American Psycho

American Psycho (2000), CA/US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 07.09.2000

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7.1 Kritiker
58 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5 Community
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von Mary Harron, mit Christian Bale und Justin Theroux

New York in den 1980er Jahren. Der attraktive Patrick Bateman (Christian Bale) hat alles, was das Herz begehrt: Er ist ein erfolgreicher Broker, besitzt ein Appartement im richtigen Haus, genügend Designer-Kleidung und neben einer vorzeigbaren Verlobten (Reese Witherspoon) auch noch ein Geliebte. Wenn Patrick Bateman nicht gerade ‘Videos zurückbringt’, liefert er sich Konkurrenzkämpfe mit den Kollegen, deren Visitenkarten immer besser aussehen als seine. Niemand ahnt, dass in Bateman ein American Psycho lauert, der anfangs noch kontrolliert, dann immer wahlloser mordet und verstümmelt. Als das Verschwinden eines seiner Kollegen den Ermittler Donald Kimball (Willem Dafoe) auf den Plan ruft, sieht sich Bateman zunehmends in die Ecke gedrängt.

American Psycho ist die Adaption des gleichnamigen Skandalromans von Bret Easton Ellis, der vier Jahre nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1991, in Deutschland auf den Index gesetzt wurde und erst 2001 wieder in den freien Verkauf gelangte. Auf Grund seiner expliziten Gewaltdarstellungen gab es viele Stimmen, die eine Verfilmung für unmöglich hielten. Doch die Regisseurin Mary Harron setzte weniger auf blutige Effekte als auf das hervorragende Schauspiel ihres Hauptdarstellers Christian Bale. Dieser schaffte es, einen Mann darzustellen, der äußerlich zwar alles besitzt, trotzdem dabei nicht glücklich ist und die innere Leere nur durch sexuelle Ausschweifungen und sadistische Morde füllen kann. Bei den London Critics Circle Film Awards wurden sowohl Christian Bale als auch Mary Harron für ihre Leistungen in den Kategorien bester Hauptdarsteller bzw. beste Regie für einen ALFS Award nominiert. (GP)

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: American Psycho

SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Mit Patrick Bateman kriegen wir einen völlig gefühllosen und abgeschotteten Charakter. Misogynistisch, narzisstisch und ein absoluter Psychopath. Seinem Alltag verbringt er mit extremen Workout, Solarium und penibler Körperpflege, während er nebenbei Lesbenpornos und Horrorfilme über seinen Fernseher flimmern lässt. Wenn er sich dann Prostituierte in seine Wohnung eingeladen hat, geht es ihm in keiner Sekunde um den Sex. Vielmehr ist es ein ganz persönliches Machtspielchen. Er will bestimmen, regieren und in jedem Punkt überlegen sein. Sollte das aber mal nicht der Fall sein, dann bricht der Eisplatte in seinem Inneren und eine kochende Wut entflammt. Beim Sex selbst ergötzt er sich an seiner eigenen Perfektion und verfällt zunehmend in einen Rausch aus Wahnsinn, Selbstverliebtheit und dem unstillbaren Drang zu Töten. Doch wieso ist er so? Will er das Loch stopfen, bei dem andere Menschen normalerweise ein Herz haben? Befinden wir uns die ganze Zeit nur in einem nie enden wollenden Alptraum, in den wir unkontrolliert verfallen und unbemerkt wieder erwachen? Ein Zustand, der viel öfter Realität und Traum verknüpft, als wir es uns wirklich vorstellen können. [...]

