Regisseure, die alle lieben - außer mir. Eine Liste der Polemik. 18 Einträge
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1Nie wurde Frauenhass so deutlich auf der Leinwand ausgelebt, nie wurde der Dahinterstehende dermaßen hochgejubelt. Achja, stinklangweilige Western hat er auch gedreht. Sorry, ich mag Mädchenfilme.
Sergio Leone
Beteiligt an 15 Filmen (als Regisseur, Autor und Drehbuch)
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✖345 Fans Geburtstag: 03.01.1929
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2Ich bleibe dabei: Das wechselseitige Konterkarieren von Ton und Bild kombiniert mit Schwachsinnsdialogen hoch 10 darf man hier auch mal ganz provokant als Selbstzweck bezeichnen. Wer philosophischen Tiefsinn dahinter zu entdecken vermag: Bitteschön.
Jean-Luc Godard
Beteiligt an 77 Filmen (als Autor, Regisseur, Drehbuch, Akteur, Schnitt, Produzent und Kamera)
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✖103 Fans Geburtstag: 03.12.1930
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3Langeweile auf Zelluloid. Der Bauarbeiter unter den Regisseuren: Beherrscht sein Handwerk, aber das war's auch schon. Nervt nunmehr allerdings sogar mit unnötigen Remakes.
David Fincher
Beteiligt an 25 Filmen (als Regisseur, Akteur, Visual Effects, Produzent und Ausführender Produzent) und 1 Serien
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✖1070 Fans Geburtstag: 28.08.1962
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4Auch das blindeste Huhn findet mal ein Korn (in diesem Fall heißt es KILL BILL) – ansonsten sind mir Kofferraumperspektiven, (über)betonte Coolness und Gewaltverherrlichung zum Quadrat ein bisschen wenig.
Quentin Tarantino
Beteiligt an 47 Filmen (als Akteur, Produzent, Drehbuch, Regisseur, Kamera, Schnitt, Autor und Lieder) und 5 Serien
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✖2770 Fans Geburtstag: 27.03.1963
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5Kann außer Fanboy-Allüren auch nicht viel vorweisen.
Rob Zombie
Beteiligt an 40 Filmen (als Animation, Regisseur, Drehbuch, Komponist, Akteur, Produzent, Autor und Lieder) und 8 Serien
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✖166 Fans Geburtstag: 12.01.1965
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6Außer, dass sie mich kalt lassen, kann ich gegen Malicks ältere Filme – zugegeben – nicht allzu viel einwenden. Umarmt seit den späten 90'ern allerdings zu häufig Bäume und verkommt durch prätentiösen Eso-Quark mehr und mehr zur Lachnummer.
Terrence Malick
Beteiligt an 19 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Produzent, Akteur und Autor)
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✖539 Fans Geburtstag: 30.11.1943
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7Gut, den liebt sowieso nicht jeder, darf aber natürlich dennoch in keiner Hater-Liste fehlen. Bewerkstelligt rasant wie kein Zweiter den Untergang des Abendlandes.
Christopher Nolan
Beteiligt an 16 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Kamera, Produzent, Autor, Schnitt und Akteur)
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✖1771 Fans Geburtstag: 30.07.1970
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8War zu seinen Anfängen gar nicht mal schlecht, trieft mittlerweile aber in einem Maße vor Kitsch und Hochglanz, das auf keine Kuhhaut mehr geht. Willkommen in Hollywood.
Danny Boyle
Beteiligt an 15 Filmen (als Regisseur, Produzent, Second Unit Director und Drehbuch)
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✖263 Fans Geburtstag: 20.10.1956
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9Drugs are bad, mmkay?
Alejandro Jodorowsky
Beteiligt an 10 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Akteur, Autor und Produzent)
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✖32 Fans Geburtstag: 07.02.1929
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10Das personifizierte Aufmerksamkeitsdefizit. Bin ich denn die einzige, die gerne ihre 4 Stunden Lebenszeit für LOVE EXPOSURE zurück hätte?
Shion Sono
Beteiligt an 14 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Akteur und Autor)
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✖40 Fans Geburtstag: 01.01.1961
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11Wo dermaßen konstruiert Leid, Leid und noch mehr Leid aneinandergereiht wird, springt sogar ein Dunkelkind wie ich irgendwann ab. Iñárritus progressive Erzählweise mag Schwächen kaschieren, die allerdings spätestens in BIUTIFUL gnadenlos zutage treten.
Alejandro González Iñárritu
Beteiligt an 11 Filmen (als Regisseur, Produzent, Schnitt und Drehbuch)
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✖199 Fans Geburtstag: 15.08.1963
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12Zu melodramatisch. Hat obendrein ihre Seele verkauft. Außerdem im Dauerclinch mit LvT und daher eh doof weil nicht JvT-kompatibel. So.
Susanne Bier
Beteiligt an 10 Filmen (als Regisseur, Drehbuch und Autor)
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✖25 Fans Geburtstag: 15.04.1960
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13Dreht 90-Minuten-MTV clips. Gefällt mir einfach nicht.
Wes Anderson
Beteiligt an 12 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Produzent, Akteur und Autor)
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✖324 Fans Geburtstag: 01.05.1969
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14Weichspül-Pathos. Geht gar nicht.
Steven Spielberg
Beteiligt an 146 Filmen (als Produzent, Regisseur, Akteur, Drehbuch, Second Unit Director, Schnitt, Visual Effects, Autor, Bühnenbild und Ausführender Produzent) und 15 Serien
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✖606 Fans Geburtstag: 18.12.1946
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15Hm, muss ich das jetzt echt kommentieren?
James Cameron
Beteiligt an 43 Filmen (als Visual Effects, Regisseur, Drehbuch, Produzent, Schnitt, Autor, Akteur, Kamera, Ausstattung, Second Unit Director und Konzeptor) und 4 Serien
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✖338 Fans Geburtstag: 16.08.1954
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16Diese Erwähnung gilt ausdrücklich NUR für den Scorsese des neuen Jahrtausends. Sollte vielleicht lieber seine Bromance mit DiCaprio opfern, um mal wieder einen guten Film zu drehen.
Martin Scorsese
Beteiligt an 85 Filmen (als Produzent, Regisseur, Drehbuch, Second Unit Director, Schnitt, Akteur, Autor und Ausführender Produzent) und 4 Serien
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✖1033 Fans Geburtstag: 17.11.1942
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17Mir zu abgedreht. Zugang unmöglich. Gemessen an den anderen Aufzählungen aber vielleicht ein Fall, bei dem ich hier auf Verständnis hoffen darf.
