Ali

Ali (2001), US Laufzeit 159 Minuten, FSK 12, Drama, Sportfilm, Kinostart 15.08.2002

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6.5
Kritiker
11 Bewertungen
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6.7
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34 Kommentare
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von Michael Mann, mit Joe Morton und Ron Silver

Nachdem sich Cassius Clay (Will Smith) 1964 im Kampf gegen Sonny Liston den Titel des Boxweltmeisters im Schwergewicht gesichert hatte, sonnt sich Clay im Glanze des Erfolges. Doch noch im gleichen Jahr bekennt er sich zur Nation of Islam und nennt sich ab sofort Muhammad Ali, was ihm einige negative Schlagzeilen bringt. Als Ali sich dann auch noch weigert, in die US Armee einzutreten und im Vietnam Krieg zu kämpfen, nimmt die Empörung überhand und gipfelt in der Aberkennung des Weltmeistertitels. Doch Muhammad Ali bleibt sich selbst treu und erkämpft sich langsam wieder die Sympathien der Presse und der Öffentlichkeit.

Regisseur Michael Mann wollte sein Sportdrama Ali so detailgetreu wie möglich verfilmen. Der erste Entwurf der Autoren Stephen J. Rivele und Christopher Wilkinson geriet ihm mit über 200 Seiten dann aber doch zu lang. Zudem waren die beiden Autoren wirklich sehr ausführlich gewesen, das Skript begann nämlich schon in Alis Kindheit. Deshalb nahm sich Michael Mann zusammen mit dem Drehbuchautoren Eric Roth das Skript noch einmal vor und machte daraus die Vorlage zu einem Film, der am Ende die zehn wichtigsten Jahre von Muhammad Ali zeigte. Auch Hauptdarsteller Will Smith wurde so einiges abverlangt. Neben einem schweißtreibenden, mehrmonatigen Boxtraining, musste er ein Sprachtraining absolvieren und sich außerdem mit den Lehren des Korans vertraut machen. Die Vorbereitungszeit von knapp einem Jahr erwies sich mitnichten als vertane Zeit, denn Will Smith wurde mit einer OSCAR- sowie einer Golden Globe-Nominierung als bester Hauptdarsteller geehrt. An den Kinokassen kam Ali nicht ganz so gut an, bei einem Budget von 107 Millionen Dollar spielte der Film nur gut 85 Millionen wieder ein. (GP)

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Ali

Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Michael Mann dreht ein Bio-Pic. Das sieht man, aber ein wenig mehr Mut hätte man sich auch gewünscht.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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6.0Ganz gut

Der Regisseur ist ein Meister der Spiegelung, des dramaturgischen Reflexes. Sein Film würde nicht funktionieren ohne die Gegenwart des Sportkommentators Howard Cosell (Jon Voight), der als vertrauenswürdiger Mittler fungiert zwischen Alis kontroversen Überzeugungen und der amerikanischen Öffentlichkeit. Die Grundkonstellation aller Filme Manns ist die Konfrontation des Individuums mit einer feindseligen Welt.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

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8.5Ausgezeichnet

ALI ist ein Film, der wenig erklärt, ein Film der Offenheiten und Leerstellen. Stattdessen ein Film, der etwas zeigt und erfahrbar macht. Ein großer Film über den Mann, der sich selbst "der Größte" nannte; ein Film, der bleiben wird.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (31) — Film: Ali


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AcademyAwardFan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein spannender Filmdrama über den Weltmeisterboxer Muhammed Ali. Man erfährt sehr viel über die Hintergrundgeschichten des Schwergewichtboxers. Obwohl sich Will Smith in der Rolle des Muhammed Ali sehr geborgen füllt, ist er für mich der Rolle überhaupt nicht geeignet. Zudem konnte ich auch nicht die Leistung von John Voigt beurteilen, weil er sehr selten im Film zusehen war. Für Biografie-Fans ist der Film wirklich gelungen.

