A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn

A Beautiful Mind (2001), US Laufzeit 134 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 28.02.2002


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5.9
Kritiker
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113 Kommentare
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von Ron Howard, mit Russell Crowe und Jennifer Connelly

In Ron Howards Drama um den genialen Mathematiker John Nash wird das Leben des Wissenschaftlers eines Tages von Grund auf verändert, als er merkt, dass etwas mit ihm anders ist als mit seinen Mitmenschen.

Eigentlich wirkt der junge Wissenschaftler John Nash (Russell Crowe) in erster Linie wie ein mathematisches Genie – er ist zwar etwas eigen, scheint aber ein relativ normales Leben zu führen. An der Universität Princeton lernt er die smarte Alicia (Jennifer Connelly) kennen, die er heiratet und mit der er ein Kind bekommt. Alles scheint gut: Er ist glücklich mit seiner Familie und hat einen Job, bei dem er im Auftrag der amerikanischen Regierung sowjetische Codes entschlüsselt. Doch eine Veränderung geht schleichend in John vor, die sein ganzen Leben auf den Kopf stellt.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
Genre
Ehedrama, Familiendrama, Psychodrama, Biopic, Drama
Zeit
1940er Jahre, 1950er Jahre, 1960er Jahre, 1970er Jahre, 1990er Jahre
Ort
Fantasiewelt, Massachusetts, Massachusetts Institute of Technology, New Jersey
Handlung
Außenseiter, Bibliothek, Ehe, Ehefrau, Ehekrise, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Einbildung, Elektroschock, Geheimdienst, Genie, Genie und Wahnsinn, Große Liebe, Individuum, Kitsch, Kommilitone, Krankheit, Marktwirtschaft, Mathematik, Mathematiker, Mathematisches Theorem, Nobelpreis, Nobelpreisträger, Oscargewinner, Patient, Pentagon, Persönlichkeitsstörung, Phantom, Phantombild, Princeton University, Professor, Psychiatrie, Schizophrenie, Seminar, Student, Unheilbare Krankheit, Universität, Verfolgungswahn, Verlieben, Verrückter Professor, Verschwörungstheorie, Vorlesung, Wahnsinn, Wahnvorstellung, Wissenschaftler, Ökonomische Theorie
Stimmung
Berührend, Ernst
Tag
Mindgame-Film, Oscargewinner
Verleiher
United International Pictures GmbH
Produktionsfirma
Imagine Entertainment

Kommentare (110) — Film: A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn


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A-vienna

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Film, der zeigt wie nah Genie und Wahnsinn doch beieinander liegen.
Nach "Gladiator" spielt sich Russell Crowe mit einer extrem guten Performance in greifbare Nähe einer Oscar-Prämierung. Leider hat es am Ende dann doch nicht gereicht, den Oscar hätte er durchaus verdient gehabt. Ein klasse Film über ein Mathe-Genie, der langsam mehr und mehr die Kontrolle über sein Leben verliert.

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FilmAnhaenger

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Bewertung9.0Herausragend

Ganz stark! Russel Crowe hätte durchaus den Oskar hierfür verdient gehabt!

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Martin Oberndorf

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

(Der Film ist eine Biografie, die folglich in dem Sinne keine richtigen Höhepunkte aufweist, dennoch werde ich hier weiter in diese reale Geschichte eingreifen, weshalb ich hier dennoch eine leichte Spoilerwarnung hinplatziere.)

Hallo liebe Moviepiloten!
Lang ist's sehr, aber nun schlagen wir doch wieder zu.
Halt, nicht ducken, mit Kommentaren schlagen wir zu, nicht mit Fäusten!
Eure liebsten Titanen - ich hoffe doch, das wir das sind - haben sich einmal mehr zusammengetan, um euch mit einem Kommentsrprojekt zu unterjo... ähm, ich meine euch den Tag schöner zu machen.
Für unser nächstes Projekt haben wir uns auf einen oscargekrönten Film geeinigt, nämlich "A Beautiful Mind".
...
Der Tagline des Films lautet 'Genie und Wahnsinn'.
Doch woher kommt es, dass diese Komponenten so oft so nahe beieinanderliegen?
Und was ist Wahnsinn? Was ist Genie? Ist Wahnsinn Genie, oder ist Genie Wahnsinn? Ist es wahnsinnig, genial zu sein? Oder kann Wahnsinn genial sein?
Keine Ahnung. Vielleicht ist die Lösung auch wahnsinnig genial.
Haha.