Terry Gilliam
Beteiligt an 30 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Akteur, Animation, Ausstattung, Produzent, Kostüme, Autor und Lieder) und 5 Serien
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✖433 Fans Geburtstag: 22.11.1940
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18Nur ein gaaaaaaanz kleines Bisschen, OK?
Peter Jackson
Beteiligt an 30 Filmen (als Regisseur, Drehbuch, Produzent, Visual Effects, Akteur, Animation, Special Effects, Schnitt, Make-Up, Kamera, Autor und Ausführender Produzent) und 1 Serien
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✖864 Fans Geburtstag: 31.10.1961
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Kommentare
über Regisseure, die alle lieben - außer mir. Eine Liste der Polemik.
vPidschv Thu, 27 Dec 2012 01:46:30 -0000
Kommentar löschenSchöne Liste! Stimme dir bei Godard, Fincher, Tarantino, Anderson, Spielberg, Scorsese und Gilliam zu. Bei den anderen kann ich dank der präzisen Kommentare auch nachvollziehen, warum du sie nicht magst. Bei Scorsese würde ich sogar soweit gehen und behaupten, dass sein Gesamtwerk (also auch das letzte Jahrtausend) nicht besonders gelungen ist. Ach und außerdem fehlen da eindeutig noch Fellini und Bergman. :D
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Jenny von T Thu, 27 Dec 2012 08:47:09 -0000
Antwort löschenDanke! :-D
Unter uns: Auch was Scorseses ältere Filme betrifft, kann ich die Euphorie nicht immer zu 100% teilen, aber in den meisten Fällen immerhin grob nachvollziehen.
Fellini... ja, erwischt. Seine Filme lassen mich meistens kalt, aber vor dem Mann habe ich dennoch großen Respekt. Deshalb habe ich nicht wirklich ernsthaft in Erwägung gezogen, ihn mit aufzulisten. Aber wenn jemand mit Fellini nichts anfangen kann, verstehe ich das Bestens.
Bergman: Blasphemie! Da sind wir uns nun wirklich uneinig! ;-p
vPidschv Thu, 27 Dec 2012 20:28:13 -0000
Antwort löschenOkay, ich weiß ja nicht, wie sehr du die hier aufgelisteten Regisseure bzw. deren einzelnen Filme nicht magst. Bei Scorsese erkenne ich zwar den Hype um Taxi Driver und GoodFellas an und würde sie auch nicht als schlechte Filme bezeichnen, aber abgesehen davon, dass sie meinen Geschmack einfach nicht treffen, halte ich sie insgesamt dann auch doch für stark überbewertet. Und Casino beispielsweise geht mMn überhaupt nicht!
Was Bergman angeht muss ich zugeben, dass ich ihn nur anhand von einem Film beurteilen kann. Da es sich dabei jedoch um den sehr gefeierten The Seventh Seal handelt, mit dem ich mal so überhaupt gar nichts anfangen konnte, habe ich mich noch nicht an seine anderen Werke getraut. Hast du da vielleicht irgendwelche Empfehlungen, was mir am ehesten gefallen könnte, wenn ich Seventh Seal nicht mochte? :)
Jenny von T Fri, 28 Dec 2012 08:52:05 -0000
Antwort löschenBei Scorsese sind wir einer Meinung. ;-)
Einen Regisseur nach nur einem Film als "überschätzt" zu bezeichnen, ist doch etwas früh, meinst du nicht? :-p
Allerdings muss ich dir zustimmen: Ich (als großer Bergman-Fan) halte DAS SIEBENTE SIEGEL auch bei Weitem nicht für seinen besten Film. Das Werk ist ein bisschen sehr von Kritikern gehyped. Bergman war eigentlich dann am Besten, wenn er sich zwischenmenschlichen Thematiken gewidmet hat; probiere es mal mit "Wilde Erdbeeren", "Das Schweigen", "Die Zeit mit Monika" oder "Persona" (wenn du dich traust^^). Als Einstieg eignet sich am Besten erstgenannter, würde ich sagen.
vPidschv Fri, 28 Dec 2012 17:51:31 -0000
Antwort löschenHab mir schon gedacht, dass du jetzt Wilde Erdbeeren vorschlägst ;) aber danke für die Tipps, da werd ich mich demnächst mal dran versuchen und dann kann ich dir auch sagen, ob ich mit Bergman wirklich nichts anfangen kann oder vielleicht ja doch. :D
slangbanger! Mon, 01 Apr 2013 10:21:47 -0000
Antwort löschenBergman ist Gott ! Und SEVENTH SEAL daher ein göttlicher Film !
Just my 2 cents ! :)
mainaeinz Mon, 24 Dec 2012 12:52:01 -0000
Kommentar löschenAlso ich persönlich finde ja alle Regisseure doof! (Außer vielleicht Goebbels, der war wenigstens nicht so "hollywood")!
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Couga[MH] Thu, 22 Nov 2012 14:23:27 -0000
Kommentar löschenSo wie ich deine Geschmack hier deutet, denke ich fehlt Zack Snyder? :P
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Jenny von T Thu, 22 Nov 2012 19:55:01 -0000
Antwort löschenZack Snyder ist kein allseits beliebter Regisseur, sondern durchaus umstritten, und fällt schon deswegen aus dem Raster. :-)
PrettyPenny Sun, 18 Nov 2012 12:22:04 -0000
Kommentar löschenDas ist alles überaus interessant. Nicht deine Liste, sondern die Kommentare. Deine Meinung beruht allein auf Subjektivität und es gibt einige, die sich das wirklich zu Herzen nehmen. Ich muss sagen, dass kann ich sehr gut im nächsten Kurs ansprechen. Danke.
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Jenny von T Sun, 18 Nov 2012 17:33:17 -0000
Antwort löschenKeine Ursache. :-D
Allerdings ist das ein Phänomen, das man hier an allen Ecken und Enden beobachten kann. Kein normaler Mensch würde sich anmaßen, seinen Geschmack als "objektiv" oder allgemeingültig zu deklarieren, und doch sind viel zu viele sehr schnell auf der Palme und sehen jeden Satz als persönlichen Affront.
ezemeze Tue, 13 Nov 2012 22:32:53 -0000
Kommentar löschenDie Kommentare zu den jeweiligen Regisseuren fand ich Klasse, weil du bei vielen exakt ihre Schwächen auf den Punkt getroffen hast! Du sprichst aus was viele denken, sich aber keiner traut zu sagen, weiter so!