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.0Ausgezeichnet

Wie soll schon ein Film aussehen, dessen Romanvorlage kurz nach Erscheinen in mehreren Ländern wegen expliziter Gewalt auf den Index gesetzt wurde?
Eine filmische Schlachterplatte - das wäre zumindest das Naheliegenste. Das Glück von "American Psycho" ist es, dass die Welt im Erscheinungsjahr 2000 noch weit entfernt ist von Folter- und Sadismusmüll im Kino. Insofern erscheint dem heutigen Zuschauer, dessen Augen oftmals Sachen wie "SAW" oder "Hostel" gewöhnt, oder auch nur den zugrundeliegenden Roman von Bret Easton Ellis kennen, die Gewalt in Harrons Verfilmung oftmals als nahezu gewöhnlich. Harmloser wird sie dadurch jedoch nicht, was vorallem daran liegt, dass hier eben kein depressiver Teenykiller mit Gummimaske sein Unwesen teibt, sondern ein auf den ersten Blick sehr unscheinbarer und sozial gut integrierter Yuppie-Verschnitt namens Patrick Bateman.

Die offensichtlichen Probleme des Buches löst die Verfilmung hinsichtlich vieler…


Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Minority

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Eine sehr gute Kritik, auch wenn ich denke das der Film nicht die genialität des Buchs erreicht (in keiner Weise). Die Detailverliebtheit mit der Ellis seine Gewaltorgien beschreibt sind schon sehr extrem, aber gerade weil es im krassen Gegensatz zu der oberflächlichen Börsenwelt steht ist dieser Gewaltgrad wichtig. Im Film ist dies zurecht nicht 1:1 umgesetzt, dadurch geht aber nunmal leider viel von der Message verloren.


Evie: www.inderzange.de

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5.0Geht so

Bale spielt mal wieder echt genial, aber richtig verstanden hab ich den Film irgendwie nicht mit der Vielzahl an Namen und Wendungen etc...

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

RaekOne

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Der FIlm ist schlecht weil du ih nicht verstanden hast?


arues

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Ziemlich dürftig!


Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Keine Mainstream-Konzessionen. In klinischer Kälte zeigt der Film moralische Korruption, Gier, Konsumfetischismus. Statt eines Thrillers oder einer Psychostudie entstand so eine düstere Komödie, die es vermeidet, allzuviel Gewalt zu zeigen.

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Kommentare (148) — Film: American Psycho

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Mojo Jojo

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film verliert leider im Vergleich zur Roman-Vorlage erheblich an Spannung, Grauen und Kaltblütigkeit. Christian Bale verkörpert Pat Bateman zwar exellent, allerdings sind für mich zu viele kleine Änderungen oder komplett ausgelassene Szenen vorhanden (bzw. nicht vorhanden), welche im Buch den Charakter von Bateman beschreiben. Auch das "Blutbad" das er in Paul Allens Wohnung anrichtet weist starke Unterschiede zum Buch auf. Im Film ist das ganze zwar schockierend, aber die ganze Abartigkeit in Batemans handeln kommt nicht klar rüber, weshalb er zu einem irgendwie "leeren" Serienmörder wird.
Natürlich sollte man immer Bücher und Filme getrennt von einander betrachten, jedoch bin ich mit einer gewissen Erwartungshaltung an den Film herangegangen welche er leider nicht ganz erfüllen konnte.

Trotz der Kritik ein sehr unterhaltsamer Film der gewiss nicht für jeden etwas ist.

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1000Mindhunter

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Bewertung9.5Herausragend

Alptraumhafter Trip in die Seele eines Massenmörders oder Geistes gestörten. Christian Bale spielt seine Rolle als Psychopatischer Investment Banker hervorragend, gerade da sich der Film nur auf Bale konzentriert lässt einen nicht mehr vom Bildschirm weichen und auch die leicht Satirisch angehauchte Story ist schon ein Grund um sich den rein zu ziehen. Die Tötungszenen sind wirklich ungeheurlich hart für einen 16er, gerade die Atmosphäre und den bitteren/stimmigen Soundtrack lassen dies noch spannender und bedrückender zum ausdruck bringen. Auch genug Schwarzen Humor gibts, dies macht die oberflächlich erzählte Story noch besser. Am Ende wird man noch mal von den grausamen Ereignissen überrumpelt und lässt einen nochmals den Film überdenken. Ganz klar ein zynischer, schwarzhumoriger und kultiger Psychothriller mit grandiosem Ende.