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MartinNolan

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Bewertung5.5Geht so

Michael Mann, Regisseur von Filmen wie Heat oder Collateral, versucht sich mit dem Film "Ali" an die Lebensgeschichte des berühmten Boxers Cassius Clay alias Muhammad Ali. Gezeigt werden im Film jedoch nur einige wichtige Ausschnitte vom Leben der Boxerlegende.
Der Film beinhaltet einige Boxkämpfe, sowie das politische Engagement von Muhammad Ali und dessen Konsequenzen.
Gespielt wird Ali von Will Smith, der eine gute Leistung abliefert. Neben ihm tauchen Schauspieler wie Jamie Foxx, Jon Voight und Jada Pinkett Smith auf, die schauspielerisch eine solide Leistung zeigen. Die musikalische Untermalung ist unter Umständen an einigen Stellen des Films zu viel, doch ist dies noch nicht der große Kritikpunkt.
Die ganz große Schwäche des Films ist die Oberflächlichkeit der Erzählung. Es werden lediglich einige Momente der Karriere von Ali geschildert, doch fehlen bei jedem eine Form der Spannung und Emotionen. Der Zuschauer betrachtet einige Bilder, wie beispielsweise Ali boxt oder sich seiner Sklavenidentität befreit, aber werden diese Szenen ausdruckslos und uninteressant inszeniert. Die Momente laufen lediglich am Zuschauer vorbei, als ihn zu unterhalten geschweige denn zu berühren.
Wer sich bereits mit dem Leben von Muhammad Ali beschäftigt hat, wird schnell enttäuscht sein und an eine um Längen bessere Dokumentation zurückdenken, die z.B. im Fernsehen lief. Auch wird man mit Hinsicht auf den Regisseur Michael Mann enttäuscht werden, der es leider in diesem Fall nicht geschafft hat, einen sehenswerten bis herausragenden Film zu schaffen. Auch Freunde von Boxfilmen werden unter Umständen mit diesem Film keine Freude haben.
Bedauerlicherweise ist dieser Film zu oberflächig, um dem großen Boxer Muhammad Ali gerecht zu werden. Schade!
"Ali" geht in den ersten zwanzig Minuten zu Boden!

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Hannibal Lecter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist wirklich..... ich mein..... Ich bin sprachlos der Film ist so GEIL, die ware Geschichte eines fantastischen Boxer's. Der Film ist einfach nur Geil.

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Ja Nos

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Duden.


pahe

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Mich würde interessieren, ob du vorher schon etwas über Ali wusstest.


Jason Bourne

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit Ali Inszenier Regisseur Michael Mann einen Film der von Anfang bis Ende beste Unterhaltung ist. Ein würdiges Werk über den ,,Greatest of all Time'' Muhammad Ali. Ein Charismatischer Mann dessen Leben wie geschaffen ist für einen Biografischen Film. Aber wer glaubt das Ali eine stinknormale Biopic ist dem kann ich gleich sagen das in Ali nichts ist wie man vorher denken würde.

USA 1964: Der erst 22jährige Boxer Cassius Clay wird nach einem überraschenden Sieg über Sonny Liston Weltmeister im Schwergewicht. Das ist erst der Anfang einer herausragenden Sportlerkarriere. Denn Muhammad Ali, wie Clay sich inzwischen nennt, macht nicht nur durch seine Siege auf sich aufmerksam, sondern vor allem durch seine religiöse Überzeugung, seine politische Einstellung und seine offenen Meinungsäußerunge

Das erste das aufällt ist das Mann's Film nur 10 Jahre von Alis Karriere umfasst. Der Film endet nach dem ,,Rumble in the Jungle'' mit dem Kampf gegen George Forman im Jahr 1974. Einige mögen ein wenig entäuscht sein das der ''Thrilla in Manila'' der ja nur ein Jahr später der Kampf des Jahrhunderts werden sollte nicht erzählt wird, aber Mann's Werk ist so schon recht lang und das erzählen des Manila Kampfes ist nicht unbedingt nötig. Vielmehr hat diese Geschichte potenzial für einen eigenen Film.