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Moviefan29 Tue, 13 Nov 2012 14:19:37 -0000
Kommentar löschenWow, damit hast du's uns aber richtig gegeben ^^
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rockoholic Sun, 11 Nov 2012 22:38:15 -0000
Kommentar löschenBei so einer Scheiße kommt der Sergio Leone in mir hoch ............... :) Einfach Bullshit ..........
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Iamthesword Tue, 06 Nov 2012 18:46:00 -0000
Kommentar löschenSo eckt man richtig an! Da können Sie noch was lernen, Mr. Vega....
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Facehugger1995 Mon, 29 Oct 2012 18:02:13 -0000
Kommentar löschenMagst du überhaupt irgendeinen Regisseur auf dieser Welt? :D
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jacker Thu, 25 Oct 2012 13:29:29 -0000
Kommentar löschenJetzt muss aber die 'Regisseure, die keiner liebt - außer mir.' Liste kommen!
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Jenny von T Thu, 25 Oct 2012 13:58:45 -0000
Antwort löschenIst sogar angedacht! Allerdings wird das etwas schwieriger und die Liste nicht ganz so umfangreich. Aber nur Geduld. :-)
jacker Thu, 25 Oct 2012 14:27:38 -0000
Antwort löschenNa da bin ich ja mal gespannt ;)
Hier teile ich bei maximal 5 genannten deine Meinung, mal sehen wie es bei der neuen wird!
Le Samourai Thu, 18 Oct 2012 20:24:11 -0000
Kommentar löschenLiest sich so ungefähr wie meine Lieblingsregisseur-Liste. :)
Schreckliche Liste, noch schrecklichere Kommentare...
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nerdkiller Tue, 16 Oct 2012 21:44:09 -0000
Kommentar löschenInteressante Liste. Aber findest du nicht, dass du ein wenig überreagierst, wenn du Leone Frauenfeindlichkeit vorwirfst? Finde ich zumindest ziemlich anmaßend und ist mir nie wirklich aufgefallen, da seine Filme immer in einer Zeit spielen, in der man eben noch nicht sehr viel von Gleichberechtigung von Mann und Frau gehört hat. Oder wie soll man in einen Western eine emanzipierte Frauenrolle einbauen, ohne dass es völlig unglaubwürdig ist? Denn wenn es so ist, könnte man einigen Regisseuren alles Mögliche vorwerfen.
Wollte ich nur mal anmerken.
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Telebaum Wed, 17 Oct 2012 07:41:34 -0000
Antwort löschenJa, das verstehe ich auch nicht, zumal wenn ein Regisseur/sonstiger Künstler die gesellschaftlich/sozialen Verhältnisse abbildet, heißt das doch nicht automatisch, dass er selbige befürwortet, vielmehr trifft ja oft genug das ganze Gegenteil zu: wer frauenfeindliche Verhältnisse aufzeigt ist doch nicht gleich ein Frauenhasser.
Jenny von T Wed, 17 Oct 2012 12:05:46 -0000
Antwort löschenIch bin kein Fan von Augenwischerei und schätze es sehr wohl, wenn Filme darauf bedacht sind, sich an realen Umständen zu orientieren. Ebenso ist mir klar, dass zu Zeiten, in denen Leones Filme spielen, weibliche Emanzipation nicht ganz so weit fortgeschritten war wie heute. Aber darum geht es mir auch gar nicht: Nicht das OB, sondern das WIE ist entscheidend. Egal, wie schwer Frauen es auch gehabt haben mögen, waren sie subjektiv dennoch Menschen mit Gefühl und Verstand und DAS darf (oder sollte vielleicht sogar) ein Film mit all seinen Möglichkeiten dennoch berücksichtigen. Bei Leone aber habe ich das Gefühl, dass nicht nur die Gesellschaft, die er beleuchtet, sondern auch sein eigener FILM die Frau als OBJEKT sieht. Charaktereigenschaften haben Frauen bei Leone regelmäßig nicht und wenn sie überhaupt auftreten, werden sie vorzugsweise vergewaltigt oder prostituieren sich als noch offenkundig Jugendliche für Törtchen. Vielleicht hat Leone damit ja eine ganz "besondere" Form von Realismus entwickelt, ich aber sehe diese Art der Darstellung als besonders niederträchtig und stehe damit im Übrigen auch nicht alleine da. Klar, Western glänzen grundsätzlich nicht durch hervorragend entwickelte Frauenbilder (und wahrscheinlich ist das auch mit ein Grund dafür, warum ich diese Filme meide) - bejubeln muss ich das aber trotzdem nicht.
nerdkiller Wed, 17 Oct 2012 12:34:57 -0000
Antwort löschenIst mir bewusst, dass du nicht alleine dastehst. Ist mir vor allem bei Once Upon a Time in America aufgefallen, dass einige da ein erhebliches Problem mit dem Film haben. Jedoch erhielt ich auf Nachfrage nie eine vernünftige Erklärung. Daher, danke dir, ich kann das nachvollziehen, auch wenn das meine (positive) Haltung zu Leones Filmen nicht beeinträchtigt.
Ich sehe diese "Frauenfeindlichkeit" in Leones Filmen halt entweder genrebedingt, als Form von Realismus, oder wie im Falle von OuaTi America der Thematik "angemessen"(klingt doof, mir fällt aber nix besseres ein). (Die Protagonisten greifen gierig nach allem und zerstören im Endeffekt auch alles dadurch)
Und naja, klingt zwar jetzt nach billiger Ausrede, aber: Leones Filme sind doch eher „Männerfilme“, wenn man das so nennen kann. Kann sein, dass wir das „lockerer“ sehen. (Das klingt auch doof, aber ich hoffe, du verstehst, was ich meine.)
Aber um jetzt noch ein wenig Leones Ruf zu retten: Kann jetzt verstehen, dass du seine Geschichten mies findest, aber inszenatorisch hatte der Mann es einfach drauf. Das ist es auch, was mich an seinen Filmen so fasziniert: die Kulissen, die Spannungsbögen, die er errichtet, obwohl eigentlich gar nichts passiert und auch das sensationelle Zusammenspiel von Bild und Ton. Darin war er für mich einer der Größten. ;)
Jenny von T Wed, 17 Oct 2012 12:45:51 -0000
Antwort löschenHier geht es um rein subjektive Empfindung, wie willst du da denn eine "vernünftige Erklärung" haben? Mich konnte bis jetzt ebenso wenig jemand von der Gegen"meinung" überzeugen.