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HulktopF

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

chistian bale als psychotischer mörder und vergewaltiger ,
der sogar SPOILER gern mal menschenfleisch isst (davon redet er nur am ende des films, leider ;x) SPOILER ENDE

klasse film, emphelenswert.

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chitypo

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Bewertung9.5Herausragend

War der schön.
Klasse Auftritt Herr Bale.

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein anstrengender Tag im Büro geht zu Ende und was kann man nach Feierabend so tun, wenn man genug Geld hat, um sich alle Wünsche zu erfüllen, aber einen das dennoch nicht ausfüllt? Genau, man geht wie im Fall von Patrick Bateman einfach raus auf die Straße und sucht sich ein paar Opfer aus: "Du bist ein hässliches Miststück, ich würd dich gerne abstechen und mit deinem Blut rumspielen." Es gibt Filme, die sind völlig abgedreht und am Ende weiß man nicht so recht, ob man sie nun gut oder schlecht finden soll. 'American Psycho' gehört definitiv dazu. Christian Bale spielt den irren Bateman in der Tat wahnsinnig gut, da könnte man glatt Angst vor 'Batman' bekommen: "Ich habe alle Merkmale eines Menschen. Fleisch, Blut, Haut, Haare. Aber keine einzige klar identifizierbare Emotion, abgesehen von Gier und Abscheu." Doch reicht das alleine aus? Nein, aber dafür gibt es ja immer noch das gelungene Ende, das einem noch einmal alles vor den Latz knallt.

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the assassin 666

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Bewertung7.5Sehenswert

Den Roman von Bret Ellis kenne ich (noch nicht) meine Kritik bezieht sich nur auf den Film als einzelnes ohne Vergleiche zu eben besagten Roman.
American Psycho ist eine zynische Abrechung mit Dem Yuppiedasein das wird hier in ihrer Oberflächlichkeit und Aroganz deutlich und natürlich überspitzt dargestellt, zeitgleich funktioniert der Film aber auch wenn man nur den Thrilleraspekt beachtet ebenfalls.
Einige krasse Schockszenen bietet der Film trotz einer FsK 16 Freigabe.
Die absolut ausgezeichneten Darsteller allen voran Christian Bale sollte man auch loben ganz besonders aber Christian Bale als einzelnen sollte man für die Darstellung eine römische Eins geben.
American Psycho ist ein zynisches, bisschen übertrieben dargestelltes Gesellschaftsbild der oberen Zehntausend, bravourös gespielt, krass & schockiered und abgründig und sehr sehr böse. :)

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uncut123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

ich sage nur eins: http://www.youtube.com/watch?v=RyuTp6qOO4o

der film ist ein muss für alle filmfreaks!!!!!

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rbets

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Oder die hier:
http://www.youtube.com/watch?v=SsjgoPM977E
:D
Aber generell ein haufen gute Szenen und ein Zitatfestival...


MrDepad

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Bewertung9.0Herausragend

"Du bist ein hässliches Miststück. Ich würde dich gerne abstechen und in deinem Blut rumspielen"

Das Besondere an American Psycho ist, dass er das genaue Gegenstück zu den sonst so üblichen Psychos der anderen Horror - Filme entwirft. Patrick Bateman heult einem nicht vor, dass er missbraucht wurde als Kind oder ähnliches, sondern führt ein Vorzeigeleben, um das ihn sicherlich viele beneiden. Doch genau dieses Luxus - Leben mit den teueren Anzügen und reservierten Tischen in edelsten Restaurants füllt ihn nicht aus und widert ihn sogar an, und deshalb dreht er durch. Christian Bale verkörpert den Psychopaten absolut perfekt und pendelt die ganze Zeit zwischen Wahnsinn, Overacting und Selbstironie. Super, wie er mit seinen Monologen der reichen Gesellschaft den Spiegel vorhält. Man kann von Bale privat sicherlich geteilter Meinung sein. Öfters ist zu hören, dass er sich zwischen den Drehs wie ein Arschloch verhält. Doch als Schauspieler ist er wirklich erstklassig und gibt immer 100%, um seinen Rollen gerecht zu werden. Der Rest des Casts ist ebenfalls erstklassig, vor allem Willem Dafoe kann mit seinem creepy Grinsen wieder begeistern. Die Inszenierung und vor allem die spitzenmäßige Musikauswahl sind erstklassig. Das Ende setzt einen perfekten Schlusspunkt, besser hätte man den Film nicht enden lassen können.

