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American Psycho

American Psycho (2000), CA/US Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Kinostart 07.09.2000


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7.2
Kritiker
62 Bewertungen
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7.6
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16092 Bewertungen
218 Kommentare
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von Mary Harron, mit Christian Bale und Justin Theroux

New York in den 1980er Jahren. Der attraktive Patrick Bateman (Christian Bale) hat alles, was das Herz begehrt: Er ist ein erfolgreicher Broker, besitzt ein Appartement im richtigen Haus, genügend Designer-Kleidung und neben einer vorzeigbaren Verlobten (Reese Witherspoon) auch noch ein Geliebte. Wenn Patrick Bateman nicht gerade ‘Videos zurückbringt’, liefert er sich Konkurrenzkämpfe mit den Kollegen, deren Visitenkarten immer besser aussehen als seine. Niemand ahnt, dass in Bateman ein American Psycho lauert, der anfangs noch kontrolliert, dann immer wahlloser mordet und verstümmelt. Als das Verschwinden eines seiner Kollegen den Ermittler Donald Kimball (Willem Dafoe) auf den Plan ruft, sieht sich Bateman zunehmends in die Ecke gedrängt.

American Psycho ist die Adaption des gleichnamigen Skandalromans von Bret Easton Ellis, der vier Jahre nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1991, in Deutschland auf den Index gesetzt wurde und erst 2001 wieder in den freien Verkauf gelangte. Auf Grund seiner expliziten Gewaltdarstellungen gab es viele Stimmen, die eine Verfilmung für unmöglich hielten. Doch die Regisseurin Mary Harron setzte weniger auf blutige Effekte als auf das hervorragende Schauspiel ihres Hauptdarstellers Christian Bale. Dieser schaffte es, einen Mann darzustellen, der äußerlich zwar alles besitzt, trotzdem dabei nicht glücklich ist und die innere Leere nur durch sexuelle Ausschweifungen und sadistische Morde füllen kann. Bei den London Critics Circle Film Awards wurden sowohl Christian Bale als auch Mary Harron für ihre Leistungen in den Kategorien bester Hauptdarsteller bzw. beste Regie für einen ALFS Award nominiert. (GP)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: American Psycho

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

[...] Wenn er sich dann Prostituierte in seine Wohnung eingeladen hat, geht es ihm in keiner Sekunde um den Sex. Vielmehr ist es ein ganz persönliches Machtspielchen. Er will bestimmen, regieren und in jedem Punkt überlegen sein. Sollte das aber mal nicht der Fall sein, dann bricht der Eisplatte in seinem Inneren und eine kochende Wut entflammt. Beim Sex selbst ergötzt er sich an seiner eigenen Perfektion und verfällt zunehmend in einen Rausch aus Wahnsinn, Selbstverliebtheit und dem unstillbaren Drang zu Töten. Doch wieso ist er so? Will er das Loch stopfen, bei dem andere Menschen normalerweise ein Herz haben? Befinden wir uns die ganze Zeit nur in einem nie enden wollenden Alptraum, in den wir unkontrolliert verfallen und unbemerkt wieder erwachen? Ein Zustand, der viel öfter Realität und Traum verknüpft, als wir es uns wirklich vorstellen können. [...]

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

Was könnte entspannender sein als nach dem Feierabend ein schön kühles Bier zu trinken? Patrick Bateman(Christian Bale) hat da etwas gefunden, nicht unbedingt ein Hobby das die Runde machen sollte, doch er hat etwas gefunden. Seine (vorerst)unerklärbare Lust nach Blut die er aus seinen Opfern raushackt, sägt, beißt, stillt er in letzter Zeit immer öfter, Gewaltexzesse versüßen seinen Tag und lassen ihn sich lebendig fühlen. Patrick Bateman ist jedoch kein armer Verrückter, so wie man es sich nach der ersten Beschreibung vielleicht denken mag, er arbeitet an der Wall Street und behandelt seinen Körper nur mit den edelsten Hygienemitteln, bei ihm steht Schönheit und Reichtum im Vordergrund. Er und seine Freunde messen sich nicht in normalen Sachen wie Fußball, es werden Visitenkarten verglichen und wenn die eigene nicht so hochwertig wie die des anderen ist stürzt für Bateman eine Welt zusammen.