"A Beautiful Mind" erzählt die reale Geschichte des Mathematikers John Nash, der auf der einen Seite geniale Thesen aufstellte, auf der anderen Seite seiner paranoiden Schizophrenie immer wieder verfiel.

Ich finde solche Thematika immer wieder interessant.
Nicht das mit der Mathematik, aber die Paranoia.
Wie die Person unbewusst im Stande ist, sich Dinge und komplexe Handlungen auszudenken, die sogar sie selbst überzeugend und echt findet. Wie man hier sieht, auch, wenn die Person selbst bereits weiß, dass alles nur Einbildung ist.

Gerade diese Erkenntnis muss doch ein richtiger Schlag sein.
Die Freundschaften, der Beruf... alles nicht echt. Vor Allem das Erste muss sicher schlimm sein.
Eine herzzereißende Szene gibt es in diesem Film gegen Ende, als das kleine Mädchen mit ausgebreiteten Armen dasteht, um von ihrem "Onkel" umarmt zu werden, dieser sie jedoch ignoriert und vorbeigeht, da sie ja nicht existiert.
Da frage ich mich persönlich, ob ich an Nashs Stelle nicht lieber eine Lüge gelebt hätte, anstatt die Wahrheit zu erfahren.
Diese Frage habe ich mir bei unserem Matrix-Titanenprojekt schon gestellt und hier, in diesem realitätsnäherem Kontext stelle ich sie mir erneut. Ist eine schmerzhafte Wahrheit wirklich besser als eine wunderschöne Lüge? Für mich ist sie doch wahr.
Wer weiß, vielleicht bin ich ja schizophren. Vielleicht gibt es euch alle nur in meiner Vorstellung. Ich will es garnicht erfahren. Weil ich mich sehr wohl fühle, so, wie es ist.

Aber zurück zum Film.
"A Beautiful Mind" wird oft vorgeworfen, nicht authentisch zu sein.
Ich wünschte, ich könnte das widerlegen, aber dass eine Ehe plötzlich um JAHRZEHNTE verlängert wird oder aus Juden plötzlich Russen wurden, um dem Publikum besser zu gefallen, ist nunmal wahr.
Dennoch möchte ich fragen: und? Was ist so schlimm daran?
Der Film als Film wird durch einige Änderungen einfach besser.
Durch seine Liebe zu seiner Frau und das Fehlen seines Antisemithismus wirkt die Figur von John Nash viel sympathischer und nicht wie ein unnahbarer pseudointellektueller Computer, wie er vielleicht von einem anderen nichthollywoodschen Regisseur dargestellt worden wäre.
Auch, wenn er von sich selbst sagt, er würde doppelt so viel Hirn und nur halb so viel Herz haben.
Nun ja.
Da darf wieder die Frage in den Raum gepfeffert werden, was wichtiger ist, Authenzität oder ein guter Film?
Es lässt sich sicher in einigen Fällen vereinbaren, aber für den Film ist es durchaus besser.
Der Feinschliff sozusagen. Ich bin überzeugt, im realen Leben wirkte die Geschichte eher kalt, gefühllos. Durch die Änderung erhielt der Film mehr Seele, mehr Feingefühl.

Und das Endergebnis kann sich sehen lassen.
Der Film ist spannend, gefühlvoll und sehr gut inszeniert.
Alllein wie der Film nach einer Stunde dermaßen kippt ist fabelhaft.
Es muss am Besten wirken, wenn man nicht weiß, wie es sich entwickeln wird, wenn man nichts von Nashs Krankheit weiß und sich weder über ihn noch über den Film informiert hat.
Man kann fast sagen, gegen Ende der ersten Hälfte gibt es einen Plot Twist, der die ganze zweite Hälfte beeinflusst.

Der Film lebt von seinem Hauptdarsteller. Russell Crowe spielt ja wohl mal absolut genial.
Als jung, erwachsen und alt überzeugt er auf ganzer Linie, spielt in den Momenten der Anfälle genauso brillant wie in den ruhigen Szenen, man hätte diese Rolle garnicht besser besetzen können als mit ihm.
Dafür hätte es einen Oscar geben müssen. Ich will Denzel Washingtons Leistung in Training Day garnicht schmälern, auch er ist absolut super und hat ihn sich verdient, aber in meinen Augen erfordert es noch mehr schauspielerisches Können, eine Rolle zu spielen, die in einem Augenblick zurückhaltend und in einem Anderen einen paranoiden Anfall hat.

