13 Semester
edit edit group membershipsDE 2010
Kinostart: 07.01.2010, Laufzeit 102 Minuten.
Von der Provinz in die Freiheit: der Studienplatz für Wirtschaftsmathematik führt die beiden Freunde Momo und Dirk vom elterlichen Ausflugslokal in Brandenburg an die TU in Darmstadt und damit mitten hinein ins Studentenleben. Dazu gehören für Momo allerdings auch viel zu schwierige Vorlesungen, sein nervender Mitbewohner Bernd, seine Traumfrau Kerstin, Geldmangel und eine daraus resultierende vermeintlich gen… — Mehr
Von der Provinz in die Freiheit: der Studienplatz für Wirtschaftsmathematik führt die beiden Freunde Momo und Dirk vom elterlichen Ausflugslokal in Brandenburg an die TU in Darmstadt und damit mitten hinein ins Studentenleben. Dazu gehören für Momo allerdings auch viel zu schwierige Vorlesungen, sein nervender Mitbewohner Bernd, seine Traumfrau Kerstin, Geldmangel und eine daraus resultierende vermeintlich geniale Geschäftsidee. Der ersten Orientierungsphase folgt schnell komplette Orientierungslosigkeit und während Dirk in Vorlesungen, Hausarbeiten und Tutorien aufgeht, beginnt für Momo die semesterübergreifende Suche nach dem Platz im Leben und anderen Kleinigkeiten.
Handlung
Hauptsache nicht die Gaststätte der Eltern übernehmen. Da ist es Momo (Max Riemelt) schon gleich egal, wohin die Reise geht. Hauptsache weg aus Brandenburg. Selbst wenn dieses weg schon nach fünf Kilometern mit einem kaputten Getriebe endet. Im dritten Gang aber voller Optimismus flieht Momo mit seinem Freund Dirk (Robert Gwisdek) und glatten 11 Punkten ohne Aufwand im Matheleistungskurs aus der heimatlichen Enge an die TU in Darmstadt, um Wirtschaftsmathematik zu studieren. Doch damit fangen die Probleme gleich an.
Schon die Wohnungssuche erweist sich als Hürdenlauf in Hausschuhen, Momo muss Katzenhaare, arrogante Mitbewohner und faule Ausreden über sich ergehen lassen, bis er Bernd trifft, der ihm zeigt, wie man durch- und bei Frauen ankommt. Während Dirk und seine neuen Freunde auf der Überholspur Gas geben und in Vorlesungen, Hausarbeiten und Tutorien die Außenwelt vergessen, lernt Momo mit Bernd das Leben von einer anderen Seite kennen. Als er nach einem ungeplanten Skiurlaub zum wiederholten Mal unvorbereitet bei einem Treffen der Lerngruppe hereinschneit, schmeißen ihn die anderen fünf Wochen vor dem Vordiplom schlicht raus. Und wenn er deren Tempo schon nicht halten kann, sucht er sich gleich sein eigenes. Der frühe Vogel kann ihn mal.
Zwischen Minijobs, wilden Partys am Baggersee, seiner Traumfrau Kerstin (Claudia Eisinger) und einem sorglosen Leben jenseits der Formeln und Ableitungen genießt Momo das Studium in vollen Zügen. Das Vordiplom ist Dank der Hilfe seines neuen Freundes Aswin geschafft, der nicht nur ein Mathegenie zu sein scheint, sondern auch noch in wenigen Semestern und mit hessischem Touch fließend Deutsch gelernt hat. Der erste Erfolg bedeutet für Momo eine Auszeit in Australien. Streng nach der Devise – das Leben ist das, was man daraus macht, verwandelt Momo Erfahrungen in Geschichten und die Geschichten in eine neue Chance. Und wird tatsächlich zum Diplom zugelassen.
