A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
A Beautiful Mind, US 2001
- Genre
- Psychodrama, Familiendrama, Ehedrama
- Inhalt
Der gutaussehende und hochgradig exzentrische Mathematiker John Forbes Nash, Jr. (Russell Crowe) macht bereits in jungen Jahren eine erstaunliche wissenschaftliche Entdeckung und steht kurz davor, internationale Anerkennung zu gewinnen. Doch sein… — Mehr
Der gutaussehende und hochgradig exzentrische Mathematiker John Forbes Nash, Jr. (Russell Crowe) macht bereits in jungen Jahren eine erstaunliche wissenschaftliche Entdeckung und steht kurz davor, internationale Anerkennung zu gewinnen. Doch sein kometenhafter Aufstieg in die intelektuelle Stratosphäre erfährt eine dramatische Wendung, als Nashs intuitives Genie von der Schizophrenie bedroht wird. Nun muss er sich Herausforderungen stellen, die schon viele andere Menschen vor ihm zu Fall gebracht haben.
- Cast
- Russell Crowe, Jennifer Connelly, Ed Harris, Christopher Plummer, Paul Bettany, Adam Goldberg, Josh Lucas — Mehr
- Regisseure
- Ron Howard
- Autor
- Akiva Goldsman
- Laufzeit
- 134 Minuten
- Zeit
- 1940er Jahre, 1950er Jahre, 1960er Jahre, 1970er Jahre, 1990er Jahre
- Ort
- Fantasiewelt, Massachusetts, Massachusetts Institute of Technology, New Jersey
- Handlung
- Außenseiter, Bibliothek, Ehe, Ehefrau, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehekrise, Ehepaar, Elektroschock, Geheimdienst, Genie, Große Liebe, Individuum, Kitsch, Krankheit, Marktwirtschaft, Mathematik, Mathematiker, Mathematisches Theorem, Nobelpreis, Nobelpreisträger, Paranoia, Patient, Pentagon, Persönlichkeitsstörung, Phantom, Phantombild, Princeton University, Psychiatrie, Schizophrenie, Student, Unheilbare Krankheit, Universität, Verlieben, Verrückter Professor, Verschwörungstheorie, Wahnvorstellung, Wissenschaftler, Ökonomische Theorie
- Stimmung
- Berührend, Ernst
Über diesen Film
Handlung
Mathematiker und Genie
Im Jahr 1947 kommt der Mathematiker John Forbes Nash (Russell Crowe) als Stipendiat nach Princeton, um dort ein Aufbaustudium in der höheren Mathematik zu aufzunehmen. Der Konkurrenzdruck unter … — Mehr
Handlung
Mathematiker und Genie
Im Jahr 1947 kommt der Mathematiker John Forbes Nash (Russell Crowe) als Stipendiat nach Princeton, um dort ein Aufbaustudium in der höheren Mathematik zu aufzunehmen. Der Konkurrenzdruck unter den Studenten ist gewaltig und der in sich gekehrte John Nash ist schnell als Aussenseiter und Exzentriker abgestempelt. Nur mit seinem Zimmergenossen, dem Literaturstudenten Charles (Paul Bettany), verbindet ihn so etwas wie eine Freundschaft.
Als er dennoch eines Abends mit den Komillitonen in die Kneipe geht, erweckt eine attraktive Blondine das Interesse der gesamten Mannschaft. Jedoch auf sehr unterschiedliche Weise: Während die Komillitonen um die Gunst der schönen Frau werben, analysiert Nash die Situation genau. In seinem Kopf nimmt ein Gedanke Gestalt an, der die Prinzipien des Wettbewerbs in eine Formel fassen kann. Die Idee ist geboren, und der junge Mathematiker vergräbt sich in der Folgezeit in seinen Forschungen zur sogenannten “Spiel- und Entscheidungstheorie”, zu der er nur noch den Beweis führen muss, und die eine Revolution der bisherigen marktwirtschaftlichen Erkenntnisse darstellen würde.
Arbeit für den Geheimdienst
Immer verbissener vertieft er sich in seine Arbeit. Doch seine Mühen zahlen sich aus: Er bekommt einen Posten als Dozent und Forscher am renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) angeboten, wo er seine Forschungen fortsetzen soll.
Seine Arbeit erfährt jedoch nicht nur Anerkennung unter den Wissenschaftlern. Es dauert nicht lange, bis Nash Besuch von dem undurchsichtigen Agenten William Parcher (Ed Harris) bekommt. Dieser erteilt ihm im Namen des Pentagon den Auftrag, als Code-Dechiffrierer geheime Botschaften für den Geheimdienst zu entziffern. Mit ganzem Einsatz macht sich Nash also an seinen geheimen Auftrag und findet immer weniger Zeit für seine Forschungen.