Das Argument "Männerfilm" will ich allerdings ebenfalls nicht gelten lassen, denn es gibt durchaus Filme dieser Art, die sehr wohl Weitsicht an den Tag legen oder zumindest ein NEUTRALES Frauenbild vermitteln - ich denke da beispielsweise an DER PATE.
Ich verstehe aber, was du meinst. Western "sind eben so", damit muss ich mich wohl abfinden.
Und inszenatorisch habe ich an Leone von vorneherein nichts kritisiert. Dass er stilprägend war, erkenne ich an.
nerdkiller Wed, 17 Oct 2012 13:17:38 -0000
Antwort löschen"Vernünftige Erklärung" im Sinne von mehr als nur "Es war einmal in Amerika ist frauenfeindlich. (Punkt)". Klar, ich respektiere subjektive Empfindungen, doch wenn man einem Film so etwas Negatives wie Frauenfeindlichkeit vorwirft, sollte man das schon begründen können und nicht einfach nur schreiben, dass dieser Film eben frauenfeindlich wäre. Hast du ja getan.
Gut, das Argument ist auch kein richtiges gewesen. Ich weiß eigentlich nicht, was ich sagen soll. Ich mag Western einfach, hab sie schon immer gemocht und ändern wird sich daran wohl auch nichts. Und ich glaube nicht, dass mich die Filme Sexisten gemacht haben bzw. machen werden.
Zu deinem Beispiel mit dem Paten. Gutes Beispiel, jedoch unterscheidet sich dieser ziemlich von Es war einmal in Amerika. Bei Es war einmal... wird die Geschichte auf Augenhöhe der männlichen Protagonisten, die offenbar Sexisten o.Ä. sind, erzählt. Während Der Pate viel vielschichtiger ist und mehrere Figuren im Mittelpunkt/Vordergrund stehen - auch Frauen. Und die Geschichte nicht wirklich aus der Sicht der Figuren erzählt wird. Der Zuschauer blickt vielmehr auf das große Ganze.
Jenny von T Wed, 17 Oct 2012 13:24:47 -0000
Antwort löschenJetzt mal eine provokative Gegenfrage: Was waren denn deine Argumente bisher? Männerfilme sind eben so? Naja. ;-) Wie gesagt, wo es subjektiv und emotional wird, kommt man selten zu Potte. Wir beide haben dasselbe gesehen und unterschiedlich aufgenommen.
nerdkiller Wed, 17 Oct 2012 13:37:26 -0000
Antwort löschenOkay, jetzt hast du mich. :D Ja, meine Argumente waren jetzt auch nicht der Wahnsinn....
Ich bin aber grundsätzlich jemand, der gerne andere Standpunkte wahrnimmt, ich will dir daher auch nicht vorschreiben, dass du Leone genau so gut finden sollst, wie ich. Ich war nur immer wieder schon fast ein wenig geschockt, wenn ich gelesen habe, dass Leones Filme frauenfeindlich wären, da ich mich dann schon ein wenig selbst hinterfrage, was ich mir denn da so alles (gerne) ansehe.
Deine letzten zwei Sätze unterschreib ich, wir werden hier nicht einig, was auch besser so ist. Konsens ist nicht immer gut, man sollte seine eigenen Vorlieben behalten und seinen eigenen Geschmack finden, sonst kann man seinen Horizont nicht erweitern.... Oder so ähnlich. ;)
Jenny von T Wed, 17 Oct 2012 13:51:19 -0000
Antwort löschenLeones Filme sind die einzigen, die ich wirklich als offenkundig frauenfeindlich wahrnehme, ansonsten bin ich mit diesem Vorwurf keinesfalls schnell zur Stelle - selbst einen wirklich stark verhassten Regisseur wie Gaspar Noé sehe ich diesbezüglich weitaus liberaler als die meisten. Eben WEIL ich eigentlich nicht besonders zimperlich bin, denke ich mir halt, dass es bei Leone sicher irgendwoher kommen muss und bin ebenso geschockt, wenn ich auf einige Gegenstimmen treffe, die das komplett anders sehen - genau, wie es dir schwerfällt, zu verstehen, wie um alles in der Welt man Leone überhaupt sowas vorwerfen kann. Aber dort verläuft dann auch die Grenze, wo man bis zu einem gewissen Grat zwar sachlich diskutieren kann, für die Gegenansicht aber nicht wirklich empfänglich ist, weil man sich nun einmal selbst am meisten vertraut. Ist ganz normal.
Jenny von T Wed, 17 Oct 2012 14:11:03 -0000
Antwort löschen* Und nur zur Klarstellung: Mir liegt es fern, Leone-Fans mit demselben Vorwurf zu belegen. Wenn jemandem die Frauenverachtung in seinen Filmen nicht ebenso ins Auge sticht wie mir, setze ich das nicht mit unterschwelliger Misogynie gleich. Also nur, falls das zwischen den Zeilen angeklungen sein sollte.
nerdkiller Thu, 18 Oct 2012 03:40:14 -0000
Antwort löschenNein, das habe ich nie so aufgefasst. Keine Sorge. ;)
Ich habe ein wenig nachgedacht:
Ja, ich muss zugeben, dass Leone bei dem Thema auf einem schmalen Grat wandelt. Und ich kann es auch verstehen, dass er aus einem anderen Blickwinkel schon über das Ziel hinausgeschossen ist. Jedoch wird er in meinem Blickwinkel immer noch im grünen Bereich bleiben, da das Western und Gangstergenre für mich die heiligen Filmgenres sind. Denn grade (nicht nur aber auch) durch die Filme Leones wurde mir vor Jahren gezeigt, zu was Filme in der Lage sind. Dass sie auch Kunst sind. Denn auch wenn mich mittlerweile auch Regisseure wie Tarkovsky, Fassbinder, Pasolini, Fellini, usw... mit ihren Filmen begeistern konnten, gehören nach wie vor auch die Filme von Leone zu meinen persönlichen Highlights in Sachen Filme. "Spiel mir das Lied vom Tod" zB wird wohl kaum aus meiner Top 10 der besten Filme rausfliegen. Diese Filme sind mir, auch wenn MP was anderes sagt, ans Herz gewachsen. Ich konnte die Vorwürfe in Sachen Misogynie bisher nicht nachvollziehen. Doch jetzt schon einigermaßen. Doch für mich werden sie es schlichtweg nie sein, da ich sie, wie gesagt, aus einem anderen Blickwinkel sehe. (Das heißt nicht, dass mein Blickwinkel der Richtige ist. Allenfalls der Gängigere) Jedoch ist das - wie schon öfters gesagt - eine subjektive Wahrnehmung. Film an sich ist sowieso immer subjektiv.