Alles in Allem ist "A Beautiful Mind" vielleicht wirklich nicht so authentisch, wie es möglich gewesen wäre - ein Märchen ist es dennoch nicht - aber als Film ist er wirklich ausgezeichnet gelungen.
Und mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

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kobbi88

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Crowe is ein toller Schauspieler.


styx.canomo

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wie schon gesagt, ich kanns nicht nachvollziehen warum den alle so toll finden.
vllt lebe ich in einer paralleldimension?
und sehe einen anderen crowe als ihr?^^


Boogers666

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Bewertung3.0Schwach

Titanenkommentar Nr. Schieß mich tot : A Beautiful Mind:

Unser nächster gewählter Film , ist ein Film der eigentlich fest verankert auf meiner “Keine-Interesse” Liste stand, doch den Titanen zuliebe hab ich ihn mir dann doch angesehen und das Resultat war, nun ja, ernüchternd. Aber es wäre ja langweilig wenn unsere Wertungen immer beisammen liegen würden.

“Meine Klassenlehrerin in der ersten Klasse sagte, ich hätte bei der Geburt zwei Portionen Gehirn aber nur ne halbe Portion Herz”

“A Beautiful Mind”, so nennt sich der Film, der seinen von vorne herein unsympathischen Hauptcharakter als stumpfe Marionette benutzt um sie als Projektionsfläche für seine Behinderung zu benutzen. So wird über zwei Stunden lang dauerhaft darauf verwiesen, wie schlecht es ihm doch geht, wie sonderbar er doch ist. Das fängt schon in seinem Studium an: Er ist der sozial verkrüppelte Nerd, der Abends am Fenster sitzt und die Scheiben vollkritzelt, der durch reinen Zufall plötzlich alle Thesen Smiths überdenkt, am Beispiel einer ungünstigen Personenkonstellation um eine attraktive Blondine (als ob noch nie zuvor jemand die Idee gehabt hätte). Und der dann dadurch natürlich in die Regierung beordert wird. Das Superkind, Das Genie. So gnadenlos wird das wahre Leben von Nash zur Schau gestellt, um es am Ende auf seine Behinderung zu reduzieren, frei nach dem Motto: Guckt doch mal, der ist behindert, habt Mitleid mit ihm. Das ist nicht nur moralisch widerwärtig, sondern auch grottenschlecht umgesetzt. Das maßlose Overacting von Russel, wirkt vor allem zu Beginn unfreiwillig komisch und am Ende irgendwie fehl am Platz. Denn am Ende stimmt allgemein gar nichts mehr, die Harmonie der Charaktere untereinander geht völlig flöten, ebenso wie die Bindung zum Zuschauer. So plätschert der Film belanglos vor sich hin nur um natürlich, das Blatt wieder zum guten zu wenden, muss es ja auch ist ja ein Blockbuster. Weiterhin wirkt der ständig präsente maßlos übertriebene Score, wie der Wisch unter der Nase, der uns erneut klar machen soll, wie schlecht und dramatisch doch alles ist. Der Film hat unglaublich viele Fehler auf cineastischer Ebene, die in zu einem großen luftgefüllten und vor allem unoriginellen Nichts machen. Denn die Geschichte die uns aufgetischt wird, hat jeder schon dutzend Mal in anderen nervenden Melodramen gesehen, nur besteht hier der Unterscheid das sich daran aufgegeilt wird, dass alles auf einer wahren Begebenheit beruht, das Lustige daran? Tut es gar nicht. Hier wird versucht alles in einen Topf zu werfen was geht: Spionagethriller im Kalten Krieg, Emotionale Geschichte über Schizophrenie und natürlich das Leben von John Nash wiederzugeben. Das amüsante dabei ist allerdings, keines davon gelingt: Der Film ist über weite Strecken sterbenslangweilig, Gefühl wird im Grunde nie entwickelt, außer der Holzhammer wird ausgepackt, der alles wieder zunichte macht und mit dem Wahren Leben von John Nash, hat der Film sowieso fast nichts gemein. So ist es traurig, dass hier ein wahres Genie im Grunde nur auf seine Sonderbarkeit reduziert wird. Seine wahre Geschichte so verbogen wird, dass es auch keinem bitter aufstößt (So war Nash z.B. laut einigen Quellen ein ziemlicher Rassist) Warum? Weil es mit einer weniger bekannten Person weniger erfolgreich gewesen wäre. So ist “A beautiful Mind” wieder der beste Beweis dafür zu was die Oscars und Hollywood generell verkommen ist.