Alicia
Doch neben der Arbeit für den Geheimdienst, hat auch die junge talentierte Studentin Alicia (Jennifer Connelly) sein Interesse geweckt. Offensiv bekundet die attraktive Frau ihr Interesse an ihrem Dozenten und es dauert nicht lange, bis die beiden ein Paar werden und heiraten. Mit Alicia entdeckt der rationale Theoretiker Nash ganz neue und ihm bis dahin unbekannte Sphären: Die Liebe.
Doch immer häufiger plagen den Wissenschaftler Halluzinationen und Verfolgungsängste. Seine Tätigkeit für den Geheimdienst tut ihr übriges dazu, und nachdem eines Tages die Ereignisse eskalieren, und Nash in eine Klinik eingewiesen wird, sieht er ein, dass er sich in psychiatrische Behandlung begeben muss.
Die Diagnose
Während die Diagnose einer Paranoiden Schizophrenie nicht lange auf sich warten lässt, sind deren Behandlungsmöglichkeiten sehr begrenzt. Die progressiv verlaufende Krankheit gilt als unheilbar und die psychotischen Schübe treten in der Regel in immer kürzeren Abständen auf. Auf das Drängen seiner Frau hin unterzieht sich Nash mehreren zweifelhaften Behandlungen und Therapien. Doch auch Elektroschocks und Psychopharmaka können nicht verhindern, dass er immer wieder von starken Wahnvorstellungen und Verfolgungsängsten geplagt wird. Alicia gelangt an die Grenzen ihrer Kräfte.
Dennoch ist ihre Liebe größer als die Verzweiflung. Gemeinsam finden die beiden einen Weg, der es ihnen ermöglicht, mit der Krankheit zu leben.
Viele Jahre später erhält Nash den Nobelpreis für seine bahnbrechende “Spiel- und Entscheidungstheorie” verliehen. Doch auch ihm ist klar, dass er ohne die Unterstützung seiner Frau niemals dort gelandet wäre, wo er steht.
Weiterführende Informationen
- Kritik am Film
- Die Biographie als Grundlage zum Drehbuch
- Wissenswertes zum Film und zum Drehbuch
Weitere Informationen im Internet
- Ein leiser Star der Forschung, über den Auftritt von John Nash beim Nobelpreisträger-Gipfel in Köln
- Interview mit dem Regisseur auf heise.de
- Interview mit Russell Crowe auf netzeitung.de
- Interview mit Jennifer Connelly auf movies.about.com (engl.)
- Beautiful Mind, Artikel von Thomas Fischermann über die Biographie-Autorin Sylvia Nasar auf zeit.de
- A Beautiful Mind – Filmkritik auf KultHit.de
Quellen
- A Beautiful Mind in der Wikipedia (dt.)
- Falsch aber elegant, Filmbesprechung auf cinezone.com
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Geht so 5.7
Der Film A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn wurde von 35 Kritikern bewertet.
Schauspielerisch sehr gut umgesetzt die Darstellung des Ausbruchs einer Schizophrenie, jedoch auch etwas rührselig an manchen Stellen. Guter Film, der aber auch noch mehr Potential gehabt hätte.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Tränendrüsige-verlogenes Biopic, das kaum Spurenelemente der wahren Geschichte Nashs enthält und zugunsten einer schnulzigen Lovestory die interessanteren Aspekte seines Lebens, seiner Krankheit aber auch seiner Fähigkeiten vernachlässigt. Russel Crowe spielt so angestrengt maniriert, daß ich mir mehr als einmal das Lachen verkneifen mußte. So stellt sich Puttchen Brammel einen Schizophrenen vor. Dagegen ist Anthony Perkins Norman Bates selbst im schlechtesten Teil der Psycho-Serie noch ein Wunder an Subtilität. Typisch Howardsches Massendrama, von einem Regisseur, der noch nie einen wirklich interessanten Film gemacht hat.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten
Batzman 2009/06/12 12:08:06
Doch war es. Rüssel Cröw ist eigentlich immer furchtbar, aber in diesem Film war er eine Katatstrophe.
Batzman 2009/06/12 12:20:42
Wegen eines versoffenen, gewaltätigen Proleten werden Sie doch keinen Krieg anfangen, junger Mann! ;)
dodelhannes 2009/10/22 05:08:39
ich hoffe sie bommen kein geld dafür das sie hier filme "bewerten"! wenn doch sollte jemand anderes es bekommen ;)
Kommentare — Sehenswert 7.5
Der Film A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn wurde von 3769 Mitgliedern bewertet.
svunzel 2010/01/18 06:47:22
moench_gmbh_co 2010/01/06 16:00:05
Genialer Film. Eig. ein muss. Den muss man gesehen haben!!!
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Der Film A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn gehört zum Genre Psychodrama, Familiendrama. Regie führte Ron Howard.

Howards Film ist mehr schlecht als recht eine wahrheitsgemäße Wiedergabe von Nashs Leben. Darüber kann man sich jetzt streiten, ob das in Ordnung ist oder den Film, der eh etwas ganz anderes sein will, verfälscht. Dennoch funktioniert "A Beautiful Mind" als typischer Hollywood-Film erstaunlich gut.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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