Bateman ist ein gestörter und dennoch ruhiger Charakter, eine Persönlichkeit die ihre dunkle Seite lange Zeit gut verstecken kann, da weiß man das nicht jeder diese Figur verkörpern könnte. Doch Christian Bale kann es. Und wie, er schafft es das man seinen Charakter faszinierend und doch ekelhaft abstoßend findet, nicht umsonst hat er den Chlotrudis Award(nicht unbedingt ein bekannter Award, aber besser als nichts) als bester Hauptdarsteller bekommen.

Ich persönlich habe das gleichnamige Buch nicht gelesen, jedoch haben es viele andere und diejenigen fanden dass man das Buch aufgrund der expliziten Gewalt und der ausufernden Erotik nur schlecht bis gar nicht verfilmen kann. Ich kann also auch keinen Vergleich ziehen, dennoch war „American Psycho“ in den Gewaltszenen sehr an die Nieren gehend, man hat zwar nicht alles gesehen, aber was sich im Kopf abspielt ist meist viel entscheidender. Bei den Sexszenen hat man sich dezent zurückgehalten(nicht umsonst sieht man da ein FSK 16), diese Sequenzen sind teilweise sogar eher zum Schmunzeln.

Was dem sonst gut durchdachten Film einen Abbruch tut ist der schleppende Anfang in dem man Patrick Bateman näher kennenlernt und ihn die erste halbe Stunde gar nicht versteht. Da man das aber mit zunehmender Laufzeit tut, lernt man den Anfang wohl auch erst mit weiteren Sichtungen zu schätzen(und das sage ich obwohl ich es größtenteils wirklich schwachsinnig finde wenn gesagt wird „Du musst den Film 3-4 mal öfters schauen damit er dir gefällt“).
„American Psycho“ ist mehr als ein netter Thriller, man fragt sich immer mehr was hier überhaupt los ist und wie man das nun verstehen soll. Eine klare Antwort kriegt man nicht, man wird mit einer großen Interpretationsfreiheit am Ende stehengelassen. Sehenswert ist der Film alleine schon wegen Bale, seine Performance des psychisch kaputten, emotional betäubten, könnte seine wohl beste Leistung überhaupt gewesen sein.

"Die Maske meiner Zurechnungsfähigkeit droht herunter zu rutschen"

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

Mr.Film

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So das Buch hat mein Interesse auf sich gezogen. Wird besorgt :)
@Punsha: Schön wenns jemanden auffält :)


geheimer333

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Ist auf jeden Fall empfehlenswert. Aber schwer zu lesen...


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

Regisseurin Mary Harron („ I shot Andy Warhol“) ist es gelungen Bret Easton Ellis Roman „American Psycho“ kongenial als Film zu adaptieren. Dabei stehen im Film nicht die derben bis wirklich kranken Brutalitäten des Romans im Zentrum, sondern die satirische Aussage. Harron hat es also geschafft die Essenz, den Kern des Buches einzufangen und ihn genauso bissig zu präsentieren wie Ellis selbst.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

Wie soll schon ein Film aussehen, dessen Romanvorlage kurz nach Erscheinen in mehreren Ländern wegen expliziter Gewalt auf den Index gesetzt wurde?
Eine filmische Schlachterplatte - das wäre zumindest das Naheliegenste. Das Glück von "American Psycho" ist es, dass die Welt im Erscheinungsjahr 2000 noch weit entfernt ist von Folter- und Sadismusmüll im Kino. Insofern erscheint dem heutigen Zuschauer, dessen Augen oftmals Sachen wie "SAW" oder "Hostel" gewöhnt, oder auch nur den zugrundeliegenden Roman von Bret Easton Ellis kennen, die Gewalt in Harrons Verfilmung oftmals als nahezu gewöhnlich. Harmloser wird sie dadurch jedoch nicht, was vorallem daran liegt, dass hier eben kein depressiver Teenykiller mit Gummimaske sein Unwesen teibt, sondern ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer und sozial gut integrierter Yuppie-Verschnitt namens Patrick Bateman.

