Amores Perros - Hundeliebe
Amores Perros, MX 2000
- Genre
- Sozialdrama, Schicksalsdrama, Melodram
- Inhalt
Dieser Film erzählt drei Geschichten über Menschen und ihrer symbolischen Beziehung zu Hunden, die durch einen tragischen Autounfall zusammen geführt werden.
- Cast
- Rosa María Bianchi, Vanessa Bauche, Álvaro Guerrero, Goya Toledo, Gael García Bernal, Emilio Echevarría — Mehr
- Regisseure
- Alejandro González Iñárritu
- Autor
- Guillermo Arriaga
- Laufzeit
- 153 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Mexiko, Mexiko-Stadt
- Handlung
- Apotheke, Armut, Auftragskiller, Auftragsmord, Autounfall, Baby, Banküberfall, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Fernsehen, Freundin, Gewalt, Guerilla, Heimliche Liebe, Hund, Kampfhund, Liebe, Model, Mörder, Obdachloser, Revolutionär, Vater-Tochter-Beziehung, Werbung, Wettkampf, Wohnung, Wut und Hass, Überfall
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Hart
Über diesen Film
Amores Perros (Hundeliebe) bezeichnet die Verknotung dreier Geschichten in Mexico Stadt, deren Protagonisten ein Leben voller Hass, Liebe, Tod und Träume führen. Diese Verknotung manifestiert sich in einem Autounfall, an dessen Ort sowohl die Ch… — Mehr
Amores Perros (Hundeliebe) bezeichnet die Verknotung dreier Geschichten in Mexico Stadt, deren Protagonisten ein Leben voller Hass, Liebe, Tod und Träume führen. Diese Verknotung manifestiert sich in einem Autounfall, an dessen Ort sowohl die Charaktere Octavio, Valeria und El Chivo aufeinandertreffen als auch die sich überlagernden Erzählstränge.
Handlung
Octavio
Octavio (Gael García Bernal) lebt als junger Mann mit seiner Mutter und der Familie seines Bruders Ramiro (Marco Pérez) zusammen. Unglücklicherweise ist er in Susanna (Vanessa Bauche), seine Schwägerin, verliebt und möchte mit ihr abhauen. Susana, die seine Gefühle erwidert, scheint ebenfalls ihr Leben mit dem aggressiven Ramiro beenden zu wollen. Das Geld für die gemeinsame Flucht mit Susana und dem Baby versucht sich Octavio bei illegalen Hundekämpfen mit seinem Jund Cofi zu verdienen. Beim letzten Kampf gerät er in einen Hinterhalt und baut schließlich einen Autounfall, der verheerende Folgen für Valeria haben wird.
Valeria
Valeria (Goya Toledo) ist ein angesehenes Topmodel, die privat mit dem verheirateten Verleger Daniel (Alvaro Guerrero) liiert ist, welcher seine Frau und zwei Kinder verlässt, um mit Valeria zusammenzuziehen. Durch den Unfall mit Octavio verliert sie ein Bein und muss seitdem im Rollstuhl sitzen. Das Modeln muss sie dadurch aufgeben. Außerdem gerät das Glück mit Daniel gerät in Schwierigkeiten, als ihr kleiner Schoßhund in ihrer neuen gemeinsamen Wohnung unter den Parkettboden gerät und sie ihn ständig jaulen hört, ohne ihm wirklich helfen zu können. Daniel wiederum beginnt durch die Strapazen ebenfalls an der Liebe mit Valeria zu zweifeln und sich zu fragen, ob es die richtige Entscheidung war, seine Familie für sie zu verlassen.
El Chivo
Der alte El Chivo (Emilio Echevarría) lebt mit einer Schar Hunde als Auftragskiller auf der Straße und beobachtet so auch den Autounfall. Beim Studieren der Todesanzeigen fällt ihm diejenige seiner Frau auf, die er vor Jahrzehnten zusammen mit seiner erst zweijährige Tochter sitzengelassen hatte, um seine Ideale als Revolutionär zu verwirklichen. Bei der Beerdigung sieht er nach Jahren seine Tochter Maru wieder. Den Mut, mit ihr persönlich zu sprechen, bringt er jedoch nicht auf. So schleicht er sich in ihr Zimmer, bespricht ihren Anrufbeantworter oder hinterlässt Bildchen von ihm.