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MaxN91

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Bewertung10.0Herausragend

Patrick Bateman ( Christian Bale ) hat eigentlich alles wovon man träumen kann : Einen unglaublich gut bezahlten Job (mit wenig Arbeit verbunden) , welcher ihm es erlaubt die tollstem Marken und Produkte zu kaufen und eine wunderschöne Verlobte . Er bewegt sich zudem in der absoluten Schickeria der 80er Jahre in New York City. Doch all dies interessiert ihn wenig , es langweilt ihn sogar eher . Er entwickelt eine narzisstische Persönlichkeitsstörung und völlige Gefühlskälte .Er wird zu einem Massenmörder - einem "American Psycho".Christian Bale spielt die Rolle von Bateman meisterlich und liefert hier für mich einen absoluten Höhepunkt seiner Karriere ab. Auch der Nebencast ist wunderbar bestückt(Leto, Witherspoon , Dafoe) , obwohl dieser für die Geschichte wirklich absolute Nebensache ist . Der Soundtrack is für meine Begriffe meisterlich .
Viele Aspekte in "American Psycho" sind wunderschön bizarr . Für mich gehören die "Sussudio-Szene" (bzw die meisten Szenen mit Frauen in seinem Apartment) absolut zur Elite der Filmgeschichte. Gerade der Zwiespalt des Intelektuellen und der Psychopathie machen den Reiz des Besonderen aus . American Psycho ist an vielen Ecken ungemein gesellschaftskritisch , allerdings setzt erst sein Geständnis und anschliessend der grandiose Endmonolog dem ganzen die Krone auf . In diesem Sinne : "Ich muss ein paar Videofilme zurückgeben"

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MrZUPER

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Anfang verläuft zwar etwas schleppend, danach wird es dann aber immer spannender und es gibt immer mehr "Höhepunkte". Das Ende lässt dann wieder viel Platz zum selbst interpretieren...

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Oliver0403

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Mann, den Bale in diesem Film verkörpert, hat mit zunehmender Laufzeit eine eindeutige Vollklatsche. Alleine, wie er mit den Frauen in seiner Wohnung umgeht, ist ziemlich frauenverachtend.

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Aragorn II

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ach dir passiert sowas öfter? xD
interessant...


Oliver0403

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Naja so oft auch wieder nicht. Aber die Formulierung meiner Kritiken sind für andere Leute hier ab und zu ein Grund, selbiger zu kommentieren. Was Du ja auch bereits getan hast. Ich muss mal mein Rating Profil mit meinem imdb Profil abgleichen. Dort bin ich bei ca 1500+ bewerteten Filmen.


Martin Jurgeluks

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich machs kurz: "Ich bin ein ziemlich kranker Kerl!"

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brigerbaerger

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Bewertung6.5Ganz gut

SPOILER:
Tja, der Film liess mich dann doch mit einem zu offenen und ratlosen Ende zurück. Verrückt oder real? Unbestritten Teil 1: Gesellschaftskritisch ist der Film auf jeden Fall - dies auch bei einer heutigen Sichtung und vielleicht sogar kritischer als noch 1990. Wichtig ist die Visitenkarte und dass ich immer eine Reservierung im besten Lokal der Stadt erhalte - es sind einzig die Äusserlichkeiten die zählen. Dies zeigt auch der Anfang der Geschichte: Bale ist so auf sein Äusseres fixiert, dass er nach all den Gesichtsbehandlungen einfach eine Maske von seinem Gesicht herunterzieht und dabei zwar schön, aber völlig leblos und ohne Ecken und Kanten dasteht. Unbestritten Teil 2: Christian Bale spielt einfach grandios. Wahnsinn (im warsten Sinn des Wortes), wie er beim "Spiel" der beiden Damen über Whitney Houston Songs, oder bevor er die Prostituierte mit der Kettensäge verfolgt, über Phil Collins und Genesis philosophiert. Diese Szenen bei denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt sind genial! Wie Bale im Film bin ich selber bei der Beurteilung gespalten: guter Thriller mit grandiosem Schauspiel, der mir dann doch zu viele Fragen offen lässt.