Die offensichtlichen Probleme des Buches löst die Verfilmung hinsichtlich vieler Punkte zufriedenstellend, wenn nicht sogar besser: Im Vordergrund steht die Satire auf die Wallstreet-Scheinwelt, die durch viele kleine Seitenhiebe geschickt charaktersiert und parodiert wird (man bedenke nur die Visitenkarten-Szene), und nicht die blutrünstigen Taten von Bateman. Somit ist der Film auch für solche Leute zugänglich, die das Buch aufgrund seiner größtenteils hyperbrutalen (und meines Erachtens) auch oftmals sinnbefreiten Gewaltexzesse zur Seite gelegt haben.
Klar ist jedoch auch, dass ein Film nie alle stilistischen und sprachlichen Feinheiten, die das Buch zweifelsohne besitzt, adaptieren kann. Die Monotonie des Alltags, die Ellis einst durch sich stets repetierende Abläufe kenntlich machte, geht in der Leinwandversion des Stoffes ebenso unter, wie der offen zur Schau gestellte Markenfetisch seines Protagonisten, und der geschliffene Wortwitz.

Wie fällt nun das Fazit zu diesem Film aus, der soviel auf einmal sein will: Satire, Gesellschaftsporträt, Thriller, Horror?
"American Psycho" ist sicherlich kein absoluter Meilenstein der Filmgeschichte, dafür fehlt dem Ganzen einfach das gewisse Extra, aber wenn man ehrlich ist, wird das Buch wahrscheinlich auch nie einen ernstzunehmenden Literaturpreis gewinnen. Kritik an einer unterkühlten Businesswelt und ihrer Anhängsel sind dann doch nicht so mutig und bahnbrechend, wie sich wohl manch einer dachte.
Dank eines (erstaunlicherweise) herrvoragenden Christian Bale, der hier den Grundstein für seine Yuppie-mit-Doppelleben-Paraderolle legt, einiger wirklich gelungener Szenen, sowie eines genialen 80th-Soundtracks wird man während des kompletten Filmes wirklich gut unterhalten - ich bin geneigt zu sagen, Harrons Film bringt den Tenor von Ellis' Buches zumindest für einen Großteil besser hervor, als der Roman selbst, der diesen nur allzu oft mit Blut verdeckt.

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Minority

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Eine sehr gute Kritik, auch wenn ich denke das der Film nicht die genialität des Buchs erreicht (in keiner Weise). Die Detailverliebtheit mit der Ellis seine Gewaltorgien beschreibt sind schon sehr extrem, aber gerade weil es im krassen Gegensatz zu der oberflächlichen Börsenwelt steht ist dieser Gewaltgrad wichtig. Im Film ist dies zurecht nicht 1:1 umgesetzt, dadurch geht aber nunmal leider viel von der Message verloren.


Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

Ein Film mit sehr viel Hype drumrum. Eine gute Handlung wurde interssant umgesetzt. Leider entgeht der Film aber nicht der Faszination des Mordens. Am Ende ist es Genrekost. Ein guter Thriller, gute Exploition, die sich viel zu ernst nimmt.

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Evie: www.inderzange.de

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5.0Geht so

Bale spielt mal wieder echt genial, aber richtig verstanden hab ich den Film irgendwie nicht mit der Vielzahl an Namen und Wendungen etc...

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

RaekOne

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Der FIlm ist schlecht weil du ih nicht verstanden hast?


arues

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Ziemlich dürftig!