Weiterführende Informationen
- Die Rezeption des Films
- Mehr über das mexikanische Kino
- Mehr über Mexiko-Stadt
Weitere Informationen im Internet
- Si hiciera Harry Potter, lo mataría – Interview mit Alejandro González Iñárritu über sein Werk (span.)
Quelle
- Verschiedene Kritiken auf Rottentomatoes.com (engl.)
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Sehenswert 7.6
Der Film Amores Perros - Hundeliebe wurde von 38 Kritikern bewertet.
al-x: blog:x - Royal with cheese
Der beste mexikanische Hundefilm des Jahres 2000!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
petergriffin13 2010/01/08 14:01:45
Enger eingrenzen kann man sein Bewertungskriterium glaub ich nicht mehr. :-)
Kommentare — Sehenswert 7.8
Der Film Amores Perros - Hundeliebe wurde von 1871 Mitgliedern bewertet.
Olivaaaa 2010/01/08 03:24:10
Für alle Hundeliebhaber ist dieser Film perfekt anzuschauen...NOT!! Intensiv...was andrers fällt mir nicht ein...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten
willy50 2009/11/09 07:31:58
Diese Hunde liebe ich. Shut up, W.C.Fields.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
PaJeRo 2009/10/15 22:01:53
Ein ziemlich gut gelungener Debütfilm von Alejandro González Iñárritu. Die Handlungsstränge sind vielleicht nicht unbedingt komplex, jedoch hat der mexikanische Regisseur gekonnt die Stränge miteinander verbunden - erinnert mich vom Aufbau her etwas an "Pulp Fiction". Der Film hat durch ie Story einen hohen Wiedererkennungswert. Etwas kritischer sehe ich da diverse Szenen in der Hunde offensichtlich Verletzungen davontrugen, auch wenn laut des Films während der Dreharbeiten kein einziges Tier zu Tode kam. Nichtsdestotrotz ist der Film mehr als sehenswert!
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Ansehen: Amores Perros - Hundeliebe
Photos: Amores Perros - Hundeliebe
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Der Film Amores Perros - Hundeliebe gehört zum Genre Sozialdrama, Schicksalsdrama. Regie führte Alejandro González Iñárritu.

„Pulp Fiction“ als Drama. So oder so ähnlich lässt sich dieses grandiose Erstlingswerk beschreiben. Doch so einfach ist es dann doch nicht.
Regisseur Alejandro González Iñárritu setzt Handkameras gekonnt ein, nicht so nervig wie einige Nachahmer. Der realitätsnahe Stil überzeugt und man findet sich in einer ganz eigenen Atmosphäre wieder. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet auch die gut gewählte Musik.
Die verschiedenen Handlungsstränge sind nicht ganz so kompliziert verschachtelt wie in „21 Gramm“, die Schauplätze beschränken sich auf Mexico City, nicht auf Länder in der ganzen Welt wie in „Babel“. „Amores Perros“ ist Iñárritus übersichtlichster und bodenständigster Film. Er ist auch sein Debut, noch verhältnismäßig verhalten inszeniert.
Nichtsdestotrotz sind die drei Episoden rund um einen üblen Autounfall clever miteinander verknüpft und überschnitten, und die eher unbekannten Schauspieler liefern eindringliche Leistungen. Besonders die Szenen mit den Hunden gehen an die Nieren. Kein Hund wurde verletzt, wie es im Abspann heißt, daher geht ein besonderes Lob an die tierischen Darsteller und ihre Trainer. Überhaupt ist die Idee, die sich hinter dem Filmtitel verbirgt, sehr erfrischend und interessant. „Hundeliebe“, oder auch „dreckige Liebe“; die Beziehung zwischen Mensch und Vierbeiner dominiert jede der drei Episoden, welche immer durch einen Schicksalsschlag beendet wird.
In Sachen Intensität konnte sich Iñárritu in seinen Nachfolgewerken sogar noch steigern, doch „Amores Perros“ ist und bleibt ein rundum gelungenes Drama.
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