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kobbi88

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Aber klar doch :D


kobbi88

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Sorry:

@ Kunstmut: Aber klar doch :D

;)


The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.0Sehenswert

Titanisches Trio Kommentar #11
10 Monate ist das Projekt von uns Moviepiloten schon alt und nachdem unsere letzten Texte an den Klassiker "Psycho" gingen, geht es heute um "A Beautiful Mind"
http://www.moviepilot.de/liste/titanisches-trio-die-filme-hfonda15

Ich weiß nicht wirklich woran es bei Ron Howard Filmen liegt, (bei "Apollo 13" war es genau das selbe) aber ich schaffe es trotz einem verdammt starken Hauptdarsteller und einer makellosen Inszenierung nie komplett in der Geschichte aufzugehen.

Die Geschichte von John Nash mag ja grundsätzlich interessant sein, doch irgendwie hatte die Story nichts was mich fesseln konnte, irgendwelche Szenen die im Gedächtnis blieben und der Spannungsaufbau bei den Hirngespinsten die Nash über eine Russeninvasion hat, vermochte mich auch nicht zu packen.
Alles wirkte von der Erzählweise zu "glatt" zu hollywoodmäßig, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen, etwas Neues zu bieten.
Wenn man sich die Biographie des realen Nash anguckt, hat man viele faszinierende Themen, die man verfilmen könnte, doch da sich Ron Howard hier oft zu sehr auf seine Familienbeziehungen und die Russenparanoia konzentriert, hat man derartige Konflikte schon zu oft in Filmen gesehen.

So blieben die interessantesten Szenen für mich, die Szenen in der ersten Hälfte des Films, das Genie was nicht aus sich selbst herauskommt, was sich bewusst ist, was in ihm steckt aber es nicht hervorbingen kann.
Diese Szenen, wenn Nash an SEINER Idee sitzt, sich seiner Genialität bewusst ist, doch unfähig ist das Genie herauszulassen, waren großartig, bevor der Film zu einem sehr typischen Hollywood Biographiefilm wird.

Klingt nach einer 6 Punkte Tragödie, doch was wirklich Bonuspunkte einbringt ist das Spiel von Russel Crowe!
Ich bin nicht sein allergrößter Fan aber dieses Spiel hier ist einfach fantastisch, so eine extreme, intensive Darstellung muss einfach gelobt werden.
Er spielt hier so wahr und ehrlich, spielt hier nebenbei noch den genialen Ed Harris an die Wand, dass er den kompletten Film für mich aufwertet und "A Beautiful Mind" praktisch im Alleingang stemmt.

Ob der Oscar für den "Besten Film" 2002 damals verdient war, sei mal dahingestellt, ein sehenswerter Streifen bleibt "A Beautiful Mind" allemal auch wenn er mich emotional nicht ganz so mitnehmen konnte, wie er es wollte.

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BenAffenleck

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Kann ich aber nicht nur an Crowe festmachen, dass ich den Film so toll finde. Conelly und Harris spielen auch toll, und mir gefällt die Geschichte und die Erzählweise auch. Funktioniert auf jeden Fall besser als Howard's APOLLO 13


sachsenkrieger

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Wenn man den (und andere) sieht, fragt man sich immer, warum der Crowe sich jetzt so billig verschachert. Kommi is´schön passend.


lamarck

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Epos an Film !!

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

John Nash (Russell Crowe) gilt als mathematisches Genie, aber auch als etwas seltsam. An der Universität lernt er die hübsche Alicia (Jennifer Connelly) kennen - beide heiraten und bekommen einen Sohn. John entschlüsselt im Auftrag der amerikanischen Regierung sowjetische Codes, jedoch wird die Beziehung zu seiner Frau durch immer wieder auftretende schizophrene Schübe belastet. Schließlich muss das Mathegenie in die Psychiatrie eingewiesen werden...

Der Film basiert auf der Biographie des echten John Nash, der 1994 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde.

Ein Meisterwerk mit einem grandiosen Russel Crowe. Unbedingt sehenswert!

