss vor seinen arroganten bug erhält. klingt furchtbar, oder? aber jetzt passiert das kleine wunder: man ist schon nach der 1.episode infiziert und kann nicht erwarten wie es weitergeht. die charaktere reißen einen mit, auch wenn sie manchmal so intelligent sind wie shane, dessen IQ sich oft in seinen texten niederschlägt ("WAS??), jeden noch so blöden fehler machen oder auch mal das mikrofon ins bild hängt. viele lose enden tun sich auf, werden aber irgendwie immer zur richtigen zeit wieder aufgegriffen, eine wahre logistische meisterleistung der drehbuchschreiber. am meisten mitleid empfinde ich für julian, das arme opfer christlich-religiöser gehirnwäsche.
was mach ich nur, wenn ich mit der letzten staffel durch bin?

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ShayaNova

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wenn das strike team ein rudel hunde wäre:
mackey: bulldogge - hart aber herzlich
lemonhead: eingeschnappter pudel
ronnie: treuer labrador der jeden scheiß mitmacht
shane: wütender chihuahua


Filmegucker84

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Ich kann eigentlich zu der Serie nur sagen: Ausgezeichnet. Sollte ich doch etwas sagen, wäre es ein Spoiler.


concienda

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10.0Herausragend

The Shield ist wie eine Droge. Man wird unglaublich schnell süchtig, nimmt die Serie wie einen schnellen Rausch war und wenn man später zurückschaut, kann man sich an vieles nicht einmal mehr richtig erinnern. Zu schnell und rasant ist die Handlung. Fronten verschieben sich, Personen wechseln hier Motivationen und Verhaltensweisen wie andere ihre Unterwäsche.

Grausam und brutal geht es zu, in den härtesten Ghettos von L.A., im Farmington District wo die Grenzen der Latino und Afro-Amerikaner-Territorien sich berühren. Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Drogen, Diebstahl, Straßenschlachten und Gangkriege sind an der Tagesordnung. Menschen, die längst aufgegeben haben, Menschen, die alle Hemmungen verloren haben und dazwischen die wenigen die noch Hoffnung haben und die jederzweit zwischen den Fronten zermalmt zu werden drohen. Unglück und Leid wohin man schaut und dieses schwarze Loch soll geschützt werden durch ein Polizeirevier, dass im Grunde ein Spiegelbild, der Gesellschaft ist, die es vor sich selbst schützen soll:

Das Strike-Team, die Spezialeinheit, geht wie eine Gang vor, es hält zusammen, ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die den Verbrechern in ihrer Kälte und kompromislosigkeit in nichts nachsteht.

Vic Mackey als Team-Chef, agiert nicht besser als die Gang-Bosse. Er will seine Leute, und vor allem sich selbst, schützen, er will seine Ziele durchsetzten und ist bereit selbst Männer aus den igenen Reihen zu opfern. Ein Mann der es für die beste Lösung hält, das Böse mit Bösem zu besiegen. Unterstützt durch Shane Vendrell, der Mackey in seiner Skrupellosigkeit nichts nachsteht und deutlich weniger moralische Bedenken hat, Curtis Lemansky, das moralische Standbein des Teams und wie es scheint der einzige mit Gewissen und der kalte und unnahbare Ronny Gardocki, der sich treu an Vic hält und dem wie es scheint alles außer dem eigenen Interessen egal ist.

Ironie ist es, dass ausgerechnet ihr eigener Boss, Captain David Aceveda sie wegen ihrer dreckiger Methoden hasst und sie aus dem Weg haben will, ist er doch genauso egoistisch und sieht seinen Beruf nur als Sprungbrett zu einer politischen Karriere.

Dazu kommen Streifenpolizisten, die zu gelegentlichem Rassismus neigen (Sofer) oder gerne auch mal härter als nötig zuschlagen (Lowe). Am sympatischen kommen da noch die Detectives Dutch Wagenbach und Claudette Wyms weg, auch wenn Helden deutlich anders aussehen. Der eine ein leicht arroganter Außenseiter, die andere selbstlos und aufopferisch, aber dadurch gelegentlich eine Belastung für ihren Partner, der sie auf seine kosten unterstützt..

The Shield, lässt Grenzen verschwimmen, oft fragt man sich, wer nun schlimmer ist, die Kriminellen oder die, die sie zur Strecke bringen. Diese interessante Grundidee, die an Taining Day erinnert, ist nicht nur hochspannen und treibend erzählt, spinnen sich die Storyfäden doch zu einem weiten und staffelübergreifenden Handlungsnetz, dass alle Haupt-und Nebencharaktere geschickt einfängt und in einem perfekten Serienfinale mündet. Sie ist auch durch alle Darsteller durchgehend toll umgesetzt (vor allem Michael Chiklis, Walton Goggins, Jay Karnes, CCH Pounder und Kenneth Johnson) und durch die Handkamera, rasant und realistisch inzeniert. Wer The Shield guckt, begibt sich auf einen Trip in die Abgründe der Menschlichkeit, wo Moral und Gier sich bekämpfen und aus Menschen Monster werden. Wie eine Droge halt.