Verbleiben wir dabei, dass wir Leones Filme schlichtweg anders wahrnehmen, und dass das auch gut so ist. Dennoch vielen Dank für die Diskussion, da ich jetzt auch den anderen Standpunkt verstehen kann.
Und die Noe-Truhe lassen wir lieber mal zu, fand seine Filme bislang sehr gut, jedoch hab ich mir schon länger nen Rerun vorgenommen, um mich mal genauer zu äussern, da das schon ein paar Jährchen her ist, dass ich sie gesehen habe.
Jenny von T Thu, 18 Oct 2012 12:49:00 -0000
Antwort löschenNa dann sind wir ja doch noch irgendwie auf einen Nenner gekommen, denn wenn du meine Ansicht wenigstens _nachvollziehen_ kannst, reicht mir das vollkommen. Natürlich wird man einen Künstler, mit dem man sozusagen groß geworden ist, nicht vom einen auf den anderen Tag fallen lassen oder grundlegend anders beurteilen und das will ich ja auch gar nicht erreichen. In meinem Fall wäre es beispielsweise ebenso unmöglich, mir Lars von Trier schlecht zu machen. Also passt schon. Danke, dass du nochmal drüber nachgedacht hast. :-)
Admiral.Nogura Tue, 30 Oct 2012 14:19:11 -0000
Antwort löschenEins vorweg: Ich halte Sergio Leone für einen fähigen Regisseur, der seine Visionen gekonnt umgesetzt hat und seinen Filmen eine eigene Note gegeben hat. Allerdings erging es mir ein wenig wie Dir, Jenny, wenn es um die Geschlechterrollen in seinen Filmen geht.
Als ich als ideologisch geprägter Teenager seine „Once Upon A Time“-Trilogie gesehen habe, beschlich mich auch das Gefühl, dass hinter diesen Filmen ein patriarchalisch und chauvinistisch ausgerichtetes Gemüt steht. Vor allem bei „Once Upon a Time in America“. Und da habe ich weniger die Szene im Auto im Auge, wo DeNiro seine Liebe vergewaltigt, und die alles andere als positiv dargestellt wird, sondern eben die besagte Törtchen-Szene und vor allem, die Szene in der Bank, in der die Angestellte die „Vergewaltigung“ zu genießen scheint und sich schließlich als Prostituierte herausstellt. Denn dort offenbart sich ein im Dienste des Amüsement des Zuschauers stehender wenig differenzierter Blick auf Frauen und ihre Sexualität.
Und um das eine klar zu stellen: Ich habe nichts dagegen, den Fokus auf die Sexualität der Frau zu richten oder Frauen als sexuell attraktive Wesen darzustellen, und genau dort den Schwerpunkt zu legen. Unangenehm empfinde ich es dann, wenn dieser einseitige Blick als zu selbstverständlich präsentiert wird.
Jedoch habe ich ein wenig Probleme mit dem Begriff „frauenfeindlich“, weil es nicht um die Feindschaft der Geschlechter geht, sondern um eine Haltung, bei der die männliche Dominanz als selbstverständlich angenommen wird. Ganz nach der naiven Argumentation: „Ich liebe die Frauen. Darum schaue ich auch am liebsten Pornos, weil dort immer die Frauen die Hauptrolle spielen“. ;)
Ein ähnlich ambivalentes Frauenbild kann man aber auch bei Sam Peckinpah erkennen, der auch öfters als amerikanischer Sergio Leone bezeichnet wird. Obwohl ich bei beiden Regisseuren die Haltung nicht eindeutig ist. Da sehe ich bei den Filmen mancher spanischer oder italienischer Exploitations-Filme der 60er, 70er oder der 80er, wie bei Lucio Fulci oder Jess Franco eine eindeutigere misogyne Einstellung.
Jenny von T Tue, 30 Oct 2012 15:03:40 -0000
Antwort löschenDanke für diesen wirklich konstruktiven und sachlichen Beitrag! Du hast die Kritikpunkte viel besser dargelegt als ich. Irgendwie beruhigend, dass auch mal ein Mann mein Leone-Problem versteht. :-D
Admiral.Nogura Wed, 31 Oct 2012 09:09:02 -0000
Antwort löschenLeones „Es war einmal…“-Filme greifen die Mythen des „vergangenen Amerikas“ auf. Das hat nicht viel mit der Realität, sondern es wird ganz bewusst der Blick auf eine Vergangenheit verklärt, in der das Land noch den „echten Kerlen“ gehörte und Probleme mit Gewalt gelöst wurden. Diese Welt existiert nicht mehr und hat in dieser dramatisierten Form auch nie existiert. Es ist ganz offenkundig, dass hier mit der Faszination für Chauvinismus und Brutalität gespielt wird. Leone siedelt die archaischen Themen wie Heldentum, Rache, Verrat, Unterdrückung und Männerfreundschaften in dem Setting des wilden Westens, der mexikanischen Revolution und der Zeit der Prohibition an. Dabei wird die harte, vergangene Zeit sehnsüchtig idealisiert. Im Grunde handelt es sich bei der Amerika-Triologie um eine Film gewordene Macho-Phantasie.
Memduman Tue, 16 Oct 2012 18:11:57 -0000
Kommentar löschenUff, einige geschätzte oder geliebte Regisseure von mir dabei, aber stets nachvollziehbare Meinungen und ganz tolle kleine Textchen! Und die aneckende Strenge erweitert stets die eigene Perspektive ^_^
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Kubrick_obscura Tue, 16 Oct 2012 15:00:19 -0000
Kommentar löschenIch finde ja an Spielberg wenig weichgespült. Er ist eben kein Pessimist. Der kann noch im dunkelsten Abgrund stehen und macht aus einem nassen Streichholz noch ein Happy-End. Ansonsten stecken in seiner kompletten Filmografie kompromisslose Filme: Duell, Sugarland Express, E.T., Farbe Lila, A.I., München, Krieg der Welten, um nur ein paar zu nennen. Da ist nichts weichgespült. Das ist so wie es sein muss. Natürlich hat er auch Gurken fabriziert, "Terminal", "Schindlers Liste" etc, aber für mich ist Spielberg in seinen besten Momenten das amerikanische Äquvivalent zu Lars von Trier.
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Telebaum Wed, 17 Oct 2012 07:36:14 -0000
Antwort löschenWaaaaaaas??? Spielberg der amerik. Trier???? Sehr quere These.