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Keine Mainstream-Konzessionen. In klinischer Kälte zeigt der Film moralische Korruption, Gier, Konsumfetischismus. Statt eines Thrillers oder einer Psychostudie entstand so eine düstere Komödie, die es vermeidet, allzuviel Gewalt zu zeigen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (211) — Film: American Psycho


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Uno Memento

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Bewertung9.0Herausragend

Bei Verfilmungen von Büchern ist das ja immer so eine, ich für meinen Teil habe das Buch nicht gelesen, aber der Film hat auf jeden Fall mein Interesse daran geweckt. Daher kann ich den Film, "nur" als solchen auch beurteilen und wie man an meiner Bewertung erkennen kann hat er mir sehr gefallen.
Man kann elendig lange Texte über den Film verfassen, vor allem wenn man die Romane von Bret Easton Ellis kennt, ich möchte mich jedoch kurz fassen.
Die Geschichte des/r Yuppies, die stark von Oberflächlichkeiten und Narzissmus geprägt ist, scheint ein Spiegel für eine Gesellschaftsgruppe der 1980'er Jahre in den USA zu sein, in dem marterieller Konsum, Koks und Nutten im Vordergrund stehen. Ich nehme den Protagonisten ihr Schauspiel auf jeden Fall ab und Bale zeigt zumindest in meinen Augen eine seiner besten Darbietungen, wenn nicht gar die Beste.
Besonders fasziniert hat mich der Einsatz der Musik, der in vielen Filmen ein sehr willkommenes Bonbon ist, aber hier wirklich außerordentlich treffend dargeboten wird. "Lady in Red" passt einfach wie die Faust aufs Auge und auch die anderen Songs rund um Phil Collins und Whitney Housten haben mir für einen kurzen Moment Gänsehaut und auch ein Schmunzeln beschenkt (bezogen auf Sussudio :D ).
In vielen Filmen finde ich es "schade", dass gewisse Tötungsszenen nicht gezeigt werden, aber die Regisseurin hat das gut gelöst, da die Vorstellungskraft in den gewissen Szenen völlig ausreicht. Ich kenne das Buch wie gesagt nicht, aber anscheinend sind die beschriebenen Szenen dort eh viel zu extrem, als das man sie in dem Film hätte verarbeiten können, ohne auf den Index zu kommen.

Auf jeden Fall ein geiler Film mit einem guten Ende, welches Deutungsmöglichkeiten offen lässt.

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based_god

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Bewertung6.0Ganz gut

Keine schlimme Verfilmung. Kongenialität wäre aber etwas anderes...

"American Psycho" macht vieles richtig. Der Film schafft es, die Atmosphäre und das Streben nach (vordergründig) Geld und (hintergründig) Akzeptanz des Protagonisten aus dem Buch gut wieder zu beleben und ist allgemein sehr stylisch umgesetzt. Die Farbgebung ist gut geglückt, die Kamerafahrten machen Spass, die Musik orientiert sich am Filmgeschmack des Buch-Bateman und die Kürzungen bzw. Straffungen sind nicht so schlimm wie erwartet. Um als Verfilmung aber überzeugen zu können fehlen einige Dinge aus dem Buch aber zu sehr. Die schonungslose Wiederholung der Orgie, der Urlaub mit Evelyn oder der Besuch der Exfreundin aus College-Zeiten. Dies alles waren Szenen, die das Buch zu einem grossartigen Werk machten und hier einfach fehlten.

Vielleicht ist diese Kritik nicht ganz fair, da ich klar voreingenommen bin. Ich kann verstehen, dass meine 6 Punkte vor allem auch in Anbetracht der grossartigen Leistungen von Christian Bale, Josh Lucas und Reese Witherspoon (die beinahe eine Parodie auf ihre sonstigen Rollen spielt) als etwas wenig erscheinen.