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russell

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9.0Herausragend

(für mich) oft unerträglich gemein + brutal (die katzenszene, vor der ich dank internet gewarnt war, hab ich glatt übersprungen) - aber auch ungeheuer spannend und rasant in dreh + geschichte, gut gecastet und eine meiner favoriten.
(((g))) wobei ich den "großen helden" des ganzen, vic, wirklich zum kotzen finde; ich steh nunmal so üüüüüberhaupt nicht auf bescheuerte alphamännchen... .

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russell

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oh - ist schon passiert... .
im imdb hab ich gelesen, daß dieser cop sich letztlich als serienkiller entpuppen sollte, daß das bei der story- entwicklung zumindest ernsthaft angedacht worden war (allerdings weiß ich nicht mehr, ob der poster eine quelle angegeben hatte und wenn ja, welche)


ShayaNova

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klingt ja dubios o_O


borgdrone

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9.0Herausragend

Mit eine der besten Serien. Wenn auch einige Fälle in ihrer Häufigkeit schräg und abgedreht wirken, kauft man diese Geschichten ab. An die Figuren wird man schnell gewöhnt und nimmt deren Persönlichkeit ab. Die tiefe der Figuren sowie deren alltäglichen Probleme und Interaktion untereinander macht die Serie im Gegensatz zu anderen zu etwas Besonderem. Durch die Gegensätzlichkeit der Rollen und der jedes Einzelnen zu beschreitenden Wege bleibt jeder Moment in dieser Serie spannend bis zum Schluss.

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mtd1963

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5.0Geht so

Eigentlich eine tolle Serie nur leider gehen Biss und Spannung, zwischen der zweiten und dritten Staffel verloren dafür entwickelt sich aber Detective Claudette Wyms (CCH Pounder) zum einzigen Highlight der Serie. Interessant auch das Thema „Homosexualität als Krankheit“, wie im Mittelalter. Solche Therapien bewirken nicht nur nichts, sondern haben vor allen ein erhebliches, gesundheitliches Risiko (Grünen-Bundestagsfraktion Volker Beck zur „Saarbrücker Zeitung“, bei der Mehrzahl der so behandelten Menschen sind schädliche Effekte wie „Ängste, soziale Isolation, Depressionen bis hin zum Selbstmord“ aufgetreten).Wann hat endlich mal ein Drehbuchautor ein Einsehen und lässt den ewigen Vollidioten Detective Shane Vendrell (Walton Goggins) endlich sterben, Nach seiner heirat kam die Blödheit auch noch im Doppelpack.
Mit 6.8 und Diro Kesakhian (Franka Potente) wurde es noch mal (fast) spannend aber auch leider nur kurzfristig.

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Filmegucker84

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10.0Herausragend

Sie versteckte mich lang vor mir... Eine Liebe auf den zweiten Blick.
Top Serie!

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Kreischling

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8.0Ausgezeichnet

Etwas trivial, etwas künstlich ins Reißerische gezogen. Scheint mir der kleine, actionlastigere Bruder von "The Wire" zu sein. Sehr unterhaltsam und kurzweilig.

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Baumkopf Holzfaust

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Erfrischend schlecht gefilmt, jenseits von HD, 3D und Quadrosound hier die amerikanische 4:3 Wackelkamera - Antwort auf Lars von Trier und "Dogma". Dafür - Schauspieler, deren Talent man in Gold gießen sollte, amerikanisch-professionelle Actors, die es bis in die kleinsten Nebenrollen echt drauf haben, authentisch rüber zu kommen. UNd die Story ist ein Rausch, ein Entsetzen, ein Blutbad, in der es nur Verlierer zu geben scheint. Spannend wie die Hölle und schmutzig wie ein Streetfight. Das macht echt Laune.

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Andy Dufresne

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10.0Herausragend

Hart, dreckig, korrupt, moralisch sprunghaft und doch mit dem Versuch wenigstens zu 51% gut zu sein, zu bleiben....

Das ist "The Shield" im Allgemeinen und Vic Mackey im Speziellen für mich.

Die beste Cop-Serie ever (wenn ich mal die Hochnostalgie und Klaus Wennemann als "Der Fahnder" vergesse :) ) !

Mal wieder hat das deutsche Fernsehen bewiesen wie anachronistisch, unbrauchbar und beschissen es immer mehr wird...
"The Shild" ist dreimal nach vielleicht 6-7 Folgen abgesetzt worden , obwohl es sowieso schon zu einer Zeit lief zu der manche schon wieder aufstehen müssen...

Glenn Close und Forrest Whitaker in eine Serie zu locken, gelingt sicher nicht jeder Produktion, das hat ganz einfach etwas mit höherer Qualität zu tun.

Schlicht das Koberind unter den Polizeidramen...

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russell

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@shaya nova: ging mir mit shane auch so (mit vic sowieso). aber warte ab, ob´s bei Dir so bleibt - bei MIR hat er (shane) zum schluß boden gutmachen können.


ShayaNova

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..und diese maraaaa *augenverdreh*


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Genre
Kriminalfilm, Polizeifilm, Drama, Thriller
Zielgruppe
Männerfilm
Zeit
2000er Jahre