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich wußte weder, worum es in diesem Film ging, noch wußte ich im Vorhinein, was ich von ihm halten sollte! Das wußte ich nach den ersten zwanzig Minuten zwar immer noch nicht, jedoch packte mich irgendwie die Thematik; als der Film dann seinen ersten, filmrelevaten Hacken schlägt, stockt einem der Atem und man merkt, dass der deutsche Untertitel "Genie und Wahnsinn" hier mehr als passt. Und spätestens da zeigt sich, das Russel Crowe einer der talentiertesten Schauspieler unserer Zeit ist. , und dass Jennifer Connely nur wenig dahinter ist. Daraufhin begleitet man John Nash auf seinem Lebensweg durch jegwede Pfade, immer auf der Suche nach der wahren Wirklichkeit! Das sich der Film dabei manchmal zieht, weil er immer wieder Ansätze für mögliche Enden setzt und dann doch weiter geht, ist zwar während des Schauens etwas merkwürdig, hinterlässt jedoch keine negative Spur. Im Nachhinein muss ich sagen, dass mich dieses Biopis vielleicht besonders gefesselt hat, weil ich mich auf eine bestimmte Art und Weise mit dem Hauptcharakter identifizieren konnte! Ein wahres Meisterwerk, dem bessere Musik gutgetan hätte!

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frank-br

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Russell Crowe spielt ausgezeichnet. Das Thema ist intelligent und packend umgesetzt. Ein Film nicht mal eben für nebenbei!

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mehrezallam

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk so bald man sein Hirn einschlaten kann.

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Hartmut Wastian

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Bewertung4.0Uninteressant

Routiniert besetzte und abgedrehte Mainstreamproduktion, die das uralte Stereotyp von 'Genie und Wahnsinn' ausbeutet, um Anspruch zu suggerieren und Mitgefühl zu wecken. Ein rein auf Wirkung hin konzipiertes, heuchlerisches Setup mit einem talentfreien Russel Crowe - not my cup of tea.

Edit: Gerade irgendwo "Behinderten-Porno" gelesen. Das trifft den Nagel auf den Kopf!

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zmpfl

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Yupp, bin damals tatsächlich in's Kino gerannt und kopfschüttelnd wieder rausgegangen. Pseudoanspruchsvolles Schmalzfilmchen.


daniel.wolf.7731

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Bewertung9.0Herausragend

Russell Crowe demonstriert eindrucksvoll sein schauspielerisches Talent und lässt den Zuschauer gebannt in seine Welt aus Genie und Wahnsinn abtauchen. Ein intelligenter Film der seine 4 Oscars zurecht abräumte.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

"Der Mensch ist in dem Maße zu Gräueltaten fähig, wie es seine Phantasie zulässt."

Ich war damals im Kino.

In einer Phase meines Lebens, in der ALLES,
wirklich ALLES aus dem Ruder lief, komplett...

Äußerlich sowieso, innerlich nur umso mehr...

Ungefestigte Beziehungen (Familie/Freunde/Arbeit/Liebe).

Verlorenheit.
Suche.
Verlorenheit komplett.

Ein Film über einen Menschen, der anders ist, genial, aber ebenso, mindestens ebenso kaputt.

Ein Mensch, der nicht genau unterscheiden kann zwischen realen Ereignissen und Manifestationen seines Unterbewusstseins.

Ein Mensch der brillant ist, aber ebenso kaum bis gar nicht lebensfähig.

Der zwar fast alles zu Erkennen vermag, aber dennoch an Alltäglichem grandios scheitert.

Ein Mensch der Ziele hat, der will, aber in dieser Umwelt nicht kann, nicht stattfinden kann, weil keiner weiß, was er da eigentlich meint, was er denn da eigentlich will.

Ein Mensch der sich sehr wohl, extrem sogar, selbst bewusst ist, es aber nicht in die äußere (Um)Welt übertragen kann.

Ein Mensch, der wenig zweifelt, viel weiß und dennoch fühlt, dass in dieser Welt kein Platz für ihn sein wird, sein kann.

Ein Mensch, der abseits steht.

Und der doch, auf das selbe hofft, das selbe begehrt, wie jeder Andere.
Liebe, Zuneigung, Gefühl.
Wärme eben, echte Liebe.

Und dennoch so (zu arg!) in sich selbst wandelt, sich in sich selbst bewegt, dass dies alles nicht ohne weiteres erreichbar ist.