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Dridge

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film, der anmutet wie ein Roman. Vor allem an filmischen Mitteln stimmt hier alles. Zur Höchstwertung fehlt allerdings die emotionale Bindung zum Geschehen und seinen Figuren.

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Alucart

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Psycho filme die ich je gesehen habe.

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NewSTARs

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Bewertung9.0Herausragend

Egal welches Gefühl einem den ganzen Film begleitet, am Ende ist man trotzdem genau so geflasht wie jeder andere von dieser kalten, eitlen Hauptfigur, die nach Perfektion und Selbstbestätigung sucht. Die Morde nimmt man im Laufe des Streifens einfach so hin, da diese auch durch die Inszenierung mehr im Kopf stattfinden und einem genau so wenig nahe kommen wie sie es dem Protagonisten selbst. ...und das mit einem Christian Bale in seiner größten Glanzleistung. Geniale Gesellschaftskritik und rabenschwarzer Humor auf ganz hohem Niveau.

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BlackLevel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Patrick Bateman" - ein junger Mann, der rein aus materialistischer Sicht, praktisch alles hat. Bei seinen Freunden genießt er im allgemeinen, Anerkennung und hat darüber hinaus eine gut aussehende Frau. So weit so gut, sollte man meinen, doch..

Er will mehr, viel mehr.. und das um jeden Preis!
Sein Wesen ist geprägt von Perfektionismus, Narzismus, Soziopathie und Hass.. Er ist ein Soziopath.. ein Mörder.. ein Psychopath!

Das geniale an der Figur des "Patrick Bateman", ist: Christian Bale!
Mit seiner Mimik und Gestik, holt er alles aus dieser Rolle heraus, was Diese eben hergibt. Er spielt einfach perfekt, authentisch und mit aller nötigen Konsequenz! Brilliant!

Ebenfalls genial, die musikalische Begleitung des Filmes.
Sie steht immer im starken Kontrast zu den Bildern und verleiht dem Film dadurch, eine ganz besonders zynische Grundstimmung..

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Jason Bourne

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Obwohl ich den besseren Haarschnitt habe.


keko24

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und der Soundtrack natürlich: Huey Lewis & the News:)


Benutzername94

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Es gibt keine Grenzen mehr zu überschreiten. Alles, was ich gemeinsam habe mit dem Unkontrollierbaren und Kranken, dem Gemeinen und Bösen, alles Schlimme, was ich verursacht habe und meine totale Gleichgültigkeit dem gegenüber hab ich nun übertroffen. ... mein Schmerz ist gleichbleibend und heftig und ich hoffe für niemanden auf eine bessere Welt. Ich möchte sogar, dass mein Schmerz auch anderen zugefügt wird. Ich will, dass niemand davonkommt."

Das komplette Geschehen in American Psycho dreht sich ausnahmslos um den Börsenyuppie Patrick Bateman alias Christian Bale. Sein Äußerliches, sein Betragen, seine Kleidung, sein Apartment, ja sogar seine Visitenkarten: Bateman will, wie alle seine Kollegen, der perfekte Mensch sein, völlig frei von Emotionen, kalt. Nur dann, wenn dieses Vorhaben naturgemäß zu scheitern droht, bricht aus ihm seine einzige Emotion aus die er in der Lage ist zu erfahren: Wut, mörderische Wut. Aber selbst dann werden wir nicht teil von ihr, auch dann wenn der rote Lebenssaft eines gehassten Kollegen stilsicher über den weißen Boden fließt. Was will mir American Psycho nun eigentlich sagen? Ich denke nichts. Denn hinter all der Schönheit, dem Wohlstand, sogar hinter Bateman`s unstillbarer Wut verbirgt sich kein erkennbares Ziel, nur pure Leere.

"Aber selbst, nachdem ich das zugebe, gibt es keine Katharsis. Meine Bestrafung entzieht sich mir weiterhin und ich komme zu keinen tieferen Einsichten über mich selbst. Aus meinem Erzählen kann kein neues Wissen herausgeholt werden. Diese Geständnis war völlig bedeutungslos."