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Weltenkind

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Interpretatorische Ansätze machen einen Film doch nicht schlechter. Zwar ist das Ende ein wenig verworren, doch mit mittelmäßiger Intelligenz ist es zweifelsfrei zu erkennen.


brigerbaerger

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Hallo zusammen und danke für eure Kommentare. Ich denke es ist wie so oft im Leben: man freut sich auf eine Sache, vielleicht auch weil man von anderen so viel Gutes gehört hat, die Erwartungen steigen hoch und höher und schon hat man irgendwie verloren, da die (persönlichen) enormen Erwartungen einfach nicht mehr erfüllt werden können. Dies ist mir bei diesem Film so ergangen.

@Filmsuechtiger: bin mit dir absolut einverstanden. Obwohl er ja alles zugegeben hat, glaubt ihm niemand und er sagt ja, dass er nicht aufhören kann. Meine Aussage bezüglich dem Schluss bezog sich lediglich darauf, dass es für mich nicht klar war, ob er sich nun alles eingebildet hat oder ob es tatsächlich so passiert ist. Habe aber noch etwas im Internet gesurft und div. Kommentare dazu gelesen. Somit hat sich dies für mich nun erledigt.

@Weltenkind: bin auch mit dir einverstanden, dass ein gewisser Interpretationsspielraum einen Film interessant macht und sich so die Gelegenheit bietet, sich entweder mit jemanden in spannenden Gesprächen auszutauschen oder aber für sich selber im stillen Kämmerlein weiterzugrübeln. Wenn ich aber das Gefühl habe, dass ich nach einem Film mit (zu) vielen offenen Fragen und einem für mich zu grossen Interpretationsspielraum zurückgelassen werde, dann ist der Film für mich einfach nicht "fertig". So habe ich mich nach dem Film gefühlt und ob ich jetzt gar nicht, mittelmässig oder hoch intelligent bin, hat dieses "negative" Gefühl die Filmbewertung entsprechend beeinflusst. Für mich ist der Film nun halt eben schlechter als ich erwartet habe.


Mr.Film

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Bewertung7.5Sehenswert

Was könnte entspannender sein als nach dem Feierabend ein schön kühles Bier zu trinken? Patrick Bateman(Christian Bale) hat da etwas gefunden, nicht unbedingt ein Hobby das die Runde machen sollte, doch er hat etwas gefunden. Seine (vorerst)unerklärbare Lust nach Blut die er aus seinen Opfern raushackt, sägt, beißt, stillt er in letzter Zeit immer öfter, Gewaltexzesse versüßen seinen Tag und lassen ihn sich lebendig fühlen. Patrick Bateman ist jedoch kein armer Verrückter, so wie man es sich nach der ersten Beschreibung vielleicht denken mag, er arbeitet an der Wall Street und behandelt seinen Körper nur mit den edelsten Hygienemitteln, bei ihm steht Schönheit und Reichtum im Vordergrund. Er und seine Freunde messen sich nicht in normalen Sachen wie Fußball, es werden Visitenkarten verglichen und wenn die eigene nicht so hochwertig wie die des anderen ist stürzt für Bateman eine Welt zusammen.

Bateman ist ein gestörter und dennoch ruhiger Charakter, eine Persönlichkeit die ihre dunkle Seite lange Zeit gut verstecken kann, da weiß man das nicht jeder diese Figur verkörpern könnte. Doch Christian Bale kann es. Und wie, er schafft es das man seinen Charakter faszinierend und doch ekelhaft abstoßend findet, nicht umsonst hat er den Chlotrudis Award(nicht unbedingt ein bekannter Award, aber besser als nichts) als bester Hauptdarsteller bekommen.