Man bekommt einen spannenden Einblick in die Höhen und Tiefen von Alis Leben bzw die wichtigsten 10 Jahre seiner Karriere. Aus dem talentierten Boxer Cassius Marcellus Clay wird der Boxweltmeister Muhammad Ali. Aus einem wilden 22Jährigen wird ein immer noch wilder 32Jähriger, nur um ein paar gescheiterte Ehen und negative Erfahrungen reicher. Ali blieb sich und seinen überzeugungen immer treu. Man kann über seine Religion, seine politische Haltung und seine Weltanschauung denken was man will aber interessant ist das aufjedenfall,

Ungewöhnliche Kameraeinstellungen, originelle Schnitte und perfekte Umsetzung der fesselnden Atmosphäre lassen trotz zweieinhalb Stunden keine Langeweile aufkommen. Bereits die parallel laufende Anfangssequenz zieht einen komplett in ihren Bann, was nicht zuletzt der Genialen Musikauswahl zuzuschreiben ist. Was für mich aber absolutes Highlight dieses Filmes ist sind die Fantastisch Inszenierten Kämpfe. Spannend, Stilvoll und Innovativ.

Kommen wir jetzt zum Hauptdarsteller Will Smith. Viele Menschen behaupten dieser Mann könne nicht Schauspielern. Ziehen über ihn und seine Filme her und und sehen auf ewig in ihm nur den Prinz von Bel Air. Zugegeben Will Smith macht nicht die Anspruchvollsten Filme. Aber wenn er will kann er tolle Leistung bringen. Das Leben – Ein Sechserpack oder Die Legende von Bagger Vance wahren schon gute Leistungen im ernsten Fach die gerne übersehen werden. Was Will Smith aber in Ali abliefert ist ganz groß. Smith musste ein mehrmonatiges Fitness-, Box- und Sprachtraining sowie ein Koranstudium absolvieren und einiges an Körpermasse zulegen. Er wir zu Muhammad Ali. Redet, Geht und Sieht aus wie Ali. Die Oscar Nominierung war absolut verdient wenn er den Goldjungen nicht sogar hätte bekommen müssen.

Mit Ali bekommt man eine Hervorragende Biopic die Fantastische Bilder hat. Einen Genialen Score und einen nie besser gewesenden Will Smith. Die 105 Millionen Dollar Produktion ist absolute Pflicht für Muhammad Ali Fans. Und auch für Will Smith anhänger.
Und ein weiterer beweis dafür das Michael Mann ein toller Regisseur ist

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Mpettel

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Bewertung5.0Geht so

Schauspielerisch guter Film, allerdings zu unkritisch gegenüber der Person Ali.

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cinram

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich persönlich sehe mir lieber die vier- teilige Doku "Die Muhammad- Ali Story" (lief vor Jahren auf DSF) auf Video an!
Das ist spannende und interessante Unterhaltung, wie sie sein sollte, und nicht so ein
langweiliger Käse von Michael Mann, den ich als Regisseur für überbewertet halte!
Will Smith hat seine Hausaufgaben gemacht, aber was bringt das, wenn dem Film
jeder Charme abgeht!

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atilla

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Bewertung3.0Schwach

Wieder muss ich die Bewertung splitten. Sagen wir mal 9-3= 6 Punkte für den Film wo es um die Boxlegende Muhammad Ali ging (wobei die 9 Punkte für die Story an sich und die 3 Punktabzüge wegen einem nicht überzeugenden, viel zu lahmen, energielosen, deppressiv wirkenden Will Smith sind).
Und 0.0 Punkte für das zweite Standbein dieses Films, also die Seitensprünge von Ali!
Also wenn man auf Moviepilot Ali eingibt, dann beginnt der Beschreibungstext zu diesem Film mit dem Wort -Romanze- was definitiv die Hasswertung eines jeden Boxfans mehr als rechtfertigt.
Leute das ist einer der größten Boxlegenden aller Zeiten, was soll das -Romanze-? Wieso, wieso wieso wieso? Dreht diesen Film noch einmal, neuer Schauspieler neuer Regisseur. Also so bekommt der Film von mir die gemittelte Wertung.

(6+0) geteil durch 2= 3 Punkte.