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Michael Wiesner

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Bewertung6.0Ganz gut

wäre da nicht ein Bale in Topform, wäre das auch kein mittelmäßiger Film mehr!!!
der Film hat mich nicht "rein gelassen", mich nicht berührt!
Schade, hatte mehr erwartet....

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tobiderboss

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schon ewig her, als ich ihn gesehen habe. Und damals fand ich ihn scheiße. Nach den Kommentaren hier, werde ich ihn dann doch mal wieder neu sichten und ggf. neu bewerten. Somit zwei Punkte aus schlechter Erfahrung.

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teimi1988

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vorweg muss ich sagen, dass ich das Buch nicht gelesen habe - was ich aber gerne nachholen würde. Deshalb kann ich aber eine völlig unvoreingenommene Meinung zu diesem Film abgeben.
Meiner Meinung nach ist der Film genial. Zwar ist alles - was für eine Überraschung - total überspitzt dargestellt, aber wie Christian Bale den eiskalten Psychopathen Patrick Bateman hier spielt ist einfach weltklasse. Äußerlich ist er der perfekte 80er Jahre Yuppie, gut aussehend, durchtrainiert, teuer gekleidet und bis zur Identitätslosigkeit angepasst (Er und seine "Freunde" sind sich so ähnlich, dass sie sich untereinander sogar teilweise mit falschen Namen ansprechen :D). Aber in seinem Inneren ist er völlig leer, empfindungslos und scheinbar von Komplexen und dem Drang dazuzugehören zerfressen. Siehe die Szene mit den Visitenkarten... All das äußert sich letztendlich in exzessiven Gewalt- und Mordorgien. Wobei ich es gut finde dass man hier auf extreme Splatterszenen verzichtet hat. Man sieht zwar durchaus viel Blut, aber z.b. keine gespaltenen oder abgeschlagenen Köpfen. Das hätte den Film ins Billige abgleiten lassen. So hat er einfach eine richtig kühle, psychopathische Atmosphäre. Top.
Aber noch etwas macht den Film für mich besonders: Ich muss bei gewissen Szenen einfach immer wieder lachen, in meinem Bekanntenkreis sind manche Zitate regelrechte Running Gags - ich erinnere an die Szene im Bett mit den beiden Prostituierten. "Du sollst es nicht nur anstarren...." (oder so ähnlich :D).
Also: Darstellerleistung von Bale wie immer genial, Psychoatmosphäre vom feinsten und absurde Szenen bzw. Dialoge die einen sogar zum Lachen bringen. Was will man mehr. Einer meiner Lieblingsfilme.

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grovn88

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Nö man sieht ja gar keine abgeschlagene Köpfe -.-


Roach

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Doch, sieht man.


xedos666

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Bewertung4.5Uninteressant

Also wirklich schlecht ist der Film nicht. Aber was bedeutet das schon, wenn man davon ausgehen kann, dass die Romanvorlage so mit das Heftigste ist, was es an GUTER Literatur jemals gegeben hat... Im Ernst: wer das Buch nicht gelesen hat, sollte das schleunigst tun. Außerhalb verbotener, pornographischer oder splatteriger Ergüsse hat es im Bereich ernstzunehmender Bücher sicherlich niemals Vergleichbares gegeben. Bret Easton Ellis schockt mit dieser Veröffentlichkeit auf ganz hohem Niveau und hält unserer kalten materialistischen Gesellschaft einen bösen bösen Spiegel vor. Vielleicht konnte dieser Film das nicht adäquat umsetzen, vielleicht waren aber auch die falschen Leute am Werk. Ich bettle um eine Neuverfilmung!!! Bitte!!! Setzt diesem Buch das filmische Denkmal, das es verdient hat!!!