Der weiß, dass er zu arg anders ist.

Und der dennoch irgendwann aufhört, erkennen zu können wo diese Trennlinie, diese Grenze zwischen "Normal" und "Verrückt" verläuft, der nicht mehr sehen kann, was "noch geht" und was eben nicht mehr geht...

Der sich schier innerlich wie äußerlich zu Tode zermürbt, auf der Suche nach einem Mittelweg.

Der erkennt, das im Annehmen der eigenen Schwäche(n), der eigenen Dämonen, im Respekt, auch zu der dunklen, eigenen Seite das Seelenheil liegt...

Der erkennt, dass man das Böse in einem selbst, genauso wie das Gute in einem selbst, als Gefährten zulassen muss, das man Gutes sowie Böses als Begleiter, als gegebene Begleiter zulassen muss.

Und das beide ihre Berechtigung haben, ihre unbedingte Berechtigung haben müssen, dass es das eine ohne das andere, nicht geben kann.

Das Alles, positives, sowie negatives, aus der selben Quelle fließt, dass es eben gleichwertig, weil gleich bedeutend, gleich wichtig ist, für das Lernen, das Weiterentwickeln des Menschen, in der Zeit, der Entwicklung eben.

Vielleicht, liegt gar der Sinn des Lebens darin begraben, Gegensätzliches zuzulassen, es verschmelzen zu lassen, aus der Essenz der Gegebenheiten, gut/schlecht, richtig/falsch, Wahrheit/Lüge, einen individuellen Weg zu finden, etwas zu finden, das alles, vergangen, stattfindend, zukünftig verbindet.

Etwas, dass alles vereinigt, herauszufinden, das Mensch sein bedeutet NIE anzukommen.

Nie zu wissen, völlig zu wissen.
Vertrauen zu müssen.
Warum sonst, sollte etwas so fragiles wie das Sein an sich, eine Berechtigung haben?

Vielleicht ist es die Bestimmung des Menschseins, die Dämonen (das Hemmende), sowie die Engel (das Beflügelnde) neben uns her laufen zu lassen, uns direkt begleitend, eben unmittelbar beeinflussend zuzulassen.

Vielleicht liegt die Freiheit im Unfreien, im ständigen, unaufhörlichen Hinterfragen von allem.

Vielleicht liegt Freiheit, wahre Freiheit im Erkennen der eigentlichen Unfreiheit, im Hoffen, Glauben auf eine andere Freiheit, irgendwo anders, im Glauben an eine andere, "freiere" Freiheit...

-"Wie groß ist das Universum?"
-"Unendlich."
-"Woher weißt du das?"
-"Weil alle Daten darauf hindeuten, dass es unendlich ist."
-"Aber es ist noch nicht bewiesen."
-"Nein."
-"Du hast es nicht gesehen?"
-"Nein."
-"Wie kannst du dann so sicher sein?"
-"Kann ich nicht, ich glaub es einfach. "

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Copacabanasun

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;)


Andy Dufresne

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;) zurück ;)


Aoewir

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Bewertung7.0Sehenswert

schizophrenie ist gottes art uns menschen zu sagen, dass er uns zum kotzen findet

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goddessofdeath

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film, bei dem ich durchgehend Gänsehaut hatte. Schizophrenie ist eine derart schlimme Krankheit mit einer genau so schlimmen Prognose und wird selten in Filmen ernst genommen. In diesem hier aber wird die Erkrankung so intensiv, so brutal dargestellt, dass man die ganze Zeit das Gefühl hat, als würde man auf dem schmalen Schizophreniegrat mitwandern- das ist eine Grenzerfahrung. Ich weiß nicht, was es Russell Crowe gekostet hat, so zerrissen zu spielen- ich hoffe, er kam hinterher nicht auf dem Zahnfleisch daher.
Am brutalsten, intensivsten und eindrucksvollsten war die Szene am Elektroschocker. Sehr wenige Filme schaffen es, mich derart zu berühren, in diesem allerdings konnte ich den Schmerz, den John empfand, fast selbst spüren- und hatte mehr als Tränen in den Augen. Das ist Kino, das einen nachhaltig noch berührt und irgendwie auch im guten Sinne 'schädigt'.
Was mir am Ende besonders gut gefällt, ist die Hoffnung in der Hoffnungslosigkeit. Nach jahrelangem, schwerem Kampf, der am Ende fast aussichtslos scheint, ist am Ende ein Sieg da, der vielleicht nicht offensichtlich ist, aber soviel Zuversicht gibt, mit soviel Augenzwinkern dargestellt wird, dass man sieht, dass man wirklich über sein eigenes Leben Regie führen kann- auch als Schizophreniekranker.
Ein ganz tolles, mitreißendes Drama, das das Thema Schizophrenie vielleicht so realistisch und menschlich anpackt wie kein Film zuvor. Großartiges Kino!