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Benner

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:D


Mr.Film

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:D


Tyler__Durden

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mal wieder angesehen und vollkommen fasziniert wie Mann es immer wieder schafft die Fehltritte eines gesamten Genres durch seine abstrakte stilistische Strukturierung zu umgehen weiß, egal ob die des Inhalt oder die des Bildes. 10 Jahre aus Ali's Leben wobei Mann hier den Schwerpunkt nicht auf "10 Jahre" legt sondern auf "Leben". Michael Mann ist nicht interessiert an einem Szene-zu-Szene Checklisten Verfahren in dem ein historisch wichtiger Moment nur zum abhaken da ist, bei ihm ist das Leben mehr ein fortwährender Guss an Impressionen und dessen Beständigkeit zueinander sowie dessen Einfluss auf die eigene Identität, deshalb gesellen sich zu den angeblich "Wichtigen" Momenten auch die wirklich wichtigen Momente die sonst immer verloren gehen weil sie in der mysteriösen Alltäglichkeit des Lebens zu sehr versteckt sind. Manns Bilder fangen sie aber ein und bringen sie uns nahe. Deshalb lernt man hier dann auch wirklich was über die Person da man nicht nur die einzelnen Erfahrungen zu sehen bekommt sondern auch sieht woraus diese Erfahrungen bestehen. Ach und der erste Boxkampf - Verdammt überwältigend! Genauso wie die Opening Credits und natürlich der ganze Rest des Films.

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Tyler__Durden

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Hab ihn nie besser gesehen.


Schlegel

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Damals im Kino gesehen. Geweint.


ElMagico

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Bewertung5.5Geht so

"Ali" ist eine ziemlich unbefriedigende Angelegenheit, weder Fisch noch Fleisch und im nachhinein ist mein Eindruck, dass Mann mit einer Dokumentation seinen Zielen näher gekommen wäre, denn eine Dokumentation wäre "Ali" in vielen Momenten gerne.
Das Micheal Mann ein Meister der hochstilisierten Bilder ist, die aber auch immer ein wenig mit einer gewissen Kälte kämpfen, muss man nicht extra betonen. Diese sind aber nichts Wert, wenn die Charaktere und der Erzählstil diesen qualitativ hinterherhängen. Besonders bei einer Biographie wie "Ali" ist es schon fatal, wenn einem der Hauptprotoganist über die ganze Filmlänge seltsam fremd bleibt und immer etwas unwirklich distanziert erscheint. Noch dazu wenn es sich, wie hier, um eine Persönlichkeit handelt, die einem schon ein Leben lang begleitet.
Denn soviel erfährt man hier nicht über den Menschen Muhammad Ali, Mann verfilmt dieses Leben schon fast wie Polit-Thriller, setzt den Fokus dementsprechend auf die Geschehnisse im Umfeld seines Daseins und als Zuschauer darf man nur sehr selten Mäuschen spielen, sprich: man bekommt selten Einblicke in Ali´s Privatssphäre und noch weniger in sein Seelenleben. Diese Seiten berührt der Film einfach nur unzureichend, bleibt dadruch viel zu kühl und kaum Emotionen wecken.
Noch dazu ist "Ali" viel zu lang, da hätte man sich gut und gerne 40 Minuten einsparen können. Das letzte Drittel ist dann auch schon nicht ohne eine gewisse Ungeduld durchzuhalten, denn auch wenn die Zeit dazu da wäre, Mann geht nie davon ab die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen Ali´s breitzutreten. Leider ist das mit der Zeit einfach sehr ermüdend, es fehlt einem einfach die Verbindung zu "Ali", auch wenn man immer das Bewusstsein hat, hier einen inszenatorisch überdurchschnittlichen Film zu sehen, der extrem Detailverliebt und genau in seiner optischen Umsetzung ist. Aber das Herz, das fehlt hier leider völlig. Und Mohammad Ali ist einer fürs Herz, ist einer für die Emotionen.
Ein kleine Enttäuschung.

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Clubgeist

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Bewertung9.5Herausragend

Anspannung, Gänsehaut, Großes Kino, genialer Will Smith, Epic Moments.

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dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

Explosiver Film mit großen Gefühlen. Der eindeutig beste Film mit Will Smith. Michael Mann hat hier ganze Arbeit geleistet und erwies Muhammad Ali mit diesem großartigen Werk, eine große Ehre.