Doch in den Oberseminaren merkt er schnell, dass ein Abschluss ohne Aufwand an der Uni nicht zu haben ist. Stück für Stück bricht Momos heile Gegenwelt auseinander. Und der Versuch ohne Mathematik in die Wirtschaft einzusteigen, erweist sich als absolutes Desaster. Bis er merkt, dass er fünf Jahre im permanenten Stau gestanden hat und nicht nur den Mangel an Perspektive, sondern auch den Moment unerträglich findet.
Nach einer durchzechten Nacht auf dem Frankfurter Hauptbahnhof findet Momo schließlich doch noch seinen Weg. Und der führt ihn wieder zurück zu seinem alten Freund Dirk, der seinerseits eine Lektion fürs Leben lernen musste, und zu der Erkenntnis, was im Leben wirklich zählt.
Weiterführende Informationen
13 Semester – Filmkritik auf KultHit.de
13 Semester auf moviepilot.de
13 Semester – Pressespiegel auf film-zeit.de
13 Semester – Trailer auf KultHit.de
13 Semester – Trailer auf moviepilot.de
13 Semester – Trailer auf film-zeit.de
- Regisseur
- Frieder Wittich
- Autoren
- Frieder Wittich, Oliver Ziegenbalg
- Genre
- Tragikomödie, Komödie, Erwachsenwerden
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Australien, Campus, Deutschland
- Handlung
- Alkohol, Feier, Geburtstag, Geburtstagsparty, Inder, Kaffee, Karriere, Kuss, Lebenskrise, Lernen und Lehren, Liebe, Liebespaar, Mathematik, Mathematikprofessor, Melancholie, Männerfreundschaft, Party, Prüfung, Schwärmerei, Schüchternheit, Selbstfindung, Student, Studentenleben, Tankstelle, Universität, Verlieben, Wodka, Wohngemeinschaft
- Stimmung
- Romantisch, Witzig
- Mitmachen
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Erinnerung, wenn der Film im Fernsehen läuft.
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Kritiker — Film: 13 Semester
K. Zeckau : http://film-dienst.kim-info...
Doch keine dieser Figuren gerinnt zum faden Abklatsch: Mit den Klischees wird nur gespielt, gefüllt werden sie mit echtem Leben. Dafür sorgen originelle und lebensnahe Dialoge, eine Dramaturgie, die ihre Protagonisten ernst nimmt, und ein gutes Gespür fürs Timing. Auch die durchweg passend gecasteten Schauspieler tragen ihren Teil dazu bei, allen voran Max Riemelt...Das Schönste an dem Debütfilm aber ist, dass er sich weit vom zotig-klebrigen Klamauk entfernt, den man beim Stichwort „Studentenkomödie“ erwarten könnte.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Frieder Wittich (und dem vielbeschäftigten Drehbuchautoren Oliver Ziegenbalg) ist mit 13 Semester ein sehr angenehmer, witziger und liebenswerter Film gelungen, der wohl bei vielen Zuschauern und Ex-Studis markante Deja-Vu-Momente, die so aus dem eigenen Erleben bekannt sind, wachrufen dürfte.
Auch wenn er in vielen Momenten auf die klassische Dramaturgie einer Beziehungskomödie setzt (Momo durchlebt mit seiner Kerstin die üblichen Annäherungen und Trennungen), gelingt es ihm sehr oft einfach schöne, wahre Momente und Gefühle einzufangen und überzeugt dabei auch mit simplen, aber effektiven optischen Ideen.
Dauern die Episoden der einzlenen vergehenden Semester normalerweise etwas länger, schafft es Wittich in einem einzigen Moment Momos Leben auf den Punkt zu bringen, wenn er nur Momo und Kerstin zeigt, die kuschelnd auf dem Wohnzimmerboden liegen - und schon ist wieder ein Semester rum. Gleiches gilt für Momos Auslandsreisen, die als Fotostorys erzählt… — Mehr
Frieder Wittich (und dem vielbeschäftigten Drehbuchautoren Oliver Ziegenbalg) ist mit 13 Semester ein sehr angenehmer, witziger und liebenswerter Film gelungen, der wohl bei vielen Zuschauern und Ex-Studis markante Deja-Vu-Momente, die so aus dem eigenen Erleben bekannt sind, wachrufen dürfte.