Ich persönlich habe das gleichnamige Buch nicht gelesen, jedoch haben es viele andere und diejenigen fanden dass man das Buch aufgrund der expliziten Gewalt und der ausufernden Erotik nur schlecht bis gar nicht verfilmen kann. Ich kann also auch keinen Vergleich ziehen, dennoch war „American Psycho“ in den Gewaltszenen sehr an die Nieren gehend, man hat zwar nicht alles gesehen, aber was sich im Kopf abspielt ist meist viel entscheidender. Bei den Sexszenen hat man sich dezent zurückgehalten(nicht umsonst sieht man da ein FSK 16), diese Sequenzen sind teilweise sogar eher zum Schmunzeln.

Was dem sonst gut durchdachten Film einen Abbruch tut ist der schleppende Anfang in dem man Patrick Bateman näher kennenlernt und ihn die erste halbe Stunde gar nicht versteht. Da man das aber mit zunehmender Laufzeit tut, lernt man den Anfang wohl auch erst mit weiteren Sichtungen zu schätzen(und das sage ich obwohl ich es größtenteils wirklich schwachsinnig finde wenn gesagt wird „Du musst den Film 3-4 mal öfters schauen damit er dir gefällt“).
„American Psycho“ ist mehr als ein netter Thriller, man fragt sich immer mehr was hier überhaupt los ist und wie man das nun verstehen soll. Eine klare Antwort kriegt man nicht, man wird mit einer großen Interpretationsfreiheit am Ende stehengelassen. Sehenswert ist der Film alleine schon wegen Bale, seine Performance des psychisch kaputten, emotional betäubten, könnte seine wohl beste Leistung überhaupt gewesen sein.

"Die Maske meiner Zurechnungsfähigkeit droht herunter zu rutschen"

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Mr.Film

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So das Buch hat mein Interesse auf sich gezogen. Wird besorgt :)
@Punsha: Schön wenns jemanden auffält :)


geheimer333

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Ist auf jeden Fall empfehlenswert. Aber schwer zu lesen...


Aldoussss

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Bewertung9.5Herausragend

Memo an mich selbst: Brauche schönere, bessere, tollere, eindrucksvollere und größere Visitenkarte als Er!

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AgentGuhl86

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Bewertung7.5Sehenswert

"American Psycho" ist nur einer von vielen Highlights der Schauspielkunst des Christian Bale, der es mal wieder schafft einen kuriosen, in diesem Fall verstörten Charakter, bis in die Haarspitze genau zu performen. Die Geschichte an sich ist eine One-Man-Show, in der sich dieser emotional labile, perfektionistische Psychopath mehrmals selbst reflektiert. Die Gewaltszenen sind sparsam, aber mit guter Wirkung eingesetzt und die Atmosphäre beginnt und endet beklemmend pessimistisch - ohne einen Funken Hoffnung. Nichts für die zarten Filmeliebhaber unter uns - ein sehr gelungener Psychothriller.

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Versuch jetzt mal, eine Reservierung im Dorsia zu kriegen! Du beschissener, aufgeblasener Mistkerl!!!"

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13vsGambit

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wahnsinniger starker Autritt von Christian Bale, er trägt den ganzen Film. Muss er auch, denn Film < Buch, aber trotzdem find ich ihn genial. Vieles aus dem Buch ist auch nicht umsetzbar, ohne verboten zu werden.

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Canis Majoris

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Du selbst, weil Du bei Deinem eigenen Kommentar hier den "Gefällt mir"-Link geklickt hast, wie man sieht.


13vsGambit

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Aus diesem Grund hasse ich Verallgemeinerungen, da ich das nicht bei jedem von mir verfassten Kommentar mache.