Bob Loblaw Mon, 22 Oct 2012 09:06:09 -0000
Antwort löschen@Kubrick:
Grossartig !! Wegen solcher Aussagen freue ich mich, bei Moviepilot zu sein !!
... Und nochmal Sorry wegen meinem Rumgemotze bei deiner "Avatar"-Kritik ... ;)
Admiral.Nogura Tue, 30 Oct 2012 16:11:13 -0000
Antwort löschen"aber für mich ist Spielberg in seinen besten Momenten das amerikanische Äquvivalent zu Lars von Trier. "
Ich freue mich so sehr über diesen Satz, weil ich dachte, dass nur ICH solche verqueren Vergleiche anstelle.
Als man mich mal jemand gefragt hatte, mit wem aus dem Filmgeschäft ich gerne mal ein Bier trinken würde, habe ich geantwortet, dass gerne mal mit Steven Spielberg und Lars von Trier über die Lust an der emotionalen Manipulation im Kino diskutieren wolle.
Hooded Justice Tue, 16 Oct 2012 11:27:44 -0000
Kommentar löschenStimme dir größtenteils zu, aber das mit Alejandro González Iñárritu und Danny Boyle geht gar nicht.
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Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 12:28:08 -0000
Antwort löschenOh weh, von dir hätte ich gerade wegen Boyle einen orkanartigen Gegenwind erwartet :-p - schön, dass du's nicht persönlich nimmst. :-)
Hooded Justice Tue, 16 Oct 2012 13:18:42 -0000
Antwort löschenNein, ich mag genug Dinge in der Welt auch nicht, und wenn das jeder persönlich nehmen würde, wäre ich bereits tot. (:D) Verstehe ja und sehe ein, dass Boyle etwas "Mainstream und Hochglanz" ist wenn man es so will, aber ich sehe immer wieder mehr als das in ihm. Aber ich kenne dich gut genug um zu wissen, dass du damit nichts anfangen kannst und akzeptiere das auch. Aber was ich weniger verstehe: Iñárritu! Das ist doch beispiellos sensibles, gewaltiges, bedrückendes und schwermütiges Gefühlskino über das Menschliche Dasein und das Schicksal! Ist doch beeindruckend und ausdrucksstark, was Iñárritu da immer wieder kreiert und passt doch eigentlich voll zu dir. Wie kannst du so was nicht mögen?
Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 15:30:03 -0000
Antwort löschenDu hast vollkommen recht - Iñárritu ist jemand, der eigentlich alles mitbringt, um mich zu begeistern. Nur leider habe ich bei ihm immer das Gefühl, dass er Schicksalsschag an Schicksalsschlag reiht ohne Dinge ins Verhältnis zu setzen und sich an großen Themen überhebt, wenn er sie anpackt. Vieles bei ihm ist mir zu gezwungen und konstruiert - wenn man schon NUR depressiv sein will, sollte das nicht so sein.
Ich dachte eigentlich immer, dass es kaum einen feel bad-movie geben kann, der mir nicht gefällt, aber Iñárritu ist derjenige, der mir klargemacht hat, dass ich eben nicht nur Schwarzmalerei brauche.
Hooded Justice Tue, 16 Oct 2012 16:08:16 -0000
Antwort löschenNa ja, okay. Das Gefühl habe ich eigentlich keineswegs, vor allem, weil er doch so nahe an seine Figuren herangeht, er sie so privat und "normal" wie nur vorstellbar zeigt, was seine Erzählung und die Schicksalschläge doch so wunderbar authentisch und ehrlich macht wie das Leben selbst. Was mich außerdem fasziniert ist, dass seine Charaktere über ein so weites Gesellschaftsspektrum herausragen. Sei es eben die maxikanische Unterschichtsfamilie, die Berberen in Marokko, der Vater mit seiner gehörlosen Tochter in Tokio, das schwierige Familienleben in Barcelonas Straßen oder die bürgerliche amerikanische Familie, was den Horizont seines kompletten Schaffens doch unheimlich erweitert. Im Gesamtwerk betrachtet zeigt er uns: Egal wo, überall auf der Welt haben die Menschen ihre ganz eigenen Rätsel und Probleme. Und diese bringt er (meinem Empfinden nach) beispiellos eindringlich und bedrückend rüber.
Hooded Justice Wed, 17 Oct 2012 09:54:17 -0000
Antwort löschenPS: Da fällt mir übrigens gerade ein, dass dieses "Schicksalsschag an Schicksalsschlag reiht ohne Dinge ins Verhältnis zu setzen und sich an großen Themen überhebt, wenn er sie anpackt. Vieles bei ihm ist mir zu gezwungen und konstruiert - wenn man schon NUR depressiv sein will, sollte das nicht so sein" genau auf mein Empfinden bei Aronofsky zutrifft.
Jenny von T Wed, 17 Oct 2012 12:15:33 -0000
Antwort löschenJetzt hast du sogar noch einen weiteren Aspekt erwähnt, der mein Bild von Iñárritu verschärft hat - bei ihm besteht Welt nicht nur in Europa oder den USA ausnahmslos aus Elend, sondern ÜBERALL. Sogar ich bin da irgendwann für ein wenig Gnade mit den Charakteren.
Deinen Eindruck von Aronofsky kann ich allerdings gut nachvollziehen. Bei ihm ist das Weltbild nur ein bisschen weniger evident, weil er das Medium enorm ausreizt oder, negativ formuliert, blendet. Aber falls es dich ein wenig versöhnlich stimmt: Ich hatte durchaus überlegt, ihn auch in meine Liste mit aufzunehmen (allein schon wegen THE FOUNTAIN), da ich ihn ebenfalls für überschätzt halte. Nichtsdestrotz sind PI, THE WRESTLER und REQUIEM FOR A DREAM Filme, die mir sehr gefallen haben. Damit hat es nicht ganz gereicht und ehrlich gesagt halte ich ihn insgesamt für wenigstens noch einen Tick kreativer als Fincher und Konsorten.
Hooded Justice Wed, 17 Oct 2012 14:39:51 -0000
Antwort löschenWird Zeit, dass ich mal ein Paar Worte demnächst über Iñárritu verliere. ;) Habe mich bisher viel zu wenig getraut, über ihn zu schreiben. Na ja, und dass das Elend nunmal überall herrscht ist eben größtenteils die Realität, was ich an ihm auch sehr liebe (ja, jetzt kann man pingelich werden und sagen "aber nicht immer und überall"). Seine Filme sind sicherlich auch nicht sonderlich interpretierfreudig, er zeigt uns einfach die bittere Realität. Aber man kann eben nicht alles mögen.