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DeutschePraezision

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oh ein wunderschöner Film =)

Zugegeben, er ist zwischenzeitlich ziemlich zäh.
Aber dran bleiben lohnt sich!
Die Musik ist wunderschön und zum Ende verliert man ein paar Tränchen.

Man ist mitgerissen durch die ganzen Erlebnisse des Mr. Nash und verfolgt sein Leben mit Spannung!
Toller Mann! Tolle Geschichte! (wenn mich nicht alles täuscht,- wahre Begebenheit)

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Wendigo

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Bewertung9.5Herausragend

Ich glaube so angetan war ich noch nie, oder wenn nur unterbewusst von einem Film und deren Hauptdarteller. Russell Crowe spielt sagenhaft toll, genauso wie Jennifer Connelly, die mich beide richtig umgehauen haben. Selten so hohes Niveau gesehen.

Die Geschichte ist an einer gewissen Tragik wohl kaum zu übertreffen, und diese kommt erstklassig zur Geltung. Der Film hat mich in vielerlei Hinsicht erreicht, er war immer mal rührend, beeindruckend und bewegend, in kontinuierlichem Wechsel. Ganz groß.

Wenn man nun noch bedenkt das hier von einer wahrheitsgemäßen - wenngleich übertriebenen - Darstellung auszugehen ist, kann man mMn. nur zum Wort 'episch' zur Beschreibung finden. Einer der tollsten Filme die ich je gesehen habe, fertig aus.

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styx.canomo

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Bewertung2.0Ärgerlich

grrrrrrr, nein, es geht einfach nicht, ich kann es nicht tun!
ich würde diesen film von der idee her so gerne mögen, aber dieses verdammte arschloch von zelluloid-verschwenderischem behinderten-porno wehrt sich einfach mit zähnen und klauen dagegen!
wieso verdammt nochmal musste howard mit so einem selbstherrlichen sozial-kitsch-drama die eigentlich interessante lebensgeschichte nashs verhunzen?
dies ist wieder eines dieser biopics, das sich anscheinend mehr für sich selbst und seine einfältige geschwätzigkeit interessiert als für den zu behandelnden menschen dahinter.
der einzige wirkliche unterhaltungswert geht eher unfreiwillig aus der "schauspielerischen leistung" russell crowes hervor, der uns wohl auf biegen und brechen beweisen möchte, dass die rolle mit ihm fehlbesetzt ist.
irgendwie sind wohl alle bei diesem film einem großen irrtum anheim gefallen.
dem irrtum, dass man mit tearjerking außer dem eigenen süffisanzständer auch allen anderen weißmachen kann, dass das ganze irgendwie die künstlerische wiedergabe einer lebensgeschichte sei und dem irrtum, dass die einzigen symptome einer schizophrenie aus nuscheln, augenzucken und grunzen bestehen.

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Dady

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hab selten einen Film gesehen der mich so gefesselt hat. Die Verfilmung über das Leben des Mathematikgenies John Forbes Nash ist mehr als gelungen. Der Film gibt einen sonst eher seltenen Einblick in die Schizophrenie und stellt diese sehr realistisch dar. Ich dachte mir nur so das es doch total heftig ist wenn man sich sein halbes Leben oder einen besten Freund nur einbildet und dies alles nur im eigenen Kopf geschieht. Nash wurde von Russell Crowe einfach nur überragend dagestellt und zurecht mit Lob überschüttet. Noch ein paar Worte zu Jennifer Connelly die wie immer umwerfend aussieht und auch grandios spielt. Den Oscar hat sie natürlich zu 100% verdient!!

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NWO@Movie

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Bewertung6.0Ganz gut

Das ist der witzigste Film den ich je gesehen hab. Schade dass man den schwulen Aspekt von John Nash nicht gezeigt hat. So könnte man seine ganze Schizophrenie erklären. John Nash ist so witzig xD

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