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Rodon

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film zeigt die womöglich zehn spannendsten Jahre des Ausnahmeboxtalents Muhammad Ali, vom Sieg im WM-Schwergewichtskampf gegen Sonny Liston bis zum größten Box-Event aller Zeiten, dem "Rumble in the Jungle" in Zaire gegen George Foreman. Für die Fights nahm sich Michael Mann richtig Zeit, sie sind hochästhetisch gefilmt mit vielen Details, wie etwa in Zeitlupe fliegenden Schweißtropfen. Zum Schluss spürt man auch richtig die Energie des afrikanischen Kontinents. Die Kämpfe werden durch einige sehr interessante Wendepunkte aus Alis persönlichem Leben zusammengehalten, alle super von Will Smith gespielt, von denen ich teilweise auch noch gar nichts wusste, weil ich mich noch nie so wirklich mit der Person beschäftigt hatte, aber der Film machte auf jeden Fall Lust, daran etwas zu ändern und wenn ein biografischer Film das schafft, dann ist er nur eins: top!
Die DVD liefert ein überzeugendes Bild- und Tonniveau, die Extras werden dem Werk allerdings kaum gerecht, es gibt nämlich keine.

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JackoXL

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Bewertung6.0Ganz gut

Gut inszeniert, keine Frage, und Will Smith hat definitiv nie etwas besseres gespielt. Trotzdem reißt einen das nicht wirklich mit, obwohl Alis Leben ja genug Stoff für einen tollen Film bietet. Irgendwie hechelt es von A nach B, zack, nächste Szene. Schlecht auf keinen Fall, aber da war deutlich mehr drin. Tolle Maske für Jon Voight, ich hab ihn nicht erkannt.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Will Smith überzeugt als Ali, aber dem Film fehlt das gewisse Etwas, das ihn zu einem Meisterwerk machen würde.

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Max Riemelt

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein sehr emotionaler Film. Auch wenn ich mich mit dem Hauptdarsteller etwas schwer tue, fand ich ihn gar nicht so schlecht.

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donald20

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Will Smith spielt fast besser als der echte Ali!!
Eine wirklich gute wenn auch etwas lange bio die besser nicht hätte sein können!!

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terreur

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Bewertung3.0Schwach

Zu lange und zu langweilig um langfristig zu fesseln!

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K_H_Mann

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hätte der erste Oscar für Will Smith sein können, sogar müssen. Nur der echte Muhammad Ali ist besser!

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Trevedas

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Michael Mann Film. Und wo bleiben die Shoot-Outs? Ach ja, die wurden hier durch Boxkämpfe ausgetauscht. Inszenatorisch sind die Kämpfe erste Sahne, aber der Boxsport ist nicht so meins. Und man merkt dem Film auch an, dass Mann bei ruhigen Dramen ohne Thriller nicht so in seinem Element ist. Aber Will Smith spielt toll, vielleicht seine beste Rolle überhaupt. Und der Score ist auch klasse. Aber auch das täuscht nicht darüber hinweg, dass das doch ein ziemlich zäher Schinken ist. Und für eine angemessens Karrierebetrachtung von Ali ist die gewählte Zeitspanne leider auch zu kurz.

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Carcharodon

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Bewertung5.5Geht so

Ich kann aufgrund mangelnder Kenntnisse über Muhammad Ali nicht wirklich sagen ob der Film alle Ebenen seines Lebens richtig darstellt hatte mit dem Film aber ein anderes Problem und dieses hieß Will Smith. Nicht das er ein schlechter Schauspieler wäre, nein er tut sein bestes. Nur er kann nicht dagegen anspielen dass ihn mittlerweile jeder kennt und darum hatte ich nie das Gefühl zu Ali gegen Foreman oder Frazier zu sehen sondern leider immer nur Smith gegen Foreman oder Frazier und das war dann schon sehr merkwürdig. Nochmal, nichts gegen die schauspielerische Leistung von Will Smith er ist nur einfach in den Medien zu allgegenwärtig dass man ihm eine reale (bekannte) Figur abnimmt.

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