Und zu Aronofsky: Requiem for a Dream halte ich auch für ein unfassbar bedrückenden Film, der in seiner Aussage auch wunderbar funktioniert. Seine anderen Filme na ja bis nee. Mit Fincher aber tatsächlich wenig zu vergleichen. Auch wenn Fight Club sicherlich ein wenig an Bedeutung hergibt (oder hergeben kann?!) und ich Sieben, The Game und Zodiac für einfach spannend funktionierende Thriller halte und Benjamin Button mein Herz berührt hat (ja, kitschig und so), ist der Mann gnadenlos überschätzt und mit seinen Filmen eigentlich auch kaum mit anspruchsvollem Kino zu vergleichen. Er unterhält und das will ich ihm auch nicht abschlagen. Mehr steckt in ihm meiner Meinung nach aber auch nicht.
jacker Thu, 25 Oct 2012 14:16:47 -0000
Antwort löschenWird denn in Fincher wesentlich mehr als ein guter Mainstream-Regisseur gesehen?
Ich z.B. stehe sehr auf seine Filme und zwar genau unter dem gesichtspunkt den Hooded Justice nennt: Spannende, gut funktionierende Thriller (wobei cih noch den Zusatz 'atmosphärisch dranhängen würde). Als 'anspruchsvoll' hab ich das noch nie gesehen und verstehe auch nicht wie man zu dieser Ansicht kommen kann.
Und will denn Aronofsky immer NUR depressiv sein?
Sehe ich auch anders. Keine Frage, "Requiem For a Dream" ist, der Thematik angemessen bedrückend (ich bin da sehr voreingenommen, als ich ihn erstmalig sah hatte ich SO bedrückendes vorher noch nie gesehen), aber "Pi" ist doch einfach weird und "The Wrestler" auch lang nicht so sehr auf den Kloß im Hals ausgelegt wie "Requiem"..
franticfury Tue, 16 Oct 2012 11:04:37 -0000
Kommentar löschenIch finde es gut, dass du den "alten" Malick ausnimmst, denn egal was man von seinen neuen Filmen halten mag, Badlands und Days of Heaven waren große klasse :)
Ansonsten find ich die Liste stark, gehe bei weitem nicht bei allen d'accord, aber das war ja das Ziel dieser Liste :) Von Godard hab ich nur zwei Filme gesehen und kann deshalb kann ich da nicht wirklich mitreden, aber der scheint hier auch die Geister zu spalten. Inaritu hat mit Amores Perros einen brillianten Film gemacht, danach kam leider nichts mehr. Boyle und Spielberg (vor allem seine neuesten Machwerke) gehen mal wirklich überhaupt nicht! Und Nolan könnte man wahrscheinlich getrost ignorieren, wenn er von allen Regisseuren nicht die absolut schlimmsten fanboys hätte.
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Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 12:25:10 -0000
Antwort löschenBoah, was ist denn hier los?! Da wollte ich mal so richtig anecken und jetzt mögen alle meine Liste. :-D
Ne Quark, trotz aller Polemik habe ich vor dem ein oder anderen hier aufgelisteten Regisseur - OBWOHL ich ihn (teilweise/größtenteils) nicht mag - dennoch Respekt (deshalb ja auch die Einschränkungen bei Malick und Scorsese).
Wenn hier und da trotzdem auch mal jemand zustimmt, freut mich das natürlich dennoch. :-)
franticfury Tue, 16 Oct 2012 12:35:39 -0000
Antwort löschenNa wenn das so ist, dann HASSE ich deine Liste natürlich :) Sonst im Zweifelsfall einfach mal Pulp Fiction zerreißen, da kannst dich hier auf mp auf was einstellen^^
Telebaum Tue, 16 Oct 2012 10:04:57 -0000
Kommentar löschenSehr schön - auch wenn ich mit ersten beiden nie und nimmer konform gehen kann. Ich würde die Liste gerne auch um einige Namen erweitern, etwa um Petro Almodovar, Tim Burton, Steven Soderbergh, Guy Ritchie und ja, auch George Lucas (ja ja ich höre die Rufe).
Alternativ dazu wäre eine Liste zu erstellen, die neben Martin Scorsese Regisseure vereint, die einmal zu den besten zählten aber nun ja, ihre beste Zeit hinter sich haben, was sie aber nicht daran hindert, weiterhin, leider nun aber eher Mittelmäßiges, zu fabrizieren, wie etwa Ridley Scott, Jim Jarmusch und ja, auch der große F.F. Coppola.
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DerDude_ Tue, 16 Oct 2012 10:16:11 -0000
Antwort löschenMit Lucas hast du recht. Episode I bis III verzeih ich ihm nie !
Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 10:42:53 -0000
Antwort löschenAlmodóvar und Burton juckten mir auch in den Fingern, aber denen kann ich letztendlich doch einiges abgewinnen - oder zumindest zu viel als dass ein Platz in dieser Liste gerechtfertigt wäre.
Soderbergh und Ritchie sind mir sowieso zu schnarchig, die sind mir keine Erwähnung wert. Ich will hier ja nur die großen Kühe schlachten. :-D
Bob Loblaw Tue, 16 Oct 2012 09:06:35 -0000
Kommentar löschenHier kann ich fast alles unterschreiben. Vor allem mit Scorsese hast Du recht.
Stehe trotzdem mit keinem der Regisseure auf Kriegsfuss.
Ausser vielleicht Iñárritu... "Babel" hat mich damals wirklich furchtbar genervt !!!
Bei Godard denke ich immer, dass ICH zu doof dafür bin.
Und 2 meiner Lieblings-Regisseure sind dabei. Das liegt aber daran, dass ich mittlerweile sowohl auf "90minütige MTV-Clips" als auch auf "Weichspül-Pathos" stehe... so was passiert, wenn man älter wird. :D
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Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 10:40:31 -0000
Antwort löschenNee lieber Bob, du bist ganz sicher für gar nichts zu doof. :-) Godard ist zu doof. Nur sind auf die Idee noch nicht allzu viele gekommen.
DerDude_ Tue, 16 Oct 2012 08:35:36 -0000
Kommentar löschen100 % Zustimmung bei Tarantino.
Ich mag seine Filme aber als Person ist er unerträglich. Furchtbar selbstverliebt, widerwärtig arrogant behauptet er das David Fincher kein guter Regisseur sei weil dieser nur adaptierte Drehbücher benutzt und Tarantinos Filme sind ja alle (außer Jackie Brown) von ihm selbst geschrieben. Aber selbst klaut er dann einfach alles nur bei anderen Regisseuren und nennt es dann Hommage. Ekelhafter Typ.