Auch wenn er in vielen Momenten auf die klassische Dramaturgie einer Beziehungskomödie setzt (Momo durchlebt mit seiner Kerstin die üblichen Annäherungen und Trennungen), gelingt es ihm sehr oft einfach schöne, wahre Momente und Gefühle einzufangen und überzeugt dabei auch mit simplen, aber effektiven optischen Ideen.
Dauern die Episoden der einzlenen vergehenden Semester normalerweise etwas länger, schafft es Wittich in einem einzigen Moment Momos Leben auf den Punkt zu bringen, wenn er nur Momo und Kerstin zeigt, die kuschelnd auf dem Wohnzimmerboden liegen - und schon ist wieder ein Semester rum. Gleiches gilt für Momos Auslandsreisen, die als Fotostorys erzählt werden, die in wenigen Sekunden alles wesentliche aussagen, was in Bewegtbildern viel Zeit (und wahrscheinlich auch Geld) gekostet hätte.
Riemelt, hier mal im Schluffioutfit, gibt dabei einen zutiest sympathischen, nicht supersmarten aber durchweg liebenswerten Charakter, dem man die Probleme des Studentenlebens und Erwachsenwerdens jederzeit glaubt. Etwas anstrengend ist anfangs der WG-Kumpel Dirk, den Alexander Fehling mit ein bißchen zuviel Drive spielt. Doch auch er beruhigt sich mit der Zeit und hilft mit eine Geschichte zu erzählen, die keine einfache Auflösung oder Moral bereit hält, keinen "richtigen" und keinen falschen Weg aufzeigt, sondern durchaus differenziert die Lebenswege von angepassten Streberstudenten und ziellosen Schluffis gegeneinander hält.
Kein Riesenfilm, dessen begrenztes Budget sich durchaus erahnen lässt, aber eine knuffige Melanchkomödie, die jedem Studenten oder Ex-Studenten das wohlige Gefühl vermitteln kann, mit seinen Erlebnissen doch nicht ganz alleine zu sein.
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Kommentare — Ganz gut 6.6
Jessy86 2010/06/25 18:20:44
Kommentar löschenDer Trailer war besser als der Film!
Ja, der Film war schon realistisch und nett gemacht; ab und zu auch ganz lustig - ich hatte erheblich mehr erwartet!
Gut besetzter Film, mit netter Story, die das Leben eines Studenten aufzeigt und sich ziemlich zieht.
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König Leonidas 2010/06/17 16:57:06
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Demetrius 2010/06/15 02:47:02
Kommentar löschenEin erfrischender Film - ideal für einen gemütlichen Sommerabend.
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News zum Film: 13 Semester
Rettet 13 Semester die deutsche Komödie?
2010/01/07 08:50:00
13 Semester ist eine deutsche Komödie über einen Studenten zwischen Hochschulalltag und Partyleben. Was zunächst nach einer sinnfreien Zielgruppen-Klamotte klingt, begeistert die Kritiker.
Mit Max Riemelt in der Videothek - 13 Semester lang ;)
2009/12/04 16:28:00
Im Vorfeld des Kinostarts der Studenten-Komödie 13 Semester haben wir mit Max Riemelt eine Videothek besucht und uns verraten lassen, welche Filme er liebt, hasst und warum er Spongebob – Der Film grandios findet
13 Semester wird von der moviepilot community mit 7 von 10 Punkten auf Grundlage von 631 Bewertungen und 40 Nutzerkritiken bewertet.

13 Semester. Sechseinhalb Jahre Leben. Eine lange Zeit für einen Film über Heranwachsende. Wittich und sein Autor Oliver Ziegenbalg erzählen ihren Film nicht gleichmäßig, sondern mit Tempowechsel. Da wird ein Semester schon einmal einfach so übergangen und das Auslandssemester in Fotos erzählt. Eine der vielen guten Ideen dieses an Einfällen reichen Films.
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