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PuertoRican

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Geiler Film! Ich muss ihn nochmal sehen um mir über einige Szenen klar zu werden. Aber das ist etwas Gutes. Ich wollte erst 8,5 Punkte geben aber ich bin mir noch nicht 100% im klaren. Auf jeden Fall ein Film mit einem Thema das mich stark anspricht und dazu noch Christian Bale in der Hauptrolle, einfach nur genial.

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karim.abdh.5

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vielen wird er gefallen, aber vielen auch nicht

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metroid82

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Mit the machinist beste Rolle von bale!!!einfach krank gespielt Top:-)

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timmoe

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Bewertung5.5Geht so

Einige Szenen sind ja wirklich abgefahren und Christian Bale ist wirklich gut. Aber am Ende fehlt mir die Quintessenz des Ganzen.

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Stardust.Spectre

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Bewertung6.5Ganz gut

"Sussudio" von Phil Collins wird nie wieder das Selbe sein...

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Born2beBest

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Bewertung5.5Geht so

Um dieses Buch richtig zu verfilmen, hätte man einen Splatter-Porno drehen müssen!
Alle grausamen Details wurden einfach in Form von Zeichnung ganz kurz am Ende abgehackt.
Im Vergleich zum Buch war der Film so, als ob man "Saw" bei ProSieben schaut.

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Dahmer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Es gibt keine Grenzen mehr zu überschreiten. Alles, was ich gemeinsam habe mit dem Unkontrollierbaren und Kranken, dem Gemeinen und Bösen, alles Schlimme, was ich verursacht habe und meine totale Gleichgültigkeit dem gegenüber hab ich nun übertroffen. ... Mein Schmerz ist gleichbleibend und heftig und ich hoffe für niemanden auf eine bessere Welt. Ich möchte sogar, dass mein Schmerz auch anderen zugefügt wird. Ich will, dass niemand davonkommt. ... Aber selbst, nachdem ich das zugebe, gibt es keine Katharsis. Meine Bestrafung entzieht sich mir weiterhin und ich komme zu keinen tieferen Einsichten über mich selbst. Aus meinem Erzählen kann kein neues Wissen herausgeholt werden. Diese Geständnis war völlig bedeutungslos."
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"American Psycho" ist ein interessanter Filmbeitrag und ein Blick in die Seele eines morbiden, neurotischen Geschäftsmannes der die komplexen Grenzen zwischen sadistischer Fiktion/Realität sprengt und seine bizarren Gelüste explizit verwirklicht, auslebt und schlußendlich an sich selber scheitert. Was mir sehr gut gefallen hat waren Bateman's irrwitzige Monologe und die Dialoge generell die zwischen sarkatischem, schwarzen Humor und psychopathischer Ernsthaftigkeit pendeln. Christian Bale schauspielert hier einfach grandios und trägt somit den gesamten Film, wirklich bewundernswert diese Leistung... "American Psycho" <-- Der Titel hält sein Versprechen und man wird als Zuseher eingesaugt in eine absurde, psychologisch krankhafte Welt voll täuscherischer Sinnlosigkeit die zum scheitern verurteilt ist....

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Niho

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film mit einem grandiosen Christian Bale und etwas Spannung. Außerdem interessantes Ende.

Aber mehr als das dann auch nicht...

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martin.grigoleit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist wirklich klasse. Bale spielt die Rolle einfach Perfekt. Ich kann schon verstehen dass das Buch nicht eins zu eins verfilmt werden konnte, da dann der Film für alle Zeiten verboten werden würde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, sollte dies tun aber vorsicht, das Buch ist wirklich harter Tobak, habe noch nichts vergleichbares gelesen.

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mary84

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Kann mir vorstellen, wie das buch ist, ich finde den film ja schon sensationell und hat nicht umsonst 10 Punkte. Die beste Rolle seines Lebens, kurz danach kommt Batman :) Ein Meisterwerk!!!


martin.grigoleit

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Da hast du recht



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