Und die Sache mit Leone und Frauenhass stimmt auch. Besonders in seinem letzten Film wird das mehr als deutlich. Dennoch bleibt "The Good, the Bad and the Ugly" einfach der Inbegriff des coolen Western.
Zum Rest : Meine Meinung über Gilliam, Anderson, Jackson, Scorsese, Fincher und vor allem Malick kennst du ja aber. Mag die alle sehr aber was solls ;)
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Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 10:39:12 -0000
Antwort löschenJa, finde Tarantino auch ganz schrecklich und mich nervt es einfach nur an, wenn ich sehe, wie stark ein Plagiat abgefeiert wird. Naja, wenn man es denn wenigstens "cool" anstellt, ist wohl alles erlaubt und toll.
Danke übrigens für das "Gefällt mir", obwohl ich ja auch einige Regisseure durch den Dreck gezogen habe, die du magst. :-D Aber wie der Titel schon sagt: Ist halt auch eine Liste der Polemik. :-)
DerDude_ Tue, 16 Oct 2012 11:21:13 -0000
Antwort löschenDu darfst das <3
Ich kann verstehen wenn jemand z.b. Malicks Filme unerträglich findet und du sagst ja auch offen was dir nicht gefällt anstatt blind "Langweilig" oder "Kitschig" zu brüllen, so wie es viele tun ;)
funisteinstahlbad Tue, 16 Oct 2012 23:45:07 -0000
Antwort löschenHallo Jenny,
meinst Du mit dem Tarantino Plagiat Reservoir Dogs?
Sigmund Tue, 16 Oct 2012 08:31:00 -0000
Kommentar löschenWitzige Liste, mit so mancher Pappnase die auch bei mir auftauchen würde.
Leone allerdings ist ein Kracher. Habe ihn in diesem Jahrhundert noch nicht rückbesichtigt, aber eine Frauenhasser-Komponente wäre mir doch bestimmt aufgefallen. Wandelst Du da nicht auf demselben Holzweg wie die LvT-Hater-Fraktion? :P
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Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 10:20:56 -0000
Antwort löschenBei von Trier sind Frauen von vorneherein nicht negativ angelegt - wenn GRACE in DOGVILLE beispielsweise nacheinander von allen männlichen Dorfbewohner vergewaltigt wird, dann passiert das, nachdem sie versucht hat sich in die Gemeinschaft einzugliedern, von Trier sie zuvor also einer starken Empathie zugänglich gemacht hat - damit ist dann auch ganz klar, auf wen er bei jedem Akt der Gewalt den Zeigefinger richtet. Das gleiche gilt natürlich für seine weiblichen Charaktere, die sich aus Liebe aufopfern - hier sind Sympathien ganz klar verteilt. UND: Bei von Trier sind Frauen immer HAUPTcharaktere, die ausformuliert sind.
Leone macht sich diese Mühe gar nicht erst: Er lässt Frauen in seine Geschichten hineinstolpern, nur um sie dann der totalen Lächerlichkeit preiszugeben (13-jährige Mädchen verkaufen ihren Körper für Törtchen) oder sie wegzuvergewaltigen - weil es sich für einen echten Mann eben "so gehört". Damit ist die Frau bei Leone reines Objekt, das allein dazu dient, Chauvinismus zu untermauern. Wenn das alles denn wenigstens doppelbödig wäre, wäre ich ja sogar bereit, "in dubio pro reo" gelten zu lassen, aber ich sehe bei ihm einfach von vorneherein keine zweite Deutungsalternative.
Dabei schätze ich mich grundsätzlich eigentlich nicht so ein, dass ich bei jeder Kleinigkeit zur neuen Alice Schwarzer mutiere.
Und es geht ja sehr wohl auch anders: DER PATE, ebenfalls ein "Männerfilm", ist da beispielsweise weitaus differenzierter und weitsichtiger.
Sigmund Tue, 16 Oct 2012 11:16:13 -0000
Antwort löschenHm, das werde ich noch mal unter die Lupe nehmen...
Hatte jedenfalls nie das Gefühl, die Frauen in seinen Filmen seien besonders schwach oder herablassend dargestellt. Wenn eine 13-jährige für Törtchen ihren Körper verkauft, wird sie dadurch noch lange nicht der Lächerlichkeit preisgegeben. Habe manche von Leones Frauenfiguren sogar eher als stark und tonangebend in Erinnerung. Auch die Vergewaltigungen kamen mir nie als gerechtfertigt vor, ganz im Gegenteil. Deswegen muss ich Dir zumindest widersprechen wenn Du sagst, es gebe keine Deutungsalternative.
Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass mein mäßiges Gedächtnis manches verklärt. Und auch nicht, dass ich die Filme vielleicht zu wenig aus Frauenperspektive betrachtet habe. Es würde mich nur sehr überraschen, einem Menschenfeind (mit dem Frauen- oder auch Männerhass immer zu einem gewissen Teil einhergehen) aufgesessen zu sein, der ähnlich wie sein kongenialer Mitstreiter Morricone so viele Momente von Größe und auch Zärtlichkeit geschaffen hat.
Jenny von T Tue, 16 Oct 2012 11:32:27 -0000
Antwort löschenVielleicht nehme ich die Sache ja einfach zu ernst - Western sind ja auch im Allgemeinen nicht unbedingt für ein sehr differenziertes Frauenbild bekannt und wie Leone persönlich tickte, kann ich erst recht nicht beurteilen, da ich ihn nunmal nicht persönlich gekannt habe. Ist zwar kein Totschlagargument, aber wenn du dir zum Beispiel einmal die Kommentare zu ES WAR EINMAL IN AMERIKA (und auf diesen Film beziehe ich mich hauptsächlich) oder auch das bisherige feedback zu meiner kleinen Liste hier durchliest, wirst du feststellen, dass ich mit meiner Empfindung zumindest nicht ganz allein dastehe. Ich bin mir in meiner Meinung zwar sehr sicher (gerade, weil meine letzte Leone-Sichtung nicht allzu weit zurückliegt), aber natürlich ebenso wenig 100% objektiv wie der Rest der Welt. Und wenn schon, hab' dich trotzdem noch lieb! :-D :-*
Kubrick_obscura Tue, 16 Oct 2012 07:53:35 -0000
Kommentar löschenTolle Liste, muss ich auch mal machen. 5 von deinen Regisseuren stehen bei mir hoch im Kurs. :)
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