*frenzy_punk<3

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Bewertung3.0Schwach

"American Psycho", eintöniger und missglückter Psychothriller, der wenigstens mit dem fabelhaften Hauptdarsteller prahlen kann.

Bie "American Psycho" und dem Nachnamen Bate(s)man erwartet ein eingefleischter Psychokenner ein Remake des Klassikers von 1960. So erwarten, wird man doch überrascht, etwas völlig anderes zu sehen.
Dennoch ist "American Psycho" ziemlich unspektakulär. Die ersten Minuten bis hin zum ersten Plotpoint sind relativ langweilig und auch danach passiert nicht mehr viel spannendes. Christian Bale spielt seine Rolle brillant und verkörpert perfekt den Psychopathen.
Allerdings wirkt der Streifen an manchen Stellen ziemlich schräg und eher weniger psychotisch. Auch ist die Handlung sehr eintönig gehalten, so sieht man abwechselnd Sex, Gewalt und sehr blutige Szenen. Wenn nicht getötet wird, so wird eben gepoppt.

Das Ende weckt mehr einen sarkastischen "Alles klar"-Moment, als wirklich zu schockieren oder zu überraschen.
Die Details, die aus dem Buch übernommen wurden wirken aber effektiv und originell.

"American Psycho", so langweilig wie ein Spaziergang durch eine Green-Box.

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arues

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Du schreibst:"Die Details, die aus dem Buch übernommen wurden wirken aber effektiv und originell." An anderer Stelle schreibst du:"Das Buch hab ich nicht gelesen und hab auch erst im Nachhinein erfahren, dass es existiert." Jetzt frage ich mich, wie du zu der von mir eingangs zitierten Einschätzung kommst! Auch sonst ist deine Kritik ziemlich am Thema vorbei.


*frenzy_punk<3

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Ich habe mich informiert und gelesen, dass die Details zum Buch hinweisen sollen. Das fand ich originell.


Benjamin Barker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zynische Satire, die sich die oberflächliche Yuppie-Bewegung zur Brust nimmt und dabei trotz zurückgenommener Radikalität ins Schwarze trifft.

Ich kenne die, angeblich um einiges härtere, Romanvorlage nicht und kann deshalb keinen Vergleich zum Film ziehen. Doch ist es nur logisch, dass auf der Leinwand andere Gradmesser angewendet werden (müssen). Man könnte nun kritisch anmerken, dass bei einer drastischeren Umsetzung der Kontrast Batemans zwischen seine beiden "Erscheinungen" noch deutlicher zur Geltung gekommen wäre, doch ich persönlich halte das für Quatsch. Bei deutlicheren Gewaltszenen wäre der Film ganz schnell Gefahr gelaufen, ins Voyeuristische abzugleiten und eine plakativere Zurschaustellung dieses Kontrastes ist schlicht und ergreifend nicht von Nöten.
Denn auch so entfaltet der Film seine volle Wirkung. Die Yuppie-Szene, die ich persönlich hochinteressant finde, eignet sich hervorragend für diese Art von Satire. Die Sozialkritik wird zwar offensiv präsentiert, doch ist sie ebenso richtig wie wichtig. Bale zeigt eindrucksvoll, dass Batman schon damals unter seinem Niveau war und brilliert als hipper Wall-Street-Playboy.
Die zynische Art des Films kommt gerade im feinen, bitterbösen Humor zum Tragen, ob die Fixierung der Yuppies auf Luxusgüter, Wettstreit um Visitenkarten oder Batemans ausscheifende Reden über seine Lieblingsbands. Genau meine Art von Humor. Und in Bezug zur Realität, wie bereits gesagt, zwar plakativ, aber auch punktgenau.
Glücklicherweise hat die sich Verkultung des Charakters Patrick Bateman niemals in so einem Maße entfaltet, als das es dem Film im Vorhinein schaden könnte.

Dieser Film könnte ihnen gefallen, wenn sie die Message von "Fight Club", die Konzeption von Herzogs "Bad Lieutenant" und den Charakter "Dexter" mochten.

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